Beiträge von brimskimi

    "Doch schieben wir auch das beiseite (vielleicht umgeht der geheimnisvolle Mechanismus die Sonne irgendwie), und beschränken uns auf Beobachtungen. Mit Hilfe von Satelliten lässt sich der Erdradius heute auf Millimeter genau bestimmen."


    Das Thema hatten wir schon. Hätte man dies getan, könnte man das Ergebnis ja publizieren. Gelle?

    Ausschließen kann man einen größeren Treffer aber definitiv nicht. Im Gegenteil, in jüngster Zeit hat man sich ja darauf verständigt, daß es mindestens eine solche Katastrophe gegeben hat, was zuvor verneint wurde. Die kraterübersäte Oberfläche des Mondes zeigt darüberhinaus auf, daß es kleinere Treffer geben kann, die eine gewisse Überlebenschance ermöglichen.

    Da wir grad schon wieder bei den Dinos sind, schließt sich auch hier wieder der Kreis. Nicht mal die hartnäckigsten Evolutionisten leugnen heute noch, daß die Dinos und andere Arten durch eine Katastrophe globalen Ausmaßes ausgerottet wurden.


    Nur ist man halt mal die Zeitachse kräftig nach links, d.h. 65 Mio. Jahre gerutscht, damit sich Katastrophe, Lyell, Darwin und wie sie denn sonst heissen mögen, nicht in die Quere kommen.

    Die Theorien über den Verlauf des Erdklimas korrespondieren sehr stark mit der Theorie des Geologen Charles Lyell über die Schichtenbildung. Seit dieser Zeit lehnt der wissenschaftliche Mainstream Katastrophentheorien ab. Aber stell dir vor, diese Ansicht würde kippen, spätestens dann wäre die Evolutionstheorie eines Charles Darwin gewissermassen katastrophal schockgefrostet und als endgültig falsch erkannt.


    Deshalb ändern sich manche Theorien halt gewissermassen evolutionär langsam. :D

    Zitat von "Nieselpriem"

    Eben. Anscheinend schafft es brimskimi nicht, die Begriffe "Eiszeit" und "Kaltzeit" zu trennen.


    Ja richtig, denn einige Posts zuvor hat ein


    Zitat von "Nieselpriem"

    Ja und? Diese Katastrophe nennt sich "Eiszeit". Interessant, nich wahr?


    in aller Kürze noch ausdrücklich die "Eiszeit", nicht die "Kaltzeit" als Katastrophe bezeichnet. Dann bleibt es also dabei. In der Eiszeit lebten Flusspferde am Rhein und wurden durch eine hereinbrechende Katastrophe ausgerottet.


    Zitat von "Nieselpriem"

    Die derzeitige Eiszeit hat vor ca. 30 Mio. Jahren begonnen.

    Da sind wir uns diesmal ganz sicher.

    Zitat von "Nieselpriem"

    Ähm... Vor 120000 Jahren gab es noch Flusspferde im Rhein. Die letzte Kaltzeit begann vor 115000 Jahren. Den Hippos wurde es zu kalt und sie haben sich verkrümelt. Zurückgekehrt sind sie nie. WAS, um Himmels Willen, ist denn daran so schwer zu verstehen? :shock:


    Irgendwann frag ich nicht mehr nach. Unter den Eiszeitgläubigen wird der Beginn der Eiszeit vor 1, 2 oder mehr Millionen Jahren anscheinend selbst nicht mehr geglaubt.
    Wenn dem aber trotzdem so sein sollte, dann hätten sich die Flusspferde bereits in dieser Zeit aus Mitteleuropa verkrümelt, um dann in der plötzlich hereinbrechenden Warmzeit vor 120.000 Jahren durch Mittelmeer, Atlantik und Nordsee in den Rhein zurückzuschwimmen. Wenn dem nicht so sein sollte, brauchst du dich nicht länger abzumühen, dir Szenarios auszudenken, die irgendwie möglich erscheinen könnten.

    Zitat von "Nieselpriem"


    Zurückkommen? Bitte? Die nächste Warmzeit erleben wir gerade. Und wo sind jetzt deine Fluspferde in Europa? Also mir ist noch keins begegnet. :roll:


    Zitat von "Nieselpriem"


    Ja und? Die letzte Kaltzeit begann hier in Europa vor ca. 115000 Jahren. In der Warmzeit davor herrschten hier durchaus angenehme Temperaturen. Muss ich das jetzt verstehen?


    Ich komme mit deiner chronologischen Sortierung nicht klar. :evil:


    Zitat von "Nieselpriem"

    Weil Mammuts nunmal typische Eiszeittiere sind. Es gab garkeinen Grund für sie, während der Eiszeit auszusterben. Erst als das Wetter wieder wärmer und damit auch feuchter wurde, änderten sich die Lebensbedingungen und die Mammuts zogen sich zurück, bis sie ganz ausstarben. Was zum Geier ist daran denn so schwer zu verstehen?


    Die Warmzeit vor 120.000 Jahren hatten sie noch unbeschadet überstanden...


    Deine Erklärung überzeugt mich nicht.



    Und das

    Zitat

    Erklärungsmmodelle gibte s genug, und an allen wird etwas wahres sein


    nenne ich eine Kaufhaustheorie. Von allem gibt es etwas. Den Ramsch kriegt man hinterhergeworfen.

    Also das größte Rätsel ist für mich, daß die Theorie des "natürlichen Aussterbens" der Mammuts, Flusspferde und anderer Arten so populär ist, obwohl sie nicht erklären kann, wie alles zustande kam. Die Theorie stammt doch von ansonsten klugen Leuten. Oder nicht? :roll:

    Zitat von "Nieselpriem"

    brimskimi :


    Wo ist denn da der Widerspruch? Mit Beginn der letzten Eiszeit fanden die Flußpferde in Europa eben keinen geeigneten Lebensraum mehr und zogen sich in wärmere Gebiete zurück.


    Jetzt versteh ich gar nix mehr. Wieso und vor allem wie kamen die Viecher in der Warmzeit zurück? :X


    Zitat von "Nieselpriem"

    Nur setzte diese Kaltzeit eben nicht innerhalb von Minuten ein.

    Wer sagt dir das?

    Die Mammuts sind am Ende einer Eiszeit ausgestorben. Sie teilten das Schicksal mit vielen anderen Arten. Wenn sie also deiner Meinung nach wegen der Eiszeit ausstarben, warum am Ende - und nicht am Anfang?

    Nieselpriem


    Die Verwunderung ist ganz auf meiner Seite. In deinem vorletzten Post hast du noch behauptet, die Eiszeit sei schuld am Aussterben der Tiere. Jetzt bist du der Meinung, es habe eine Warmzeit in der Eiszeit gegeben. Wie erklärst du das, zumal diese Aussage ziemlich nah an der Katastrophentheorie, die besagt daß es einen scharfen Kälteeinbruch in einer Warmzeit gegeben hat, liegt?

    Zitat von "Nieselpriem"

    Ja und? Diese Katastrophe nennt sich "Eiszeit". Interessant, nich wahr?


    Ja und ? Die letzten Flusspferde im Rhein gab es vor etwa 120000 Jahren. (Quelle) Und ich kann sogar weiterhelfen. Den Viechern war es in Afrika einfach zu heiss. Und so schwammen sie durchs Mittelmeer und machten Winterurlaub in Europa, um sich abzukühlen.

    Da können Archäologen mit Funden so lange wedeln wie sie wollen, solange sie den Historikern untergeordnet sind. Für die gibt es nämlich keine Hochkultur in den Anden. Aber vielleicht ändert sich mal etwas an der wissenschaftlichen Hackordnung.

    Die fast-100%-Prozent-Aussage erlaubt noch andere hübsche Assoziationen. Wenn (fast) alle Leser schlau sind, dann stimmt der Satz "Wer das liest, ist schlau". Warum muß aber jemand, der schlau ist, sich in Paraportal-Foren rumtreiben?
    Womit wir wieder bei der Ausgangssituation sind. Wer diskutieren will, tut es. Andere mögen es bleiben lassen.

    Wow! 99,9 PROZENT zustimmende Mitleser! :winks: Das ist ja besser als das Wahlergebnis von Erich Honecker.
    Dann gilt aber gleichzeitig, daß Null Komma Eins Prozent Diskutierende mit einer schlafenden Mehrheit koexistieren. Wenn das nicht zu denken gibt...

    Zitat von "Einsamer Schütze"

    PS: Wenn du schon ein Umberto-Eco-Fan bist, lies nicht nur "Baudolino" sondern auch mal "Das Foucaultsche Pendel".


    Eventuell könntest du mal angemessen argumentieren, wenn es nicht zuviel verlangt ist, inwiefern sich der Roman das "Das Foucaultsche Pendel" vom Roman "Die Zweifel des Salai" abhebt bzw. unterscheidet, statt beleidigt Leine zu ziehen.


    Zitat von "Dirk"

    Es stellt sich nämlich vor allem eine Frage, welchen Nutzen hätte man einen König zu erfinden? Ich glaube nicht, daß es darauf auch nur eine halbwegs sinnvolle Antwort findet.


    Diese Frage stellt sich tatsächlich und sie ist sogar leicht zu beantworten. Fomenko sagt, daß beispielsweise die Romanows (Zarendynastie in Russland) geschichtliche Figuren ausgetauscht haben, um ihre eigenen Verbrechen zu vertuschen. George Orwell stellt in "1984" die These auf, daß derjenige der die Vergangenheit kontrolliert, über die Gegenwart herrscht. Robert Harris stellt im Roman "Vaterland" die These auf, daß die Nazis jegliche Erinnerung an die Vernichtung der Juden löschen wollten.


    Ich denke, daß es genügend Beispiele gibt, die geschichtliche Legendenbildungen und Geschichtsklitterungen erklären.

    Bei jedem x-beliebigen Römerfilm stört ja auch niemand, daß Handlung und Personen frei erfunden sind. Wahrheitsfindung ist in meinen Augen ein erkenntnistheoretischer, kriminalistischer und damit ein interdisziplinärer Vorgang. Mögen die Wissenschaftler in ihrem gutbezahlten Paralleluniversum residieren und weiter schweigen.

    Zitat von "Einsamer Schütze"

    Seltsam, scheint sich in den Altertumswissenschaften noch nicht rumgesprochen zu haben, die halten das Werk komischerweise für echt. Wer hat es denn als Fälschung entlarvt? Etwa die selben Leute, die Mittelalter und Antike zusammenwurschteln wollen?


    Komischerweise hat es das Thema "Tacitus" in den Kulturteil der FAZ geschafft. Na sowas. :shock: Das rezensierte Buch ist übrigens wirklich gut. Es gibt einen ausführlichen Anhang zu den Themen Tacitus und Borgia-Papst.