Beiträge von Intruder

    hmm..,optische Flatulenz...,ja ich glaube das trifft es ganz gut.
    Das ist dann wohl des Rätsels Lösung. :mrgreen:

    Zitat

    Wäre es so dann müsstet einen 100%
    gleichen Lebenswandel geführt allein daraus entstehen Veränderungen.


    Deshalb gehören Klone auch in den Käfig, bevor man sie auf die Menschheit loslässt. *lol*
    http://farm1.static.flickr.com…860690_600766ff82.jpg?v=0 :P
    Aber es gibt ja auch die "urban legend?", dass auf dem Ausweis unten die letzte Zahl
    die Anzahl der "Doppelgänger" oder ähnlichen Erscheinungen darstellen soll.

    Naja, wenn man die Augen zu oft, zu sehr zusammenkneift kann es durchaus
    passieren, dass hier und da auch mal paar Kapillaren platzen
    (das sind feine Blutgefäße im Auge), ähnlich wie bei Überanstrengung auch
    mal ein Pfurz entfleuchen kann.
    Das ist dann aber, wie fälschlich angenommen, keine magische Handlung, sondern
    kann für den geübten Aurenseher auch unangenehme Folgen bis zu einem chronischen
    Leiden haben. Ähnlich solchen Beispielen.
    In so einem Falle könnte man sich dann z.B. hier schlau machen.

    Alternativ oder für all diejenigen, die durch Folgeschäden z.B. nicht mehr in der
    Lage sind Eigenschweiß zu bilden (sei es Gewöhnung durch übermäßiges 2sek.duschen
    oder die operative Entfernung der Schweißdrüsen) gibt es jetzt die ultimative Möglichkeit
    Hundeschweiß, Katzenpisse oder Ochsenejakulat zu Ersteigern.
    und zwar hier, hier oder hier.
    Da klappts auch wieder mit der Nachbarin/dem Nachbarn. hab wohl wieder nen clown gefrühstückt

    Zitat

    Du behauptest also, dass die ganzen Werte der Siedler, von denen viele Puritaner waren, und all der Glaube nur dem Zweck diente die Indianerverfolgung zu überdecken? Finde ich ein bisschen übertrieben.


    Kann sein, dass es übertrieben klingt, ist es aber nicht.
    Heute haben wir doch ähnliche Situationen. Mit Sicherheit gibt es auch Leute, die daran glauben, dass
    z.B. der Irakkrieg einzig dem Frieden dient/diente. Krieg=Frieden ?
    Instrumentalisierung nennt man das. Es gab wohl auch Siedler, die keine bösen Absichten hatten, aber
    die haben ihre Verträge eben auch nur mit ihrer eigenen Regierung geschlossen und
    Vertragsbrüche gab es damals wie heute mit geplantem Zweck.
    Natürlich kann man das jetzt nicht mit dem NS-Regime gleichsetzen, aber hab ich ja auch nicht getan, obwohl
    ein billigendes in Kauf nehmen auf das Selbe hinausläuft, nur das Schönreden fällt später leichter.
    Da kann man ja glatt noch behaupten, dass die Indianer selber Schuld waren.
    An den Werten an sich wäre auch nicht viel auszusetzen.
    Das Problem ist, dass sich alle dran halten müssen, nur nicht die Wertesteller.
    Und damit wird dann aus dem Ideal nichts weiter als ein Witz, ein grottenschlechter.
    Das hat auch gar nichts mit irgendeiner Verschwörungstheorie zu tun.
    Das ist "schlicht und ergreifend" die übliche Vorgehensweise.


    ps.: auf "die bösen Russen" kann man das dann wohl kaum beschränken.

    Zitat

    Am schwersten traf es die Indianer in Kalifornien während des Goldrausches, deren Zahl von 300.000 vor Kolumbus bis 1900 auf 16.000 zusammenschrumpfte


    Als die Indianer zu wenig wurden, wurden dann ja Afrikaner "umgesiedelt", nebenbei mal. ;)

    Zitat

    Auch starben viele Indianer an eingeschleppten Seuchen, was den Siedlern jedoch nicht zu Last gelegt werden kann, da man solche Folgen einfach nicht voraussehen konnte. Der Völkermord war schlimm und grausam, trotzdem hat es weniger mit dem Weltbild der heutigen Amerikaner zu tun.


    Dass gezielt pestverseuchte Kleidung, etc. an Indianer verteilt wurde vergisst du dabei.
    Dass man sich über die verheerenden Folgen einer Pestepidemie im Klaren war wohl auch.
    In Europa gabs schließlich auch schon den ein oder anderen Pestfall.
    Schon in der Antike wurden Pestleichen über die Mauern belagerter Städte geschleudert.
    Auch muss man sich heute eingestehen, dass es wohl weit mehr Indianer in Nordamerika
    gab, als ein paar streunende Banden. Kannst du auch den Links entnehmen.
    Außerdem ist in deinem Zitat von späteren Siedlern die Rede.
    Ja kein Wunder, da waren die Meisten ja schon tot.
    Und wie so oft war es auch so, dass nicht die Tatsachen das Weltbild geprägt haben, sondern der Irrglaube.

    Zitat

    Unberührtes Land, harte Arbeit, Freiheit (welcher Art auch immer), ist nichts als Schönrederei, um den
    beachtlich dimensionierten Völkermord unter den Tisch zu kehren.


    Genau so ist es leider. Kann man drehen und wenden wie man will.

    Nur so unberührt und frei war die Natur eben nicht, denn dort lebten ja schon die verschiedenen
    Indianerstämme. Nun ja, und diese harte Arbeit war dann zunächst einmal Meuchelmord, falsche
    Versprechungen, gebrochene Verträge, etc. pp.
    Wenn dort schon andere Völker leben kann man ein Land ja schlecht "besiedeln".

    Zitat

    Ja, jede Menge unberührte Natur fanden sie dort. Riesige Flächen, die sie besiedeln konnten. Den Begriff "New Jerusalem" gebrauchten die Puritaner, da sie glaubten vor sich das neue gelobte Land zu sehen.


    Dass sie nicht alleine auf dem Kontinent waren, werden die wohl auch noch mitbekommen haben.
    So eine Glaubensblindheit würde ich selbst denen nicht unterstellen.


    Dass dieser von dir angeführte Irrglaube die Amis dann irgendwie geprägt hat ist auch möglich.
    Manipulation dieser Art funktioniert ja auch heute noch, wo eigentlich rel. friedlich lebende
    Völker plötzlich nach amerikanischer "Befreiung" brüllen (Hirnbefreiung vielleicht), ums kurz zu fassen.
    Naja, wie auch immer es ging um paar geschichtliche Fakten, die man dann auch gerne den vorigen Links
    entnehmen kann.
    Was ist z.B. mit der Religion der Ureinwohner und deren Kultur?
    Völlig unvereinbar da von Freiheit zu sprechen.
    Ein Ausleben der Kultur war mit der "Besiedlung" doch gar nicht mehr möglich.
    Unberührtes Land, harte Arbeit, Freiheit (welcher Art auch immer), ist nichts als Schönrederei, um den
    beachtlich dimensionierten Völkermord unter den Tisch zu kehren.

    Aus wessen Sicht du das geschrieben hast ist doch völlig irrelevant, wenn ich von
    möglichem Sarkasmus, Unwissen, etc. schreibe.
    Was haben diese Zitate denn bitte mit irgendeiner Sichtweise zu tun?


    Zitat

    Die ersten Siedler der USA fanden in der Neuen Welt alles, was sie brauchten. Es gab riesige Wälder, reiche Wasservorkommen und jede Menge weitere unberührte Natur, weshalb sie vor sich das Neue Jerusalem sahen, ein Paradies.


    Zitat

    Es gab Religionsfreiheit und Demokratie, außerdem arbeitete jeder so hart wie er konnte, da nach puritanischer Ansicht der Fleißige von Gott mit Reichtum belohnt würde. Daher auch diese Einstellung, dass man mit harter Arbeit alles erreichen könne.


    Im übrigen hast du obige Zitate, auf die sich mein Post hauptsächlich bezog, als Tatsache hingestellt und nicht
    als irgendeine Sichtweise. Das kann ich eben nur als Sarkusmus, usw. (s.o.) werten. Also:

    Zitat

    Das nächste mal erst lesen, dann posten, sonst kommt nur Müll raus!

    Ich frag mich gerade ob das purer Sarkasmus oder "einfach" Unwissenheit oder Verdrängung o.ä. war.
    Wahrscheinlich von allem etwas, naja.

    Zitat

    Die USA sind übertrieben heimatverbunden, was vor allem geschichtlich-religiöse Hintergründe hat. Die ersten Siedler der USA fanden in der Neuen Welt alles, was sie brauchten. Es gab riesige Wälder, reiche Wasservorkommen und jede Menge weitere unberührte Natur, weshalb sie vor sich das Neue Jerusalem sahen, ein Paradies.


    "geschichtlich-religiöse" Hintergründe könnte man ja noch so stehen lassen. Vielleicht fanden sie dort auch alles was sie so "brauchten", aber
    jede Menge unberührte Natur, neues Jerusalem, ein Paradies?

    Zitat

    Außerdem dachte man, dass man das vollkommenste politische System hatte.


    Dazu erspar ich mir mal jeglichen Kommentar. Da lohnt nicht mal die Suche nach dem Kotzsmilie.

    Zitat

    Es gab Religionsfreiheit und Demokratie, außerdem arbeitete jeder so hart wie er konnte, da nach puritanischer Ansicht der Fleißige von Gott mit Reichtum belohnt würde. Daher auch diese Einstellung, dass man mit harter Arbeit alles erreichen könne.


    Ich weiß zwar nicht wie du harte Arbeit definierst, aber wenn dazu "Entwicklungshilfe" mittels verpesteter Kleidung und Feuerwasser
    und schließlich die beinahe Ausrottung gehören, könnte was dran sein. Von "Religionsfreiheit" kann da keine Rede mehr sein, wenn
    die dazugehörige Kultur praktisch nicht mehr vorhanden war. Und diese "Demokratie" ist es dann wohl auch wonach die Welt
    so sehnsüchtig strebt und bettelt? Obwohl, das tut sie ja tatsächlich
    Aber das war ja kein Einzelfall:
    www.geschichteinchronologie.ch/a ... ninger.htm
    www.welt-der-indianer.de/geschic ... ichte.html
    usaerklaert.wordpress.com/2007/0 ... tenzahlen/



    Zitat

    ... sie haben in keinster Weise Kultur oder verstehen etwas von komplexen Zusammenhängen.


    Brauchen sie das? Was ist so komplex daran, wenn die sagen: "Hüpf!" und der Rest der Welt hüpft?

    Einerseits würds mich wundern wenn die "Welt" sich den ganzen Scheiß
    noch lange gefallen lässt, andererseits eigentlich nix neues, solange es
    einen nicht persönlich oder ausreichend betrifft.
    Und sollte es doch vermehrt Volksaufstände oder Bürgerkriege u.ä. geben, wäre
    das doch die Gelegenheit mal was gegen die Überbevölkerung zu unternehmen.......

    Zitat

    Aber bevor du nicht deinen Rausch ausgeschlafen hast,...

    :roll:


    Zitat

    Ja, dann müssen wir wohl noch ein Gesetz erfinden, dass vorschreibt in welchem Maße der
    Mensch sich selbst zu lieben hat, und natürlich den dazu passenden Sicherheitsdienst.
    Der darf dann aber das mit der Nächstenliebe und so auch ruhig mal außen vor lassen...


    Das war purer Sarkasmus.
    Das kann man z.B. auf verschiedene Machtstrukturen anwenden.

    Zitat

    Das mit der Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit funktioniert ja auch nicht wirklich, weder
    aus philosophischer Betrachtung und biologisch schon gar nicht.


    Das beinhaltet ähnliche Ideale wie das gerade betrachtete Gebot. Auch ist ersichtlich, dass
    es dennoch ein Ideal ist und somit nicht ohne weiteres mit der Realität vereinbar.

    Zitat

    Ob sich entsprechende Begründer daran gehalten haben ist auch schwer zu sagen, aber
    mindestens der stete Versuch ist für dessen Glaubwürdigkeit vorteilhaft.


    Hier könnte man sich Gedanken über Hintergrund, Nutzen und vieles mehr solcher Ideale machen.

    Zitat

    Im Nachhinein ändern sich dann auch die Auslegungen je nach Grundlagen usw., z.B. so
    dass aus einem Apfel auch mal ein Ei werden kann...


    Hier wiederum könnte man herauslesen, dass mit sich ändernden Machtstrukturen auch die
    Auslegung der Gründungsideale verändert werden kann, bzw. auch völlig zweckentfremdet.
    (wenn wir eine ehrliche Motivation der Begründung annehmen)
    Die der franz. Rev. z.B. treffen keines Wegs mehr ideele Werte, da entsprechende einfach im großen "Stil"
    gekauft, etc. werden. Eine ähnliche Entwicklung könnte man bei den Geboten annehmen, wo auch ein erheblich
    längerer Zeitraum dazwischen liegt. Es ist natürlich fraglich in wie Weit jeweilige überhaupt jemals zutrafen.


    und was ham wir jetzt davon?

    Zitat

    Ich hab die Pointe vergessen...
    Ausnahme und Regel, bis die Ausnahme zur Regel wird? und neue Regeln und neue Ausnahmen...
    (rote Woche) oder so ähnlich.


    Das war dann die etwas erweiterte Pointe.
    Sind Fehler dazu da, um daraus zu lernen? Dann müsste man sie aber erst einmal begehen.
    Wie soll man aber daraus lernen, wenn mit aller Macht versucht wird sie zu rechtfertigen und
    schönzureden, statt sie einzugestehen?
    Von einem anderen Ausgangspunkt könnte man sich fragen, was Ausnahme bzw. Regel ist.
    Ist die "Liebe" aus der Sicht des Masochisten oder Sadisten eher Ausnahme oder Regel?


    Zitat

    (rote Woche) oder so ähnlich.


    Hier könnte man einerseits die Regel der Frau hineininterpretieren. Andererseits, da diese
    recht blutig ist, könnte man annehmen, dass verschiedene Fälle von Ausnahmen und Regeln
    auch ziemlich blutig oder nicht wünschenswert o.ä. ausarten können.


    Zitat

    Die_Verkuendung hat geschrieben:
    Jesus hat es klar definiert:
    Wenn wir nur das erste Gebot einhalten würden, "liebe deinen Nächsten wie dich selbst", dann würden wir automatisch alle anderen Gebote auch einhalten und bräuchten uns keine Gedanken mehr darum zu machen


    Das habe ich dann wohl irgendwie überlesen oder so.
    Ich weiß auch nicht wie da diese Liebe konkret definiert wurde und ob obiges Zitat tatsächlich in der Bibel steht, weiß ich auch nicht.
    Ließe sich aber rausfinden...


    Zitat

    Und genau das bezweifle ich eben.


    Das kannst du gerne machen, ist sogar nachvollziehbar.
    Aber man kann das Ganze auch aus verschiedenen Perspektiven betrachten und die müssen sich
    noch nicht mal gegenseitig ausschließen, wenn man versucht eine gewisse, realitätsnahe Objektivität
    vorauszusetzen. Vor allem ist dabei die Perspektive des Typen, der diese Gebote von sich gab sehr
    interessant bis entscheidend.
    (ich glaub nochmal erläuter ich mein Geschriebenes nicht mehr, dann bleibts halt "wirr")
    naja...

    Ja, dann müssen wir wohl noch ein Gesetz erfinden, dass vorschreibt in welchem Maße der
    Mensch sich selbst zu lieben hat, und natürlich den dazu passenden Sicherheitsdienst.
    Der darf dann aber das mit der Nächstenliebe und so auch ruhig mal außen vor lassen...
    Das mit der Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit funktioniert ja auch nicht wirklich, weder
    aus philosophischer Betrachtung und biologisch schon gar nicht.
    Ob sich entsprechende Begründer daran gehalten haben ist auch schwer zu sagen, aber
    mindestens der stete Versuch ist für dessen Glaubwürdigkeit vorteilhaft.
    Im Nachhinein ändern sich dann auch die Auslegungen je nach Grundlagen usw., z.B. so
    dass aus einem Apfel auch mal ein Ei werden kann... und was ham wir jetzt davon?
    Ich hab die Pointe vergessen... :stirnhau: ;|.
    Ausnahme und Regel, bis die Ausnahme zur Regel wird? und neue Regeln und neue Ausnahmen...
    (rote Woche) oder so ähnlich.

    Ihr braucht euch gar nicht zu wiedersprechen.
    In beiden Fällen liegen psychische Störungen oder Abnormitäten
    zu Grunde, allerdings verschiedene. Dafür führen aber beide
    Täterprofile zu ähnlichen Verbrechen, welche man gemeinhin als
    verachtenswert bezeichnen kann, also beides nix mit Friede, Freude, Eierkuchen.
    Aber heutzutage gibt es ja psychische Fehl-, Um- und Überleitungen in Hülle und Fülle...,naja.
    Darüber hinaus ist es der Natur der Sache nicht immer, oder selten (gar nicht)verträglich, bei
    einem Ideal von einem "Ist"zustand auszugehen.

    Zitat

    ..mit seinen Genen neue Lebensräume zu erschliessen


    interessante formulierung. :lol:

    Zitat

    der Höchste drang jedes Lebewesens


    drang, zweck, sinn, ist das alles das selbe?
    zunächst ist da ja der lebenserhaltungstrieb, wo die primären wohl
    die nahrungsbeschaffung/aufnahme sowie ein geeigneter lebensraum wären.
    ohne diese wirds wohl auch nichts mit der fortpflanzung und damit arterhaltung.
    unsere geistigen güter können das ganze dann auch komfortabler gestalten, was
    eine artverbreitung oder deren durchsetzung erheblich erleichtern, was man ja
    unschwer am menschen erkennen kann. eng damit verbunden ist dann natürlich
    die evolution. und diese können wir ja nun durch diese geistigen errungenschaften
    in gewissem maße steuern. ein problem ist eben, dass wir das ganze auch in eine
    richtung steuern können, wo wir uns dann selbst auslöschen, warum auch immer.
    diese weiterentwickelte geistige ebene ist es und mit ihr auch unsere anatomischen
    anpassungen, durch die wir unsere umwelt entscheidend verändern können, welche uns
    signifikant von unseren Mitlebewesen unterscheiden.
    es gab ja auch schon leben auf der erde oder auf der welt vor dem menschen und vermutlich
    wird es auch ?danach? noch leben geben.
    somit könnte man glatt annehmen, dass der sinn des lebens das leben selbst ist
    oder der ständige wandel und die veränderung mit allem was dazu gehört.
    aber man kanns auch "zeit totschlagen" nennen. :P

    Was du schreibst stimmt schon.
    Allerdings ist es nur eine Seite der Münze. Der biologisch/physische Aspekt.
    Das menschliche Gehirn ist aber um einiges komplexer als das der Tiere. Wir sind ja permanent
    umgeben von zahlreichen Lügen und Hochstapeleien. Vielleicht auch Ideen, die zunächst richtig
    erscheinen, aber sich mit wachsendem Wissen als "Lügen" herausstellen. Da gibt es dann auch Unterschiede
    zwischen böswilliger Lüge, Notlüge, etc..
    Eine Frage könnte sein, ob diese Gebote dem Zweck dienten Machtstrukturen aufrecht zu erhalten oder
    ein friedliches Zusammenleben zu ermöglichen, obwohl das Eine das Andere dabei ja nicht ausschließen muß.
    Es ist z.B. so, dass die meisten Serienmörder auch pathologische Lügner sind.
    Auch interessant ist es vielleicht, ob es mehr Sinn macht sein Gehirn mit etlichen Lügenkonstrukten zu füllen, denn
    wenn man diese aufrecht erhalten will muss man weiterspinnen, oder ob man mehr Interesse daran hat, wie
    die Welt, etc. tatsächlich funktioniert, wobei man da wohl auch in der Art der "Lüge" unterscheiden muss.
    Zu der Begierde und dem evolutionären Vorteil sei gesagt, dass im Extremfall(da hab ich ja paar links gesetzt)
    die rohe Gewalt wohl die Heimtücke letztlich übertrifft. Allerdings gipfelt es auch zum Nachteil aller Beteiligten.
    Obwohl das auch verschieden gelagert sein kann.
    Die genetische Vielfalt ist zwar mit mehreren Partnern ausgedehnter, bzw. es gibt einfach noch mehr Menschen, aber
    gewährleistet ist sie nicht durch viele verschiedene Partner, sondern durch Partner die sich gegenseitig unterscheiden.
    Also, naja die Frage ist auch wie erstrebenswert eine Gesellschaft ist, in der Lüge, Ehebruch, usw. und die daraus folgenden
    Begebenheiten den Alltag bestimmen....,oder haben wir das schon längst?
    Hier dann noch was zum lesen:


    lesen
    lesen
    lesen

    Zitat

    Die Frage ist nur, ob man diesem verlangen nachgeht. Da aber schon der Gedanke daran Begierde ist, hätte man sich damit schon versündigt.


    Ich würd mal sagen genau das ist der Punkt oder die Frage.
    Der Abneigung gegen die kirchliche Auslegung und deren Scheinheiligkeit kann ich auch voll und ganz
    zustimmen, aber muss man dann das Kind mit dem Bade ausschütten?
    Ich würd mal sagen, dass es da auch wenig Sinn macht auf die eine religiöse oder eher kirchliche
    Auslegung die nächste drauf zu bauen, so wie das in nem anderen Thread steht, sondern
    da eher eine wissenschaftliche Vorgehensweise vorziehen, aber jedem das Seine,.... und mir den Rest >lol<
    bleibt eh viel mehr übrig... :mrgreen:

    Zitat

    z.B. wenn ich ein lied höre, will ich es genießen können, ohne dann an die mögliche wahrheit denken zu müssen, dass der produzent mit dem lied nur aufs geld aus ist und sich nichtmal sonderliche mühe gab usw.


    Das ist auch ein ganz interessanter Punkt, wo das Wissen über die Natur der Sache zum tragen kommt.
    Die Motivation muss ja nicht immer auf den Proft gerichtet sein.
    Ob man sich übermäßg Mühe geben muss, damit "das Lied" auch "gut" wird, oder ob es "einfach" mit der Welle
    entsteht, sind auch verschiedene Varianten.
    Oder wie sehr man selbst produzierte Musik oder die anderer genießen kann, weil man sich über die einzelnen
    Entstehungsschritte und Einflussbereiche bewusst ist, oder wie sehr man darauf achtet, ist da auch so ne Frage.
    Und dann wäre da ja auch die verschiedene Wirkung auf verschiedene Personen, weil z.B. verschiedene
    Grundlagen vorhanden sind...,joa und was man dann halt damit anfängt.? :?