Beiträge von eskay173

    Nein.


    Du darfst die Zeitdilatation nicht außen vor lassen. Für die beiden Züge vergeht die Zeit langsamer, also ist aus deren Position der jeweils andere Zug für sie langsamer als die von dir angenommene Geschwindigkeit. Damit löst sich das Paradoxon auf.

    Ich schließe mich da mal zum Großteil meinen Vorrednern an.


    Was ich noch wichtig zu erwähnen finde: Grenzwissenschaften heißen nicht Grenzwissenschaften, weil sie Wissenschaften wären. Sondern deshalb, weil es um die Grenzen der "seriösen" Wissenschaft geht. Und dies legt zwingend nahe, dass man sich in ebendieser Wissenschaft auskennt. Um dich in diesem Bereich zu engagieren, ist also ein Studienabschluss in einer echten Wissenschaft unbedingt nötig. Um forschen zu können (und zwar logischerweise in einem neuen, unbekannten Gebiet) brauchst du dann noch Geldgeber. Die hat man etwa an Universitäten. Allerdings ist hier schon ein Doktortitel notwendig, um eine Chance dazu zu bekommen.


    Es heißt immer wieder, "Grenzwissenschaftler" würden von verbohrten "echten" Wissenschaftlern totgeredet. Der Punkt ist aber viel mehr, dass diese echten Wissenschafter genug Ahnung von der Materie haben, um Spektulationen kritisch zu hinterfragen; denn genau DAS ist der Sinn und die Funktionsweise der Wissenschaft. Es reicht nicht, Behauptungen aufzustellen und Anhänger zu sammeln.


    Fazit: Halte dich an eine Naturwissenschaft. Dadurch wird deine Faszination des "Unbegreiflichen" jedoch zwangsweise geschmälert werden, dass kann ich dir jetzt schon mit absoluter Sicherheit bescheinigen. Du wirst die Dinge aus einem anderen Blickwinkel sehen und selbst ein verbohrter, echter Wissenschaftler werden. Doch dann hast du immerhin eine gute Berufsperspektive und kannst an den wahren Grenzen der Wissenschaft forschen, auch wenn dir das bei Weitem nicht mehr so spektakulär vorkommen wird.

    Zitat von "markfritsch"

    und wer sagt,dass unsere interpretation der vorhandenen überhaupt die komplette wahrheit ist sondern nicht nur eine nuance,die wir beobachten


    Word. Sehe ich genauso. In Zeiten der Newton'schen Mechanik konnte sich auch niemand vorstellen, dass Körper schwerer werden sollen, wenn man sie beschleunigt. Warum wird dem jetzigen Modell dann uneingeschränkt vertraut?


    Oder was wäre etwa, wenn es ihnen gelingt, dunkle Energie zu nutzen (vorausgesetzt sie existiert, aber das tut sie ja mit Sicherheit, da unser Modell ja stimmen muss :roll: )? Oder was wäre, wenn sie Zeit komplett anders wahrnehmen? Wenn das, was für uns ein Jahr ist, den Außerirdischen nur wie eine Sekunde vorkommt? Aber könnten wir dann überhaupt mit ihnen kommunizieren? Würden wir sie überhaupt als Leben erkennen?


    Zitat von "markfritsch"

    hier hört man wieder die unfehlbarkeit der gläubigkeit der menschen in ihre forscher und formeln


    Der interessante Punkt hierbei ist: die Leute, die ohne Einschränkung an die Richtigkeit der Wissenschaft glauben, sind im Normalfall die, die sich nicht richtig damit auseinandergesetzt haben. Ein Wissenschaftler weiß, dass Wissen einem ständigen Wandel ausgesetzt ist; er weiß, wie Wissenschaft gemacht wird; und deshalb wird er immer damit rechnen, dass vielleicht doch irgendwo eine Lücke vorhanden ist.


    Zitat von "Dirk"

    Bei aller Sternenfahrerromantik, die physikalischen Hindernisse sind immens und nein, ich glaube eben nicht an die außerirdische Supertechnologie. Wir MÜSSEN von unserem Wissenstand ausgehen, ansonsten fantasieren wir und philosophieren über eine Märchenwelt, die es so nicht gibt.


    Sehe ich weniger so. Natürlich besteht die Gefahr, in eine Märchenwelt abzudriften. Aber genauso gut könnte man mit solchen Überlegungen auch relativ nah an die Wahrheit ran kommen. Ich gebe zu, das ist extrem unwahrscheinlich. Dennoch ist es wohl die falsche Lösung, deshalb solche Themen zu meiden. Ich habe kein Problem mit der Aussage, dass es unwahrscheinlich ist, dass Aliens schon hier sind/waren, da handfeste Beweise fehlen. Probleme dagegen habe ich mit der Aussage "sie können nicht zu uns kommen, da wir aktuell nicht zu ihnen kommen könnten". Damit werden Dinge ausgeschlossen, von denen man keine Ahnung hat.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Unschärferelation


    Zitat

    Die heisenbergsche Unschärferelation oder Unbestimmtheitsrelation ist die Aussage der Quantenphysik, dass zwei Messgrößen eines Teilchens nicht immer gleichzeitig beliebig genau bestimmbar sind. Das bekannteste Beispiel für ein Paar solcher Messgrößen sind Ort und Impuls. Die Unschärferelation ist nicht die Folge von Unzulänglichkeiten eines entsprechenden Messvorgangs, sondern prinzipieller Natur. Sie wurde 1927 von Werner Heisenberg im Rahmen der Quantenmechanik formuliert.

    Ich halte das Ganze für einen ganz einfachen Traum. Oft ist man sich im Traum völlig sicher, wach zu sein, obwohl man es nicht ist. Ich habe zum Beispiel letztens mal geträumt, dass ich aufgewacht und aufgestanden bin. Als ich dann plötzlich wieder wach in meinem Bett lag, hab ich auch erstmal an meinen Sinnen gezweifelt, bis mir bewusst wurde, dass das vorher nur ein Traum war.

    Ich halte es ebenfalls nicht für abwegig. Das Hauptproblem liegt darin, dass viele Leute ums verrecken immer in irgendwas Aliens reininterpretieren wollen, auch wenn man das Ganze viel einfacher konventionell erklären kann. Es fehlen halt leider immer noch stichhaltige Beweise FÜR die Existenz von Aliens, das macht es unwahrscheinlicher, dass sie (hier) existieren. Unmöglich ist es aber deshalb nicht.

    Schilly: Wenn du mal diverse Threads verfolgst, wirst du merken, dass ich eigentlich auch zu den Skeptikern gehöre. Allerdings bin ich durchaus aufgeschlossen gegenüber gewissen Dingen, für die es bisher noch keine untermauerte wissenschaftliche Erklärung gibt, dazu gehört RSPK. Ich will damit natürlich nicht behaupten, dass in diesem Fall hier zwangsläufig irgendetwas übersinnliches passiert. Sicherlich ist alles, was passiert ist, irgendwie rational zu erklären. Aber die Wahrscheinlichkeitstheorie sagt mir, dass es unwahrscheinlich ist, dass unter dem rein wissenschaftlichen Axiomensystem alles zufällig so passiert ist.


    Wenn wir uns die Fakten ansehen:


    schwere Bücher fallen um
    Regal vibriert
    Vorfall mit Stethoskop
    ähnliche Erfahrung in altem Zimmer
    Phänomene treten nur bei ihrer Anwesenheit auf


    Mit RSPK ist alles zu erklären, es ist zweifelsfrei die eleganteste Lösung; und damit frei nach Ockhams Rasiermesser auch die wahrscheinlichste.

    Poltergeist ist so ein böser Begriff... denn ich denke, um einen richtigen "Geist" als Verursacher handelt es sich nicht, da ich überhaupt nicht an Geister glaube. Vielmehr könnte man vermuten, dass dein Geist diese Vorkommnisse auslöst. Ich persönlich vermute als Erklärung RSPK (Recurrent Spontaneous Psychokinesis). Dafür spricht, dass du die Beobachtungen schon an anderen Orten gemacht hast.


    Ich denke, das medizinische Thema ist ein zweiter Punkt, da sollten mal Fachleute die Wohnung checken. Das beides zusammenhängt, halte ich für unwahrscheinlich.

    Hm also erstmal meine medizinische Meinung, die ich ausschließlich aus ausgiebigem Dr.-House-Konsum habe, also bitte nicht als Expertenmeinung bewerten: wenn so viele Organe betroffen sind, klingt das für mich als erstes mal nach einer Autoimmunerkrankung. Könnte man vielleicht mal testen lassen, falls noch nicht geschehen. Geschwollene Lymphknoten können, denke ich, dagegen eher auf eine Infektionskrankheit hindeuten. Warst du in letzter Zeit im Ausland?


    Die Spuk-Erscheinungen lassen mich an das Poltergeistphänomen denken. Es gibt ja einige Theorien dazu, etwa RSPK. Hier bin ich aber auch kein Fachmann. Du könntest dir mal vergleichend folgenden Thread ansehen: http://www.paraportal.de/viewtopic.php?f=6&t=16693


    Poltergeistspuk gilt als personenbezogener Spuk und tritt oft in Gegenwart von psychisch angespannten und/oder pubertären Leuten auf. Ich würde mich also mal in diese Richtung informieren.

    Ich denke, die Frage nach Evolution wird sich sowieso spätestens dann endgültig erledigt haben, wenn die ersten Designerbabies geboren sind...


    Zitat von "Lexidriver"

    Zur "verdummung" kann ich nur sagen das ich nicht denke das es so abläuft, ja sicher für viele steht die Karriere
    im Vordergrund aber wenn jeder die gleiche Schulbildung bekommt, hat meiner Meinung nach jeder die selben Chancen.
    Hätten meine Eltern das Geld gehabt wäre ich auch sicher auf eine Privatschule gegangen.


    Vorsicht. Hier, glaube ich, verwechselst du Bildung mit Intelligenz. Eine gute Schule macht natürlich einen intelligenten Menschen zu einem gebildeten, intelligenten Menschen. Wer aber ganz einfach doof ist, dem hilft auch die beste Schule nichts. Das wird von vielen Politikern in letzter Zeit aber ignoriert, insbesondere in Bayern, da das ja politisch inkorrekt wäre und man mit einer solchen Aussage Wähler verlieren würde. Gleitet jetzt aber stark ins Offtopic.

    Ich denke, dass die Evolution in Zukunft insbesondere in eine Richtung laufen wird: weg von der Intelligenz. Und zwar aus dem Grund, dass wenig gebildete Menschen sehr oft mehr Kinder haben, sei es, um sicher zu gehen, dass sie im Alter versorgt sind oder weil sie einfach zu doof zum verhüten sind. Bei gebildeten Leuten dagegen gibt es oft weniger Kinder, da sich solche Leute oft dreimal überlegen, ob sie Kinder haben wollen, außerdem haben sie oft aufgrund eines zeitaufwändigen Arbeitsplatzes wenig Zeit für Kinder.


    Aufgrund dieser Faktoren wird sich Intelligenz auf Dauer nicht durchsetzen.

    Zitat von "stuffmix"

    was mir aufstößt...


    schon der name...


    Code
    1. Der Name der Bundespartei ist Piratenpartei Deutschland (PIRATEN). Den Namen haben wir uns nicht gewählt! Er wurde uns von der Welt gegeben. Die Piraten sind eine weltweite Bewegung und der Name ein Begriff, der in fast jeder Sprache die gleiche Bedeutung hat und uns so auch zusammenhält.


    http://wiki.piratenpartei.de/Name



    Also ich werde definitiv auch Piraten wählen. Das Parteiprogramm ist einfach das einzige unter den ganzen Parteien, mit dem ich mich anfreunden könnte. Insbesondere halte ich nichts von Zensur, insbesondere im Internet. Außerdem ist freier Zugang zu Information doch wohl von jedem zu wünschen.


    Was mir anfangs etwas Sorgen machte, war die Frage, wie mit dem Patentrecht auf Medikamente umgegangen werden soll, aber es heißt, es sollen Wege gefunden werden, die Forschung über andere Gelder zu finanzieren. Das finde ich richtig gut, da mir die Pharmaindustrie aus verschiedenen Gründen schön länger ein Dorn im Auge ist.

    AntaresX :

    Zitat von "AntaresX"

    Nein, Fehlversuche hatte ich bislang nur bei Alk...
    Das heißt Konsum in ganz kleinen Dosen und nicht alleine. Man kann schon abschätzen, was zuviel ist und was nicht.


    Aber wieso gehst du davon aus, dass es bei Drogen keine Fehlversuche geben wird, wenn du ja selbst zugibst, dass du sie bei Alk schon hattest?


    ---


    Zitat von "Herr Schneider"

    Es wäre sicher möglich, ein Gesetz zu erlassen, welchen den Mißbrauch von Alkohol unter Strafe stellt. Dann würde jeder, der sich betrunken erwischen lässt und eine gewisse Promille-Grenze überschreitet, meinetwegen mit einem Bußgeld belegt werden.


    Wär doch mal ein Ansatzpunkt. Wo ich aber als allererstes anfangen würde: Klinikaufenthalte und Notarzteinsätze wegen übermäßigem Alkoholkonsums wegen Selbstverschulden den betreffenden Personen in Rechnung zu stellen. Ich weiß nicht, wieso die Gesellschaft für so etwas aufkommen sollte.

    Shinma: hättest du dir die Mühe gemacht, den Thread zu lesen, bevor du deinen Senf dazu gibst, wärst du auf folgenden Post von mir gestoßen:


    Zitat

    Jetzt werde ich mich auch mal hier äußern. Hier liest man immer wieder das Argument "wieso sind Alk und Zigaretten legal, aber Gras verboten?!". Daraus wird dann immer der Schluss gezogen, dass Gras legalisiert werden sollte.


    Sollte man aber nicht vielleicht auch in die andere Richtung denken? Alkohol und Zigaretten verbieten? Die Vorteile liegen auf der Hand: das Alkoholverbot würde zu einem direkten Rückgang der Kriminalität führen, insbesondere bei Sexualdelikten (man sehe sich dazu die Daten der amerikanischen Prohibition an), und das Verbot von (nikotinhaltigen) Zigaretten würde zu enormen Einsparungen bei den Krankenkassen führen.


    Man kann das Ganze also völlig stabil argumentativ untermauern, ohne auf Argumente wie Bevormundung zurückzugreifen. Ich bin der Meinung, dass die Vorteile mit Sicherheit die Nachteile überwiegen würden. Es ist nicht so, dass ich Alkohol verteufle. Ich trinke auch manchmal, ab und zu auch mehr. Aber ich könnte ohne Probleme darauf verzichten.


    Bitte in Zukunft folgende Reihenfolge einhalten:
    1. Lesen
    2. Denken
    3. Posten
    und nicht die ersten zwei Schritte weglassen.