Beiträge von Black Cat

    In meinen Augen nicht, denn es gibt noch einen weiteren Faktor, welcher die eigene Psyche ist. Selbst wenn ich mich nach belieben durch Raum und Zeit bewegen könnte, wäre ich von meinem, ich nenne es jetzt einfach mal Geist, also von meinem Geist her nicht frei. Ich habe gelernt in einer bestimmten Art und Weise zu denken, wie jeder andere auch und bin deshalb eingeschränkt.


    Genau das meinte ich im Prinzip oben mit den Lernerfahrungen die zur Bildung des Willens beitragen. Diese hängen letztendlich kausal mit der Entscheidung die man trifft zusammen, und daher ist der Wille nicht frei, sondern Denkmustern, sowie Erfahrungen und biologischen/genetischen Gegebenheiten unterworfen


    Ein wirklich freier Wille wäre ja im Endeffekt die vollkommene Antriebslosigkeit. Nichts würde angestrebt werden. Ein unbegrenztes Potenzial, dass aber zu keiner Schaffenskraft heranreifen kann.


    Im Prinzip meine ich das ja die ganze Zeit. Einen freien Willen kann es nur dann geben, wenn keine äußeren oder inneren Einschränkungen/Ursachen auf ihn einwirken könnten. Man könnte also eine Entscheidung frei von jeglichem Antrieb oder jeglicher Motivation treffen. Und das ist nicht möglich.


    Hier übrigens mal zwei kurze, aber recht interessante Artikel von Neurowissenschaftlern zu dem Thema:


    https://www.dasgehirn.info/akt…freie-wille-wirklich-frei


    http://www.deutschlandfunk.de/…ml?dram:article_id=258470



    Aber naja, das sind halt so Gedanken die man abends um 22 Uhr zwischen zwei Klausurtagen hat :D Aber würde mich trotzdem interessieren was ihr davon halten und ob ich mich vielleicht doch einweisen lassen sollte.


    Nein, ich denke nicht, ich stimme dir ja zu :P
    Dann mal viel Erfolg bei der Klausur ;)

    Wie sieht's mit Zufall aus? Gelten dort die Gesetze der Kausalität? Kann man bei einem Zufall Ursache und Wirkung klar definieren?


    Nur weil man sich über Ursache und Wirkung nicht im Klaren ist, bedeutet es ja nicht, dass keine Kausalität vorliegt. Wenn ich als schlechter Dartspieler einen Pfeil ins Bulls Eye treffe, wird das Zufall sein. Trotzdem gibt es ja Gründe, auf die dieser Zufall zurückzuführen ist (Position der Dartscheibe, Gewicht des Pfeiles, meine Wurfbewegung etc.) Auch wenn mir diese im ersten Moment nicht als klar erscheinen.
    Letztendlich werden viele Bedingungen unseres Lebens durch Zufall bestimmt, was aber noch lange nicht heißt, dass es dafür keine Gründe gibt.
    Genau so wäre es dann mit dem Willen. Vielleicht kommt es mir wie Zufall vor, dass ich mich auf den linken Platz im Bus setze, und nicht auf den rechten. Eine Ursache, in welcher Form auch immer, muss es trotzdem dafür geben.

    Es wird niemals möglich sein beliebig genaue Vorhersagen zu treffen, weil das Kausalitätsprinzip nicht uneingeschränkt gilt.


    Natürlich kann man keine konkreten Vorhersagen treffen, aber warum ist das Kausalitätsprinzip nicht uneingeschränkt gültig? Wenn dem so wäre, könnte man sehr wohl von der Existenz eines freien Willens ausgehen. Denn ein Großteil der Argumentation, dass es diesen eben nicht gibt, beruht auf der Annahme des Kausalitätsprinzips. Lernerfahrungen + Genetik + Umweltzustände = Willensbildung.
    Fällt diese Kausalitätskette weg, könnte man über irgendeinen Weg über seinen Willen bestimmen.

    Hey Knurzhart!
    Mir ist klar, dass ich Schmidt-Salomons Aussagen nicht komplett wiedergeben kann, habe mich jetzt einfach mal auf die für mich wichtigsten Punkte bezogen.

    Genau dasselbe gilt für die Handlungsfreiheit. Es ist nicht möglich, dass zu tun was man will und wann man es will, spätestens die Naturgesetze machen einem da den Strich durch die Rechnung.


    Dem widerspricht Schmidt-Salomon allerdings. Er sagt, dass wir zwar keinen freien Willen haben, allerdings Handlungsfreiheit, und das etwas uneingeschränkter als du es beschreibst. Wir können uns letztendlich zu einem Zeitpunkt X unter denselben Umständen nur für eine Option Y entscheiden. Wenn es jetzt keine äußeren ( z.B. in einem autoritären Staat von seinem Recht auf Meinungsfreiheit Gebrauch zu machen) oder inneren (z.B. Zwangs- oder Angststörungen) Beschränkungen gibt, die dieses verhindern, kann ich somit ja letztendlich tun was ich will, auch wenn ich keinen Einfluss auf die Willensbildung habe.
    Natürlich kann man dabei keine Naturgesetze brechen (Ich kann ja nicht einfach losfliegen, nur weil ich es will) aber das wäre dann ja eine äußere Beschränkung.


    Diese verschiedenen Möglichkeiten zu handeln, die einem durch die Umwelt gegeben werden sind dabei alle genau gleich möglich und keine äußere Beeinflussung kann zu einem gesetzten Zeitpunkt veranlassen, dass eine Handlungsweise möglicher ist als eine andere.


    Im Prinzip wäre es ja genau die Mischung aus äußeren und Inneren Einflüssen, die dazu führen, dass eine Handlungsweise dem Willen nach möglicher ist als die andere. Denn genau dieses Mix ist es ja letztendlich der den Willen bestimmt (genetische Faktoren, sowie Kulturelle/durch äußere Beeinflussung gewonnene Lernprozesse).

    Durch Lernprozesse und Selbstreflektion kann man seine gesteckten Ziele überdenken und verändern und somit auch die eigenen Bedürfnisse und Handlungen anpassen.


    Aber wäre das rein hypothetisch nicht auch wieder determiniert dadurch, dass ich durch gewisse Erfahrungen und Leitbilder (Schmidt-Salmon nennt solche verankerten Ideenbilder "Memplexe") meine Ideen überdenke? Ich würde somit meine Handlungen und Ziele nicht verändern, weil ich Einfluss auf meinen Willen nehmen wollte, sondern weil ich aufgrund bestimmter Erfahrungen Einfluss nehmen musste!

    Hallöchen allerseits!


    Ich habe im Urlaub ein Buch von Michael Schmidt-Salomon gelesen, mit dem Titel "Jenseits von Gut und Böse"
    Hatte einige interessante Denkansätze, von denen ich jetzt aber nicht alle auflisten will. Einen großen Teil des Buches nimmt das Thema "Willensfreiheit" ein. Schmidt-Salomon spricht dabei dem Menschen kategorisch die Willensfreiheit ab. Mitunter begründet er dies darin, dass jede Entscheidung eines Menschen durch biologische (genetische) Faktoren und kulturelle Lernprozesse zustande kommt. Zu einem bestimmten Zeitpunkt X kann man auch nur die Entscheidung Y treffen. Reflektiert man die Entscheidung später, kann man zwar feststellen, dass diese eventuell doch falsch war, aber zu dem besagten Zeitpunkt war es aufgrund bisheriger Erfahrung und der genetischen Disposition unmöglich, sich anders zu verhalten.
    Das Prinzip der alternativen Möglichkeiten, also das es theoretisch möglich wäre, sich anders zu verhalten, fällt damit weg.
    Er räumt dem Menschen zwar eine Handlungsfreiheit ein (Ich kann tun, was ich will) aber nunmal keine Willensfreiheit ein (Ich kann nicht wollen, was ich will)


    Schmidt-Salomon geht sogar soweit zu sagen, dass auch die Gedanken des Menschen nicht frei sind. Ein weiteres Argument seinerseits ist nämlich das Kausalitätsprinzip. Ohne materielle Ursache gibt es keine Wirkung. Dabei reduziert er die Gedanken auch auf nichts weiter als auf neuronale Impulse, die somit materiellen Ursprungs sind, für die es ebenfalls biologische und kulturelle Gründe gibt.


    Dieser deterministischen Vorstellung kann ich mich nur schwer anschließen, allerdings habe ich bis jetzt noch keine guten Argumente gefunden, um seine Argumentation wirklich nachhaltig zu entkräften, vielleicht habe ich aber auch nur ein Brett vor dem Kopf.


    Was haltet ihr von der ganzen Idee der Willensfreiheit?
    PS: Ich weiß, dass es bereits einen Thread zum Thema Willensfreiheit gibt, auf diesen gab es allerdings keine Resonanz. Daher wollte ich nochmal mit Glück versuchen


    Lg Black Cat

    Sorry Dirk.


    Auch wenn ich Claxans Ausdrucksweise nicht unbedingt teile, bin ich doch an einem Satz hängen geblieben der mich erschaudert.


    Wer behauptet lieber abgetrieben worden zu sein, dem steht ja immer noch die Möglichkeit des Suizids offen, wenn sein Leben so fürchterlich ist.


    Du versuchst hier einen ethischen Standpunkt zu vertreten, lässt die Moral dabei aber komplett im Hintergrund. Du möchtest nicht, dass unschuldiges Leben abgetrieben wird? In Ordnung. Lässt sich drüber diskutieren. Du willst also, dass diesem Wesen kein Leid zugefügt wird. Auf der anderen Seite aber schlägst du die Lösungsmöglichkeit Suizid vor, um das "grässliche" Leben zu beenden. Ich weiß nicht was schlimmer ist. Einen Embryo abzutreiben, was die potentielle Mutter wohl kaum auf die leichte Schulter nehmen wird, der Embryo aber kaum mitkriegt. Oder ein Kind entgegen aller Wünsche auf die Welt zu bringen, dass sein Leben lang nur leidet, und auch seiner Mutter große Schwierigkeiten bereitet. Vom Suizid mal ganz abgesehen. Den wird man auch nicht ohne weiteres begehen.
    Denk mal drüber nach.


    Lg Black Cat

    Zum Abschuss freigegeben, nennt man das. Dieses Muster kann man wieder und wieder beobachten. Es gibt Skandälchen die aufflammen und vergehen, weil die Medien es so wollen.


    Sehr gut formuliert, der erste Satz ;)
    Um bei Wulff als Beispiel zu bleiben: Aufgrund neuster Meldungendarf sich unser (noch-) Bundespräsident jetzt auch für die Kleidung seiner Frau verantworten - So langsam wird es wirklich lächerlich. Privatkredit war mir relativ egal, Pressefreiheit konnte ich da eher nachvollziehen, aber was kommt als nächstes? Der Vorwurf wegen Kindesmisshandlung, weil herauskommt, dass er einem Mitschüler in der Grundschule sein Pausenbrot geklaut hat? Irgendwann ist das Maß voll. Wulff war mir nie sonderlich sympathisch ( allerdings heg(t)e ich für den um längen mehr Sympathie als für Guttenberg) aber irgendwann ist das Maß voll. Er hat sich vor den ernsthaften Vorwürfen zu verantworten, ich finde es allerdings absoluten Bulls**t das sich die Medien wie die Geier auf alle neuen Meldungen stürzen ( Viel interessanter/amüsanter finde ich da die neusten Meldungen, die die FDP angehen :mrgreen: )


    so jemanden in seinem Amt zu behalten, sollte sich keine ernsthafte Institution der Welt leisten.


    Blöderweise tun das aber genug Institutionen, allerdings kenne ich deine Definition von ernsthaft nicht :mrgreen:
    Ich habe mir zu dem Thema trotz vielem Nachdenkens blöderweise noch keine feste Meinung bilden können. Ich meine, natürlich war Wulffs Verhalten falsch, und die Stellungnahme hat er ebenfalls versaut. Aber ihn als Lügner und Betrüger hinzustellen finde ich trotzdem hart. Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Deutschen einfach zu perfektionistisch sind, und jede Kleinigkeit gleich ahnden und ein riesen Theater daraus machen müssen. Die Medien tun den Rest dazu. Die positive Entwicklung der Nachrichten ist definitiv zu erkennen, jedoch ist das "Wulff- Thema" in den meisten Sendungen und auch auf den meisten Internetseiten auf Platz 1 - das Assad Kinder und Menschenrechtsaktivisten zu Tode foltern lässt, wird jedoch nur in einem kurzen Randbericht erwähnt.


    Lg Black Cat

    Das Thema dürfte in den letzten Tagen an keinem vorbeigegangen sein, der "Skandal" um Deutschlands Bundespräsidenten Christian Wulff verschärft sich immer mehr, erst war es nur ein Privatkredit, jetzt wird im vorgeworfen die Pressefreiheit verraten zu haben, und lautstark wird sein Rücktritt gefordert.
    Der Spiegel nennt sein Verhalten in einem Artikel als:

    Zitat

    Für das Staatsoberhaupt einer Demokratie ist das nicht entschuldbar.

    Dieser Fall erinnert doch stark an den von Karl Theodor zu Guttenberg, der aufgrund eines Plagiats als Minister zurücktrat.
    Mit Blick auf andere Länder könnte man sich eigentlich glücklich schätzen, dass sich unsere hochrangigen Staatsvertreter nicht mit der Mafia verbrüdern etc. wie es anderswo üblich ist. Doch trotzdem wird in Deutschland jeder Fall sofort von der Presse als "Skandal" gewertet, und hochgepusht ohne Ende.


    Jetzt würde ich gerne eure Meinung zu dem Thema hören: Wird das Fehlverhalten von Politikern hierzuland überinterpretiert? Wird aus einer Mücke ein Elefant gemacht? Oder hat alles seine Richtigkeit und die Reaktionen sind berechtigt?


    Lg Black Cat

    Aber beweist dies nicht zurecht, dass die Bibel historisch ist? Sie erzählt von verschiedenen Episoden des jüdischen Volkes und diese müssen geschichtlich und durch den Text durch verschiedene Zeitpunkte und unterscheidbare Fragmente überliefert wurden sein.


    Mag sein, dass einzelne "Episoden des jüdischen Volkes" als Vorlage genutzt oder über das "Ich habe mal von jemandem gehört, dass"-Prinzip in der Bibel auftauchen. Doch das macht sie trotzdem nicht wahrer. Letztendlich musst du dir vor Augen halten, dass Dokumentationsmedien damals noch lange nicht so ausgeprägt waren wie heute, da hatte nicht jeder ein Handy mit Kamera, noch nicht mal einen Block zum schreiben dabei, daher wurden die meisten Geschichten erst hinterher aufgeschrieben, meist von Leuten die selbst bei dem Ereignis dabei waren und nebenbei noch eine subjektive Meinung einbringen wollten- Das hemmt die Glaubwürdigkeit immens.


    Ich glaube auch, dass die Briefe und Erzählungen in der Bibel einer Textauswahl unterlaufen wurden sind.


    Brauchste nicht glauben, kannst du sogar wissen ;)
    Evangelien gibt es beispielsweise über 10, man hat sich halt die brauchbarsten rausgepickt, so wie die Christen sich mittlerweile fast nur noch die brauchbarsten Sachen rauspicken, sich komplett vom alten Testament distanzieren etc.


    Sollten wir nicht lieber die Message und die Interpretationen der Pfaffen verneinen, damit die Botschaft unserer Generation die Bibel wirklich überstimmen mag?


    Mir gefällt die Botschaft der Pfaffen mittlerweile ( kann ich zwar auch nicht pauschalisiert sagen, aber größtenteils) besser als das was die Bibel uns wirklich sagen möchte. Würden wir der Message folgen, wären wir ein noch rachsüchtigeres und hasserfülltes Volk als wir es momentan schon sind :D


    Lg Black Cat

    aber warum man sich anmaßt, dass die Zeitgeschichte in diesem Buch nicht wahr sein soll, frage ich mich schon.


    Ob es zeitgeschichtlich wahr ist sei mal dahingestellt, aber die Bibel bzw. das neue Testament möchte wohl kaum aussagen, dass Jesus irgendwann mal gelebt hat, sondern was er zu seiner Zeit getan, erreicht, verkündet hat.
    Und seine "Wundergeschichten", die bis vor knapp 100 Jahren, teilweise immer noch für bare Münze genommen wurden widersprechen jeglicher Logik und den Gesetzen der Naturwissenschaft.


    Natürlich war Jesus, oder halt der Verfasser/ die Verfasser des neuen Testaments für ihre Zeit auf einem moralisch gesehen neuen Weg, jedoch würde ich nicht so weit gehen sie als

    bessere Message in den letzten 2000 Jahren Kulturgeschichte

    zu bezeichnen. Da gab es durchaus fortschrittlichere Philosophen mit besseren Ideen als Jesus.


    Deine Fragen lassen sich von der Religion nicht besser beantworten als von der Wissenschaft oder Philosophie, nur scheint es manchen Leuten zu genügen einen Schöpfergott als oberste Instanz zu setzen, auf dem alles basiert - oft wird dann alles mit: Weil Gott es will etc. beantwortet. Die Fragen wurden schon häufig aufgegriffen, und Bücher darüber gibt es wie Sand am Meer, da braucht kein neuer Prophet mit um die Ecke kommen ;)


    Lg Black Cat

    Was sagt ihr dazu, ist das Wahnsinn oder ist das einfach notwendig?

    So wie damit gehandhabt werden soll definitiv Wahnsinn.
    Wie du bereits sagtest, dass der Virus in der manipulierten Form irgendwann mal natürlich auftritt ist unwahrscheinlich. Natürlich ist es, falls es soweit kommen sollte, gut wenn man ihn bereits kennt und ein wenig herumexperimentiert hat. Aber: Das Publizieren eines solch gefährlichen Virus ist einfach nur dämlich. Es gibt genügend Leute für die das ein gefundenes Fressen ist, um (ein paar) Leute ins Grab zu bringen- ich verstehe nicht wie ernsthaft darüber nachgedacht werden kann, solch ein "Rezept" einfach jedermann zu überlassen.
    Wenn dieser Virus unbedingt erforscht werden muss, dann bitte nur im Expertenkreis und innerhalb eines sicheren Labors, alles andere grenzt an absolute Kurzsichtigkeit und ist nicht zu unterstützen.


    Lg Black Cat

    Wetter: sonnig und kalt --> wundervoll :)
    Laune: sehr gut
    Hunger: nicht vorhanden
    Durst: Kaffee
    TV: ausgeschaltet
    Musik: genieße die Ruhe
    Heutiges Lieblingslied: War sucks, let's party!- Anti-Flag
    Gesundheit: könnte besser gar nicht sein
    Wünsche: wunschlos glücklich
    Liebe: nööö
    Beschäftigung: Hausaufgaben -.-
    Kleidung: elegantes Holzfällerhemd unter dem sich ein weißes Shirt versteckt
    Haare: Elvistolle steht!
    Ich hasse: Das der Glühwein alle ist
    Ich sollte: mich nicht ablenken sondern anfangen zu arbeiten
    Spruch des Tages: " Oh mein Gott, er hat grüne Haare!!!"

    Warum kann das hier, in Deutschland wieder so stark werden?


    Da kommt es ganz darauf an, was du mit wiederso stark meinst. Das die rechte Szene so wichtig und groß wird, wie zu NS-Zeiten kann ich mir unter keinerlei Umständen vorstellen, dafür gibt es zu viele Leute die ihr Hirn einschalten :mrgreen:
    Aber du hast durchaus recht, und es beunruhigt mich auch immer mehr wenn ich sehe, wie rechte Gruppen teilweise schon ganze Dörfer und Kleinstädte kontrollieren.


    Ich glaube, dass viele Leute ( durchaus eine Parallele zur Anfangszeit von damals) enttäuscht davon sind, was die Politik momentan leistet. Die Euro-Krise und viele innenpolitische Diskussionen führen zu einem Durcheinander in vielen Köpfen, und dadurch das viele Parteien immer näher aneinander rücken ( eine wirkliche Ausnahme bilden mittlerweile nur noch Linke und die FDP) wissen sie nicht mehr wirklich was sie wählen sollen. Da braucht dann nur eine NPD oder inoffizielle rechte Gruppierung kommen und ein wenig Werbung und Propaganda verbreiten, und schon haben sie eine neue Stimme auf ihrer Seite. Klingt traurig, ist aber so.


    Vor allem aber; Warum tut die Regierung nichts gegen die rechte Gewalt?


    Letztendlich ist sie nicht nichts-tuend, dass kann man ihr nicht vorhalten.
    Problematisch wird es nur Dinge wie Naziaufmärsche etc. zu verbieten, da das als Eingriff in die Meinungsfreiheit gewertet wird. Aber sie greift unter anderem mit Neuerungen wie der Beobachtung bzw. dem Eintragen von auffällig rechten Leuten in einer Datei. Ob das wirklich sinnvoll ist wird sich herausstellen. Präventiv kann sie aber nur schlecht eingreifen, wenn keine konkreten Hinweise vorliegen, und oftmals viel zu willkürlich gehandelt wird.


    Ich mein, es gibt ja auch "Gründe" warum die NPD nicht verobten werden soll. Um eben diese Leute besser im Blick zu haben.


    Ich bezweifle, dass das "Im Blick haben"-Argument wirklich Gültigkeit besitzt. Hohe Tiere in der NPD werden kaum extremistische Äußerungen gegenüber der Öffentlichkeit äußern, und da lieber weiterhin im Hintergrund agieren. Dafür sind selbst die zu intelligent, denn würde das zu oft auftreten, hätten sie schneller eine Verfassungsklage am Hals, als wenn sie im Untergrund agieren. Ich glaube nur, dass die NPD eine zu große öffentliche Plattform für Rechtsautonomen bietet, die nicht vorhanden sein sollte.


    Es ist ja heut zu Tage leider so das nicht jeder Rechte mit Glatze und Bomberjacke rumläuft, sondern gern mal im gepflegten Nadelstreifenanzug.


    Genau aus dem Grund muss man ein wenig vorsichtig sein, was Anschuldigungen betrifft. Auf dieses Thema wird nach wie vor viel zu sensibel reagiert, und wie würde die Justiz bzw. die Regierung dastehen, wenn sie jemanden auf Verdacht verklagt, und sich hinterher raus stellt das jener unschuldig ist, und/oder nicht genügend Beweise vorliegen?


    Lg Black Cat

    Claxan, ich habe von den unmittelbaren körperlichen Folgen für die Person die Alkohol konsumiert gesprochen.
    Du führst hier die absoluten Paradebeispiele für extremen Alkoholgenuss auf und stellst es so dar, als ob es das normalste von der Welt wäre nach Alkoholkonsum Leuten Schaden zuzufügen.


    Ich stimme Jagd Elite vollkommen zu. Die Leute sind größtenteils einfach selbst schuld, wenn sie sich und andere durch Alkohol gefährden. Ich weiß nicht inwiefern du deine Erfahrungen gemacht hast, aber mit einem kleinen bisschen Menschenverstand, der selbst im absoluten Vollrausch noch vorhanden ist, sollte man eigentlich in der Lage sein zu beurteilen, ob man noch in der Lage ist ein Auto zu fahren.
    Das Alkohol die Urteilskraft eines Menschen stark beeinflusst, ist wohl ohne Zweifel wahr, aber letztendlich liegt es an der Einzelperson dem ganzen einen Rahmen zu geben.


    Und der betrunkene Ehemann wird seine Frau wohl kaum schlagen weil er betrunken ist. Solche Menschen sind verzweifelt, versuchen ihre Sorgen in der Bar wegzusaufen, und brauchen letztendlich nochmal ein Ventil, um Wut raus zu lassen - Das geschieht auch in umgekehrter Reihenfolge.


    In der Gesellschaft wird Alkohol im Gegenteil zu Gras absolut toleriert, daher ist der Ruf, nachdem man vielleicht ein paar mal betrunken aufgefallen ist noch nicht gänzlich im Eimer. Die Leute werden vielleicht ein paar Tage lang sagen: "Weißt du noch, was er das letzte mal getan hat, als er betrunken war?" aber das verfliegt spätestens, wenn etwas neues passiert. Und nur absolut konservative Spießer werden einem das ein Leben lang vorhalten.


    Letztendlich stimme ich dahingehend mit dir überein Claxan, dass Alkohol ein Gefahrenpotenzial birgt, so wie viele andere Dinge auch. Wie dieses allerdings ausgenutzt wird, hängt weniger vom Alkohol, als vielmehr von der Person selbst ab.


    Lg Black Cat

    Tut mir leid Jagd Elite, dann will ich nichts gesagt haben ;)


    Ich glaube auch, dass das mit Alkohol und Nikotin zumindest einigermaßen seine Richtigkeit hat.
    Alkohol beispielsweise muss man lange Zeit und in extremen Maße konsumieren, damit überhaupt richtige Langzeitschäden auftreten. Die Leber lässt sich nicht mal eben so von ein paar Gläschen Bier oder Schnaps zerfressen. Bei Nikotin sieht das schon wieder anders aus, aber letztendlich schädigt es nicht so schnell wie andere, illegale Substanzen.


    Lg Black Cat

    Hey Jagd Elite!


    Ich kann mich einer deiner Aussagen nicht gänzlich anschließen.


    Ich denke das Alkohl etc nicht umbedingt als Droge zu sehen ist... klar. Es macht Menschen und auch Leben kaputt. Aber nicht wenn man es "Sinnvoll" konsumiert und genießt.


    Ich stimme mit dir vollkommen überein, dass man gewisse Dinge, wie du es nennst "Sinnvoll" konsumieren kann. Nur wird es problematisch da irgendwann noch Grenzen zu ziehen. Wonach soll man, wenn deiner Meinung nach auch härtere Sachen ihre Berechtigung haben den Schlussstrich ziehen? Und vor allem, wonach soll man das messen?


    Das alles würde große Kontroverse auslösen, und letztendlich müssten die Faktoren zur Bestimmung der "Gefährlichkeit" einer Droge neu festgelegt werden- Nimmt man den Suchtfaktor ist Alkohol durchaus nicht zu unterschätzen.
    "Sinnvoll" konsumieren kann man viele Dinge, ob man allerdings den Willen hat, nicht in eine Sucht zu verfallen hängt ganz von der Willensstärke der jeweiligen Person ab. Außerdem bekommt man die "schlimmen" Medikamente ja nicht einfach so, die werden normalerweise per Rezept verordnet, und machen somit den Medikamentenmissbrauch nicht so einfach wie man sich das vielleicht vorstellen mag ( Das gilt natürlich nicht für alle Medikamente, aber die mit hohen Nebenwirkungen sind meistens verschreibungspflichtig)


    Und auch wenn die Menschen immer wieder neue Dinge erfinden, um sich in einen Rauschzustand zu versetzen- Man kann die Gefährlichkeit durch Eindämmung der Möglichkeiten zumindest teils reduzieren.


    Lg Black Cat

    Zitat

    Im Grunde stimmt das nicht so ganz, Bananen haben eine DNA die zu 90% der der Menschen ähneln...

    Erstens muss ich Rônin beipflichten.
    Das die DNA einer Banane mit der DNA eines Menschen zu knapp 90% übereinstimmt ist schon dahingehend seltsam, da sich die DNA eines Menschen mit der einer Maus zu knapp 90% gleicht, und die Maus mit
    ziemlicher Sicherheit "höher entwickelt" ist als die Banane.


    Letztendlich aber hat der Unwille zu töten, den Ichbins erwähnt hat wohl kaum mit der Tatsache zu tun, dass die DNA einer Pflanze der eines Menschen in vielen Punkten gleicht, sondern eher damit, dass der Mensch genau weiß, dass das Tier lebendig ist und gewisse Bedürfnisse hat(so gering sie auch seien mögen), von der Schmerz- und Leidensfähigkeit mal ganz abgesehen. Etwas Schaden zuzufügen das fühlt, ist eine schwierigere Sache als etwas zu zerstören, dass wohl kaum in der Lage ist etwas zu empfinden (Bei Pflanzen wurden bis heute, zumindest meines Wissens, noch keine Hinweise auf Dinge wie ein zentrales Nervensystem etc. gefunden,
    die sie in irgendeiner Weise für Schmerz anfällig machen würden)


    Die emotionale Bindung zu einem Tier hängt mit den obrigen Aspekten ebenfalls ganz stark zusammen. Müsste jeder Mensch für Fleisch selbst töten, (Extremfall wenn er sie vorher selbst halten müsste) würde es wohl fast nur noch Vegetarier geben.


    Lg Black Cat

    Hey YueShirosaki!


    Was mir als erstes in den Kopf gekommen ist, als ich von deinem Problem gelesen habe ist die Schlafparalyse/Schlafstarre.
    Die wurde hier im Forum schon in aller Ausführlichkeit diskutiert und erläutert, gib einfach mal Schlafparalyse in die Suchmaschine ein, da wirst du genügend Informationen finden ;)
    Somit kann es gut sein, dass du noch geträumt hast, dass jemand dich ruft, dein Körper allerdings schon wach war.


    Lg Black Cat

    Hey Ichbins!


    Irgendwie scheinst du nicht richtig verstanden zu haben, worauf ich in meinem Beitrag hinaus wollte.

    Aber die Antwort auf diese Frage steckt doch in einen. Es kann doch nur dann so kompliziert werden, wenn man sich nach außen orientiert und von sich wenig weiß.


    Natürlich steckt die Antwort in einem. Außerhalb, und ohne Selbstreflexion nach seinem Ziel zu suchen wäre absolut paradox, da gebe ich dir recht. Aber darum ging es mir auch gar nicht. Ich wollte bloß zeigen, dass das Lebensziel rückblickend oft das falsche war, bzw. man sich gar kein Langzeitziel, im Sinne von: " Ich setze mich jetzt nur noch unter Druck damit ich in 30 Jahren da stehe" setzen sollte, da der Zustand der Zufriedenheit dem Aufwand nicht gerecht werden kann.


    Aber kommt man da nicht vorher drauf, dass es sich nicht rechnet, jahrelang für ein Auto zu leben?


    Wenn es dein größter Wunsch ist- nein. Und wie bereits erwähnt, das Auto sollte nur ein Beispiel sein, man kann es auf alles andere materielle sowie nicht- materielle beziehen (Job, Liebe, Ruhm, Errungenschaften etc.)


    So wird man sich wohl ein lohnenswertes Ziel suchen, von dem man dann auch mehr hat.


    Im Nachhinein wird dir das wahrscheinlich bewusst werden, aber wenn du dein Leben lang mit Feuer und Flamme darauf hinarbeitest, erkennst du das erst, wenn es zu spät ist. Und wie du ja bereits gesagt hast, die Antwort darauf, was man will steckt in einem- ob es allerdings die richtige ist wird erst später klar ;)


    Ich denke, dass das Leben was mit den inneren Spannungen und Widersprüchen zu tun hat, und dem Versuch, diese aufzulösen. Daher braucht man da nicht groß rumzusuchen.


    Damit bist du schon sehr nah an meiner Argumentation, und du widersprichst dir ein wenig. Vorher sagst du, man sucht sich das passende aus, und wenn man dann doch enttäuscht ist, probiert man weiter aus. Hier behauptest du nun plötzlich es geht nur noch darum die Spannungen und Widersprüche aufzulösen, wobei man nicht groß herum suchen muss.
    Und genau das ist ja der Kern von Schopenhauers Aussage: Nicht das Glück soll man suchen, sondern das Unglück vermeiden.
    Anders gesagt: Die inneren Spannungen und Widersprüche sollten vermieden werden, anstatt durch dem streben nach Glück wieder neue zu schaffen.


    Das Leben läuft eher unbewusst auf die Auflösung dieser Knoten hinaus, und diese Auflösung befriedigt dann nicht nur für einen Moment.


    Was man dann auch mit dem Ausdruck der Zufriedenheit bezeichnen könnte. Die Auflösung geschieht durch Vermeidung von Unglück, und runterschrauben deiner Erwartungen, damit du nicht öfter als nötig Enttäuschungen hinnehmen musst. Somit verbringst du viele Zeit schmerzfrei und zufrieden.
    Ich hoffe ich habe mich jetzt ein wenig klarer ausgedrückt ;)


    Lg Black Cat

    So problematisch scheint mir das gar nicht. Man sucht sich einfach das Passende heraus, und wenn man sich nicht sicher ist, was das Passende ist, dann probiert man sich aus.


    Wenn du viel Zeit deines Lebens in eine Angelegenheit steckst, bleibt dir nicht mehr viel Zeit das " Passende heraus zu suchen". Das kannst du höchstens ein bis zwei mal machen, und falls es dann doch nicht das ist, was du dir eigentlich vorgestellt hast, ist es zu spät.
    Es ist ja nun mal so, dass wir nur eine begrenzte Zeit zu leben haben, und wenn du dein ganzes Leben auf ein Ereignis in der Zukunft aufbaust, wobei die Chance das es scheitern wird äußerst hoch erscheint, und du, falls es erreicht wird, im Rückblick Dinge findest, die dich viel leichter hätten zur Zufriedenheit führen können, kann man das durchaus als problematisch bezeichnen.


    Man sollte sich da nicht mit anderen vergleichen. Das macht das Ganze nur unklarer.


    In dem Punkt stimme ich dir zu. Ich finde, dass der Vergleich mit anderen wichtig ist für die Selbsteinschätzung, denn in dieser Welt wird oft darauf geachtet, was man im Vergleich zu wem kann. Allerdings sollte man das nicht auf die materialistische Ebene beziehen. Denn das weckt nur neue Bedürfnisse, die befriedigt werden wollen, und ohne deren Erfüllung wir niemals richtig zufrieden sind.


    Je mehr Aufwand das Erreichen eines Zieles braucht, umso anhaltender ist auch das Glücksgefühl.


    Das kann man nicht pauschalisieren. Stell dir vor, du arbeitest dein ganzes Leben lang hart, hast kaum Freizeit, und stehst ständig unter Stress. Du willst in deinem Beruf befördert werden, damit du mehr Geld verdienst, und das alles nur damit du dir auf lange Sicht sagen wir mal einen Sportwagen oder einen alten Oldtimer leisten kannst. Darauf arbeitest du also knapp 40 Jahre lang hin, von deinem Gehalt bezahlst du nur das was du brauchst, selten gehst du mal davon schick essen, oder mit deinen Kumpels feiern, da du alles beiseite legst. Dann ist irgendwann der Tag gekommen, an dem du dir den lang ersehnten Wagen kaufst, und bist natürlich überglücklich und zufrieden. Soweit so gut.
    So wird das vielleicht auch die nächsten Wochen, Monate, vielleicht sogar ein bis zwei Jahre sein. Aber irgendwann ist das für dich nichts besonderes mehr, weil du dich nun mal an den Zustand gewöhnt hast.
    Und natürlich sind mit der Zeit wieder neue Bedürfnisse aufgekommen, vielleicht hättest du dich besser um deine Freunde oder deine Familie kümmern sollen? Oder dir ein nicht ganz so teures Auto, aber dafür noch einen anderen Luxusartikel kaufen sollen?


    Somit bleibst du letztendlich im Verhältnis gesehen nur solange zufrieden bis du dich an den Zustand gewöhnt hast, und wieder neue Bedürfnisse auftreten, was in diesem Falle ein Verhältnis von 40 zu maximal zwei Jahren ist.
    Das mit dem Auto ist jetzt natürlich nur ein Beispiel, und man kann es auf alles mögliche Beziehen, wobei die Person hier sogar Glück gehabt, und ihr Ziel erreicht hat. Rückblickend hätte die Person sich viel Stress sparen, und viele zufriedene Stunden durchleben können, wenn sie nicht immer das absolute Langzeitziel vor Augen gehabt hätte- Ihr Leben wäre also durchaus zufriedener verlaufen, wäre der Anspruch den Wagen zu besitzen nicht da gewesen.


    Und es ist ja auch meist nicht nur einfach ein Gefühl, sondern es steckt da ja mehr dahinter, was einen auch trägt.


    Klar, allerdings nur wie oben thematisiert, bis man sich an den Zustand gewöhnt hat. Nach einer Weile trägt einen selbst das nicht mehr.


    Lg Black Cat