Beiträge von Ketzer

    Zitat

    Wenn ich etwas Negatives oder einen unbewussten Gedanken empfange, neigen die Leute dazu, zu leugnen oder zu verdrängen, dass es stimmt. Das ist definitiv ein Hindernis.

    Dann kann ich dir eines über mich sagen:
    Ich lehne generell nichts ab, aber ich prüfe alles gnadenlos ehrlich, ganz gleich ob postiv oder negativ für mich oder andere.
    Lass es uns einfach probieren!

    @ Astroboy:
    Machen wir Nägel mit Köpfen.
    Wie kannst du mir beweisen, dass du die Fähigkeiten besitzt, von denen du erzählst?
    Gibt es irgendwas, ein Experiment, eine Versuchsanordnung, die/das dir einfällt wie das zu bewerkstelligen ist?
    Ich bin zu allen (naja; nicht ALLEN) Schandtaten bereit!


    (und weil sich hier alle outen, beuge ich mich dem Gruppendruck meiner Peers: ich habe leichten Asperger)

    Zitat von "Zensur"

    Ich kann dir auch im Umkehrschluss einen Film nennen, auf den ich große Stücke halte: Watchmen. In Bezug auf die Story kann man davon meinetwegen halten was man möchte, doch die Umsetzung und das Beschäftigen mit Details und Hintergrundinformationen sind erstklassig.
    Dort beschäftigt man sich mit den realen physikalischen Gesetzen und erlaubt jedem einzelnen Charakter eine "Ausnahme" von diesen physikalischen Gesetzen, die dann seine Fähigkeiten erklärt. Daraufhin wird dann aber auch wieder darauf geachtet, dass die Eigenschaften des Charakters ganz genau den "neu definierten" Regeln und Gesetzen gehorchen. Zum Beispiel hinterfragte man bei Doc Manhatten, welche Eigenschaft seine Fähigkeiten erklären könnte und kam zu dem Schluß, dass es möglich wäre, wenn er seine eigene Alpha-Welle kontrollieren könnte, so dass er dann sämtliche im Film gezeigten Fähigkeiten haben würde. Allerdings beschränkt dies auch wiederum seine Fähigkeiten, grenzt sie logisch ein.

    Also ich bin ein großer Fan des Comics und eigentlich auch des Filmes. WAs mich aber bis heute stört und was einfach NICHT logisch ist: Warum sollte Doc Manhatten die Erde/Städte zerstören? Das macht keinen Sinn! Er bestraft alle Menschen dafür, dass sie von ihm Krebs kriegen? Oder dass sie sich gegenseitig bekriegen und mit A-Bombenin die Luft jagen wollen? Da war das originale Ende aus dem Comic um Welten besser!


    Zu District9 (und dem eigentlioch Thema des Treads...) gibts nur zu sagen: Einer der besten Sci-Fi Filme.
    Auch ich habe mich gefragt warum er die anderen nicht mitnimmt.
    Katzenfutter mag wohl so etwas wie eine Droge oder das wie Catnip/Lebertran für Katzen sein.
    Dass sich der Protagonist verwandelt ist eine Konvention aus bester Sci-Fi Tradition:
    Der menschliche genetische Code und Spielereien damit.
    Beispiele:
    Bei Species wird ein kompletter genetischer Code per Radiowelle übertragen. Das bräucht im realen Leben, glaub ich, so an die 40 Jahre.
    Wenn ein Predalien (AliensVsPredator) einer schwangeren Frau in den Mund k*tzt, dannkommen aus ihrem Bauch mehrere kleine Aliens....
    Das Aussehen eines Aliens und dessen Physiognomie wird von Wirtskörper bestimmt, aus dem er dann heraus bricht.
    Genetisches Gedächtnis (Aeon Flux, Stargate SG1, Alien 4; bestimmt noch andere)
    ;)

    Zitat

    Ich denke Rassismus braucht man nicht zu googlen weil es ein begriff ist den man individuell verstehen kann.
    In meinen Augen ist es definitiv Rassismus wenn man eine bestimmte Gruppe benachteiligt etc...
    Polizisten sind eine bestimme gruppe von Menschen, also eine "Rasse" und insofern fängt der Rassismus da für mich an ^^

    Autsch! Also dazu fällt mir nix mehr ein. Bin sprachlos. Komplett. ;)

    Vollkommen richtig. Hab ich auch nicht bestritten oder das Gegenteil behauptet.
    Nur ist man halt mittlerweile sensibilisiert. Wie gesagt, kann ja auch der Polizist eventuell einen Zeugen gegen haltlose Anschuldigungen brauchen.

    Zitat

    alle Polizisten als Rassisten zu sehen ist genau der gleiche Rassismus


    Rassismus=/=Vorurteil! Die Theorie der Rassen und ihre "Lehre" (eher Leere) hat nichts mit "Alle sind gleich" zu tun. Auch das bitte nachgoogeln.
    btw: Deutschland ist nicht Österreich (Vienna liegt in Austria ;) ) auch wenn sie zumindest 7 Jahre derselbe Staat waren und beinahe dieselbe Sprache sprechen...aber das ist schon wieder ZU OffTopic.

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    Jetzt versteh ich was du mit den Asylanten meintest, aber was hat damit die Polizei zu tun?


    Generell wird gerade in Wien extrem viel über Polizisten berichtet die dunkelhäutigere Bürger schlecht behandeln.
    Aus den letzten Jahren: Gefolterter Afrikaner, 2 erstickte Afrikaner, ein abgewatschter indischer Herkunft, ein mit Pfefferspray bearbeiterter Dunkelhäutiger auf einem Fahrrad, etliche auf der Wachstube unglücklich gefallene, etc. und das sind nur die Fälle von denen man hört...(WENN man aufpasst und danach sucht - die ZARA [imho]-Übertreiber nicht mal mit eingerechnet!)
    DESHALB passe ich oft bei Polizeieinsätzen besonders auf.

    Also:
    Ich bin jetzt 27 jahre alt und hab bisher 3 (in Worten drei) sympathische Polizisten bzw. Polizisten mit guten Manieren getroffen. Einer bei einem Kommunikations- & Deeskalationskurs den ich bei ihm absolviert habe, einer hat mich mal angehalten als ich mit dem Auto unterwegs war (DER war echt nett) und der dritte war einer vom Kriminal. Dagegen kann ich mehrere Begegnungen halten, die nicht nett oder auch nur angemessen waren...
    Kleine Anmerkung am Rande: Ich habe in meinem Bekanntenkreis auch Menschen, die zur Polizei gingen, aber das Nette und Höfliche wird ihnen bei der Ausbildung ausgetrieben...(Punkto Körperhaltung und -sprache)


    Was Flüchtlinge ganz allgemein betrifft:
    Laut UNHCR sind Flüchtlinge Menschen die laut Genfer Konvention Asyl beantragen und/oder gewährt bekommen. Näheres (Gründe, Zahlen, Konvention an sich) bitte selbst beim UNHCR nachlesen.


    Das schaut in Österreich an ca. folgendermaßen aus: Zuerst meist illegal über die Grenze, dann aufgegriffen, dann Asylantrag gestellt. Von da an gibts 2 Möglichkeiten wie es weitergeht. 1. Der Antrag wird abgelehnt und der betreffende kann bis zum obersten Gerichtshof gehen (alt). Der- oder diejenige wird abgeschoben oder entscheidet sich freiwillig wieder in sein Herkunftsland zu reisen. (neu) 2. Der Asylantrag ist positiv und es wird entschieden, dass es ausreichend Beweise gibt, dass der- oder diejenige in seinem Heimatland unter Lebensgefahr steht. Dann wird er erstmal aufgenommen, ins Sozialsystem eingegliedert (rechtlich einem Staatsbürger komplett gleichgestellt mit Beihilfen und Arbeitserlaubnis etc.), in Deutschkurse gesteckt bis er ein gewisses Sprach-Niveau erreicht hat (sog. Sprachdiplome) und dann, über Zeit, integriert und nachbetreut bis er die Staatsbürgerschaft annimmt (bzw. den Test schafft) oder sich dafür entscheidet wieder nach Hause zu gehen (entweder weil sein Land offiziell nicht mehr als unsicher gilt oder weil er oder sie wieder in die Heimat will...)

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    Wo hört bei diesem Fall der Zeugengedanke auf und fängt das Gaffen an?


    Dort wo ich penetrant bin oder mich extra in Höhrweite stelle. Wenn ich mich als potentieller Zeuge anpirsche, dann so, dass es niemand merkt und ich nicht auffalle. Ich habe im Asylbereich gearbeitet und habe immer GERADE dann wenn die Polizei zugegen war aufgepasst. (Schon allein um in Erfahrung zu bringen ob die wiener Polizei tatsächlich so schrecklich ist, wie die Flüchtlinge es erzählen...[Antwort: Ja, aber zu allen gleich unhöflich und ungut. Ganz egal welche Hautfarbe, Teint oder sonstiges Aussehen.])

    Zitat

    Fall 2: Ein Fahrradfahrer wurde verwarnt, weil er in der Fußgängerzone nicht geschoben hat. Im Hintergrund sah man einen älteren Herren stehen, der aufmerksam beobachtet hat. Aber so, dass er alles mitkriegt. Als der Polizist und der Fahrradfahrer dann ein paar Meter weggegangen sind, ist der Herr ihnen gefolgt und hat sich geschätzte 3 Meter danebengestellt und weiter zugehört.


    Das mach ich aber auch. Warum? entweder der Polizist oder der Fahrradfahrer könnten einen Zeugen brauchen wegen Anschuldigungen oder anderen angeblichen oder wirklichen Delikten.
    zB:
    a. Polizist tickt aus und schlägt den Radfahrer.
    b. Fahrradfahrer behauptet er sei geschlagen worden.

    Hier fehlt nur noch:
    The Hakkenden



    Kurzbeschreibung
    Im 15. Jahrhundert bekriegen sich die Klane Anzai und Satomi. In einer ausweglosen Lage des Hauses Satomi wird ein unglaubliches Versprechen gegeben: Der Hund Yatsufusa soll die Prinzessin Fuse zur Frau erhalten, wenn er den Kopf von Kagetsura Anzai bringt. Nach der Niederlage des Anzai-Klans besteht Fuse darauf, dass der Fürst sein Wort hält. Bevor jedoch ihre acht Nachkommen geboren werden, wählt die Prinzessin den Tod. Acht Perlen von Fuses Gebetskette werden ihre Inkarnation offenbaren. Jahre später. Acht junge Krieger - sie alle haben ein Hautmal in Form einer Pfingstrose. Jeder von ihnen besitzt eine der Perlen. Die ersten vier Hundekrieger führt das Schicksal des magischen Schwertes Murasame zueinander. Es soll seinem rechtmäßigen Besitzer, dem Herrscher von Kanto, übergeben werden.

    @ irrwisch: Postal war großartig! soviel selbstironie ist selten. auch house of the dead 2 war ein passabler zombiefilm. aber der rest....*würg*
    bloodrayne 2 war ja noch erträglich aber alone in the dark 2 war sehr schlecht.

    @ gamma: BRAVO! Du hast den Ball den ich dir hingeworfen habe gefangen und benutzt. SO sollte eine Statement aussehen und nicht "das humanistische bildungsideal ist doof"
    Jetzt hat es auch Sinn auf die Details zu schauen:


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    Anstatt hier immer nur "S.C.H.W.A.C.H.S.I.N.N." zu plärren oder Mutmaßungen über meinen (Aus-)bildungsstand oder mein Alter anzustellen, fände ich es sinnvoller, wenn du auch mal auf die ausführliche Begründung meines Statements eingehen würdest!

    1. einmal schwachsinn schreiben ist also immer? Logik? Oder ist da das Emotionspferd durchgegangen?
    2. Wenn man allgemeine Aussagen auf sich selbst bezieht, sollte man eventuell das eigene EGO zurückschrauben...
    3. Sei nicht beleidigt und denk über die Dinge nach bevor du antwortest, denn nicht alles ist so gemeint wie es rüberkommt, oder du glaubst dass es gemeint ist. (Falls du dich beleidigt fühlst, dann sei dir gewiss, dass ich das nicht wollte.)


    Zitat

    Dazu mal ein kleines Beispiel aus meinem Bekanntenkreis:

    Ein rührendes Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte. Hat aber jetzt nichts, aber auch gar nichts mit dem "humanistischem Bildungsideal" zu tun. Es gibt imho 2 Möglichkeiten sein Studium zu betreiben:
    1. "ICh $chei$$ auf den Markt und mach was ich will/mir gefällt!"
    2. "Ich muß etwas studieren mit dem ich nachher etwas anfangen kann/wo ich nachher viel Geld bekomme."
    Option eins ist nett und man darf nachher nicht meckern, wenn man lebt wie Otto-Normal-Verbraucher (rein monetär gesehen). Option 2 ist da schon etwas schwerer, denn man darf nicht schauen auf "wenn ich gut bin, krieg ich dann viel Geld?" sondern eher auf "was wird gesucht und hat Zukunft". Jus, BWL, Publizistik und Sprachen sind da ganz die falsche Wahl, weil überrannt und Markt "übersättigt". Was gebraucht wird sind (gute; ausgebildete) Techniker.


    btw: hast du schon mal Philosophie studiert? Ich habe es ein Semester lang probiert und es ist verdammt schwer!


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    Ich kenne auch viele Leute, die nicht wussten, was sie studieren sollen und dann ganz einfach ein Lehramtsstudium begonnen haben

    Typischer Fall von schlecht informiert. Das sind dann meist genau die Lehrer die unsere Kinder verhunzen/jeglichen Spaß auf dei Schule verderben. Kinder wollen lernen, sie sind wie Schwämme die alles aufsaugen was sie können (leider auch die schlechten Sachen o.O ). Gäbe es eine faire Evaluierung bei JEGLICHEM Lehrpersonal würden solche Fälle schnell ausgesiebt werden, aber wie bei vielen Dingen im öffentlichen Bereich mangelt es hier an der Politik/dem politischen Willen (hier auch: Gewerkschaften).


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    Viele studieren einfach so ins Blaue hinein, verzetteln sich und Schaffen dann den rechtzeitigen Absprung nicht mehr, sei es durch einen frühen und wohlüberlegten (!) Wechsel des Studienfachs oder durch den Beginn einer Ausbildung anderer Art.

    Da geb ich dir vollkommen recht! Ändert aber nix daran, dass ein Studium - ganz gleich ob abgebrochen oder zu ende gebracht - einen Menschen weiterbringt und Wissen vermittelt. (Sofern ernsthaft betrieben!)
    Es gibt Daten und Fakten vom Arbeitsamt, dass Menschen mit höherer Bildung relativ gesehen weniger langzeitarbeitslos sind als Mensch mit geringerer Bildung. Einfach weil sie (meist; Ausnahmen und statistische Uasreisser gibts immer und überall) eine breitere Wissensbasis haben und dadurch in mehreren Berufsfeldern eingesetzt werden können/weniger Zeit brauchen um an eine Tätigkeit herangeführt zu werden.


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    Ich habe geschrieben, dass ein Studium in erster Linie der Berufsausbildung dient. Falls du deine Kritik nur an dem Begriff "Berufsausbildung" aufhängst, dann kann man den auch durch "Berufsvorbereitung" ersetzen.
    Was ist eigentlich deiner Ansicht nach, der vorrangige Zweck eines Studiums, wenn nicht Berufsausbildung bzw. Berufsvorbereitung?

    Eine Berufsausbildung bedeutet, dass ich lerne nach Abschluss dieser direkt in einem gewissen Bereich eingesetzt (darauf losgelassen ;) ) zu werden. Ein Studium sollte (sic!) ein breites Spektrum an Grundwissen vermitteln (denn das machen die Gymnasien meist nicht mehr...) und den Studenten an die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens heranführen. Zudem sollte es die Grundlagen vermitteln die man in dem jeweiligen Fach benötigt (Chemie, Biologie: Labor; wie geh ich mit den Geräten um; welche Institutionen gibt es? Wie benutze ich diese?) Es war auch ursprünglich nicht vorgesehen, dass fertige Studenten in die Wirtschaft gehen, sondern in die Forschung!
    Es gibt einfach Interessensgebiete/Studienrichtungen bei denen man nicht mal das zukünftige Betätigungsfeld erahnen kann. Bei Lehramtsstudien ist es einfach. Aber weißt du beispielsweise wo man einen Philosophen, einen Historiker oder einen Germanisten überall einsetzen kann?


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    Würde ich auf beides zurückgreifen würde ich auch beides wählen

    bedeutet imho, dass man optimalerweise erst die Matura/Abitur macht, dann eine Lehre abschließt (am besten ein Handwerk) und dann studiert. Damit hätte man nicht nur viele Möglichkeiten gesehen und kennengelernt, sondern hat auch ein festes Fundament auf dem man den Rest seines Lebens aufbauen kann. Leider werden diese Möglichkeiten von unserem modernen marktgläubigen Gesellschaft fast unmöglich gemacht, da man am liebsten junge, ungebundene, flexible, gut ausgebildete und billige Arbeitskräfte möchte. (Schau die mal manche Jobangebots-Inserate an! Da kann man echt nur den Kopf schütteln. Manche verlangen bereits fürs putzen zumindest Abitur/Matura...)


    So...das war glaub ich erstmal alles...sollte etwas unklar sein, bitte nachhaken!
    (bin zur zeit krank, bekomme deswegen wenig Schlaf und könnte daher Fehler machen, die mir nicht auffallen)