Beiträge von Sam Diamond

    Margaret Alice Murray: The Divine King in England


    Dürfte noch umstrittener sein als ihre anderen Werke zum Thema Hexenkult. Murray vertritt hier die These, dass alle sieben Jahre das Blut des englischen Monarchen oder ein vergleichbares Opfer gefordert wurde, um höheren Mächte gnädig zu stimmen.

    Ich habe vor ein paar Tagen "Rätseltiere" von Manfred Reitz beendet. Ein recht lesenswertes bodenständiges und (populär)wissenschaftliches Buch über Kryptozoologie. Aktuell bin ich gerade mit "Operation Trojan Horse" von John A. Keel beschäftigt.

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    Deimner Beschreibung zu folge könnte es sich ja vielleicht um ein Riesenfaultier handeln. Solche Viecher gab es ja früher.
    Es heißt, einige Leben heute noch in Südamerika. Sie hatten in die Haut eingelassene Knochenplatten und fraßen manchmal auch Fleisch...


    Ich habe mal google befragt. Lofa County ist ebenfalls eine Verwaltungsregion in Liberia, befindet sich also auf dem afrikanischen Kontinent.


    Was mich an der Kumbway-Story skeptisch stimmt, sind die widersprüchlichen Theorien. Säugetier oder Reptil... Ich kann mir vorstellen, dass die Fleischzubereitung in Afrika eine andere ist als in den Industriestaaten, aber wenn man ein Tier zerlegt, um es zu verspeisen, soltle man doch eigentlich genug anatomsiche Details erkennen, um wenigstens derartig grobe Einordnungen vollziehen zu können?

    In der englischen Wikipedia hat Batsquatch auch einen eigenen Artikel:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Batsquatch


    Die Parallelen zu Mothman beschränken sich allerdings nicht nur auf die Flugfähigkeit: Laut Keel stand auch Mothman in Zusammenhang mit diversen Unglücksfällen. Wobei ein Brückeneinsturz und ein Vulkanausbruch nochmal verschiedene Kaliber sind.

    Der Name Batsquatch ist eine Verballhornung aus Bat und Sasquatch. Angeblich soll diese Kreatur nahe Mount St. Helens ihr Unwesen treiben und einer riesigen Fledermaus ähneln.


    http://www.unknown-creatures.com/batsquatch.html


    Interessanterweise scheint es erst seit den 80er Jahren entsprechende Berichte und Geschichten zu geben. Im Jahre 1980 brach der Mt. St. Helens aus, einer der stärksten Vulkanausbrüche des 20. Jahrhunderts:
    http://de.wikipedia.org/wiki/A…des_Mount_St._Helens_1980


    Die Frage, ob ein Zusammenhang zwischen dem Ausbruch und den Gerüchten Batsquatch besteht, drängt sich förmlich auf.
    Geschichten um eine Fledermaus von bis zu 30 Fuß Größe und obligatorische Berichte über Viehverstümmelungen sollten die Skeptiker verständlicherweise aufhorchen lassen, aber Batsquatch dürfte, sollte er nicht existieren, immerhin eine faszinierende Form der Katastrophenverarbeitung darstellen.

    Den Bericht habe ich auch schon gelesen. Laut Beschreibung und Lebendrekonstruktion muss dieser Dinosaurier anscheined ähnlich wie ein Riesenfaultier ausgesehen haben.

    Nette Mockumentary.


    Ich habe die Folge über "El Chupacabras" schon einmal gesehen. Die These, dass der Goatsucker im mittelalterlichen Europa heimisch gewesen sein soll und mit Schiffen nach Lateinamerika gebracht wurde, habe ich dort zum ersten Mal gehört. Scheint ganz unterhaltsam zu sein, aber imho haben die Drehbuchautoren da zu den "natürlichen" Gerüchten noch einiges dazu gedichtet.

    Schonmal was von den so genannten Hanghühnern gehört? Mein Opa hat mir davon einmal erzählt, als ich noch ein Kind war. Demnach lebt das Hanghuhn ausschließlich an und auf Erdhängen und hat, um besser am Hang langlaufen zu können, zwei unterschiedlich lange Beine.

    Ich finde die Gestalt des Wilden Mannes recht interessant. Er hat auch Eingang in die Heraldik gefunden, so haben unter anderem zwei Städte im Harz einen Wilden Mann im Wappen:



    de.wikipedia.org/wiki/Wilder_Mann


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    Er wurde als einzelgängerischer, mit Riesenkräften ausgestatteter, stark behaarter, nackter oder nur mit Moos oder Laub bekleideter Urmensch beschrieben oder dargestellt.

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    Schon klar das man Metal und Hiphop nicht vergleichen kann, aber irgendwer hat das ganze in den Raum geworfen
    und gleich mal wider Hiphop als negativvergleich hergenommen.


    Die Grenzen sind allerdings nicht so stark, dass es nicht zu einer Verständigung kommen könnte? Schonmal den Namen Ice-T gehört? Der hatte in den 90ern unter anderem Gastauftritte bei Black Sabbath und mit Body Count auch eine erstklassige Metal/Crossover Band.

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    Du sprichst hier Hanneman an. Es ist nicht die ganze Kapelle, sondern nur Jeff (wie immer, keine Ahnung im Detail).
    Der ist aber ein Ami, keine Ahnung über unsere Geschichte! Eine Band wie Menhir kommt aus Deutschland, und genau da ist der Unterschied. Aber Du wirst das im Leben nicht begreifen.
    Scheiß auf Nazi-Metall!


    Toll. Ganz toll :roll: .



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    Der ist aber ein Ami, keine Ahnung über unsere Geschichte! Eine Band wie Menhir kommt aus Deutschland, und genau da ist der Unterschied.


    Und da einige Menhir-Bandmitglieder (Einige! Nur einige!) Professionelle Reenactment-Farsteller sind, SOLLTEN sie sich zumindest mit "unserer" Geschichte auskennen.


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    Aber Du wirst das im Leben nicht begreifen.
    Scheiß auf Nazi-Metall!


    :wut:

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    . Ansonsten irgendwas aus der Familie der Marder.


    Ich habe auch als erstes an ein Hermelin im Winterpelz gedacht. Dazu müsste man aber wissen, ob Schnee lag oder die Begegnung im Winter stattfand.


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    Wäre es braun oder schwarz gewesen hätte ich es erst gar nicht erkannt oder überhaupt gesehen


    Klingt eher weniger danach...


    Wobei ein etwa katzengroßes Tier nicht wirklich furchterregend oder angsteinflößend klingt.

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    Bist eine neue ignorante Spezies, die absolut hirnbefreit ist? Das sind keine Sonnenräder, sondern exakt Hakenkreuze!


    Wir können uns über die Bezeichnung streiten, fest steht, dass das Hakenkreuz in den Insignien des Deutschen Reiches 1933 - 1945 noch mal eine Spur anders aussieht. Und speziell was Menhir/Ulfhednar betrifft, muss man wissen, dass die neuesten Schlagzeilen mehr oder weniger auch mit einen Historikerstreit zusammenhängen. Außerdem dürfte man mit Reenactment durchaus Geld verdienen können, deshalb wäre es nicht unangebracht, auch zu berücksichtigen, wer von einem Abdrängen der Truppe finanziell profitieren würde.



    Ein Link zum Thema (leider nicht ganz objektiv)


    www.taz.de/1/leben/alltag/artike ... ettenhemd/


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    Dass Menhir Sonnenräder verwenden ist mir bewusst, aber nicht wirklich ausschlaggebend.


    Ich höre die von dir gelobten Slayer nicht, aber es würde mich ehrlich gesagt wundern, wenn der Wehrmachtsfetischismus der Kapelle für dich ein ausschlagebendes Argument fürs Slayerhören wäre.

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    Kunst kann über politischen Dimensionen herausgehen, aber sie tut es nicht zwangsläufig. Wenn jemand wie Rob Darke in Interviews o.ä. immer wieder versucht, Heidentum und Nazi-Ideologien zu verknüpfen und dann Pagan Metal macht, tut sie das zum Beispiel nicht. Und zumindest die Band Graveland ist Mitglied der „Pagan Front“, deren erklärtes Ziel es ist, Heidentum und Black/Pagan Metal für völkische Propaganda nutzbar zu machen.


    Kunst hängt in ihrer Wirkung letztendlich von dem ab, der sich mit ihr auseinandersetzt.


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    Bevor du rummeckerst, ich werde dir jetzt nicht den Gefallen tun, dir vorzuwerfen, ein Nazi zu sein. Aber wenn du das nicht bist, bist du entweder ein Sympathisant oder einer von denen, die den Spasten durch ihre Tolleranz und Gleichgültigkeit erst ermöglichen, unsere Musik und unsere Szene für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. In jeden Fall handelst du dir nicht gerade meinen Respekt ein, um das mal euphemistisch auszudrücken.


    Den "Gefallen" hat mir schon jemand anderes getan. Vermutlich hängen meine Auffassung und meine Einstellung auch damit zusammen, dass ich kein sonderlicher Szenegänger bin.

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    Die Familie hatte mittlerweile erfahren, dass Gef am 7.6.1852 in Dehli geboren wurde. Gef
    hatte das gesagt.


    Eine Frage ist, ob Mungos überhaupt sprechen können. Eine andere Frage, ob sie eine Tendenz zum Lügen haben oder eher ehrlich sind. Und zuletzt: Haben Mungos eine Lebenserwartung von mehr als 80 Jahren :? ?


    Imho wirkt das ganze recht "spukhaft"...


    Ich meine mich auch zu erinnern, gelesen zu haben, dass ein Farmer unweit des Anwesens Jahre später ein kleines, wieselartiges Tier erlegt haben will. Eine Urbane Legende?

    Um Itkilgors freundliche Anfrage zu beantworten: Nein, ich glaube nicht, dass ich mich selbst als Nazi bezeichnen kann.


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    Sam Diamond: Der Beitrag ist nicht mehr da, aber ich weiß ja noch was da stand. Lustig, dass du fast nur welche von den braunbejackten Verräterbands genannt hast. Gut, Falkenbach ist in Ordnung, aber Graveland und Kroda bestehen fast nur aus Nazis und Menhir müssen sich zumindest fragen lassen, warum sie in ihrer Reactment-Gruppe alles voller Hakenkreuzes hängen haben, obwohl sie eine Zeit nachspielen, für die gar keine belegt sind. In dem einen Punkt hatte ltkilgor sogar recht; Nazi-Kacke ist kein Metal. Wie ich schon sagte, Metal ist mehr als die Summe seiner Töne.


    Es ging mir in erster Linie darum, Band-Beispiele zu nenen. In Sachen Pagan Metal bin ich eben recht kritisch und wäherlisch. Wenn ich meine persönliche Meinung dazu äußere, ob eine Band Potential hat oder noch in 10 Jahren von sich reden machen wird, sage ich eben meine ehrliche Meinung. Sie mögen vielleicht zwischen den Alben schon um eingies besser geworden sein, aber bei Kapellen wie Slartibartfass zum Beispiel habe ich nunmal so meine Zweifel, ob die Kapelle von Bestand sein wird. Andere Kapellen wie die von dir erwähnten Adorned Brood gehören zwar auch schon zu den dienstälteren Gruppen, aber speziell bei der Band habe ich gewisse Schwierigkeiten mit den jüngeren Alben. Ich behalte mir eben vor in der Hinsicht offen zu sein.


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    Menhir? Die verwenden Hakenkreuze! Absolut unterirdirsch! (Aber bei Dir wohl granatengeil!)


    Dass Menhir Sonnenräder verwenden ist mir bewusst, aber nicht wirklich ausschlaggebend.


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    Da muß einem doch nur schlecht werden!?!
    Es geht hier um Metal, nicht um Nazigrütze! Und jetzt komm bitte nicht mit irgendwelcher Kulturscheiße.
    Echt arm, daß Du hier die absoluten "No go" Bands nennst. Ich kann nur hoffen, daß Dein rechter Arm bald müde wird. Und meine Vorurteile bzgl. Pagan sind bestätigt.


    Könnte es sein, dass du "Kultscheiße" meinst? Ich bin kein großer Freund von derartigem Gehabe.


    Der Einwand, dass Metal mehr ist als nur Musik an sich, mag ja berechtigt sein, aber Kunst geht generell auch über die politische Dimension hinaus. Ich dachte eigentlich, dass ich meine Ansichten zurückhaltend genug formuliert hätte, aber die Essenz derartiger Gruppen ist imho keineswegs, sich mal ordentlich "einen abzuhitlern".