Beiträge von Corvus Corax

    Ähm...bitte nochmal meinen letzten Post durchlesen, dann wirst du feststellen, dass Fleischesser viel mehr Soja "verbrauchen" als Veganer.
    Veganer für den Raubbau am Regenwald verantwortlich zu machen ist geradezu lächerlich, zumal die meisten Veganer nur Produkte aus FairTrade- und Bioprodution ohne Palmöl konsumieren. In jedem veganen Lebensmittelladen stehen sämtliche relevante Daten bei der Preisleiste mit dran, das möchte ich in einem "normalen" Supermarkt mal erleben!


    Und? Steht auf deiner Wurst drauf, was sie vorher gegessen hat?


    Ich bin mir der Problematik von Soja und Palmöl durchaus bewusst. Wusstest du z.B. dass regelmäßig von Sojabauern bezahlte Paramilitärs indigene Dörfer in Kolumbien und Brasilien überfallen und die Häuser niederbrennen?
    Erst kürzlich wurde in Brasilien ein jugendlicher Ureinwohner von einem Bauern erschossen, weil dieser "sein" Land betreten hatte.


    PS: wie lange ist der Thread eigentlich schon offtopic? :whistling:


    Gruß, Sina

    Zitat von Claxan

    Natürlich weiß ich das nicht.


    Genauso wenig wie ich weiß wieviel Nutzfläche der Mensch braucht um 1 Jahr ernährt zu werden.


    Für die Produktion von einem kg Fleisch werden 6-8 kg pflanzliche Nahrung benötigt (Genaue Menge abhängig von Art und Alter des Tieres). Das bedeutet 6-8x größere benötigte Nutzfläche um den gleichen Nährwert zu erreichen. (Quelle: Mark Gold und Jonathon Porritt, "The Global Benefits of Eating Less Meat" 2004, s.22).
    Selbst militante Fleischesser (ja, die gibt es) sprechen immer noch von 5,5 kg Getreide pro kg Rindfleisch. Also selbst bei den härtesten Omni's kommen wir auf 4,5 kg Getreide die einfach für die atz sind (oder besser gesagt, für die Kuh). Die sind einfach weg. Schön als Methan in die Luft geblasen. ;)
    Da ess ich das Getreide lieber selbst.



    Zitat von Claxi

    Da hast du aber nun wirklich unrecht.


    Bei uns gibts seit dem letzten Winter eine irre Vermehrung der Wildschweine gegeben.


    Das liegt, wie du schon sagst, daran, dass natürliche Beutegreifer wie Braunbär und Grauwolf selten geworden sind. Aber auch an deren Rückgang ist maßgeblich die Bejagung schuld. Die Bejagung rechtfertigt sich also durch sich selbst.


    Zitat von Claxan

    Genauso eine Industrialisierung und Ausbeutung wie bei der Fleischproduktion. Nur hier leidet der Mensch darunter.


    Kannst du das erläutern?


    Gruß, Sina

    Vom Ansitz aus kann kein Jäger die Überlebensfähigkeit eines still äsenden Tieres ausmachen. Das geht einfach nicht. Wölfe suchen sich das schwächste Tier nach minutenlanger Hatz raus.
    Ich habe bereits mit aktiven Jägern angesessen, und ich kann dir garantieren, dass eine Auswahl nur begrenzt und nach menschlichen Maßstäben möglich ist.
    Einem vertraut ziehenden und entspannten Reh sieht man nicht an, ob es Gelenkprobleme hat, ob es Atemprobleme hat oder ob es einfach strunzdumm ist. Nur durch natürliche Feinde wird ein Tier gefordert. Nur dadurch werden versteckte Erbfehler sichtbar bzw. Stärken hervorgehoben.
    Sind Fehler sichtbar, folgt der Hegeabschuss. Aber auch hier wird nicht deutlich, wie überlebensfähig das Tier ist. Ich habe schon dreibeinige Ricken gesehen, die dennoch erfolgreich Kitze großzogen.
    Wir verändern die Evolution der Tiere nach unseren Maßstäben. Nicht nur bei unseren Haustieren, sondern ebenso auch bei den Wildtieren.


    Und ich muss schon wieder weg...
    Ich äußere mich später noch einmal zu dem Rest.

    Wir ein neuer Ameisenstaat gegründet, pflegen die Arbeiter, die Vorratskammer mit dem Pilz "azuimpfen", danach geht durch das Einhalten eines bestimmten Temperatur- und Feuchtigkeitsverhältnis quasi alles von allein.



    Zitat von Claxan

    [...]kommen so dumme Antworten wie "Jaaa dann bau ich mir was ich brauche selber an im Garten!. [...]Wer hat den Luxus eines Gartens?

    et voilà:
    Eure Pflanzen
    Wer A sagt, muss auch B sagen...
    (ja, ich hab auch gerade gesehen, dass einige der Obst-/Gemüsebilder beschädigt sind, habe jetzt aber keine Zeit, dies zu ändern, wird nachgeholt)


    Zitat von Claxan

    Bezweifle ich, dass die meisten überhaupt annähernd eine Ahnung haben wieviel Nutzfläche nötig ist um einen Menschen ein Jahr lang pflanzlich zu ernähren.

    Das habe ich durchaus. Ich habe das Glück, einen ehemaligen Bauernhof zu bewohnen, dort kann ich wirklich alles anbauen was ich benötige. Zudem kann man bei Kartoffeln den Ertrag um das 10fache steigern, ohne mehr Fläche zu nutzen (Siehe Kartoffelturm). Auch Tomaten benötigen nicht mehr Fläche, wenn man über die Tomaten noch einige Hängebehälter mit weiteren Tomaten hängt. Funtioniert prima.
    Kohlrabi, Grünkohl etc. ist so eine Sache. Die benötigen einfach Platz sonst bildet sich Schimmel.
    Es gibt einige Sebstversorger-Videos im Internet, ich werde bei Gelegeheit mal welche raussuchen.
    Fakt ist: wer sich auf einem großen Grundstück selbst versorgen möchte, der schafft das auch. Da ich allerdings eingemachte Sachen im Vergleich nicht so lecker finde, wie frisches, kaufe ich mich auch viele Sachen ein. Die Tatsache ist aber, dass es funktioniert.

    Zitat von Claxan

    Jedes Tier in der Nahrungskette das von einem Raubtier erlegt wird macht eine Höllenjagd durch. Es rennt um sein Leben, wird gehetzt und im schlechtesten Falle erwischt.

    Nur so funktioniert Evolution. Schau dir doch mal die Jagd mit Gewehren an. Dort werden möglichst still stehende Tiere geschossen, deren gesundheitszustand man nicht einschätzen kann. Die Trophäenjagd ist ein weiteres Problem. So werden primär die gesunden und starken Tiere zu Opfern, womit Jäger sich einen kranken Wildbestand heranzüchten. Ich sehe darin durchaus ein Problem.


    So, ich muss los, werde heute abend nnoch näher auf diese Themen eingehen.


    Gruß und erhol dich schön, Claxan!

    Wir ein neuer Ameisenstaat gegründet, pflegen die Arbeiter, die Vorratskammer mit dem Pilz "azuimpfen", danach geht durch das Einhalten eines bestimmten Temperatur- und Feuchtigkeitsverhältnis quasi alles von allein.



    Zitat von Claxan

    [...]kommen so dumme Antworten wie "Jaaa dann bau ich mir was ich brauche selber an im Garten!. [...]Wer hat den Luxus eines Gartens?


    et voilà:
    Eure Pflanzen
    Wer A sagt, muss auch B sagen...
    (ja, ich hab auch gerade gesehen, dass einige der Obst-/Gemüsebilder beschädigt sind, habe jetzt aber keine Zeit, dies zu ändern, wird nachgeholt)



    Nur so funktioniert Evolution. Schau dir doch mal die Jagd mit Gewehren an. Dort werden möglichst still stehende Tiere geschossen, deren gesundheitszustand man nicht einschätzen kann. Die Trophäenjagd ist ein weiteres Problem. So werden primär die gesunden und starken Tiere zu Opfern, womit Jäger sich einen kranken Wildbestand heranzüchten. Ich sehe darin durchaus ein Problem.


    So, ich muss los, werde heute abend nnoch näher auf diese Themen eingehen.


    Gruß und erhol dich schön, Claxan!

    Hihi eine hitzige Diskussion:



    Wieso unterstellst du mir jetzt, ich würde ein Tier gerne lange quälen? Wo habe ich das behauptet? Könnte ich jetzt nicht sagen, das diese Unterstellung typisch für Veggies ist? Jemand der Fleisch mag, quält auch gerne.

    Die hitzige Diskussion entsteht erst dann, wenn du, wie in diesem Fall, einfach Sätze aus dem Zusammenhang reißt.
    Schauen wir uns doch meinen Satz mal genauer an:

    Zitat von Corvus Corax

    "Boah, jetzt ein totes Tier, möglichst lange gequält, das wär's jetzt!" ... Ein Satz, den ich noch nie zuvor von einem Omnivoren gehört habe. Warum?
    Weil in der Regel der Geschmack der entscheidende Faktor ist und nicht
    die Tatsache, dass es sich dabei um ein getötetes und zerschnittenes
    Tier handelt.


    Wie du siehst habe ich niemals behauptet, du hättest dies gesagt. Ich habe bestritten, dass überhaupt irgendein Fleischesser sowas sagen würde.


    Zitat von Silvercloud

    Ja, diese frittierten Kartoffelstäbchen stinken wirklich widerlich, dem
    kann ich nur zustimmen. Wer isst nur so was? Ekelig.


    Genau, dieses ganze Tierfett dadran. Einfach ekelig!
    Schön, dass wir einer Meinung sind. ;)


    Wie gesagt. Es gibt überhaupt keine Diskussionsgrundlage, solange du auch pflanzliche Produkte verzehrst. Denn dann kannst du auch ohne psychisches Leid zu ertragen auch mal vegetarisch essen. Punkt. (Allergien sind wieder eine andere Sache wie ich in meinem ersten Post bereits erwähnt hatte).
    Ich finde hierzu mostwanted's Vorschlag sehr gut! Verzicht ist einfacher, als eine Handlung auszuführen, die einen moralisch belastet. Ein Omnivor kann auch mal vegetarisch essen, ein Vegetarier vegan. Der Veganer kann auf die Wünsche von veganen Rohköstlern, Frutariern oder veganen Freeganern eingehen. In meinen Augen alles kein Problem. Vor allem, weil wir hier nicht von einer Nahrungsumstelllung sprechen. Wir sprechen von einem kurzen Essen bei Freunden.


    Gruß, Sina

    Das mit den Pferden ist definitiv ein Fake!
    In der Tat sind dort 2 Kopfpaare die GENAU gleich sind.


    Die beiden verkleideten Personen auf Bild Nummer 6 sollen wohl den Krampus darstellen. In Anbetracht dessen, dass Krampus kommt um die Kinder zu bestrafen, erklärt sich auch der Gesichtsausdruck des Jungen. :D
    Das einzig gruselige an dem Bild ist die Weste aus Katzenfell. oO

    Moin!


    Ich entschuldige mich jetzt schon mal für die vielen Zitate. Ihr wisst, ich hasse es, Posts in ihre Einzelteile zu zerlegen, aber in diesem Fall hilft es mir, auf die einzelnen Punkte besser einzugehen und Missverständnisse zu vermeiden.


    Konquistadore : ich könnte schwören dass diese Person allgemein sehr pedantisch ist. So einen Vegetarier habe ich auch noch nie getroffen und ich komme wirklich viel rum. Warum ist sie überhaupt zur Grilparty erschienen? Da muss sie ja schließich mit ansehen, wie Fleisch gegrillt und gegessen wird...
    Du Armer, auf die hätte ich auch keine Lust gehabt. ^^
    Ein (zugegebener Maßen fieser) Tipp: frag sie, warum sie bei diesem stark ausgeprägten Ekel noch die Menstruationsausscheidungen von Hühnern und die Körperflüssigkeit aus den Brüsten eines Tieres konsumiert. Und was ist mit der Bienenkotze? Und dem Verdauungssaft von Kälbern zur Käseherstellung?
    Glaub mir, danach kommt sie bestimmt von ihrem hohen Ross herunter. :P :epic:


    Es gibt durchaus Vegetarier die extrem militant sein können (kenne ich persönlich nur aus Internetforen). Das ist dann meist in der Anfangsphase, wo es bei ihnen 'Klick' macht und sie in jedem Fleischerschaufenster Leichenberge aus Massenvernichtung sehen und - das ist das entscheidende - sich auch dem entsprechend entsetzt und wütend gegenüber ihren Mitmenschen verhalten. Es dauert eine Weile, bis sie sich der neuen Situation angepasst haben und in Zukunft gemäßigter und sachlicher reagieren.

    Zitat von Silvercloud

    Wenn jemand lieber Gemüse isst, schön. Ich esse lieber Fleisch.

    Wirklich? AUSSCHLIEßLICH Fleisch? Wenn nicht, dann hinkt dein Beispiel. =/

    Zitat von Silvercloud

    Mir ist es mitnichten egal, was ich esse. Das ist blöde, platte Polemik. Sorry.

    Okay okay, dir ist es also NICHT egal, was du da isst. Es muss unbedingt totes Tier sein. Egal, wie gut das Essen schmeckt oder wie gut es aussieht, solange es kein totes Tier ist, ist es nichts wert.
    "Boah, jetzt ein totes Tier, möglichst lange gequält, das wär's jetzt!" Ein Satz, den ich noch nie zuvor von einem Omnivoren gehört habe. Warum? Weil in der Regel der Geschmack der entscheidende Faktor ist und nicht die Tatsache, dass es sich dabei um ein getötetes und zerschnittenes Tier handelt.

    Zitat von Silvercloud

    Wer sich also vegetarisch oder vegan ernährt, ernährt sich unnatürlich.

    Vollkommen richtig! Kaum ein Veganer würde dies bestreiten! Aber was ist natürlich? Ist Cola natürlich? Ist Rauchen natürlich? Wir vergiften uns schleichend mit Phthalaten jedes mal, wenn wir aus einer Plastiflasche trinken, wir nehmen Drogen, Mediamente, atmen tagtäglich Feinstaubpartikel ein, lassen uns Impfen, essen riesige Holzfällersteaks ohne im Wald schwere Arbeit zu verrichten, konsumieren ohne Ende Zucker, Aspartam, Koffein... Aber wehe - WEHE(!) - ein Veganer isst nur pflanzliche Nahrung, dann ist er der unnatürliche? Also bitte... :roll:
    Erfahrungsgemäß machen sich viele Omni's erst dann Gedanken über ihre Ernährung, wenn das böse V-Wort gefallen ist. Das bezieht sich nicht auf dich, Silver, das ist eine Erfahrung, die ich oft gemacht habe.


    Auch dies ist ein Stereotyp:

    Zitat

    [...]aus gesellschaftlichen Luxusgründen.

    So sehr, dass er bereits mehrmals von anderen Veganern aufgegriffen wurde: https://www.youtube.com/watch?v=rn-ARcwJOA8.

    Zitat von Silvercloud

    Dann zeig mir doch mal einen Vegetarier, der kein Fleisch isst, weil es ihm nicht schmeckt?

    Meine Mutter. Sie bekommt regelmäßig die Krise, wenn ich meine Pflegetiere mit fleischlicher Nahrung ernähre. Und das nicht wegen Dosenfuttergeruch wo allerlei Abfall und Innereien drin sind. Meine Tiere bekommen nur totgegaste Eintagsküken, die ich kostenlos von der Arbeit mitnehme oder frisches Muskelfleisch aus dem B.A.R.F.-Geschäft, welches theoretisch auch für den menschlichen Verzehr geeignet wäre. Allein der Anblick von wabbeligem Fleisch regt sie auf. Ach ja, und der Gestank an Imbissbuden. Sie parkt deswegen teilweise wieder um. :D



    Ich wünsche euch einen schönen sonnigen Tag gehabt zu haben! =)

    Hallo Silver!



    Ich denke, das hier ist ein Thema, welches früher oder später eskalieren wird, da hier zwei vollommen unterschiedliche Ansichten aufeinander treffen. Veganer werden Omnivore niemals vollkommen nachvollziehen können und Omnivore werden Veganer nie voll und ganz verstehen können. Das liegt in der Natur der Sache. Aber ich versuche es dennoch mal. ;)


    Ich vertrete eine gemäßigtere Meinung zu dem Thema "veganer Besuch" als manch anderer Veggie (so esse ich Milchprodukte wenn der Gastgeber nichts von meiner Ernährungsweise wusste und sich sehr viel Mühe mit dem Essen, das er extra für mich gemacht hat, gegeben hat) allerdings kommt dies immer seltener vor, da langsam auch der letzte Bescheid weiß und ich kann die von dir beschriebenen Beweggründe anderer Veganer völlig nachvollziehen.


    Zunächst einmal die Fakten:
    -Fast alle Veganer bringen ihr eigenes Essen mit wenn sie irgendwo zu Besuch sind. Ich fahre nachher zu meinem besten Feund nach Osnabrück. In der Tasche: veganes Gehacktes, damit wir uns heute abend Chili ConCarne machen können und für morgen früh veganer Brotaufstrich und selbstgemachte Mettvurst. Probem gelöst.
    -Fast alle Veganer sind so freundlich Fleischersatzprodukte für ihre Gäste zu besorgen, die sie von Geschmack und Aussehen an gewohnte Fleischprodute erinnern, damit sie nicht das Gefühl bekommen, ihnen würde etwas fehlen. Es gab schon Grillparties auf denen keiner der neuen Bekannten merkte, dass er rein vegan isst, also werden sie wohl auch keinen seelischen Schaden erlitten haben. ;)
    -Fast jeder Omnivor lebende Mensch hat auch pflanzliche Sachen im Haus und wenn es nur ein paar Salatblätter sind. Scheut euch nicht, sie einem veganen Gast anzubieten, wir sind es gewohnt und das ist völlig okay. ^^
    -Ist man nur kurz zu Besuch, bei Leuten, die man nur flüchtig kennt, wird in aller Regel geflunkert um keine Grundsatzdiskussion auszulösen. Dann möchte man den Kaffee dieses Mal ohne Milch oder ist allergisch gegen die Nussplätzchen oder hat bereits gerade gegessen. Das ist auch der Grund, warum man meist nur von den miitanten Veganern hört. Die Vernünftigen treten die Sache mit ihrer Ernährung nicht breit und erzählen nur guten Freunden und der Familie davon.


    Man könnte auch die elementare Grundfrage aufführen: "wem gegenüber bin ich als Veganer eigentlich mehr Verständnis geschuldet und wer kann meine Entscheidung besser verkraften?". Der Mensch, der sein Essen selbst essen muss bzw. vegan mitessen muss oder das Tier, dessen Tod ich mitfinanziere?
    Zudem gibt es da noch einige reine Logikfragen. Würde man einen Allergiker oder einen Menschen der aus religiösen Gründen auf Tierprodukte verzichtet, genauso behandeln? In diesen Fällen würde auch keiner erwarten, dass der Mensch Fleisch im Haus hat. Und keiner würde ihn zwingen, Fleisch zuzubereiten oder mitzuessen. Wieso ist es was anderes, wenn man aus ideologischen Gründen auf Tierprodukte verzichtet?


    Nicht zuletzt ist es Fleisch-Konsumenten ziemlich egal, was sie da essen, somit auch, ob es nun aus echtem Tier besteht oder nicht. Hauptsache, es schmeckt. Und das tut es in aller Regel auch.


    Wer als Allergiker (zum Beispiel gegen Gluten) zu einem Veganer kommt, wird in aller Regel erstmal gefragt werden, welche Inhaltsstoffe genau er meiden muss. Daraufhin wird eine Recherche unternommen (und glaub mir, Veganer sind Meister im recherchieren von Inhaltsstoffen^^) und man kommt entweder zu dem Schluss, dass Brot nicht gleich Brot ist, oder man akzeptiert selbstverständlich, dass diese Person sich nicht anders ernähren kann. Sollte dies der Fall sein, wirst du keinen Veganer finden, der dafür kein Verstädnis hat. Das verspreche ich dir!
    Leider halten viele Leute Veganer für tierliebe Menschenfeinde, aber das entbehrt jeder Logik, schließlich ist der Mensch auch ein Tier. ;)



    Liebe Grüße, Sina

    Laune: mittelmäßig (werde gleich, trotz krankem Frettchen, zu organisiertem Spaß gezwungen)


    Wetter: schön aber immer noch zu kalt
    Essen & Trinken: veganer Fertigfraß und Kakao
    Fernsehen / Musik: Blutengel - Reich mir die Hand
    Gesundheit: Schnodderseuche
    Liebe: der geht's gut =)
    Kleidung: Eluveitie-T-shirt und Wohlfühlhose
    Haare: offen, zerzaust
    Was direkt neben mir liegt: nix (hab aufgeräumt^^)
    Was ich zuletzt gesagt habe: weiß ich nicht mehr
    Wünsche: dass wenigstens mein letztes Frettchen die Lymphknotentumore noch eine Weile überlebt! =(
    Ich hasse: das Schicksal
    Ich sollte: gleich nochmal zum Frett runter und Infusion spritzen
    Beschäftigung: Musik hören und tippen
    Gedanken: ich wollte mit Dante im Sommer doch noch über die Weide toben! ='(
    Grüße: Dem ganzen Paraportal
    Mein paranormalstes Erlebnis heute: Den Frett geht es heute nicht schlechter als gestern
    Spruch des Tages: -


    @ Teufelchen: das ist ja traurig, dass du dein Tier einschläfern lassen musstest! :cry:
    Bei mir ist es wohl die nächsten Tage auch so weit.

    Dies Situation ist in der Tat schwer zu deuten. Einerseits würde ich sagen: wenn man zwei desorientierte weiße Vögel dort hinschmeißt, wo zwei omnivore Lausbuben darauf warten, dass Menschen ihnen Futter zuwerfen ist so eine Situation vorprogrammiert. Andererseits habe ich noch nie gesehen, dass Möwen oder Krähen versucht hätten, fliegende Vögel zu erbeuten. Daher denke ich, dass die beiden Revierverhalten gezeigt haben (http://de.wikipedia.org/wiki/Hassen) und da Zuchttauben zum schön aussehen aber nicht so schnell fliegen können, mussten sie bei den Attacken ordentlich einstecken. :D

    http://Tierrechtstermine.de!


    Eine Seite die mich schon so manches mal vor einem gähnend langweiligen Nachmittag gerettet hat.


    Als Facebook-Totalverweigerin bekomme ich von geplanten Aktionen im Bereich Tiere, Umwelt, Politik nicht viel mit, somit muss ich mich anders behelfen.
    Hierfür dient mir schon über viele Jahre hinweg die Seite tierrechtstermine.de, wo jede wichtige/interessante Aktion in Deutschland in einem Kalender vermerkt ist.
    Hier finden sich nicht nur Termine aus dem Tierrechtsbereich, sondern auch Aktionen rund um Atompolitik etc.



    Beispiel von heute: nichts zu tun gehabt, schnell reingeschaut, zufällig über einen Termin in meiner Stadt gestolpert.



    Eine Mitarbeiterin des Oberlandesgerichts drückt mir ein Tablett mit Tee für die ganze Gruppe in die Hand. Super lieb vom OLG! Noch nie erlebt sowas! :love:



    Und dann durfte ich mal den Tod spielen. ;)


    Wieder mal ein spontan gelungener Tag dank tierrechtstermine.de!


    Gruß, Sina


    (Quelle: Fotos überreicht von Deutsches Tierschutzbüro e. V. https://www.facebook.com/Tierschutzbuero)

    Ich beziehe mich auf die 5. und neueste Auflage von 2002.


    Mich macht stutzig, dass der jahrtausende alte Kontakt zwischen Affen und Menschen erst im 20. Jahrhundert zu einer Mutation des SIV führt.
    Bei H5N1 und EHEC lässt sich dies auf die intensive Landwirtschaft und das füttern mit unnatürlicher Nahrung (Tiermehl, Mais) zurückführen. Aber was hat sich bei der Nutzung von Affen und Menschenaffen geändert?

    Eine Expertengruppe der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft (DVG) verneint die Frage, ob es sich bei AIDS um eine Zoonose handelt, eindeutig.
    Insbesondere wurde festgestellt, dass Retroviren zu den sogenannten monophagen Erregern zählen, die stets nur auf die Wirte der gleichen Spezies übergehen.
    Aus diesem Grund werden originäre Retroviren unter natürlichen Bedigungen nicht auf andere Tiere oder den Menschen übertragen. An dieser Feststellung hat sich bis heute nichts geändert.
    (Quelle: Zoonosen-Fibel von Werner Becker aus dem H. Hoffmann Verlag Berlin)


    Hier wird uns erklärt, dass HIV bei Tieren, wie z.B. das SIV bei Affen, Katzen-AIDS, Schaf- und Rinderleukose etc. nicht zur Ansteckung von Menschen führen kann, also richtige Zoonose darstellt. Aber was bedeutet dies konkret?
    Könnte das SIV-Virus nicht jederzeit wieder mutieren und auf Menschen übergehen, wenn dies in den 70er Jahren bereits geschehen ist? Was bringt Veterinärmediziner zu der felsenfesten Aussage, dass AIDS-Erkrankungen keine Zoonosen darstellen? War dies ein einmaliger Vorgang, welcher sich nicht wiederholen wird/kann?


    Wie lange werden in Afrika eigentlich schon Menschenaffen gegessen und Makaken als Haustiere gehalten? Sicher doch nicht erst seit den 70ern... :ratlos:


    Liebe Grüße, Sina