Beiträge von Raccoon



    Hi Martin,


    das mag ja sein daß Du bei Wiki was gelesen hast, aber das sind manchmal auch subjektive Meinungen. Egal, es geht hier auch glaube ich nicht um kurzzeitige deja vus, sondern um intensivere Gefühle/Erlebnisse.


    Wenn Du an einem Deja vus festhälst wirst du es richtig "erleben" können. Deine Aufnahmegabe für solche Dinge mag vielleicht nicht ausgeprägt genug dafür sein. Das mag dir noch zu irrational erscheinen. Aber lebe es mal aus.


    Wenn Du sagst, Du hast die Erklärung bei Wiki gelesen, meine Güte, ist das rational......
    Ich habe gelesen, Rauchen gefährdet die Gesundheit. Ich rauche trotzdem, weil ich es will. Ich inhaliere den Mist Tag für Tag, frag nicht wieso. Aber ebenso inhaliere ich mein Leben, meine Gefühle, meine Erfahrungen. Auch Deja vus (ich bekomme das mit den Zeichen über den Buchstaben nicht hin....)


    Tu mir den Gefallen, Du bist ja auf der Suche, inhaliere das Leben, lass es einfach zu.
    Ich denke Du hast dich noch nicht ganz gelöst und fallen gelassen, deshalb auch die Barrieren.
    Nimm das Leben als solches wie es ist, wenn man nicht sucht und ergründet auf "Teufel komm raus" wird sich das von selbst ergeben. Lass es einfach zu.


    Das sage ich Dir als Freund


    mfg
    Frank

    Ist doch schon mal ein Ansatz, gut so!


    Und auf die Frage hin, bzw. die Anmerkung wer die "Pläne" denn schmiedet, woher weißt Du was ich denke wer die "Pläne" schmiedet?


    Ich denke in einer ausführlichen Diskussion könnte man dieses Thema schon behandeln.
    Vielleicht ergibt sich da doch ein Konsens dazu.
    Würde mich interessieren.
    Dazu müsste man jedoch ein neues Thema eröffnen, wenn nicht schon vorhanden. Dieser Thread würde sonst abschweifen.


    Gruss
    Frank

    Zitat von "crabman"

    so hat mir das ein guter freund erzählt, dessen OBE erfahrungen ich für überdurchschnittlich halte. aber das ist egal, ich möchte gerne auch andere meinungen hören. also wenn ein deja vu passiert, glaube ich einen bestimmten augenblick schon zu kennen und schon erlebt zu haben. könnte es sein, dass mich dieser augenblick an meinen plan erinnert, den ich früher als "kleine seele" geschmiedet hab. ist das also ein zeichen, dass alles "nach plan" läuft?


    Ja, das ist schon richtig.
    Nur meine ich das Du einen kleinen Fehler dabei machst. Das erinnert dich gewiss an einen Plan, aber nicht an DEINEN Plan, als kleine Seele. Es erinnert dich oder zeigt dir Ausschnitte aus dem gesamten Plan, auf den Du keinen besonderen Einfluss hast. Der Plan ist bestimmt da (meine Meinung), aber der Verfasser dieses Plans sind bestimmt nicht wir.


    Gruss
    Frank

    @ crabman



    Wie so Vieles, nein, Alles im Leben musst Du das für dich selbst ausmachen.
    Jeder geht anders mit daja vus um. Der Eine verdrängt sie, der Andere versucht sie sich zum Nutzen zu machen. Wenn Du ein deja vus hast, versuch doch mal eines: Verfolge es weiter, halte es fest. Öffne dich ihm. Deja vus kann man weiter "spinnen", sie werden immer realer. Normale Reaktion wäre, hmmm, das hab ich doch schon mal erlebt/gehört, man entscheidet aber einen anderen Weg einzuschlagen. Weil es meist die Angst ist es zu verfolgen.
    Aber: Wenn Du dich ihm öffnest und es laufen lässt, jedes Wort und jedes Gefühl was du "erahntest" weiter verfolgst wirst du sehen das es ein wunderschönes Gefühl werden kann. Man fühlt sich als Hellseher, fühlt sich den anderen überlegen.
    Bei einem deja vus ist es doch so: Das innere Auge sieht schon im voraus was weiter passieren wird. Spiel doch einfach mal mit und nimm den anderen die "Worte" aus dem Mund. Dein Gegenüber wird damit sicherlich nix anfangen können, aber Du umso mehr. Erst dann hast Du kontakt zu deinem inneren Ich aufgenommen, erst dann kommunizierst Du mit dir selbst, lässt es zu das dein Unterbewusstsein mit dir redet.
    Wenn Du das weiter verfolgst hast Du die besten Voraussetzungen weiter zu gehen, weil deine Seele dich loslässt, du ihr freien Lauf gewährst. Und das beruht auf Gegenseitigkeit, sie lässt dich dann auch mal los.


    Bleib dran und lass es zu, es kann dabei nichts passieren.


    Gruss
    Frank

    Zitat von "crabman"

    ich habe gehört, dass deja vus ein zeichen dafür sind, auf dem "richtigen" weg zu sein. kann das jemand bestätigen oder verneinen?


    gruß


    Hallo crabman,


    ohne große Worte. Ja, kann ich bestätigen.


    Deja vus sind meiner Meinung nach ein deutliches Zeichen auf dem richtigen Weg zu sein. Das ist genau das was ich erlebt habe. Man muss sie nur zu deuten wissen....


    Gruss
    Frank

    Danke für deine Zustimmung, AJK. Ich bin hier wohl doch an der richtigen Stelle....


    Genau dies ist der Punkt: Warum möchte man das? Ich denke mal das sehr viele von uns nach einem höheren Sinn fragen, das die Meisten von uns mit ihrem Leben unzufrieden sind. Sei es der Alltag oder in der Vergangenheit erlebte Geschehnisse die man nicht überwunden hat.
    Und genau da sollte man ansetzen. Wer hat das noch nicht erlebt? In einer Lebenssituation in der es einem schlecht geht (Trennung, Arbeitslosigkeit, Verlust eines geliebten Lebewesens etc.) will man etwas erkennen, lernen, einfach nur begreifen warum das alles.
    So emotional angegriffen wie man dann ist will man selbstverständlich alles schnell gelöst haben, Ungeduld ist aber der Feind der Psyche. Je mehr man sich bemüht desto länger dauert es.
    Oder kommt einem das nur so vor, wegen eben dieser Ungeduld und inneren Zerissenheit?
    Wer sich fallen lassen will muß damit rechnen hart zu landen. Daher mein Rat: Nicht versuchen wenn man eh schon in einem desolatem Zustand ist. Kopf freimachen, Ängste und Sorgen abstreifen, dann hat man die besten Voraussetzungen.
    Jetzt vielleicht noch ein schlechtes Beispiel:
    Alkohol, sorry. Wenn man sich schlecht fühlt und etwas trinkt, ein Glas Wein oder zwei, die "richtige" Musik dazu, was bewirkt das? Man fällt in ein tiefes Loch, manchmal ist man zu allem bereit.
    Wenn man aber sich sauwohl fühlt, man trinkt eine ganze Flasche (oder zwei) und man merkt nichts, man wird immer fröhlicher.
    Genauso verhält es sich mit unserem erstrebten Ziel. Wer auf der "dunklen" Seite steht kann nicht erhoffen das in einer parallelen Welt einfach alles happy und eitel Sonnenschein ist, im Gegenteil. Es "kann" alles nur noch schlimmer für einen selbst machen. Ich bin da schon durch und habe beide Seiten gesehen. Man kann eine schöne Welt sehen aber auch eine schrecklichere Welt. Das soll aber niemanden davon abhalten, ist nur eine Anregung wie der eigene Zustand sein sollte.


    Kurz gefasst:
    Man ist sich im klaren WAS man will, Warum man es will und man sollte entspannt in guter Stimmung sein. Sehr viel mehr ist nicht zu beachten, es kann dauern, aber wenig schief gehen.


    Ich hoffe ich konnte den Einen oder Anderen etwas die richtige Richtung zeigen.
    (Meine "richtige" Richtung wohlgemerkt...)


    Gruss
    Frank

    @ Stern


    Naja, mit Fehler meinte ich nur, wenn man einmal weiß wie es geht kommt es immer wieder. Es ist für den Einen leicht zu verstehen was man sieht, für den Anderen kann es ein Desaster sein. Mentale Stärke braucht man da schon, aber wer sich selbst finden will, nur zu. Man sollte nur von vornherein wissen das nicht alles rosarot im Leben ist oder war. Schlechte Erfahrungen hat ja wohl schon jeder gemacht im Laufe des Lebens. Nur die Auseinandersetzung mit diesen Erfahrungen, die der Verstand ja so lange und so gut verdrängt hat, daran kann man Schaden nehmen. Kommt auf einen selbst an. Ich werde nicht davon abraten diesen Weg zu versuchen, jeder sollte nur das Für und Wieder abwägen, für sich selbst. Es beeinflusst einen, ob man will oder nicht.


    Und was "für manche ein Fluch" betrifft....


    Gemäß dem Fall, man steht mit beiden Beinen im Leben, man muß seinen Mann/Frau stehen, da kann es schon hakelig werden. Alltag und persönliche Selbstfindung kann man oft schlecht vereinbaren. Falls man in einer Bank arbeitet, Kunden berät und der Boss fragt "Was ist in letzter Zeit los mit ihnen...?", sagt man da das man sich gerade selbst finden will? Das man Tagträume hat? Den Job sollte man doch behalten wollen, dient der Ernährung und einem festen Dach über den Kopf. Also was wenn der Cheffe fragt? Das kann ein Fluch sein.


    Ich persönlich hab noch keine Probleme alltäglicher Natur gehabt, konnte mein Leben zum Glück immer unabhängig selbst lenken.
    Nur für "Ottonormalverbraucher" kann es Probleme geben, daher vorher drüber nachdenken ob man das wirklich will...


    Gruss
    Frank


    PS:
    Ich habe gerade meinen Text nochmal durchgelesen, heute klinge ich ganz anders als sonst. War ein harter, stressiger Arbeitstag. Deshalb nochmal: Wer abhängig ist von der Gesellschaft sollte vermeiden das die Erfahrung der Selbstfindung einen zu sehr beeinflusst. Leben wollen wir alle, und die meisten von uns sind abhängig von Job/Partner etc...
    Also abwägen ob man sich das leisten kann, wenn man mal etwas neben sich steht ;-)

    Hallo Denker,


    kann ich klar beantworten....


    zu 1.
    Was ist ist materiell? Nein, ich denke nicht das es "Reisen" außerhalb des Körpers gibt. Wobei man sich fragen muss, was ist der Körper? Der Körper ist doch nur die Hülle des sterblichen Daseins. Nachdem ich meine das der "Körper" nur eine sterbliche Aufbewahrungsweise unserer Seele ist, hmmmm. Wenn ich reise greif ich eher auf ne Fluggesellschaft zurück. Sorry, aber ich sehe das nicht als Reise, eher als Erfahrung. Es gibt Dinge die kann ich nicht gut erklären. Aber ich weiß gewiss, der Körper als solches sollte bei dieser Erfahrung aussenvor stehen, man muss in der Lage sein den Geist vom Verstand zu trennen. Wenn Du meinst eine Reise außerhalb des Bewusstseins, des alltäglichen Verstandes, dann ein Ja.


    zu 2.
    Meine Gefühle? Schwer zu beschreiben. Banal ausgedrückt erstmal nur Angst. Wenn man sein Ich sieht erschreckt es einen erstmal. Wer mag sich schon selbst, ist so in sich verliebt? Wer ist davon überzeugt das er Gut ist? Also ich hatte Angst, bis ich lernte mich selbst zu finden, zu verstehen, zu begreifen, wieso bin ich wie ich bin. Ein langer Weg war das. Und ich bin noch nicht ganz am Ende angelangt


    zu 3.
    Auf jeden Fall!
    Wer sich mit den Augen des Selbst sieht kann sich besser verhalten, anderen gegenüber. Wer sich findet, findet auch andere. Wir leben in einer "schlechten Welt", alles von Kommerz geprägt, jeder ist sich selbst der nächste.
    Wenn wir uns entdecken, dann entdecken wir die Welt. Alles ist so banal, jeder irrt nur stupide vor sich her ohne sich selbst zu kennen. Wir können andere nicht kennen, wenn wir nicht ehrlich zu uns selbst sind.
    Worum geht es bei AKE? Warum haben manche das Bestreben es zu erfahren?
    Man will wissen warum, wozu, wohin? AKE ist der Weg sich zu finden, so sehe ich das.
    Wer das aus anderen Beweggründen verfolgt, der sollte sich doch erstmal selbst suchen und finden.
    Das Verständnis zwischen den Seelen bringt uns eine einfachere Welt, keine Fragen nach wieso, warum, weshalb. Kein Neid und vor allem kein Hass. Jeder Mensch ist irgendwo liebenswert. Nur eben anders als man selbst.
    Ich sehe AKE eben nicht als "Reise" an Orte, sondern nur zur Selbstfindung...



    Ich hoffe ich konnte alles beantworten, auf verständliche Weise


    Gruss
    Frank

    Ich sag erstmal Hallo, bin ja neu hier.


    Ich bin auf dieses Forum aufmerksam geworden durch einen Freund der hier auch registriert ist.


    Ich wühle mich grad so durch die Beiträge. Dieser hier ist mir ganz klar aufgefallen.
    Zum einen: Das ihr bei den OP's AKE ähnliche Erfahrungen gemacht habt ist normal. So etwas kann nunmal durch Drogen (werden ja bei der Narkose verabreicht) ausgelöst werden. Diesen Zustand kann man auch durch andere Wege erreichen, auch wenn man es nicht will. Alkohol, Drogen wie gesagt und Narkotika, auch Schmerzen und starke Emotionen (Liebeskummer und Todesangst z.B.) lösen sowas aus.
    Zum Anderen muss die Bereitschaft zu so einer Erfahrung vorhanden sein. Nicht jeder hat die Gabe dazu, nicht jeder hat dieses emotionale Fenster das geöffnet werden kann.


    Meine erste Erfahrung mir diesem Thema hatte ich mit etwa 23 Jahren, da ging es mir emotional sehr mies. Der ganze Mist, von wegen Liebeskummer, den Tod der eigenen Schwester noch nicht ganz überwunden, Anfang der Selbständigkeit, dadurch absoluter Stress....viele Faktoren.


    Der Urlaub in England hat nicht viel geholfen, habe viel gesehen, Beachy Head, Seven Sisters, Stonehenge...


    Als Kind hatte ich mal eine Hirnhautentzündung, Fieber bei 43°C, kurz vorm abnippeln, aber ich denke das spielt keine große Rolle.


    In England jedenfalls habe ich versucht mich selbst in Trance zu versetzen, wollte mich wohl selbst finden. Das klappte auch, hatte da meine ersten Erfahrungen mit dem was Ihr AKE nennt.


    Das war unheimlich spannend und überraschend für mich, deshalb hab ich halt weiterversucht und es ging ganz gut.


    Vielleicht war es ein Fehler. In meinem Leben hat sich viel getan, darauf gehe ich an dieser Stelle nicht ein.


    Nur das ich es bis auf ein paar Ausnahmen bisher immer wieder bekomme, ohne es zu wollen, das ist heftig.


    Egal, soviel wollte ich gar nicht schreiben. Auf nähere Fragen gehe ich gerne ein, erzähle gerne etwas über meinen Weg mit diesem Phänomen, aber ich bitte darum von PN's abzusehen. Wenn jemand fragt, dann hier, dazu ist ein Forum ja da.


    Ach ja, ich bin jetzt 39 Jahre, ich kann also auf einige Jahre zurückblicken. Für manche das was sie suchen, für andere ein Fluch.


    Gruss
    Frank


    PS: Klingt vielleicht alles etwas wirr, ich bin aber auch nicht der große Schreiberling, man möge es mir nachsehen. Ich schreibe hier nur weil mein guter Freund sagte ich sollte meine Erfahrungen teilen. Anderen könnten sie nutzen...