Beiträge von DasOlga

    Zitat von "Kryton"

    Gott steht für das Gute und Satan für das Böse.


    ... der ewige Kampf zwischen Gut und Böse, aber wieso soll ausgerechnet Gott der Gute und Satan der Böse sein?
    Da stellt sich mal wieder die Frage wer das festlegt was Gut ist und was nicht, z.B. ich würde das anders sehen.


    Gott hat die Welt geschaffen und als Satan es gewagt hat an ihm zu zweifeln, sich nicht blind zu unterwerfen und selbst Fragen zu stellen, warf Gott ihn raus.
    Das gleiche mit Adam und Eva, sie aßen vom Baum der Erkenntnis und wurden dafür aus dem Paradies rausgeworfen.
    Und das nicht nur bei den Christen, überall trifft man auf die Erschaffenden Götter und jemand der selber denken möchte, z.B. aus der Griechischen Mythologie Prometheus der das Feuer aus dem Olymp stahl und es den Menschen brachte.
    Und genauso wie Gott Satan bestrafen wollte, wurde Prometheus bestraft.


    Gott ist also zwar der Schöpfer, verlangt aber bedingungslose Gehorsam, Meinungsfreiheit gibts bei ihm da oben nicht.
    Also lieber zu Luzifer, der Mensch ist halt von Natur aus Neugierig... was gut so ist, denn sonst würde es keinen Fortschritt und keine Evolution geben und alles würde sich auf der Stelle bewegen.


    Zitat von "dge1"

    Wenn Gott allwissend ist, alles sieht und weiß, was die Zukunft bringt, wie konnte er nicht vorhersehen, dass Luzifer anfangen würde, Fragen zu stellen?


    Ich denke wenn, dann hat Gott das Universum erschaffen, aber vielleicht Probleme den "freien Willen" der Lebewesen zu verstehen und zu kontrollieren. Er weiß also was noch so alles passieren könnte, aber nicht wie ein Mensch als nächstes handelt.
    Deswegen hat er auch eigenständiges denken verboten und verbannte dafür sowohl den Menschen aus dem Paradies als auch Luzifer aus dem Himmel.
    Gott hat einfach keine Kontrolle und Macht mehr über selbstständig denkende Wesen.


    mfg DasOlga
    gn8

    @ Einsamer Schütze
    Aua, getroffen ...
    Im Gunde hast du ja Recht, der Mensch ist ein von der Evolution hervorgebrachtes Tier wie die anderen auch.
    Man kann ihn aber unter Umständen trotzdem als Fehlgriff der Natur sehen.
    Nur weil er ein Wesen ist, welches sich gut Angepasst hat und eines der mit den besten Überlebenschancen ist, welches man ja eigentlich als "Ziel" der Evolution betrachten könnte, muss das aber nicht heißen das sich das mit dem bisherigem und restlichem Ökosystem verträgt.
    Das wir uns dabei tatsächlich hervorheben liegt halt wie du auch schon selber erwähnst, nicht an Größenwahn, sondern einfach daran, dass der Mensch so gewöhnlich er auch ist, trotzdem die größten Möglichkeiten hat etwas "Kaputt" zu machen.


    Und das mit der Vernunft muss die liebe Mutter Natur noch ausbauen, da viele Menschen einfach dem Selbsterhaltungstrieb folgen und sich einen Dreck um die Dinge kümmern, die nicht direkt mit ihrem Leben übereinstimmen.

    Aller guten Dinge sind drei :


    J.R.R. Tolkien
    José Saramago
    Goethe (kann ich mich nur Einsammer Schütze anschließen)
    ...
    dann gibt’s noch viele andere gute Autoren, aber die Liste wäre zu lang

    Nur ist die Frage, ab wann du die Erde als zerstört ansiehst...
    Sicher, die Erde in Einzelteile zu zerlegen, bekommt vielleicht nicht einmal der Mensch hin.
    Aber die komplette Oberfläche zu vernichten, mitsamt dem meisten Leben sollte durchaus möglich sein und für diese Zwecke reichen...

    Hi Leute,


    ich muss sagen ich finde die Idee eigentlich ganz interessant.
    Mein erster Gedanke dazu ging aber in die Richtung von Mad Max.
    Der Mensch ist so etwas wie ein Virus oder Parasit. Er wandert von einem Ort zum nächsten, bis alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht sind, verpesstet dabei die Umwelt und zieht dann weiter.



    @ Jedi


    stimmt soweit hab ich da gar nicht gedacht. Aber wenn ich dich richtig verstehe, gehst du dann davon aus, das der Mensch ursprünglich nicht so was wie ein Parasit war, sondern sich erst in diese Richtung entwickelt hat?
    hmm, aber haben nicht selbst die ersten Menschen, welche noch mehr im "Einklang mit der Natur" gelebt hatten, als Sammler und Jäger die Erde nur ausgebeutet (auch wenn nicht in so großem Stil)?