Beiträge von Tetoa

    Ich bin auch gegen die Todesstrafe und das untermauere ich jetzt noch ethisch. ^^


    Ethisch bin ich für Utilitarismus, also für das großtmöglichste Wohlergehen der größtmöglichsten Zahl, ungeachtet von anderen Werten wie Gerechtigkeit, Freiheit usw. Da gibt es natürlich überhaupt keine Möglichkeit für eine Todesstrafe. Gut zwei Ausnahme gäbe es: Würde man annehmen, dass das Geld das der Staat für die Versorgung des Gefangenen ausgibt, mehr Wohlergehen schaffen würde, wenn man es für andere poltische Bereiche einsetzt, als das Leben des Verurteilten, dann wäre die Todesstrafe akzeptabel. Allerdings führt der Gedanke auch direkt in eine Diktatur, insofern plädiere ich dafür, dass das Leben eines Menschen einen sehr hohen Wert hat (also sehr viel Wohlergehen bringt, sehr viel mehr als das Geld je bewirken könnte). Die andere Möglichkeit wäre die Abschreckung, allerdings ist es 1) zweifelhaft, dass es überhaupt einen nennenswerten Abschreckungseffekt der Todesstrafe gibt und 2) zweifelhaft ob diese geringfügige Abschreckung mehr Wohlergehen für die Bürger des Staates bedeuten würde, als das Leben des Verurteilten. Beides bezweifel ich ganz stark. Daraus folgt, dass die Todesstrafe utilitaristisch nicht akzeptabel ist, wenn man den Verurteilten genauso gut auch inhhaftieren kann. Gleichzeitig wäre aber z.B. das gezielte Ermorden von Hitler oder einer ähnlichen hochgefährlichen Person absolut moralisch akzeptabel bzw. eigentlich sogar erforderlich, da es wohl unmöglich gewesen wäre als Graf von Stauffenberg oder einem anderen Hitler-Attentäter Hitler zu inhaftieren.
    Also wenn es sich um eine hochgefährliche Person handelt wäre eine gezielte Ermordung nicht umbedingt moralisch verwerflich, wenn man ihn anders nicht "aufhalten" kann. Ein Gefangener ist jedoch bereits "aufgehalten" und deshalb gibt es keinen sinvollen Grund mehr ihn umzubringen.


    Also abschließend eine Nutzen-Kosten-Rechnung damit man das besser versteht (auch wenn die Werte jetzt so aus der Luft gegriffen sind)
    -10 für Tod des Gefangenen
    -3 für mögliche Fehlurteile
    -3 für Trauer der Angehörigen des Gefangenen
    -2 für Verrohung der Gesellschaft
    +2 für Abschreckung
    +1 für Geldersparniss
    = -15 = gegen Todesstrafe
    So eine Kosten-Nutzen-Rechnung mag unmenschlich klingen, führt aber soweit ich weiss, in den meisten Fällen zum besten Ergebnis, und deshalb vertrete ich auch den Utilitarismus.


    Gerechtigkeit ist imo was für Egoisten. Gerechtigkeit ist kein Ideal, kein Wert. Was interessiert es mich ob etwas gerecht ist oder nicht wenn es insgesamt mehr Wohlergehen gibt, wenn etwas ungerecht ist. Über die Gerechtgikeit muss man hinaus, genauso wie man über anderen menschliche aber eben egoistsiche Gedanken hinaus muss (z.B. das es generell falsch ist einen Menschen umzubringen, siehe Hitler Beispiel). Radikaler Gedanke, ich weiss, aber ich komme einfach zu keiner anderen ethisch korrekten Beurteilung der Gerechtigkeit.


    Geht man von unserem Rechtssystem aus, dass eher auf der Ethik von Kant beruht, ist eine Todesstrafe aber auch nicht zu rechtfertigen. Denn man verwirkt immer nur das Recht, dass nötig ist um das Recht des Anderen gewähren zu können (Die Freiheit des Einen endet dot wo die Freiheit des Anderen aufhört). Das heisst, bringe ich jemanden um, dann bin ich eine Gefahr für die Öffentlichkeit. Deshalb verwirke ich mein Recht auf Freiheit (ab ins Gefängnis). Aber mein Recht auf Leben verwirke ich dadurch noch lange nicht, denn wenn ich im Gefängnis bin, dann bin ich auch keine Gefahr für die Öffentlichkeit mehr.


    Die einzigsten für die Todesstrafe ehtisch korrekt sein kann, sind also eigentlich nur Gerechtigkeitsfetischisten, also vorallem Konservative und Rachebedürftige (natürlich muss man solche Menschen verstehen, Rache ist menschlich, aber das macht die Rache trotzdem nicht besser, nur die Menschen die sie fordern), und für die hab ich ehrlich gesagt ohnehin gesagt wenig über. Wenn man schon Gerechtigkeit als Vorwand nimmt, Leid und Unmenschlichkeit zu rechtfertigen dann sollte man doch gefälligst wenigstens Gott (müsste den Konservativen doch gefallen) überlassen für Gerechtgikeit im Jenseits zu sorgen.

    Zitat

    Wieso? Ist für dich eine Maus weniger Wert als eine Kuh, nur weil sie kleiner ist? Wäre ich Veganer, müßte ich dich jetzt fragen, was für ein speziistische, unethischer Barbar du bist. Du hast aber Glück, dass ich überzeugter Aasfresser bin und deshalb nicht so argumentieren muss.


    Ersteinmal muss man ja festhalten, dass jeder Fleischesser sowieso doch derjenige ist, der eine ethische Differenzierung zwischen verschiedenen Lebewesen aufstellt. Nämlich zwischen Mensch und Tier. Natürlich kannst du sagen: Nichts da! Das ist reine Evolution/Recht des Stärkeren/Intelligenteren. Aber wieso sagst du das dann nicht auch bei einem Krieg?
    Aber das hast du ja denke ich verstanden.


    Meine Differenzierung beruht auf dem entstandenen Leid. Das ist natürlich ein reichlich ungenaues Kriterium, das zudem ziemlich subjektiv ist. Aber imo ist das entstandene Leid bei der Schlachtung eines Rindes größer als beim Tod eines Insektes. Also bin ich insofern einem Fleischesser nicht ganz unähnlich. Mit dem Unterschied, dass ich die Grenze nicht dort ziehe, wo das vermeintlichintelligente Leben zu Ende ist, sondern schlichtweg da, wo etwas notwendig, nicht notwendig, vermeidbar oder nicht vermeidbar ist.


    Ich bin zwar Idealist, sehe aber durchaus ein, dass es eine perfekte Welt im Bereich des Zusammenlebens zwischen Mensch und Tiere momentan nicht geben kann. Also muss ich irgendwo eine Differenzierung ziehen und die ziehe ich eben an der Grenze zwischen nötig und unnötig. Fleisch zu essen - alleine um seine Bedürfnisse zu befriedigen, die man genausogut mit anderen Lebensmitteln befriedigen kann, ist in meinen Augen unnötig. Notwehr oder Ähnliches gegen ein Tier ist aber durchaus nötig. Das sind die extremeren Formen, aber natürlich muss man das auch für die Grauzonen festlegen: In der Landwirtschaft ist das unbeabsichtigte Töten von Tieren nicht vollkommen zu verhindern, genauso wenig wie im alltäglichen Leben (wenn man z.b. auf ein Insekt tritt oder so). Da wir die Landwirtschaft benötigen, ist sie also unverzichtbar. Jetzt muss man an anderer Stelle ansetzen, um auch die Landwirtschaft umweltfreundlicher zu gestalten: keine Genpflanzen (wobei ich jetzt eigentlich sogar Pro-Gen-Pflanzen bin, aber das ist ein anderes Thema), eingezäunte Felder, große Rückzugsgebiete für Tiere, keine giftige Pfalntzenschutzmittel, keine Brandordung etc.
    Im Endeffekt lässt sich damit das Töten von Tieren auf ein absolut Minimum reduzieren. Folglich also in meiner Interpretation als Vegetarier das gesamte Tierleid. Und mit voranschreitenden technischen und geistigen Möglichkeiten lässt sich dieses Minimum weiter verringern bis man irgendwann vieleicht tatsächlich eine nahezu leidlose Mensch- und Tierheit (gibst das Wort?) hat. Ich weiss: Ich bin Idealist und vielleicht nicht der absolute Realist, das brauchst du mir nicht zu sagen. ;-)


    Ganz abgesehen davon ist deine Argumentation, dass etwa genauso viele Tiere durch vegetarische Landwirtschaft sterben, wie durch Schlachtungen bezüglich Fleischkonsums, alleine schon deshalb falsch, weil große Teile der Landwirtschaft eben nur deshalb existieren um die späteren Schlachttiere zu ernähren. Wenn also die Menschheit von Heute auf Morgen sich rein vegetarisch ernähren würde, würden nicht sämtliche Schlachthöfe durch Plantagen und Felder ersetzt werden, sondern stattdessen würden wahrscheinlich eher noch Plantagen und Felder wegfallen, da diese nicht mehr für die Nahrungsversorgung der Milliarden von Schlachttieren verbraucht werden.


    Aber generell hab ich das Gefühl du übertreibst ein wenig. Die Wahrscheinlichkeit, dass beim Beackern von Feldern und Plantagen (große) Tiere sterben ("Bambis") halte ich doch für eher gering, jedenfalls im Vergleich zu Schlachttieren. Wenn ich mich irre, dann bitte Quellen.


    Und schlussendlich:

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    Nun, wenn ich ein Rindersteak vom Biobauern esse,


    Tust du das denn? Das tun nämlich leider die wenigsten.

    @Nieselprim: Man muss schon in gewisser Weise zwischen Tieren differenzieren. Aber vorallem geht es doch um die Masse. Das berücksichtigst du überhaupt nicht. Das Eieresser und Milchtrinekr auch eine gewisse Schuld haben, ist klar, aber eben nicht die eines Fleischessers.


    Desweiteren argumentierst du immer vom aktuellen viel zu unflexiblen Standpunkt. Natürlich sterben Tiere auch durch Medizinische Versuche. Aber wieso ist das ein Argument gegen Vegetarier? Denkst du es ist Zufall, dass sämtliche grüne Parteien und Gruppierungen gegen Tierversuche aufbegehren? Denkst du es ist Zufall, dass biologisch-verträgliche Anbaumethoden ebenso gefordert werden? Denkst du es ist Zufall, das Klimaschutz- und Umweltschutzmaßnahmen gefordert werden, um eben zu verhindern, dass z.b. bei der Produktion von Plastik Tiere "in Scharen verrecken". Du kannst dir nicht ein einziges Ziel von Umweltaktivisten (zu denen man die Vegetarier natürlich zählen muss) dir zur Brust nehmen um dann zu dem Ergebnis zu kommen, dass diese eine Ziel nicht ALLE Probleme löst.
    Oder anders gesagt kannst du den Vegetarismus nicht dafür verantwortlich machen, dass er nicht alle Umweltprobleme löst, sondern nur einen Teil.


    Ist schon spät, deshalb schreib ich dann lieber später noch detaierteres dazu. ;-)

    Ich bin ungefähr seit meinem 4 oder 5. Lebensjahr Lacto-Vegetarier. Zwar bin ich in der Tat leicht untergewichtig, aber damit habe ich kein wirkliches Problem. Gesundheitlich wirkt sich das nicht aus - ganz im Gegenteil. Meine letzte Krankheit (abgesehen von Schnupfen und sowas) liegt weit mehr als 1 Jahr zurück und wenn ich mir da andere Personen, z.B. aus der Schule ankucke... naja^^.
    Auf extreme Körperkraft und Body-Building kann ich verzichten und wenn ich mich noch ein wenig bewusster ernähren würde (mehr Obst, Gemüse, eventuell eben auch Soja oder Ergänzungsmittel), dann könnte ich auch dieses kleine Gewichtsproblem in Griff kriegen. Abgesehen von der Körperkraft hab ich keine sportlichen Nachteile.


    Aber ich bin auch kein Vorzeige-Vegetarier. Ich ernähre mich sehr ungesund : Pizza, Pommes, Nudeln, Reis, Kartoffeln, Brot, ein wenig Obst... viel mehr esse ich nicht. :roll: Deshalb dürfte ich laut einem Schulkameraden (der sich mit Biologie auskennen) gar nicht mehr Leben. :lol:


    Meine Beweggründe kenn ich nicht, da ich damals eben so jung war. Meine Eltern hatten damit nichts zutun, da beide keine Vegetarier sind. Mein Bruder (damals 7-8 Jahre alt) wahrscheinlich schon eher, da er auch Vegetarier ist. Vielleicht hab ich ihn damals irgendwie nachgeahmt - jetzt bin ich jedenfalls glücklich darüber. Inzwischen ekelt mich Fleisch an und ich kann mir auch absolut nicht vorstellen, jemals wieder Fleisch zu essen. Meistens wird man respektiert, auch wenn meine Schulkameraden mich öfters mal versuchen deshalb komisch angucken.


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    Mittlerweile esse ich seit 5 Jahren Fleisch in geringen Mengen, der Auslöser dazu war meine Schwangerschaft vor 5 Jahren,
    die meine Einstellungen auf den Kopf gestellt hat.


    Hm, was hat sich denn damals in deinem Kopf verändert?
    Das man aus Rücksicht auf das Baby wieder Fleisch isst, kann ich gut verstehen, aber inwiefern hat das denn deine Einstellung verändert?
    Mir wäre das jedenfalls ungeheuer schwer gefallen.


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    Was ich auch dumm finde: Wozu brauchen Veganer Tofu (Fleischersatz) wenn sie auf Fleisch sowieso verzichten wollen? O.o


    Achja, und Tiere sterben sowieso, obs jetzt mehr Veganer werden ist eigentlich Schnurz ...


    Es gibt ja auch Vegetarier, denen es nicht sonderlich leicht fällt, auf den Geschmack von Fleisch zu verzichten. Diese verwenden dann zum Beispiel Tofu. Zudem hat Tofu wie Phobophobia schon gesagt hat ziemlich viele Nährstoffe. Aber Tofu ist auch kein Muss. Vitamintabletten, Nahrungsergänzuungsmittel und/oder jede Menge Obst/Gemüse gehen auch.


    Und zu dem anderen kann man nur sagen, dass das kapaitalistisches Marktsystem anderes beweist: Nachfrage = Angebot. Das ist ja bei allen anderen Waren genauso.

    Beziehen sich diese Guides nur auf die AKE und vielleicht noch Träume oder auch auf andere Lebensbereiche? Um einen Schutzengel im herkömmlichen Sinne handelt es sich wohl nicht, oder?


    Dann wäre es ja relativ "verschwenderisch" wenn jeder Mensch einen solchen Guide hat, obwohl vielleicht nur 1% der Menschen eine AKE in ihrem Leben haben.


    Deshalb könnt ich mir schon vorstellen, dass es vielleicht nicht umbedingt eine Einbildung ist, aber schon eine Art Projektion des Unterbewusstsein oder so etwas. Kann ja trotzdem einen spirituellen Sinn haben.

    Das Ende war ziemlich gut, fand ich. Jedenfalls der Endkampf und "Kings Cross". Aber vielleicht auch noch verbesserbar.


    @Tote: Die Toten fand ich vertretbar. Das Leute sterben müssen war klar, und deshalb hab ich mit Snape, Dobby und Hedwig sowieso kein Problem. Lupin und Tonks fand ich auch ok (und das obwohl Lupin einer meiner Lieblingscharaktere war), übrigens auch die Art des Todes. Ich fands ganz gut, dass deren Tod nicht so ausführlich beschrieben wurde. Da hat man gleich gemerkt, dass jetzt Hogwarts vollends im Chaos versinkt^^. Was ich blöd gefunden hätte, wäre gewesen wenn nur einer der beiden gestorben wäre - entweder gar keiner oder gleich beide. Gut, Freds Tod war schon relativ unnötig, fand ich jetzt aber auch nicht so schlimm... Ich bin jedenfalls glücklich, dass die Hauptcharaktere überlebt haben.


    Der einzigste absolut sinnlose Tod war der von Kevin Creevy (der ist doch am Ende tod, oder? hab ich jedenfalls vom englischen Ende noch so in Erinnerung).


    Das ich die Tode alle nicht so schlimm fand, liegt vielleicht daran, dass besonders in dem Buch ja zur Sprache kommt, das der Tod an sich nichts so Schlimmes (für den Sterbenden) ist.


    @Epilog: Bis auf die überall kritisierten Namen wars ok. Achja, "Scorpio" find ich allerdings doch sehr passend für Malfoys Sohn.

    Ich hatte gestern auch eine Art "Fortschritt". Mir kam es aber etwas zu einfach vor, deshalb weiss ich nich ob das schon das richtige war.
    Schwingungszustände hatte ich schon öfters mal bei ner Meditation und kann sie in 50% der Fälle auch schon bewusst herleiten (aber nicht nur wenn ich in Schlafstarre bin...?)


    Jedenfalls wollte ich gestern eigentlich nur ne kurze einfache Meditation machen und hab mir deshalb eine Entspannungsmeditation aus einem meiner Büche rausgesucht. Hingelegt, kurz beruhigt, dann visualisiert wie mein Körper mit meinem Bett verschmilzt. Dann hab ich meine Chakren durchgegangen und ein paar Öffnungsversuche visualisiert. Das ergab dann besonders beim Wurzelchakra und beim Herzchakra nen verdammt gutes Gefühl, das beste Erlebniss bei einer Meditation das ich bisher hatte - eine Art starker Energiexplosion in diesen Chakren.


    Jedenfalls wollte ich da die Meditation eigentlich schon beenden, als ich bemerkt habe, dass sich langsam das Gefühl meiner Arme verändert hat. Irgendwann hat es sich so angefühlt, als ob sie nur noch Energie wären und vorallem verdammt leicht wären. Dann hab ich etwas hektisch versucht meinen Arm zu bewegen um zu gucken ob der aus meinem pyischischen Arm irgendwie "rauskommt". Hat aber nicht geklappt. Hab ganz normal den Arm bewegt und danach war die Konzentration weg.


    Vom Gefühl her würde ich jetzt sagen, dass wenn ich diese Entspannung mit dem Schwingungszustand verknüpfe, dass ich dann einer AKE zumindestens nahe wäre, aber das ist jetzt rein gefühlsmäßig vermutet.^^


    Aber war das jetzt die Schlafstarre? Ausgelöst durch die Entspannungsmeditation? Oder ist die Schlafstarre nix anderes als das Einschlafgefühl wenn man die Arme ein paar Minuten lang nicht bewegt?

    Ich glaube die Argumentation derjenigen, die solch eine Urzeitzivilisation für möglich halten, zielt eher darauf ab, dass diese Kultur, wie unsere heute auch, nur ein paar hundert oder tausend Jahre existiert hat, während die restliche Steinzeit Jahrtausende bis Jahrmillionen dauerte und aus dieser folglich wesentlich mehr Funde existieren müssen.


    Angenommen vor 100.000 Jahren hätte es eine Zivilisation gegeben, dann hätte diese Zivlisation vielleicht 2.000 Jahre existiert. Bleiben noch 98.000 Jahre aus denen Steinzeitartefakte stammen, die zudem nicht so alt sind und daher höhere "Überlebenschancen" haben. Dazu kommen dann noch die Jahrtausende/Jahrmillionen vor 100.000 und die Funde, die missverstanden oder verschwiegen werden könnten (was ja ein Hauptargument ist).


    Ich glaub nicht dran, aber insofern würde meiner Meinung nach zumindestens eine geringe Möglichkeit bestehen, dass es eine solche Zivilisation gegeben haben könnte.

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    Wie haben die gepredigt Papst dass Autos die Umwelt zerstören bla bla bla, wenn das so wäre, dann dürfte neben Autobahnen überhaupt nichts mehr grünes wachsen !


    Nen, natürlich nicht. Das Schadstoffe bleibt ja nicht an der selben Stelle sondern verteilen sich in der Athmosphäre. Die Umweltschäden kommen dann eher von oben per Regen und das dann auf die ganze Landschaft verteilt.


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    Da kann der Mensch machen was er will, aber Politiker nehmen diesen Zustand gerne auf, denn dann können sie uns abkassieren mit irgendwelchen
    Ökosteuern Co2 Steuern usw...


    Das ist Quatsch. Die Politiker dürften die letzten sein, die an einem Klimawandel Interesse haben. Die paar Umweltsteuern sind doch Peanuts im Gegensatz zu den unglaublichen Kosten. Die Staaten stecken sowieso schon alle tief in den Schulden, viele haben ohnehin Wirtschaftsprobleme und müssen dann auch noch Milliarden für Klimaschutz, Einhaltung des Kyoto-Protokolls, neue umweltschonende Energien, teuren Ökostrom etc. ausgeben. Umweltschutz war schon immer wirtschaftshemmend und damit auch für den Staat schlecht.


    Trotzdem gibt es keine andere Möglichkeit. Ich nehm den Klimawandel sehr ernst. Verschwörungstheorien hab ich von gehört, aber alle ergeben keinen Sinn, weil es bei einer Klimawandel-Verschwörung einfach keine Gewinner gibt.

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    Moonscreamer : Ich sehe die Bibel auch als Lehrbuch. Und mich lehrt sie, dass ihr Gott ein grausamer, herrschsüchtiger, wankelmütiger, bockiger, alter Narr ist.


    Richtig, dass ist der springende Punkt. Mich lehrt die Bibel leider auch so etwas in der Art. Und egal wie mans meiner Meinung nach dreht und wendet: Entweder ist die Bibel inhaltlich schlecht oder ein sinnloses Gemisch verschiedenster Glaubensvorstellung. Beides lässt sie in keinem guten Licht erscheinen.

    Also ich find das verdammt interressant. Die Frage ist wie seriös Ken Johnston wirlich ist. Aber Chef des Fotodienstes der NASA klingt schonmal gut.


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    Und warum warten alle Jahrzehnte ab, ehe sie zum Mond wollen, wenn dort oben angeblich etwas ist?


    Naja, das sagt der Text ja bereits: Die Amerikaner woll(t)en dort etwas geheimhalten. Wenn die Russen, Chinesen oder Europäer dort ersteinmal gelandet sind geht das nicht mehr. Insofern müssen die Amerikaner eher ankommen um entweder selbst den neuen Mondflug als angebliche Entdeckung dieser Ruinen zu feiern oder um eventuell Spuren dort zu vernichten. Ich habs jetzt nicht so verstanden, dass die Russen/Chinesen von dem "Geheimnis" wissen...


    Ich spare mir ein Urteil. Wieso darüber urteilen, wenn man Dienstag ohnehin weitere Infos kriegt. Bis dahin finde ich es schlichtweg erstmal interressant.

    Lasst doch bitte mal das ständige Argument mit der Kirche weg. Ich hab eigentlich gedacht, das inzwischen klar sein müsste, dass Kirche nicht zwingend gleich Religion ist.


    Die Kirche hat viele Fehler gemacht, aber das spricht ersteinmal nur gegen die Kirche und nicht die Religion, die theoretisch etwas ganz anderes aussagen kann. Soweit so gut.


    Um wirklich über den christlichen Glauben zu sprechen, muss man sich also mit der Bibel beschäftigen - nicht mit der katholischen Kirche, der Reformation oder Sonstwas - nur der Bibel.



    Ich bin zwar nicht christlich, sondern ganz im Gegenteil, aber ich fühle mit dir mit^^, Beatsteaks, weil ich sowas auch aus anderen Bereichen kenne:
    Wenn jemand ein Beispiel will. Nehmt den Kommunismus. Die Urväter des Kommunismuses und Sozialismusses haben ihre Vorstellungen eines idealen sozialen Staates niedergeschrieben. Was haben Sowjetunion, DDR, China, Vietnam, Rote Khmer, Castro und so weiter daraus gemacht? Eine Staatsform, die heute schon bei ihrer Erwähnung Abneigung hervorruft, weil sie für Machtgier missbraucht wurde.

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    Was erwartest du denn, sie ist ja auch bis zu 6000 Jahre alt. Das muss aber nicht heißen, dass sie an Wahrheitsgehalt verloren hat.


    Gut das veraltet ist vielleicht nicht so passend. Aber die Inhalte sind meiner Meinung nach einfach moralisch nicht mehr haltbar (und waren sie auch damals nicht!). Ich kenne mich in der Bibel ziemlich gut aus (Christliche Erziehung, Konfirmation, eigene Recherche) und bin dabei zu der Auffassung gekommen, dass viele Dinge einfach nicht akzeptierbar sind. Wurd wahrscheinlich im Forum schon öfters durchgekaut, aber es geht um die verschiedensten Dinge: z.B. Rassismus, Diskriminierung und Mord (Andersgläubige, Homosexuelle etc.). Ich weiss auch, dass zumindestens die Protestanten diese Haltungen abgelegt haben, aber das ändert nichts daran, dass es nachwievor in der Bibel Schwarz auf Weiss steht.
    Zugegebenermaßen spreche ich vorallem über das Alte Testament, aber darauf beruht das Neue nunmal.
    Siehe hier: 1, 2, 3.


    Ich hab nichts gegen Religion. Aber wieso an den alten Geschichten festhalten, obwohl man damit ohnehin überhaupt nichts mehr zu tun hat. Wieso nicht einfach die ganze Bibel über Bord werfen und eine neue Religion auf den Boden der Nächstenliebe und der anderen angeblich christlichen Tugenden aufbauen. Meinetwegen sogar mit einem Gott, solange es nicht der alttestamentliche Gott ist.

    Aber beatsteaks hat doch Recht. Die meisten Argumente, die ihr gegen den Glauben aufgezählt habt, sprechen gegen die Kirche, aber nicht den Glauben oder gegen das als was die Kirche ehemals gegründet wurde.


    Zitat


    Warum konnte man sich früher oder heute sogar noch, von seinen Sünden freikaufen, warum hat es nicht einfach gereicht zu beten oder sonstwas zu tuhen? Soll ich es dir sagen? Weil es keinen Gewinn bringt.


    Warum baut man so riesen Kirchen? Um Gott zu huldigen? Ganz bestimmt nicht. Das ist die Machtdemonstration, um zu zeigen, wie gross und toll diese Religion doch angeblich ist.


    Im Mittelalter, aber das ist doch nicht die Anfangszeit des Christentums und über ein Freikaufen mit Geld steht auch nichts in der Bibel soweit ich weiss.



    Ich hab viel größere Probleme mit den Inhalten der Bibel, die schlichtweg veraltet und für unsere heutige Gesellschaft inakzeptabel sind. Und das die alle symbolisch gemeint sind, hat man vll vor 1000 Jahren geglaubt, das glaubt man heute aber nicht mehr. Das ist im Hinduismus auch nicht anders, Judentum und Islam sind dann natürlich das selbe und die meisten Naturreligionen kann man damit erst Recht nicht vergleichen. Protestantismus macht vieles besser, aber wo ist der Sinn eine Religion, die nichts mehr mit dem Ursprung zu tun hat? Wieso beruht der Protestantismus dann noch auf der Bibel?
    Den Buddhismus lass ich als einzigste große Religion draussen, weil ich zwar nicht 100% sagen kann, dass er nicht veraltet und inakzeptabel ist, ich aber zumindestens davon ausgehe.

    Ich fand den Film sehr aufschlussreich und überzeugend, muss inzwischen aber meine damalige Meinung teilweise revidieren. Ich hab mal versucht die Infos aus dem Film nachzuprüfen - und naja. Das meiste bei Horus kann ich so nicht im Internet finden.


    Beispiel Horus:


    - Jungfrauengeburt
    - Hinrichtung (nicht Kreuzigung)
    - Auferstehung


    sind nur im Internet zu finden. Zu 3 Weisen, einem Stern im Osten, 12 Jüngern oder einer Einweihung/Taufe im Alter von 30 Jahren ist nix zu finden. Bisher jedenfalls nicht.
    Link



    Wie das bei den anderen genannten Göttern ist, weiss ich nicht. Aber es ist wahrscheinlich, dass an manchen Stellen einige Daten so zurecht gebogen wurden, dass sie besser passen. Insofern müsste man ein wenig nachforschen, wie weit die Übereinstimmungen in Wahrheit gehen.

    Natürlich kann man innerhalb von 1-2 Minuten einen Menschen einschätzen. Da bin ich mir auch aus eigener Erfahrung vollkommen sicher. Das verläuft bei mir aber nicht bewusst, sondern rein unterbewusst. Und meistens auch schon längst, bevor ich mit jemanden gesprochen habe, weil das Verhalten das unterbewusst wahrgenommen wird, schon absolut ausreicht - meine Meinung. Das Verhalten sagt alles über einen Menschen aus, was man wissen will.
    Aber das ist ja nicht das Thema.


    Ich kenn das Problem auch nicht, weil ich zugegebenermaßen auch nur wirklich viel mit denen rede und zusammen bin, die ich wirklich kenne und mag und ich mir auch nie vornehme, heute besonders nett oder eben nicht nett zu sein. Kann man introvertiert nennen, ich bin aber so zufrieden. :-)

    Ja, auch die Zivilisation würde bei einer "normalen" Eiszeit sicherlich überleben.
    Europa, Nordamerika, China, Russland und Japan wären sicherlich sehr stark bedroht und man darf davon ausgehen, dass wenn die Eiszeit dort nicht jede Zivilisation auslöschen würde (wovon ich aber nicht ausgehen würde), dass die überlebenden Menschen früher oder später ihr Glück weiter im Süden suchen würden. Da es um den Äquator herum sehr trocken wäre gäbe es sicherlich riesige humanitäre Probleme: Hungersnöte, Dürren, Wasserknappheit. Aber wenn ersteinmal der erste Schock vorbei ist und eine Organisation und Verwaltung wieder hergestellt ist, würde die stark dezimierte Menschheit wohl zu einer vergleichbaren technologischen Stärke wie früher gelangen.
    Würde ich mal denken.

    Ich habs auch schon im Zitatthread geschreiben. Mich hat folgender Buddha-Spurch umgehauen:


    "Wenn deine Einsicht meiner Lehre widerspricht, so sollst du deiner Einsicht folgen."
    - Buddha


    Lansgam wird mir dieser Buddha wirklich symphatisch.^^
    Ich denke ernst darüber nach mich mit dem Buddhismus wirklich zu beschäftigen. Er ist die einzigste Religion an die ich mich wirklich binden könnte. Bisher war ich immer der Meinung, dass meine Religion schlichtweg nicht existiert, weil meine Religion eben keinen Gott sondern nur den Menschen beeinhalten würde. Aber so wie ich das sehe ist der Buddhismus nichts anderes (oder ist das falsch?), und deshalb kann ich doch genausogut Buddhismus statt Agnostizismus sagen... :|