Beiträge von Sam Diamond

    Colin Wilson: Tanz der Teufel. Scharlatane, Gurus, Sektenführer.


    Jacques Vallée: Konfrontationen. Begegnungen mit Außerirdischen und wissenschaftlichen Beweisen.


    Jacques Vallée: Enthüllungen. Begegnungen mit Außerirdischen und menschlichen Manipulationen.


    John A. Keel: The Complete Guide to Mysterious Beings



    Speziell Vallée sollte Leuten, die an seriöser Ufologie interessiert sind, durchaus mal einen Blick wert sein. Sofern sie ihn nicht schon längst kennen, versteht sich.

    Kategorie: Verrückt/Bizarr


    Der Traum verlief folgendermaßen: Ich wachte eines Morgens auf und stellte noch schlaftrunken fest, das jemand neben meinem Bett stand. Dieser jemand war mit einem Messer bewaffnet und aus irgendeinem Grund wusste ich sofort, dass dieser jemand niemand anderes war als Eric Harris, einer der beiden Todesschützen des Columbine Massakers. Mittlerweile bin ich mir nicht mehr so sicher, ob es "wirklich" Harris oder doch sein Komplize Dylan Klebold war, auf jeden Fall war es einer der beiden und ich setzte mich sofort zur Wehr, in dem ich mein Klappmesser zückte und mich auf ihn stürzte. Im Kampf polterten wir durch meine Wohnung und erzeugten eine Menge Krach und Möbeltrümmer, aber es gelang mir, ihm mit dem Klappmesser das Gesicht zu zerschneiden. Irgendwann setzte er sich dann auf den Boden und ich musste wie wahnsinnig lachen, weil sein zerschnittenes Gesicht so "dämlich" aussah. Ich glaube, er hat dann auch angefangen zu lachen. Ich habe ihm noch angeboten, einen Krankenwagen zu rufen, aber er beging lieber Selbstmord, indem er sich eine noch volle Colaflasche über den Kopf zog und darin ertrank.

    Man munkelt, Bon Scott habe seine Seele an den Satan verkauft, um im Austausch dafür mit seiner Band, in diesem Fall AC/DC, erfolgreich und berühmt zu werden. Dass er dann im Volrlausch an seinem eigenen Erbrochenen starb, sei eine Folge dieses Paktes gewesen. Würde mich allerdings wundern, wenn man sich solche Sachen nicht auch über Jim Morrison, John Lennon und eine Menge anderer in jungen Jahren gestorbener Musiker erzählen würde.

    Hm. Von der Urban Legend gibt es, wenn ich mich recht erinnere, auch noch eine Version, in der der Fahrer wegen Alkohol dran ist, obwohl er nüchtern ist und nichts getrunken hat. Wegen der seltsamen Geschichte mit dem Elefanten bekommt er gleich eine Anzeige wegen Trunkenheit am Steuer, ohne dass der Polizist erst einen Alkoholtest macht. In Deutschland ist es mWn allerdings nicht möglich, ohne Alkoholtest für Trunkenheit am Steuer belangt zu werden, vond aher ist die Version zwar noch ironischer, aber zusätzlich auch noch unwahrscheinlicher.

    Andrew Crosse war ein britischer Naturforscher, der von 1784 bis 1855 lebte und sich vor allem durch Experimente mit der noch relativ "jungen" Elektrizität einen Namen machte. Bekannt dürfte Crosse vor allem auch deshalb sein, weil er erklärte, im Rahmen eines Versuchs zur Erforschung von Kristallbildung mittels Elektrizität aus unbelebter Materie Lebewesen, genauer gesagt Milben, erzeugt zu haben:




    Zitat

    A few months after the 1836 Bristol meeting of the British Association for the Advancement of Science, Crosse had been conducting another electrocrystallization experiment when, on the 26th day of the experiment he saw what he described as "the perfect insect, standing erect on a few bristles which formed its tail." More creatures appeared and two days later they moved their legs. Over the next few weeks, hundreds more appeared. They crawled around the table and hid themselves when they could find a shelter. Crosse identified them as being part of genus acarus.



    Auszug aus der englischsprachigen Wikipedia



    Deutsche Wikipedia


    http://de.wikipedia.org/wiki/Andrew_Crosse



    Englische Wikipedia


    http://en.wikipedia.org/wiki/Andrew_Crosse



    Weitere Links


    http://www.spartechsoftware.co…mystical/AndrewCroise.htm




    Vermutlich ist die einfachste Erklärung, dass Crosses Proben nämlich bereits vorher durch Milbeneier konterminiert waren und er somit keineswegs Leben erschaffen hat, auch die richtige. Außerdem sind Milben unter evolutionären Gesichtspunkten zu komplex, als dass man sie direkt aus anorganischer Materie erschaffen könnte. Wozu mich Crosses Bericht allerdings inspiriert, ist die folgende Frage: Ist es generell möglich, aus anorganischen Stoffen leben zu erzeugen?


    Meiner Meinung nach ja. Interessanterweise spielt dabei auch die Elektrizität, Crosses Forschungsgebiet also, eine Rolle. Bereits im Jahre 1953 simulierten Wissenschaftler in einem Experiment die sogenannte Ursuppe und setzten diese elektrischen Entladungen aus. Auf diese Weise gelang es den Forschern immehrin, Aminosäuren zu erzeugen:


    http://www.planet-wissen.de/na…hung_des_lebens/index.jsp

    Vor zwei Tagen habe ich Der Staubozean von Bruce Sterling beendet. So weit ich weiß, war der Roman seiner Zeit das Erstlingswerk des Autors und ist oberflächlich betrachtet eine Mischung aus Der Wüstenplanet und Moby Dick. Ich meine, eine beeindruckend melancholische oder auch dekadente Note aus dem Science Fiction Roman herauslesen zu können. Gerade für ein Frühwerk ist er schon "ziemlich meisterhaft". Aktuell habe ich dann Hardboiled Wonderland und das Ende der Welt aus der Feder von Haruki Murakami beim Wickel. Ich bin noch auf den ersten paar Seiten, aber der bsiherige Eindruck lässt auf etwas ziemlich surreal-kafkaeskes hoffen.

    Zum Thema Zombie-Gift gibt es ein recht empfehlenswertes Buch von dem Ethnobotaniker Wade Davis, Schlange und Regenbogen. Allerdings liest sich das Buch stellenweise (leider) eher wie ein Abenteurroman als wie ein Sachbuch. Interessanterweise erwähnt Davis auch, dass es in Japan, wo Kugelfisch als Deliaktesse gilt, regelmäßig zu Scheintotfällen kommt, die Japaner aber anders als die Haitianer nicht zu "Zombies" werden.

    Charles Hoy Fort (1874 bis 1932) wurde wahrscheinlich schon einmal in dem ein oder anderen Thread in diesem Forum hier erwähnt. Fort verbrachte mehrere Jahrzehnte seines Lebens damit, Zeitungsarchive und Bibliotheken nach Berichten zu seltsamen Phänomen zu durchstöbern und publizierte die von ihm gesammelten Daten in insgesamt vier umfangreicheren Werken. Zu den Phänomenen, die Forts Beachtung fanden, zählen Seltsamkeiten wie Frosch- und Fischregen, Spuk-Phänomene, übersinnliche Fähigkeiten und Sichtungen, die man heute als UFO-Phänomene klasifizieren würde. Heute gilt Charles Fort als Pionier auf dem Gebiet der sogenannten Grenzwissenschaften und wurde auch zum (eher unfreiwilligen) Namensgeber der Fortean Society.



    Die Theorien, die Fort in seinen Werken aufstellte oder scheinbar aufstellte, kann man teilweise aus heutiger Sicht einfach nur haarsträubend nennen. Beispielsweise spekulierte Fort in seinem Erstlingswerk Das Buch der Verdammten über ein bewohnbares Gebiet zwischen Himmel und Erde, das er Super-Sargassosee nannte. Beil Lesen seiner Werke sollte man daher immer im Hinterkopf behalten, dass Fort wahrscheinlich einen recht seltsamen Sinn für Humor besaß und das skeptische Bewusstsein seiner Leser gerne auf die Probe stellte. Jedenfalls machen diese Eigenheiten Forts Werke nicht nur in thematischer, sondern auch in literarischer Hinsicht lesenswert.


    Die Hauptwerke Forts sind als deutsche Online-Ausgaben auf der Homepage von Jürgen Langowski einsehbar, der Forts Werke für den Verlag Zweitausendeins ins Deutsche übertrug.



    Das Buch der Verdammten


    http://www.miscelle.de/buecher…t/buch-der-verdammten.php



    Neuland


    http://www.miscelle.de/buecher/charles-fort/neuland.php



    Da!


    http://www.miscelle.de/buecher/charles-fort/da.php



    Wilde Talente


    http://www.miscelle.de/buecher…es-fort/wilde-talente.php

    Bin gerade mitten drin in Neal Stephensons Snow Crash. Ist ein herrlich durchgeknallter Roman, der dem Cyberpunk-Genre zugerechnet wird. Trotz aller Durchgeknalltheit muss ich allerdings sagen, dass die Darstellung des Cyberspace in dem Roman (Anfang der 90er Jahre erschienen) dem Internet wie wir es heute kennen verdammt ähnlich ist.

    Momentan lese ich gerade "On the Track of unknown Animals" von Bernard Heuvelmans, dem "Vater" der Kryptozoologie. Ist eine englische Übersetzung des französischen Originals... Eine deutsche Übersetzung existiert zwar, wurde jedoch nie veröffentlicht.

    Whitley Strieber hat zwei interessante Bücher geschrieben, in denen er über seine eigenen Entführungserlebnisse berichtet, "Die Besucher" und "Transformation". Außerdem hat er die Ererignisse um den Roswell-Zwischenfall als Basis für einen seiner Romane, "Majestic", gewählt, um mal etwas "klassischeres" zu empfehlen.

    Zitat

    [Yeti ist wieder mal gefilmt worden.
    An und für sich finde ich das Video recht authentisch. Das Wesen läuft gebückt, scheint einen mächtigen Buckel und lange Arme zu haben. Was mich etwas (nicht etwas, sondern sehr stutzig macht), ist , dass das Video in Polen (!!!) gedreht wurde. Ich kenne jetzt keine Berichte über Yetis oder Bigfoots in Polen.
    Dann wiederum überlege ich, warum der Herr, der doch will, dass seine (Fake?)-Aufnahme echt wirkt, behauptet, es wäre in Polen aufgenommen worden? Dann würde ich halt sagen, das war in Kanada oder so... Versteht ihr mich?
    Naja, schaut selbst:


    http://www.youtube.com/watch?v…w&feature=player_embedded


    Es gibt durchaus einige strange polnische Sichtungsberichte zu Bigfoot, aber die muten eher parawissenschaftlich als (krypto)zoologisch an. Im Greyhunterblog wurden einige davon vorgestellt, glaube ich.


    Nun ja... Bei dem Video mit den Badenden erkennt man imho nicht viel, da die Kamera zu sehr wackelt. Das andere Video ist von der Kameraführung schon ruhiger. Was mich dabei stutzig macht, ist, dass die Stimmen der Filmenden schon etwas zu ruhig klingen. Wir haben ja anscheinend einige Polen im Forum... Wäre jemand so freundlich, zumindest kurz den Inhalt des Gesprochenen wiederzugeben?