Beiträge von Bjarne

    Was ist denn am Blick der Kreatur merkwürdig?


    Ich hatte nur immer den Gedanken, dass sich ein eventuelle Verkleideter versichert, dass er gesehen wird. Deinen Gadanken dazu finde ich ebenfalls plausibel, dass auf die selbe Art - du hast es angesprochen - sich ein Bär verhalten würde, wenn er in einer ähnlichen Situation davonginge.
    Aber dies wollte ich nicht als Kernpunkt der Diskussion haben. Ich bin weit davon entfernt, den Film als gestellt zu bezeichnen, habe mich aich damit ein wenig beschäftigt und finde es überhaupt nicht abwegig, dass es sich hierbei um ein noch unbekanntes Wesen handelt. Es gibt genügend Untersuchungen zu dem Film und einige dieser Untersuchungen, gerade im Bezug auf ein mögliches Kostüm, deutlich ernsthaft auf ein ganz anderes Wesen als einen Menschen hin. Ich erinnere mich an die filmtechnische Überprüfung der Größe des Wesens und an den anatomischen Vergleich zu einem Gorilla, was die Oberschenkelmuskulatur angeht.

    Danke erstmal für diesen Beitrag. Dies Thema ist ja eigentlich ein "Brot-und-Butter-Thema" eines solches Forums.
    Ich möchte auch lieber bessere Beweise haben, finde aber, dass die immer wieder aufkeimenden Spekulationen um die Echtheit des Films der ganzen Angelegenheit die Seriösität nehmen. Aber die Exaktheit und die äußerst genaue Planung, die für eine Inszenierung nötig gewesen wären, bringen mich persönlich zu der Überzeugung, dass der Film eher echt ist und das zu sehende Lebewesen ein bisher unbekanntes Lebewesen zeigt.
    Skeptisch macht mich nur dieser Blick des Tieres, als es sich umdreht.

    Leider sehr schade, dass dieses Thema hier brachliegt. Ich würde gern mal auf eine Sache, die hier schon mal vorkam eingehen. Ich habe mich schon öfter mit der Gestalt der Frau Holle beschäftigt. Jeder kennt sie vom gleichnamigen Märchen. Jedoch finden wir Frau Holle auch unter anderen Namen im gesamten (auch ehemaligen) deutschsprachigen Gebiet wieder. Wir haben wohl schon einen Thread darüber, doch dessen letzter Beitrag liegt nun schon vier Jahre zurück und es passt hier auch sehr gut.
    Hier wurden sehr schöne Heimat- und Regionalsagen gepostet. Wer kennt den aus seiner Region Sagen von Frau Holle, Frau Hollen-Teich, Perchte usw.? Wenn man eine feste Größe im deutschsprachigen Sagenkreis vorfindet dann sicher diese.

    Ja, aber dann kommt es doch wieder auf das Alter der Praxis dieser rituellen Verspeisungen an.


    Genau das hatte ich vergessen, es bezog sich auf Rituale, die es schon vorher gegeben haben muss. Interessant ist auch ein Fund eines Hunde- Wolfsskeletts, worüber auch diskutiert worden ist, ob denn eine Domestizierung genetisch zu erkennen wäre. Ich mache mich mal daran, dazu etwas sinnvolles zu finden. Auch zu den anderen Fragen. Es ist alles schon eine Weile her, dass ich mich damit beschäftigt hatte. Was ich aber ganz genau noch in Erinnerung habe ist, dass es Hunde bei einigen Indianerstämmen als Packtier gab, eben bevor sie Pferde dafür nutzen konnten.
    Tut mir sehr leid, dass es noch etwas wage ist.

    Ich habe mich auch nur Kulturwissenschaftlich damit befasst und bin da über rituelle Verspeisungen von Hunden und halbdomestizierten Wölfen als Jagdbegleiter gestoßen. Fakt ist, dass es doch auch Mythen über Hunde dort gibt. Da wären wir dann auch wieder beim Thema. Ich würde mich mal informieren.

    Hm, da müsste man sich erstmal schlau machen, wie alt denn die diesbezüglichen Mythen und Legenden der Indianer und Inuit sind, denn der Hund ist auf dem nordamerikanischen Kontinent ja erst durch die Europäer verbreitet worden,


    Da muss ich leider mal hineingrätschen. Die Ureinwohner Nord- sowie Südamerikas verfügten sehr wohl über Hunde. Prominent sind sicher all die Hunde, die unter dem Sammelbegriff "Schlittenhunde" gelten. Allesamt Züchtungen sibirischer und nordamerikaner Ureinwohner.

    Es ist aber nicht nur die Mathematik. Vielmehr spielen die Rituale einen verbindenden Charakter zwischen Ratio und Emotio. Dies ist aber nur ein Teil. Sogar Musik spielt eine sehr wichtige Rolle in freimaurerischen Ritualen.


    Ich möchte nur einmal anmerken, das ein selbsternannter Parapsychologe vielleicht wissen sollte, das Freimaurer überhaupt rein gar nichts mit Parapsychologie zu tun haben.

    Nun gut, das wohl nicht, aber es wäre schon denkbar, dass sich ein Parapsychologe auch mit "mystischen" Vereinen und deren Ritualen beschäftigt. Es kann ja auch seine Freizeitbeschäftigung sein.

    Interessant wäre da mal das Thema der Dissertation. Aber mal zurück zur Freimaurerei. Ich weiß gar nicht, ob es jetzt noch Sinn macht hier weiter zu graben.
    Man muss in erster Linie ja auch bei Freimaurern an sich unterscheiden. Selbst eine so internationale und strukturierte Gruppierung hat verschiedene Ausprägungen und Gradsysteme. Die meisten Logen in Deutschland arbeiten lediglich mit den drei Graden: Lehrling, Geselle, Meister. Danach kann Schluss sein, es gibt aber auch Logen, die hier erst beginnen, darunter zählt sicher auch der genannte Grad, den der Thread-Ersteller meint.


    Freimaurer und Rosenkreuzer sind heute zwei voneinander abhängige wirkende Logensysteme. Doch haben sich die Gold- bzw. Rosenkreuzer eben aus dieser von mir genannten Hochgradfreimaurerei entwickelt.
    Dass es nun diese Namensgleicheit gibt, ist einfach darauf zurückzuführen, dass die alten mystischen Bünde letztendlich von einer gemeinsamen Quelle stammen, ganz ähnlich sind hier wohl auch die verschiedenen Ausprägungen des Christentums.

    Vielleicht mal nen bisschen plakativ.
    Man sollte sich klar darüber sein, dass die bekannte, unsere christliche Bibel, ein so ambivalentes Buch ist. Es ist teilweise Geschichtsbuch, Biografie, auch Poesie, Worte von Propheten, Visionen, Prophezeihungen etc. Dann haben sich die Kirchenväter aus einer Unmenge von Schriften einen Kanon geschaffen, der jetziger Bestandteil der Bibel ist.
    Daher ist es immer einfach, sich aus der Bibel relevante Stellen zu suchen, die eine Rechtfertigung für Gewalt und Gewaltausübung liefern.
    Auch radikale Gruppen versuchen sich die Bibel so auszulegen. Ich glaube aber nicht, dass die Aktivitäten des KKK mit der Bibel in Einklang zu bringen sind.

    Hallo Davy,


    klar, dieser Unterschied ist mir bekannt. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass diese beiden mythologischen Tiere oftmals in einem Satz genannt werden bzw. verwandt sind.
    Man sieht aber, wie häufig man sie doch immer wieder in Sagen findet. Ich sehe, dass du aus Meck-Pomm bist (ich hoffe, ich darf das mal so abkürzen) gerade in diesem Land findet man doch häufig den Greifen. Ist der Ort deiner Legende mit den Lindwürmern eher an der Küste anzusiedeln oder in einer Gegend, des Landes, die eher bewaldet ist?

    Obwohl der Golem auch ganz einfache Arbeiten für die jüdische Gemeinde in Prag übernommen haben soll. Viele jüdischen Gemeinden hatten eine Art nichtjüdischen Angestellten, der z.B. am Sabbat gewisse Dinge tun konnte, die ein gläubiger Jude nicht erledigen konnte. Aber sicher sollte er vor allem die Gemeinde schützen.
    Spannend sind aber die Ähnlichkeiten zu einem Flaschengeist oder dem Zauberlehrling. Selbst bei "Faust" findet man Ähnlichkeiten zum "golemschen Motiven".

    Hans Pfeiffer - das ist der Name eines Autors, der eine ganze Reihe von Büchern über bekannte Kriminalfälle verfasst hat. Da es so viele gute Bücher sind, die aus seiner Feder stammen, habe ich hier einfach nur seinen Namen angegeben. Aber spontan fallen mir die Titel: "Die Spuren der Toten" und "Der Zwang zur Serie".

    Spannend. Bei uns in der Gegend finden sich auch reichlich Sagen zu Drachen bzw. Lindwürmern. Wenn man will in ganz Europa. Wie stark dieses Thema in unserer Kultur verwurzelt ist.

    Ein wunderschönes Thema, welches hier diskutiert wird. Ich würde gern nochmal auf den Ursprung des Threads kommen und eine Anregung zu den Arthusromanen geben. Diese wurden im Hochmittelalter verfasst und stellten eine neue Gattung der Dichtung dar. Die Charakterisierung der Figuren haben unser Verständnis von Dramatik maßgeblich beeinflusst. Dies fällt vor allem auf, wenn man das Niebelungenlied als Vergleich heramzieht.
    Auch das Motiv der Gralssuche, welches in den Artusromanen zu finden ist, ist und bleibt ein äußerst spannender Kernpunkt.

    Da ich leider das Buch nicht gelesen habe, kann ich dir nicht sagen, ob die Verfilmung dem Buch gerecht wird.
    Dass dieser Film aber wirklich sehenswert ist, kann ich von meiner Seite aus aber wirklich sagen. Das Drehbuch ist intelligent(bei der Vorlage ja auch kein Wunder) und die Schauspieler werden ihrer Aufgabe mehr als gerecht.
    Einer der wenigen Filme, bei denen sich der Kinobesuch wirklich gelohnt hat.

    Ja, genau da liegt es. Die Spezies Mensch als solche könnte es durchaus lange geben. Unwideruflich hat diese sich immer bewähren können.
    Schaut man sich aber an, in was für eine pervertierte Gesellschaft wir uns haben fügen müssen, ist es abzusehen, dass es nur wenige Möglichkeiten für ein positives Weiterkommen geben wird.

    Hallo,


    ich hab bestenfalls dies hier gefunden.
    http://www.eifel-sagen.de/


    Möglicherweise kannst du in der Bibliothek oder im Buchladen mal nach Ludwig Bechstein schauen. Er hat sehr viele Sagen aus Deutschland gesammelt und sicher ist da auch etwas aus der Eifel dabei.
    Eine gute Idee wäre es auch mal in einem Heimatmuseum nachzufragen. Die freuen sich sicher über Interesse.


    LG