Beiträge von Nobby

    Moin moin Einsamer Schütze,


    Zitat

    Der Mensch kann seit gut hundert Jahren fliegen. Und auch, wenn dies lange Zeit für unmöglich gehalten wurde, waren doch die theoretischen Grundlagen dazu schon Jahrhunderte vorher bekannt. Schließlich wurde das Prinzip des Fliegens ja nur von den Vögeln abgeschaut. Tiefseetauchen, Raumfahrt, all das waren lediglich technische Herausforderungen, hier haben wir nur unsere eigenen Grenzen erweitert. Die Lichtgeschwindigkeit hingegen ist eine universelle Grenze. Seit Einstein wissen wir, dass nichts, aber auch wirklich gar nichts schneller sein kann. Und leider gibt es bis heute nicht einen einzigen brauchbaren Ansatz, um dieses Dilemma zu umgehen.


    Im Hinblick auf die Geschwindigkeit muss ich dir absolut recht geben, genauso wie waytowostock, doch wie du schon richtig angedeutet hast, mus es ja nicht über die Geschwindigkeit gehen, sondern der bessere Weg wäre durch den Raum, die Raumkrümmung.
    Schwarze Löcher wären für solche Reisen ungeeignet, doch gibt es auch schon andere Ideen. Die theoretischen Grundlagen für z.B. den Hyperraum sind auch schon vorhanden, genauso die Theorien, wie man ein Wurmloch erzeugen und auskleiden müsste, damit das was durchfliegt nicht zerbröselt auf der anderen Seite ankommt, bzw. nicht mehr ankommt.


    Das ist es was ich meinte. Die Theorien sind vorhanden, auch die theoretischen Grundlagen, aber nur wenige können es sich real vorstellen .... und deshalb wird es als unüberwindliche Mauer akzeptiert.
    Zu fliegen wie ein Vogel war uns nicht möglich, also benutze man Hilfsmittel, baute man etwas um uns herum, in dem wir letztendlich doch fliegen konnten.

    Zum Thema Hyperraum/Wurmlöcher gibt es von der Physik-tu-Dresden einen zwar etwas älteren, aber nichts desto trotz interessanten Artikel :


    Hyperraum: http://www.physik.tu-dresden.de/~ronnye/hyperrau.htm
    Wurmloch : http://www.physik.tu-dresden.de/~ronnye/wurmloch.htm


    Das nur als Beispiel theoretischer Denkart.


    Nobby

    Dagegen :!:


    Menschen die sich so etwas machen lassen, prostituieren sich doch nur selbst.


    Es spiegelt zwar den heutigen, leider sehr verbreiteten Zeitgeist wieder : präsentieren und prostituieren, um mit Sachen zu glänzen, die eigentlich gar nicht sie selbst sind und dem eigenen Ich nur eine Maske überziehen.

    Ich bin auch ein Mann und künstliche Brüste mögen ja für viele schön anzusehen sein, zugegeben, aber gegen natürliche Schönheit verblasst alles andere !
    Und etwas das nur auf die Optik aufgebaut ist, ist selten von Dauer.


    Um es mit Buh zu sagen, dem ich mich mindestens total anschließe:

    Zitat

    Man liebt einen Menschen oder man liebt nur das Bild, was man von ihm hat.


    Und aus dem Bild aus Buh´s Zitat würde ich sogar ein Wunschbild machen :roll: .


    Gruß
    Nobby

    Hi Davy Jones,



    Aber der Glaube an ein, wie du schreibst, höheres Wesen, ist erst recht keine Gewissheit ;) ,
    denn die Wahrscheinlichkeit dagegen ist mindestens genauso hoch, wie die dafür ;) , oder sehe ich das falsch ?


    Gruß
    Nobby

    Ich finde es sehr vermessen, wenn immer gesagt wird, das ist technisch nicht möglich, oder das kann es nicht geben, weil ... ja genau, weil wir es eben noch nicht wissen, noch nicht können,oder es uns einfach noch nicht vorstellen können.


    Es werden gerade in unserer Zeit immer neue physikalische Entdeckungen bzgl. des Universums gemacht. ( fast ) Aktuelle Stichworte : Schwarze Materie, Vakuumenergie usw.


    Vieles was noch vor 200-300 Jahren für 99,99% aller Menschen undenkbar, ja fast plasphemisches Gedankengut war, ist heute möglich und völlig normal.


    Die Gentechnik macht gigantische Fortschritte, genauso wie die Bioinformatik und andere Wissenschaftszweige. Eventuell ist es vorstellbar, dass es tatsächlich gelingt z.B. Cyborgs zu erstellen, die ohne große Probleme solche langen Reisen ( wenn es bis dato noch lange Reisen sind ) überstehen können, in dem sie ihre, einfach ausgedrückt, Bioteile selbst züchten und immer wieder austauschen können, oder wer weiß was.


    Das Wort unmöglich existiert in der heutigen Wissenschaft nicht mehr, höchstens im Zusammenhang mit derzeit (noch) nicht möglich.


    Gruß
    Nobby

    Interessant ist auch das noch nicht freigelegte Grab von Nemrut Dag - dem Berg der Götter


    Interessant ist, dass das angebliche Grab auf einem scheinbar künstlich erhöhten Bergipfel mit einfachsten Mittel so genial angelegt wurde, dass es bisher noch keiner geschafft hat es auszugraben. Ausserdem hat diese Region in der Türkei eine interessante Geschichte.
    Ich zumindest war von der gesamten Kulisse beeindruckt, als ich vor einigen Jahren dort war.


    Wen es interessiert, hier der Link zur Geschichte, Bilder und vieles drum herum:
    Der Link startet mit dem Intro in deutsch :mrgreen:


    http://www.nemrud.nl/introger.html


    Gruß
    Nobby

    Hi elperdito,


    da muss ich dir zustimmen.


    Zum Glück hat die Erde bzw. unser ganzes Planetensystem Bodyguards wie den Jupiter und Saturn/Neptun, die mehr oder weniger verdammt viele Asteroiden o.ä. auf dem Flug Richtung Erde oder andere Planeten unseres Systems, regelrecht abfangen und sie in ihre Bahnen ziehen.
    Wenn so ein Teil, wie z.B. der Komet Shoemaker-Levy 9 auf der Erde eingeschlagen hätte, ... :pfeif:
    Die Raumsonde Galileo konnte 1994 beobachten, wie der Komet Shoemaker-Levy 9 auf dem Jupiter einschlug und gewaltige Explosionen von der Größe der Erde in der Atmosphäre des Planeten auslöste.


    Gruß
    Nobby

    Hallo Albi2000 :winks: ,


    schönes Märchen :mrgreen: .
    Ich habe schon nach den ersten Punkten aufgehört :


    Zitat

    Die zweite Linie nun, die sich aus den Urvölkern Henoks vor rund 12 Milliarden Jahren abspaltete, ging völlig andere Wege als die Lyraner-Gruppe, wenn ich einmal so sagen darf.


    Wie alt war noch mal nach groben Schätzungen das Universum :pfeif:
    Also kurz nach dem Urknall ( nach kosmischen Maßstäben gesehen ), gab es also schon die ersten hochentwickelten Urvölker .... :wut:, die sich abspalteten und ... wow :denk:


    Ich bin ja auch dem Glauben an eine Existens von außerirdischen Intelligenzen nicht abgeneigt, aber so´n Zeusch, :taetschel: , nee oder ?


    :ratlos:

    Hallo Gamma,


    Zitat

    Nobby
    Vielleicht verstehst du jetzt den Sinn von Quellenangaben!


    Selbstverständlich ist mir der Sinn von Quellenangaben klar, doch wenn du drei oder vier Links angibst, die ein wenig längere Artikel beinhalten, liest es keiner mehr, weshalb ich mit erlaubt habe und versucht hatte, das kurz zusammen zu fassen, um im Endeffekt nur einen Link angeben zu müssen, nämlich den, der meiner Ansicht am nächsten kommt.


    Ich war lediglich durch das Wort Geschwafel leicht angep..., genauso wie dich das vor den Arsch tragen genervt hat , wie man an deiner Reaktion merkt :mrgreen: .


    ich denke auch das ist geklärt ;) .

    Hi elperdito,


    danke für die Links.


    Ja, das Mammut-Aussterbe-Thema wird wohl nie so ganz geklärt werden.


    Ich habe sowieso nicht so ganz verstanden, warum dieses Thema, im Vergleich zum Ursprungsthema dieses Threads, so exzesiv diskutiert wurde :roll: .


    Grüße vom
    Nobby

    Hi Bittersweet :winks: ,


    Zitat

    Sry, da musste ich gleich etwas schmunzeln. Aber die "Gläubigen" geben ein Beispiel, z.B. das vietnamesische Waldrind, und die "Zweifler" fangen dann an: "Jaaaa, aber ab rehgröße ..." xD Weißt du was ich meine? Sollte jetzt kein Angriff sein, musste nur wirklich grinsen


    Nöö, keine Sorge habe ich so auf keinen Fall aufgefasst ;) , im Gegenteil !
    Ich finde es gut, wenn solche falschen Ansichten, wie meine in diesem Thema, mehr oder weniger widerlegt werden.
    Danke für den Link :) .


    Grüße vom
    Nobby

    Sicher habe ich das schon auch so verstanden.


    Ich habe mir nur, weil das nicht so eindeutig rüber kam ( nur kranke, schwache Tiere ), einen kleinen Witz erlaubt. Soll ich das in Zukunft auch noch explizit hinschreiben ? :roll:
    Und wenn du dann gleich mit Analphasen um dich wirfst :lol: ...


    Also, Sacklage geklärt und gut is :D .


    Gruß
    Nobby

    Hallo,
    ich denke auch, dass größere Tiere ( ab Reh oder Pferdgröße ) auf dem Land, selbst in unzugänglichen Gebieten, kaum mehr neu zu entdecken sein werden.
    Mystische Tiere, wie diesen Cha...dingbums, oder den Yeti schon gar nicht.
    Kleinere Tierarten, so ca. Waschbärgröße, kommen in seltenen Fällen sicherlich noch vor.
    Von Insekten oder Kleinstlebewesen die auf der Erde leben, haben wir nach vorsichtigen Schätzungen noch nicht mal 10% erfasst, geschweige denn erforscht.
    Bei größeren Lebewesen wird der Focus im Zukunft wohl, wie hier schon öfter gesagt, in den Meeren liegen, allein schon aus der Tatsache heraus, dass wir rund 71% Wasserfläche auf der Erde haben, von der Tiefe mal abgesehen.


    Interessant finde ich auch Funde, oder der Fang von Tierarten, die man schon längst ( teilweise seit Millionen von Jahren ) als ausgestorben betrachtet hat, wie den guten alten Quastenflosser, den durch Zufall im zwanzigsten Jahrhundert irgendein Fischer im Netz hatte.
    Witzigerweise meinten dann, als die Sensation perfekt war, auch andere Fischer aus der Region, dass sie diesen häßlichen Fisch schon so manchesmal im Netz hatten und sich nichts dabei gedacht hatten, denn schmecken würde der überhaupt nicht :mrgreen:

    Och Herr Niesel,


    jetzt wird es aber unseriös :roll:


    Du vergleichst Äpfel mit Birnen --> Winterfell und blanke Haut
    Warum trugen und tragen Menschen in extremen Kaltregionen z.B. echte Fellhandschuhe ?


    Na, na klingels ? :roll:


    Oder frieren die auch bei jedem Hadgriff ständig irgendwo fest.
    Und wenn man dann noch die hohe Körperwärme eines so großen Tieres dazu nimmt ( Elefanten haben Probleme ihre hohe Körperwärme abzugeben ), wird´s wie schon jetzt mehrfach erwähnt, für ein paar Minütchen reichen, um im Kalten zu liegen.

    Nieselpriem

    Zitat

    Deine Mama hat dir sicher auch gesagt, dass zwischen den Schichten Luft sein muss, weil Luft isoliert. Aber wahrscheinlich hattest du da gerade deine anale Phase. Und ja, vermutlich haben sie tatsächlich im Stehen geschlafen. Das tun übrigens viele Huftiere. Auch Elefanten schlafen in freier Wildbahn fast ausschließlich im Stehen.


    Irgendwie scheinen die Dösköppe heut alle am Ohrfeigenbaum zu rütteln.


    Sei es wie es sei, aber es ist wohl davon auszugehen, dass die Mammuts schon in der Lage waren ein paar Minuten Tiefschlaf auch auf dickstem Eis auszuhalten, ohne gleich festzufrieren, denn auch Elefanten, und da gebe ich dir recht, schlafen meistens im stehen, z.B. an Bäume gelehnt, brauchen aber auch kurze Tiefschlafphasen in denen sie sich hinlegen müssen. Dazu ist der Schutz einer Herde, auch davon kann man bei den Mammuts ausgehen, am besten geeignet.


    Mag sein, dass ich da gerade, wie du vermutest, meine anale Phase hatte :roll: , aber immerhin habe ich sie, im Gegensatz zu dir, schon lange hinter mir :mrgreen:

    @ Gamma


    Zitat

    Anscheinend willst du damit die Theorie entkräften, dass die Mammuts an einer Seuche gestorben sind.
    Was aber soll in diesem Zusammenhang, die Entdeckung von endogenen Retroviren im Mammutgenom beweisen?
    Ich bitte um eine Quelle, damit ich das Ganze irgendwo einordnen kann, andernfalls wäre das für mich nur Geschwafel!


    Ich will damit gar nichts entkräfen sondern gebe nur Erkenntnisse in Kurzform wieder, die u.a. unter diesem Link nachzulesen sind:


    www.wissenschaft.de/wissenschaft ... 73210.html


    Zwar ist der Link schon älter, aber an den Untersuchungsergebnisse bzgl. der Viren wird sich deshalb nichts geändert haben, weshalb ich auch den anderen Link angegeben habe, der das Zusammenspiel von Klimawechsel und Mensch zum Nachteil der Mammuts darstellt.


    Zum Geschwafel wird es nur, wenn man erwartet alles vor den A.... getragen zu bekommen und scheinbar nicht in der Lage ist nach zwei Begriffe gleichzeitig, nämlich Mammuts und Retroviren, zu suchen.

    Zitat

    Das war keine Vorlage. Das war vermutlich tatsächlich so. Denn wenn sich so ein Mammut erstmal hinlegt, steht da nix mehr, schon garkeine Luftschicht. Kannst ja mal versuchen, ein Blatt Papier unter einem liegenden Elefanten durchzuschieben. Viel Spaß.


    Rrrrrichtig, keine Luftschicht. Auch keine kalte :mrgreen: .
    Warum hat deine Mutter immer gesagt: Mummel dich ganz fest ein, dann frierst du nicht so schnell ?
    Aber vermutlich haben deiner Ansicht nach die Mammuts sowieso im stehen geschlafen.


    Zitat


    P.S.: Klugscheißen ist toll, kann aber auch bös nach hinten losgehen.


    Das sehe ich auch so :twisted:

    Mir ist gerade aufgefallen, dass Nieselpriem die Erklärung für das Aussterben der Mammuts doch schon längst geliefert hatte :mrgreen: :


    Zitat

    P.S.: Für ein Mammut konnte es schon tödlich sein, sich für eine Weile hinzulegen. Durch die Körperwärme schmolz nämlich der Schnee unter ihnen. Und wenn der wieder gefror, fror auch das dichte Bauchfell der Tiere fest. Sie konnten dann aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen und mussten jämmerlich verrecken. Man sieht also, dass das Leben damals ziemlich gefährlich war. Um zu sterben brauchte es damals keine plötzlichen Katastrophen. Die bloße Existenz genügte schon.


    Die Mammuts waren alle, kaum hatten sie sich zum schlafen hingelegt, mit ihrem dichten Bauchfell festgefroren und sind jämmerlich verreckt. Das erklärt außerdem, dass alle so plötzlich ( aus)gestorben sind ;) .
    Eines Abends, es war ein besonders kalter Abend, im Mammuttal, sagte der Chef nach dem Abendbrot. Ok Leute, Nachtruhe, alles hinlegen zum pennen, ... tja und da war es kurze Zeit später passiert :idea: , genial :!:


    Sorry Nieselpriem, ich möchte mich nicht gleich am Anfang bei einer Forenlegende unbeliebt machen, aber so eine Vorlage konnte mein fieser Charakter nicht ungenutzt vorbeifliegen lassen :mrgreen: .


    Wenn wir uns an den Elefanten orientieren, dann ist es so, dass diese Tiere, wie alle Wildtiere nur sehr wenig schlafen. Elefanten maximal 4 Stunden pro Nacht und das auch noch mit vielen Unterbrechungen. So ca. 30 Minuten am Stück, dann stehen sie kurz auf, fressen zum Beispiel etwas und legen sich dann auf die andere (!) Seite ( intelligente Tiere :mrgreen: ). Der Aufbau des Felles, besonders des Winterfelles, eines Wildtieres ist so aufgebaut, dass es eine stehende Luftschicht bildet und so einen raschen Wärmeverlust des Körpers verhindern. Das sollte bei den Mammuts vermutlich mindestens so ausgeprägt gewesen sein, eher noch weitaus effektiver :klugsch: .


    Nix für Ungut Nieselpriem, sicher bekomme dafür eine dicke Revanche von dir, aber wie gesagt so eine geile Vorlage ... :twisted:


    Nobby

    Hallo,


    mir ist zwar nicht so ganz klar, was die ganze Diskussion um die Mammuts mit dem Ursprungsthema zu tun hat, aber ich versuche einfach mal meinen Senf dazu zu geben.
    Vielleicht ist das ja hilfreich :) . Wenn nicht, ... auch nicht schlimm 8-) .


    Bisher gab es aus wissenschaftlicher Sicht drei mögliche Erklärungsvarianten für das Aussterben der Mammuts:


    1. Hat sie die Kälteperiode in der Eiszeit dahin gerafft ?


    Dagegen spricht, dass sie wohl erst zum Ende einer solchen Periode ausgestorben sind und vorher schon weitaus kältere Zeiten ( es war schon kälter :mrgreen: ) locker überlebt haben.


    2. Viren, eine tödliche Krankheit, eventuell vom Menschen eingeschleppt, hat sie aussterben lassen.


    Lt. einer Analyse von gut erhaltenen Knochen aus der Region der russischen Tschuktschensee, einer der letzten Überlebensoasen der Mammuts ( gut erhalten auf Grund des Permafrosts in dieser Region ), fand man zwar Viren, aber dabei handelte es sich nur um Retroviren, als endogenen Retrovirus bezeichnet. Diese Viren kommen jedoch in vielen Säugetieren vor, ohne ihnen zu schaden. Manche findet man sogar in den heutigen Elefanten. Das sollte zumindest in dieser Region als Grund auszuschließen sein.


    3. Ausrottung durch den Menschen


    Die Menschen, die vor über 11.000 Jahren von Asien nach Nordamerika wanderten, waren fortschrittliche Jäger. Sie gingen in der Gruppe auf Jagd und konnten so auch überlegene Gegner erlegen. Im Norden Amerikas betraten sie einen wahren Garten Eden. Die dort lebenden Tiere hatten noch nie Menschen gesehen und hatten demnach auch keine Angst vor ihnen. Die erfahrenen Jäger fanden leichte Beute. Als die Zahl der Menschen wuchs, mussten sie intensiver jagen und brachten den Mammuts so den Untergang, so wurde argumentiert. Der Mammut-Forscher Ross MacPhee vom Amerikanischen Naturhistorischen Museum in New York bezweifelt hingegen, dass diese Theorie das Aussterben der Mammuts ausreichend erklären können. MacPhee hält es schlichtweg für unrealistisch, dass der Mensch mit ein paar mickrigen Steinwerkzeugen über viele Jahre hinweg mehr als ein paar hundert Tiere erlegt haben soll.


    Die Antwort liegt nach heutigen Erkenntnissen irgendwo dazwischen.


    Wen es interessiert sollte sich den kleinen aber interessanten Artikel ( siehe Link ) einmal durchlesen


    www.scinexx.de/wissen-aktuell-80 ... 04-01.html


    Ob das allerdings der Weisheit letzter Schluss ist ?


    Nobby