Beiträge von useless

    Der Mars hatte in der Tat früher eine Atmospähre, die zumindest theoretisch erdähnlich gewesen ist. Verloren hat der Mars sie jedoch nicht durch eine "Explosion" oder dergleichen, sondern wahrscheinlich durch das Kollabieren des Magnetfelds, welches wie auch bei der Erde, Sonnenstürme etc. "abwehrt". Der Grund dafür liegt wiederum daran, dass der Marskern flüssig ist (nicht wie auf der Erde fest). Der Erdkern rotiert und da er fast nur aus Eisen besteht, entsteht ein Dynamoeffekt und so das Magnetfeld. Beim Mars geht das nicht, da der Kern eben flüssig ist und es allenfalls Strömungen gibt, die jedoch nicht mehr ausreichen, um ein dichtes Magnetfeld zu verursachen. Dadurch hat im laufe der Zeit jeder Sonnensturm ein Stück der Atmosphäre des Mars regelrecht weggeblasen. Auch wenn es durchaus möglich wäre, dass der Marskern durch Abkühlung irgendwann wieder fest wird und so wieder ein Magnetfeld bekäme (Was wiederum theoretisch eine dichtere Atmosphäre möglich machen würde.)

    Zitat

    Die Untersuchungen werden immer präziser, über alter Kulturen weiß man schon ziemlich genau Bescheid und das "Puzzle" ist im großen und ganzen fertig.


    Wäre schön, wenn es so wäre. Das, was man untersucht hat bzw. untersuchen kann, da nur ein Bruchteil dessen, was zur jeweiligen Zeit existiert hat, sich auch tatsächlich bis heute erhält, sind besten Falls Stichproben der menschlichen Kultur. Natürlich kann man, wenn man Spuren einer Kultur findet auch sagen, dass diese Kultur existiert hat. Dennoch gibt es immer wieder Funde, die keiner bekannten Kultur zugeordnet werden kann und schon bekommt das Kind einfach einen neuen Namen.
    Nimmt man mal 2,5 Mio Jahre Kulturgeschichte Mensch (um alle Gattungen einzuschließen, die den "Titel" "homo" bisher bekommen haben), sind lediglich die Kulturen, die zu schriftlichen Überlieferungen fähig waren, soweit erforscht, dass man sich ein genaueres, wenn auch lückenhaftes Bild machen kann. Bis zum Ende des Mittelalters war das jedoch nur ein Bruchteil der menschlichen Zivilisation. Es wird immer wieder neue Entdeckungen geben, aber ein vollständiges Bild wird man wohl nie erhalten.


    Zum Thema "Versunkene Kontinente": Geologisch kann man heute wohl recht sicher sagen, dass es unmöglich ist, dass ein ganzer Kontinent verschwindet, ohne dass man noch was davon findet. Bei Inseln sieht das etwas anders aus.
    Man darf nicht vergessen wer Plato war und zu welcher Zeit er lebte. Auch hat er Atlantis nie selbst gesehen sondern sich nur darüber berichten lassen. So wie viele Menschen heute von außerirdischen Zivilisationen träumen, die über uns Wachen und so viel weiter Entwickelt sind etc. war Atlantis sicherlich eine Utopie, die aus der damaligen Zeit hervor gegangen ist. Deswegen wird der Atlanismythos auch heute ganz gerne von Esoterikern mit Außerirdischen verknüpft.
    Die große Seemacht, von der Plato spricht, könnten z.B. die Phöniezer gewesen sein, die noch vor allen anderen den kompletten Mittelmeerraum auf dem Wasser beherrscht und das Land zumindest beeinflusst hat. Zu Platos zeiten, dürfte diese Kultur allenfalls als Legende bekannt gewesen sein und als Erfinder der Schrift und mit Kolonien, welche auf der ganzen damals bekannten Welt verteilt waren, ist es nur logisch, dass man diese Kultur nur zu gern als Idealbild für seine eigene hinzu zieht. Wie es nunmal mit Legenden ist, wird das ganze noch etwas aufgebauscht und schon haben wir eine Utopie.


    Hochkulturen, zu denen auch Atlantis zählen würde, sind so eine Sache. Die Sumerer (Mesopotamien) werden heute gerne als älteste Hochkultur bezeichnet, aber die Lücken sind so groß, dass es schon schwer fällt die Grenze zwischen Hoch- und Normalkultur nicht veschwimmen zu lassen.
    So gesehen könnte man auch den (bisher nachgewiesenen) Ursprung der modernen Zivilisation: Ackerbau, Viehzucht, Keramik etc. also den Fruchtbaren Halbmond des 10. vorchristlichen Jahrtausends als Hochkultur bezeichnen. Während man woanders noch nach den letzten Mammuts jagte, hat man dort für damalige Verhältnise "riesige" Städte gebaut (Abu Hureyra, Mureybit) oder ganze "Kultzentren" (Çatal Hüyük) einige Zeit später, aber noch lange vor den Sumerern.
    Was davor lag wird wohl immer unbekannt bleiben, da Eiszeiten die Angewohnheit haben kulturelle Hinterlassenschaften durch die damit verbundenen klimatischen Verhältnisse, zu vernichten. Wir finden heute auch nur viel über die Hochkulturen heraus, weil durch das trockene Klima sich die Hinterlassenschaften gut erhielten. Hätte es eine Hochkultur wie Atlantis mit all ihren Eigenschaften, die Plato beschrieb, gegeben und läge sie aber irgendwo in einem heutigen Urwald, wäre davon nichts mehr übrig.

    Zitat

    Also gilt der Mensch als Mensch seit ca 24000-30000 Jahren.


    Der Neandertaler war ein Nebenweig der Gattung homo, welcher ursprünglich aus dem homo heidelbergensis hervorgegangen ist, welcher, wie auch der homo sapiens, aus dem homo erectus hervorgegangen ist. Der biologisch moderne Mensch wird auf ca. 160.000 Jahre vor heute datiert, während frühe archaische Formen bereits 200.000-500.000 Jahre alt sind.


    Das auftauchen des "modernen" Menschen siedelt man grob zeitgleich mit dem Auftauchen des biologisch modernen Menschen an.
    Die Definition des "modernen" Menschen gibt dabei ein ähnliches Problem wie die Ursprungsfrage nach dem Mord an einen Neandertaler.
    Definiert wird der moderne Mensch durch seine kognitiven und emotionalen Fähigkeiten. Diese kann man archäologisch gesehen nur anhand von Indizien beweisen.
    Jene Indizien, die sich übrigens allesamt bei modernen Menschen als auch beim Neandertaler finden lassen, sind under Anderem:


    - Ausgeprägtes Sozialgefühl
    - Kult- bzw. Religionsverhalten
    - Bestattung der Toten
    - Werkzeugbenutzung
    - Verwendung von Gegenständen, die keinem praktischen bzw. Überlebenszweck dienen, wie z.B. Schmuck
    - Sprache oder eine grundsätzliche Form der einheitlichen Kommunikation (z.B. Zeichensprache)
    - Symbolkultur, welche jedoch meist mit Religionsverhalten oder Sprache zusammenfließt


    Etwas allgemeiner: Die Umwelt nach eigenen Bedürfnissen zu manipulieren und sich nicht mehr biologisch dieser anzupassen. (Nur durch Werkzeug möglich)
    (Etwas grob zusammengefasst...)


    Wie oben erwähnt treffen alle Punkte auch auf den Neandertaler zu. Verhaltenstechnisch wäre der Neandertaler heute nicht von einem modernen Menschen der einem Naturvolk angehört, zu unterscheiden. Der Mord an einem Menschen eines Naturvolkes gilt im allgemeinen heute auch als Mord. Der Mord an einen Neandertaler dürfte also auch zu einem ähnlichen Gerichtsurteil führen.
    Die Frage ist nun, wie weit in die Vorzeit würde das noch gelten?
    Der letzte gemeinsame Vorfahre vom modernen Mensch und Neandertaler wäre der homo erectus, welcher, wie wir heute wissen ebenfalls fast alle Punkte erfüllt. "Fast", weil einige Dinge nicht mehr nachweisbar aber grundsätzlich logisch wären. Der homo erectus hatte nachweislich ein ausgeprägtes Kult- bzw. Religionsverhalten. (ausgeprägte Sozialstruktur geht bis weit in die frühen Phasen der Entstehung der Menschen zurück). Er hat Werkzeug benutzt und auch eine Schmuckkultur besessen, auch wenn man bislang nur Körperbemalung nachweisen kann. Sprache bzw. einheitliche Kommunikation lässt sich für keine der Gattungen wirklich nachweisen, ist aber aufgrund der Materialfunde logisch, z.B. sehen Faustkeile fast überall gleich aus, d.h. die technisch wurde irgendwie weiter gegeben. Wie sonst, wenn nicht durch eine Kommunikation, die auch der andere versteht.
    Symbolkultur gab es ebenfalls. Man geht inzwischen sogar davon aus, dass sich der homo erectus auch rasiert hat und damit sogar optisch dem modernen Menschen sehr ähnlich war.
    Theoretisch würde der Mord an einem homo erectus dann ebenso bewertet werden können, wie der Mord an einem Neandertaler oder Menschen.
    (Nebenbei der homo erectus entstand vor ca. 2,5 Mio Jahren...)


    Was bedingt die obigen Verhaltensweisen? Einfach gesagt die Anpassung der Natur an den Menschen und nicht umgekehrt. Wodurch ist dies möglich? Durch die benutzung von Werkzeugen, was wiederum nur möglich wurde, weil der Mensch den Aufrechten Gang erlernte.
    Man kann also sagen, dass jeder Vor- bzw. Frühmensch, der auf zwei Beinen gehen konnte, auch in der Lage war Werkzeuge herzustellen und/oder zu benutzen.
    Seit wann gibt es jetzt den aufrechten Gang? Nicht erst seit dem homo erectus. Inzwischen gibt es Indizien, dass der aufrechte Gang bereits vor ca. 7 Mio Jahren angefangen haben könnte. (Verformungen am Knochenbau, die auf Zweibeinigkeit hinweisen) Diese umstrittenen Vorfahren des Menschen namens Sahelanthropus haben vielleicht mit der Zweibeinigkeit angefangen und waren daher erstmals theoretisch in der Lage für die Benutzung von Werkzeugen. (Auch wenn inzwischen rel. sicher ist, dass sie nie dauerhaft auf zwei Beinen gegangen sind.)
    An diesem Punkt könnte man sich jetzt Streiten in wieweit die obigen Punkte erfüllbar wären, da man außer ein paar Knochenfragmenten leider nichts mehr findet. Selbst Steinwerkzeuge würden sich nur schwer so lange erhalten.
    Von wem wir definitiv wissen, dass er dauerhaft aufrecht ging, sind die Australopithecinen (z.B. Lucy). Von ihnen ist der dauerhafte aufrechte Gang immerhin auf 3,6 Mio Jahre datierbar. Also spätestens dieser Vorfahr konnte theoretisch die obigen Punkte erfüllen, wobei auch hier kaum mehr als Knochenfragmenten gefunden werden können und nur selten sogar ein paar Steinwerkzeuge, die sich nicht eindeutig zuordnen lassen.


    Lange rede kurzer Sinn: Ein Mord an einem Menschen ist sicherlich eindeutiger zu verhandeln, als den Mord an einen Ur- oder gar Vormenschen. Wenn man nun wirklich in der Zeit zurück reisen würde, würde man die Entscheidung sicherlich von der Ähnlichkeit zum Menschen abhängig machen.
    Menschenaffen werden z.B. in ihrem Verhalten gerne mit einem vierjährigen Kind mit Sprachbehinderung verglichen. Der Mord an einem vierjährigen Kind wäre trotzdem Mord, weshalb immer mehr Rufe laut werden, die Menschenaffen zu juristischen Personen erklären zu lassen oder zumindest ihnen Grundrechte zuzugestehen.
    Jene Menschenaffen sind in etwa vergleichbar mit den frühesten Vormenschen die nur ab und zu mal aufrecht gingen...


    Tatsächlich würde ein Gerichtsurteil sicherlich auch vom jeweiligen Land abhängen. Die Neuseeländer haben z.B. erstmals den Menschenaffen besondere Rechte gegenüber den anderen Tieren gewährt. In den USA wäre es den Leuten wahrscheinlich egal...


    Falls jemand stöbern möchte (nur ein kleiner Auszug an Quellen):


    http://de.wikipedia.org/wiki/Australopithecus
    http://de.wikipedia.org/wiki/Sahelanthropus
    http://de.wikipedia.org/wiki/Urmensch
    http://www.die-tagespost.de/ar…itel_anzeige.asp?ID=33108
    http://wiki.gruene-jugend.de/i…te_f%C3%BCr_Menschenaffen
    http://www.stern.de/wissen/nat…nversehrtheit-560418.html

    Zitat

    Wir versuchen diversen Naturvölkern teilweise ähnlich zu helfen.


    Sorry wenn das jetzt vielleicht nicht ganz zum Thread passt, aber da muß ich doch widersprechen.
    Ich kenne kein Naturvolk dem je geholfen wurde. Früher wurden sie vertrieben, vernichtet oder einfach versklavt.
    Heute geschieht nichts anderes, nur dass anstelle der Versklavung die zwangsweise Integration steht.
    Der große Unterschied zwischen uns und den Naturvölkern besteht darin, dass sie zwar die Möglichkeit des Fortschrittes haben, ihn aber nicht wollen bzw. brauchten.
    Trotzdem werden die Wälder um sie herum abgehackt und sie den Gesetzen und der Bürokratie unterworfen, wodurch sie gezwungen werden ihre Traditionen
    aufzugeben um eben nicht vertrieben, vernichtet oder modern versklavt zu werden. Wobei wenn man jemanden zu sowas zwingt ist das nichts anderes als
    kulturelle Versklavung.
    Es gibt heute leider keins der ohnehin schon wenigen Naturvölker mehr, dass nicht unter den Einflüssen der "modernen Welt" in irgendeiner Form leidet. Ihnen helfen könnte man nur, in dem man sie weiträumig einfach in Ruhe läßt.


    Aber noch zum Thread: Ich denke auch, dass Wesen, die sich auf anderen Planeten entwickeln durch eben unzählige anderer Umstände auch anders aussehen müssen, auch wenn eine humanoide Form, d.h. zwei Beine, zwei Arme, Kopf, durchaus durchsetzungsfähig ist. Aber letztlich wäre jede Rasse, die durch z.B. Werkzeugbenutzung dazu in der Lage ist sich nicht mehr anzupassen sondern die Umwelt nach ihrem Bedarf zu verändern, auch in der Lage eine ähnliche Entwicklung durchzumachen wie die Menschen. Allerdings kann jedes Tier, dass mehr als zwei Beine hat, ein Paar davon irgendwann zu "Händen" weiterentwickeln, wenn denn eine Notwendigkeit dazu besteht.

    Zitat von "Dirk"


    Daraus folgt, daß dies alles reine Spekulation ist und UFO-Sichtungen, -besuche und Aliens auf der Erde definitiv NICHT belegt sind. Nicht jedes unerklärte Phänomen ist gleich ein UFO.


    Genau darin liegt eben das Problem. Alles ist reine Spekulation und es gibt keine Belege/Beweise, zumindest für uns nicht. Sollten Aliens uns besucht haben oder besuchen, wissen es nur diejenigen, die Live dabei sind mit Sicherheit und selbst davon wird nur ein Bruchteil wirklich wissen, was er/sie da gesehen hat und der Rest wird es wohl verdrängen. Zurück bleiben ein paar ehrliche Aussagen zwischen unzähligen Lügenmärchen, die kein Mensch je auseinander halten kann, da es eben nur Aussagen, mit vielleicht ein paar Fotos/Videos die in unserer technischen Welt leicht zu fälschen wären, sind.


    Auch wenn es natürlich äußerst unwahrscheinlich ist, ist es dennoch "theoretisch" möglich, dass uns irgendwann einmal Aliens besucht haben oder besuchen. Es ist sogar theoretisch möglich, dass wir selbst sogar die Aliens sind oder sie wenigstens von der Erde kommen. Man könnte dutzende Theorien dazu aufstellen, die allgemein den gegenwärtigen physikalischen Regeln entsprechen und doch ist und bleibt es eine Theorie.
    In der Theorie gibt es Generationsraumschiffe, künstliche Wurmlöcher, paralelle Welten und "Tore" dorthin. Physikalisch gesehen gibt es zwar ettliche Hindernisse, die solche Theorien in der Praxis "fast" unmöglich machen, aber dennoch spricht vieles dafür, dass es eben theoretisch möglich ist. Sonst würden die Wissenschaftler wohl kaum exotische Materie oder Antimaterie erschaffen wollen, um eben hinter die Geheimnisse der Raumzeit zu kommen. Warum gibt und gab es Pläne über eventuelle Generationsreisen und Forschungen über Kryostase, wenn es nicht genug Indizien gibt, dass es theoretisch möglich ist? Selbst das "Beamen" wird nicht mehr für so unmöglich gehalten, auch wenn es uns nix bringt, wenn es nur auf dem Papier möglich ist.
    Andererseits rechnen Mathematiker auch in n-dimensionalen Räumen, wobei wir nicht mal die vier Dimensonen begreifen, in denen wir leben. Und alles was die Mathematiker errechnen ist ja angeblich "theoretisch" auch möglich. (Nix gegen Mathematiker!) :P


    Theoretisch könnten wir tagtäglich über Ufo-Beweise stolpern und würden es vielleicht nicht einmal merken. Unsere Welt besteht leider inzwischen nur noch zu einem kleinen Teil aus dem, was wir selbst erleben/erfahren und zum größten Teil aus dem, was andere als "Wahrheit" uns eintrichtern. Glaubt man an Außerirdische, wird man sicherlich demjenigen, der angeblich selbst ein Ufo/Außerirdischen gesehen hat mehr glauben schenken, als demjenigen, der behauptet, Außerirdische auf der Erde sind unmöglich.
    Ich selbst habe schon mit Leuten gesprochen, die behauptet haben ein Ufo gesehen zu haben. Klang alles recht authentisch und einer davon ist immerhin durch das Erlebnis (und durch die eigenen Zweifel an dem Gesehenen) sogar psychisch krank geworden. Also zumindest diese Leute glauben an das, was sie gesehen haben.
    Ich selbst habe auch schon Dinge am Himmel gesehen, die ich mir nicht erklären kann. Soll ich nun deshalb, weil es viele Dinge gibt, die dafür sprechen, an Außerirdische glauben? Oder deshalb den Besuch für unmöglich halten, weil es ebenso viele Belege gibt, dass es eben nicht möglich ist?
    Es ist nicht mehr und nicht weniger als eine Entscheidung, was man für sein Weltbild akzeptiert und darin integriert, sofern man es denn für nötig erachtet dies zu tun...

    Lexidriver hat leider völlig recht. Selbst wenn irgendjemand einen echten handfesten Beweis finden würde, würde er den gleichen Weg nehmen wie die "Fakes":
    1. Entdeckung
    2. Mehr oder weniger ernste Auseinandersetzung damit (vom einfachen Überlegen was es ist bis hin zu Laboruntersuchungen)
    3. Evtl. Publikation des Fundes.


    Danach geht alles den gleichen Weg, da egal wie wissenschaftlich man diesen Beweis untersuchen würde, es würden immer Zweifel bleiben.
    Ein echter Wissenschaftler würde also immer die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass es eine Fälschung wäre oder anderen Ursprungs ist.
    Nehmen wir an es wird als Beweis publiziert haben wir sofort auch jene Zweifler, die sofort Gegenbeweise liefern und/oder verlangen. Da eben in der Wissenschaft,
    nicht einmal in der reinen Mathematik, etwas "eindeutig" ist, werden die Zweifler bestätigt.
    Schnell wendet sich der Trubel um den "echten" Beweis hin zum Trubel über den Skandal einer "echten" Fälschung.
    Der Wissenschaftler und die Personen, die sich damit beschäftigt haben werden so diskreditiert und schwören sich wahrscheinlich in Zukunft die Finger davon zu lassen.
    Die Zweifler, auch wenn sie nie selbst jenen "Beweis" gesehen oder untersucht haben, fühlen sich bestätigt. Die Breite Masse ist enttäuscht und so verschwindet
    jener Beweis in irgendeiner Schublade.
    Dazu kommt, das kaum ein echter Wissenschaftler sich freiwilig mit dem Thema "Beweis für Außerirdische" befassen würde, weil er eben dadurch seine Reputation verlieren würde.
    Das beste, was dem Beweis nun noch passieren kann ist, dass irgendeine Regierung sich dessen annimmt und ihn in ein Archiv einlagert, bis man Mittel und Wege findet, jenen Beweis "eindeutig" zu untersuchen. Wir alle wissen, das gerade die Regierungen dafür wiederum kein Geld haben und so bleibt der Beweis bis in alle Ewigkkeit verschollen, landet wahrscheinlich bei irgendeiner Archivräumaktion auf dem Müll...


    Alle Argumente für Aliens können mit allen Argumenten gegen Aliens aufgewogen werden. Bringen tut uns das Ganze nur was, wenn man denn tatsächlich zu den Leuten gehört, die wirklich in Kontakt mit "Beweisen" gekommen sind, seien es Aliens höchstpersönlich oder nur Bruchstücke von Ufos. Ich glaube die meisten Leute, die wirklich was "erlebt" haben, bereuen es heute davon überhaupt erzählt zu haben. Ich persönlich würde, wenn ich je ein Alien sehe oder ein Ufo finde, es niemandem erzählen. Wär ja bekloppt mir dann von dem Rummel darum mein Leben versauen zu lassen. Am Ende würde ich eh für die breite Masse als "Spinner" dastehen. :P


    Technisch/Historisch gesehen ist der Besuch von Aliens theoretisch durchaus möglich. Natürlich kann man damit rechnen, dass es hier um schier unüberwindliche Hindernisse der Gesetze des Universums geht (Lichtgeschwindigkeit, Wurmlöcher etc.). Aber wir Menschen planen ja selbst "Generationsschiffe" zu bauen, die vielleicht tausende von Jahren unterwegs zum nächsten Stern sind, der vielleicht Leben möglich macht. Wer sagt denn, dass die Aliens nicht ebenfalls vor Tausenden von Jahren ebenfalls Generationsschiffe auf den Weg geschickt haben, die dann vielleicht gelandet sind und festgestellt haben: "Mist, schon belegt... also weiter!" :P
    Nur eins von Beispielen dafür...
    Dagegen spricht natürlich die Wahrscheinlichkeit. Bei den Milliarden Planeten, selbst wenn sie über technologien verfügen erdähnliche Planeten aufzuspüren, warum sollten sie gerade hierher kommen? Ein solcher Besuch wäre unwahrscheinlicher als ein Lottogewinn und damit ausgeschlossen.
    Andererseits, haben offensichtlich schon Leute im Lotto gewonnen :P
    So kann man das immer weiter führen, aber so lange man eben nur auf seinem Hintern vorm Monitor sitzt und theoretisch darüber diskutiert, ist die Existenz oder Nichtexistenz von Aliens völlig nutzlos, außer dass es ein netter Zeitvertreib ist darüber zu schreiben.

    Wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe, ist es deshalb unmöglich alle Informationen des Universums zu kennen, weil man dazu das Universum (oder mehr) sein müsste, also "über" dem System stehen, was man betrachtet. Wenn man den Rattenkäfig als ein "geschlossenes" System, wie das Universum als vergleich nimmt, kann die Ratte, egal wie sehr sie sich anstrengt oder wie intelligent sie ist, niemals den Käfig als ganzes und jede Information darin erhalten, weil sie dazu auch in der Lage sein müßte den Käfig von Außen zu betrachten. Ebenso ergeht es den Menschen. (Das Beispiel hinkt ich weiß, aber es kommt dem recht nahe).
    Theoretisch könnte es dennoch möglich sein, alle (für uns Menschen soweit) "wichtigen" Informationen des Universums zu erhalten, da wir im Grunde ja immer nur einfache "W" fragen haben: Wo ist es, wie sieht es aus und wie funktioniert es, warum ist es da und warum funktioniert es, was ist es, d.h. oberflächliche Informationen, die man theoretisch mit den fünf Sinnen wahrnehmen könnte, direkt oder indirekt.
    Sofern ich damals richtig aufgepasst habe, sendet jedes Atom durch die Quanten aus denen es besteht, Informationen aus, allein durch die Wechselwirkung mit anderen Atomen etc.
    In der Theorie wäre es also durchaus möglich die oben genannten Fragen zu beantworten, da die Informationen über jedes Atom in indirekter Form überall zu finden wäre, da es in irgendeiner Weise mit etwas anderem, sei es Atom, Feld oder sonstwas in Wechselwirkung steht. Was man also theoretisch wahrnehmen könnte (wären wir physisch dazu in der Lage), wäre ein "Echo" von jedem Quäntchen, was sich im Universum so herumtreibt. Aber jenes Echo ist eben nur ein Bruchteil der Information, die tatsächlich existiert, würde unseren Anforderungen jedoch genügen um zu denken, man wüßte alles über das Universum.
    Wenn man jetzt noch davon ausgeht, dass ein "Geist", wenn man denn einen hat, nicht an das Gehirn oder an die körperlichen Sinne gebunden ist, und man gleichzeitig davon ausgeht, dass jener Geist um überhaupt existieren zu können, den Gesetzen des Universums gehorchen muss, d.h. aus "irgendetwas" bestehen muss, wäre er theoretisch auch in der Lage jene Informationen die im Universum herumschwirren auch zu verarbeiten.
    Da könnte man jetzt eine Theorie anführen, warum reinkarnierte Geister sich so schlecht an was erinnern können: Kein Gehirn = Keine Erinnerung, die man aber nicht braucht, wenn man an jede beliebige Information des Universums gelangen kann und so das Universum selbst den Erinnerungsspeicher darstellt. Zurück in einem Körper ist natürlich die Wahrnehmung futsch und da man die Information nirgends gespeichtert hat, außer im Universum selbst, kann man sich eben nicht erinnern...


    Zu viele "Wenns" ich weiß... physikalisch wäre es wohl theoretisch möglich, von der Praxis sind wir wohl oder übel noch ein Weilchen entfernt, es sei den man kann als Geist wirklich diese Informationen abrufen, was einem dann aber auch nix mehr bringt...
    Obwohl es ja Leute geben soll, die jene Informationen auch zu Lebzeiten abrufen können (Wahrsager, Medien etc.), wie auch immer die da dran kommen. Und wie vertrauenswürdig Menschen beim "weiterleiten" von Informationen sind, wissen wir ja. :P
    Ich will damit nicht sagen, dass die Frau vielleicht gelogen hat. Tatsache ist jedoch, dass ihr Wissen, dass sie für einen Moment lang alles wusste, nichts bringt, da sie es jetzt nicht mehr weiß und damit die Information wieder verloren ist...
    (Sorry für den langen Text...)

    Falls es Geister geben sollte:


    Zitat

    1. warum sehen alle geister aus wie menschen?


    Geister wären, da sie offensichtlich noch nicht mit physikalischen Mitteln nachgewiesen werden konnnten, etwas was man nicht im herkömmlichen Sinne sehen, hören, riechen etc. könnte. Dazu müssten sie aus Materie bestehen, die sich inzwischen recht leich nachweisen läßt. Auch ein elektromagnetisches Feld scheidet inzwischen wohl aus, denn auch die kann man inzwischen hinreichend messen und es wurde nie ein Geist damit bewiesen.
    Falls also Geister existieren, bestehen sie aus etwas, was wir uns in keinster Weise bildlich vorstellen können. Was tut unser Gehirn, wenn wir etwas wahrnehmen, was wir normalerweise nicht wahrnehmen sollten/könnten (z.B. einen Geist?)? Es übersetzt das wahrgenommene in etwas, was uns bekannt ist. Wenn wir z.B. eine fremde, vielleicht sogar verzerrte Stimme hören, die in unserer Sprache zu uns spricht, denkt sich unser Gehirn gleichzeitig eine Person dazu, die eben unserer Erfahrung nach menschlich sein müsste. Das selbe bei Geistern: Wenn sie existieren würden und wir einen Weg hätten sie wahrzunehmen, würde unser Gehirn nach der naheliegendste Erinnerung schöpfen auf die die wahrgenommen Merkmale zutreffen (oder einfach ausschalten :) )
    ABER um die Frage zu beantworten: Wenn es Menschengeister gäbe, gäbe es auch sicher andere...


    Zitat

    2. warum haben geister die gestalt die sie als lebende person hatten, der körper ist doch weg, die seele hat doch eine andere gestalt


    Wenn wir mal davon ausgehen, dass wenn Geister existieren, sie ebenfalls eine Art von Bewußtsein haben oder gar sind, dann wäre es auch naheliegend sich so aussehen zu lassen, mit was man sich am ehesten identifizieren kann. Wenn ich mir vorstellen würde zu sterben und hätte die Wahl michselbst aussehen zu lassen, wie ich möchte, dann würde ich vielleicht mit einigen netten Formen herumexperimentieren, würde aber doch beim guten alten Bild von mir bleiben.
    Warum aber sollte ein Geist/Seele seine Form ändern können? Die Beschränkung der Form würde doch nur für Materie oder materieähnliche Zustände gelten, da Geister aber offensichtlich nicht dazu gehören würden (siehe 1.), hätten sie auch keine Beschränkung, was ihre Form angeht. Soweit in der Theorie, wie es in der Praxis aussehen würde, gäbe es Geister... ka.


    Zitat

    3. warum sehen wir fast nie tiergeister? haben tiere es einfacher, hinüberzugehen?


    Da könnte man wieder die Theorie über das Bewußtsein anführen. Wenn der Mensch das einzige Wesen wäre, dass ein Bewußtsein hat (was ebenfalls immernoch pure Theorie ist) und man um Geist zu werden eben solches Bewußtsein braucht, wäre es logisch, dass Tiere keinen Geist hätten... Andererseits, was spricht dagegen, dass sie ein Bewußtsein haben, sicher keins wie wir es kennen. Da müßte man sich jetzt über die Definitionen streiten...


    Zitat

    4. gibt es acuh dino-geister?


    Siehe 1-3 :) Wenn es Geister gäbe und Tiere ein Bewußtsein hätten und sie nicht durch irgendwelche Umstände auch als Geist ausgelöscht werden würden (man weiß ja nie) und die Zeit ebenfalls keine Rolle spielen würde, dann gäbe es bestimmt auch Dinogeister. (Also irgend einer der Punkte muss wohl nicht stimmen, denn es hat noch nie einer von Dino-Geistern berichtet?)


    Zitat

    5. nehmen wir an, es gibt ausserirdische (was ich sicher denke!): wenn man stirbt, und wiedergebohren wird (angenommen), wird man ja evtl auch als alien wiedergebohren. wenn ein alien stirbt, könnte man den alien-geist auch auf der erde sehen?? das jenseits ist ja nicht an planeten gebunden.


    Siehe 1-4
    Jetzt müßten wir noch annehmen, dass für Geister so etwas wie "Raum" ebenfalls ein Fremdwort wäre, was in Anbetracht ihrer physikalischen Eigenschaften durchaus im Rahmen des Möglichen wäre, dann wäre es natürlich Theoretisch möglich, sofern es ebenfalls auch Aliens gibt, dass ein Alien als Mensch und umgekehrt wiedergeboren werden würde. ABER, wenn man ein Geist wäre und kann sich irgendwie wiedergebären lassen, warum sollte man als etwas anderes wiederkommen, als als Mensch? Zudem man ja auch in der Lage sein müsste eben zu jenen Aliens zu kommen und auch davon zu wissen, um in eins wiedergeboren zu werden. Natürlich gilt das nur, wenn wir jetzt nicht auch noch annehmen, dass eine "Höhere Macht" das Ganze mit der Wiedergeburt regelt. Wenn wir jetzt auch noch von Höheren Mächten ausgehen würden, dann wäre ohnehin alles Vorstellbare und Unvorstellbare möglich. :P


    Die Fragen sind nicht blöd. Ich denke jeder, der sich ansatzweise mit dem Thema Geister beschäftigt kommt auf ähnliche Fragen irgendwann. Der Streit zwischen Gläubigern und Skeptikern wird dahingehen so lange weitergehen, bis die eine Seite die andere endgültig Lügen gestraft hat, wobei es sich hier ähnlich verhält wie mit der Religion: Widerlegt man einen Grundpfeiler des Glaubens, finden die Gläubiger trotzdem einen Grund weiter daran zu glauben (siehe Darwin + Kirche).
    Umgekehrt ist es bei der Wissenschaft ähnlich. Wiederlegt man ein bisher gültiges Theorem, entwickelt man einfach ein anderes, was dem ersten zwar ähnlich ist, aber schwerer zu wiederlegen. So wie der Glaube an Geister, physikalische Grundgesetze oder Gott, sind solche Dinge lediglich Modelle, um uns das Leben ein wenig leichter und erklärbarer zu machen, da wir Menschen nunmal Unbekanntes auf den Tod nicht ausstehen können. Manche von diesen Modellen sind auf die eine oder andere Art nachvollziehbar (vom Verstand, physikalisch, theoretisch?) und wir akzeptieren sie. Unsere Umwelt und Wahrnehmung ist nur ein Konstrukt unseres Gehirns :P


    "Wir wissen heute, dass der Mond nachweislich nicht vorhanden ist, wenn niemand hinsieht."
    David Mermin (theoretischer Physiker)

    Das mit den immer wieder erstehenden und untergehenden Hochkulturen seit es Menschen gibt ist grundsätzlich schlüssig und die Idee auch nicht neu. Wobei "milliarden" von Jahren noch von Säugetieren keine Spur war.


    Der aufrechte Gang ist ja das, was das erste nachweisbare Zeichen der Entwicklung zum Menschen hin war, was sich inzwischen auf etwa 7 Millionen Jahre zurück verschoben hat. Dass heißt seit etwa 7 Millionen Jahren ist der Mensch potentiell dazu in der Lage Werkzeuge zu benutzen, da er die Hände nicht mehr zum Laufen braucht, auch wenn die ältesten Artefakte viel jünger sind.
    Dennoch ist es durchaus möglich, Indizien gibt es genug, dass es innerhalb der Zeit, sagen wir mal vom Homo Erectus bis heute, einige "Phasen" gab, die auf eine gewisse Art von Hochkultur hinweisen. (Natürlich wird es schwieriger überhaupt etwas nachzuweisen, je weiter man in die Vergangenheit versucht zu schauen)
    Seit dem Ende der letzten Eiszeit vor ca. 12000 Jahren haben sich nachweislich mehrere Hochkulturen entwickelt, so haben wir zum Beispiel Abu Hureyra und Mureybit, zwei Städte im "fruchtbaren Halbmond" die bereits in der Frühphase der Jungsteinzeit errichtet und über Jahrtausende durchgehend besiedelt waren. Wobei selbst die frühen Phasen auf eine in sehr kurzer Zeit (wenige Jahrhunderte) hoch entwickelte Bautechnik hinweisen. Man bedenke, dass dies als eine Zeit gilt, in der der Mensch überhaupt sesshaft geworden ist und zum ersten mal feste Hütten baute!


    Von diesem Punkt ausgehend haben sich andere Hochkulturen entwickelt.
    Alles was während der Eiszeit war ist heute kaum noch nachzuweisen, da die Eismassen und spätestens danach das Schmelzwasser die meisten Spuren vernichtet haben.
    Dennoch gibt es genug Indizien für höher entwickelte Kulturen vor dieser Zeit.


    Beste Beispiele um die Ecke sind Bilzingsleben und Schöningen:


    Schöningen ist sicher bekannt, da dort die etwa 270.000-400.000 Jahre alten Speere aus Holz gefunden wurden, die so perfekt erhalten waren, dass man sie heute noch benutzen könnte. Das besondere an den Speeren ist, das sie von der Technik her so ausgewogen konstruiert waren, dass sie selbst mit heutigen Sport-Wurfspeeren mithalten könnten.


    Noch besonderer ist allerdings Bilzingsleben, ein Ort an dem man eine sogenannte "Kultstätte" des Homo Erectus fand: Einen Runden mit Teilweise ortsfremden Gestein gepflasterter Bereich an dessen Kopf eine Art Altar gefunden wurde, begleitet von einer ganzen Reihe, teilweise gravierter Tierknochen. (Mit die ältesten Nachweise menschlicher Symbole)
    "Religion" zählt neben der Sozialstruktur und Technologie mit zu den Dingen, die den "modernen" Menschen ausmachen, wobei Technologie bedeutet die Natur den Bedürfnissen anzupassen und nicht umgekehrt.
    Wenn man davon ausgeht, dass immer nur ein Bruchteil dessen, was damals gewesen ist, erhalten bleibt, wäre Bilzingsleben ein "Beweis" für eine frühe Hochkultur, die jene wichtigen Vorraussetzungen erfüllen würde.


    Man könnte jetzt unendliche Beispiele nennen von kulturellen Veränderungen die auf einen deutlichen "Wechsel" hinweisen, wo also eine Kultur unterging und eine andere, primitivere weiter machte. Es gäbe genug Indizien dafür, leider jedoch keine wirklichen Beweise. Möglich ist es allemal, dass sich zumindest seit der Eiszeit viele Hochkulturen entwickelt haben, teilweise aufeinander aufgebaut haben und dann wieder untergegangen sind. Atlantis wäre in diesem Fall vielleicht eine davon, die als eine der wenigen mythologisch überliefert und dadurch natürlich mystifiziert (übertrieben dargestellt) wurde. Wenn es auch keine Beweise für eine Kultur gibt, die vor 10.000 Jahren Technologien hatte, die selbst der unsrigen überlegen war, so gibt es genug Hinweise auf Kulturen, die der restlichen Welt immens weit vorraus waren, technologisch, sozial und kulturell.


    Sorry für den langen Text...

    Neue Wohnungen können mitunter eine solche Wirkung haben, insbesondere wenn man z.B. von einer eher ruhigen Wohnung in eine eher belebte zieht. Solange du selbst noch natürliche Erklärungen für die Schatten und Geräusche findest würde ich mir zumindest keine Sorgen machen, dass es in deinem Haus spukt.
    Dennoch gibt es für jenes Gefühl was du beschreibst sicher eine Ursache. Ob die jetzt natürlich ist oder eben übernatürlich ist jetzt die Frage. Ich denke bei sowas ist es immer wichtig einen klaren Kopf zu bewahren und sich nicht hineinsteigern zu lassen.
    Wenn dich ein solches Gefühl z.B. ereilt obwohl dir niemand irgendetwas unheimliches gesagt hat, du eben keine unheimlichen Filme zuvor gesehen hast und du auch sonst nicht zuvor schon darüber nachgedacht hast, wenn also das Gefühl wirklich (und dabei mußt du denke ich ehrlich zu dir selbst sein) aus heiterem Himmel über dich kam, ist es zumindest nicht auszuschließen, dass du irgendetwas wahrgenommen hast. Auch hier gibt es unzählige Phänomene natürlichen Ursprungs, die wir bewußt nicht wahrnehmen (z.B. Niederfrequenzen) die aber eben auch solche Gefühle auslösen könnten.
    Einen Beweis zu finden, ob du Geister spüren kannst oder nicht, wird schwerlich möglich sein. So wie sich generell nie wirklich etwas übernatürliches Beweisen läßt.
    Aber du selbst könntest weitere Nachforschungen anstellen, z.B. in dem du Beobachtest wann und wo du dieses Gefühl bekommst. Ist es immer gleich oder gibt es Unterschiede?
    Wie ist deine Stimmung davor und danach?
    Wenn es andere Menschen in der Nähe gibt, insbesondere welche die NICHT an Geister und ähnliches Glauben, beobachte sie ob sie sich seltsam verhalten. Dabei sind es oft Kleinigkeiten, z.B. jemand der normalerweise ganz ruhig ist fängt an sich an den Haaren herumzuspielen (nur als Beispiel).
    Der beste Beweis, den du für dich selbst (nicht für andere, denn glauben wirds meistens eh keiner) anstellen kannst ist jemanden zu finden der unbelastet ist, aber auch in irgendeiner Form zur selben Zeit etwas wahrnimmt, allerdings ohne dass du ihn fragst: "Spürst du auch was?" Denn damit würdest du die Antwort bereits suggerieren. :)
    Das ganze klingt vielleicht recht umständlich und kompliziert, könnte dir aber vielleicht dabei helfen die wahrheit herauszufinden, ob du wirklich etwas übernatürliches spürst oder ob es doch natürliche Erklärungen gibt.


    Natürlich hast du auch die Wahl das Gefühl einfach zu unterdrücken. (Passiert häufig auch ganz von alleine, wenn du es dir nur einredest, dass da nichts ist!) Dann hättest du zumindest Ruhe vor eventuellen Geistern.
    Angst brauchst du jedenfalls keine zu haben. Geister kommen und Geister gehen auch wieder, wenn sie ignoriert werden. :)

    Prinzipiell würde ich sagen richtig, aber es gibt da ca. 1%, vielleicht auch 0,1% von jenen der eine oder andere doch zumindest teilweise Hellsehen könnte. (Nur theoretisch gesprochen)


    Um mit sowas richtig viel Geld zu verdienen müsste man eine von zwei Möglichkeiten nutzen können:


    1. Man hat diese Fähigkeit so in den Griff, dass man auch objektiv für sich selbst Vorhersagen zu machen und die dann auch noch "nutzbar" zu machen.
    Aber wer ist schon sich selbst gegenüber Objektiv? Ich meine Menschen können durchaus ehrlich zu anderen sein, sind es jedoch nur sehr sehr selten zu sich selbst und wenn man sieht, dass "Scheiße" passiert, ist man der erste, der es nicht wissen will...
    Gehen wir mal vom Beispiel der allgemeinen Hellseherei aus (also nicht nur Zukunftsschau), dann ließe sich das durchaus nutzen, aber was hat man davon? Also muß man irgendwie 2.) erreichen


    2. Man findet jemanden (oder am besten viele) die für die Anwendung der jeweiligen Fähigkeit Geld bezahlen. Tatsache ist, dass kaum jemand Geld für eine Information bezahlt, welche sich nicht auf wissenschaftliche oder anders erwiesene Tatsachen beruht. Ich habe schon Leute gesehen, die einen "Hellseher" zu einem jeweiligen Finanzgeschäft befragt haben. Die Antworten waren wohl alle sehr zufriedenstellend (im Sinne davon, dass alles gestimmt hat) und dennoch bekommt jener Hellseher dann, je nach Angebot (Questico, private "Line" oder was auch immer) vielleicht seine 10,- Euro raus und der Anrufer ist vielleicht ein gemachter Mann/Frau. Glaube nicht, dass sich einer von jenen Leuten "erbarmen" würde dem Hellseher dann eine "anständige" Provision zu zahlen, schon garnicht wenn es von Firmengeldern kommen soll. :)
    Es gäbe dann natürlich die Möglichkeit, dass man quasi immer wieder Vorhersagen etc. für eine Person machen soll. Das kann durchaus lukativ sein, aber auch hier: Provision? Nö! Wenn man sich ansieht, wie Questico und konsorten Arbeiten, dann können einem die echten Hellseher nur leid tun. Andererseits ist der Markt auch so mit sogenannten "Hellsehern" überflutet, dass "echte" auch kaum eine Chance haben dagegen anzukommen, denn:
    Niemand will die Wahrheit hören. Wenn jemand zwei Hellseher anruft mit der typischen Frage: "Kommt mein Liebster zu mir zurück?" und der eine "echte" Hellseher antwortet "Nö!" und der andere "Natürlich kommt er zurück. Alles wird gut! Sie werden eine lange Reise machen..." Wen wird der "Kunde" wohl bei der nächsten Frage anrufen? Wohl kaum den, der irgendwelche Hiobsbotschaften hat. Ist so, der Mensch WILL die Wahrheit nicht hören.


    Nehmen wir also mal alle negativen Aspekte weg und finden tatsächlich einen Hellseher, der sich von irgendeinem Firmenboss fest anstellen läßt und dabei auch eine ordentliche Provision kassiert. Was passiert wohl, wenn sich jener Hellseher, obwohl er eine 99,99%ige Trefferquote hat einmal irrt? Ich möchte jedenfalls nicht dabei sein. :P


    Und das ist jetzt mal keine Theorie, denn ich kenne genug Leute denen es so ergangen ist und auch noch heute ergeht. (Ob man diese Leute nun als Hellseher bezeichnen will, oder Leute die einfach nur sich sehr gut in andere hineinversetzen können und deshalb so viele richtige Antworten geben können oder ob sie einfach nur Glück haben lasse ich natürlich mal offen)
    Letztlich bleibt nur ein einziger Weg für sowas richtig Geld zu verdienen: Sich selbst an die Massenmedien verkaufen und daraus eine "Show" machen. Und wie allgemein bekannt ist, sind jene die im Fernsehen und Co. auftreten meistens erwiesene "Showkünstler" haben aber wenig mit Hellseherei gemein.
    Das heißt also, um mit hellseherischen Fähigkeiten richtig Geld zu verdienen muß man sich selbst verkaufen und die Wahrheit einem auch ziemlich egal sein und dafür braucht man nun wirklich keine übersinnlichen Fähigkeiten, wobei wir wieder dabei wären, dass es wahrscheinlich keine (oder nur sehr wenige) "echte" bekannte Hellseher gibt...


    Das Ganze nur mal um den tatsächlich existierenden Teufelskreis zu beschreiben, wobei es hier wirklich egal ist, ob die Person wirklich übersinnliche Fähigkeiten hat oder diese sich nur einbildet und trotzdem sehr hohe Trefferquoten erzielt.


    Letztlich gibt es immernoch jene kleine Gruppe von Leuten mit angeblichen übersinnlichen Fähigkeiten, die das damit Geld verdienen aufgegeben haben und hin und wieder für die Polizei arbeiten, die dann aber auch, sobald ihre Trefferquote zu hoch ist bekommt es schnell mal mit dem BND oder anderen Instanzen zu tun...


    Fazit: Hellsehen ist doof, weil es im besten Falle nur den anderen etwas nutzt :P Warum sich also die Mühe machen sowas überhaupt zu lernen? (Was widerum für die Theorie sprechen würde, dass es keine Hellseherei gibt, weil niemand sowas auf Dauer anwenden würde, da man ja doch irgendwie egoistisch ist)


    P.S.: Habe ich grade wirklich so viel geschrieben? Notiz an selbst: Weniger Unsinn reden... Vor allem WENIGER reden...

    Die Fähigkeit zu kontrollieren wäre sehr kompliziert zu lernen (gleichzeitig aber auch sehr einfach, je nach dem wie man da heran geht).
    Das Hauptproblem ist wie gesagt der Verstand, da der alle Informationen egal ob durch natürliche oder übernatürliche Sinne wahrnehmen für uns so verarbeitet, dass wir etwas damit anfangen können. Wie gesagt, um es voll kontrollieren zu können müßte man seinen Verstand "verlieren", was wie wir wissen dann auch nicht besonders weiterhilft :P
    Und wenn man bewußt versucht diese Fähigkeit anzuwenden ist auch der Verstand voll da, der widerum, wenn man nicht den Schutzmechanismus umgeht, die Informationen wieder verschlucken würde...
    Lottozahlen vorherzusehen würde folgende Probleme bringen:


    1. Um so genaue vorraussagen zu machen müßte man wirklich weitgehend den Verstand ausschalten können, den wir aber nunmal brauchen würden, um diese Informationen, die wir bekommen in Zahlen umzuwandeln und in dieser Form in unser Gehirn speichern. Das ganze hat ein bisschen was von Unschärferelation: Je mehr du den Verstand abschaltest, desto leichter sind Vorhersagen, die aber ohne Verstand ja nicht zu nutzen sind... nur theoretisch, würde aber mit den "Erfahrungen" der Hellseher überein stimmen.


    2. Es bringt nichts die Lottozahlen vorhersagen zu können, wenn man gleichzeitig aber nicht vorhersieht, dass man im Lotto gewinnt und das wäre es z.B. worauf man sich vom Verstand her einlassen könnte. Und wenn man vorhergesehen hat, dass man im Lotto gewinnt, wozu dann mühsam die Zahlen herausfinden, was ja nach 1.) eh nicht geht...


    3. Die Fehlerquote. Selbst wenn es also möglich wäre den Verstand und die Wahrnehmung so in Einklang zu bringen, dass man komplexe Informationen wie Zahlen "sehen" kann, heißt das immernoch nicht, dass man bei der "Übersetzung" nicht Fehler macht, so wie jeder Mensch auch optischen Täuschungen erliegen kann. Bei einem übernatürlichen "Sinn" wäre das nicht anders. Und um Täuschungen auszuschließen müßte man wieder den Verstand einschalten... Ein Teufelskreis.


    Was man "lernen" kann, wäre eben jene Balance zu finden, durch die man gewisse "unscharfe" Informationen erhält und die dann Interpretiert (was jeder Wahrsager, der wirklich einer ist macht, zumindest nach den vielen Aussagen und Erfahrungen). Und da wir alle Menschen sind, können jene Interpretationen auch falsch sein und je präziser die Information, desto leichter schleichen sich Fehler ein.
    Die Lottozahlen also auf diese Weise vorherzusagen wäre also genauso ein Glücksfall wie auch ohne übernatürlichen Einfluss im Lotto zu gewinnen... (Zumal es ja Leute geben soll, die nach den Lottozahlen fragen, aber nie Lotto spielen und so auch nicht gewinnen können!)


    Nichtsdestotrotz: Unkontrolliert ist die Fähigkeit doof, weil man eben auch Dinge sieht, die man vielleicht nicht sehen will (Tod von Freunden, Beziehungsende... all die Sachen haben wir hier ja im Forum zu genüge)
    Kontrolliert ist auch doof, weil wenn es eine wirkliche Vorhersage ist, kann man ja nix machen um das Geschehen aufzuhalten oder hervorzurufen. Der einzige Vorteil, den es bringen würde ist der, dass man sich psychisch schonmal darauf vorbereiten kann, wenn man denn an seine eigenen Fähigkeiten glaubt.


    Natürlich gäbe es noch die andere "Wahrsagerei", die vom jetzigen Zeitpunkt aus die Informationen verarbeitet und Tendenzen aufzeigt, z.B. "Wenn du so weitermachst, stirbst du an Lungenkrebs" etc. (doofes Beispiel ich weiß!) Die wiederum könnte man im Alltag nutzen, aber auch hier wäre das tatsächliche Eintreffen des vorhergesagten Ereignisses nicht garantiert, denn auch hier sind viele Fehler möglich.


    Lange rede kurzer Sinn: Ja es ist theoretisch möglich diese Fähigkeit zu kontrollieren, wenn auch äußerst unwahrscheinlich damit die Lottozahlen vorhersagen zu können. (eben etwa so wahrscheinlich wie ohne Hellseherei im Lotto zu gewinnen :P)

    Stell dir vor, du hättest die Fähigkeit der Hellsichtigkeit oder Präkognition, dann gäbe es für das Phänomen der Unkontrollierbarkeit und auch die Art der Vorhersehung eine mögliche Erklärung:


    Du sagst selbst du glaubst eigentlich nicht an diese Fähigkeiten. Insbesondere wenn du mit dieser Vorstellung aufgewachsen bist ergebe das folgendes Problem: Du siehst Dinge, die in der Zukunft geschehen, aber dein Verstand glaubt nicht an diese Dinge, also schließt er sie, wie alles, was nicht in den Alltag gehört und nicht verarbeitet werden kann in ein tiefes Kämmerchen in deinem Gehirn ein. Das dient dazu, dass du nicht durch deine "Visionen" den Verstand verlierst, weil du ja nicht dran glaubst etc. Der Verdrängungsmechanismus ist also praktisch eine Art Schutz vor dir selbst.
    Du hast ebenfalls geschrieben, dass du ein sehr nachdenklicher Mensch bist, wodurch du deinen Verstand ziemlich belastest (Die meisten Menschen denken eher weniger nach).
    Dies kann wiederum zu einer Überlastung führen, wodurch der oben genannte Schutzmechanismus sich "lockert", egal ob es nun dabei um eine "Vision" geht die du gerade hast oder eine, die du hattest und sie nun von deinem Gedächtnis wieder freigegeben wurde. Deshalb wäre es durchaus erklärbar, warum du vorwiegend "alltägliche" oder unwichtige Dinge vorraussiehst oder (was nicht auszuschließen wäre) besonders Extreme Dinge, aber vor allem Dinge die mit dir persönlich zu tun haben.
    Wenn du dir den Verstand als kleines Männchen in deinem Gehirn vorstellst, das Informationen sortiert, dann würde das Männchen bei Überlastung es durchaus vielleicht nicht schaffen jene Vorhersehung in die Schublade: "Bitte verdrängen" abzuheften. Entweder weil das Ereignis zu unwichtig ist und damit dein Verstand nicht wirklich gefährdet ist sich zu verlieren ODER weil es so extrem ist, dass das Männchen allein damit schon überlastet ist und nicht schnell genug all die Informationen zu verstecken... (Das Beispiel wirkt Kindisch, aber sich den Verstand als eine Art "Alter Ego" vorzustellen hilft manchmal...)
    Deshalb ist es auch so schwer sowas zu kontrollieren und warum Lottozahlen nicht funktionieren. :)
    Das oben genannte ist nur eine Theorie, aber wenn sie auf dich zutrifft, sollte etwas weniger Nachdenken das Problem zeitweise beheben... Ganz abstellen würde schwerer werden, da sich jetzt kaum noch abstellen lässt, da du ja nunmal darauf aufmerksam geworden bist. :) Die Frage ist ja auch, willst du es überhaupt abstellen?

    Der Eintrag des Frankfurter Telefonbuchs lautet:


    Illuminaten-Orden e.V. OTO
    Adalbertstr. 21
    D-60486 Frankfurt


    (Die Telefonnummer habe ich jetzt mal weggelassen, der arme Mann muß ja nicht gleich mit Anrufen bombardiert werden)


    Der Laden heißt, wenn ich mich richtig erinnere, "Occulta" und ja der Besitzer macht auch kein großes Geheimnis um seine Mitgliedschaft beim Orden. :)
    Ich behaupte nicht, dass es sich um DIE Illuminaten handelt, um die es in den ganzen Verschwörungstheorien geht, auch wenn die Geschichte (soweit er sie mir erzählt hat) sich weitgehend deckt.
    Ich habe ihn ehrlich gesagt auch nie gefragt, käme mir dabei ziemlich albern vor.


    (Der Laden ist recht einfach zu finden, wenn man an der Bockenheimer Warte steht, geht von der großen Kreuzung die Adalbertstrasse ab. Nach etwa 200 Metern ist der Laden dann auf der Linken Seite.

    Was wäre wenn...


    Zeit nicht existiert, nicht so wie es die Physik oder unser Empfinden uns erklärt. Wenn Zeit eine Illusion wäre, sie unser Verstand verwendet, um Dingen die sind einen Ablauf zuzuordnen.
    Als Beispiel: Nehmen wir an, die Zeit wäre vergleichbar mit einem Videoband. Demnach existieren alle Ereignisse (Bilder) gleichzeitig auf diesem Band, man sieht sich aber immer nur eins an, danach folgt das nächste usw. Dabei ist es nur unser Verstand, der uns sagt, dass wir das Band von Anfang bis zum Ende laufen lassen sollen, nicht etwa rückwärts schauen oder gar einzelne Bilder wild durcheinander ansehen.
    Wäre dies der Fall, wäre demnach auch jegliche Form der "Hellsicht" möglich und es gäbe durch unser "Zeitempfinden" zwei mögliche Arten der Hellsicht:


    1. Natürlich kann man aufgrund der Vergangenheit und der Gegenwart Tendenzen wahrnehmen, unbewußt oder bewußt, die in eine bestimmte Zukunft führen, die sich so vorhersagen läßt. Die Hellsichtigkeit dahinter wäre dann jene Bilder und Ereignisse in seinem Verstand virtuell fortzuführen, bis die jeweilige Frage beantwortet ist (Was nicht jeder so einfach könnte, da das Gehirn eine ziemliche Menge an Daten verarbeiten müsste). Je mehr Infos, desto "schärfer" das Bild der Zukunft.
    Da es aber nur Tendenzen sind, läßt sich dieses "zukünftige" Ereignis natürlich verändern oder verhindern.


    2. Nehmen wir mal an, jemand ist in der Lage, jenes Videoband vor- und zurückzuspulen, also seinen Verstand auszutricksen und das "Zeitgefühl" auszuschalten, dann würde er tatsächliche Ereignise sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft sehen können, an denen er unmittelbar oder nicht unmittelbar beteiligt ist.
    Wäre also Zeit wirklich nur eine Art Illusion unseres Verstandes, würde die Person dann diese Dinge sehen können, aber könnte nichts dagegen unternehmen, da das Ereignis bereits existiert, aber unser Verstand noch nicht dort angekommen ist.
    (Klingt wirr ich weiß.)


    Neben der Hellsichtigkeit würde es auch erklären warum jeder Mensch ein anderes Zeitempfinden hat oder warum für uns als Kinder 2 Stunden wie eine Ewigkeit erscheinen, aber als Erwachsener scheint diese Zeit viel zu kurz zu sein.


    Beweise? Gibts nicht, aber einige Belege wie z.B.:
    Der Mensch nimmt aufgrund der Beschaffenheit des Gehirns etwa 30 Bilder pro Sekunde wahr, eine Fliege dagegen nimmt 300 Bilder in der Sekunde wahr. Für sie wirken unsere Bewegungen wie in Zeitlupe, also läuft für sie die Zeit subjektiv 10x langsamer ab, als für uns. Aus diesem Grund braucht niemand Mitleid mit einer Eintagsfliege zu haben, denn subjektiv lebt sie viele Jahre.


    Nur eine Theorie... Was und ob man daraus irgendetwas gewinnt bleibt jedem selbst überlassen. :)

    Wahrscheinlich ist es bereits allen bekannt, aber es steht bisher nicht in diesem Thread:


    Der "Illuminaten Orden e.V. OTO" hat nicht nur ein Klingelschild sondern besitzt auch noch einen netten kleinen Laden, der neben magischen Utensilien und "ausrangierten Werken" des Ordens auch noch Wolle und Waschpulver aus dem 2. Weltkrieg verkauft. Ein Besuch lohnt sich alleine wegen dem Laden :P, aber belästigt den Besitzer nicht zu sehr, er ist wirklich nett. Ein bisschen kauzig vielleicht.
    Wahrscheinlich kehren da schon genug Weltverschwörungstheoretiker ein um "DIE WAHRHEIT" zu erfahren...


    (Aus Datenschutzgründen werde ich hier keine Namen/Adressen usw. posten, aber wer weiß wie man googelt wirds von selbst finden :) )