Beiträge von waytowostok

    Ok, ich finde den Gedankengang von dem Mann irgendwie überhaupt nicht logisch.
    Was hat denn der Titel einer Göttin mit irgendwelchen überlegenden Technologien zu tun? Damals hat sich doch jeder Herrscher, der ein bisschen mehr erreicht hat als seine Vorgänger, göttlich sprechen lassen. Wieso sollte diese hier dafür Technologien brauchen? Wo finden sich Hinweise dafür, dass sie welche hatte? Und selbst wenn, wieso muss sie die von Außerirdischen bekommen haben anstatt, sagen wir, von irgendwelchen entfernten irdischen Hochkulturen?
    Und wie kommt er jetzt von Technologie auf Genmanipulation? Ich seh da den Kausalzusammenhang nicht.
    Und wer soll da jetzt einen DNA-Test machen? Wer soll das dann bezahlen? Und wo soll man da genug organisches Materail herbekommen, wenn von der Tante nur noch die Knochen übrig sind?
    Ich hab den Eindruck, der versucht nur mit allen Mitteln, seine komische Theorie in die Medien zu drücken ...


    Was haltet ihr davon? Also ich finde dies eine wirklich interessante Theorie. Man vermutet ja auch, dass da Leben auf der Erde außerirdischen urspungs ist (von einem Komet o.ä.). Also wäre das doch ganz plausibel?


    Wie kommst du jetzt von einem Kometen in grauer Vorzeit zu Genmanipulationen in der Antike?

    Woran ich bei der Geschichte als erstes denken musste ...
    Es kommt durchaus vor, dass besonders schüterne Stalker, die sich nicht trauen, ihrer Bezugsperson auch nur zu zeigen, ihren Fanatismus dadurch ausleben, in deren Wohnung zu leben, während die nicht da sind. Normalerweise sind die gründlich genug, keine Spuren zu hinterlassen, aber sowas kann ja auch nicht jeder.
    Vielleicht hat deine Freundin einen soziopathischen Verehrer?!

    Was will so'n Vieh in der Nase? Ich kann mir ehrlichgesagt nicht vorstellen, dass das eine besonders gute Blutquelle ist.
    Andere Frage: Wieso hat sich das so riesige Zähne entwickelt, wenn andere Engelarten mit kleineren genausogut auskommen? Hat sich das auf Nilpferde spezialisiert?


    Ich find's schade, dass bei solchen Meldungen die Hintergrundinformationen meist zu kurz kommen und stattdessen lieber auf irgendwelche gruseligen Anekdoten gesetzt wird.
    Is aber natürlich nicht weiter überraschend.

    Das man bei sowas immer gleich einen DNA-Test machen muss is mir auch ein Rätsel.
    Als würde man mit ein bisschen überdurchschnittlichen Biologiekenntnisse nicht sofort erkennen, was das ist und das mit dem gesundheitlich was nicht stimmt.
    Und dann muss man sich auch nicht wundern, dass da nie was an Ergebnissen zurück kommt, für sowas is diesen Instituten ihre Zeit wahrscheinlich ganz einfach zu schade.

    Zitat von "Zephon"


    Das ist mir klar, aber das war auch im Kontext zur Verachtung von Musik und dem Willen zur Verwirklichung geschrieben und nicht, weil es sich so gut anhört... ;) Ich brauche da keine Erklärung wie es abläuft, nur ist es ein Symptom dieser Subkulturen viele andere "entgegengesetzte" Geschmäcker zu verneinen und abzulehnen, zumal Musik dafür gedacht ist unter anderem neue Sichtweisen und Fragen aufzuwerfen (mal abgesehen von heutigem Gedudel) und mit dem Verschreiben an einen Stil wird der Willen zur "Kunst": Musik meiner Meinung nach stark beschnitten.


    Naja, das geht aus deinen ersten Post nicht in der Form hervor, finde ich.


    Und dass eine Verachtung anderer Geschmäcker ein Synthom von Subkulturen ist, wage ich zu bezweifeln. In der Form findet man sowas höchstens bei Neulingen und Jugentlichen auf Identitätssuche, für die es nunmal einfacher ist, sich an vorgefertigten Geschmäckern und Authoritäten zu orientieren, da sie zu dem Zeitpunkt die volle Breitbande der Musik überhaupt nicht selbst überblicken können.


    Ganz grundsätzlich hat nunmal aber jeder einen eigenen Geschmack und sucht demnach anderes in seiner Musik, dass er in vollkommen fremder zumindest zunächst nicht finden kann. Das hat mit irgendwelcher Verachtung in meinen Augen wenig zu tun.

    Ich kenne niemanden, der Musik wirklich hasst oder verachtet, aber schon einige, die zur Musik ein Verhältniss haben wie zu, sagen wir, Tapetenkleister, also, für die Musik nicht mehr ist, als ein Gebrauchsgegenstand, um leichter durch den Alltag zu kommen.
    Das:

    Zitat von "Claxan"

    ... und sie sich net die Zeit nehmen wollen sich mehr damit zu beschäftigen als es nur im Hintergrund laufen zu lassen,

    trifft da genau ins Schwarze. Ist aber schlimm genug, meiner Meinung nach.


    Zitat von "Zephon"


    Das zeigt sich gerade in heutiger Zeit in der es ausreicht irgendeiner Randgruppe anzugehören oder mit ihr zu symphatisieren um auch deren Musikgeschmäcker zu übernehmen. Unterscheidungen von eigenem "Geschmack" und dem Geschmack der streng eingerasterten Gruppe findet nur selten statt. Zumindest für den Durchschnitt, und der verteidigt diese Vorliebe mit großer Aggressivität und noch größerem "Stolz".

    Das liegt primär daran, dass die meisten "Randgruppen" (du meinst wohl Subkulturen) zur Zeit nun mal Musikszenen sind, wo ein Beitritt durch die Übernahme des Musikgeschmacks quasi definiert wird.

    Zitat von "JackieChan"


    Varg = Rechts
    Allerdings Burzum = unpolitsich oder?
    ach egal xD


    Burzum=Varg, oder?
    Da ghet doch was nicht auf ...
    Aber im Grunde egal, richtig.

    Ah, nice, die fand ich immer ganz lustig.
    Die CD interessiert mich jetzt nicht soo sehr, WIZO ist jetzt nicht die Sorte Band, bei der man mehr als ein Album braucht.
    Ich frage mich allerdings schon, ob die auch ein paar normale Konzert-Gigs spielen werden.

    Mir wäre der Typ schon unsympatisch genug, wenn der kein Rassist und Mörder wäre und die Musik find ich auch nicht so berauschend.
    Von mir aus kann der gerne wieder zurück in den Bau -_-

    Zitat

    Nein, nicht Waffen töten Menschen.


    Menschen töten Menschen.


    Ja, Menschen töten Menschen. Mit Waffen.


    Und im Vergleich zu all den anderen Sachen, die du genannt hast, machen Schusswaffen das ganze auch noch ziemlich einfach, sind dabei effektiv und geben auch eine wesentlich niedrigere Hemmschwelle.
    Klar, dafür sind sie ja auch gemacht, sie haben ja auch absolut keinen anderen praktischen Nutzen als zu töten oder zumindest zu verletzen.


    Ganz im Gegensatz zu Videospielen, die, wenn überhaupt, nur auf einer sehr abstrakten Ebene mit der Sache zu tun haben, die sie darstellen.
    Wenn diese Spinner also Spiele entsorgen wollen, die "dazu dienen, Menschen zu ermorden", werden sie wohl nicht viel zu tun haben.

    Natürlich weiß ich, wie man ein TH sprechen soll, auch wenn ich finde, dass es von Muttersprachlern gesprochen, eher wie ein F- als ein S-Laut klingt. In der Tat kann man das aber natürlich gar nicht "richtig" mit deutschen Buchstaben umschreiben, denn so einen Laut gibt es in der deutschen Sprache ja nicht.


    Das eigentliche Problem aber ist, das Bathory wie gesagt kein englischer Name ist, sonder ursprünglich von der berüchtigten ungarischen "Blutgräfin" kommt und im Ungarischen gibt es kein "Tii-Eydsch".

    Bathory!
    Spricht man die jetzt Bazory? Batory? Bafory? Baafory?
    Die Verwirrung wird noch dadurch verstärkt, dass das eigentlich ein ungarischer Name ist, aber in dem Fall benutzt von einer englischsprachigen Band aus Schweden ...

    Gute Theorie! Das es sowas wie kulturelle Evolution gibt, hab ich mir auch schon gedacht, hab das aber bis jetzt nicht in diesem Konzept betrachtet. Meme kenne ich auch, ich würde aber nicht sagen, dass das genau das gleiche ist.


    Zitat

    Ich denke Evolution ist hier das falsche wort.
    Durch Evolution entsteht Fortschritt, aber bei Sagen?


    Naja, streng genommen werden Lebenwesen durch Evolution auch nicht "objektiv" besser, sie werden nur im Bezug zu ihrer Umgebung lebensfähiger. Man könnte argumentieren, dasselbe passiert hier auch, die Geschichten werden kürzer, leichter zu erzählen, aufgebauscht, also "interessanter" und verbreiten sich schneller. Ist eben die Frage, was der Sinn von Geschichten ist, Informationen zu verbreiten oder zu unterhalten? In einer richtigen Evolution würde sich sicher der letztere Typ durchsetzen ...

    Ja, so wie #47 sehe ich das ungefähr auch, wenn auch nicht den Teil mit den Zivilationsstufen ...
    Aber die Atomwaffen werden die Welt wohl noch ein paar Jahrhunderte "befrieden".
    Wenn jeder größere bewaffnete Konflikt gleich zum Weltuntergang führen kann, überlegt man es sich lieber zweimal, ob man nicht eher ncoh ein paar kalte und Stellvertreterkriege führt, anstand sich gleich mit anderen Großmächten anzuleben. So irre is keiner.

    Den Thread hier find ich mal ganz interessant, weil er ganz grundsätzlich auf ein paar Sachen eingeht, die mich an den Argumentationen von Ufogläubigen schon immer irgendwie gestört haben.

    Zitat

    Das ist eben das, was ich mir denke, wenn es um die Ufos geht. Ich bin der Meinung es überheblich zu glauben, dass das was wir nicht können, anderen intelligenzen auch oder erstrecht nicht können.


    Sicher, aber was bleibt uns anderes übrig? Wir haben doch keine anderen Vergleichswerte. Wir wissen nicht, was andere können, wir wissen auch nicht, was wir einmal können werden. Wir wissen nur, was wir jetzt können. Und damit ein Vergleich oder eine Analyse irgendwelche Erkenntnisse bringen soll, muss sie doch irgendwo einen Bezug zum empirisch Wahrnehmbaren haben, sonst ist es doch nichts weiter als leere Spekulation.

    Zitat

    Recht hast du, aber ich spreche auch nicht davon, dass wir uns mit möglichen außerirdischen vergleichen sollten, sondern eher davon dass wir versuchen sollten alles in einem ganz anderen Licht zu sehen.


    Und das ist eben auch der Punkt; in was für einen Licht sollen wir das denn sehen? Wir wissen nicht über die Außerirdischen, nicht, wie sie leben, wo sie leben, aus was sie bestehen, wie sie entstanden sind; nicht mal, ob sie überhaupt existieren. Nur, dass sie theoretisch existieren könnten. Wir haben doch überhaupt keine Bezugspunkte für eine Analyse: sie könnten weiter sein als wir, sie könnten genauso weit sein wie wir, sie könnten weniger weit sein als wir, sie könnten eine technische Entwicklung haben, die mit unserer gar nicht vergleichbar ist oder auch gar keine. Alles ist möglich! Was für Möglichkeiten haben wir, plauible Theorien und inplausiblen zu trennen, wenn wir sie nicht bewerten können?

    Para-Cid :

    Zitat

    Ok, ich beisse mal an, in welche Kategorie würdest du sie denn dann stecken?
    Ich hab mal dreist Wiki gefragt was es dazu meint:
    Tool wäre Progressive Metal, Alternative Metal
    Kittie wäre Nu-Metal
    Slipknot wäre Nu Metal, Alternative Metal


    Jaa, Nu-Metal. Nu-Metal is so eine Sache. Unter dem Begriff werden teilweise sehr unterschiedliche Bands zusammengefasst, die miteinander nicht viel zu tun haben und nur die wenigsten sind wirklich "Metal", so wie ich das sehe. Metal-Einstrenksel haben die schon, aber das Hauptgewicht liegt da eher auf solchen etwas härteren Post-Grunge Altenative Rock mit Punk- und Rap-Ästhetik. Bei Alternative Metal ist das ganz ähnlich, entweder ist das Alt. Rock mit Metal-Anteilen oder andersum, meistens aber das erstere. Kann man aber durchaus drüber streiten, ich seh das aber so. Und weil die ein Streitthema ist, erscheinen die wahrscheilich hier auch nicht in der Umfrage.

    Zitat

    ich hoffe das es nicht heißt, dass ich mit Sozialwissenschaften als Studienfach auch zu dieser Überzeugung kommen muss.

    Quatsch, wir sind hier doch nicht mehr in der Schule. Die Schlüsse zieht in der Uni jeder für sich.


    @skâdi:

    Zitat

    Ich finds total schade dass man sich hier auf ein Genre festlegen muss.


    Die Umfrage fragt hier nicht nach deinen ausschließlichen Genre sonder nach den favorisierten. Das heißt nicht, dass du nur das hörst.
    Wobei Mehrfachnennung schon nett wäre ...


    Und ltkilgor:

    Zitat

    Keine Ahnung ob Du mich verstehst, aber jedesmal wenn ich diese Lieder heute höre, dann.......OH MEIN GOTT!

    Kenn ich schon, nur mit anderen Bands (Black Sabbath! Vor allem mit Dio. "It's Heaven and Hell ..." Oh Yeah!). Metallica waren für mich immer die Band aus abgebrannten alten Männern, die auf umgedrehten Mülltonnen Schlagzeug spielen - Neunziger halt.


    Achja und Art-Metal kann ich gar nicht ab, den Begriff mein ich jetzt. Genau wie Artrock. Das klingt so überheblich! Jede Musik ist Kunst, nicht nur die, die von Kunststudenten mit übergroßen Ego produziert wurde! Und anders als normaler Prog Rock klingt das meinen Ohren nach auch nicht ...

    Ltkilgor :

    Zitat

    Ich himmel hier niemanden an, hab nur geschrieben das Metallica mit ihren Alben aus den 80igern Musikgeschichte geschrieben haben. Und Maiden sind heute wirklich peinlich! Im Gegensatz zu Slayer. Und die meisten der 80er-Metal-Popstars find ich zum kotzen, nur für die Akten!

    Ich kann ehrlichgesagt mit den neuern Maiden-Alben mehr anfangen als mit Slayer. Aber ist Geschmackssache, denke ich. Über die heutigen Metallica brauchen wir uns nicht unterhalten, oder? Die haben zwar Musikgeschichte geschrieben, ich habe die aber noch nie gemocht (wahrscheinlich, weil ich in den neunzigern musikalisch sozialisiert wurde).

    Zitat

    Wahrscheinlich hab ich es zu hart geschrieben.

    Denk ich mal. Ich habe mich zumindest stark provoziert gefühlt.


    Para-Cid :

    Zitat

    Worunter fallen denn Sachen wie Kittie, Slipknot oder Tool?
    Crossover gilt auch nicht als Metal? hmm...dachte immer das wäre ne Mischung aus Metal und Rap woraus dann Nu Metal würde (schriebt man doch so,oder?)

    Crossover kann eigentlich alles sein, Rock mit Rap, Rock mit Elektro, oder eben auch Metal mit irgendwas. Bei den von dir genannten Bands ist der Metal-Anteil meiner Ansicht eher in der Minderheit, darum würde ich die hier gar nicht einordnen.

    Zitat

    Ich mochte diese Einschätzung in Szenen (tm) noch nie

    Ich mochte sie auch nicht, bis ich angefangen habe, Soziologie zu studieren, seitdem betrachte ich sie als Tatsachen.

    Zitat

    Ich dachte immer im Pagan geht es um heidnische Texte, über tolle Götter mit fehlern, trinkgelager und (wie in fast jedem true/power metal lied) krieg (weshalb ich diese bereiche genau so lächerlich finde wie bestimmte hiphop formen), schade zu hören das meine Vorstellung falsch war.

    Deine Vorstellung war absolut nicht falsch, nur undifferenziert. Die Mehrzeit der Pagan Szene sieht so aus, wie du sie dir vorgestellt hast, aber wo du Wikinger und Heidnische Götter hast, kommen auch früher oder später die Nazis. Das ist auch teilweise politisches Kalkül bei denen, nennt sich "Symbole besetzen", "Kulturkampf" und so weiter. Umso wichtiger finde ich es, denen das Feld da nicht zu überlassen, sondern es zu verteidigen und den eigentlichen Pagan Metal gegen seinen braun verschmierten Doppelgänger abzugrenzen.