Beiträge von Nexus

    Hallo, :)


    habe von diesem Video auch gehört, es nun gesehen und auch wenn es wohl natürlich ein Fake ist: Ich finde es wirklich gut!


    Wenn das Mädchen an Halterungen hängt oder Seile, die wegretuschiert worden sind und es KEINEN Cut gibt, dann vergehen gerade mal 2-2,5 Sekunden von diesem "Schwenk", wo sie zu ihrer Mutter (?) runtersegelt und dann die beiden weglaufen. Also sehr wenig Zeit, um entsprechende Gurte zu lösen oder Mechanismen. Klar, die Qualität ist recht mies, wohl Handycam und gewollt, aber kann wer irgendwas am Körper erkennen? Ausbuchtungen für ein Halterungssystem etc? Es sieht alles recht natürlich aus, zumindest nach dem, was man so sehen kann in den paar Sekunden.


    Also Respekt, finde, da hat sich wer viel Mühe gegeben! Ich mag das Video sehr.


    Vor allem wurde es 2009 hochgeladen und seitdem offenbar noch nichtals Fake entlarvt, wenn ich nicht irre.


    Grüße,


    Nexus

    Moin moin auch, ^^


    Zitat

    Hier (bzw mir) geht es jedoch darum, dass es laut Berichten einen Abschussbefehl gab und der Auftraggeber gefeiert, anstatt zur Rechenschaft gezogen wird. Nur weil jemand Präsident der Vereinigten Staaten ist, hat er kein Recht Auftragsmorde ausführen zu lassen!

    Ja, denke, das ist der Knackpunkt. Bisher ist der Einsatzbefehl aus dem Pentagon/CIA/Regierung ja nicht an die Öffentlichkeit durchgesickert, ob er es jemals sein wird, wage ich zu bezweifeln. Es war auch in dem Sinne eine Geheimoperation. Dass gefeiert wird, ist eine andere Sache. Ich habe die Meldung ruhig aufgefasst, das muss jeder selbst wissen, wie er hier reagiert.


    Aber zum Tötungsbefehl: An sich MUSS ja eigentlich jede Operation wie diese einen Abschuss/Tötungsbefehl beinhalten. Aufgrund der Punkte, die du auch aufgezählt hast, falls das "Ziel" um sich schießt, jemanden bedroht etc. Also ich denke mal (vielleicht klärt hier jemand auf, der es genau weiss), dass auch unser SEK bei Geiselnahmen jedes Mal einen "Tötungsparagraphen" im Operationsplan beinhalten muss, um bei Situation A nach Plan A zu agieren, bei Situation C nach Plan C.


    Daher habe ich die Punkte auch genannt, dass wir alle nicht wissen, WAS in der Villa passiert ist. Und so man auch mit vorschnellen Verurteilungen vorsichtig sein soll, wenn man auf der Seite steht, dass Bin Laden nicht getötet werden sollte.


    Saddam Hussein hätte man btw im Erdloch auch einfach erschießen können und ne Story drumherum bauen, dass er sich gewehrt hat, bewaffnet war etc.


    Wie übrigens die (geheimen) Verträge zwischen Pakistan und der USA sind, weiss ich nicht. Also inwiefern hier tatsächlich Luftraum und andere Rechte verletzt worden ist oder wie man sich bei Terroraktionen geeinigt hat, da habe ich keinen Einblick.


    Zitat

    Für dich sieht es so aus, als sei alles richtig gelaufen und der große böse Wolf sei tot. Für mich sieht es so aus, als habe der große böse Wolf eine Wespe zertreten und laufe weiter durch die Gegend. Dabei mag ich weder Wölfe noch Wespen. ;)

    Nee, "weiße" und "schwarze" Seiten gibt es nicht wirklich. Jede Nation und jedes Individuum hat seine eigenen dunklen und hellen Seiten. Mal mehr und mal weniger. In der Wirtschaft beispielsweise sieht man immer wieder, egal auf welcher politischen Seite oder Nation man steht, wie sehr sich alle gegenseitig gerne zerfleischen und um das eigene Überleben kämpfen. So ist es letztendlich auch in der Politk.


    Grüße,


    Nexus

    Zensur :

    Zitat

    In erster Linie ist dies hier ja auch keine Revolution, sondern eine Diskussion. Sich mit anderen Leuten über seine Meinung austauschen zu können ist ein großer Vorteil im Land des Honigs. Dies zu nutzen sollte also nichts verwerfliches sein. Und eine Meinung an und für sich zu haben erst recht nicht.

    Sorry, das bezog sich auf Ronin, der sich ja als verletzter Salonrevoluzzer sah. Dabei ist es eher so, dass Wohl der Großteil der Deutschen wie du und Ronin große Bedenken haben und jammern, wie böse die Aktion war. Würde ich nun nicht wirklich als heldenhafte revolutionäre Tat ansehen. Also bitte nicht unterstellen, dass hier jemand die freie Meinung unterdrücken will. Du siehst es doch an den Meldungen: Selbst Merkels Aussage, dass sie sich über den Tod "freue", wurde schon scharf kritisiert.


    Aha, nun sind wir alle also wieder moralische Christen ...



    Zitat

    Einen Drahtzieher und Komplottverantwortlichen NICHT der Gerichtsbarkeit zu übergeben, aus Angst vor weiteren Anschlägen, IST ein Nachgeben gegenüber dem Terrorismus zu Ungunsten der Werte nach denen wir leben.

    Welche direkte Methode hättest du eigentlich angewendet? Würde mich mal interessieren.


    "Eine Polizeistreife fährt zur Villa, klingelt, wartet bis der Familienvater Bin Laden die Tür öffnet, um ihn dann zu erklären, dass er verhaftet ist, aber das Recht auf einen Anwalt hat. In Handschellen wird er abgeführt."


    Eher sowas hier? Ich habe es salopp formuliert, aber man kann es ernster fassen. Wer sollte ihn verhaften? Die pakistanischen Behörden, wo er jahrelang in der Villa gelebt hat? Welchen Gericht sollte er dann unterstellt werden? In Saudi Arabien, weil er dort Staatsbürger war? Es kam zu einem Schusswechsel, wer hätte an der "Front" stehen sollen? Pakistanische Polizei, US-Eliteeinheiten, pakistanische Soldaten? Was wäre geschehen, wenn Bin Ladens Leute Pakistanis oder US-Soldaten über den Haufen geschossen hätten? Einfach als Einsatzrisiko abstempeln? Verantwortlichen vors Gericht zerren, weil sie zu sorglos gewesen sind? Würde sich die Spirale dann andersrum drehen und man würde fragen, warum die Leute nicht gezielter hätten vorgehen sollen?


    Also ich bleibe bei meiner Meinung, dass mir sein Tod gar nichts ausmacht.


    Aber ich wundere mich, dass du und auch Ronin wohl, angesichts dieses kurzen Zeitraums, wo langsam so mal einige Fakten ans Licht rücken und ohne großes Hintergrundwissen Aktionen so sehr verurteilt, wo noch nichtmal klar ist, WIE die Lage denn wirklich aussah. Gab es ein Handgemenge? Wurde er bei einem Fluchtversuch erschossen? Wurde er gezielt hingerichtet, als er allein in einem Raum war, die Hände erhoben? Gab es Chaos bei einem Schusswechsel, wo man ihn erschossen hat? War er unbewaffnet, wie es "aktuell" heisst? War er doch bewaffnet? Wie verlief der Kampf?


    Aktuell wurde eine Meldung zurückgezogen, in der es hieß die Frau starb beim Angriff. Nun heisst es, sie wurde am Bein verletzt. Alleine hier sieht man, wie wackelig die Berichterstattung ist.


    Also nach nichtmal 24 Stunden, überspitzt ausgedrückt, verurteilen und Gerechtigkeit fordern ohne Faktenwissen, diesen Schnellschuss kann man nicht wirklich ernst nehmen, sorry. Wer sich so sehr auf die Justiz beruft, sollte auch wissen, dass man erstmal alle Daten, Beweise und Fakten zusammenlegt, ehe man sich ein Urteil erlauben darf.


    Grüße,


    Nexus

    Nee, das war auf den Artikel bzw allgemeine Kritik eher bezogen. Sah auch solche Statements im Fernsehen. Man, du bist echt paranoid. o_O


    Und wieso gehöre ich zu den Konservativen gleich, wenn ich nichts gegen das Vorgehen gegen Bin Laden habe und renne der Obrigkeit hinterher? Dein Schubladendenken ist ja wirklich grausam. -.- Und für mich bist du kein Revoluzzer, den Begriff hast du nicht verdient. Im Land des Honigs Kritik zu üben und zu meckern ist keine Revolution, sorry.


    Ich klinke mich wieder aus hier ...

    Hier ist mal ein Artikel, der das Stimmungsbild zeigt, das in Germany herrscht. Und hier muss ich mal die WELT loben, auch wenn ich die normalerweise weniger mag:


    Zarte Deutsche


    Jahrelang wurde gelacht, dass die Amerikaner es nicht hinbekommen, Bin Laden ausfindig zu machen. Nun ist es endlich soweit und was passiert? Die naiven Seelen denken, dass es nach folgendem Muster läuft:


    Eine Polizeistreife fährt zur Villa, klingelt, wartet bis der Familienvater Bin Laden die Tür öffnet, um ihn dann zu erklären, dass er verhaftet ist, aber das Recht auf einen Anwalt hat. In Handschellen wird er abgeführt.


    Alles andere ist ja Mord, völkerrechtlich nicht in Ordnung, juristisch nicht ganz korrekt - denjenigen, die so denken, würde ich gerne mal in ein Kampfgebiet absetzen oder vor die Tür eines Terroristen und da sollen die mal mit ihren juristischen Bibeln und Formularen zeigen, wie es richtig gemacht werden soll.


    Ich warte nur darauf, dass die ersten Kasper zum Vorschein kommen mit Verschwörungsbüchern - nach der Mondlandung, den Illuminaten und 9/11 hat man doch wieder ein nettes, neues Thema!


    Zum Thema Sicherheit.


    Ich empfehle folgendes Experiment, leider geht es nur in der Theorie:


    Zwei Flugschalter


    Schalter A - hat absolut FREIEN Zugang. Keine Kontrollen, keine Scanner, keine Leibesvisitationen und Gepäckuntersuchungen. Freiheit pur für alle Menschen!


    Schalter B - hat die aktuell geltenden Sicherheitsvorschriften. Also Nacktscanner, Kontrollen usw. usw.


    Mal in Ruhe für sich überlegen, wer welchen Schalter nehmen würde auf dem Flughafen. Ihr müsst die Antwort nicht hier schreiben, alles Bla Bla Bla hier bringt nichts, bis man dann tatsächlich mal vor der Entscheidung steht. :)


    Aber es gibt so einen schönen Spruch: Man meckert und nörgelt immer, wenn man im Luxus steht - und Luxus definiert sich hier als Deutschland, das noch keinen Anschlag abbekommen hat.



    Grüße,


    Nexus

    "Es konnten geringste Spuren, ein fünftausendstel Becquerel Jod pro Kubikmeter Luft, nachgewiesen werden“, sagt die Sprecherin. „Die daraus resultierende Dosis ist mehr als eine Millionen Mal niedriger als die Dosis, die ein Mensch durch die natürliche Strahlung erhält.“


    Soweit noch die Aussage des Umweltministeriums auf welt.de.


    Ja, die "großen Schlagzeilen" bleiben ja erstmal aus, die Medien konzentrierten sich auf Lybien, aber die Lage in dem AKW ist immer noch hochbrenzlig. Offenbar gibt es wieder zwei Reaktoren ohne Kühlung, also wenn das so weitergeht, wird man das AKW bald vielleicht aufgeben müssen und dann bleibt die gesamte Gegend wirklich Sperrgebiet für eine sehr lange Zeit. :(


    Zudem gibt es starke Nachbeben (Stärke 6,2 heute).

    Hmm, habe ich wo was anderes nun geschrieben? Wollte schreiben, dass es keine zwei Stufen für "Gesund" und "Tödlich" gibt, sondern eher eine Entwicklungslinie, je nachdem, wie hoch eben die Werte sind. Also wenn es unklar war, dann sorry. Nicht nur das Krebsrisiko ist zudem höher, ich kenne Leute, die 1986 im "Geburtstadium" waren und mit Herzfehlern auf die Welt gekommen sind, verhältnismäßig ungewöhnlich, aber hier beginnt die Sache, dass die Russen auch viel Schuld von sich gewiesen haben, so dass es unklar ist, wie viele Menschen wirklich nach dem Gau an der Strahlenkrankheit gestorben sind oder direkte Leiden davongetragen haben. *seufz*

    Hallo,


    zu Hiroshima und Nagasaki lässt sich noch die "Größe" hinzufügen. Wenn man sich den Reaktor in Tschernobyl ansieht und die insgesamt sechs Reaktoren in Fukushima und daneben setzt man sich die relativ "kleine" Bombe, die zwar über 100 000 Menschen in den Tod gerissen hat, aber eben von der Menge an entsprechenden radioaktiven Material her natürlich nicht an Reaktorblöcke heranreicht, dann ist es klarer, warum das Gebiet heute bewohnbar ist.


    Tschernobyl soll sogar ab 2012 (?) für den Tourismus eröffnet werden, also Besuche gibt es ja heute schon, dann aber mit viel Werbung etc. Man will so Geld sammeln für beispielsweise einen neuen Sarkophag, da der alte mittlerweile 25 Jahre dort steht und es Pläne gab, einen neuen Mantel drumherum zu bauen.


    Zitat

    mal ne andere frage..die messen immer erhöhte werte,bliblablubb..als laie versteht man da nur bahnhof,denkt.."wow,erhöhte Radioaktivitätswerte in TOkio..wieso fliehen die ned alle?"aber ich denek mal,das ist auch nur eine art ovn panikmachen der medien.

    Nunja, zunächst einmal gibt es nicht die Stufen: Keine Radioaktivität (gesund) und Radioaktivität - sofort tödlich! Die Skala reicht ja bis zu beispielsweise 6000 Millisievert, die dann allerdings auch tödlich sind. Diese Werte wurden in Tschernobyl freigesetzt. Niedrige Strahlunswerte, wie sie in der Nähe von Tokio gemessen wurden, "können" gesundheitsschädlich sein - doch dagegen setzt man auch die japanische Mentalität, den Arbeitsplatz, das Leben, die Wohnung etc.


    Viele haben sicher auch keine Orte, wo sie wirklich fliehen können oder müssen irgendwo in Fluchtlagern unter, die es im Süden Japans aktuell glaube ich nicht einmal gibt.


    Sollte es in Fukushima - Gott oder wer auch immer möge es verhüten - eine Explosion oder eine derartige Kernschemlze geben, die wie im "worst case" beschrieben 300-500 Kilometer Radius umfasst, dann würden die Menschen sicherlich in Tokio auch reagieren.


    Grüße,


    Nexus

    Ja, das mit China kommt überraschend. Die haben selbst erstmal große Sorgen, dass ihre Küsten radioaktiv belastet werden könnten. Mit Europa wundert mich das zunächst einmal nicht - nicht jede Nation wird so schnell wie Deutschland reagieren. Da heisst es zunächst einmal abwarten.


    Aber ENDLICH mal zumindest eine kleine, gute Nachricht aus Japan (19:50 MEZ):


    Offenbar wurde eine neue Stromleitung gelegt, die fast fertig ist, wie ein
    Live-Ticker auf Welt.de meldet. Damit könnten die Kühlsysteme wieder
    arbeiten und retten, was man nach den Explosionen (etwaige Kernschmelzen in den Reaktorblöcken) noch retten kann. Ich
    hoffe inständig, dass die mutige Arbeit dieser Menschen nicht umsonst war und diese Stromleitung tatsächlich erfolgreich angeschlossen werden kann!

    Quelle

    Das ist natürlich absolut richtig. Physikalisch lässt sich nicht zurückverfolgen, woher der Strom letztendlich kommt. Nur die Menge und die Anteile im "Stromsee" ändern sich mit der Zeit, so beispielsweise der aktuell seit der Energiewende eben steigende Anteil der erneuerbaren Energieträger.

    Zitat

    Was aber nunmal nichts an der Tatsache ändert, dass sich Ökostrom nicht jeder leisten kann.


    Also ich würde mich selbst nicht als "Öko" bezeichnen, beziehe zur Zeit auch Strom der Stadtwerke, aber habe mal gesucht, wie sich die Preise aktuell verhalten. Da ich keine Werbung machen will für einen Stromdienstleister, nenne ich einfach mal die Zahlen, die ich gefunden habe.


    Ausgangsbasis: 2 500 kwH


    Also ein Ökostromanbieter lieferte mir einen Jahreswert von 626 Euro (Endpreis) im Jahr inkl. Grundgebühr und sonstigen Abgaben bei keiner Mindesvertragslaufzeit (1 Monat eben).


    Habe mal dagegen zwei der "Großen" gesetzt und einer lieferte einen Preis von 580 Euro und ein anderer rund 604 Euro.


    Also eine Ersparnis von rund 22 Euro - 46 Euro mit einem kleinen Haken. Es gibt bei den "Großen" Neukundenbonus (also wenn man den Status verliert, wird es teurer) von 25-50 Euro, den man teilweise aber nur bekommt, wenn man über 12 Monate (Mindestlaufzeit) bleibt, damit würde sich der Preis im zweiten Jahr inkl. Bindung sehr angleichen.


    Das muss dann selbstverständlich jeder für sich entscheiden, was ihm mehr wert ist. Mindesvertragslaufzeit, reiner Preis, Preisgarantie, "grüner Strom". Gibt ja viele Faktoren, sicherlich ist Ökostrom an sich nicht der "Dumping Preis"-Sektor, das ist richtig.


    Und mit dem Auto. Sagen wir es so, solange der Arbeitsplatz im Umfeld ist und man vielleicht in einer Großstadt lebt, passt es mit Fahrrad, ansonsten entweder Auto oder Bahn, so viele Alternativen haben die Arbeiter hier dann auch nicht, wenn sie einen Job behalten wollen.


    Zu Japan aktuell:


    Meine Sorge steigt, dass es zu einer Kettenreaktion bei den Reaktoren an sich kommen könnte. So erhitzen sich ja aktuell auch die Reaktorblöcke 5 und 6, wie ich gelesen habe. Ich hoffe einfach nur, dass die Kühlung einigermaßen gesichert oder verbessert werden kann, ehe diese an sich große Katastrophe noch größer werden könnte. :(

    Hallo, :)


    Ricya :


    Zitat


    Ja, aber doch nicht seit Bestehen und der "großen" Bauzeit der Kernkraftwerke!

    Habe ich denn gegen diese Aussage argumentiert? :) Ich bezog mich darauf, dass du erwähnt hast vor 5-10 Jahren war jeder auf Atomstrom angewiesen und wollte es korrigieren. Ich mache immer deutlich klar, auf welche Sätze ich mich beziehe - daher auch die Zitate.


    Meiner persönlichen Meinung nach wurde der Fehler in den 80er Jahren gemacht - nach 1986. Bis dahin wurde Atomstrom als billig und sicher verkauft und niemand bekam ja auch was von Störfällen großartig mit, selbst 1979 in "Three Miles" die partielle Kernschmelze ging eher in den Medien unter. Aber hier sollte die Zäsur folgen, leider mussten wir etwa noch 15 Jahre warten.


    Aiden :


    Zitat

    Wie ist es denn um die Bezahlbarkeit des Anti-Atomstroms bestellt?


    Also es ist so ähnlich wie bei den Kraftstoffen. Die Stromerzeugung - also die tatsächlichen Kosten liegen bei den Strompreisen bei etwa 33-38 %. Dann schlagen die "Großen" (EON, EnBW und die Netzbesitzer) zu und verlangen um 24-25 % an Netznutzungskosten. Dazu folgen noch MwSt, Konzessionsabgaben, EEG-Umlage, KWK, Ökostromsteuer.


    Also das ist alles ein graues Feld, weil du natürlich nie wirklich den tatsächlichen Strompreis bezahlst. :)


    Grüße.

    Ricya :


    Entschuldige, aber diese Aussage ist nicht korrekt. Es haben sich bereits vor dem Jahr 2000 unabhängige Ökostromanbieter gebildet, die es auch bis heute noch gibt. Ich nenne mal EWS Schönau 1997, Naturstrom 1998, Lichtblick 1998 etc. Und ich spreche hier von unabhängigen Ökostromanbietern! Das sind also alleine bereits 13 - 14 Jahre, in denen man eine Wahl gehabt hat und keine 1 - 3 Jährchen, wie du schreibst.


    Zitat

    "Jetzt ist alles schon so weit fortgeschritten, die ganze Welt hat die letzten Jahrzehnte Kraftwerke gebaut und sich auf diese Energieversorgung verlassen.


    Da kann man nicht eben mal sagen: Von heute auf morgen müssen die Dinger weg!"

    Ähm, ebenfalls inkorrekt. Du gehst von der falschen, aber weit verbreiteten Annahme aus, das bei einer Abschaltung von beispielsweise AKW´s eine "Stromlücke" entstehen würde. Dabei produziert Deutschland seit Jahren einen hohen Überschuss, der sich in den Stromüberschussexportzahlen wiederfinden lässt. Alleine in den ersten vier Monaten des Jahres 2010 wurde ein Überschuss erreicht, den beispielsweise die alten AKW´s Neckarwestheim I (1976), Biblis A (1974), Biblis B (1976), Brunsbüttel (1976), Isar 1 (1977), Unterweser (1978) und Krümmel (1983) gemeinsam produzieren! Und wir reden vom ersten Quartal gerade mal.


    Und jene Meiler sollen ja offenbar, zumindest erstmal für die Zeit des Moratoriums, vom Netz. Zumindest einige davon. Also selbst die Grünen würden, Umwelt hin oder her, keine sieben AKW´s zeitnah abschalten, wenn es keine Stromdeckung gebe.


    Grüße,


    Nexus

    Hallo,


    also das letzte Video liefert wirklich den eindeutigen Beweis der Autolicht-Theorie. Man sieht diesmal auch wirklich die Bewegung der Scheinwerfer, also da habt ihr einen klasse Winkel erwischt. xD Normalerweise blinken die Lichter ja kurz nur an einer Position auf, dieses Mal ist es anders und viel besser alles sichtbar. Super Video! :)


    @Naveena:


    Zitat

    Wie kann eine solche Lichterscheinung DIREKT! überm Boden erscheinen, wo es doch ANSCHEINEND Lichter der B12 sein sollen? Lichter können unter manchen Umständen auf weite Entfernung vielleicht irgendwie durch den Wald, durch Bäume "schimmern", aber sicher nicht "durch den Erdboden"!


    Könntest du das kurz nochmal erklären? Ich verstehe gerade nicht, was du genau meinst - du sprichst über dem Erdboden und dann durch den Erdboden? Durch die leicht höher gelegene B12 scheinen die Lichter eben immer zu "schweben" über dem Erdboden. Oder was meinst du genau?


    Grüße,


    Nexus

    Schließe mich Andrea an. Das sieht ziemlich wie ein Fake aus - das Video in dem Link wurde ja vor Jahren bereits als Fake entlarvt. Man zeigte die Dreharbeiten zu diesem "Filmchen", obgleich er wirklich gut gemacht ist! :)


    Bei dem Foto dürfte es auch ein kleiner Gag sein. :)

    Es hieß doch, dass diese Szene aus "Behind the Scenes" ist? Sprich, eher einer Doku rund um den Film und nicht aus dem Film selbst.


    "Frage wie kommt man darauf von Bonusmaterial zu reden sowas gab damals garnicht."


    Ganz einfach: Damals gab es das nicht, aber der Markt von heute will Bonus Material, also wird es nachgeliefert. Als Beispiel sage ich mal "Sunset Boulevard", den ganz großen Klassiker, auch er hat Bonusmaterial in der DVD Fassung. Da gibt es Interviews aus späteren Jahren, das zusammengeschnitten und mit in die DVD Edition gepackt worden ist. :)


    Also damit hat es sich schonmal bestätigt, dass die Szene nicht aus dem Film stammt, sondern offenbar vom Bonus Content. Ob es nun Passanten oder Darsteller sind für etwas Promo, das weiss man noch nicht, so wie ich es nun sehe.

    Hallo,


    interessantes Video.


    In dem Artikel wird erwähnt, dass sie am Ende "lächelt" und redet. Also wenn dies keine Filmszene wäre, sondern eine Art Aufnahme vor der Premiere mit normalen Passanten, könnte es eine Frau sein, die vielleicht leicht verwundert (scheu?) am Ende lächelt, als sie die große Kamera auf sich gerichtet sieht. Denn sie dreht sich leicht Richtung Objektiv.


    Leider hat dieser Fall noch viele "hätte", "wäre" und "wenns". Ich kann leider auch nichts in der Hand erkennen. Mal ne Rundfrage: Seht ihr denn ein Objekt in der Hand der Frau? Das Bild ist natürlich qualitativ nicht so dolle (klar, 1928) aber irgendwie erkenne ich, wenn, dann einen Schemen in der Hand. Hmm.


    Grüße,


    Nexus

    Hallöchen,


    also ich habe auch einiges von EvD als Jugendlicher gelesen und ich gebe zu, dass es einen natürlich mitreisst, wenn jemand von Göttern, also im Klartext Außerirdischen schreibt, die den Menschen etwas beigebracht haben und vielleicht wiederkommen werden. Doch es ist auf der anderen Seite schade, wenn man herausfindet, wie wenig offenbar solche Menschen wie EvD und Co. der Menschheit zutrauen. Für jede höhere Technologie, sagen wir für die Architektur, müssen dann Außeriridische herhalten. Als müssten wir dauernd "geführt" werden von weisen und wohlgesonnenen Lehrern. Bei dem Mechanismus von Antikythera wird das auch gerne mal gemacht - das habe ich in einem Werk von Hartwig Hausdorf mal gelesen. Auch ein Verfechter diverser parawissenschaftlicher Theorien.


    Und stimmt: Die Wissenschaft kann nicht beweisen, dass es keine Außerirdischen gibt, die schonmal auf der Erde gelandet sind. Dafür versucht sie allerdings Erklärungen zu finden, wie bestimmte Bauwerke errichtet worden sind, wie die Obelisken in Ägypten zum Beispiel. Das ist nunmal schwieriger als einfach zu sagen "da kamen die Außerirdischen und haben ausgeholfen".


    Zudem finde ich es schade, wenn so ein Buch auf den Markt erscheint und gleichzeitig EvD offenbar verkündet, dass man sich vielleicht verrechnet hat und nichts passieren wird. Also entweder das eine oder das andere, würde ich mal sagen. Andererseits muss man sich dann Kritik gefallen lassen, dass man wie der typische Sicherheitstyp dasteht nach dem Motto: Ich sage "vielleicht", also habe ich auf jeden Fall recht.


    Allerdings hat man interessante Einblicke in einige Kulturen dieser Welt, das steht außer Frage. Weil EvD wenigstens immer vor Ort selbst recherchiert.


    Grüße,


    Nexus