Beiträge von Herr Schneider

    Nach meinen Informationen wäre Roosevelts New Deal im Endeffekt gescheitert, weil der Staat die Schuldenlast irgendwann nicht mehr hätte tragen können.Durch den 2.Weltkrieg und vor allem der anschließenden Aufbauphase in Europa sind die USA dann erst zur wirtschaftlichen Weltmacht geworden.
    Also könnte es durchaus sein, dass die Schulden,die Obama heute aufnimmt, den Amerikanern in ein paar Jahren noch böse auf die Füße fallen werden.
    Zudem ist das Konzept, die Wirtschaft durch staatliche Finanzspritzen anzukurbeln, ohnehin eher zweifelhaft. Es ist zwar so, dass der verstorbene Nobelpreis-Träger Keynes mit eben diesem Ratschlag einen großen Einfluß auf die Finanzpolitik wenigstens der westlichen Welt gehabt hat, aber der Keynesianismus sieht eben auch vor, dass der Staat in wirtschaftlich guten Zeiten Rücklagen bilden soll, mit denen er dann in den schlechten Zeiten intervenieren kann.
    Aber welcher (auch an seine Wiederwahl denkende) Politiker will dem Wähler schon sagen, dass der Staat sparen muß, während die Wirtschaft boomt und die Staatseinnahmen stetig steigen?


    Ich habe bei der amerikanischen Finanzpolitik kein gutes Gefühl, aber ich befürchte nicht, dass sie mich persönlich irgendwann einmal ins Elend stürzen wird.
    Apropos Elend: durch die Finanzkrise bedingt wird auch weniger Entwicklungs-Hilfe geleistet und das wirkt sich jetzt schon schlimm auf die 3.Welt aus.

    Lieber skull, Du solltest vielleicht lernen, mit Meldungen aus der Wissenschaft richtig umzugehen. Denn es ist unglaublicher Weise nicht so, dass jemand mit allem, was er sagt, Recht hat, nur weil er sich irgendwann einmal mit einer wissenschaftlich belanglosen schriftlichen Fleißarbeit das Recht erworben hat, ein "Dr." vor seinen Namen zu schreiben. Dir wird es vielleicht nicht weiter aufgefallen sein, aber es hat sich durchaus nicht jede Theorie, die einmal aufgestellt worden ist, als richtig erwiesen. Auch meine ich, dass es seit vielen Jahren immer mal wieder einen Doktor oder einen Professor gibt, der uns verspricht, in Kürze sei Aids oder Krebs heilbar. Leider hatte keiner von ihnen recht.
    Auch von der Stammzellen-Forschung wurden uns anfangs wahre Wunder versprochen, wobei die Forscher heute einräumen, dass diese Versprechen wohl etwas voreilig gewesen seien. Das selbe übrigens auch, als man das Genom das Menschen analysierte. "Wir werden alles über den Menschen wissen!", hieß es.
    Und heute: "Tja, ist wohl doch alles komlizierter mit den Genen, als wir damals gedacht haben."
    Und wenn dieser Forscher nun sagt, er habe einen Beweis für die Existenz Gottes gefunden, dann kann er damit höchstens meinen, dass der Geist über das Gehirn hinaus reicht, aber nicht, dass es ein allmächtiges Wesen gibt, welches das Universum erschaffen hat.
    Ich habe auch nicht das Gefühl, dass es in diesem Forum zwei Lager gibt, von denen das eine alles glaubt, was in esoterischen Büchern steht, und das andere alles für ein Zeugnis von reiner, unbestechlicher Vernunft ansieht, was irgendein Doktor oder Professor erzählt. Denn es soll auch Wissenschaftler geben, die auch einmal ein Interview geben wollen und im Rampenlicht stehen wollen. Die sind nämlich auch nur Menschen ;)

    Ich halte es auch nicht für sehr wahrscheinlich, dass die Erde expandiert, aber man sollte sich trotzdem erst diesen Film von Arte anschauen, bevor man über eine Theorie urteilt, die man kein bißchen kennt.
    Interessant ist zum Beispiel, dass ein Präzessions-Pendel während einer Sonnenfinsternis aus seiner Bahn gekommen ist, was manche damit erklären, dass der Mond die von der Sonne kommenden Neutrinos bündelt, von denen wiederum ein Teil vom Erdkern absorbiert wird. Desweiteren gibt es wohl Experimente, die nahelegen, wenn nicht beweisen, dass Neutinos tatsächlich nicht immer ohne Wechselwirkung sämtliche Objekte durchdringen, die auf ihrer Bahn liegen (Neutrino-Defizit-Problem).
    Und dass die Kontinente sich nicht immer von einander fort bewegen, könnte daran liegen, dass der Erdkern sich nicht gleichmäßig ausdehnt, sondern mal mehr an der einen und mal mehr an einer anderen Stelle.
    Aber bitte, nur noch einmal kurz gesagt: das ist ja auch keine Diskussionsgrundlage, wenn jemand sagt, er lehne eine Theorie vollständig ab, habe aber leider keine Zeit, sich die Inhalte der Theorie anzuschauen. Da verstehe ich dann die Logik nicht.

    Zitat von "Davy Jones"

    Hallo Schneider...


    Ähm ja, das gleiche steht schon eine Seite weiter vorne...


    Hallo Davoy Jones,
    stiimmt! Habe ich leider übersehen. Kann ja mal passieren ...


    Und eine natürliche Erklärung für das grüne Fell würde ich auch gar nicht so schlecht finden. Also vielen Dank, dass du danach suchen willst.


    Mfg Schneider

    Im Fernsehen habe ich einen Bericht über eine Katze in einem US-amerikanischen Altenheim gesehen, die sich immer zu denjenigen ins Bett gelegt hat, die nur noch wenige Stunden zu leben hatten. Das fanden alle gut, weil man dann die Angehörigen verständigen konnte, denen dann noch genug Zeit blieb, zum Heim zu fahren und Abschied zu nehmen.
    Und noch etwas, dass zwar nichts mit Aberglauben zu tun hat, aber trotzdem ziemlich merkwürdig ist:
    in Dänemark wurde 1996 eine Katze mit grünem Fell geboren. Die Wissenschaftler, die Haar- und Blutproben genommen haben, standen vor einem Rätsel, denn Katzen können genetisch gesehen kein grünes Fell haben. Und bei dieser dänischen Katze wurden auch keine genetischen Veränderungen oder daraus resultierende ungewöhnlichen Enzyme festgestellt.
    Mit anderen Worten, es gibt keine wissenschaftliche Erklärung für das grüne Fell dieser Katze.


    -Katzen sind die besten Tiere auf der Welt! - :winks:

    Was soll passieren? Es ist ja noch nie etwas passiert. Man denke nur an die vielen Jahrhundertwechsel, bei denen sich die Christenheit sicher war, dass das Jüngste Gericht hereinbrechen würde. Dazu die Kometen, die bei ihrem Erscheinen als das Zeichen für einen Zeitenwechsel gehalten wurden.
    Mich würde interessieren, ob es in anderen Kulturen als den christlich geprägten auch diese ständigen Voraussagen eines Epochenwechsels gibt. Wie ist es zum Beispiel in Asien?

    Hallo Stardust_Alpha,
    Zitat:
    "Um theoretisch mit Lichtgeschwindikeit Reisen zu können müsste das Raumschiff zumal mit mindestens einer 2 Meter dicken Bleischicht umgeben sein. Wegen der kosmischen Strahlung etc. Wäre ein schweres Schiff oder?"



    Also bei den Energien, die für einen Flug mit Überlichtgeschwindigkit nötig wären, hätte diese Bleischicht wirklich keine Bedeutung. Auf dieses zusätzliche Gewicht käme es dann auch nicht mehr drauf an.
    Ganz abgesehen davon, dass bei einem technologischen Stand, wie ihn die Menschheit hat, das Blei zu Abschirmung nötig wäre. Aber wer sagt uns, dass nicht schon in zwanzig Jahhren etwas besseres gefunden wird?


    Zitat:
    "Natürlich schließe ich eine intelligente Rasse nicht aus, aber ich schließe aus, dass diese mal so eben locker 1000 Lichtjahre reisen können. Das wäre theoretisch noch nicht mal möglich.



    Ob das theoretisch möglich ist, kann man schlecht beurteilen. Z.B. habe ich bis letzte Woche auch noch nichts davon gewußt, dass die Lichtgeschwindigkeit veränderlich sein könnte. Aufgrund von Messungen an einem natürlichen Kernreaktor
    ist nämlich die Theorie aufgestellt worden, dass sich die Lichtgeschwindigkeit in den letzten 2 Milliarden Jahren erhöht haben muß. Der leider schon verstorbene Physik-Nobelpreisträger Feynman, Begründer der Quanten-Elektro-Dynamik, schrieb zu dem Meßergebnis:
    "Seit sie vor über fünfzig Jahren entdeckt wurde, ist sie ein Mysterium, und alle guten theoretischen Physiker hängen sich diese Zahl an die Wand und machen sich Sorgen um sie." Richard P. Feynman, QED – The strange theory of light and matter, Princeton University Press 1985, p. 129


    Und das ist jetzt auch nur ein Beispiel, wie viel Wissen über die Naturkräfte für uns noch im Dunkeln liegt.


    Bezüglich der Frage, ob Außerirdische sich für uns interessieren, die Erde besuchen, oder ob sie überhaupt existieren, kann es meiner Meinung nach kein Wissen geben. Es sei denn, sie würden tatsächlich irgendwann einmal hier landen und sich uns vorstellen.
    Aber so lange nicht dergleichen passiert, verfahre ich persönlich nach der Deviese: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!


    Gruß, Herr Schneider

    Hallo Nobody,
    danke für Deine Antwort. Klar freue ich mich über jede Antwort, die mir weiterhilft.
    Was jetzt nicht heißen soll, dass ich Deine Mühe nicht zu schätzen wissen würde ;)
    Aber Mithras war es nicht, von dem in dieser Radiosendung die Rede war.
    Der wäre mir auch bekannt gewesen.
    Es sind auch keine perischen, sondern griechische Legenden.
    Aber es ist wirklich seltsam, weshalb es so schwierig ist, etwas darüber herauszufinden, obwohl die beiden Halbgötter innerhalb der Geschichtswissenschaft allgemein bekannt sein sollen. :denk:

    Hallo Go-oG,
    ich habe die Hoffnung, dass Du mir helfen kannst, da Du dich so intensiv aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive mit Jesus beschäftigt hast. :shock:
    Vor ca. 3 Jahren gab es mal eine halbstündige Sendung bei Deutschlandradio Kultur, in dem es um zwei griechische Halbgötter ging, deren Legende 200 bis 300 Jahre vor der Christus-Geschichte entstanden ist und sich in Griechenland und in Teilen Nordafrikas ausgebreitet hat. Einer der Halbgötter ist durch eine "unbefleckte" Empfängnis gezeugt worden, es gab die Ankündigung der Geburt durch Götterboten, es kamen Könige von weither, es gab Hirten, denen bei der Geburt des Halbgottes Götterboten erschienen, etc.
    Der zweite Halbgott konnte u.a. über Wasser gehen, Tote lebendig machen, Wasser in Wein verwandeln und nachdem er hingerichtet worde ist, ist er selbst nach einigen Tagen wieder in das Reich der Lebenden zurückgekehrt.
    Dummer Weise habe ich mir damals die Namen diese beiden Halbgötter nicht notiert. :?
    Der Geschichtswissenschaftler, der in dieser Sendung interviewt wurde, sagte, dass es unter Historikern allgemein bekannt sei, dass sich die biblische Biographie Jesu praktisch komplett in den beiden griechischen Legenden wiederfindet, die deutlich vor den Evangelien bekannt geworden sind.
    Trotz einiger Suche im Internet finde ich leider überhaupt nichts über diese Legenden, obwohl ich mir sicher bin, dass es sie gibt. Denn zum einen ist Deutschland Radio Kultur ein seriöser Sender, und zum anderen machte der interviewte Historiker auch keinen verwirrten Eindruck auf mich.
    Weißt du vielleicht etwas über die beiden Halbgötter oder kannst du mir einen Tip geben, in welchem Buch oder auf welcher Seite im Internet dazu etwas zu finden ist?


    Mfg Herr Schneider