Beiträge von Herr Schneider

    Zitat von "raimar444"

    .man wird also papiergeld die schuld geben,dann kommt der RFID,und dann bist du in der perfekten kontrolle.


    Man wird dem Papiergeld die Schuld daran geben, daß die Banken Kredite an Leute vergeben haben, die sie nicht zurückzahlen konnten?
    Hä???
    Was hat denn das Papiergeld damit zu tun? Sicher hast Du als studierter BWLer mehr Ahnung von Wirtschaft als ich mit meinen 3 Jahren Ökonomie-Leistungs-Kurs in der Oberstufe, die zudem auch schon ein paar Jährchen zurück liegen. Aber daß das Papiergeld nun mal so überhaupt gar keinen Anteil an der Schuld für die Wirtschaftskrise hat, bilde ich mir nun doch ein, zu wissen.
    An den RFID-Chip glaube ich auch nicht so ganz. Ich schätze, da werden die Leute auf die Barrikaden gehen, wenn es heißt, nun möge sich ein jeder so einen Chip unter die Haut implantieren lassen. Da soll es schon aus wesentlich geringerern Gründen Aufstände gegeben haben...
    Und, Raimar, glaubst Du denn jetzt an eine Verschwörung, oder glaubst Du daran, daß sich die Kontinente verschieben und in Deutschland die Monarchie eingeführt wird? Das ist mir noch nicht so ganz klar.

    Habe mir den Phasenzähler angeguckt. Was soll ich sagen?


    Die Russen kommen!!!


    Ich habe schon ganz viel Angst! :D


    Und ansonsten bleibt wohl nicht mehr, als abzuwarten. Und wenn in einem Jahr noch immer keine Weltwirtschaftskrise Marke 1929 ausgebrochen ist, sondern sich die Wirtschaft tatsächlich langsam erholen sollte, müssen wir eben bis zur nächsten großen Krise warten, um über eine gewaltsame Währungsreform zu diskutieren. Sicher ist aber, daß diese Krise kommen wird. Und insofern könnte es gut sein, daß wir es hier mit einer unendlichen Geschichte zu tun haben.

    Skull
    Na schön, aber dann müßte bald eine Menge passieren, denn bis jetzt ist die Angst in der Bevölkerung ja noch nicht sehr hoch. Noch nicht einmal die Konsumbereitschaft in Deutschland hat nachgelassen.
    Ich weiß jetzt zwar nicht, ob Du die Auffassung vertrittst, daß die Medien gleichgeschaltet seien, aber ich weise trotzdem einfach mal darauf hin, daß man da kaum Schwarzmalerei finden kann, die die Bevölkerung in Angst versetzen würde. Eigentlich heißt es mehr, daß wir nun einen Tunnel vor uns haben und daß es in 6 bis 12 Monaten wieder aufwärts gehen soll.
    Ich meine, grundsätzlich halte ich es für möglich, daß es ein Interesse am Euro-Dollar gibt (s. Greenspan), aber ich frage mich doch, weshalb man derartige Risiken eingehen sollte, um ihn einzuführen. Man kann das überhaupt nicht im Griff haben, wenn die Weltwirtschaft auf Talfahrt geht und man sieht auch, wie die Regierungen, vor allem die der USA, angesichts der riesigen Dimenionen des Wirtschaftseinbruchs ins Schwitzen kommen.
    Außerdem würde die Bevölkerung auch gar nicht verstehen, weshalb eine gemeinsame Währung das Risiko im internationalen Bankgeschäft verringern sollte. Das könnte nur eine gemeinsame Gesetzgebung für den Bankensektor leisten, aber das hat nichts mit der Währung zu tun.

    Zitat von "Skull"

    Die laufende Geldentwertung der vergangenen 40 Jahre hat offenbar die Menschen nicht klug gemacht. Sie wird in den nächsten Jahren galoppieren bis zum bitteren Ende, weil sie nämlich ein einseitiger Vorteil der Täter ist. Wer also auf langfristige Wert-erhaltung seines Vermögens Wert legt, kann nicht in Geldwerten, nicht in Versicherungsverträgen, nicht in Renten und nicht in Bargeld bleiben, er muss in Sachwerte gehen, wie dies die Grossfinanz selbst vorgemacht hat.


    Die Geldentwertung ist ein völlig normaler Vorgang, denn keine Regierung und keine Zentralbank kann das Wirtschaftswachstum und damit den Mehrbedarf an Geld so genau messen und bestimmen, daß eine Inflation oder Deflation vermeidbar wäre. In den 80er Jahren z.b. gab es in Deutschland für ein oder zwei Jahre eine Deflation, d.h. das Geld wurde mehr wert. Das hat aber den Nachteil, daß Kredite teurer werden und die Wirtschaft nicht mehr so viel investiert.
    Auch ist es gar nicht möglich, als Mitglied der Hochfinanz große Teile seines Vermögen in Sachwerte zu investieren, weil das meiste Vermögen in Firmenanteile, sprich in Aktien investiert wurde. Die müßte man erst einmal verkaufen. Aber wenn die Hochfinanz das unternehmen sollte, dann würden derartig viele Aktien den Markt überfluten, daß sie weit über der Nachfrage liegen würde, was einen absoluten Börsen-Crash zur Folge hätte.


    Und zum Schluß noch eine Frage: da die USA durch die Einführung der neuen Gemeinschaftswährung gestärkt und die EU geschwächt werden würde, sehe ich keinen Grund, weshalb die EU dieser Währung zustimmen sollte. Viel eher halte ich es für wahrscheinlich, daß die EU umso mehr versuchen wird, den Euro zur internationalen Leitwährung zu machen, je schwächer der Dollar wird.

    I[quote="Zephon"


    Ich denke zu aller erst: Jede Nation hat ein entsprechendes Los zu tragen und leicht ist garantiert keines, nur haben wir leider eine der größten Nieten in der Geschichte gezogen. Viel von unserem Selbstvertrauen ist nicht mehr übrig, da hast du schon ganz recht, es reicht allerdings, so glaube ich, nicht aus mit der Vergangenheit in den Köpfen der deutschen abzuschließen. Es gibt allerlei Nationen die in diesem Krieg gegen uns ihre Vorurteile für die heutige Gegenwart geschürt haben.


    Wenn, dann müssten wir diese Vorurteile "global" aus dem Weg räumen, mit einem "Aufruf" oder dergleichen, das wird aber schwer machbar sein. .[/quote]


    Ich glaube, da braucht es keinen Aufruf.


    [url=http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,544877,00.html]http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 77,00.html[/url]


    (Deutschland ist das beliebteste Land der Welt)

    In der Menschheitsgeschicht war es "schon immer" so, daß sich kleinere Organisationseinheiten zu größeren zusammen geschlossen haben. Manchmal freiwillig, manchmal unter äußerem Druck. Und oft sind Stämme oder ganze Völker erobert und in einem größeren Staat eingeliedert worden. Ich meine, daß es im Wesen der Menschheit liegt, sich bei gleichem kuturellen Hintergrund, vor allem auch bei gleicher Sprache, eine gemeinsame Organisation zu schaffen.
    Auch wenn dieses Bestreben vom ebenso menschlichen Verlangen nach Eigenständigkeit abgeschwächt wird, sind die über 180 Staaten auf der Welt doch ein Beleg dafür, dass der Wunsch nach einer größeren Gemeinschaft, als sie ein Stamm dastellt, im Endeffekt überwiegt.
    Die These, es werde hinter den Kulissen an der Erschaffung einer Weltregierung gearbeitet, ist allein schon deshalb relativ schlecht zu widerlegen, weil es, wie ich meine, ganz natürliche Tendenzen in diese Richtung gibt. Die Frage ist also eher, ob die erkennbaren Bestrebungen zur Schaffung einer Weltregierung über das hinaus gehen, als jenes, was man vom Menschen als soziales, staatenbildenes Wesen erwarten würde. Das kann ich bis jetzt aber nicht so wahrnehmen.
    Daß es in der Finanzwirtschaft zu Krisen kommt ist nicht neu. Und daß wir dann, wenn saudämliche Fehler passieren, eine Absicht dahinter vermuten, heißt ja nichts anderes, als da wir den Menschen für zu intelligent halten, um solche Fehler zu machen. Ich persönlich wüßte nicht, weshalb ich die Menschen für so klug halten sollte, daß ich ihm nicht jederzeit eben solche Fehler zutrauen sollte.
    Wie man bei der Schaffung einer gemeinsamen Währung für die EU sehen konnte, geschah dies, als die Wirtschaft boomte und man weit entfernt von einer Finanzkrise war. Bei der Finanzkrise widerum gab es bei einigen Staaten (USA, Frankreich) den Reflex ,sich auf sich selbst zu besinnen und nicht an die Gemeinschaft zu denken, was im Übrigen anscheinend eine normale, wenn auch oft falsche Reaktion auf Krisen ist, wie es vor allem 1929 ersichtlich wurde.
    Sollte es also tatsächlich den Willen zu einer Weltwährung geben, so wäre eine Finanzkrise wahrscheinlich nicht der richtige Anlaß, um sie den Völkern schmackhaft zu machen. Ich meine, ein lang anhaltender, weltweiter, grandioser Wirtschaftsboom wäre da viel geeigneter.

    Ich weiß, daß es unter den Männern die Mönche sind, die mit Abstand die größte Lebenserwartung haben und fast an die von Frauen heranreichen. Das lieg daran, daß Mönche nicht rauchen, keinen oder nur wenig Alkohol trinken, etc.
    Ob böse Menschen das bessere Leben haben läßt sich nur schwer beurteilen. Ich glaube, dass Menschen, denen das Mitgefühl fehlt, auch so schöne Empfindungen wie die Liebe nicht wirklich kennen. Also wäre das nicht so beneidenswert.
    Und ich für meinen Teil habe lieber eine Wohnung, in der ich mich wohl fühle, als eine Traumvilla, wenn ich jedesmal, wenn es an der Tür klingelt, Angst haben muß, daß es die Polizei sein könnte. Aber das ist wahrscheinlich auch nur reine Nervensache.
    Es gibt sicher Kriminielle, die zumindest materielll und gesundheitlich ein super Leben haben, aber um zu wissen, wie es in der Breite aussieht, bräuchte man schon aussagekräftige Statistiken. Rein von meinem Gefühl her würde ich sagen, daß die Bösen nicht das bessere Leben haben.

    Zitat von "Der_dan"

    Meine Gedanken zum Sinn des Lebens:


    Guckt euch mal die Evolution an --> Vom einfachen Einzeller zum einfachen mehrzelligen Organismus, von niederen Tier zum hohen Tier, vom Meer aufs Land über Dinosaurier bis hin zu den ersten Säugetieren, den Affen den Menschen. Wir sind der momentan höchste evolutionäre Stand (was sich ändern kann). Auf irgendein Ziel strebt diese Evoltion also hin. (...) Ich habe einmal Monate lang an einer wissenschaftlichen Arbeit in Biologie gearbeitet. Ich habe mich intensivst mit der Thematik auseinander gesetzt, viele Versuche gemacht, viele Erkenntnisse gemacht und nach dem höchsten Ziel und zwar dem Vortragen der gesamten wissenschaftlichen Arbeit gestrebt und dann hab ich den Vortrag gehalten, meine ein bekommen (...)


    Läuft es in der Evolution nicht eher so ab, daß es zu Mutationen kommt, die sich dann, wenn sie einen Vorteil mit sich bringen, im Genpool der Art ausbreiten und sich die Art auf diese Weise weiter entwickelt?!
    Es ist wohl eher wissenschaftlicher Konsens, dass die Evolution keineswegs auf ein Ziel hinstrebt, und daß die stetige Verbesserung im Grad der Anpassung ein mehr als logisches Produkt der natürlichen Auslese ist.


    Ich meine, daß Du da eine unzulässige Vereinfachung anstellst, denn falls es eine Kraft gibt, die der Evolution eine Richtung gibt, dann hat doch wohl diese Kraft ein Ziel, nicht aber die Evolution. Als Beispiel: wenn der Mensch den Verlauf eines Flusses ändert, dann hat der Mensch das Ziel, den Fluß in eine bestimmte Richtung zu lenken, wohingegen der Fluß allein den Naturgesetzen folgt. So wie die Evolution allein den Gesetzmäßigkeiten von Mutation und deren Nutzen folgt. :klugsch:

    Hallo erstmal!


    Skeptiker ,
    um ein solche Sonde zu entwickeln braucht es natürlich so einiger Genies. Aber der Wissenschaftler meinte, dass man kein Genie zu sein braucht, um auf die Idee zu kommen, solche Sonden zu bauen. Und das kann ja nun wirklich jedem einfallen, der auch nur ein paar SF-Bücher minderer Qualität gelesen hat.
    Was denen alles einfällt, kannst Du doch gerade in diesem Portal unheimlich gut nachlesen :mrgreen:


    Ich glaube, dass es grundsätzlich ein Mißverständnis bei ein paar Leuten gibt, die das ganze so verstanden haben, als sollten die Sonden zwischen den Planeten hin und her fliegen. Falls das so verstanden wurde, noch einmal kurz zur Erläuterung: die Sonden sollen auf rohstoffreichen Himmelskörpern landen, die keine allzu große Anziehungskraft haben, dort sollen sie sich selbst reproduzieren, und die reproduzierten Sonden sollen sich dann ihrerseits auf den Weg zu geeigneten Landeplätzen machen, um sich dort zu reproduzieren, und die reproduzierten Sonden sollen sich dann ihrerseits auf den Weg zu geeigneten Landeplätzen machen, usw. , usw.. Alle Sonden halten Kontakt zueinander, so dass ein Netzwerk entsteht.
    Die Erbauer der Sonden haben ihnen Informationen über ihre Zivilisation mitgegeben, die sich über das sich stetig vergößernde Netzwerk im Laufe der Zeit
    in der Galaxie verbreiten. Andere Spezies, die eine dieser Sonden entdecken und ihre Funktionsweise verstehen, können so von dieser Zivilisation erfahren und könnten selbst Informationen über ihre eigene Zivilisation in das Netzwerk einspeisen.




    Bohrer und Sägen wurden in vielen irdischen Operationssälen bereits durch Laser ersetzt. Ein nächster große Schritt in der Medizin und in vielen anderen Bereichen wird wohl in der Nanitentechnik liegen. Also entwickelt sich da sehr viel und ich halte es für denkbar, dass es in der Produktionstechnik noch viel Luft nach oben gibt.


    Einsamer Schütze
    dass es bereits in den 1940er Jahren die Idee gab, war mir nicht bekannt. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass der Wissenschaftler, dessen Buch ich gelesen habe, es frühestens in den 1980er Jahren geschrieben hat. Obwohl er nicht gerade behaupten kann, der Erste zu sein, der auf diesen Gedanken kam, wie ich Deinem Link entnehmen konnte. :D D.h., wir reden hier praktisch von der Von-Neumann-Sonde :!:

    Das Böse hat in unserere Welt Vorrang?


    Das Böse bekommt auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit. Erst, sobald es die Medien für berichtenswert halten, wenn jemand einen ganzen Tag hat verlebt, ohne etwas Böses getan zu haben, werde ich meinen, dass das Böse gesiegt hat.
    Aber ob es dann noch Medien geben wird, ist wieder eine andere Frage. Denn das Böse hat es so an sich, destruktiv zu sein. In einer Welt, in der das Böse gesiegt hat, gibt es sicher viel Anarchie und wenig Zvilisation.

    Zitat von "Schattenkanzler"

    Eine äußerst nette Idee, nur müssen jetzt alle Aliens die wo ihren Planeten hocken ebenfalls auf die Idee kommen, dann warten wir ein paar hundertausend Jahre und dann haben wir einen echt lahmen Kontakt hergestellt^^.


    Und das berücktsichtigt nicht die enormen Probleme die so eine technische Gesammtlösung beinhalten würde, das fängt damit das mögliche Aliens vielleicht anders Wahrnehmen als wir, was ist wenn die ihre Welt im Infrarotbereich wahrnehmen, oder per Schall sehen wie Fledermäuse, die ja nachgewiesener Maßen eine genaue Karte in ihrem Kopf erstellen, die Zeigt wo die lang fliegen können, und wo die gegen einen Stalagmiten oder den Baum donnern würden :mrgreen:


    Hallo,
    das Netz müßte natürlich bereits existieren, damit es interessant für uns sein könnte.


    Wenn die Erbauer die Welt in einem anderen optischen Frequenzbereich wahrnehmen würdem, was ja gar nicht mal so unwahrscheinlich wäre, würde das aber kein Problem sein, wenn es um die Entschlüsselung der Daten geht. Ich kann an der Stelle eigentlich überhaupt nicht erkennen, wo da ein Problem liegen sollte.
    Etwas anderes wäre es mit der Technologie, die nicht kompatibel mit unserer sein könnte. Aber wie gesagt: wenn man bedenkt, dass eine Reise zu fernen Zivilisationen nicht möglich ist und das eine Verständigung über Radiowellen eben auch sehr lange dauern würde, wäre es nicht tragisch, wenn die Forschung an der Sonde 100, 500 oder sogar 1000 Jahre dauern würde. Was wäre, wenn wir über Radiowellen Kontakt zu einer Spezies haben würden, die 1000 Lichtjahre weit entfernt leben würde? Wenn wir eine Frage hätten, würde es 1000 Jahre dauern, bis sie bei dieser Spezies eintrifft. Und noch einmal 1000 Jahre, bis wir die Antwort erhalten.
    Ich glaube aber nicht, dass es 1000 Jahre dauern würde, um die Sonde zu verstehen. Und die hätte dann im Optimalfall viel mehr zu bieten als einfach nur ein freundliches "Hallo!" einer außerirdischen Spezies, wie es vermutlich bei einem Erstkontakt über Radiowellen wäre. Das Netz böte - im Optimalfall - erschöpfende Informationen über Dutzende von Spezies.
    Und man darf nicht vergessen, dass eine Spezies, die nicht in der Lage ist, auf einen Planeten außerhalb des eigenen Sonnensystems umzuziehen, langfristig untergehen wird, denn keine Sonne lebt ewig. Eine Sonde zu finden und zu entschlüsseln ist das eine, etwas völlig anderes aber sind interstellare Reisen. Das Netz hätte also einen nicht zu unterschätzenden Wert als Archiv der Galaxie.


    Ich glaube aber nicht, dass das Netz Informationen zu bieten hätte, die uns in ein neues technologisches Zeitalter versetzen würden. Gestern fiel mir nämlich noch ein, wie unverantwortlich es wäre, solche Informationen jedem zugänglich zu machen, denn es wird ja galaxieweit bekannt sein, dass man jede Technik zum Wohle, aber auch zum Schaden der Lebewesen nutzen kann.
    Mann stelle sich vor,die Nasa würde eine solche Sonde entdecken, sie entschlüsseln und Zugang zu Wissen über Technologien erhalten, die unserer 10.000 Jahre voraus sind. Das allermeiste davon würde zum amerikanischen Staatsgeheimnis erklärt werden und fortan nur noch dem Wohl der USA oder der dortigen Machthaber dienen. Oder zu Zeiten des kalten Krieges hätte die UdSSR eine solche Sonde entdeckt.
    Ich will nicht glauben, dass Außerirdische, falls es sie gibt, tatsächlich so verantwortungslos wären und ihr Wissen einfach so mit ihnen völlig unbekannten Leuten teilen würden.
    Von daher verliert die Idee eines galaktischen Netzes das meiste, was mich an der Vorstellung beeindruckt hat...


    Zitat von "Schattenkanzler"

    Ich hätte sehr gerne die Quelle gesehen, von der du diese nette Idee bezogen hast


    Das steht alles in einem Buch, welches ich mir im letzten Sommer aus der Stadtbibliothek ausgeliehen habe. Ich weiß aber den Titel und den Namen des Autors nicht mehr. Ich kann das ja mal nachreichen, wenn ich mal wieder in die Bibliothek gehe. Der Autor war aber kein Professor.

    @

    Zitat von "raimar444"


    das spiel geht solange,bis ich ALLE physischen erfahrungen gemacht habe, die gemacht werden können.


    ist man denn in dieser höheren Dimension, in der man sich sein nächstes Leben aussucht, denn dann völlig Jeneits von Gut und Böse?
    Ist es dann so, dass der eine denkt: "In meinem nächsten Leben sollte ich von einem völlig irren Psychopathen bestialisch umgebracht werden, weil ich diese Erfahrung noch nie gemacht habe." , und ein anderer denkt: "Ich bin noch nie ein völlig irrer Psychopath gewesen, der jemanden auf bestialische Weise umbringt." Und dann verabreden sich die beiden in der höheren Dimension, sich in ihren nächsten Leben wiederzusehen und sich gegenseitig ihre Erfahrungen zu ermöglichen? Womöglich freuen sie sich auch noch. Nach dem Motto: "Toll, daß ich jemanden gefunden habe, der in seinem nächsten Leben ein völlig irrer Psychopath sein möchte, der mich auf völlig bestialische Weise umbringen wird."


    Aber ganz so wirst du das wohl nicht gemeint haben.

    Hallo!


    Zitat von "Skeptiker"


    Bitte was? Dann gib mal Däniken ein paar Drähte und sag, der soll diese Sonden bauen. :mrgreen:


    Unqualifizierter Kommentar, denn 1. ist das ganze nicht meine Idee, sondern eine, die ich lediglich vorgestellt habe. Und 2. hat diese Idee im Gegensatz zu Dänikens wirrem Gelaber wenigtens eine gewisse Bodenständigkeit. :evil:


    Allgemein zu den Gegenargumenten, die bis jetzt angeführt wurden:
    der Vorteil eines Netzwerkes ist, dass die Informationen von vornherein abgespeichert werden. Denn das Universum ist alt genug, dass sich Zivilisationen auf einen relativ hohen technologischen Stand entwickeln konnten, aber durch eine kosmische Katastrophe vernichtet wurden. Von einer solchen Zivilisation, die vor ein paar Milliarden Jahren untergegangen ist, könnten wir natürlich nicht erfahren, wenn sie nur über Radiosignale Kontakt zu anderen gesucht hätte. (Es sei denn, ihr Planet wäre sehr weit entfernt von dem einer anderen Zivilisation
    gewesen und ihr Signal käme erst dann dort an, wenn sie in der Lage ist, es aufzufangen und abzuspeichern. Ansonsten wären die Informationen verloren.)
    Ein anderer Vorteil ist, dass man seinen eigenen Standpunkt nicht unbedingt zu verraten braucht, wenn man sich in dieses Netzwerk einklingt. Das mag für Spezies, die etwas besorgt über möglicherweise feindlich gesonnene Aliens sind, attraktiv sein.
    In Anbetracht der Zeit, die das Netzwerk gehabt hätte, um sich auszubreiten, wäre es durchaus möglich, dass es sich heute mindestens über weite Teile der Galaxie erstrecken könnte. Bis zu 10 Milliarden Jahre sollten dafür schließlich aureichen.
    Über das Problem der Rohstoffe auf dem Meteor kann ich nichts sagen, aber als Energiequelle käme möglicherweise ganz banal Solarenergie in Frage.
    Für den Flug braucht eine Sonde nicht sehr viel Energie, da die meiste Energie bei der Raumfahrt, so wie sie bei uns Standart ist, beim Start gebraucht wird. Da so ein kleiner Himmelskörper wie ein Meteor aber keine hohe Anziehungskraft hat, wird das nicht unbedingt das Problem sein.
    Das Problem, daß bei der Reproduktion Fehler auftreten könnten, ist sicher vorhanden. Aber bei der Computer-Enwicklung, die wir schon auf der Erde haben, d.h. immer mehr Leistung bei immer kleineren Micro-Chips, wäre es doch möglich, die Repro-Sonde gründlich nach Fehlern durchzuchecken, ohne dass die Sonden wegen der Ansprüche an die Rechen- und Speicherleistung wahnsinnig groß werden müßten.
    Ebenso verhält es sich bei der Suche nach geeigneten Landeplätzen. Ich meine, hätte man sich vor 100 Jahren so etwas wie Quartzuhren mit eingebautem Taschenrechner vorstellen können, ganz zu schweigen von Handys? Und wir reden ja hier nicht über utopische Technologien wie Überlichtgeschwindigkeits-Antrieb oder dergleichen.
    Dann gab es noch den Hinweis, dass es vielleicht 100 Jahre dauern würde, bis man die Software der Sonde verstanden hätte. Was sind 100 Jahre Forschungszeit, wenn die Informationen, die man dann erhält, 10.000 Jahre Forschungszeit einspart? Ich denke, nicht besonders viel.
    Außerdem bin ich mir gar nicht sicher, dass es so wahnsinnig lange dauern würde, an die Informationen zu gelangen und sie zu entschlüsseln, da die Erbauer der Sonden es ja logischer Weise nicht darauf anlegen würde, es besonders kompliziert und undurchschaubar zu machen, sonder es bewußt so einfach wie möglich machen würden.
    Dann gab es da noch das Mißverständnis, dass die Sonden in benachtbarte Galaxien fliegen sollten. Gemeint war, dass es in diesen Galaxien ebenfalls Zivilisationen gibt oder gegeben hat, die ein eigenes Netz installiert haben, so dass die Netze über Radiowellen miteinander kommunizieren könnten.
    Da wäre das Signal dann zwar wahnsinnig lange unterwegs, aber das hat für die Netze selbst keine Bedeutung, da sie keine Emotionen haben und deshalb nicht ungeduldig werden. Zeit hat für das Netz keine Bedeutung und es könnte im Prinzip so lange existieren, wie die Galaxie existiert.


    Im Grunde ist für mich die Frage, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass es schon vor ein paar Milliarden Jahren hochentwickelte Zivilisationen gegeben hat, die mit der größten Bedeutung. Obwohl es noch andere Einwände gibt, die gegen die Existenz eines galaktischen Netzes gibt, meine ich, dass es jedenfalls vom technischen Seite aus nichts gibt, was es von der Möglichkeit her ins Reich der reinen Fiktion schieben würde.

    Ein Wissenschaftler (Name leider vergessen) hat die Idee entwickelt, dass es ein galaktisches Kommunikationsnetzwerk geben könnte, dass im Grunde ganz einfach aufgebaut ist und dessen Existenz er deshalb auch für sehr wahrscheinlich hält. Er sagt, man müsse einfach eine Sonde auf einen Meteor landen lassen, die zum einen Daten speichern und mit anderen Sonden kommunizieren kannn, und die sich zum anderen selbst reproduzieren kann. Deshalb auch die Landung auf dem Meteor, weil diese oft sehr reich an Rohstoffen seien. Die hergestellte Sonde macht sich dann ihrerseits wieder auf den Weg zu einem geeigneten Landeplatz, reproduziert sich dort, usw..
    Auf diese Weise könnten durch Zeit und Raum getrennte Zivilisationen voneinander erfahren, denn sie bräuchten nur noch die gespeicherten Daten von den Sonden abrufen, und ihre eigenen Daten in das Netzwerk einzuspeisen. Der Wissenschaftler stellt es sich so vor, dass man dann in einer virtuellen Realität auf fremden Planeten spazieren gehen könnte, den Alltag der Außerirdschen kennen lernen könnte und natürlich auch von ihren wissenschaftlichen Erkenntnissen profitieren könnte.
    Da es für das Netz keine Bedeutung hat, ob eine Information ein Jahr oder eine Milliade Jahre braucht, um von ihm aufgefangen zu werden, könnte es sogar Informationen von fremden Galaxien beinhalten, wo es wiederum Netzwerke geben könnte, die dann miteinander kommunizieren könnten.
    Der Wissenschaftler meint, dass man kein Genie zu sein braucht, um auf die Idee zu kommen, ein solches Netzwerk zu installieren und dass eine Zivilisation noch nicht einmal einen besonders hohen technologischen Stand zu haben braucht, um diese Idee zu verwirklichen. Wahrscheinlich braucht selbst die Menschheit nicht mehr allzu lange, um dazu in der Lage zu sein.

    Was haltet Ihr von dieser Idee?

    elperdido ,
    Du sagtest schon öfter, dass ein Mörder sich nicht ändern kann. Ich habe mal oberflächlich im Netz nachgeschaut und kann deshalb auch keine genaue Zahlen bieten, aber die Rückfallquote bei Mord ist die geringste von allen Delikten.
    Und meine Frage ist, ob der Mensch, materialistisch betrachtet, nicht genau das ist: eine Strategie, erfolgreich durch das Leben zu kommen?
    Dazu kommt noch, dass der Mensch nicht nur bewußt seine Strategien ändert, was Du ja als eine oberflächliche Veränderung definierst, sondern sich auch unbewußt anpaßt.
    Ein gutes Beispiel für tatsächliche Veränderung ist, dass der Mensch sich erwiesenermaßen Verhaltensweisen antrainieren kann, die er sich dann erst wieder mühselig abtrainieren müßte, wenn er sie nicht mehr haben wollte. Wenn Du jetzt z.B. damit beginnen würdest, bei jeder kleinen Frustration (Toast angebrannt, im Stau stehen, etc.) wütend herumzubrüllen, dann würdest Du das zunächst willentlich machen, aber irgendwann wird sich dieses Verhalten so einschleifen, dass Du es dann nicht mehr richtig unter Kontrolle hättest und es reflexhaft an den Tag legen würdest. Und das wäre dann eindeutig eine Veränderung.
    Du sagst in etwa, dass der Mensch einen unveränderbaren Kern hätte, stellst andererseits aber auch heraus, dass der Mensch von seiner Umwelt beeinflußt wird. Der Mensch beeinflußt aber auch seine Umwelt. Wenn Frau und Kinder abweisend zum Ehemann und Vater sind, weil er aggressiv ist, und er durch dieses Verhalten noch aggressiver wird, ließe sich dieser Teufelskreis dadurch beenden, dass er sich ein weniger aggressives Verhalten antrainiert, was einen günstigen Effekt auf seine Umwelt und damit auch auf ihn selbst hätte. Ich behaupte nun nicht, wie es in der Verhaltensforschung teilweise gelehrt wurde, dass der Mensch als ein unbeschriebenes Blatt auf die Welt kommen würde und nur durch seine Umwelt geprägt werden würde. Aber es ist m.E. auch verkehrt, an den Determinismus zu glauben, der den Menschen als grundsätztlich festgelget und nicht veränderbar beschreibt.
    Ich meine, die Empirie würde belegen, dass diese beiden Extrempositionen so nicht haltbar sind.

    Jetzt mal ohne Ironie von mir: wäre es eventuell möglich, alle Geschichten von Chris in das neue Thread zu verschieben, denn es hat sich doch nun herauskristallisiert, dass es hier wohl mehr um eine psychische Erkrankung geht und nicht um Ufos & Außerirdische? Ich meine, dass die Berichte über Entführungen und andere Kontakte zu Außerirdischen in diesem Forum teilweise zu, sagen wir: unsensiblen Beiträgen führt. Ich fände es deshalb sinnvoller, wenn die Leser von Chris' Beiträgen gleich darüber Bescheid wüßten, dass er unter einer Psychose leidet, so dass sie dementsprechend damit umgehen können.
    Ich weiß nur nicht, in wie weit Chris hier geholfen werden kann, da ich keine Ahnung habe, ob sich hier wirklich jemand mit Psychatrie auskennt. Ich denke, es müßte doch auch Fachleute geben, an die man sich im Falle einer Psychose wenden kann und die einem auch helfen können.
    Es würde mich aber auf jeden Fall freuen, wenn Dir, Chris1982, der Austausch mit einigen im Forum auch schon etwas bringt (vielleicht zusätzlich zu einer fachärztlichen Behandlung).

    Chris1982 ,
    wenn hier jemand behauptet, er könne supergut rechnen, und dann ganz wilde, unkorrekte Rechnungen ins Forum stellt, dann werden diese Rechnungen wohl kaum besser, wenn der "Rechenkünstler" einen Link zu einem Bericht über eine Mathematik-Weltmeisterschaft postet.
    Ich finde es aber gut, dass Du jetzt wieder in die Offensive gehst, denn dass Du das hier:



    Zitat von "Chris1982"

    Außerdem habe ich mich auch über meine eigene Äußerung: "knapp dem Tod entronnen" geärgert, da es sich äußerst übertrieben anhört. Doch dass ist meine Art zu Schreiben, da ich wie schon gesagt seit dem ich Kind war, Geschichten schreibe und Comics zeichne.


    geschrieben hast,hatte für meinen Geschmack schon viel zu viel Selbstkritsiches :roll: . Dabei sind es doch gerade Deine dramatischen Übertreibungen, aus denen Deine Geschichten ihren Unterhaltungswert beziehen. Und als Konsument dieser Storys stehe ich voll auf Deiner Seite. :taetschel:

    Zitat von "Dieter-Bremer"

    Schließlich glaubt ein Drittel der Menschheit mit ihrem offiziellen Bekenntnis zu einer der abrahamitischen Religionen AN den Exodus.


    Wußtest Du eigentlich schon, dass man in der allermeisten Ländern dieser Welt gar nicht aus der katholischen Kirche austreten kann, weil die Kirche argumentiert, dass die Taufe nicht rückgängig zu machen ist? ( Dass bei uns der Austritt möglich ist, hat was mit der Kirchensteuer zu tun.) Und was meinst du mit offiziellem Bekenntnis?!
    Dann gibt es in vielen islamischen Ländern einen ungeheuren sozialen Druck, sich zum Islam zu bekennen, so dass es dort sicher so einige gibt, die innerlich mit dieser Religion kaum etwas zu tun haben, nach außen hin aber mitspielen, um keine Probleme zu kriegen.
    Und wer sagt Dir denn, dass jeder gläubige Christ den Exodus für ein Faktum hält?!
    Mit Deiner Argumentationsweise könnte man jetzt auch behaupten, dass die Welt in 7 Tagen erschaffen worden sei , denn immerhin gibt es ja Milliarden von Menschen, die, mal mehr, mal weniger berechtigt, dem mosaischen Religionen zugeordnet werden und dementsprechend alles glauben, was in der Genesis geschrieben steht.


    Zum Heiligen Gral möchte ich sagen, dass ich nicht an einen historischen Jesus Christus glaube, an ein Atlantis auch nicht, an ein technologisch hochentwickeltes Atlantis schon gleich absolut nicht, und dementsprechend auch nicht an die Existenz eines Heiligen Grals.

    elperdido ,


    naja, so sagen es jedenfalls die Befürworter dieser Theorie. Sie meinen, dass der Erdkern Neutrinos absorbiert und sich an jeweils der Stellle ausdehnt, an der gerade die meisten Neutrinos einströmen. Die meinen übrigens auch, dass die Sonne ebenfalls expandieren würde, und zwar aus den selben Gründen.
    Zur Gebirgsbildung auf der Erde sagen sie, dass es aufgrund des elektromagnetischen Spannungsfeldes des Planeten zur Bildung von mineralogischen Strukturen kommen würde und können diese These zumindest ein wenig durch Experimente untermauern.
    Eine andere, aber schlechtere Erklärung für die behauptete Expansion der Erde ist, dass die Gravitation im Universum abnehmen würde. Dem steht dann aber entgegen, dass es nur sehr schwer zu erklären ist, weshalb es auf der Erde damals riesengroße Tiere gegeben hat, wenn die Anziehungskraft so viel stärker gewesen ist. Denn dann hätten die Dinosaurier unter der Last ihres eigenen Körpergewichts zusammenbrechen müssen. Also im Endeffekt geht es um die Neutrino-Absorbtion des Erdkerns, die, so viel ich verstanden habe, bis jetzt weder bewiesen noch widerlegt ist.

    Da gab es doch vor ein paar Jahen diesen schwarzen Rapper, der wegen Mordes verurteilt wurde und dann sehr lange in der Todeszelle saß. Da hat er sich dann so sehr geändert, daß, als der Tag seiner Hinrichtung näher rückte, unheimlich viel versucht wurde, eine Begnadigung zu erwirken, d.h. eine Umwandlung der Todesstrafe in eine lebenslängliche Haftstrafe.
    Und bei uns in Deutschland haben wir die Ex-RAF-Terroristen, von denen ich wenigstens ein paar zubilligen möchte, sich von ihren radikalen Charakterzügen verabschiedet zu haben. Und natürlich kann sich ein neurotischer Mensch ändern, wenn er von dieser therapiert wird.
    Der Mensch, der mich mit seiner Veränderung am meisten überrascht hat, ist Heiner Geisler. Der war früher in den 1980er Jahren so ein scharfer rechter Bullterier, daß ich völlig verblüfft war, als ich ihn dann plötzlich als zivilisiertes attac-Mitglied im Fernsehen sah.

    @ Chris 1982,
    Mann, Mann, Mann! Du hast aber wirklich Pech. Da hat ja sogar noch das Medikament, das sie an dir ausprobiert haben, manchmal tödliche Nebenwirkungen!
    Also schön, ich muß zugeben, damit hast du sogar mich zum Lachen gebracht. Und wenn Du weiter so gekonnt ungekonnt übertreibst, werde ich vielleicht noch ein richtiger Fan von Deinen Geschichten.
    Also hau rein, Chris 1982 :allesgut: