Beiträge von Davy Jones

    Warum soll ich 2 Arbeiter für jeweils eine 20h-Woche voll bezahlen, wenn ein Arbeiter es mit ner 40h-Woche tut?

    Spare ich doch ein Gehalt + Arbeitgeberanteile + Arbeitsausstattung.


    Dein Wenig-Arbeit-bei-vollem-Gehalt-dank-R2D2-Prinzip funktioniert in einem Kapitalistischen System nicht.

    Wenn die Leute viel Zeit haben heißt es praktisch, das viel potenzielle/ungenutze Arbeitskraft auf dem Markt rumlungert. Sprich Überangebot an Arbeitskraft. Und bei Überangebot einer Ware diktiert der Nachfrage (hier der Arbeitgeber) den Preis. Die Löhne würden also wieder sinken.


    Wir sind hier leider nicht bei den Jetsons.


    lg Davy

    Der aufmerksame Zuhörer wird feststellen, dass dieses Bild eigentlich kein Schwarzes Loch zeigt, sondern nur seinen "Schatten" aber mehr ist wohl noch nicht drin.

    Mehr wird auch nicht drin sein, da ein Schwarzes Loch ja nichts abgibt. Auch kein Licht, das man fotografieren könnte.

    Im Grunde ist das Loch dieses Orangen Donuts das Schwarze Loch. Innerhalb dieses "Gebietes" fallen alle Lichtstrahlen in das Loch. Der Orange Ring drim herum sind die Lichtstrahlen, die vom Loch zwar angezogen werden, aber grade noch drum herum kommen.


    lg Davy

    Rund um den Globus gibt es Arten (Tiere und Pflanzen) mit bestimmten Anpassungen, wo man sich bei genauerum hinsehen fragen: Warum?

    Warum haben Avocados so große Kerne? Und warum ist der Gabelbock so schnell? Was bringt ihnen das? Ist das nicht unnütz, oder gar hinderlich?


    Die Antwort liegt in der Vergangenheit:

    Die Anpassungen dieser Arten hatten früher sehr wohl eine Relevanz. Nur sind die Kollegen, auf die diese Anpassungen abzielen, ausgestorben.

    Daher nennt man solche Arten Evolutionäre Anachronismen. Sie passen nicht mehr so richtig in die heutige Zeit. In vielen Fällen wäre auch ihre Uhr schon abgelaufen - wäre da nicht der Mensch...


    Aber gucken wir uns mal ein paar dieser Evolutionären Anachronismen an:


    Die Avocado hat einen Golfball-großen Samen um hüllt von viel fettem Fruchtfleich.

    Die Frucht fällt unreif vom Baum und reift dann auf dem Boden liegen nach. Wenn dann nichts passiert bleiben die Samen direkt unter der Mutterpflanze. Der Baum scheint es also drauf anzulegen, dass irgendwer die Früchte und Samen weiterträgt. Aber wer schluckt schon einen Golfball? Manchmal tragen Agutis den Kern weg; noch seltener fressen Jaguare die Frucht und schlucken den Kern. Aber darauf kann man sich als Pflanze ja nicht wirklich verlassen.

    Des Rätsels Lösung ist hier (sowie auch bei eigentlichen allen nachfolgenden Beispielen) die ausgestorbene Megafauna. Reisenfaltiere, wie Eremotherium, waren groß genut um die Avocados halbzerkaut zu verschlucken - und den Kern irgendwo anders wieder auszuscheiden. Nach deren Aussterben vor höchsten 11.000 Jahren war wohl der Mensch der Hauptverteiler. Die Avocados wurden dann später von den präkolumbianischen Völkern kultiviert und verbreitet.

    Wenn Eremotherium 10.000 Jahre früher ausgestorben wäre hätten wir heute also vielleicht keine Guacamole. :huh:


    Der Nordamerikanische Gabelbock - auch Pronghorn genannt - ist nach dem Geparden das schnellste Tier auf dem Land.

    Die Biester erreichen Geschwindigkeiten bis zu 70km/h und können diese auch länger durchhalten. Kein anderes Tier auf dem Amerikanischen Kontinent ist auch nur annähernd so schnell. Wölfe, Bären und Kojoten erbeuten nur Jungtiere und kranke Exemplare, oder mal eines aus dem Hintergrund. Im offensiven Angriff haben sie aber nicht den hauch einer Chance - und hätten ihn auch nicht, wenn der Gabelbock langsamer wäre. Warum ist er also so schnell? Das liegt wohl an dem ausgestorbenen Amerikanischen Geparden (nicht näher mit heutigen Geparden verwandt, aber ähnlich gebaut und schnell).


    Komodowarane sind die größten Echsen.

    Sie kommen nur auf einigen der kleinen Sundainseln vor und fressen alles, was sich bewegt. Hauptbeute der Ausgewachsenen Exemplare (bis zu 3m lang und 80kg schwer) sind Wildschweine, Wasserbüffel und Mähnenhirsche. Für den Bestandsrückgang der Komodowarane wird hauptsächlich der Rückgang dieser Beutetiere verantwortlich gemacht. Das kuriose: keiner dieser Arten ist ursprünglich auf den Inseln heimisch. Sie wurden alle von den Menschen eingeschleppt, während der Komodowaran schon Jahrtausende auf den Inseln gelebt hat. Sie haben die Hauptbeute des Warans - die ausgesorbenen Zwergelefanten (Stegodonten) - ersetzt und ersterem somit die Existenz verlängert.

    Nach neueren Untersuchungen hat der Komodowaran sowas aber schon einmal hinter sich: Er scheint nicht durch Inselgigantismus entstanden zu sein, sondern viel früher auf dem Australischen Festland mit anderen riesigen Waranarten (u.A. Megalania) als Antwort auf die dort herrschende Megafauna der Beuteltiere. Das heißt dann, der Komodowaran war schon ein Evolutionärer Anachronismus, als er auf Flores Minifanten verspeist hat...

    Es gab übrigens Überlegungen den Komodowaran in Australien auszuwildern um dort die Populationen von Hirschen, Wildschweinen und Wasserbüffeln einzudämmen.


    Der Dung-Käfer Helictopleurus giganteus ist die größte auf Madagaskar lebende Dung-Käfer-Art.

    Und sie ernährt sich nur von den Ausscheidungen einer einzigen Art: dem Menschen. Dieser ist aber erst vor 2.000 Jahren auf Madagaskar an. Davor (und auch noch 1.500 Jahre danach) waren die die Ausscheidungen der Riesenlemuren (u.A. Megaladaptis) die Existenzgrundlage des Käfers. In den letzten 500 Jahren hat er aber nur menschlicher Basis überlebt.


    Der Kalifornische Kondor gehört mit einer Flügelspannweite von bis zu 3m zu den größten flugfähigen Vögeln. Und das als Aasfresser.

    Im 20ten Jahrhundert nahmen die Bestände drastisch ab. In den 80ern war der Vogel praktisch ausgestorben. Alle 27 (!) überlebenden Vögel wurden eingefangen und durch ein spezielles Zuchprogramm existieren heute wieder 450 Tiere - 270 davon in freie Wildbahn.

    Aber auch vor einwirken der Europäer ging es dem Vogel nicht wirklich gut. Fossilen Funden zufolge war er einst über Großteile des Nordamerikanischen Kontinents verstreut. Mit schwinden der Megafauna schwand auch der Kondor. Klar, ein so großer Aasfresser setzt darauf, dass es großes Aas zum fressen gibt.

    Überlebt hat der Kondor an der Pazifikküste, da er sich hier auf das auffinden von angeschwemmten Meeressäugern, wie Walen und auch Robben, spezialisiert hat.

    Es gibt die Theorie, dass nicht das verschwinden der Beute, sondern das verschwinden von noch größeren Aas-Vögeln den Kalifornischen Kondor in Bedrängnis gebracht hat. Demnach haben andere Arten, wie die mit der Megafauna ausgestorbenen Teratornis oder der Gymnogyps Amplus, die Kadaver von großen Tieren aufgebrochen, wodurch der kleine Kalifornier sie besser verwerten konnte. Solche Synergien gibt es heutzutage noch bei Afrikanischen Geiern.

    Dies würde dann auch erklären, warum sich der Kalifornische Kondor mit der Robben-Diet gehalten hat: die sind ja vergleichsweise weicher und so leichter aufzubrechen.

    Das beißt sich aber etwas mit der ausgewilderten Kondorpopulation im Grand Canyon. Dort gibt's ja bekanntlich weniger Meeressäuger; die Kondore ernähren sich dort auch vom Aas von Rinderherden.



    Es gibt noch viele weitere Beispiel, auch bei Wiki.

    Auffällig ist, dass die viele mit dem Verschwinden der Megafauna vor rund 10.000 Jahren zusammenhängen.


    lg Davy

    Ja gut auch wahr, aber trotzdem würde ich da persönlich eher erstmal auf Abstand gehen und nicht versuchen direkt da rein zu laufen mit dem Handy ^^

    Und jetzt stell dir mal vor wie cool das ausgesehen hätte, wenn die Windhose nicht nur Staub, sondern auch Leute mit Smartphones hochgewirbelt hätte. :D


    Aber hast recht, ich hätte da auch eher Abstand gehalten.


    Ja das stimmt, wobei ich denn Sonneneffekt eifnach geil finde, wäre ja schon hammer wenn mann mal drüber nachdenkt, habne die das eventuell bewusst so gebaut? Ich meine selbst das Ende der Wand welches ja einen Schlangenkopf zeigt würde ja sogar darauf hindeuten irgendwie ^^ Finde ich echt geil :)

    Die haben das ziemlich sicher mit Absicht so gebaut.

    Nut diese entsprechende Nordtreppe weist die Schlangenköpfe unten auf. Die Trappen an den anderen Seiten gehen einfach so konstant in den Boden über.


    lg Davy

    IIIIch wasche meine Tentakel in Unschuld! :D


    Wobei es ja dort nicht wirklich nach ner Wolke ausgesehen hatte, die einen Tornado hervorbrachte oder? o.O

    Ja, ich auch eher ne Windhose, kein Tornado.

    Sowas ist ja nicht wirklich selten. Gibt's auf Deutschen Äckern auch relativ häufig.


    Hier ist halt nur das Datum in Verbindung mit dem Ort das wirklich spannende. :)


    lg Davy

    Hmm, zumindest in Mexico hat sich ein Gott zur Tag und Nacht-Gleiche gezeigt. :shock:


    Auf der Großen Stufenpyramide in Chichen Itza auf Yucatan gibt es jedes Jahr zur Tag und Nacht-Gleiche ein besonderes Schauspiel: Durch den Schattenwurf der Pyramide sieht es so aus, als ob die Gefiederte Schlange Kukulcan höchst persönlich die Pyramide herunter kriecht.


    Dieses Jahr hat sich der Gott der Maya scheinbar aber noch anders gezeigt:

    Genau an diesem besonderen Tag fegt ein kleiner Tornado oder ein Windhose über den Pyramidenplatz hinweg.


    Schon ein außergewöhnlicher Zufall...

    Zufall? ;)


    Edith:

    https://www.grenzwissenschaft-…yramide-des-kukulcan2019/

    Hier gibt's noch ein Video, welches das "normale" Lichtspiel zur Tag und Nacht-Gleiche in Chichen Itza zeigt.


    lg Davy

    Mir würde jetzt nicht viel besseres einfallen als: meiden.

    Wenn du mit der Person zusammen arbeiten musst, oder so, dann ist das natürlich blöd. Dann kannst du nur aufpassen, dass du in nichts reingezogen wirst...


    lg Davy

    Ich bin neulichs wieder über folgendes Bild gestolpert, und das hat mich an diesen Thread (oder besser besagten Riesenstorch) erinnert:

    Nuremberg_chronicles_-_Strange_People_-_Pygmy_%28XIIr%29.jpg

    (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Pygmäen_(Mythologie))


    Der Kampf mythologischer Pygmäen-Völker gegen große Vogelrassen - meist Kraniche, aber hin und wieder auch Störche - ist ein wiederkehrendes Motiv in antiker Lore und Kunst. Vor allem von Griechen und Römern bekannt.

    So sollen sich die Pygmäen in Fernen Ländern in Afrika und/oder Asien mit den großen Schreitvögeln regelrecht bekriegen.


    Jetzt könnte man sich ja mal einen Aluhut aufsetzen und dies in Verbindung zu den Homo Floresiensis und dem Riesenstorch Leptoptilos Robustus (eher Marabu als Storch) setzen.

    Es bietet sich ja an. :D


    Leptopilos Robustus ist mit 1,80m doppelt so groß wie die kleinen Hobbits und es gibt tatsächlich Theorien darüber, dass letztere auch auf seinem Speiseplan standen.

    Ich denke ja der Normalfall war eher anders herum. Aber Marabou, der doppelt so groß ist wie ich, dem würde ich auch alles zutrauen.


    Also, haben Legenden über das Verhältnis zwischen Hobbit und Riesen-Marabu überdauert und in der europäischen Antike die Geschichten über die Pygmäen-Kranich-Krieg beflügelt?

    :D


    lg Davy

    Am Freitag geisterte dann schon die nächste Interessante Meldung zur Entstehung von Sprachen durch die Medien:


    https://www.mpg.de/12827766/ernaehrung-beeinflusst-sprache


    Labiodentale Laute (also Laute die erzeugt werden wenn die Unterlippe an die oberen Zahnreihen gehalten wird - wie das F und das V) sind realitv jung und erst durch die Nahrungsumstellung des Menschen entstanden.


    Hintergrund: Jäger-und-Sammler-Kulturen haben Zahnstellungen, bei denen die oberen und unteren Schneidezähne direkt aufeinander treffen. Dies sorgt für einen starken Biss.

    Durch den vermehrten Verzehr von weicher Nahrung (gekochten Feldfrüchten und Getreiden zum Beispiel) hat sich das Gebiss hin zum leichten Überbiss verändert.

    Und mit einem leichten Überbiss spricht sich das F wesentlich leichter. Es müssen weniger Muskeln beansprucht werden als bei direkt aufeinander sitzenden Schneidezähnen (kann man auch sehr schön selbst mal ausprobieren).


    "In Europa finden wir in den letzten zwei Jahrtausenden einen drastischen Anstieg an Labiodentalen, die auf die zunehmende Verbreitung verarbeiteter, weicherer Nahrung zurückgeht und durch die Einführung industrieller Mahlverfahren zusätzlich vorangetrieben wurde", führt Steven Moran, einer der beiden Ko-Erstautoren, aus. "Der Einfluss unserer biologischen Voraussetzungen auf die Lautentwicklung wurde bisher also unterschätzt."


    Das interessante: Im Asiatischen sind trotz ähnlicher Nahrungsrevolution keine labiodentalen Laute entstanden.


    Tja, Fred Feuerstein, so kann dein Name schon mal nicht lauten.


    lg Davy

    Wow Davy o.O da haste ganz schön ausgehohlt. Aber bestätigt meine Annahme das der sogenannte "Fakt" eher "Falsch" ist.

    Hehe, ja. :)

    War aber auch für mich eine interessante Aufarbeitung, weil da einiges Neues für mich dabei war.

    Und ja, es spricht wirklich gegen den "Fakt".


    Zu den Bildern der Mondrückseite:

    Da finde ich ja immer wieder interessant/merkwürdig, dass da so wenig Krater sind. Die "Vorderseite", die die wir immer sehen ist ja total zerschossen. Dabei wird ja eben die Vorderseite eigentlich durch die Erde gedeckt.


    lg Davy

    Sprache wird lustiger Weise manchmal durch den rein mechanischen Vorgang der Schrift abgeändert.

    Bestes Beispiel dafür ist die Geschichte, wie Gutenberg einen ganzen englischen Buchstaben ausrottete:


    In der Popkultur oder im Englischen Kneipenraum seid ihr vielleicht schonmal über den Schriftzug "Ye Olde Pub" gestolpert und habt das (wie ich vorher) als lustigen Englischen Dialekt abgetan.

    Oder ihr habt in einem alten englischen Roman schon die Anrede "thou" statt "you" gelesen und dies als historische Höflichkeitsform abgetan.

    Dabei gibt's für beide Beispiele eine ganz einfache Erläuterung - sogar eine zusammenhängende.


    Früher, vor dem 15ten JH, gab es in England noch den alten Buchstaben Thorn. Dieser wurde als th ausgesprochen, wie in "the".

    In Deutschland gab es diesen Buchstaben schon nicht mehr, als der Buchdruck eingeführt wurde. Die Schriftsätze, die dann unter Anderem auch nach England exportiert wurden enthielten den Buchstaben Thorn also gar nicht.

    Nun hatten die Briten die Wahl: entweder sie nahmen für den Druck die beiden Buchstaben "th", oder aber sie ersetzten den Buchstaben Thorn durch das in kursiv optisch (aber nicht im Klang) sehr ähnliche "y".

    Tja, beim "the" hat sich die Schreibweise mit "th" durchgesetzt - außer bei alten Pub-Schildern. :D

    Das "thou" hatte nicht so viel Glück, hier hat sich die Version mit "y" durchgesetzt. Das heißt dann aber auch, das wir "you" seit 500 Jahren falsch aussprechen. :D


    Auf Island hat der Buchstabe Thorn übrigens überlebt. Sogar in zwei Versionen: Einmal gesprochen wie in "this", einmal wie in "Things".


    lg Davy

    Okay, nochmal zu den "Mondlosen Urvölkern" (Ich fahre grad so ein bisschen auf Anthropologie ab deswegen reizt mich das):


    Die älteste Monddarstellung ist tatsächlich ein prähistorischer Mond-Kalender.

    Nasa

    privater Blog

    Angelegt wurden diese Mond-Kalender von Menschen der Aurignacien-Kultur, die vor 42.000 - 32.000 Jahren existierte. Die Mond-Kalender sind also mindestens 32 Tausend Jahre alt. Möglicher Weise älter.


    So, die ältesten Kunst- und Kultur-Spuren kommen auch von der Aurignacien-Kultur, sind 42.000 Jahre alt.

    Es gibt noch Steinritzungen aus Afrika, die 73.000 Jahre alt sein sollen. Zwischen diesen und den ältesten der Aurignacien gibt es zeitlich aber gar keine kunst-kulturellen Belege.

    Das heißt dann also, dass diese " Aufzeichnungen bestimmter Urvölker" Urvölker aus einer Zeit zwischen 42.000 und 32.000+ Jahren existieren müssen.


    Aus der Magdalenien-Kultur um 15.000 v. Chr. haben wir dann wieder einen Mond-Kalender. Und dann kommen wir 5.000 v. Chr. schon zu den ersten Mondgöttern.

    Also ist der Mond seit mindestens 32.000 Jahren durch Darstellungen nachgewiesen.


    Und was ist mit den anderen Himmelskörpern? Ab wann haben "wir" angefangen diese darzustellen?

    Anscheinend ungefähr zu selben Zeit. Das älteste, was man Sternen-Karte nennen kann ist in Mammut-Elfenbein eingeritzt. Gefunden in Deutschland und erschaffen von der Aurignacien-Kultur vor 32.000 Jahren.

    Dann wieder 15.000 später Darstellungen in der Lascoux-Höhle von den Magdalenien-Leuten gemalt.


    Fazit: scheint also alles zu passen mit dem Mond. Wo er das erste mal künstlerisch auftaucht, tauchen auch Sterne auf.

    Es gibt noch (wesentlich) ältere Zeichnungen und Ritzungen, die den Mond nicht zeigen. Da diese aber auch keine anderen Himmelskörper zeigen gibt's keinen Hinweis darauf, dass sie den Mond explizit und absichtlich nicht zeigen.

    Also keine Mondlosen Urvölker...



    Noch kurz zum hohlen Mond:

    So wie ich das verstanden habe beruhen all die Theorien auf der Aussage der Astronauten, bei der Landung hätte es einen dumpfen Glockenton gegeben. Daraufhin wurden dann Indizien gesammelt.


    lg Davy