Beiträge von Kathami

    Guter Vortrag Gamma ;)


    Hab leider keine Zeit mehr, lange Beiträge sorgfältig auszuarbeiten, daher hier mal eine Schnellversion.




    Zunächst einmal müssen wir davon ausgehen, dass wirklich Flugzeuge existierten.


    Dazu hab ich hier mal ein paar sehr interessante Quellen:




    Dieses Video beschäftigt sich mit der These, dass gar keine Flugzeuge
    existierten (eine These, bei der zunächst ersteinmal alle "WATT?"
    schreien werden - aber einige Aspekte sind zumindest schlüssig, wenn
    auch nur Indizien und keine Beweise)


    http://video.google.de/videoplay?docid=-…ember+clues+new




    Diese Artikel beschäftigen sich mit ferngesteuerten Flugzeugen oder Raketen die ins Pentagon und ins WTC flogen:


    http://alles-schallundrauch.blogspot.com…ge-911-aus.html


    http://initiativevernunft.twoday.net/stories/5168492/


    Edit Zensur: Link entfernt, da nicht mehr verfügbar.
    (weitere werdet ihr dann noch reichlich finden)






    Dann müssen wir weiterhin davon ausgehen, dass wirklich niemand der
    Passagiere vom eigentlichen Ziel wusste. Die Passagiere wurden
    (angeblich) sprichwörtlich dazu aufgefordert mit ihren Verwandten und
    Familien zu telefonieren.


    Dazu empfehle ich folgenden Film:


    Edit Zensur: Link entfernt, da nicht mehr verfügbar.


    (die weiteren Teile gibts auch bei youtube)



    Eine weitere Frage die wir uns stellen müssen ist, warum es Artikel
    darüber gibt, das Osama Bin Laden schon seit Dezember 2001 gestorben
    ist und er sogar von den Amerikanern ärztlich


    versorgt wurde, obwohl er zum Staatsfeind Nr. erklärt wurde.


    http://www.islampress.de/2008/4/3/bin-la…seit-jahren-tot




    Weiterhin datierte die französische Zeitung Bin Ladens Tod auf das Jahr 2006:


    http://politik.germanblogs.de/archive/20…1ag62l67e3m.htm


    http://www.tagesspiegel.de/politik/;art771,2191251




    Auch wenn sich die Daten nicht gleichen, Bin Laden wird nachwie vor offiziell gesucht!






    Es gibt tausend weitere Fragen. Googelt das einfach mal und stellt selbst Fragen.


    Ich habe selbst noch vor ein paar Monaten alles für Humbuk gehalten was
    die "Verschwörungstheoretiker" so erzählen. Aber trotzdem solltet ihr
    nicht alles glauben, was die Massenmedien euch erzählen. Überprüft
    einfach erstmal, welche Indizien es alles gibt die gegen die offizielle
    Version sprechen und macht euch dann ein Bild.








    MfG

    Also die einzige Argumentation des Autors beruht meiner Meinung darauf, jegliche Behauptung von Kritikern als lächerlich darzustellen. Es ist diese übliche Gruppenstruktur, die jeder aus den Sozialwissenschaften kennt: Anführer, Mitläufer und Sündenbock. Irgendjemand mit hohem Ansehen teilt der breiten Masse mit, dass eine bestimmte Minderheit am Übel schuld ist und sofort dreschen alle auf diesen Sündenbock ein. Wenn man der Geschichte folgt, dann sah diese Struktur anhand von Beispielen so aus: Kaiser Nero (Anführer) - das römische Volk (Mitläufer) - Christen (Sündenbock)! Hitler (Anführer) - das deutsche Volk (Mitläufer) - Juden (Sündenbock)!
    Eine solche Argumentationsweise(!) nenne ich meschenverachtend mein verehrter Mister Gamma (und das bezieht sich auf den Autor, nicht auf dich. Auch wenn du dessen Ansicht scheinbar teilst). Fakt ist, dass solche Argumente niemanden vorwärts bringen, ebensowenig wie Beleidigungen. Und um den Anfang zu machen und zu verdeutlichen, dass wir "Verschwörungstheoretiker" nicht geisteskrank sind entschuldige ich mich für jegliche Äußerung, die irgendjemand als Provokation ansieht. (Und wehe es kommt nachher die Behauptung ich wäre feige oder manipulierbar ;) )


    Versuchen wir also das ganze rationaler und objektiver anzugehen.

    Zitat

    Dass immer wieder die gleichen Gruppen in den Fokus der Verschwörungstheoretiker geraten, ist kein Zufall. Denn Verschwörungstheorien bauen auf einem dualistischen Weltbild auf, das von einem Kampf der «Guten» und «Bösen» ausgeht.


    Dazu kann ich nur sagen, dass Herr Jaecker Atheist sein muss, denn scheinbar geht er selten in die Kirche. Außerdem ist das dualistische Weltbild schon fast als factum anzusehen. Selbst Physiker glauben an Antimaterie ohne diese jemals gesehen zu haben.
    Gleiches gilt auch für "Gut" und Böse". Das hat einfach nur mit Moral zu tun und mit der Tatsache, dass "Gut" nicht ohne "Böse" existieren kann.
    Doch beginnen wir ganz vorn mit dem Anfang seines Statements:

    Zitat

    Der Bericht, den die überparteiliche Kommission zur Untersuchung der Terrorattacken vom 11. Sep-tember kürzlich vorgelegt hat, ist beeindruckend. Rund 2,5 Millionen Aktenblätter wurden gesichtet, 1.200 Personen befragt, die Ereignisse minutiös recherchiert. Fazit: Dass die Anschläge nicht verhindert wurden, sei einem «Versagen der Politik, der Führung, der Leistungsfähigkeit und - vor allem - der Vorstellungskraft» zuzuschreiben. Zudem gebe es keine «glaubwürdigen Belege» dafür, dass Al Qaida bei den Anschlägen mit der irakischen Regierung unter Saddam Hussein zusammengearbeitet habe.


    In der Tat sind Zahlen und Statistiken immer wieder sehr gut zu gebrauchen, um Menschen zu beeindrucken. Wenn Millionen Artikel und Texte und tausende Experten ein Argument unterstützen, dann ist dieses für die breite Masse schon so glaubwürdig und wahrheitsgemäß, dass man den Inhalt gar nicht erst veröffentlichen muss. Trotzdem ist dieses Argument nach wie vor nicht als "wahr" bewiesen! Ein gesunder Menschenverstand behalt nach wie vor seine Zweifel und wer diese aufgibt und blind dem Mainstream hinterherrennt ist viel leichter manipulierbar.
    Herr Jaecker fährt fort mit:

    Zitat

    Starker Tobak für die US-Regierung. Doch kaum war der Bericht erschienen, erhoben die Verschwörungstheoretiker das Wort. Der Untersuchungsbericht verdiene eher den Titel «Harry Plotter und die Teppichmesser des Schreckens», höhnte der Buchautor Mathias Bröckers. Und sein Kollege Gerhard Wisnewski kritisierte, die Kommission stopfe nur die «Löcher der offiziellen Version» und habe immer noch keine Erklärung, «warum der Angriff von den angeblichen US-Staatsfeinden nicht viel effektiver gestaltet wurde, wenn sie schon vier große Flugzeuge unter ihrer Kontrolle hatten. Warum zum Beispiel nicht ein Kernkraftwerk angegriffen wurde oder die CIA- oder FBI-Zentrale.»


    Alles was diese Zitate zeigen ist, dass Menschen die Materie hinterfragen. Und es ist doch wirklich erstaunlich, wie Terroristen es schaffen konnten, mit Teppichmessern Flugzeuge zu entführen. Ich meine versetz du dich doch mal in die Lage eines Piloten oder eines Passagiers und da steht ein Kerl mit nichts weiter als einem Teppichmesser vor dir und du wüsstest genau dass du nur noch wenige Minuten zu leben hast. Müssten es nicht eigentlich die Terroristen gewesen sein die Angst hätten haben müssen vor knapp 100 Passagieren die sie allenfalls mit Messern hätten abwehren können? So etwas sind ganz normale Fragen und diese mit "schwachsinn" oder "geisteskrank" zu beantworten zeugt nicht von Toleranz und ist meiner Meinung nach kindisch und dialoghemmend.

    Zitat

    Schuld sind die Amerikaner und Juden

    ?
    Da nimmt Jaecker aber ziemlich harte Worte in den Mund. Durch solche Behauptungen denunziert er alle Menschen, die Machthabern misstrauen, obwohl dies eigentlich durch die negativen Erfahrungen aus der Geschichte völlig normal sein sollte. Durch die Heraufbeschwörung dieses alten Sündenbocks "Jude" und dieses neuen Sündenbocks "Amerikaner" wirkt er selbst rassistisch, denn niemand aus der Masse der Kritiker hat jemals so etwas behauptet.

    Zitat

    Wisnewskis Äußerungen sind bezeichnend. Denn abgesehen von der Menschenverachtung, die aus seinen Zeilen spricht - dreitausend Tote sind ihm offenbar nicht «effektiv» genug - argumentiert er nach einem typischen verschwörungstheoretischen Muster: Sämtliche offiziellen Verlautbarungen gelten nur mehr als Beweis für die Plausibilität der eigenen, entgegen gesetzten Theorien. Und dass der US-Regierung schlicht die Vorstellungskraft gefehlt haben könnte, um mit den Anschlägen zu rechnen, kann schon gar nicht sein. Denn in der Welt der Verschwörungstheoretiker gibt es für alles eine Erklärung. Sie reduzieren komplexe Vorgänge und Strukturen auf simple, überschaubare Zusammenhänge und unterstellen, dass unsichtbare Mächte die Weltgeschichte lenken - und die Bevölkerung kräftig übers Ohr hauen.


    Dreitausend Tote wären aus Sicht der Terroristen nicht genug gewesen. Das ist Wisnewskis Aussage! Jaecker verdreht hier die Fakten um einen Kritiker als "Monster" darzustellen.
    Was das "typische verschwörungstheoretische Muster" betrifft: Wer an Gott glaubt biegt sich die Bibel auch zurecht und legt sie nachher so aus, als hätte Gott uns durch den Urknall erschaffen. Ja, Jaecker hat Recht. Kritiker sehen die Aussagen aus der "Öffentlichkeit" häufig als Lüge an. Aber er selbst tut nichts anderes. Das ist einfach eine normale Reaktion die durch das individuelle Weltbild bestimmt wird. Deswegen sind "Verschwörungstheoretiker" für die breite Masse ebenfalls Lügner.

    Zitat

    Drei Jahre nach den Terroranschlägen sind krude Verschwörungstheorien zum 11. September der Renner. In den Buchläden stapeln sich Bücher mit Titeln wie «Septemberlüge. Was am 11. September 2001 wirklich geschah», «Der inszenierte Terrorismus - Auftakt zum Weltenbrand?» oder «Wir werden schamlos irregeführt! Vom 11. September zum Irak-Krieg». In zahlreichen Internet-Foren wird munter drauf los diskutiert: Warum existieren keine Bilder des Flugzeugs, das ins Pentagon raste? Warum wurden 200 Israelis vor den Anschlägen in den USA verhaftet? Und auch der Dokumentarfilmer Michael Moore bedient in seinem Streifen «Fahrenheit 9/11» den Verschwörungsglauben: Warum reagierte US-Präsident Bush nur so gelassen, als er von den Anschlägen erfuhr? Was bei den Verschwörungstheoretikern in Frageform daherkommt, hat faktisch den Charakter einer Beweisanklage. Denn die Antwort auf die große Frage, wer hinter den Anschlägen steckt, steht für sie schon fest: Die Amerikaner selbst - und immer wieder die Juden.


    Herr Jaecker hat keine Ahnung, wen die meisten Kritiker anklagen, weil er sich zu wenig mit der Materie auseinandergesetzt hat. Weder Amerikaner, noch Juden, sondern korrupte Machthaber und einflussreiche Lobbyisten sind dafür verantwortlich. Das gesamte Konzept hat nichts mit Alltagspolitik, Wahlprogrammen und sonstwas zu tun, sondern wird global betrachtet.

    Zitat

    Derartige Behauptungen sind nichts Neues. Im Zusammenhang mit großen geschichtlichen Ereignissen, mit gesellschaftlichen Umbrüchen und Krisen hatten Verschwörungstheorien schon immer Erfolg. Während der Französischen Revolution etwa verbreiteten einige Prediger und Monarchen die Legende, dass Freimaurer und Illuminaten als Drahtzieher für die revolutionären Ereignisse verantwortlich seien. Zwar waren die Freimaurer in nicht öffentlichen Logen organisiert und vertraten die Ideen der Aufklärung. Ihr Ziel war jedoch die Emanzipation des Individuums und nicht etwa der Umsturz der staatlichen Ordnung. Der Illuminaten-Orden hatte einen politischeren Anspruch und arbeitete ebenfalls im Geheimen. Die Organisation war aber nur im bayerischen Raum aktiv und löste sich im Jahre 1785 auf - dennoch tauchen die «Illuminati» noch heute in vielen Verschwörungstheorien auf.


    Und hier werden alle Kritiker unter einen Teppich gekehrt. Dabei ist es total schwachsinnig die Theorien von damals mit denen von heute in Verbindung zu setzen. Herr Jaecker zieht hier eine Kausalkette, die absolut unlegitim ist. Der Vergleich hinkt! Ich will nicht abstreiten, dass es keine Illuminaten-, Freimaurer- und andere "Sekten"verschwörungen gab/gibt, doch hat es den Anschein, als wolle Jaecker die Kritiker durch das Heranholen von alten Klischeebildern die Unglaubwürdigkeit von Kritikern beweisen.

    Zitat


    Im 19. Jahrhundert entstand dann der Mythos von der «jüdisch-freimaurerischen Weltverschwörung». Hinter den großen gesellschaftlichen Umwälzungen, hinter der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Modernisierung wurden die Juden als treibende Kraft vermutet. Einen Höhepunkt fand diese Verschwörungsparanoia mit der Verbreitung der «Protokolle der Weisen von Zion», einem antisemitischen Pamphlet, in dem ein angebliches konspiratives Treffen von zwölf Vertretern der Juden geschildert wird, die mit Hilfe von Liberalismus und Demokratie die Weltherrschaft erringen wollen. Zwar begrüßten viele Juden tatsächlich die gesellschaftliche Modernisierung, denn sie erhielten endlich staatsbürgerliche Rechte und hatten die Chance, in den freien Berufen Fuß zu fassen. Aber ihnen deshalb zu unterstellen, sie steuerten diese Entwicklung, war schlichtweg infam.


    Ja es war infam. Und das beweist, dass es Geschichte ist. Dieses Argument hat keinerlei Effekt im Bezug auf die Gegenwart, da es lediglich eine vergangene Situation wiedergibt, die nichts mit der heutigen Situation gemeinsam hat.

    Zitat

    Besonders erfolgreich in der jüngeren Zeit ist der Verschwörungstheoretiker Jan van Helsing. Vor rund zehn Jahren veröffentlichte er zwei Bücher mit dem Titel «Geheimgesellschaften», die eine Verkaufsauflage von 100.000 erreicht haben sollen und 1996 wegen Volksverhetzung beschlagnahmt wurden. Van Helsing halluziniert darin eine Jahrhunderte alte, weltweite Verschwörung von Illuminaten und Freimaurern, dem Bankhaus Rothschild, den Rockefellers, Ölgesellschaften und - man halte sich fest - Aliens herbei. Seine These: Die Verschwörer seien für den Ausbruch der beiden Weltkriege sowie für etliche andere historische Ereignisse wie den Irak-Krieg im Jahre 1991 verantwortlich. Immer wieder nennt van Helsing kaum bekannte Organisationen wie Bilderberg oder die Trilaterale Kommission, zieht Verbindungslinien zu wichtigen US-Politikern und behauptet, die Verschwörer seien der Weltherrschaft nahe.


    Bis auf die Aliens, Freimaurer und lluminaten kommt das der heutigen Situation recht nah, da muss ich dem Autor ausnahmsweise einmal Recht geben.

    Zitat

    Bei aller Differenz: Die nach dem 11. September erhobenen Vorwürfe an die «Öl-Mafia», die amerikanische Waffenlobby oder die neokonservativen Berater der US-Regierung sind von den Mutmaßungen eines Jan van Helsing oft nicht weit entfernt. Dass diese Gruppen bestimmte Interessen verfolgen und einflussreich sind, mag ja sein. Aber wenn man ihnen unterstellt, sie würden die USA steuern und in weltweite Kriege stürzen, wird ihre Rolle maßlos überschätzt. Denn Interessenvertretung ist in demokratischen Staaten legitim und noch lange keine Verschwörung. Auch die Art und Weise, in der einige Zeitungen über die geheimnisvollen «Think Tanks» orakelten, in denen die Kriegspläne der USA ausgeheckt worden seien, ist drastisch übertrieben: Als ob es hierzulande keine Institute und Stiftungen gebe, welche die Regierung mit Expertisen und Ratschlägen versorgten.


    Dann sollte Herr Jaecker einmal Primärquellen zur Seite ziehen statt nur das zu wiederholen, was uns die abertausenden TV-Sender täglich einhämmern wollen.
    Außerdem wird den Angeklagten immer wieder die Möglichkeit gegeben, sich zu verteidigen. Doch stattdessen nutzen sie ihre Autorität um die Fragen ignorieren zu können. Wenn sie nichts zu befürchten haben, können sie die Karten ja offen auf den Tisch legen. Aber um auf vorherigen Punkt zurückzukommen: Das tun sie nicht und dass macht sie unglaubwürdig.
    An dieser Stelle nehme ich mir dann auch gleich mal das Recht, Herr Jaecker mit seinen eigenen Waffen anzugreifen: Sie unterschätzen die Macht "dieser Gruppen!"

    Zitat

    Wem nützt der 11. September


    Die Crux ist, dass die Geschehnisse und Vorgänge im Gefolge des 11. September tatsächlich kaum durchschaubar sind. Die Art und Weise etwa, wie die US-Regierung die Begründung für den Irak-Krieg zurecht gebogen hat, ist höchst problematisch - und ein gefundenes Fressen für Verschwörungstheoretiker. Aber Verschwörungstheorien führen in die Irre. Weil sie als Welterklärungsmuster zu simpel sind, um den komplizierten Verhältnissen gerecht zu werden. Weil sie der Vielschichtigkeit der Ereignisse und den komplizierten Mechanismen der Demokratie nicht gerecht werden, sondern die Sichtweise verengen.


    Sehr schön, dass hier die "Cui bono?" Frage gestellt wird. Damit ist ein erster Schritt zum offenen Dialog zwischen Kritikern und Skeptikern getan, den ich mir persönlich sehr wünsche und welcher auch sehr hilfreich sein wird. Denn genau wegen dieser Frage klagen einige Menschen die "Machtelite" an.
    Störend ist jedoch der Teil danach, da er Thesen aufstellt, die nun wirklich niemand beweisen kann, als auch widerlegen kann. Dem stelle ich die Behauptung "Verschwörungstheorien sind eine unverzichtbare Opposition zur Erklärung der Geschehnisse" gegenüber.
    Nicht zuletzt hat der Mensch, um den letzten Punkt dieses Zitats aufzugreifen, das Talent, komplizierte Vorgänge zu vereinfachen. Warum also nicht auch hier? Die Welt muss nicht zwangsweise kompliziert sein - Wir sind lediglich zu dumm.

    Zitat

    Und so sehen die Verschwörungstheoretiker immer nur das, was in ihr ressentimentgeladenes Weltbild passt. Alles andere wird ausgeblendet. Sie rufen: Wem nützt der 11. September?, und beantworten die Frage gleich selbst: Den USA, weil sie die Welt nun mit ihren Kriegen überziehen und «amerikanisieren» würden. Oder Israel, weil es den Anti-Terror-Kampf nutze, um sich der Palästinenser zu entledigen. Ist es nicht verdächtig, wird geraunt, dass einige von Bushs Beratern Juden sind?


    Das stimmt nicht Herr Jaecker. Sie reden von Extremfällen, doch betrifft es nicht die Allgemeinheit der Kritiker. Es gibt durchaus Menschen, die sowohl die öffentlichen Versionen, als auch die Verschwörungstheorien kritisch beäugeln.
    Zudem ist nicht auszuschließen, dass alle anderen Menschen nicht dasselbe mit uns Kritikern tun? Die haben auch ihre eigene Vorstellung in die solche Theorien nicht hineinpassen und "schupps" - sind das alles nur noch Spinner.

    Zitat

    Dass immer wieder die gleichen Gruppen in den Fokus der Verschwörungstheoretiker geraten, ist kein Zufall. Denn Verschwörungstheorien bauen auf einem dualistischen Weltbild auf, das von einem Kampf der «Guten» und «Bösen» ausgeht. Um ihre Funktion der Sinnstiftung und Weltdeutung zu erfüllen, müssen sie an bereits vorhandene gesellschaftliche Stimmungen und Ressentiments anknüpfen. Und so reproduzieren sie Feindbilder, die es so ähnlich schon vor hundert Jahren gab.


    Verschwörungstheorien sind daher höchst gefährlich und haben mit investigativer Recherche und Kritik nichts zu tun. Keine Frage: Der verschwörungstheoretischen Versuchung zu widerstehen, ist manchmal schwer. Aber notwendig für alle, die ihren Verstand nicht an der Garderobe abgeben wollen.


    Zu guter Letzt noch eine Stellungnahme zu seinem Schlusswort:
    Den ersten Teil habe ich anfangs bereits bewertet, also zum letzen Punkt.
    Ja, nein, nein, nein.
    Verschwörungstheorien sind in der Tat gefährlich. Wer diese ohne zu fragen für bare Münze nimmt ist ebenso ein Idiot (Verzeihung, aber mit fällt gerade kein besseres Wort ein) wie jemand, der diese Theorien ohne zu zögern in die Mülltonne wirft.
    Aber nein, die haben sehr wohl mit Recherche und Kritik zu tun. Recherche beinhaltet nämlich auch Fragen zu stellen statt nur Massenmedien zu verfolgen. Zudem gibt es viele Webseiten von freien Journalisten, die haufenweise Quellen, Audiomaterial, Bildmaterial und Videomaterial zur Verfügung stellen und es ist jeder herlichst eingeladen, sich selbst schlau zu machen.
    Der Verschwörungstheoretischen-Versuchung zu widerstehen ist leichter als sie zu verabschäuen. Dies ist jedenfalls meine persönliche Erkenntnis. Denn egal wie vielen Menschen man erzählt, dass die Dinge, die in solchen Theorien behandelt werden, der Wahrheit entsprechen könnten - die meisten Menschen haben viel zu viel Angst davor, sich dieses Szenario auszumalen, denn es würde ihr bisheriges Leben komplett zerstören und sie unglücklich machen. Deswegen stempeln es so viele Menschen ohne zu überlegen ja direkt als Blödsinn ab und leben lieber ihr eigenes, glückliches Leben ohne sich Gedanken über solche Probleme machen zu müssen.
    Letztes ist unveranwortlich! Es sollte unsere Pflicht sein, eine möglichs breit gefächerte Masse an verschiedenen Meinungen zu haben und diese zu diskutieren. Es ist schon schlimm genug, dass die Massenmedien nur noch Parallelinformationen weitergeben. Der gesunde Menschenverstand muss Fragen stellen, sonst sehe ich schwarz für unsere Zukunft.


    Ich hoffe dass dieser Beitrag objektiv genug war um die Klischee-Kluft zu überbrücken und ein weiteres gutes Beispiel gibt zur Kommunikation und zum Dialog.




    MfG

    Oh doch wir haben Macht. Stell dir einfach mal vor 6 Milliarden Menschen auf der Welt würden sich erheben. Ich glaube nicht dass die Atombomben auf uns werfen würden, sonst wären die selbst auch dran ;)
    Das ist ein Informationskrieg und wenn wir aufhören zu denken, dass wir eh nichts dran ändern können und uns aufraffen, egal wie anstrengend ein Tag voller Arbeit auch sein mag, dann können wir immer mehr Informationen bekommen und letztlich doch beweisen, was nun richtig ist. "Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren."
    Also hört auf auf stur zu schalten, jeden VTler zu ignorieren und selbst nichtmal Indizien anhand von Quellen, Fotos,Videos oder sonstigem zur Seite zu ziehen. So erscheint ihr nämlich gerade unglaubwürdig.
    Let the fight begin ;)

    Sicher...Und ihre hochentwickelte Technologie bekommen sie vom vom Nikolaus geschenkt!
    Nein ich glaube, die Antwort die nun folgen würde wäre "internationaler Schwarzmarkt."
    Aber woher kommen die Waffen auf dem Schwarzmarkt wohl? Von Schmalspurterroristen oder Psychopathen, die sich in Industrienationen Waffen und Munition und Technologie zusammenklauen und dann irgendwo in Afrika für billiges Geld verticken? Vermutlich klemmen die sich auch noch SCUD-Raketen mit Anthrax-Sprengköpfen unter den Arm. Oder ist es vielleicht doch eine gut organisierte Mafiabande, die in militärische Sicherheitskomplexe eindringt und sich dort bedient?
    Die Kalaschnikows, oder Massenvernichtungswaffen oder die Technologie für Raketen kommt von wem? Richtig. Von Industrienationen. Da wirst selbst du mir nicht widersprechen.



    1. Was war während des Golfkrieges? Die USA hat Massenvernichtungswaffen im Irak stationiert, damit sich Saddam wehren konnte. Eben diese Waffen nahmen die USA dann 2003 als Begründung für den Irakkrieg. Allerdings haben sie die Dinger vermutlich vorher selbst zerstört oder versteckt, damit niemand den Absender entdecken konnte.
    Oder dem Iran, dessen Waffen von Israel, Großbritannien und Deutschland stammen?


    Quellen dazu:
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/13/13432/1.html
    http://de.indymedia.org/2007/02/167826.shtml



    2. Oder was ist mit der Technologie für Interkontinentalraketen, die die USA "irrtümlich" nach Taiwan geschickt hat? Das ganze geschah im Jahre 2006, berichtet wurde es 2008.
    Was die Taiwaner wohl die zwei Jahre gemacht haben, bevor sie die Teile wieder in die Staaten geschickt haben? Sie haben die Pläne und Teile kopiert, was denn sonst!?


    Quellen dazu:
    http://www.netzeitung.de/politik/ausland/948457.html
    http://www.welt.de/politik/art…ketenteile_an_Taiwan.html
    http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/555/165085/



    3. Kalter Krieg:
    Während dieser Zeit wurden von NATO und WP überall auf der ganzen Welt Waffen positioniert. Als Beispiel hätten wir Kuba, Türkei, Polen, Deutschland, Vietnam, Korea, ...
    Die Quellen dazu kannste meinetwegen selbst recherchieren, aber Kuba-Krise, Vietnamkrieg und Koreakrieg usw. sind eig. Themen, die man zumindest ansatzweise kennt.




    Also bei allem Respekt, aber die Sache mit der Technologie erscheint mir nicht aussagekräftig
    wenn du dir überlegst, wer die Terroristen mit diesen Waffen ausrüstet.
    Und ich halte es auch für ziemlich bescheuert, dass die Regierungen uns weiß machen wollen, dass diese Länder die Waffen entweder allein produzieren (wozu sie meistens nicht einmal das know-how besitzen, geschweige denn das Geld) oder aber von der Schwarzmarkt- und Schmugglermafia versorgt werden. Die meisten Waffen die die haben gibts nur im Militär, die werden zivil gar nicht oder zumindest nicht in diesen Mengen verkauft. Und dass sich das Militär beklauen lässt ohne dass es etwas merken will kann ich nicht nachvollziehen.



    MfG

    1. Horus war ein Sonnengott. Dem Mythos nach war Horus der Sohn der Isis und des Osiris. Osiris, der Gott des Jenseits, der Wiedergeburt und der Toten war zugleich Gott der Vegetation und Fruchtbarkeit. Er kann als "guter" Gott angesehen werden, der einen Bruder hatte, nämlich "Seth", der von Geburt an "böse" war. Zwischen den beiden bestand also die übliche Dualität, wie sie in fast allen Religionen wiederzufinden ist. Seth nahm Isis´Zwillingsschwester Nephthys zur Frau, so entstand eine Feindschaft und beide Gottheiten bekriegten sich. Seth tötete Osiris schließlich. Durch Osiris´Tod enstand das Jenseits und Isis sollte es mit dem Diesseits verknüpfen. Diese Macht nutze sie, um mit Osiris ein Kind zu zeugen - Horus, den Sonnengott, welches den Tod seines Vaters rächen sollte.
    Soweit die Mythologie.


    Nun gab es von Horus ein paar verschiedene Formen:
    - Harachte (Horus der beiden Horizonte) = Gott der Morgensonne
    - Harmachis (Horus im Horizont) = Personifikation der aufgehenden Sonne
    - Harpare (Horus, die Sonne) = selbsterklärend


    Zudem wurde Horus, wie ralf1986 richtig erklärte, häufig im Zusammenhang mit Re dargestellt. In Kom Ombo beispielsweise wurde Horus als Sohn des Re verehrt.
    Zudem teilen sich beide das falkenförmige Gesicht.



    Quellen: de.wikipedia.org/wiki/Horus_(%C3 ... Mythologie )
    de.wikipedia.org/wiki/Osiris
    de.wikipedia.org/wiki/Re_(%C3%84 ... Mythologie )


    Hat jetzt nichtmal 15min gedauert das zu recherchieren ;)



    2. 11. September 2001:
    Wer den dazugehörigen Thread mitverfolgt, weiß, dass ich die V-Theorien für glaubhafter halte als die offizielle Theorie. Zahlreiche Quellen werden in diesem Thread genannt.
    Ich beschäftige mich jetzt schon etwas länger mit dem Thema Bilderberger, 9/11, Kosovo, Grundgesetz uvm. und es schadet zumindest nicht, mal ein wenig Zeit für diesen Bereich zu opfern und sich Material dazu anzuschauen oder selbst zu recherchieren.
    Medien dienen dazu, den Menschen zu informieren. Diese Informationen müssen allerdings breit gefächert sein und sollten die Meinungen möglichst vieler, verschiedener Menschen berücksichtigen. Gleichzeitig hat man als Mensch der Moderne, dem so viel Wissen zugänglich ist aber auch die Aufgabe, sich möglichst umfassend zu informieren bevor man sich seine Meinung bildet. Die Geschichte hat doch nur allzu gut gezeigt was geschieht, wenn Medien gleichgeschaltet werden. Dann gibt es nur noch Propaganda. Diese Form der Manipulation gibt es auch heute, nur kommt sie jetzt dadurch zu tragen, dass Menschen nur noch bestimmte Informationen auf sich einprasseln lassen und das sind meistens Informationen aus dem Bereich der Massenmedien.
    Wenn man sich nicht einmal die Zeit nimmt, sich mit Andersdenkenden auszutauschen und deren Meinung analysiert, sich über deren Theorien selbst informiert und alles gleich als Blödsinn abstempelt was nicht auf ARD, ZDF und Co. gezeigt wird, dann manipuliert man sich im Grunde selbst.
    All jenen, die sich mit den V-Theorien befassen (und natürlich umgekehrt) und zu dem Entschluss kommen, dass sie doch lieber bei ihrer eigenen Meinung bleiben wollen, sei Lob und Dank. Aber es gibt nichts schlimmeres, als alles, was der eigenen Meinung widerspricht, ohne sich damit zu befassen als Blödsinn unter den Teppich zu kehren. Solche Kommentare wie "von daher mach ich mir keine Arbeit" zeugen meiner Meinung nach viel mehr von Verblendung als Behauptungen wie "9/11 war ein Inside-Job". Das ist meine Meinung dazu.


    3. Bankenverschwörung:
    Die Banken handeln mit unsichtbarem Geld und schaffen dadurch neues Geld. Das ganze nennt sich "Multiple Giralgeldschöpfung." Wenn Banken untereinander Kredite vergeben, dann hat die erste Bank ein Vermögen in Form von Schuldgeld, der Kreditnehmer dann Geld in etwas geringerer Menge (wegen der Zinsen - bei Banken noch etwas weniger wegen der Mindestreserve) zur Verfügung. Die eigentliche Geldmenge wird dadurch um ca 70% erhöht. Nun sollte man meinen, dass dieser Betrag mit Rückzahlung des Kredites wieder aufgehoben wird. Doch aufgrund der Zinsen muss zwangsweise mehr bezahlt werden als eigentlich an Geld vorhanden ist. Dadurch kommt es tatsächlich zu Inflation. Das bestreitet nicht einmal die EZB (Europäische Zentralbank).
    Ob die Inflationsrate dann tatsächlich unter 2% bleibt und ob es mehr Darlehenszinsen gibt als Festgeldzinsen weiß ich nicht. Doch was das Thema Staatsverschuldung betrifft: Der Staat leiht sich große Summen von Banken um Kredite ab zubezahlen. Er nimmt also für die Tilgung von Krediten Kredite auf. Daher ist es doch logisch, dass er sich immer mehr verschuldet. Im Grunde verschuldet er sich bei sich selbst, daher hat er auch kein wirkliches Interesse daran, seine Schulden wirklich zu bezahlen. Und hier kommen dann die V-Theorien ins Spiel, welche dann behaupten, dass dem Bürger die Staatsverschuldung nur eingebläut wird, um noch mehr Steuern zu rechtfertigen.
    Ob dabei nun der Staat oder die Banken der Nutznießer sind ist fraglich. Auf alle Fälle profitieren 90% des Volkes nicht davon.



    MfG

    Deine Theorie ist durchaus nachvollziehbar, doch hat sie den einen oder anderen Haken.


    1. Ein Bombenanschlag auf ein nationales Objekt:
    Was genau verstehst du unter "nationales Objekt"? Dieser Begriff ist weit gestaffelt und beinhaltet meiner Meinung nach mehr als historische Bauwerke oder Denkmäler usw.
    Das Pentagon ist in gewisser Weise auch einzigartig und ein Symbol für die Vereinigten Staaten von Amerika. Ebenso wie das Kapitol, dass vermutlich ebenfalls ein Anschlagsziel sein sollte.
    Und wer denkt bei New York neben der Statue of Liberty nicht auch an das WTC oder das Empire State Building, die immerhin für lange Zeit die höchsten Häuser der Welt waren und ein Symbol für die wirtschaftliche Macht Amerikas?
    Außerdem hätte ein Anschlag auf die Freiheitsstatue, die Golden Gate Bridge oder sonstiges überwiegend einen symbolischen Charakter, der die Nation der Staaten als ganzes kritisiert.
    Ein Anschlag aber, bei dem viele Menschen sterben und bei dem militärische Ziele und politische Einrichtungen angegriffen werden, stellt doch schon sehr viel eher einen Kriegsgrund dar, oder?
    Bei der Denkmalvariante kommt ja in dem Sinne niemand zu Schaden, oder?



    2. Ein Bombenanschlag auf das WTC (mit oder ohen Einsturz):
    Erklär mir mal, wie du in einem Gebäude, dass scheinbar Tag und Nacht von rund 1000 Menschen besucht wird, in dem auf fast jedem Zimmer ein Büroarbeiter sitzt oder sonstiges, eine so gewaltige Menge an Spregstoff versteckt anbringen willst, ohne dass auch nur irgendjemand (und sei es eine Überwachungskamera) davon Wind bekommt. Ich meine renn mal mit Sprengstoff beladen in ein Hochhaus bis ins 150. Stockwerk, grabe dir einen Weg zu den Stahlträgern und Stützpfeilern und bring deinen Sprengstoff da an inklusive Zünder. Und das machst du jedes fünfte Stockwerk bis nach ganz unten. Außerdem müsstest du noch alle Sprengsätze miteinander verbinden. Glaubst du wirklich, dass es niemandem auffallen würde?



    3. Anschläge auf militärische Objekte:
    Welchen Sinn würde es machen, einen Flugzeugträger oder ein Raketensilo oder sonst ein militärisches Kampfgerät zu zerstören, wenn du als Staat aufs Heer angewiesen bist und dieses und seine Macht erhalten willst?
    Außerdem ging es darum, Zivilisten zu töten! Keine Opfer oder nur militärische Opfer hätten nie eine solch einschüchterne Wirkung gehabt. Was interessiert es dich als Zivilist, wenn ein paar Soldaten getötet werden? Da glaubst doch zuerst daran, dass der Krieg auf rein militärische Ziele ausgelegt ist und niemand auf die Idee käme, Zivilisten zu bombardieren.



    4. Je mehr Schwachpunkte dein Sicherheitssystem aufweist, desto stärker kannst du es rechtfertigen, diese Lücken auszubessern.
    Stell dir vor, du würdest die Golden Gate Bridge sprengen oder ein Hochaus und Terroristen dafür verantwortlich machen. Dann müsstest du erklären, wie sowas passieren konnte.
    Bei solchen Dingen wie Brücken oder der Freiheitsstatue würden die meisten Terroristen Boote benutzen, ihr C4, Semtex oder sonstwas anbringen und wieder verschwinden. Dies würde zudem nachts geschehen. Bei einem Hochhaus würde das so ähnlich ablaufen, nur nicht mit einem Boot sondern vermutlich via U-Bahn oder LKW. Würdest du bei solchen Aktionen dann proklamieren, dass du alle Daten durchsuchen musst, dass Internet, die Telefone, die Medien kontrollieren müsstest, Spionagesatelliten einsetzen müsstest, Wohnungen durchsuchen müsstest und Chips einbauen müsstest um ein solches Ereignis zu verhindern? Da würden die Menschen sofort auf die Barrikaden gehen. Alles was du ihnen erzählen könntest wäre, dass es am sinnvollsten wäre, mehr Überwachungskameras in Hochhäuser zu bauen und das Sicherheitspersonal aufzustocken. Alles andere wäre zu teuer und zu auffällig verfassungswidrig.


    Nun stell dir aber mal vor, du lässt Flugzeuge entführen und diese in ein Hochhaus fliegen, welches dann einstürzt. Dann müsstest du davon ausgehen, dass jedes Hochhaus in deinem Land durch die Entführung eines Flugzeuges einstürzen könnte. Das erscheint zudem realistischer, weil es fast nichts kostet, Flugzeuge zu entführen. Aber beschaff mal den ganzen Sprengstoff für Bombenanschläge. Das wäre selbst der Al Qaida auf Dauer zu teuer.
    Terroristen kämpfen eher einen Guerillakrieg, wie die Vietcong beispielsweise. Die benutzten auch die Waffen ihres Feindes. Auf diese Weise versorgte dieser sie nämlich auch noch gleich mit.
    Und nach diesem Ereignis hast du dutzende Stellen, an denen dein Land Sicherheritslücken aufweist:
    1. Deine gesamten Flughäfen (und dazu auch noch ausländische) sind zu schwach bewacht.
    Du musst an allen Flughäfen mehr Überwachungskameras anbringen und Polizisten stationieren. Du könntest zudem jeden Passagier strenger untersuchen auf Herkunftsland usw. und noch strenger kontrollieren, was er bei sich trägt usw.
    2. Die Luftüberwachung müsste revolutioniert werden, damit Abfangjäger früher gewarnt werden können. Außerdem gäbe dir das die Gelegenheit, ein Gesetz durchzubringen, dass es dir erlaubt, Flugzeuge vorsorglich abzufangen. Zudem wäre das ein Grund, neue Satelliten und Radarschirme aufzubauen und jede Flugbewegung bis ins Detail zu verfolgen, was auch die Passagierliste betrifft.
    3. Die Hochhäuser und andere potenzielle Ziele müssten, so wie vorher erläutert, gesichert werden.
    4. Du kannst Dinge wie die Wehrpflicht leichter durchsetzen oder die Steuern erhöhen, um das Militär und die Polizei auszubauen, die die Bevölkerung schützen sollen.
    5. Die Tatsache, dass der Gegner Zivilisten angreift und nicht nur nationale Objekte, macht jedes dicht besiedelte Gebiet im Land zu potenziellen Zielen, die du bewachen müsstest.
    6. Ein solcher Angriff scheint viel durchdachter und aufwändiger als ein einfacher Bombenanschlag. Der Gegner scheint dadurch nicht willkürlich zu handeln, sondern geplant und hat deswegen auch vermutlich viele Informationen über seine Zielobjekte. Wie sind die daran gekommen und wie konnten sie so effizient und bis ins Detail planen? Sie haben Schläferzellen überall auf der Welt, erfahrene Piloten, die im eigenen Land das Fliegen lernen und Baupläne über Statik und könnten jederzeit wieder zuschlagen. Wie kannst du das als Staat vermeiden? Du überwachst alle Medien, durchsuchst Häuser, bewachst jeden Menschen auf Schritt und Tritt und verdächtigst von vorneherein alle Menschen des eigenen Volkes.


    Wenn du auf Überwachung aus bist, erscheint mir die letztere Variante eindeutig attraktiver um mein Ziel durchzubringen. Außerdem hast du nun auch eine nette Nation, gegen die du Krieg führen kannst. Deine anderen Vorschläge wären vielleicht weniger auffällig gewesen, aber auch wesentlich uneffektiver.



    MfG

    Wenn man der Theorie glaubt, waren es auch die Bilderberger die für die Weltkriege verantwortlich sind um ihre LoN (League of Nations) bzw. UN (United Nations) durchzusetzen und durch die Kriegsdarlehen eine goldene Nase zu verdienen. Außerdem gehen einige Kritiker auch davon aus, dass der Rothschild-Dynastie die komplette britische Wirtschaft gehört. Ich habe "Endgame" nämlich auch gesehen.
    Diese Thesen passen zweifellos ins Konzept, doch klingen sie leider zu unglaubwürdig, als dass sich viele Menschen ihrer annehmen würden. Dabei ist bei diesem brisanten Thema zumindest ein Zuhören notwendig und da hapert es schon. Da stempeln die meisten Menschen es lieber als Schwachsinn ab bevor sie sich mit solch großem Problem auseinandersetzen müssen. Im Konsum und im Glück lebt es sich ja auch einfacher.
    Naja hier gehts um die Bilderberger, Verzeihung bitte.
    Also was ich dazu noch ergänzen wollte ist, dass solche Treffen illegal sein sollten.
    In den USA (s. "Endgame") ist es z.B. verboten, sich als Politiker ohne Zustimmung des Senats oder Präsidenten im Geheimen mit Unternehmern zu treffen (Weiß grad nicht den Namen dieses Acts, aber ich weiß, dass es ihn gibt. Am besten bei google suchen ;) ). Solche Gesetze sollten weltweit verabschiedet werden. Außerdem halte ich es für sinnvoll, diese Theorie weiterzuerzählen, damit irgendwann einmal Demonstrationen stattfinden können, die eine Veröffentlichung der Themen auf den Konferenzen fordert.
    Das Risiko, versklavt zu werden ist nämlich zu gigantisch als dass man es unter den Teppich kehren sollte.


    MfG

    Mir gings nur um Brave New World, nicht um Angeberei ;)
    Denn Huxley beschreibt sehr gut die Situation, in der wir uns befinden. Zwar nicht ganz so extrem, aber dennoch gefährlich. Finde ich jedenfalls.
    Es ist kein Geheimnis, dass viele Menschen Huxleys Dysutopie als Utopie sehen (zumindest teilweise), da sie in dieser Welt immer glücklich sein könnten ohne irgendwelche Nebenwirkungen. Manchen Menschen mag es vielleicht auch anmuten, wie herrlich es sein könnte mit jeder Person Sex zu haben mit der man mag.
    Meine Befürchtung ist, dass die Gesellschaft von heute, der die Menschenrechte und der Wohlstand in die Wiege gelegt wurden, jegliche Ungerechtigkeit und Sklaverei vergessen, die um sie herum geschieht sofern sie sich selbst nicht davon betroffen sehen.
    Ich für meinen Teil komme aus der jungen Generation und da bekommt man sehr gut mit was junge Menschen in ihrem Leben erreichen wollen. Glück ist eine Droge und für solche Menschen wird dieses Glück in erster Linie durch Partys, Alkohol und Sex erreicht. Die Parallelen zu Huxleys "Brave New World" sind da erkennbar. Und ich will mir nicht ausmalen, was durch immer mehr wissenschaftlichen Fortschritt erst in 50 Jahren sein wird.
    Ich glaube jedenfalls dran, dass man Menschen dazu bringen kann, "ihre Knechtschaft zu lieben", wie Huxley es in einer Ansprache zu sagen pflegte. Menschen die glücklich sind, sind gleichzeitig blind für grausame Wahrheiten und unmotiviert sich zu wehren, weil ihnen dafür jeglicher kausaler Boden fehlt. Das mag aus Sicht vieler Menschen kein Problem sein, für mich ist es aber eines und da schließe ich mich Huxley an.


    MfG

    Also wenn ich ehrlich bin, ist es durchaus vorstellbar dass Hitler nicht nur allein der Tyrann war.
    Allein schon die Tatsache, dass ein ganzes Land bereitwillig einem Tyrannen folgt und es zulässt, dass Millionen Menschen ohne triftigen Grund ermordet werden und dass es wirklich genug Menschen gab, die seinem Rassenwahn folgten (nicht nur im Inland), zeigt doch im Grunde deutlich, wozu Menschen fähig sind. Warum also sollte es dann anderen Nationen egal sein wenn sie davon profitieren können? Die Geschichte ist voll von Tyrannen die skrupellos Milliarden von Menschenleben auslöschten allein zu ihrem eigenen, einzelnen Nutzen.
    Warum sollte es also nicht auch heute Menschen geben, die über Leichen gehen wenns für sie selbst von Vorteil ist? Der Humanismus und die Menschenrechte sind zwar schöne Ideale und es ist löblich dass sich so viele dran halten, doch spiegelen sie nicht die Realität wieder. Sie sind wie der Kommunismus, das Paradies oder sonstiges nur eine Utopie, die niemals überall funktionieren können.
    Ich appelliere hiermit deutlich an jene, die meinen, dass solche Taten nicht existieren können, weil sie gegen Menschenrechte verstossen und inhuman sind: Erzählt einem Massenmörder mal, dass er euch nicht töten kann, weils gegen das Gesetz ist.
    Ich wage zu bezweifeln, dass ihn das jucken wird.
    Von daher existiert meines Erachtens zumindest die Möglichkeit, dass Hitlers Gräueltaten bewusst benutzt wurden, um einigen einflussreichen Menschen noch mehr Macht zu geben.
    Dass Hitlers Taten inszeniert wurden ist allerdings eine These, die niemand halten kann!
    Dennoch ist es denkbar, und da wiederhole ich mich gern, dass es Menschen auf Seiten der Allierten gab, die Nutznießer von Hitlers Tyrannei waren und diese absichtlich verdeckt unterstützen oder provozierten.
    Motive gibts dazu jedenfalls genug. Da fällt mir die Gründung der UN ein, die Kriegsdarlehen, die Gründung der EU, Rassismus usw. ein.
    Fertig.

    Amen!
    Hier hat endlich jemand die Essenz begriffen, na Gott sei Dank.
    Deutschland ist ein Überwachungsstaat!
    Um dass herauszufinden, muss man einfach nur die Augen und Ohren öffnen.
    Bundestrojaner, Schäubles neuer Pass mit Fingerabdruck, Videokameras, Satelliten un Co. - Es lebe die Sicherheit! Jauchzet und frohlocket, der Herr ist uns gnädig und passt auf, dass böse Terroristen und Verbrecher uns kein Haar krümmen können. Das beruhigt mich total, wirklich. ch glaub ich frag mal den BND, ob er bei mir daheim auch ein paar Kameras einbauen möchte: Dann brauche ich die Kratzattacken meiner Schwester und unserer Katzen nicht mehr zu fürchten.
    Pfosten...
    Ich find sowas absolut unter aller Sau. Hatten Sie schonmal homoerotische Träume? Wichsen Sie unter der Dusche? Haben sie schonmal etwas geklaut? Treffen Sie sich mit Leuten, die vorbestraft sind? Leute das geht Euch verdammt nochmal einen sch***dreck an was ich tue. Das ist meine Privatssphäre verdammt nochmal!
    In Art. 1, Abs. 1 GG heißt es deutlich, dass die Würde des Menschen unantastbar ist. Weiterhin heißt es, dass es die Pflicht aller staatlichen Gewalt ist, diese zu schützen.
    Zu dumm, dass ich wie Ihr auf das GG pfeife. Nahezu jeder Artikel ist so gehalten, dass er durch "bestimmte Gesetze" eingeschränkt bzw. geändert werden darf. Ihr biegt Euch die Verfassung doch nach und nach immer mehr zurecht. Schön langsam, damit es niemand mitbekommt.
    Nach Art.5 des GG haben alle das Recht, ihre Meinung in "Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten". Weiterhin findet eine Zensur nicht statt. Darüber freue ich mich.
    Upps...Mist. Ich hab das Kleingedruckte nicht gelesen. Es gibt ja noch Art.5, Abs.2, welcher da lautet: "Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre."
    Oder wie wäre es hiermit: Art.10, Abs. 1 "Das Briefgeheimnis sowie das Post- und Fernmeldegeheimnis sind unverletzlich." Doch auch hier wieder die Einschränkung!
    Nach Art.10, Abs.2 dürfen durch Gesetze Beschränkungen angeordnet werden. Dient diese Beschränkung der Sicherheit der demokratischen Grundordnung, muss diese dem Betroffenen NICHT mitgeteilt werden.
    Oder wie wäre es mit der Ewigkeitsklausel? Unser schöner Art.79, der unsere Grundrechte sichert. Ein Artikel, der es verbietet, dass die Wesenszüge der Grundrechte in Art.1-20 geändert werden. Dumm nur, dass sich dieser dem Wort nach nicht auf sich selbst beziehen muss. Demnach ist Art.79 selbst rein rechtlich sicherlich auch veränderbar.
    Das Grundgesetz ist voll von solchen Versprechungen.


    Im Prinzip findet der Staat doch immer eine Möglichkeit, seine Gesetze zu umgehen. Wundert mich nicht, schließlich beschließt er sie ja auch selbst. Wenn ich schon höre, dass Politiker allein ihrem Gewissen unterworfen sind...Heutzutage sollte sich mal ein Politiker innerhalb der eigenen Partei ständig quer stellen...Dauert bestimmt nicht lange bis der da wieder rausfliegt.
    An dieser Stelle schlage ich dem heiligen hohen Rat mal geheime Abstimmungen vor. Wird auch nicht länger dauernd als der bisherige Mumpitz.
    Und selbst wenn...Dann habt ihr wenigstens weniger Zeit mein Privatleben zu durchleuchten.


    Ich hätte im Urlaub schon wieder nen Anfall kriegen können.
    Dauernd neue SMS, weil ich ein neues Netz hatte. Und auffer Fähre dann aufeinmal eine Werbe SMS auf mein Handy von eben dieser Fähre. Woher zum Teufel habt Ihr meine Nummer und woher wisst Ihr, wo ich gerade bin? Also da wo ich aufgewachsen bin, hat man vorger wenigstens "Bitte" zu sagen. Was für ein Frevel. :cry:
    Dabei hatte ich das Ding die meiste Zeit aus. Womit wohl klar wäre, dass die Dinger auch im Offline-Modus ortbar sind.


    Fehlt echt nur noch, dass in naher Zukunft meine Freundin mit mir Schluss macht, weil sie bei Google Earth zufälliger Weise mein Auto vor dem Haus einer anderen Frau gesehen hat. Hoppla. Dabei hab ich nichtmal eine Freundin. Egal. Schäuble wirds schon wieder hinrichten. (Hinrichten ist eigentlich ein gutes Stichwort...Naja ich halte besser die Klappe, bevor noch schwarze Männer bei mir anklopfen, weil ich Hinrichtung und Schäuble in einem Atemzug erwähnt habe.


    Da fehlen mir jetzt gerade echt die Worte. Was solls. Dass wir überwacht werden, und zwar mehr als wir erahnen und uns lieb ist sollte jedem klar sein.

    Hui...Hier ist ja einiges los... Entschuldigt, dass ich mit nicht die Zeit nehme und alle Beiträge sorgfältig durchlese. Die meisten scheinen sich eh zu ähneln. Wie sagt man so schön: "Meine Meinung steht fest. Bitte verwirrt mich nicht mit Tatsachen!"


    Nunja. Bezüglich der goldenen Milliarde denke auch ich, dass damit die Menschen der 1. Welt gemeint sind. Das lässt sich schon ganz einfach am nicht ganz so einfachen Phänomen der Globalisierung erklären. Genau genommen sind es in erster Linie wirtschaftliche Aspekte, die diese vorrantreiben. Es sind Unternehmer, die immer globaler interagieren, um ihren Profit zu steigern (Nein ich bin nicht linksradikal!). Das ist aus Unternehmersicht auch völlig nachvollziehbar. Warum in Westeuropa produzieren, wenn es in China, Indien oder Polen wesentlich günstiger geht?
    Politik und Gesellschaft spielen erst dadurch eine Rolle in Sachen Weltgeschehen.
    So gehts zum Beispiel um Standortqualitätssicherung durch Subventionen, Lohnkürzungen, Arbeitszeitverlängerung, höhren Eintritssalter für die Rente etc.
    Im Grunde ist jedoch die Wirtschaft der primäre Faktor für diesen Vorgang.
    Staat und Volk müssen den Unternehmen aufgrund des Neoliberalismusses also nachlaufen und haben selbst kaum Einfluss. Und kommt mir an dieser Stelle bitte nicht mit Gewerkschaften. Die haben denke ich höchstens ein aufschiebendes Veto.


    Der Prozess der sich demnach zu entwickeln scheint, ist der, dass in naher Zukunft immer weniger Menschen einen gehobenen Beruf ausüben werden, während der Rest ein Sklavendasein führen muss, wenn er nicht komplett ohne Einkommen enden will.
    Aus diesem Grunde wird es weltweit bald nur noch weniger als eine Milliarde Menschen geben, die in Wohlstand leben kann (Tendenz meiner Meinung nach fallend). Dieser Trend, auch als "Soziale Schere" bekannt, setzt sich global fort.
    Im Grunde nichts anderes als Profitgier. Und wer kein Kapital hat, geht in diesem Kampf unter.


    Was die Ausrottung der restlichen Bevölkerung angeht, darüber kann ich nur mutmaßen.
    Es gibt gewiss einige "Verschwörungstheoretiker", die am laufenden Band Indizien verbreiten.
    Hat aber dann denke ich eher mit Ethik und Eugenik sowie Rassismus zu tun. Denkbar ist es jedoch. "Depopulation should be the highest priority of foreign policy towards the third world", sagte schon Henry Kissinger 1974. Und wenn man an die Bilderberger denkt...Naja das ist andere Materie.


    Zum Schluss meine eigene Meinung. Ich würde den Begriff "Goldene Hundert" bevorzugen ;)

    Natürlich gibt es eine TV-Verschwörung. Massenmedien haben leider den Nachteil, dass sie so zahlreich sind und auf die dumme Masse einhämmern können. Das Weltbild wird niemals nur von einem Individuum selbst konstruiert. Und wenn eine Millionen Menschen anfangen, ein bestimmtes Produkt zu kaufen und anfangen, im Alltag davon zu schwärmen, dann wird der Einzelne ebenfalls ein solches Produkt kaufen. Ob er es nun braucht oder nicht. Die Masse ist nunmal dumm und der Einzelne noch viel dümmer. Wer will schon als totaler Aussenseiter da stehen?
    Merken oder hinterfragen tut niemand die Medien. Es regt sich jeder über die BILD-Zeitung auf, doch was bringt Euch dazu zu glauben, dass die öffentlich rechtlichen TV-Sender oder Zeitungen wie die SZ, FAZ oder DZ die Wahrheit proklamieren? Wer seid ihr zu glauben, dass die Medien frei sind und die 3 Staatsgewalten kontrollieren? Alles was auf der Welt Macht besitzt ist Geld. Und mit diesem ist es ein leichtes, Zeitungen, Verläge, TV und weiß der Kuckuck was noch, aufzukaufen. Die einzelnen medialen Institutionen brabbeln doch größtenteils den gleichen Müll. Es gibt kaum Zeitungen, die gegen den Strom schwimmen und mal ihr eigenes Ich hinterfragen.
    Was bringt Euch also dazu zu glauben, dass die Medien unantastbar sind?
    Was bringt Euch dazu zu glauben, dass Medien keinen Einfluss auf Euch hätten?
    Wer solche Dinge behauptet gehört meiner Meinung nach hinter Gittern. Bei der Gelegenheit könnte man gleich nen großen Käfig um den Bundestag errichten :D

    Ich schließe mich meinen Vorrednern an. Kann man sich vor Überwachung schützen? Jein.
    Unmöglich ist es zumindest, wenn man sein Luxusleben beibehalten will, denn dieses basiert auf Technologie und Kommunikation und Konsum uvm.
    Und all dies sind Dinge, die kontrolliert werden können und auch kontrolliert werden.
    Das geht von Handys, EC-Karten, Payback, Navigationssystemen über Videokameras, Internet, Telefonate bis hin zu Satelliten und unbewusster Datenweitergabe.


    Schützen kann man sich dagegen denke ich nur komplett, wenn man sich total abschottet und jeglichen Kontakt nach draussen vermeidet, indem man nicht mehr vor die Tür geht, sein Handy in die Tonne kloppt und seine Internetverbindung kappt. Aber wer will das schon?


    Folglich ist die Frage vielmehr: Will ich mich gegen Überwachung schützen?
    Und da habe ich persönlich festgestellt, dass es den meisten Menschen egal ist. Solche Menschen sagen sich dann immer, dass sie eh nichts dran ändern können und machen sich deshalb keine Gedanken dazu. Die leben dann lieber ihr eigenes, kleines Leben weiter und versuchen einfach, glücklich zu sein.


    Ich persönlich teile diese Einstellung jedoch nicht, denn für mich ist ein Leben, in dem nur Spaß bzw. Glück zählt nicht lebenswert. Für mich birgt dass die Gefahr der Schaffung einer "Schönen Neuen Welt", in der ich nicht leben möchte.


    Im Endeffekt muss es jedoch jeder selbst wissen, in wie weit er sich verfolgt fühlt und in wie weit ihn das interessiert.
    Ich mahne jedoch ausdrücklich davor, solche Probleme als blanke "Verschwörungstheorien" unter den Teppich zu kehren und zu vergessen.


    Ansonsten könnte ich nur noch eine kleine Zusammenfassung zum Schutze geben:


    1. Gebe im Internet nie deinen echten Namen und Adresse ohne weiteres bekannt.
    2. Bezahle nur BAR und konsumiere so wenig wie möglich.
    3. Verfalle nicht in Technologie-Sucht. (Man braucht nicht alle neuen Trends mitmachen)
    4. Benutze wenn möglich Karten statt Navigationssysteme.
    5. Mache keine Preisausschreiben oder sonstigen Call-Center- oder Werbung-Mist mit.
    6. Trage so oft wie möglich eine Kopfbedeckung und schaue nicht gen Himmel.
    7. Nimm dein Handy nur mit, wenn du es brauchst.
    8. Merke dir Plätze, die Videoüberwacht sind und überlege dir, wie du sie umgehen kannst.
    9. Glaube keinen Massenmedien ohne sie zu hinterfragen!
    10. Telefoniere und surfe so wenig wie möglich.


    Gibt natürlich noch mehr, aber mehr fällt mir auch grad nicht ein. Vielleicht hilfts ja dem einen oder anderen.



    MfG