Beiträge von wAve2GI

    Nachtrag:
    Ich habe gestern noch eine Antwort erhalten. Ich weiß allerdings nicht, ob es okay ist wenn ich die öffentlich mache, deswegen eine Zusammenfassung.
    Es handelt sich um vetrauliche Daten (hab ich "sensitive data" hier richtig übersetzt?) die potentiell wertvoll sind und deswegen nicht veröffentlicht werden. Innerhalb der nächsten Wochen wollen sie nochmal einige hunderttausend bp analysieren lassen und erwarten die Ergebnisse noch vor Weihnachten.

    Soweit ich das sehe haben sie mindestens ein Fragment, das zu 100% menschlich ist.
    Ein nicht identifiziertes Segment von Starchild war 342 bp (=Basenpaare) lang, könnte also theoretisch durchaus aus einem leicht mutierenden Bereich stammen, der für nichts codiert. Mittlerweile haben sie gesamt etwa 3000 bp (steht leider nicht dabei wie groß die einzelnen Fragmente sind) die nicht zugeordnet werden konnten. Wenn es also eine ungünstiger Bereich der DNA ist kann eine hohe Mutationsrate durchaus möglich sein, abgesehen davon das das menschl. Genom etwa 3 Milliarden bp besteht, von daher besteht durchaus eine Chance, das es einfach ein zu kurzer Abschnitt ist um eindeutig identifiziert werden zu können.
    Was mir fehlt ist, das die Starchildseite weder die Suchparameter anzeigt (welche Genome haben sie durchsucht, welche Signifikanzwerte wurden als Grenze gesetzt), noch die DNA-Sequenz öffentlich macht. So ein 3000 Zeichen langes Worddokument ist ja nicht die Menge an Webspace und würde dem interessierten Leser ermöglichen selber zu suchen. Ich habe diesbezüglich mal eine Mail an die Kontaktadresse vom Starchild Projekt geschrieben, mal sehen was dabei rauskommt.

    Wenn Bakterien nicht zählen, zählt dann der Pfeilschwanzkrebs? Laut Fossilbefund seit ~400 Mio Jahren so gut wie unverändert und hat bis heute überlebt. Also ist überleben eben nicht zwangsweise ein Hinweis auf Intelligenz. Es ist also durchaus möglich, das die Saurier (nicht nur die Dinosaurier) ganz normal "dumm" waren. Ein Schaf ist ja auch ein Herdentier und die würde ich persönlich jetzt nicht für sehr intelligent halten. Solange wird aber keine fossilen Werkzeuge finden, werden wir nicht wissen, ob die Saurier jetzt wie die ziemlich cleveren Rabenvögel zb Werkzeuge verwendet haben.


    Was mir am Rand noch einfällt: Mein Zoologieprof hat mal gesagt: "Delfine sind weit überschätzt. Alles was ein Delfin lernen kann, kann man einem Hund oder einer Laborratte auch beibringen."

    Wir kriegen auch immer zu hören "Wenn Genetiker Mäuse sagen, meinen sie Menschen."
    ~99% der Gene (wohlgemerkt der Gene!) die der Mensch besitzt, besitzt die Maus auch. Die Gensequenzübereinstimmung beträgt allerdings nur ~79%. Der Grund warum Mäuse verwendet werden, liegt darin, das die Zellen recht ähnlich funktionieren wie beim Menschen. Zusätzlich sind sie durch die schnellen Generationswechsel und die geringe Größe leicht zu halten. (Zahlen aus dem Gedächtniss und meinem Block, bei Interesse kann ich auch schauen ob ich die Quellen finde). Soweit ich weiß geht man davon aus, das der Urahn aller Säuger eine Nagetierähnliches Viech war, was die Ähnlichkeit erklären könnte.


    Evolution, die sehr gut beweisbar ist, ist die Entstehung von Antibiotikaressisten Bakterien. Oder auch sehr greifbar: Die Zucht von Nutztieren. Hier hat nicht die Umwelt selektiert, sondern der Mensch, so das wir mittlerweile Kühe haben, die nur noch sehr wenig mit ihren Urahnen gemeinsam haben.


    @Shruug:
    Wenn du dich berufsbedingt mit Naturwissenschaften auskennst, wirst du ja wissen, dass eine Theorie in der Wissenschaft nichts mit der Theorie allgemeinen Sprachgebrauch zu tun hat.

    Könnte es ein Schleimaal gewesen sein? An den dachte ich spontan als ich das mit dem verknoten gelesen habe.
    Der wirkt zwar ein wenig unruhig, aber zeigt das die das recht gut können. In dem Video das ich eigentlich gesucht habe kann man das besser sehen. Da wird dann auch gezeigt wie die Schleimaale diesen Knoten beim Fressen als Widerstand benutzen.

    Ich denke nicht, das man dafür einen vom Menschen geschaffen Virus braucht. Siehe spanische Grippe: 25 bis 50 Millionen Opfer. Und da war die Erde noch nicht so dicht besiedelt wie heute. In den modernen Ballungszentren könnte sich ein Virus recht schnell ausbreiten. Wenn man bedenkt wie mutagen der Grippevirus (und viele andere Viren auch) ist, kann man denke ich davon ausgehen das die Evolution das auch ohne HIlfe hinkriegt.
    Krankheiten funktionieren bei Überpopulationen von Tieren ja auch relativ effektiv. Die Menschheit wird zwar wahrscheinlich nicht dabei ausgelöscht, aber es besteht eine durchaus reele Chance, das sie dezimiert wird.


    Das Bakterienproblem ist ja leider zu einem großen Teil hausgemacht. Antiobiotika-resistente Stämme findet man in jedem Krankenhaus.

    Hab ich schon verstanden ;)
    Hatte nur das dringende Bedürfniss nen blöden Spruch zu reissen.


    Kannte bisher nur ein ähnliches Experiment mit feuchter und trockener Luft, bei dem der Pilz in Feuchtphasen vorwärts "wuchs", bei trockener Luft stoppte und diesen Rhythmus auch eine Zeit lang danach behielt. Wirklich interessant war, das der Pilz dieses "erlernte" Muster auch bei Reizung später sofort wieder anwenden konnte. Und Schall ist ja letztendlich nur Luftbewegung.


    Für alle interessierten noch ein nettes Video

    Gut, es gibt ja Parasiten die Gedanken steuern, wie zb den kleinen Leberegel der Ameisen dazu bringt sich auf Blättern festzuklammern.


    Zum Schleimpilz: der hat ja letztendlich nen ähnlichen Charakter wie eine Amöbe (wenn man so will) und die haben Chemosensoren über die sie Beuteorganismen wahrnehmen können. Von daher ist recht naheliegend das etwas das über Sensorik (selbst wenn sie relativ vage ist) verfügt auch auf Reize von aussen reagiert. Meinetwegen auch akkustische, auch wenn ich nicht weiß ob Schleimpilze eher auf Metal oder Pop stehen :D


    Ansonsten gibts ja diverse parasitische Pilze, also warum nicht eine Art Schleimpilz der parasitisch wurde?

    Ich persönlich glaube, das Lovecraft einerseits ein Kind seiner Zeit war, der am liebsten in der Vergangenheit gelebt hätte und andrerseits auch mit dem Konservatismus kokettiert hat ohne es allzuernst zu meinen, aber genau so halbherzig alle anderen polit. Denkrichtungen "verwendet" hat.


    Edit: Genau so, wie er fast alles, abgesehen vom Schreiben, in seinem Leben halbherzig betrieben hat.


    Disclaimer: Dies ist eine rein subjektive Meinung auf Basis der Biographie und Werke Lovecrafts

    Schattenkanzler : Ich habe nie etwas anderes behauptet. ;)
    Ich meinte das die Website anscheinend nicht unbedingt auf dem aktuellem Stand der Wissenschaft ist, oder diesen leugnet, tut der Glaubwürdigkeit in meinen Augen nicht gut.


    Soweit ich das Patent verstanden habe, hat das elektromagnet Feld gegen Stress bei Fischen geholfen, weswegen die Fische dann eine höhere Überlebensqoute und größeres Wachstum hatten, als die normal gestresste Vergleichsgruppe? Mein Englisch ist nicht wirklich gut und meine Fachenglisch ist noch mieser ;)

    Was ich gefunden habe ist das hier. Wäre nett wenn sich jemand der gut Englisch beherscht sich das mal durchlesen könnte. Ich hab leider gerade die Zeit nicht mich da durchzuwühlen und habe es nur überflogen ;)
    Soweit ich weiß gibts es Fische die mit dem Seitenlinienorgan elektromagnetische Signale wahrnehmen können, was zumindest erklären könnte warum das System auswirkungen hat (hab noch nie von Veränderung der DNA durch Strom gehört). Wenn ich das recht sehe erwähnt das Patent auch nichts von den oft erwähnten Merkmalen der Vorfahren.


    Zum Getreide hab ich leider noch nichts gefunden.


    Edit: Gibts zu dem Interview auch eine Quelle? Zitate wie dieses "Und die Vorstellung, dass durch zufällige Fehler beim Gen-Kopieren Verbesserungen entstehen, ist ungefähr ebenso sinnvoll wie die Annahme, dass das Auto durch zufällige Fehler beim Abzeichnen eines Kutschenbauplans entstand, das Flugzeug durch zufällige Fehler beim Kopieren des Autobauplans und durch zufällige Fehler beim Kopieren des Flugzeugbauplans - schließlich der Hubschrauber." tun der Glaubwürdigkeit in meinen Augen nicht gut.

    Was ich so zu dem Thema noch in Erinnerung habe:
    Als erste Pflanzen kann man die Algen sehen. Algen (gehen wir von simplen Modellen aus) haben bewegliche "Spermien" und bewegliche "Eizellen" welche frei herumpaddeln und sich vereinigen um eine neue Alge zu bilden.
    Jetzt haben wir erstmal eine lange Pause in der die Atmosphäre mit Sauerstoff angereichert wird und ganz allgemein die Erde so langsam eine Form annimmt in der auch ausserhalb des Wassers Leben existieren kann.
    Derweil entstehen Algen in den Küstengebieten die gelegentlich auch mal auf dem trockenen sitzen.
    Diese entwickeln sich langsam zu den Vorfahren der heutigen Moose, welche bereits eine festsitzende Eizelle haben, aber immer noch "Spermien" produzieren die schwimmen können. Nun gibts aber ein Problem. Wie kommen schwimmende "Spermien" an Land zur Eizelle? Bei den Moosen noch durch Tautropfen, Spritzwasser durch Regentropfen...
    Naturgemäss ists aber an Land eher trocken, weswegen die geschlechtliche Vermehrung (Ableger etc lassen wir mal aussen vor) auf Wasserbasis eher kompliziert ist.
    Effektiver sind dann die entstanden Varianten wo völlig unbewegliche Spermien entweder durch den Wind verbeitet werden, wo sie sich passiv treiben lassen oder von Insekten zu Eizelle geschleppt wurden. Diese Taktik hat sich offensichtlich bis heute bewährt.


    Ich weiß das ganze ist recht ungenau ausgedrückt, aber es gibt ja sehr gute Bücher zu dem Thema von Autoren die deutlich mehr Ahnung haben als ich. Zu empfehlen wäre "Botanik" von Lüttge, Bauer und Kluge.


    Um Missverständnissen vorzubeugen: Die Pflanzen haben nicht gedacht "Ach, wär toll mich jetzt über den Wind zu vermehren" sondern rein zufällig entstandene Variationen haben sich als besser angepasst erwiesen als andere weswegen sie überlebten. Davon zeugen diverse ausgestorbene Pflanzenarten.

    Zitat von "Saibot"


    Quallen z.B. haben auch kein Gehirn, leben tun sie aber trotzdem. www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/623550/
    Natürlich sind sie nicht vergleichbar mit dem Mensch, es beweißt aber immerhin das ein Leben ohne Gehirn möglich ist.


    Was nichts besonders neues ist wenn man bedenkt das simpelste Amöben zb auch Leben. Und das fast so gut wie die meisten Quallen. Sie bewegen sich und fressen :)
    Dieser spezielle Teil mit den Augen in dem Artikel ist zwar interessant, aber es gibt Einzeller die sich auch aktiv bewegen und einen "Lichtsensor" haben. Die haben noch nicht mal das bisschen Nervensystem was den Quallen bleibt und das obwohl Quallen zu den primitivsten Mehrzellern gehören. Nebenbei ist dieses "Netznervensystem" schon unverzichtbar für die Quallen weil sie nur dadurch in der Lage sind sich koordiniert zusammenzuziehen und so vorwärts zu schwimmen.
    Ich denke daraus kann man schliessen dass das Gehirn für Menschen (und ganz nebenbei eigentlich alle weiter entwickelten Tiere) für die Steuerung der Körperfunktionen erforderlich ist.

    Ich kann jetzt nicht beurteilen obs echt ist oder nicht. Allerdings gibts viele Quellen zu dem Thema. Was mich allerdings sehr beruhigt ist, das es wohl ein Einzelfall ist. So wie ich das verstanden habe ist das Virus zwar unangenehm aber relativ "harmlos" und da wohl nicht allzuviele Menschen diesen vermuteten Gendefekt haben (sonst gäbe es ja mehr Fälle, oder?) würde ich sagen wir sind relativ sicher. Trotzdem immer dran denken: Sicher ist sicher und Verhütung kann vor sowas schützen ;)


    Ich hab in einem Radiobeitrag dazu (weiß nicht mehr wo und wann) gehört, das der Typ gar nicht behandelt werden will, da er seine Famillie mit Auftritten im Zirkus etc. ernährt. Nehmts bitte nicht für bare Münze solange das nocht bestätigt ist.

    Ich esse Fleisch und höre Samsas Traum trotzdem gerne. Ich find die Stimme übrigens gar nicht sooo schräg wenn man z.b. an die Pistols denkt.
    Ist mir ehrlich gesagt auch egal wie arrogant er ist. Ich find den Typen eh bisschen albern. Kennt jemand die Werbung fürs neue Album? Wo er so richtig "evil" aussehen will? :D


    Aber wie gesagt solange mir die Musik gefällt, kann die persönliche Einstellung fast alles sein.

    Hmm...ich weiß nicht ob man die verlinkte Seite als sonderlich objektiv bezeichnen kann. Da könnte ich auch die hier als Quelle angeben. Zu dem Fall kann ich ansonsten nicht viel sagen, mir fehlt grade die Zeit für gründliche Recherche.


    @Elperdildo:
    Wo der Streik bleibt? Ich hoffe weitweg. Wenn die Gewerkschaften Politiker absägen könnten, wäre das doch wohl massivste Lobbyarbeit, oder? Ich persönlich würde den Einfluss der Lobbys ehrlich gesagt lieber reduzieren, als ihn auszuweiten.

    Zitat von "lùthien"

    lasst das Tier liegen u ruft die Polizei oder wenn ihr kennt (wer tut das schon) den zuständigen Förster.
    Wird also schon oft genug passiert sein. Die Leute karren das arme Tier dann wahrscheinlich zum Tierarzt...


    Ich weiß ja nicht wie es bei euch ist, aber bei uns kommt meistens der Jäger und erlegt das Tier. Nix Tierarzt oder so, würde zuviel kosten und lohnt sich i.d.R. nicht. Ich würd das Vieh allerdings auch nicht in den Kofferaum packen wenn es 100% tot ist. Angeblich ist das nämlich Wilddiebstahl ;)


    Zur Story: Naja...ich mein um ein Wildschwein ins Auto zu packen ist einiges an Kraft nötig und man wird es wahrscheinlich nicht allzu sanft behandeln können. Würde das Tier nicht schon dabei wieder wach werden? Abgesehen davon kann ichs mir allerdings ziemlich gut vorstellen. Wildschweine sind groß, kräftig und haben oft ein übles Temprament.