Beiträge von Mr. T

    elperdido


    Ich habe da eine Frage:
    Soweit ist mir ja mitlerweile klar, das unsere Gefühle durch Hormone und Gene gebildet werden. Doch inwieweit kann man diese Gefühle ignorieren? Kann man seine Gefühle (wie z.B. die Vulkanier oder dieser antike griech. Orden) einfach unterdrücken oder einfach irgendwo anders ausleben, wo Gefühle wie Aggression niemanden schaden. So könnte man, sollte man "gefühlsgeschädigte Kinder" lokalisieren, diese mit Erziehung soweit zur Normalität bringen (ohne den Einsatz der Medizin).


    MfG Mr.T

    Hmmm, müsste das nicht eigentlich folgendes heißen:
    Wenn wir ein einzelnes, ungemessenes Photon haben besteht dieses doch in einer Art Superposition, also nur mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit an einem bestimmten Ort. Wäre diese Wahrscheinlichkeitsverteilung nicht eigentlich perfekt Kugelförmig, wenn man von nur einem Planck-Zeitpunkt (hoffe, das kann man so schreiben) ausgeht?


    MfG Mr.T

    Zitat

    Intelligenz (lat.: intelligentia „Einsicht, Erkenntnisvermögen“, intellegere „verstehen“) bezeichnet im weitesten Sinne die Fähigkeit zum Erkennen von Zusammenhängen und zum Finden optimaler Problemlösungen. Intelligenz kann auch als die Fähigkeit, den Verstand zu gebrauchen, angesehen werden. Sie zeigt sich im vernünftigen Handeln.


    In der Psychologie ist Intelligenz ein Sammelbegriff für die kognitiven Fähigkeiten des Menschen, also die Fähigkeit, zu verstehen, zu abstrahieren und Probleme zu lösen, Wissen anzuwenden und Sprache zu verwenden.


    Quelle: Wiki


    Eine sehr gute Formulierung, was Intelligenz eigentlich ist, will ich meinen. Vor allem der Satz: "Sie zeigt sich im vernünftigen Handeln."
    Ich finde hier sollte mal gesagt sein, das es in diesem Thread nicht darum geht die Person am Ende irgendwie zu überzeugen, wie ach so Intelligent man ist, weil das (und da stimme ich Wiki vorbehaltlos zu) nur durch vernünftiges Handeln beweisbar wird.
    Es geht allerdings um die sozialen Folgen von Intelligenz. Und meine Meinung: Den großen Klugscheißer rauszuhängen und nach jeder Arbeit mit nervendem Unterton "Ich bin Fertig!" zu rufen oder mit anderen Dingen zu prahlen beweist in keinster Weise die Intelligenz. Wenn man ruhig, freundlich und auf dem Teppich bleibt kommt man sicherlich auch mit anderen ganz gut klar.


    MfG Mr.T

    @Ari
    Toastbrots Selbsteinschätzung würde dir doch nicht helfen. Selbsteinschätzungen in so einem Medium ohne zwingenden kausalen Zusammenhang besitzen generell wenig Relevanz.


    MfG Mr.T

    Hey, hast du was gegen meine Eltern. Nur weil sie sich mit Blut anderer Leute vollsaugen und nebenbei über ihren Speichel Krankheiten absondern und eine Flüssigkeit, auf die einige Menschen allergisch reagieren, heißt das nicht, das sie bei meiner Erziehung Fehler gemacht haben. Ich habe sehr gute Eltern! :anbet:


    DPNM kann mit seinem Geschrei die Luft vor ihm bis ins unendliche komprimnieren und so ein schwarzes Loch erzeugen.

    toastbrot
    Beim Äther hat man festgestellt, das es nicht existiert, also hat man einfach die andere Richtung eingeschlagen. Man hat die Formeln umgestellt, da man merkte, da mit den damaligen Formeln eben nicht alles erklären konnte. So ähnlich verhielt es sich auch mit der Relativitätstheorie. Vorher sagte man Zeit und Raum sind getrennt. Man konnte nicht alles erklären, also sagte sich Einstein: Sie gehören zusammen. Jede physikalische Gesetzmäßigkeit baut auf eine andere auf. Man kann es vieleicht mit der Evolution vergleichen. Trotzdem stimme ich dir zu, das es an Intelligenz und Kreativität bedarf, diesen Weg fortzuführen.

    @Ari


    Ganz ehrlich? Wenn du so Intelligent bist wie du angibst verstehe ich nicht, warum du sie nicht weiterförderst, auf einer Uni oder so. Dort würdest du auch nicht von deinen Mitmenschen fertig gemacht werden, weil alle so sind (oder zumindest mehr als auf der Straße). Auch gibt es genügend Firmen, die Mitarbeiter suchen, die mitdenken können. Und Neid in Bezug auf die Intelligenz ist mir zumindest auf der Arbeit fremd.


    MfG Mr.T

    elperdido
    Es macht mich dennoch traurig. Das heißt ja dann, das die Materie, die unsere Persönlichkeit ausmacht, uns auch kontrolliert. Ja es würde auch heißen, das Betroffene es selbst nicht erkennen würden und selbst ich, ohne mein Wissen, eine tickende Zeitbombe sein könnte, deren Zünder man nur mit Medikamenten unterdrücken könnte.
    Inwieweit könnte man mich dann für meine Taten beurteilen? Einem Gaul kann man das wiehern nicht übel nehmen, er ist so konstruiert, das er es macht, egal ob er es will oder nicht. Wäre es dann nicht genauso bei mir, wenn ich jemanden umbringe. Ich will es nicht aber es ist mir einfach veranlagt.
    Wie gesagt, ich kann nicht beurteilen ob ich oder jemand anderes tatsächlich betroffen ist.
    Irgendwie sträube ich mich diesen Umstand der Genetik anzuerkennen.


    MfG Mr.T

    Aristoteles
    Da wollte ich hinaus: Die Grundlagen für Intelligenz. Jemand der noch nie in Kontakt gekommen ist mit Biochemie, mit Astrophysik oder Mathematik kann es auch nicht erlernen. Klar sind auch die Gene entscheidend. Aber wenn jemand sein ganzes Leben lang nur zum "sozial schwächeren" Umfeld gehört kann er seine noch so guten Gene nicht ausspielen. Was denkst du, warum viele "reiche Kinder" ihren Uniabschluss machen und die wenigsten "Armen"? Weil denen eingetrichtert wurde, das sie das machen müssen.
    Bei reichen Leuten gehört Intelligenz zum guten Ton und deshalb würdest du bei denen auch keinerlei Probleme haben, wenn du dort viel intelligenz vorweist, da die das von dir erwarten, wenn du "einer von ihnen" sein willst.
    Anders sieht es in "Problemmilieus" aus. Dort erwartet man keine Intelligenz sondern Durchsetzungsfähigkeit. Deshalb kann man beinahe sagen, intelligente Menschen sind dort verpöhnt, weil Intelligenz dort nicht Durchsetzungsfähig ist. Ein kräftiger Schlägertyp pfeift auf eine gepflegte Diskussion und klärt das mit der Faust.
    Glücklicherweise ist die Welt ja mittlerweile soweit vernetzt, das sich auch Menschen aus sozial schwächerer Stellung ein umfangreiches Wissen aneignen können und sich somit bilden können, ihre Intelligenz im gleichen Zuge wächst.
    Ob nun Intelligenz überlebensfähig ist möchte ich jedoch bezweifeln, da sie eine gewisse Eigennützigkeit vorraussetzt. Aber darum geht es hier nicht, eher darum, wie man mit der eigenen Intelligenz umgeht.
    Mein Vorschlag ist ganz einfach: Jeden Menschen akzeptieren wie er ist und sich Gleichgesinnte suchen (hie möchte ich mal auf meine Sig hinweisen. Passt ja irgendwie).


    [quote]Ps.: Arbeitest du vielleicht als Sozialpsychologe oder so was in der Art?[quote]
    Nein


    MfG Mr.T

    Also ich finde, den Großteil der Eigenschaft, die die meisten Intelligenz nennen, ist vor allem Erziehungs-, Sozial- und Umfeldbelastet. Sprich, man kann Intelligenz lernen. Menschen in sozial "schwachen" Umfelden (z.B. allg. Ghettos genannte Wohnviertel) mit "schlechter" Erziehung, Sozial unangepasst haben dann weniger Möglichkeiten sich Intelligenz anzueignen als Menschen aus einem, Materiel und Kapital, reichem Umfeld. Als ich mich zum Polizisten beworben habe war auch ein Intelligenztest im Vorentscheid. Da ich das vorher wusste habe ich geübt - und ihn mit bravour bestanden. Deshalb denke ich das es vor allem eine Eigenschaft ist, die man erlernen kann.
    Deshalb sollte man froh sein, wenn man anderen in Sachen Problemerkennung, Schlüsseziehen (und was es da sonst noch für Teilaspekte gibt) ein bisschen über ist, da man vieleicht ein bisschen bessere Startbedingungen hatte. Kann man das seinem Gegenüber übel nehmen? Ich denke doch eher nicht.


    MfG Mr.T

    elperdido
    Das heißt, die Mörder und Killer von morgen könnte man heute schon identifizieren. Der Gedanke mit den Medikamenten hat allerdings einen Haken! Solche Leute würden sagen "Leck mich! Ich nehme keine Medikamente!". Die würden vieleicht irgendwann ausrasten weil sie die Medikamemnte nehmen sollen. Gut, gibts halt noch Beruigungstabletten ins Abendbrot, aber was soll das eigentlich? Ich meine, da wird man geboren und muss feststellen, das man sein Leben lang von Tapletten, Spritzen und ähnlichen Dingen abhängig ist, weil man später einen Mord behehen könnte.

    Meines erachtens gibt es (im allerweitesten Sinne) vier Einflüsse, die einen Schulmörder hervorbringen: Da wären eben
    - die Gene
    - soziales Umfeld
    - Erziehung
    - Körperfunktionen (sprich Hormonausstoß)
    Mir stellt sich hier nur die Frage, ob und welche Faktoren überwiegen. Ob man nun in der Erziehung alles "richtig" macht, und diejenige Person in einem wohlsituierten Umfeld aufwächst, könnte es dann aufgrund der Hormone und der Veranlagungen trotzdem zum Massaker kommen?
    Ich schreibe bewusst Massaker, da ich denke, das es auch unter den geg. Umständen zum "einfachen Mord" (z.B. Aufgrund eines "Ausrasters") kommen kann, also das z.B. so ein Mensch auch schnell zum Küchenmesser greifen könnte (!). Ein Massaker ist jedoch etwas ganz anderes, wo dann eben alle oben genannten Einflüsse eine Rolle spielen. Die Frage ist nur: Welche wieviel?
    Ich kann mich nicht mit dem Gedanken anfreunden das, sollten soziales Umfeld und Erziehung eine zu geringe Rolle spielen, der Mensch also potenzieller zukünftiger Täter fest steht.


    MfG Mr.T

    @Ghostie
    Ich gebe dir den Tipp: Tritt einem Verein bei, mit Themen die dich interresieren (also z.B. Fußball, Schach oder der SPD ;) ). Wenn du dich da mit einbringst findest du a) neue Freunde und b) wird deine innere Unruhe unterdrückt, solange bis du dein Lebensziel gefunden hast, denn das ist es was dir (meiner Meinung nach) fehlt. Ob Meditation hilft weiß ich nicht, aber Ablenkung in einem Verein hat mich z.B. von so mancher "Inneren Unruhe" befreit. Natürlich sollte man sich einbringen und mitmachen, dann wird man auf jeden Fall aufgenommen und akzeptiert (und sollte das nicht der Fall sein ist es der falsche Verein).


    MfG Mr.T

    elperdido
    Deiner Aussage nach könnte man jedem Kleinkind aufgrund seines Genmaterials und des Umgangs der Eltern mit diesem für zukünftige, noch nicht begangene Verbrechen bestrafen. Ich denke eher, das genetische Merkmale hintergründig stehen und es eher auf die Entwicklung ankommt, die ja bis zum Ende des Teenageralters am stärksten ausgeprägt ist und man in dieser Zeit den Menschen am besten "formen" kann.


    MfG Mr.T

    Ich würde auch gerne an eine Seele glauben, kann es aber (leider) nicht.
    Die Theorie von Nirmoé ist schon irgendwie im Ansatz am Logischsten. Ist ja Klar - am Anfang war der Urknall, aus dem sich dann alles entwickelt hat. Wir sind ja alle auch nur eine Ansammlung von Atomen. Und wenn wir sterben, ja da bricht diese Ansammlung grob gesagt teils einfach auseinander und unsere "Lebensfunktionen", sprich Blutfluss oder Gehirnaktivitäten durch elektrische Impulse hören auf. Doch alle haben den Ursprung Urknall, auch wenn sich unsere Atome in der Zeit durch Druck und hohe Temperatur "entwickelt haben", also vom Helium zu dem was sie jetzt sind.


    MfG Mr.T