Beiträge von Sam Diamond

    Diese erwähnte australische Riesenratte sit aber keine indigene Art, oder? Meines Wissens lebten an Säugetieren in Australien ursprünglich nur Beuteltiere.


    Klar kann man Tiere unterschiedlicher Arten kreuzen, siehe Liger und Maulesel/Maultier. Zumindest vom letzteren weiß man aber mit Sicherheit, dass die Kreuzungen unfruchtbar sind, gleiches trifft vermutlich auch auf den Liger zu. Und unfruchtbare Tiere sind eine denkbar schlechte Ursache für eine Plage.

    Ich bezweifel, dass es so etwas wie eine (objektive) Realität überhaupt gibt. Allein schon das, was wir sehen, wenn wir die Augen öffnen, ist im Prinzip nur das, was wir mit unseren visuellen Sinnesorganen wahrnehmen können. Wenn wir Fruchtfliegen wären, würden wir vielleicht ganz andere Farbeindrücke und Gerüche spüren, bei einer anderen Art von Lebensform könnten wir vielleicht sogar bis jetzt komplett unbekannte Sinne nutzen. Das menschliche Bewusstsein ist duch die begrenzten Möglichkeiten der Wahrnehmung einfach zu sehr beschränkt, als dass wir jemals einen endgültigen Eindruck davon gewinnen könnten, was real ist und was nicht.

    Zitat:


    "Oder sind wir nur eine Laune der Natur „Ein nackter Affe“, der Denken kann. Ohne ein Leben nach dem Tod…"


    Ich persönlich würde eher diesem Standpunkt zuneigen, wobei ich die Existenz eines Lebens danach nicht spekulieren möchte. In dem Zusammenhang sagen mir Macbeths Worte, von Shakespeare in den Mund gelegt, aber weitaus stärker zu:


    "A tale
    Told by an idiot, full of sound and fury,
    Signifying nothing."


    So würde ich meine persönliche Weltsicht beschreiben und zusammenfassen. Dass das Leben überhaupt einen Sinn haben könnte will ich ja gar nicht einmal abstreiten, aber ich wäre bereit zu akzeptieren, dass der Sinn, die Ursache möglicherweise extrem trivialer Natur ist. Ich kann nichteinmal zu bestimmten Dingen, die ich tagtäglich tue, eine Begründung nennen, wie soll ich dann den Sinn des Lebens erkennen?

    Erste Assoziation: Diese Kreatur erinnert mich stark an diverse Engel aus dem Anime Neon Genesis Evangelion... Tut mir Leid, aber beim Stichwort "Japan" kam mir das sofort in den Sinn.


    Bei der 2. Illustration erinnert mich die Kopfform stark an einen Beluga bzw. Weißwal. Diese Walart kommt auch im nördlichen Pazifik vor.


    de.wikipedia.org/wiki/Bild:Cetac ... Beluga.png


    Die Größe dürfte etwas divergieren, aber wenn es nicht kompletter Seemansgarn ist, würde ich auf jeden Fall auf etwas Walartiges tippen. Imho wären verfremdete Belugasichtungen immer noch die logischste Erklärung, wobei ich aber zugegebenerweise etwas auf das 2. Bild fixiert bin.

    Mal ein Gegenentwurf zu den "satanischen" Metzelorgien:


    www.youtube.com/watch?v=jaqAl4mj ... 84&index=0


    Wenn es überhaupt so etwas wie eine satanische Bühnenshow geben kann, stammt sie eher von Mr. Boyd Rice als von irgendeiner Black oder Death Metal Band. Der moderne Satanismus ist eben eine recht darwinistische Angelegenheit, ich verweise mal auf das in satanischen Kreisen beliebte Werk "Might is Right". Und genau dieses darwinistische, kämpferische hat Rice damals in Osaka perfekt eingefangen.

    Wenn ich mir mal queerbeet durchlese, was hier alles als schlecht gilt, frage ich mich echt, wie verwöhnt das Filmpublikum sein muss :mrgreen: ! Ich kann mir jedenfalls nicht erklären, warum (nach Suchfunktion zumindest) noch niemand Turkish Star Wars genannt hat:



    de.wikipedia.org/wiki/Turkish_Star_Wars


    Wer die weiterführenden Links nutzt wird sicher verstehen was ich meine :angel:.
    Ich kann mir jedenfalls nichts Extremeres/Schlechteres vorstellen.

    Kennt jemand die Krypto-Dokumentation Monster Quest? Es gab dort neulich eine Sendung über Riesenbären. Im Laufe der Sendung wurde auch erwähnt, dass man mittlerweile in freier Wildbahn gezeugte Hybriden von Eis- und Braunbären entdeckt hat, was wissenschaftlich doch recht erstaunlich ist, da Kreuzuungen verschiedener Tierarten bisher nur aus Zoos oder menschlichen Haushalten bekannt waren. Jedenfalls wurde in der Sendugn auch die Theorie erörtert, dass die Sichtungen von einigen Kryptiden möglicherweise auf Hybride bereits bekannter Arten zurückzuführen sei.


    Das fiel mir in dem Kontext noch ein.

    Früher habe ich sehr viel AC/DC, Iron Maiden, Led Zeppelin und Co. gehört, mit der Zeit entwickelte sich mein Geschmack immer mehr Richtung Folk, Pagan/Viking und Black Metal, was ich in Sachen Metal auch heute noch hauptsächlich höre. Allerdings gibt es sowieso nur wieder Ärger, wenn ich anfange, Bands zu nennen, deshalb zähle ich mal nichts auf... Sieht man mal von besagten Schwerpunkten ab, höre ich da eigentlich alles Queerbeet in dem Genre, allerdings höre ich momentan fast gar keinen Metal mehr, vielleicht mit Ausnahme dieser beiden Bands hier:


    Type O Negative - Hey Pete


    www.youtube.com/watch?v=kZ6LIygEC88


    Carnivore - Jesus Hitler


    www.youtube.com/watch?v=UwPaWrBDjco


    Carnivore - Male Supremacy


    www.youtube.com/watch?v=MSjBkkOyXkQ


    Von der Musik her ist Metal wunderbar, nur haben die meisten Metalheads selbst im Kopf leider nur Scheiße.

    Man muss bei dem gesamten Themenkomplex Drittes Reich/Okkultismus bedenken, dass die Realität keineswegs so homogen war, wie es in den Populärmedien oftmals dargestellt wird. Man findet in der Tat besonders im Bezug auf die SS sehr viel Hin- und Beweise für Okkultismus und Esoterik, es ist aber immer fraglich, inwiefern es sich um Einzelfälle oder durchaus repräsentatives handelte. Außerdem gab es selbst und besonders im Dritten Reich innerhalb der esoterischen Splittergruppen Konkurrenzkämpfe.


    Einige Beispiele:


    Herman Wirth beispielsweise, der später das Ahnenerbe mitgründete und noch später, nach dem Krieg, auf Grund diverse profeministischer und matriarchalsicher Theorien in der Alternativkultur Fuß fassen konnte, geriet noch in den 30ern Jahren mit Kollegen aneinander, die seine Übersetzung der Ura-Linda-Chronik und Theorie von einer matriarchalischen germansichen Hochkultur im Nordmeer nicht teilten, Stichwort Atlantis/Atland/Hyperborea.


    Erich und Mathilde Ludendorff verbeiteten mehrere scharfe und fanatische Verschwörungstheorien, wonach Tibetische Lamas die Schaffung einer neuen Weltordnung anstreben würden, während die SS und das Ahnenerbe später ua. mehre Expeditionen ins tibetische Hochland organisierten.


    Karl Maria Wiligut, umgangssprachlich als "Rasputin Himmlers" bekannt, geriet in Konflikt mit dem italienischen Esoteriker und Kulturpessimisten Evola, da ihm dessen Visionen von einer elitären Kriegergesellschaft zu unvölkisch erschien...


    Die Beispiele sind kurz und nicht ausfürhrlich, ich hoffe aber, sie illustrieren in etwa, wie facettenreich die esoterische Kultur im Kontext des Dritten Reiches war. Aktuell lese ich Wilfried Daims "Der Mann, der Hitler die Ideen gab", ein Werk über den ehemaligen Mönch Lanz von Liebenfels, der Schon lange vor dem ersten Weltkrieg eine esoterische Rassenlehre names Theozoologie formulierte und in der Zeitschrift "Ostara" verlöffentlichte. Hitler zählte ebenfalls zu den Lesen der Ostara, aber nach heutigem Forschungsstand gilt der tatsächliche Einfluss Lanz auf Hitler als deutlich gerigner als der Buchtitel erahnen lassen würde. Ebenfalls ein gutes Beispiel für Fehlinterpreation bzw. Übersteigerung...

    greyhunter.blog.de/2008/04/19/au ... en-4066515


    Die paranormalen Aspekte werden in dem Artikel ebenfalls angesprochen.
    Besonders interessant finde ich in dem Zusammenhang auch den folgenden Beitrag:


    greyhunter.blog.de/2008/08/15/he ... as-4591910


    Anscheinend ist Bigfoot nicht der einzige Kryptid, der gelegentlich weit vom Schuss beobachtet wurd.
    Vom rationalen Standpunkt aus betrachtet ist die Existenz dieser Wesen in hiesigen Gefilden mehr als fragwürdig, vor allem, da selbst die Existenz von Großkatzen in Großbritannien strittig ist, und in dem Fall reden wir von Tieren, die wissenschaftlich schon lange bekannt und erfasst sind.


    Meiner Meinung nach haben die Sichtungen, darunter auch der bereits erwähnte Sichtungsfall in Polen, eher einen paranormalen als einen kryptozoologischen Hintergrund. Interessant sit dabei dann allerdings die Frage, ob Bigfoot selbst paranormaler Natur ist oder diese Erscheinungne lediglich äußerlich wie er aussehen. Meienr Meinung nach ist er selbst eine bisher unentdeckte Tierart.