Beiträge von bitfire23

    HI aspera :)


    'tschuldige, dass ich nicht sofort geantwortet habe :roll:


    Zitat

    Wenn Gott einen liebt, wie du schreibst, warum sollte er mich dann zu einem Leben im Leid verdonnern?


    Das fragen sich viele Menschen. Ich kann dir dafür leider auch keine entgültige Antwort geben. Also die Bibel sagt es mal so: "Das Leben ist eine Prüfung!"
    In Jesus Sirach, Kap. 2, Vers 3-6 steht: "3Hänge am Herrn und weiche nicht ab, damit du am Ende erhöht wirst. 4Nimmalles an, was über dich kommen mag, halt aus in vielfacher Bedrängnis! 5Denn im Feuer wird das Gold geprüft und jeder, der Gott gefällt, im Schmelzofen der Bedrängnis. 6Vertrau auf Gott, er wird dir helfen, hoffe auf ihn, er wird deine Wege ebnen."
    Die Antwort auf deine Frage ist also der Vers 5: "...und jeder, der Gott gefällt, im Schmelzofen der Bedrängis." Das ist wirklich so. Er will einen testen.
    Ich weis die Antwort auf deine Frage ganz genau, ich kann sie aber nicht in Worte fassen. Ein Priester könnte dir das viel besser erklären als ich. Aber wenn du manche stellen in der Bibel liest, weist du warum.


    Zitat

    Warum sollte er von mir verlangen, daß ich mich (aus welchen Gründen auch immer) quäle?


    Die Frage habe ich jetzt nicht so richtig verstanden....


    Zitat

    Warum sollte er mich nicht auch in meiner Lebensverneinung annehmen können?


    Weil du die Prüfung dann beendest und nicht durchgehalten hast, egal wie schwer sie auch sein mag. Falls du dann wirklich in die Hölle kommen würdest, was ich bezweifle. Na ja, Lebensverneinung... Prüfungsverneinung... schwerer Vertrauensbruch bei Gott. Das sagt es ja einentlich schon.
    Es hängt auch davon ab, was man mal irgendwann in seinem Leben falsch gemacht und dafür keine Rheue empfunden hat. Sünden zum Beispiel. Dann kann Gott einen theoretisch mit Lied strafen, ich weis es aber nicht. Ich mache dir jetzt keinen Vorwurf oder sonst was. Ich denke, dass du ein guter Mensch bist. Wie gesagt, ein Priester oder Theologe könne dir das viel besser erklären.


    Zitat

    Ich verstehe dich auch gerade nicht...


    So schreibst du: "Das von der Kirche und der Hölle war so gemeint. Kommt aber nicht von mir und ich finde es auch nicht wirklich glaubhaft und richtig".


    Ein paar Sätze später dann folgendes: "Dann entscheidet sich, ob man in den Himmel oder in die Hölle kommt. Finde ich jedenfalls."


    Ich habe das mit der Entscheidung von Gott zwischen Himmel (,Fegefeuer) und Hölle, wenn einer den Freitot wählen sollte unter dem Vorbehalt gemeint, dass ich nicht weis und auch nicht hoffe, dass man dann überhaupt in die Hölle kommen kann. Das habe ich aber vorher schon mehrmals betont.
    Wenn du noch irgendwelche Fragen an mich hast, stell sie ruhig :roll:



    Hallo Kryton :smokey:


    Zitat

    Ich habe gedacht Gott ist barmherzig und verzeiht jede Sünde? Jemanden nach einer Enttäuschung in ein Fegefeuer zu schicken klingt für mich nicht sonderlich barmherzig.


    Dass Gott jede Sünde verzeiht, stimmt nicht, habe ich auch nie gesagt. Ich sagte nur, dass er sehr barmherzig und ein Menschenfreund ist.
    Ich glaube, dass die meisten Menschen ins Fegefeuer kommen, weil sie die ein oder andere schwere Sünde begangen haben und ich schließe mich nicht aus :oops: . Wichtig ist, ob man diese Sünden auch bereuht oder nicht. Das Fegefeuer ist was ganz anderes als die Hölle, auch wenn es so ähnlich aussehen mag. Im Fegefeuer weis man, dass man in den Himmel kommt. Und das Fegefeuer ist gut, weil es einen von allem bösen reinigt. Soll sogar ein Ort der Freude sein, wegen der Vorfreude, dass man es hinter sich hat und dass man in den Himmel oder in das, was man sich als "Himmel" oder "Paradies" vorstellt kommt.


    Zitat

    Und ein Auge zudrücken? Das würde ja bedeuten, dass Gott von Emotionen gelenkt wird und wir dank seiner Allmächtigkeit einer Willkür ausgesetzt wären. Alles sehr zweifelhaft...


    Gott entscheidet natürlich emotional, er ist nur viel gütiger. So gütig, dass du es dir nicht vorstellen kannst :). Man könnte sagen er ist die Güte selbst. Aber er entscheidet auch nicht immer zum Vorteil eines Menschen und wie er es gerade am besten hat oder er meint ihm würde es dann am besten gehen. Das passiert aber selten. Du musst nicht meinen, dass da oben ein Volltrotel sitzt. Denkt doch mal an das, was er erschaffen hat. Die Welt, alles um uns herum, uns und die Liebe.


    Zitat

    Menschen, die sich umbringen sind immer psychisch krank. Alle Lebewesen haben diesen Überlebenswillen, wollen nicht sterben. So ist einfach die Natur und die Instinkte. Wenn sich jemand diesen Dingen widersetzt, muss er sehr unglücklich sein. Wer keinen Sinn mehr im Leben sieht ist einfach psychisch krank. Ob es jetzt schwere Depressionen sind, oder eine schizophrene Paranoia. Diese Menschen sind krank. Es ist nicht der freie Wille, der sie dazu bewegt, es sind die Emotionen.


    Du kannst mir nicht erzählen, dass starke Emotionen auch wenn sie gegen unseren Überlebenswillen sprechen auf psychische Gestörtheit hinführen. Viele Freitotwähler sind psychisch krank, sogar sehr viele, aber noch längst nicht alle. Wenn einer etwas macht, dass andere überhaupt nicht nachvollziehen können und es dann auch noch mit starken Emotionen gekoppelt ist, meinen sie, der Betreffende wäre psychisch krank. Das ist aber nicht richtig. Emotionen sind Emotionen, auch wenn sie uns in tiefe Irrewege führen.

    Zitat von "elperdido"

    du solltest dir angewöhnen , nicht ständig hier die verbrecherische scheinmoral der Kirche zu zitieren und dann zurückzurudern und zu schrein "war ja alles nicht so von mir gemeint " sonst ich denke ich langsam , dass es doch von dir so gemeint ist ,dass du genau diese menschenverachtenden thesen vertrittst , und austesten willst , wieweit du sie hier einbringen kannst ...was bist du ? ein fundamentalistischer Schläfer ? oder ein user der einen Hang hat sich ständig selbst ins aus zu manövrieren ?


    Das von der Kirche und der Hölle war so gemeint. Kommt aber nicht von mir und ich finde es auch nicht wirklich glaubhaft und richtig. Und diese Behauptung, ich vertrette sie nicht, ist mal garnicht menschenverachtend. Gott hat einem das Leben geschenkt, die Wahrscheinlichkeit ist ja schon sehr gering, es gibt bei der Zeugung eine Menge konkurenz, das ist doch ein Beweis der Liebe, dass man überhaupt leben darf und so viele Möglichkeiten hat. Das Leben ist sehr facettenreich. Und wenn jetzt einer sich dem Leben entzieht, also praktisch dem wertvollsten Geschenk was man bekommen kann, auch wenn es vielleicht nicht immer so scheint, entzieht man sich doch auch der Liebe Gottes und enttäuscht ihn. Vielleicht drückt Gott dann noch ein Auge zu, vielleicht auch nicht. Kommt drauf an, wieso er sich umgebracht hat, wieviele Möglichkeiten er hatte, ob es das beste war, ob er psychisch krank war, etc. Dann entscheidet sich, ob man in den Himmel oder in die Hölle kommt. Finde ich jedenfalls.
    Es gibt Leute die behaupten, dass man in jedem Fall in den Himmel kommt. Aber der Himmel ist, in unterschiedlich helle Ebenen eingeteilt. Die, die am meisten Leiden, wenige Sünden begingen, immer gut waren,... kommen ins helle und die, die das Gegenteil wahren oder gemacht haben, kommen ins Dunkle.
    Was bin ich :?: Würde mich eher als ein User bezeichen, der sich manchmal unglücklich ausdrückt, sodass es andere Menschen manchmal falsch verstehen.

    Ich finde einfach nur, dass die viele Menschen zu viel Wissenschaft im Kopf haben und dass das nicht gut ist. Werden wir ja sehen wohin das führt und ob es wirklich besser ist, als die ach so schlechte Religion.
    Ich habe nicht gesagt, dass es besser ist dumm zu sein und überhaupt keine Wissenschaft zu betreiben und sich damit zu beschäftigen, finde ich sogar gut. Ich verurteile nur, dass wir es mit der Wissenschaft allmälig übertreiben und die Religion dabei auf der Strecke bleibt. Ihr redet von der Religion der Vergangenheit. Heute ist die Kirche (ich kann sie auch nicht leiden) nicht mehr so, wie früher und die Gesetze sind menschenfreundlicher geworden.
    Und das Verbot von vorehelichem Sex wurde abgeschaft, finde ich auch nicht richtig, dass man erst heiraten muss um jemandem seine Liebe zu beweisen, außerdem muss man Erfahrung sammeln, vor allem in der Jugend. Heute ist es ja auch nicht mehr üblich zu heiraten. Will nicht jeder, auch wenn man eine feste Beziehung eingeht.
    Aber früher war das mit dem Verbot so und es war auch nicht gerade menschenverachtend.

    Das mit deinem Bekannten tut mir leid. ICH sage ja nicht, dass Freitotwähler in die Hölle kommen. Das sagt die Kirche, ob es stimmt oder nicht, weis keiner. Ich bin auch dagegen. Finde ich nicht gerecht und glaube auch nicht unbedingt fest daran. Könnte genau so gut sein, dass Menschen, die sich für den Freitot entscheiden, in den Himmel kommen oder höchstens ins Fegefeuer, indem sie ihre Sünden bereuen, und dann in den Himmel, was beim Fegefeuer immer so ist. Würde ich auf jeden Fall als "Gott" machen, weil sie psychisch nicht ok sind. Weis ich aber nicht, ich hoffe, dass es so ist. So wie ich die Kirche kenne, wird das vielleicht nur eine Abschreckung sein, für die, die daran glauben. Das wäre noch positiv, weil sich Gläubige und vielleicht sogar Nichtgläubige nicht umbringen, weil sie zu viel Angst davor haben. Könnte alles sein.
    Und ich verurteile keine Menschen, die den Freitot wählen. Ich sagte ja nur, dass es ein Fehler ist, den man verdammt leicht machen kann, wenn man in der Situation eines Selbstmördes wäre. Ich weis nicht wie ich handeln würde, aber mein Glauben würde mich davon abhalten.
    Gläubige sagen immer "Mit Gottes Kraft schaft mal alles". Und das ist mal garnicht verkehrt. Wenn man an etwas glaubt, dass einem Kraft gibt und man die Situation meistert, ist dieses etwas doch sinnvoll und gut, oder? Mal rein objektiv gesehen. Das ist für mich und viele Gläubige dann "Gott". Er ist für uns eigentlich noch viel mehr, ein Freund.
    Wenn man psychisch nicht ok oder sogar krank ist, ist es verdammt schwer sich für das Leben zu entscheiden. Würde mir nicht anders gehen. Aber viele waren schon in einer solchen Situation und haben das Unmögliche möglich gemacht, sie haben es mit Gottes hilfe geschaft ins Leben zurückzufinden. Religion kann also wirklich hilfreich sein.

    Bin ganz deiner Meinung :D
    Wäre es nicht mal interessant mit Jesus zu reden, wenn er den noch leben würde? Wenn er überhaupt gelebt hat, wofür ich bin. Krasse Vorstellung ich weis :), aber wäre doch echt reizvoll mit ihm so über Gott und die Welt zu plaudern oder? Na ja, wenn Jesus auf dieser Welt wäre, weis nicht wie er reagieren würde, wenn er von all dem wüsste, was auf der Welt passiert, passiert ist und passieren wird.

    Wichtig ist doch die Bedeutung der Geschichten und nicht ob sie wirklch mal geschehen sind oder nicht. Außerdem gibt es so viele unterschiedliche Meinungen dazu. Kann wirklich nur eine erfundene Geschichte sein. Auch wenn sich das herausstellen sollte, ich bin nicht an die Geschichten selbst gebunden sondern an die Bedeutung von ihnen. Ich glaube auch nicht wirklich an die tatsächlichen Ereignisse, wie sie in der Bibel geschildert sind. Außer an manche Dinge um Jesus...

    Ein ziemlich sensiebeles Thema....
    Ich finde, Selbstmord ist nur in den absolut seltensten Fällen bis nie das beste. Wir wurden geboren ohne es zu wollen, also sollten wir auch sterben ohne es zu wollen. Wer einen starken Lebenswillen hat, der ist stark genug zu leben.
    Man muss sich mal ernsthafte Gedanken machen, bevor man sich umbringt. Machen auch die meisten und das ich gut so. Selbstmord. Die, die einen lieben leiden furchtbar darunter. Manchmal reist es sogar noch welche mit. Und wenn keiner einen liebt bzw. man meint, dass keiner einen liebt und man sich deswegen ermordet, hat man eine riesengroßen Fehler gemacht, ist meine Ansicht. Den es gibt so viele Gründe zu leben...
    Auch wenn man das Leben nicht mehr leben will, das Leben will, dass man es lebt, weil man dazu auserwählt worden, kurz, weil man geboren worden ist. Das Leben ist eine Prüfung. Ich kann Leute verstehen, die sich selbstermorden wollen. Manchmal ist das Leben so unglaublich zudrückend und ungerecht zu einem. Man kann sich ja Gedanken drüber machen, aber man sollte es auf keinem Fall machen. Ich kann Menschen verstehen die das tun, weil sie sich so zugeschnürt und leer fühlen, dass sie denken sie wissen, dass es keinen Sinn mehr hat zu leben. Aber lieber leiden und es dann nicht bereuen, sondern gelobt griegen, also sich umzubringen, in der Ungewissheit was noch kommt. Man weis NIE was einen noch im Leben erwartet, ein dickes Argument.
    Was hier noch Leben retten kann, ist Religion. Gott liebt einen, immer, egal was man tut oder getan hat oder tun wird, egal was, außer wenn man in die Hölle kommt, dann nicht mehr, ist aber selten der Fall. Man wird das ganze Leben geliebt, das Leben ist Liebe, auch wenn es oft nicht so erscheint und man meint, zu wissen, dass keiner einen liebt, das man sinnlos ist. Das ist nicht richtig!
    Wer Selbstmord begeht, kommt in die Hölle, weil er von dem Leben flieht, also letztendlich von der Liebe Gottes. Das ist hard, aber es ist so, nach dem religiösen Glauben. Das schreckt ab. Religion kann also Leben retten, weil Religion das Leben ist. Meine Sichtweise.

    Religion war und ist Wissenschaft ein Steim im Weg und umgekehrt. Das ist auch gut so. Es muss immer ein Ausgleich da sein, so sehe ich das. Etwas, dass die Religion behindert und etwas, dass die Wissenschaft behindert. Wissenschaft kann man durchaus mit Religion verbinden, in so gut wie allen Gesichtspunken. Man kann Wissenschaft und Religion vergleichen, kommt auf den Blickwinkel und die Sichtweise an.
    Natürlich ist Wissenschaft ein Prozess, der Wissen schaft, also der Wissenschaft.... :)
    Habe, zum wiederhollten mal, nicht die ganze Wissenschaft verurteil und ich lobe die ganze Wissenschaft, wenn sie nicht in Verbindung mit dem Menschen steht. Es ist gut, wenn man was über Wissenschaft weis, wissen wir alle. Doch das Wissen des Menschen sollte nur bis zu einem gewissen Grad gehen. Viele können mit dieser gewaltigen Macht und dem Wissensschatz nicht umgehen, sie müssen es sofort in die Tat umsetzen nur weil sie dadurch durchdrehen und Macht ausüben wollen, oft mit ungearnten Folgen. Viele werden dadurch blind, zwar nicht alle aber viele. Menschen machen Fehler. Und außerdem vertragen viele das Wissen nicht, allein aus dem Grund, dass manche dadurch das wahre Leben vergessen und sich nur noch in den Keller setzen und Logik, Zahlen, Gesetzmäßigkeiten, Formeln, Sachverhalte,... durch den Kopf gehen lassen. Das schadet dem Menschen in einem, die Moral wird dabei auf's Spiel gesetzt, das sehen viele nicht ein!! Die Menschen waren noch nie so niedergeschlagen wie heute, finde ich. Wenn man sich mal so umschaut und nachdenkt. Zu viel Wissenschaft ist nicht gut, dass ist so und wird auch immer so sein. Das macht den Menschen mürbe.
    Du sagst nebenbei, jo Atombombe und Umweltverschmutzung, mein Gott, ist ja nicht so schlimm, die Wissenschaft baut viel mehr auf als sie zerstört... Viele bestätigen das, viele sagen genau das Gegenteil, ich sage, Wissenschaft baut so viel auf, wie sie zerstört. Ist meine Meinung.
    Wir haben im Moment drei Probleme auf der Welt, auch wenn sie nicht jeder bemerkt und sie vielleicht erst in der Zukunft bemerkbar werden:
    Den Klimawandel und die weitere Umweltverschmutzung, die Vernichtung der Welt durch den Menschen durch die Wissenschaft, ein sehr realistisches Szenario; den vielleicht bevorstehenden Atomkrieg, wenn es so weiter geht, man weis nie was hinter den Kullissen der Politik wirklich vor sich geht, nie!, der Krieg im Irak, die Terrororganisationen, Amerika, Öl-Kriese,...; dann noch die Herrschaft der künstlischen Inteligenz über uns, wir können ohne Computer garnichts mehr, und bald werden so gut wie alle Computer eine KI haben, es wird in viele Zentralrechner installiert und schon kann irgendwas passieren, ein Hackerangriff, eine Umprogrammierung und schwubst, KI hat die Vorherschaft, auch ein wahrscheinliches Szenario.


    Eine, zwei oder vielleich sogar drei dieser Szenarien werden uns verdammt gefährlich werden. Eine auf jeden Fall, wenn nicht noch ein Wunder passiert. Alles wegen oder durch Wissenschaft (einem Teil der Wissenschaft, ok).


    Und was früher war und was heute ist (vielleicht noch extremer als früher), ist ein Unterschied. Heute kommt die Religion der Wissenschaft nicht annähernd nachgelaufen, ich will nicht wissen, wie es in 20 oder 10 Jahren aussieht. Moralisch bleibt die Wissenschaft völlig auf dem Glatteis. Sie schadet der Moral, dem gesunden Menschenverstand und den Menschen.
    Es ist nicht gut, dass Wissenschaft die Oberherrschaft hat, das sehen wir heute und werden es in der Zukunft, wenn sich nicht bald was ändert, noch viel extremer sehen. Zu viel Religion ist auch nicht gut, die Kirchenoberhäupter drehen dabei durch, das hat die Vergangenheit gezeigt. Aber irgendwie war die Vergangenheit besser als die Zukunft (mit der Wissenschaft) sein wird. Überall Kabal, Funk, Schall, Krack, Elektromagnetische Wellen durch Technik, Strahlen,... Tut einem nicht gut. Nicht auf lange Dauer. Nur weil viel sich damit wohler fühlen, viel zu Wissen und es sie befriedigt, das Herz bleibt auf der Strecke liegen.

    Religion ist nicht so mächtig wie die Wissenschaft. Die Instrumente der Wissenschaft können eine große Hilfe sein (und das habe ich keinesfalls zu verurteilen) aber auch furchtbares Leid bringen. Im Internet stehen tausende Baupläne für Bomben, Waffen,etc. aber es steht nirgendwo geschrieben, dass man sie nicht benutzen sollte und dass es nur Schaden bringt und das es menschlich nicht ok ist.
    Religion ist da anders. Es gibt viele moralische Regeln, die eingehalten werden müssen. Zum Beispiel die Geschichte von Jesus. Er lehrt Menschen das Gute, wo vorher Böses war. In der Bibel z.B. stehen auch noch viele weitere etische und moralische Grundregeln. Es gibt Wiedersprüche aber im Grunde genommen ist es gut.
    In der Religion gibt es menschliche Grundwerte, die dem Menschen das Gute lehren sollen, die Wissenschaft ist hier aber eiskalt und hat keine moralischen Grundregeln, die es zu befolgen gilt.
    Elperdido hat ja Recht, was das mit der Macht anbelangt, bei Religion und Wissenschaft. Ich bin nicht für die Kirche, sondern für den Glauben und für Religion ansich und verurteile auch nicht die ganze Wissenschaft (Die theoretische Wissenschaft finde ich wunderbar, eine andere Sichtweise für manche Sachen aus der Religion, wenn man das verbinden kann).


    Der Nachteil der Wissenschaft ist, dass viele mit der großen Macht und den vielen Möglichkeiten nicht umgehen können. Sie bieten zu viel destruktive Macht an, die Leid bringen.
    Der Nachteil der Religion ist, dass sich die verschiedenen Religionen in einigen Punken manchmal nicht einig sind. Das kann zu Debatten, Streiten, Schlägereinen und schlimmstenfalls Kriegen führen.
    Der Vorteil der Wissenschaft ist, dass sie auch neben destruktiver Macht, gute Macht anbietet. Zum Beispiel Feuer (wenn man denn damit umgehen kann) oder Energiegewinnung (man muss auch gut mit umgehen können). Das hilft uns jeden Tag. Außerdem ist vieles sehr interessant und man hat viel darüber nachzudenken. Es verschaft einem eine innere Befriedigung, wenn man weis, wie etwas funktioniert und es sinnvoll anwenden kann, geht mir genau so. Aber die Kunst bei der Wissenschaft ist es, mit etwas gut und richtig umgehen zu können und vor allem, das machen wir in den seltensten Fällen, es vorausschauend zu sehen und entsprechend zu handeln.
    Der Vorteil der Religion sind die vielen wunderbaren Regeln und Dinge, die es gibt. Der Zauber daran, der das Gute im Menschen bewirken kann. Wenn das eingehalten werden würde, wären wir in einer besseren Welt. Und Religion gibt vielen Menschen eine Stütze, einen Halt, andem sie sich festhallten können, wenn es ihnen schlecht geht. Man muss dazu sagen, dass viele diese Herrlichkeit nicht verkraften und es ihen zu Kopfe steigt. Das sind die, die einen "Krieg im Namen Gottes" wollen oder sich (und/oder andere Menschen) wegen religiösen Gründen umbringen. Das alles nur, weil sie die Religion nicht richtig verstanden haben oder manches zu wörtlich hollen, was anders gemeint ist.
    Im Prinzip ist ja beides gut und hat überhaupt keine Nachteile. Es kommt aber immer drauf an was der Mensch draus macht und wie er damit umgeht.

    res
    Das weis ich auch nicht genau, aber die Professoren waren sich einer Meinung. Diese Phillosophen haben sich in einer Konferenz getroffen oder es ist unter Philosophen bekannt das es so ist. Und diese Konferenzen für "unseriöse Themen", wie es die Öffentlichkeit normalerweise breitdrückt, sind absolut nicht unseriös. Sie werden ernsthaft geführ. Dabei werden Faktoren mit ins Spiel gebracht und daraus dann die Wahrscheinlichkeit berechnet. Sind ja alles Professoren, die sich den ganzen Tag damit beschäftigen, also muss da was dran sein.
    Und ich meine, wenn die Maschienen oder sonst noch wer uns das alles nur vorspielen, merken wir garnicht, dass es so ist und wir sind nicht in der Lage, rauszukommen. Aber die Realität ist nun mal nichts anderes als, wie in Matrix "von unserem Gehirn interpretierte Signale", also letztendlich. Aber leider ist es schwer, Faktoren für oder gegen das alles zu finden um die Wahrscheinlichkeit zu berechnen, ob wir uns wirklich in einer "nicht realen Welt" befinden. Ich bin auf jeden Fall dafür, dass das Alles "real" ist, wenn nicht, wäre das nicht gerade sehr aufbauend.
    Aber leider weis ich nicht wie genau diese 30% zustande kamen. Muss nochmal die DVD auspacken....

    In einer kommentierten Dokumentation von Matrix habe ich gehört, dass die Wahrscheinlichkeit, dass wir in so einer Welt wie der Matrix leben, bei immerhin 30% liegen soll. Das waren keine Idioten die das kommentierten, sondern alles Philosophieprofessoren.

    Ja gut, im Gefängnis sitzen sie nicht, aber das mit der Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung stimmt trotzdem, hab ich in den Nachrichten gehört. Hier der Link.
    Obwohl, ich weis auch nicht ob die im Gefängnis sitzen, kann gut sein.

    Zitat

    Das heißt also, dass du bei einer schweren Grippe kein Antibiotikum nimmst und dich bei Krebs nicht operieren lässt. Denn das wäre ja gegen Gottes Willen und ein Eingriff in die Natur.
    Denkst du wirklich so? Ist es nicht fantastisch, dass wir den 30-jährigen Familienvater vor dem Tod bewahren können, weil wir ihm eine Chemotherapie anbieten können? Ist es nicht herrlich, wenn man einem Diabetiker mit amputiertem Bein eine Beinprothese anbieten kann, damit er wieder richtig laufen kann? Das sind alles "Eingriffe in die Natur", die aber absolut nötig sind. Würdest du sie verweigern? Verurteilst du sie wirklich?


    Nein stop mal. Ich nehme natürlich Antibiotika ein, wenn es geht und wenn ich mich operieren lassen muss, dann hab ich auch nix dagegen. Ich meine viel mehr, dass man (in ein paar Jahren vielleicht) Gene des Menschen so ausnutzen kann, dass der Mensch gegen viele Krankheiten resistent wird. Gene, die Erbsubstanz des Menschen verändern, und dann irgendwie in den Menschen einschleusen. Das habe ich gemeint und das verurteile ich auch.


    Zitat

    Ja und Religion vermittelt so ein "Alles-scheiß-egal"-Gefühl. Denn egal, was wir in unserem Leben tun, wir kommen ja sowieso in den Himmel. Das hat hilflosen und hoffnungslosen Menschen Kraft gegeben, aber auch eine Einstellung vermittelt, die heute absolut überholt ist. Wir leben jetzt, haben nur dieses einen Leben und sollten es deshalb sinnvoll nutzen.


    1. vermittelt die Religion mir und anderen Christen kein "Alles-scheiß-egal-Gefühl" sondern ein Gefühl, dass Gott bei einem ist, also, dass man nie alleine ist. 2. kommt man nach christlichem (und nach jüdischem) Glauben nicht einfach so in den Himmel, egal was man auf der Erde getan hat. Les mal hier und 3. stimmt es, dass der Glaube Menschen in Not Kraft gibt, aber ob die Einstellung für dich überhollt oder nicht scheint, was sie auch nicht ist, jedenfalls nicht für schätzungsweise eine Milliarden Menschen auf der Erde, ist denen egal, sie glauben was sie glauben, wenn sie sich damit wohlfühlen und es ihnen aus der Not hilft, lass sie doch. Der Mensch fühlt sich wohler, wenn er etws eigentlich negatives religiös-optimistisch als wissenschaftlich-realistisch sieht. Es gibt auch eine Mischförm von beiden Ansichten, die ist die beste.


    Zitat

    Dann laufen also alle Atheisten in Laborkitteln herum? :roll:
    Das zeigt mir, dass du den Begriff "Wissenschaft" falsch interpretierst. Wissenschaft ist nicht nur Experimentieren, es ist viel mehr!
    Tierexperimente sind sinnvoll. Wo ich sie verurteile, ist die Kosmetik. Für Lippenstifte oder Hautcremes Tiere zu Testzwecken zu verwenden, finde ich nicht in Ordnung. Wenn man aber ein Experiment für ein Medikament durchführt, das mal Menschenleben retten könnte, finde ich Tierversuche in Ordnung. Man kann neue Medikamente ja nicht gleich an Menschen testen...


    Wenn es keine Religion gäbe, wäre es so ähnlich, dann wäre nähmlich kein Ausgleich da. Wenn ich sehe, dass Mäuse für Botox (spritzt man unter die Haut, schon gehen die Falten kurzfristig weg) getestet werden und einen mehrstündigen, extrem qualvollen Tod sterben, griege ich Hautausschlag. Ich sagte ja, Wissenschaft ist eine große Macht, mit der Menschen so gut wie immer, aber auch nicht immer umgehen können.
    Viele gehen sogar so weit, das sie die Gene von Mäusen verändern, damit sie zwei Köpfe haben oder mehrere Schwänze! Ich find das einfach krank. Natürlich sind die meisten Experimente für sinnvolle Dinge gedacht, keine Frage, rechtfertigen tut es die kranken Experimente dafür aber nicht.

    Ich hasse Sekten oder Organisationen, die den Leuten, die glauben sinnvoll zu investieren, das Geld aus den Taschen ziehen... :? Gibt es ja viele davon, wie Sand am Meer.
    Tom Cruise, der dick dabei ist, ist ein schlechter Mensch und agogant noch dazu. (Das Wort mit dem A vornedran darf ich hier nicht sagen xD obwohl es perfekt auf ihn zutreffen und noch nicht mal verleubnen würde.)
    Auf einer Gala, haben ihn zwei Spaßvögel interviewt. Der eine an der Kamera und der andere am Mikrofon. Cruise steht da, beantwortet eine Frage und bekommt von der Kamera einen kleinen Wasserspritzer ab, der ihm halb in die Augen geht. Er hat die zwei wegen "gefährlicher Körperverletzung" angezeigt, die sitzen im Gefängnis. Ihr müsst doch zugeben, das der sie nicht mehr alle hat... :|

    Glaube es ist nicht möglich. Und was würde uns das nützen. Die Atome, Elektronen, Photonen, etc. sind von der Zeit abhängig. Wenn der Zeitstrahl mal kurz für drei Tage zurückversetzt würde, würden ja nicht nur die Atome und das um uns herum sich verändern, sondern auch wir und unsere Erinnerungen, alles würde sich dann, wenn die Zeit wieder vorwärts läuft wiederhollen. Wir würden, wenn wir denn angekommen wären, nicht wissen, dass wir zurückgereist sind, und es würde alles nochmal passieren.
    Wär auch ne schöne Vorstellung, wenn man mal an Lottozahlen denkt... :)

    Foltern, aus was für einem Grund auch immer, hat für mich nichts mehr mit Religion zu tun. Und religiöser Wahn auch nicht, das ist eine Krankheit und keine Religion mehr. Kirchenmitglieder, die missbrauchen, vergewaltigen, etc. sind Verbrecher oder sie haben etwas an der Religion falsch verstanden. Du kannst nicht sagen, das die Kirche ansich das gemacht hat. Ausnahmen. Die Kirche in unserem Dorf kann nix dafür.
    Die Kirche hat viele Fehler gemacht. Das steht fest. Sie ist trotzdem ein Zentrum für sehr viele gutgläubige Menschen, da könnt ihr sagen was ihr wollt. Und die Kirchenmitglieder, die was falsch machen, fallen natürlich mehr auf, als die, die in der Kirche predigen und alles richtig machen. Die bilden die Mehrheit. Es ist der Vatikan der Macht ausübt und manipuliert. Die Kirche in unserm Dorf kann wie gesagt rein garnichts dafür.
    Und Glaube heißt nicht für Gott leiden und dadurch glücklich werden. Da hat einer an der Religion was falsch verstanden... Glaube ist die Bereitschaft mit Gott zu gehen. Manche können was damit anfangen und manche nicht. Ich finde den Gedanken auf jeden Fall wunderbar.
    Religion bietet ein Ausgleich für die Wissenschaft. Ich könnte mir ein Leben ohne Glauben nicht vorstellen. Dann wären wir nur noch Menschen in weisen Laborkitteln und würden weiter an dem rumexperimentieren, was den Menschen aufbaut. Das ist krank. Wissenschaft will Gott spielen, kann es aber nicht. Der Glaube geht einfach mit ihm, das ist besser. Außerdem finde ich die Tierexperimente z.B. an Mäusen ziemlich abstoßend.

    Habe ja auch nicht gesagt, dass Wissenschaft nur einseitig böse ist. Ich beschäftige mich auch jeden Tag mit wissenschaftlichen Sachen, die mich interessieren, gut. Und sie ist für uns mittlerweile Lebensnotwendig geworden, ohne sie können wir nicht mehr, desshalb auch die vielen Fürs für die Wissenschaft. Wir sind abhängig davon geworden.
    Ich bin aber nach wie vor davon überzeugt, dass der Mensch Macht in die Hand gedrückt bekommt, mit der er oft nicht umgehen kann. Das wird uns noch, irgendwann zumindest, zum Verhängnis werden. :roll:
    Das Menschen das Recht haben an ihrer eigenen Spezies rumzuschnippeln und die Gene so zu verändern, dass wir keine oder nur noch wenige Krankheiten griegen können, geht mir nicht rein. Wenn wir für nichts mehr anfällig wären, wären wir keine Menschen mehr. Das man da in die Natur eingreift, finde ich emotional gesehen nicht ok, ich finde es krank und unmenschlich. Wenn einer wegen einer extrem gefährlichen Krankheit stirbt, ist es so gewollt und auch wenn ich ihn über alles lieben würde, würde ich nicht zulassen, dass man ihm seine Menschlichkeit und Würde, dazu gehören für mich Verletzbarkeit und Sensibilität, wegnimmt, indem man ihm einfach ein Mittel verabreicht oder ein Gen verändert und gut is. Das ist für mich kein ganzer Mensch mehr, wie Gott oder wer oder was auch immer ihn geschaffen hat. Hat auch ein wenig mit meinem Glauben an Gott zu tun, ist aber nicht der ausschlaggebende und entscheidende Grund für mein Dagegenhalten.
    Ich sehe es jetzt schon kommen, dass wir den Mensch eines Tages nach unseren Wünschen anpassen können. Nicht weil ich vielleicht zu viele Filme geguckt habe, nein, ein Blinder mit nem Krückstock bemerkt doch, dass alles darauf hinausläuft. Wir werden immer besser in der Gentechnik und zack, in vielleicht 20 oder 25 Jahren haben wir den Bogen dafür raus.
    Die Kirche hat viel mist gebaut, ok. Bin auch nicht unbedingt ein Befürworter der Kirche und gehe so gut wie nie rein. Aber ich finde, wenn die Kirche in bevorstehende Kriege oder was auch immer nicht eingegriffen hätte, wäre das schlimmer ausgegangen. Der Papst reist rund um die Welt um die Bevölkerung zum Frieden aufzurufen und er redet mit den Staatsoberhäuptern auf dieser Welt. Und sie hällt gegen die Wissenschaft. Sie sorgt dafür, das der Mensch mit der ganzen Macht die er mit der Wissenschaft bekommen hat nicht ausflippt. So schlecht kann sie auch nicht sein. Und schließlich ist die Katholische Kirche ein Zentrum für viele Gläubige, auch wenn sie manchmal Sachen macht, die keiner vsersteht.
    Wissenschaft ist für mich eine Methode zum einfacher (und oft schwieriger) Leben, die auch oft interessant sein kann. Aber ob sie das Leben an und für sich interessanter machen, wage ich zu bezweifeln. Menschen, Gefühle und Liebe ist das, was das Leben auf jeden Fall interessanter macht. Aber Wissenschaft... ist ja Ansichtsache :).
    Und die Religion entsteht doch nicht aus der Wissenschaft... Ich weis ja nicht, was du unter Religion verstehst, aber Religion ist für mich purer Glauben, den man nicht beweisen kann, der oft über die menschlich-wissenschaftliche Auffassungen weit hinausgeht. Natürlich hat Religion auch mit Gefühlen zu tun, aber am meisen mit etwas esoterischem. Man kann nicht beweisen, dass es das gibt, aber beweis mir mal das Gegenteil. Es steht 50:50.
    Stellt dir mal eine Welt ohne Religion vor und auch ohne Wissenschaft. Beides ist (für die Mehrheit aller Menschen) unverbindbar und verfeindet. Wenn man will, kann man Religion und Wissenschaft sogar verbinden, dass eine einheitliche "Lehre" rauskommt, mache ich immer gerne. Aber das sprengt den Rahmen dieses Threads :shock:.


    Ich sage nicht, dass Wissenschaft unnütz ist. Wir brauchten sie von Anfang an, aber irgendwann reicht's. Wir laufen außerdem im Moment Gefahr, zu viele Computer, Maschienen und Technik zu besitzen und auch zu nutzen (wie ich gerade xD). Die KI wird bald in so gut wie jedem Computer sein und dann könnte es manche Probleme geben :?
    Religion bietet eine Art Ausgleich für unsere immer moderner werdende Welt ;). Ist doch gut...

    Ich verachte keine Andersgläubigen (ich bin Christ)! Das machen weniger als die hälfte der Christen, Hindus, Moslems,... Und der Papst auch nicht. Und er ist nicht der mächtigste Mann der Welt, schön wärs. Das übenehmen die Regierungsmitglieder und Untergrundorganisationen. Jede Religion ist richtig.
    Und du kannst mir nicht weismachen, dass Religion der Hauptgrund aller Kriege ist, in der Vergangenheit war das vielleicht so, aber heute ist es mehr Machtgehabe als Religion. Denk mal an die USA und George Bush. An den ersten und zweiten Weltkrieg, an Bürgerkriege. War das Religion? Nein. Nur Macht und Gelt. Das im Gazastreifen ist wegen religiösen Meinungsverschiedenheiten und es werden da auch Bomben eingesetzt und viele unschuldige Menschen gefoltert. Aber du kannst mir nicht erzählen, dass die Welt eher an Religionskriegen untergehen wird, als an Machtkriegen. Der erste und zweite Weltkrieg, das waren Machtkrieg. Da wurden Atombomben auf Menschen geworfen, die nicht mal wissen, was das ist und nur unschuldige Opfer waren. Ein Weltuntergang ist durch sollche Sachen wahrscheinlicher als durch Religion. Wissenschaft hat es Möglich gemacht, das mit solchen schrecklichen Waffen umgegangen werden kann. Wenn es diese nicht gäbe, würden sich alle mit altertümlicheren (und auch saubereren) Waffen zufrieden geben.
    Was hat die Wissenschaft den erreicht? Toll, vieles hat sie gemütlicher gemacht. Aber unser Selbstwertgefühl vernichten indem sie uns weismachen will, dass wir ein "kosmischer Unfall" sind!? Alles kann man erklären, nichts ist mehr geheim. Unsere ganze Welt, in der wir leben ist so gut wie erforscht. Es gibt ja nichts, was für die Wissenschaft 'zu wertvoll' ist um nicht auseinander geholt zu werden und dann setzt man es so zusammen wie man es braucht. Denk mal an was ganz intimes und wertvolles, etwas ganz menschliches und wunderbares. Die menschliche Erbsubstanz, die Gene. Der Bauplan von dem, was uns erschaffen hat, nennen wir es Gott. Damit experimentieren die in den Laboren rum, als könnte man damit einen neuen und besseren Menschen zusammenbauen. Man klont, man spielt Gott. DAS ist pervers und krank!! Wenn ich daran denke, wird mir übel. Stell mal vor, du freust dich als Samen geboren zu werden und du landest in eimem durchsichtigen Gefäss, wirst durchleuchtet und zerschnitten... Unsere Ehre und Würde steht dadurch auf dem Spiel. Nicht gerade sehr aufbauend, findest du nicht?

    Schon klar das Religion Kriege verursachen kann. Das sind aber nur Meinungsverschiedenheiten und kein Machtgehabe. Es kommt drauf an, wie man Kriege führt und wieviele Menschen durch welche Waffen, aus welchem Grund ums Leben kommen.
    Religion ist glaube ich wesentlich friedlicher als Wissenschaft. Durch Wissenschaft wird uns die Möglichkeit gegeben, zu töten. Und nicht nur töten, sondern auch noch leiden zu lassen und dannach manchmal pervers abzuschlachten. Das sind die perversesten Kriege. Religion kann im gewissen Rahmen auch einschränken, aber die Völker haben halt unterschiedliche Vorstellungen, dass war schon immer so. Die Wissenschaft ist die eigentliche Macht und daraus folgt in vielen Fällen das Böse und das ganze Chaos. Religionskriege gibt es schon sehr lange, aber da haben die Menschen noch mit Speer, Pfeil und Bogen gekämpft. Das war noch, wenn ich es so nennen darf, einigermaßen sauber. Heute haben wir die Möglichkeit Gott zu spielen und mal eben ein paar Atomkerne zu spalten, die dann gezielt eine Kettenreaktion auslösen, die unmenschliche und würdenherabsetzende Folgen hat und das nur durch Wissenschaft. Verstehst du. Es ist die Frage, wie führt man Kriege und aus welchem Grund.
    Ich find's auch toll das wir uns hier durch Wissenschaft unterhalten können. Aber das baut mehr auf, als es zerstört :roll: .