Beiträge von obsidienne

    Professor Bryan Sykes von der Oxford Universität und das Zoologische Museum Von Lousanne nehmen eine zweite Yeti + Sasquatch-DNS-Studie in Angriff, die ebenso wie die Ketchum Studie in renommierten wissenschaftlichen Journalen veröffentlicht werden soll.
    Untersucht werden Fundstücke von Bernard Heuvelmans aus dem Himalaya (Heuvelmans hat auch die berühmten Yeti-Fußabdrücke in den 50ern fotografiert), die in Lousanne gelagert sind. Zusätzlich werden aber auch noch weitere Proben entgegen genommen.


    http://www.bbc.co.uk/news/science-environment-18160673

    Allein der erste Satz dieses Artikels sollte einen zweifeln lassen:

    Zitat

    These strange underwater pyramid structures at a depth of two thousand meters were identified with the help of a sonar according to oceanographer Dr. Verlag Meyer.

    Es wird außerdem kein einziges Institut genannt, dass beteiligt gewesen sein soll. Noch dazu ist die Quelle "Beforeitsnews", wo jeder irgendwelche Stories erfinden kann.


    Ich halte die Geschichte für höchst unglaubwürdig.

    Note to self: Brille kaufen! :whistling:
    Was drei kleine Buchstaben so ausmachen können lol


    Von der Besonderheit, dass die Warane bei der Parthenogenese nur Männchen schlüpfen, wusste ich bis eben noch nichts. Ich bin tatsächlich davon ausgegangen, dass es sich wie bei den anderen dazu fähigen Tieren verhält. Ich hatte noch so im Hinterkopf, dass ich's mal bei einem Hai gesehen und von den Waranen gelesen hatte.


    Die, laut Wiki übrigens mindestens zwei Fälle, die beobachtet wurden, spielten sich in Zoos ab. Ich glaube kaum, dass neben den frei lebenden Waranen die ganze Zeit einer hinterher läuft und schaut, ob sie Sex haben... Von daher ist davon auszugehen, dass auch die wilden Warane in Ermangelung eines Partners dazu fähig sind und auch Gebrauch davon machen.


    Auch wenn meine ursprüngliche Rechnung jetzt nicht aufgeht... was die Arterhaltung betrifft, sollte die Parthenogenese trotzdem weiterhin ein Faktor sein.

    Aber deine Wertsachen sind hoffentlich noch alle da?
    Beschreibe das doch mal genauer..
    Wie lange bist du schon weg, sind Mann und Kind mit im Urlaub?
    Hat vielleicht jemand die Rosen aus Versehen während der Abreise umgeragt?
    Vielleicht hat das Sofa einen kleinen pelzigen Bewohner? Ratten LIEBEN Sofas!

    Nun ja, Miller...


    Zahlen hin oder her - der Komodwaran (oder eher die Komodowaranin) kann sich zum Beispiel durch Pathogenese, also durch unbefruchtete Eier, ganz alleine und ohne Männchen fortpflanzen. Zwar werden nur Kopien der Mutter geboren, Weibchen, aber solange es nur noch ein einziges Männchen gibt, kann er sich mit sämtlichen Weibchen paaren, Söhne erzeugen und zum Arterhalt beitragen.


    Keine Ahnung, ob es den Urwaran noch gibt, aber sollte es so sein: "Die Natur findet einen Weg" ;)

    Kann hier eigentlich jemand Russisch lesen und versthen?
    Hier sind nämlich einige Originaldokumente zu dem Vorfall. Unter anderem auch der Bericht über die gemessene Radioaktivität.


    Hier noch ein ausführlicher Bericht (auf Englisch), der die Autopsieberichte der einzelnen Teilnehmer beinhaltet.


    Danach sind diejenigen, die entkleidet gefunden wurden, als erste gestorben. Die restlichen Gruppenmitglieder haben sich von den Toten die Kleidung genommen und sich angezogen. Zum Teil wurden die Kleider mit Messern von den Toten geschnitten. Das heißt also, dass sich niemand selbst entkleidet hat.


    Bis die Leichen gefunden wurden lagen sie schon tagelang, der Natur ausgesetzt herum. Zum Teil auch in Strömen von Schmelzwasser. Wenn da zwischendurch die Sonne geschienen hat, würde das die Hautverfärbungen erklären. Fehlende Teile des Körpers können durchaus von Tieren geholt worden sein. *lecker würg*


    Der Bericht ist ganz aufschlussreich und kann ein paar Puzzleteilchen zu dem Rätsel ergänzen.

    Die Mutterkornvergiftung liegt schon nahe, aber es wurden nicht die typischen äußeren Symptome einer solchen festgestellt: schwarze Finger, Zehen und Nasen, in Folge von ausbleibender Durchblutung durch Gefäßverengung.


    Eine Hypothermie löst z.B. die sogenannte Kälteidiotie aus, sobald die Körpertemperatur unter 32°C sinkt.
    Zitat Wikipedia:

    Zitat

    Kälteidiotie ist der rechtsmedizinische Ausdruck für eine Wahnvorstellung, die ein Erfrierender erlebt. Der Betroffene bildet sich ein, dass ihm heiß ist, und zieht sich aus, obwohl sein Körper bereits stark unterkühlt ist.
    Die Kälteidiotie tritt auf, wenn die Körperkerntemperatur unter 32 °C sinkt. Ein Erfrierender ist in diesem Stadium nicht mehr in der Lage, sich selbst zu retten.


    Da die entnommenen Organe zwar einer Untersuchung zugeführt wurden, die aber nie veröffentlicht wurde, ist bis heute unbekannt, ob auf Hypothermie hindeutende Wischnewsky-Flecken an den Organen gefunden wurden.
    Die offizielle Todesursache lautete jedenfalls: Hypothermie

    ...und was Dr. Ketchum betrifft: Wer weis, was für Hintergründe sie bewegt hatte, den Menschen an Bigfoot glauben zu lassen. Das kann ich natürlich nicht beurteilen - und werde es auch nicht.

    Das werden wohl in erster Linie die Ergebnisse sein, die sie und andere Wissenschaftler aus unabhängigen Laboren im Zuge der Studie erzielt haben. An der Studie sind mehrere Wissenschaftler als Autoren beteiligt, neben Dr. Ketchum als Hauptautorin. Was auch immer sie in der DNS festgestellt haben - sie müssen zu übereinstimmenden Schlüssen gelangt sein, haben ihre Ergebnisse diskutiert und das Paper geschrieben. Es ist also nicht so, dass das alles nur allein auf Ketchums Mist gewachsen ist.



    Wieso gibt es bis heute kein überzeugendes Indiz? Ein Jäger, der mal einen Bigfoot erlegt hat, gute Filmaufnahmen einer der unzähligen Bigfoot-Expeditionen?
    Jeder Grizzly weit und breit ist mit Vornamen bekannt, aber nicht einer von tausenden (Genpool) 2,50 m großen Primaten ist mal ins Netz gegangen.

    Ich hab bei meiner letzten Antwort das Erickson Projekt ganz vergessen, dem es anscheinend gelungen ist, Videomaterial von Bigfoots zu drehen, das wahrscheinlich nach der Studie veröffentlicht wird. Ich habe mal ein Stückchen Film davon gesehen, mittlerweile ist das Video aber leider aus dem Web entfernt worden. http://www.sasquatchthequest.com/


    Zu dem Foto:
    Hier die Quelle, das erste Posting zu dem Foto ist vom 16. Februar (Vorsicht, der Blog ist pink und hat eine grauenhaft schlechte Navigation): http://txsasquatch.blogspot.de/


    Ich kann Davy Jones' Einschätzung gut nachvollziehen, besonders, dass die ganze Geschichte um das Foto merkwürdig ist. Das ist aber nicht wirklich ein Beweis für einen Fake - manchmal sind Geschichten eben merkwürdig. Ich bin selber nach wie vor unentschieden, wie ich das Bild für mich einordnen soll.


    Als ich das Bild das erste mal gesehen habe, hatte ich so ein "Echt-Gefühl", als ob dort wirklich etwas Lebendiges abgebildet ist, aber auf mein Gefühl allein will ich mich nicht verlassen.
    Es gibt Künstler, die die tollsten Dinge aus Latex und Kunstfell herstellen, wie z.B. Arturo Balseiro


    Der Human Dog kam schon fast an dieses "Echt-Gefühl" heran, aber eben nur fast.


    Oder die Sylvanic Bigfoots von Todd Standing, die allesamt wie nicht belebte Puppen aussehen und mit Sicherheit Fakes sind. Kein "Echt-Gefühl"...

    http://www.sylvanic.com/
    Tjoa - und weil ich mit meiner Meinungsbildung einfach nicht weitergekommen bin, hab ich das Foto eben mal hier im PP zur Diskussion gestellt...



    Finding Bigfoot habe ich mal ein Stück auf youtube gesehen und habe den ganzen Zirkus genau wie Davy und bulletproof empfunden. Es hat was von den Stooges, wenn sie da im Wald rumstapfen und Bigfootrufe imitieren. Ich denke, wenn man sich einem derart scheuen und intelligentem Lebewesen nähern will, muss man viel Zeit mitbringen und Vertrauen aufbauen. Dieser ganze technische Firlefanz hilft da wohl kaum weiter, wenn man ein paar Tage lärmend im Wald verbringt. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass die Sendung darauf ausgelegt ist, werklich einmal einen Bigfoot zu finden ^^
    Erinnert sich noch einer daran, wie eine gewisse Lady die Berggorillas erkundet hat? Das wär' doch mal ein guter Ansatz...

    Zeitfenster :


    Ich bin vor allem aus dem Grund zuversichtlich, dass ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass Dr. Ketchum ihre gesamte Karriere für einen Hoax aufs Spiel setzt. Sie hat ihr Genlabor seit 1985, also seit 17 Jahren, außerdem ist sie Begutachterin für wissenschaftliche Publikationen. Es wäre für sie glatter beruflicher Selbstmord, wenn sie einfach irgendeinen Unsinn daherreden würde. Aufgrund ihrer langjährigen Berufserfahrung nehme ich an, dass sie weiß, was sie tut und dass ihre Analysen stimmig sind.


    Gräbt man ein wenig herum, findet man auch Berichte über getötete Bigfoots. Welche davon wahr sind, muss man sich selber ausmalen. Einige sind schon ewig lange her, andere (Jäger) haben es mit der Angst zu tun bekommen, als sie sahen, wie menschenähnlich Bigfoot ist. In dem Fall würde ich so etwas auch nicht melden, weil ich Angst hätte, dafür ins Gefängnis zu kommen. Letztendlich hat aber im Jahr 2008 Justin Smeja zwei Bigfoots erschossen, von denen Proben in der Ketchum Studie verwendet wurden. Allerdings hat auch er die Körper zunächst nicht mitgenommen, aus zuvor genannten Gründen.


    Es gibt Indizien - ob oder wie weit man sich davon überzeugen lässt, ist jedem selbst überlassen. Alleine in diesem Jahr wurden z.B. einige recht lange Fußspuren dokumentiert. Es werden immer wieder Haar- und Blutproben gesammelt und letztendlich gibt es auch allerhand glaubwürdige Augenzeugenberichte. Ich habe mich die letzten zwei Jahre recht viel mit dem Thema beschäftigt und sehr viel gelesen, dadurch tendiere ich für mich persönlich inzwischen zu der Meinung, dass es sehr wahrscheinlich diese Spezis tatsächlich gibt. Vor einem guten Jahr hätte das wohl noch anders ausgesehen.


    Was gute Filmaufnahmen angeht, bleibe ich dir die Antwort schuldig, denn ich kenne sie nicht wirklich. Ich gehe jedoch davon aus, dass diese Kreaturen wohl recht intelligent sind und stets versuchen, dem Menschen aus dem Weg zu gehen.


    Anbei eine interaktive Sichtungskarte allein aus den Berichten, die bei der Bigfoot Field Research Organization in den Jahren 1954 bis 2012 eingegangen sind (und das ist nur EINER von diversen Verbänden dieser Art): http://public.tableausoftware.…o&:loadOrderID=0&:tabs=no



    Davy Jones : danke für diese ausführliche Einschätzung =)
    Was die Kamera angeht, soll es eine zoomfähige 35mm-Cam gewesen sein, die in einem Kasten irgendwo angebracht war. Ich poste demnächst die Links, dann kann man das noch mal genauer betrachten.

    Beobachtet:

    Für einen Moment schien die Zeit stillzustehen, als die Wanderer aufnahmen, was vor ihnen passierte. Dann kam schnell Aktivität auf. Zuerst waren, fast gleichzeitig, sechs menschliche Kotproben verfügbar. (Leider ließen diese sich nicht einsammeln, weil alle Menschen Jeans trugen.) Dann, in einem Schauer von abgelegten Gerätschaften, wirbelten die Wanderer herum und gingen, so schnell ihre Mitleid erregenden kleinen unterentwickelten Beine sie trugen, zurück Richtung Camp. Herschel verfolgte sie, musste aber nach drei Schritten anhalten, weil er sie sonst überholt hätte.


    Unterdessen machten Morris, Ellie und ich eine Bestandsaufnahme der weggeworfenen Gerätschaften:


    Sechs Wasserflaschen


    Zwei Camcorder


    Drei Fotokameras (eine Film, zwei digital)


    Fünf Ferngläser


    Sechs Rucksäcke


    Fünf Wanderstiefel


    Drei GPS Empfänger


    Nachdem nur sehr wenige dieser Gerätschaften für uns nützlich waren, notierten wir einfach die Position der einzelnen Geräte, die Markennamen und ließen sie, wo sie waren. Es gab jedoch drei Ausnahmen:


    1. Morris aß einen der Wanderstiefel. Obwohl dieser ein angenehmes Aroma von ordnungsgemäß gealtertem überfahrenem Tier hatte, empfand er ihn zu zäh und nicht ganz nach seinem Geschmack.


    2. Ellie fand, die Rucksäcke könnten für nützliche Dienste als Handtaschen oder Bauchtaschen modifiziert werden, also behielt sie zwei davon.


    3. Wir ALLE genossen die glasierten Donuts und Schokoriegel. (Zumindest die, die wir vor Morris bewahren konnten.)


    Nachdem unsere ehemaligen Wanderer das Camp erreichten, erzählten sie atemlos ihre Geschichte. Ihre Campkollegen überzeugten sie, dass ihre Augen ihnen Streiche spielten und dass sie ein Opossum gesehen hätten. (Nachdem die Wissenschaftler das hörten, begannen sie, mich „Haropossum“ zu nennen. Ich war so wütend, dass ich für 20 Minuten mit keinem sprach.


    Schlussfolgerung (en):

    Diese Daten entsprechen genau den bisherigen Beobachtungen. Von dieser Aufgabe wurde nichts Neues gelernt. Menschen sind die LANGSAMSTEN Wirbeltiere im Wald.


    Die nächste Begegnung war, wie es manchmal einfach passiert, eine spontane, ungeplante Erfahrung. Dennoch war es eine Begegnung, die mehr Information bot, als wir seit einiger Zeit sammeln konnten.


    Die zweite Begegnung:

    In der Abenddämmerung am Samstag verließ ein Weibchen (wir erfuhren später, dass ihr Name Alicia war) den Campingplatz, um dem „Ruf der Natur zu folgen“. Cassie war zu dieser Zeit in ihrem Sektor und begleitete sie (im unbeobachteten/stillen Modus) auf ihrem Weg. Als Alicia genau den richtigen platz gefunden hatte und die Position für „ihr Geschäft“ einnahm, trat Cassie ins Freie vor ihr, lächelte sie nett an und brachte ein tiefes „Whoop!“ hervor. (unser Wort für „Hab dich!“)


    Beobachtet:

    ALLE Beobachter waren von Alicias Schnelligkeit und Beweglichkeit beeindruckt. Laut Herschel (Expeditions-Statistiker), legte sie die 100 m zurück zum Camp in glatten 10 Sekunden zurück! (Das ist noch beeindruckender, beachtet man den Fakt, dass Alicia dieses mit heruntergelassener Hose bewerkstelligte!) An einer Stelle sahen wir mit Entsetzen, dass sie direkt auf ein großes Brombeergebüsch zulief. Wenn sie mit dieser Geschwindigkeit in dieses teuflische Gestrüpp herein rannte, würde sie sich ernsthaft verletzen können. Als es dann passierte, hätten wir uns gar keine Sorgen machen müssen. KEINER von uns hat JEMALS einen Menschen - oder in diesem Fall jedes andere Tier – ÜBER DIE SPITZEN von Brombeerbüschen rennen sehen!


    Als Alicia das Camp erreichte, erzählte sie atemlos ihre Geschichte. Ihre Campkollegen überzeugten sie, dass ihre Augen ihnen Streiche spielten und dass sie einen Waschbären gesehen hätte. (Alle Forscher begannen, Cassie „Cassbär“ zu nennen, worauf sie so wütend wurde, dass sie für 20 Minuten mit keinem sprach!)


    Es wurde eine hervorragende Kotprobe gesammelt und zur Untersuchung übermittelt.


    Schlussfolgerung (en) / Empfehlung:

    Nach eingehender Prüfung aller Daten erfuhren wir, dass die Geschwindigkeit, die Alicia zeigte, nur fünf Prozent langsamer war als der legendäre Simon („die Schnecke“) Snailfoot, der langsamste bekannte Sasquatch der Geschichte!


    Es wird dringend empfohlen, dass wir eingehend Alicis Technik, über Brombeerstrauch-Spitzen zu rennen studieren. Wenn wir diese Manöver meistern können, können wir dieses in Zukunft auch zu unserem eigenen Vorteil verwenden.


    Nach dieser Begegnung zogen wir uns in den tieferen Wald zurück, damit die Menschen ihr Abendessen genießen konnten, während wir unsere nächste Aufgabe planten: „Die Serenade“.


    Die kleine Nachtmusik:

    Dieses Ereignis, auch respektlos „Der Husch im Busch“ genannt, als After-Dinner-Entertainment eingesetzt, um unsere Probanden weitestgehend zu entschädigen. Während Herschel und Ellie das Camp beobachteten, boten Nigel und Cassie ein Ständchen aus Pfiffen, Rufen und Heulen dar. Morris machte die Schlagzeug-Begleitung mit Baum- und Felsklopfen. (Dies ist NICHT mein Lieblingsteil einer Expedition, weil ich dann immer voller Kiefernharz bin und meine Hände eine Woche lang klebrig und igittigitt sind.)


    Beobachtet:

    Schock 100%


    Gewaltiger Respekt 100%


    Schlussfolgerung (en):

    Diese Daten stimmen mit früheren Ergebnissen überein. Nichts Neues gelernt.


    Nach unserer Verführung zogen wir uns wieder tiefer in den Wald zurück, um Notizen zu vergleichen und unseren nächsten Zug zu diskutieren. Es wurde einstimmig beschlossen, dass wir nichts weiter von Bedeutung von dieser Gruppe lernen würden und es wurde beschlossen mit „Operation Kündigung“ fortzufahren.


    Operation Kündigung:

    Nach unserem Konzert erlaubten wir unseren Menschen, sich zu entspannen und nach einem Tag voller Aktivitäten in ihre Zelte zurückzuziehen. Dann, um 1.30 Uhr nachts, betraten wir, ohne den Versuch, unsere Schritte zu verbergen, alle sechs das Camp und liefen zwischen und um die Zelte herum, gelegentlich grunzend, schnaubend und hoben lärmend Campinggegenstände auf und ließen sie wieder fallen. (Es überrascht uns immer wieder, dass während dieser Übung keiner der Menschen begierig ist, sein Zelt zu verlassen und sich uns anzuschließen.) Nach zwanzig Minuten zogen wir uns unauffällig in den Wald zurück und bezogen unsere Posten, um die Camping-Abbruchtechniken der Menschen zu beobachten.
    Beobachtet:

    Das letzte Clubmitglied stieg nach fünfundvierzig Sekunden in sein Auto ein. Das Letzte Fahrzeug kreischte nach vier Minuten auf die asphaltierte Straße. (Keine schlechte Zeit um drei Meilen auf einem holprigen Holzweg zurückzulegen!) Wir ließen die Zelte und die andere Ausrüstung wo sie waren. Morris kümmerte sich um alle verbliebenen Lebensmittel.


    Schlussfolgerung (en):

    Obwohl ihre Abreise etwas schneller als der Durchschnitt war, hat sich unsere Beobachtung nicht wesentlich von vorherigen Expeditionen unterschieden.


    Gesamt:

    Manche Dinge wurden, vor allem Dank Alicia, von dieser Expedition gelernt Aber wir haben die Menschen so lange studiert, dass es ehrlich gesagt nicht mehr viel über sie zu lernen gibt.


    Wir hoffen, dass die Laborergebnisse innerhalb von zwei Wochen zurück sind und der Abschlussbericht innerhalb eines Monats fertig ist.


    Bilder und Karten werden zur Verfügung gestellt, sobald Nigel sie fertig gezeichnet hat.


    KEIN MENSCH wurde im Verlauf dieser Expedition VERLETZT. (Allerdings gab es kleine bis mäßige Schäden an neun Fahrzeugen während der Endphase und sechs Abgasschalldämpfer wurden verloren.) (Wir sind uns immer noch nicht sicher, wofür die Menschen Abgasschalldämpfer gebrauchen, aber wir finden, dass Geräusche Machen, die uns gefallen, wenn man sie aneinander schlägt.)


    /s/ Harold Hasenpfote


    Chief Investigator and Lead Scientist

    Hier ist eine kleine Abendlektüre für euch. Ich habe die Story aus dem Englischen übersetzt, weil ich sie lustig finde.
    Der Autor ist mir leider unbekannt.
    (Ich glaub, ich hab das schon mal an Dazee gemailt...)



    H. E. R. O.
    Human Evaluation and Research Organization
    Untersuchungsbericht der Expedition 041206



    Als die Sasquatch Intelligence Agency (SIA) hörte, dass der „Fröhliche Wander-Club“ einen dreitägigen Ausflug zu einem einfachen Campingplatz in einer Gegend, die wir als Honigbären-Berg kennen, geplant hatte, wurde die Entscheidung des Untersuchungsausschusses getroffen, ein Team zur Beobachtung dieses Ereignisses zu schicken. Die Lage ist im Südosten der Vereinigten Staaten, wobei der genaue Ort mit Rücksicht auf weitere Forschungen nicht genannt werden kann.


    Team Mitglieder:


    Männer:


    Harold (Ich)


    Hershel


    Nigel


    Morris


    Frauen:

    Cassandra


    Elvira


    Alle Mitglieder sind erfahrene und hoch qualifizierte Forscher/Wissenschaftler


    Ausrüstung:

    Manchmal finden wir es vorteilhaft, den Menschen unsere Anwesenheit zu zeigen, ohne dabei von ihnen gesehen zu werden. Dazu benutzen wir „Den Gestank“ von „Ätzend Riechende Gammel Suppe (ÄRGS) Ltd.“, die das Produkt in verschiedenen Duftnoten und auch nach Kundenwünschen gemischt, in praktischen Sprühflaschen anbieten. Unsere Wahl für diese Aufgabe waren:


    Frauen:

    Cass und Ellie entschieden sich für „FEMME“ (feuchter Wald, Eintags-Müll und Geißblatt)


    Männer:

    Herschel, Nigel und ich wählten „MILDER MANN“ (nasser Hund, und Moschus mit einem Hauch von verrottendem Kohl)
    Morris, unser Extrovertierter, nahm „WÜRG“ (Stinktier, Ammoniak, faule Eier, Kloake, Gammelfleisch, fauler Fisch und Gorgonzola)
    Alle Ermittler führten zusätzlich eine Sprühflasche von ÄRGS bewährtem Narzissen-Pheromon mit sich. Ein Spritzer dieser geruchlosen Verbindung verursacht beim Menschen ein unkontrollierbares Gefühl, beobachtet zu werden und lässt sich ihnen die Nackenhaare sträuben und eine Gänsehaut über den Rücken laufen.


    Ziel:

    Da wir die Menschen seit Jahrhunderten beobachtet haben, glauben wir fast alles über sie zu wissen. Trotzdem setzen wir das Programm fort, um mit Verbesserungen ihrer Ausrüstung mitzuhalten und auch um bisher unbeobachtete menschliche Verhaltensweisen zu dokumentieren. Es sollte erwähnt werden, dass auch wenn ihr Stresslevel von Zeit zu zeit erhöht wird, grundlegend von unserer Seite Sorge getragen wird, dass während dieser Aufgaben keiner der Menschen verletzt wird.


    Alle Ermittler wurden gewarnt, dass sie sich nicht, unter gar keinen Umständen erlaubten, von den Menschen als mehr als nur schemenhafte Klumpen in der Wildnis, fotografiert zu werden. Uns ist klar, dass manche unserer Art denken, es sei von Vorteil, uns scharf und klar auf Fotografien erscheinen zu lassen. Wir aber werden zu unseren Prinzipien stehen. Diese Politik wird in Kraft bleiben, bis die Menschen sich erweichen lassen, uns eine angemessene Entschädigung für unsere Zeit und Mühe, für sie zu posieren, garantieren.


    Vorbereitung:

    Es war bekannt, dass die Menschen am Freitag Vormittag beginnen würden, anzukommen. Um uns wieder mit dem Zustand des Geländes und dem Campingplatz vertraut zu machen, kamen wir am Dienstag Nachmittag an. Das Gelände war in ausgezeichnetem Zustand und so konnten wir unsere Vorbereitungen am Donnerstag Nachmittag beenden und fanden noch genügend Zeit für einen kameradschaftlichen Abend. Beginnend mit einem mitreißenden miteinander Singen, verbrachten wir dann den Rest des Abends mit dem Erzählen von Menschen Geschichten und –Witzen.


    „Warum sauste der Mensch über alle vier Spuren der verkehrsreichen Autobahn?“


    „Weil er Morris auf seiner Seite der Fahrbahn gesehen hat“


    (Morris lachte so doll, dass er sich verschluckte und ein Stück der Klapperschlange, die er gerade aß, direkt aus seiner Nase kam!)



    Vor Sonnenaufgang am nächsten Morgen (Freitag) wurde Morris auf die Straße geschickt, um einige Exemplare überfahrener Tiere entsprechenden Alters für den Einsatz in einem Experiment, dass wir durchführen wollten, zu sammeln. Er fand mehrere ausgezeichnete Proben. Obwohl der die meisten von ihnen auf dem Rückweg zu unserer Position aufaß, blieb eine ausreichende Menge für unsere Zwecke übrig.


    Um 9.30 Uhr sammelten wir uns, um unsere erste Entwicklung zu koordinieren.



    Die Ankunft

    Am Vormittag, um 10.30 Uhr, begannen die Clubmitglieder anzukommen. Wir beobachteten vorsichtig, um ihr Lager auszuwerten und ihre allgemeinen Wald-Fähigkeiten zu beurteilen.


    Beobachtet:

    50% zeigten durchschnittliche Fähigkeiten


    15% erhielten überdurchschnittliche Noten


    10% wurden als herausragend erachtet


    25% sollten nicht unbegleitet im Wald erlaubt sein


    Schlussfolgerung (en):

    Diese Daten entsprechen genau den bisherigen Beobachtungen. Von dieser Aufgabe wurde nichts Neues gelernt.


    Die nächste Aufgabe war, die Menschliche Fähigkeit der Beobachtung zu bewerten und gastronomische Vorlieben festzustellen. Nachdem die Camper ihre Abendmahlzeit beendet hatten und sich zu ungezwungenen sozialen Aktivitäten versammelten, begab sich Hershel leise und unbemerkt zum Rand ihrer Camping-Lichtung. Er warf ein Stück von Morris’ ordnungsgemäß gealtertem überfahrenem Tier auf die Lichtung, machte ein paar Vogel-Geräusche und zog sich still zurück. Sofort begaben sich drei Camper (offensichtlich begeisterte Vogelbeobachter) an den Rand der Lichtung, um zu versuchen zu bestimmen, warum ein Brauen-Waldsänger um 22:30 Uhr abends auf und am singen war. Sie fanden unseren Köder und schnell waren alle Camper versammelt, um das ordnungsgemäß gealterte überfahrene Tier zu untersuchen.


    Beobachtet:

    Zehn Fälle von hörbarem Würgen


    Sieben Fälle von Erbrechen


    Achtzehn erbrochene Kekse (Die Proben wurden sorgfältig gesammelt und zur Analyse vorgelegt)


    Schlussfolgerung (en):

    Diese Daten entsprechen genau den bisherigen Beobachtungen. Von dieser Aufgabe wurde nichts Neues gelernt. Menschen besitzen extrem schwache Mägen.


    Wir verbrachten den Rest des Abends damit, vorsichtig das Camp zu beobachten, um uns für die erste Aufgabe des Folgetages vorzubereiten. Endlich zahlten sich unsere fein geschliffene Beobachtungsgabe und Gehör aus, als Ellie und Nigel eine Gruppe von sechs Männchen entdeckten, die eine Morgenwanderung zur Bergspitze über einen abgelegenen Weg planten. Schnell schmiedeten wir einen ausgefeilten Plan für die Beobachtung.


    Die erste Begegnung:

    Unser Plan (wie alle unsere Pläne) war einfach, aber meisterhaft. Cassie und Nigel würden bleiben, um das Camp zu beobachten, während Ellie, Hershel und ich die Wanderer begleiten würden. Als die Wanderer gut 300 m vom Camp entfernt waren, begannen Ellie und Hershel, sie zu „beschreiten“. (Dies ist ein Manöver, in dem wir die Wanderer begleiten – in diesem Fall Ellie links, Herschel rechts – und unbeobachtet bleiben, dabei aber keinen Versuch machen, den Klang unserer Tritte zu verbergen. Halten die Wanderer an, halten auch wir an, nachdem wir darauf achten, noch einen zusätzlichen Schritt zu machen, um sicherzugehen, dass die Menschen unsere Präsenz bewusst sind.) Nach 1200 m des „Beschreitens“, kehren Ellie und Hershel wieder in den versteckten/stillen Modus zurück, damit die Wandere sich wieder beruhigen können.
    Inzwischen positionierte ich mich, in einer Entfernung von 2 km zum Camp, hinter einer großen Pappel. Ellie gab mir mit einem Vogelruf (Blauhäher) das Signal, als die Wanderer sich mir auf zehn Schritte genähert hatten. Ich ging dann in die Hocke, betrat den Weg, drehte mich zu den herannahenden Wanderern um, erhob mich zu meiner vollen Größe von 3,02 m, warf meine Arme in die Luft, machte einen eleganten kleinen Tanzschritt und sagte „WAS GEHT, LEUTE?“ (Jetzt fällt mir auf, wegen der Unterschiede unserer Sprachen, kann dies wie ein Knurren geklungen haben. Tatsächlich könnte es wegen dem Enthusiasmus, mit dem ich sprach, auch als ein GEBRÜLL missverstanden worden sein. Aber ich kann nicht dafür verantwortlich gemacht werden.)

    Nein, leider stand in dem Blog nichts über Hinterlassenschaften jedweder Art. Der Fotograf behauptet, es gäbe eine ganze Serie dieser Fotos, aber leider ist bis jetzt nur das eine veröffentlicht worden. Wie glaubhaft dieser Fotograf ist, kann man auch absolut nicht beurteilen. Sollten eines Tages noch weitere Bilder aus der Serie auftauchen, werde ich sie hier posten.


    Bis dahin müssen wir uns wohl mit diesem einen Bild begnügen.

    Das Bild wurde auf einem Bigfoot-Blog veröffentlicht. Es wurde vom Fotografen an die Organisation weitergegeben, die haben dann das Copyright draufgepackt, als sie es veröffentlicht haben, damit's keiner klaut.
    Natürlich hab ich's aus dem Web, und ich behaupte nicht, dass es echt ist. Mich würden eben nur mal einige Meinungen dazu interessieren.


    Aus welchem Mystery Thriller stammt es denn, deiner Meinung nach? Schreiben kann man ja bekanntlich viel, wenn der Tag lang ist ;) Aus dem Film "Clawed" ist es jedenfalls nicht.
    Und da du ja nicht an die Existenz dieser Lebewesen "glaubst", musst du es ja für einen Fake halten. (Ist jetzt in keinster Weise bösartig gemeint und ich kann's dir nicht verdenken).
    Es wäre nur schön, wenn du etwas stichhaltiger argumentieren könntest á la "Ich sehe da nen Reißverschluss", so in der Art.



    Ahhg...EDIT:
    Die Quelle liefere ich später, ich wollte aber, dass die Leser sich erstmal eine eigene Meinung bilden können.

    Juhuu Doppelpost =D
    Nachdem hier nicht so wirklich eine Diskussion entflammt, wie wär's mit einem Foto?


    Ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll..
    Fake? Echt? Kostüm? Statue?
    Mich würden Eure Gedanken dazu interessieren.


    Hintergrund: Das Bild wurde im Garten von jemandem mit einer selbstauslösenden "Wildtierkamera" aufgenommen, nachdem dieser angeblich ein paar Problemchen mit, na, nennen wir sie mal "Wildtieren" hatte. Ja, das Bild hat keine EXIF Daten, und es wurde beschnitten, da der Besitzer des Fotos der Meinung war, dass auf dem Foto Teile seines Grundstückes abgebildet waren, die dessen Standort verraten könnten. Dies wollte er unbedingt vermeiden, damit niemand den, nennen wir sie mal "Wildtieren" etwas antun kann.


    Keine Bange wegen dem Copyright, das Bild ist frei für "educational use"

    Mister x, speziell für dich:
    Während einer Suche im Zusammenhang mit den sogenannten "Lovelock-Riesen" bin ich auf einen Link gestoßen, den ich dir nicht vorenthalten will =)
    Hier werden einige tatsächliche Funde gezeigt und es werden während der Recherche auch wirklich Museen und Wissenschaftler kontaktiert, um den Wahrheitsgehalt zu prüfen. Ist natürlich leider wieder alles auf Englisch und es geht auch nicht um wirklich mega große Riesen wie die Titanen, aber trotzdem habe ich da einiges Interessantes gefunden.
    http://www.sydhav.no/giants/giants.htm


    Der Samurai Chatter! :lol: Man, kannst du mich nicht warnen. Ich hab hier grad nen Lachanfall bekommen, wo ich mir das angehört hab!
    Wenn ich sowas höre, dann denk ich doch nicht an nen Bigfood. :lol:


    lg Davy


    Okay, das kann ich nachvollziehen Davy :lol:
    Bestimmt hat jeder so seine eigene Vorstellung, wie sich etwas anhört, das man nicht kennt.
    Wenn du mir z.B. nur den Sound des folgenden Videos vorspielen würdest, würde ich dir nie im Leben glauben, dass das von einem Stachelschwein kommt und mich lachend in die nächste Ecke werfen ;)
    [video]

    [/video]


    Die meisten dokumentierten Bigfoot Sounds klingen auch nicht so sprachähnlich wie der Samurai Chatter, sondern es sind "Whoops".


    Demnächst wird die DNS-Studie veröffentlicht und Einblick in die Art Bigfoot gewähren.
    So unwahrscheinlich sich das auch alles anhören mag, kann man sich ja trotzdem mal Gedanken machen, was so ein Bigfoot oder Sasquatch sein könnte.
    Zweifellos sind sie Primaten. Nun gibt es zwei weitere Möglichkeiten:
    1. sie könnten Menschenaffen sein, die uns Menschen genetisch sehr nahe stehen, eventuell sogar näher als alle anderen Menschenaffen
    2. sie könnten eine Menschenart sein


    Fakt ist, sie bewegen sich auf zwei Beinen, wie wir Menschen.
    Sie bilden Strukturen aus Baumstämmen (Stick structures).
    Sie sind sehr gute Stimm-Imitatoren, für die es kein Problem dartsellt, beispielsweise eine Eule nachzumachen. Warum nicht also auch die menschlich Stimme. Es ist beobachtet worden, dass sie sich untereinander in einer Art Sprache unterhalten, die sich für uns ähnlich anhört, wie die Sprache von tauben Menschen.


    Es gibt diverse Geschichten Amerikanischer Ureinwohner, in denen Bigfoot Frauen entführt und sogar schwängert. Ob das möglich ist, wird die Studie zeigen. Möglich ist dies übrigens nur, wenn beide Elternteile der selben Art angehören (...Mensch).


    Okay, bis nun die Wissenschaft die Existenz bewiesen hat, bleibt das alles spekulativ, aber ohne Zweifel hochinteressant.
    Alleine das Gedankenspiel, welche Auswirkungen die Entdeckung mit sich bringen wird ...