Beiträge von m0rc

    Hallo Einsamer Schütze!


    Bin leider nicht so der Farbstoffspezialist. Zum Binden der Farbstoffe wurden jedoch meist Kalk (+Wasser), aber auch Blut und Pflanzensäfte benutzt, womit man wiederum die C14-Konzentration erurieren könnte.
    Aber stimmt schon: angenommen der frühzeitliche Künstler hat nur Mineraloxide an die Wand gemalt, ohne Bindemittel zu verwenden, dann würde man mittels C14-Methode nichts nachweisen können.

    Mit der Radiocarbonmethode (C14-Methode) können sämtliche organischen Stoffe, die Kohlenstoffatome enthalten, datiert werden, nicht nur Holzkohle allein.
    Das C14-Isotop, gebildet in der Atmosphäre, wird von Pflanzen bei der Photosynthese aufgenommen und gelangt über die Nahrungskette in so gut wie jeden Organismus. Angenommen der benutzte Farbstoff ist pflanzlichen Ursprungs, dann könnte man mit der C14-Methode das Alter durchaus bestimmen.

    Hallo ihr!


    Ich wohne seit mehreren Jahren im 2. Wiener Gemeindebezirk (bin vom "Land" in die Großstadt gezogen) und leider stellt sich die bittere Wahrheit größtenteils genau so dar, wie bereits in einigen vorherigen Posts geschildert wird.
    Manche Passagen haben situationsgetreuen Wiedererkennungswert.


    Gruß, m0rc

    Hallo!


    Da muß man schon auch differenzieren. Natürlich gab es Reptilien schon vor dem Trias.
    Aber es geht ja auch um den Fund von Dinosaurierspuren, die weit älter datiert wurden, als bisherige Funde.
    Dinosauria waren eine Gruppe der Archosauria zu denen auch die Pterosauria und weitere Gruppen (sowie die rezenten Krokodile und Vögel) zählten.


    EDIT: Ich schließe mich ansonst der Meinung an, daß die Dinos durchaus viel älter sein könnten als bisher angenommen. Die Tatsache, daß man bislang auf max. 235Mio Jahre (bzw. jetzt 250Ma) rückdatierte (aufgrund bisheriger Funde) bedeutet ja nicht automatisch, daß die Tiere nicht schon vorher gelebt haben könnten sondern lediglich, daß bisher keine älteren Fossilien gefunden oder womöglich nicht erhalten wurden.


    Gruß, m0rc

    Ökosysteme gibt es unzählige! Die Gesamtheit aller Ökosysteme und deren Wechselwirkungen bezeichnet man als Biosphäre.


    Somit wäre es grundsätzlich nichts Abartiges, wenn ein Bakterium oder sonstiger Organismus, in einem anderen/eigenen Ökosystem lebt.

    Zitat von "eskay173"

    Du hast da was falsch verstanden. Die Therapsiden, die früher als säugetierähnliche Reptilien bezeichnet wurden, sind keine echten Reptilien. Sie sind die gemeinsamen Vorfahren von Säugetieren und Reptilien. Diese beiden sind gewissermaßen Brüder.


    Das ist so nicht korrekt. Therapsida gehörten gemeinsam mit den Pelycosauria, aus denen sie sich entwickelt haben, zu den Synapsida, die sehrwohl eine Gruppe der Reptilien darstellten.
    Und: unter den Therapsida sind die Vorfahren der ersten Säugetiere zu finden.
    Im Jura starben alle Zweige bis auf den zu den Säugern aus.


    Gruß, m0rc

    Zitat von "Zweifler"

    Eins kann ich dir sagen, das kommende Zeitalter wird Archaikum genannt. wir sind ja schon im Prä Archaikum. Klimaänderung usw.


    Einspruch: Das Archaikum war ein Abschnitt des Präkambriums vor 2500-4000 Millionen Jahren (2,5-4 Mrd. Jahren).


    Gruß, m0rc

    Merkmale des in der Antarktis gefundenen Mars-Meteoriten ALH84001 werden von manchen Forschern als Spuren fossiler Bakterien gedeutet. Irdisches Leben könnte auf dem Mars entstanden sein. Die Interpretation ist allerdings hochgradig umstritten.


    ALH 84001


    Gruß, m0rc

    Zitat von "Dirk"

    Mal abgesehen davon, daß Radarschirme das sofort erfassen würden.


    Bei aller Skepsis, aber das würde ich so nicht unterschreiben! Tarnkappentechnik z.B. ermöglicht es einem Flugzeug, Schiff oder sonstigen Fahrzeugen für das Radar "unsichtbar" zu sein.

    Hallo FallenAngel04!


    Hab den Thread grad eben durchgelesen. Deine beschriebenen "Symptome" beim Auftreten der Erscheinung, Schwindel, schwarz vor Augen werden (Schleier), Schweißausbruch, Zittern, lassen mich in erster Linie an eine plötzliche Unterzuckerung denken. Wurde dahingehend vielleicht schonmal nachgeforscht? (z.B. eine Kontrolle des Langzeitzuckerwertes, nachdem, wie du sagst, diese Erscheinung jede Nacht auftritt)


    Gruß, m0rc

    Grüß euch!


    Spiele seit rund 14 Jahren Gitarre. Davon 2 Jahre klassischen Untericht und 2 Jahre von Blues über Jazz bis Pop und Rock waren alle Richtungen dabei, außer Metal, dazu kam es dann nicht mehr.
    Seither nur noch learning by doing, weshalb sich nur die bis dahin erlernten Skills verbessert haben, und kaum bis nichts Neues dazu kam.


    Zwischendurch spielte ich in diversen Studenten-Bands (nichts Professionelles) meist die Begleitung.


    In den letzten 5 Jahren spiele ich jedoch nicht mehr so regelmässig (durchschnittlich 2h wöchentlich) und ausschließlich Impro...dabei kann man gut entspannen :)


    Vom mehrjährigen Klavierunterricht im Kindes-Jugendalter ist heute kaum noch was übrig! Konnte mich für das Instrument schon damals nicht wirklich begeistern, war eher ein "Muß" :X

    Der Typ-2 Diabetes (gern auch als eine der Wohlstandserkrankungen bezeichnet) läßt sich meist durch simple Umstellung der Ernährungsgewohnheiten und Einhaltung bestimmter "Ernährungsregeln" zu Beginn noch ausheilen, im fortgeschrittenen Stadium u.U. zumindest noch einstellen. Dies trifft auf den Typ-2 Diabetes infolge Insulinmangels und vll auch noch beim Typ-2 aufgrund Insulinresistenz zu.


    Beim vermutlich autoimmunbedingten Typ-1a Diabetes würde das jedoch nicht mehr funktionieren. Erkrankte sind auf Fremdinsulin angewiesen, da die Bauchspeicheldrüse jener Menschen kaum bis kein Insulin produzieren kann.


    Interessant, daß viele Menschen als Beispiel für schwere Erkrankungen meist Krebs anführen, dabei gibt es zahlreiche andere banale Erkrankungen, die einen Arztbesuch unbedingt erforderlich machen sollten (wenn man an seiner Gesundheit hängt...).
    Man sollte nicht immer nur vom aktuellen Zustand ausgehen, sondern auch an mögliche Folgen denken. Die altbewährte, verschriebene Bettruhe z.B. wird in der heutigen Zeit weitestgehend ignoriert und unterschätzt:
    Man fühlt sich möglicherweise gar nicht so krank, glotzt dann stundenlang in den Fernseher oder PC-Bildschirm, trotz Fieber, wundert sich dann aber wiederum, wenn man wochenlang vor sich hinkränkelt, weil der Körper kaum Zeit bekommen hat, sich wirklich zu erholen, nachdem er die krankmachenden Faktoren beseitigt hatte. Irgendwann wird einem dann, für den betriebenen "Raubbau" die Rechnung präsentiert, in welcher Form auch immer.


    Man sollte die "Selbstheilungskraft" des Körpers/der Zellen natürlich nicht unterschätzen, zugleich aber auch keinesfalls überschätzen!
    Wichtig dabei sind v.a. viel Ruhe und Zeit, zwei Faktoren, die man gegenwärtig mit der Lupe suchen muß.


    Just my two cents ;)


    Gruß, m0rc :winks:

    Zitat von "Nieselpriem"

    Recht so! Quacksalberei sollte bestraft und nicht wie in Ösiland von den Krankenkassen bezahlt werden!


    Einspruch: In Österreich werden homöopathische Arzneimittel von den Krankenkassen ausnahmslos nicht bezahlt. Gleiches gilt für komplementärmedizinisch, homöopatische Behandlungen.
    Es sei denn, man schließt eine private Krankenversicherung ab (natürlich auf eigene Kosten), die für derartige Leistungen aufkommt.


    Zum Thema: Ich bin zwar aufgrund einer schulmedizinischen Ausbildung befangen, der Alternativmedizin, v.a. der traditionellen chinesischen Medizin, jedoch nicht gänzlich abgeneigt.
    Bei schwerwiegenden Erkrankungen würd ich auf alleinige alternativmedizinische Behandlungen nicht bauen - sowas kann schnell auch ins Hoserl gehen.


    Gruß, m0rc

    Hallo,


    daß Viren totes Gewebe reanimieren können, wird wohl immer Fiktion bleiben (wollen wirs zumindest hoffen).
    Ohne Stoffwechselaktivität der Wirtszelle, kann das Virus sein Paket (RNA- oder DNA-Sequenz) vielleicht noch in die Wirtszelle einbringen (durch Injektion), doch hier werden sämtliche weitere Prozess abbrechen, da die tote Zelle nicht mehr zur Replikation in der Lage ist.


    Zum Thema "Gezieltes Steuern menschlichen Verhaltens":
    Gezielt womöglich nicht, aber auch nicht völlig sinnlos.
    Das Beispiel Rabiesvirus finde ich sehr gut gewählt, da es im Krankheitsverlauf sehr wohl zu sehr auffallenden Verhaltensveränderung kommt (Lichtscheuheit, Wasserphobie, Wutanfälle ...), wo man möglicherweise eine Art "Überlebensstrategie" des Virus dahinter vermuten könnte (-> kein Fakt, nur eine Idee meinerseits :) ).
    Da die Infektion von Säugetieren in den meisten Fällen jedoch tödlich endet, könnten Säuger vielleicht auch Fehlwirte für Rabies darstellen (-> Eigenidee), wie z.b. bei Echinococcus.


    Liebe Grüßen, m0rc

    Hallo Beliosss,


    meine Aussage war auch allgemein auf Gelenke bezogen und nicht speziell aufs distale Daumengelenk.


    Natürlich hast du damit recht, daß es sich bei der Bewegung des Daumenendglieds nach dorsal grundsätzlich um eine Dorsalflexion bzw. -extension handelt.
    Nicht aber, wenn es sich um eine "Überstreckung" des Gelenks im medizinischen Sinne handeln soll. Dann ist es in jedem Fall eine Hyperextension.
    Da ich kein Orthopädiespezialist bin, kenne ich den normale Bewegungsumfang des distalen Daumengelenks nicht auswendig (lässt sich aber eruieren). Wenn eine 90°-Streckung nach dorsal noch im normalen Bereich liegt, dann handelt es sich natürlich nicht um eine Hyperextension.


    Eine Flexion oder Extension ist trotz allem nunmal eine Beugung oder Streckung, aber keine Überstreckung. Das sollte eigentlich die geplante Kernaussage meines Statements sein :)


    Noch einen schönen Abend und liebe Grüße,
    m0rc

    Grüß dich,


    grundsätzlich ist eine Dorsalflexion keine Überstreckung, sondern die Beugung eines Gelenk-bzw. Bewegungssegments nach dorsal, bzw. hinten, oben ... je nach Gelenk - bei den Fingergelenken wäre eine dorsale Flexion die Beugung in Richtung Handrücken (sozusagen nach hinten), bei den Sprunggelenken des Fußes wäre die dorsale Flexion die Beugung des Fußes in Richtung Schienbein (sozusagen nach oben) - oder kurz nach Einstein: Richtung ist relativ *g*


    Am besten man geht immer von der Neutral-0-Stellung aus.


    Eine Überstreckung wird medizinisch als Hyperextension bezeichnet.


    Gruß, m0rc

    Hallo Verkündung,


    deine positive Einstellung und die Auseinandersetzung mit deiner Erkrankung sind der Genesung aufjedenfall dienlich!
    Ich wünsch dir noch alles Gute und baldige Gesundung.


    Gruß, m0rc