Beiträge von hermundurus

    Ich kann mir die Straffreiheit nicht vosrtelen. Es könnte ein minder schwerer Fall des Totschlags sein


    Strafgesetzbuch


    § 213 Minder schwerer Fall des Totschlags


    War der Totschläger ohne eigene Schuld durch eine ihm oder einem Angehörigen zugefügte Mißhandlung oder schwere Beleidigung von dem getöteten Menschen zum Zorn gereizt und hierdurch auf der Stelle zur Tat hingerissen worden oder liegt sonst ein minder schwerer Fall vor, so ist die Strafe Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren.


    Im besonderen Falle kann allerdings Folgendes gelten


    § 33 Überschreitung der Notwehr


    Überschreitet der Täter die Grenzen der Notwehr aus Verwirrung, Furcht oder Schrecken, so wird er nicht bestraft.

    Es stimmt, daß von den meisten islamischen Religionsgelehrten eine historisch-kritische Auseinandersetzung mit dem Koran abgelehnt wird, zumindest für die Öffentlichkeit.
    Das Dogma lautet, die Suren wurden Mohamed vom Engel im göttlichen Auftrag mitgeteilt. Sie srimmen, auch wenn sie erst später schriftlich fixiert wurden.
    Nun sorgt die Entdeckung einer älteren Schriften für Verwirrung, denn sie weichen von der einheitlichen, geglätteten Version, die heute verbindlich ist, ab (Das Fernsehen berichtete).


    Auf der Leipziger Buchmesse sah ich letzte Woche ein Buch, das, der Info nach, die Islam auf syrisch-christliche Strömungen zurückführt und sogar die Historizität Mohameds in Frage stellt.
    Ich habe es nicht gelesen, kann also noch nichts dazu sagen.


    Nobby
    Du hast geschrieben, daß das AT so gut wie keine historischen Grundlagen hat. Dies ist nur zum Teil richtig. Die ältesten Teile sind Mythen oder zumindest in dieser Hinsicht stark verfremdete Fakten. Bei letzteren ist eine Interpretation notwendig. Aber ab den Zeit 1000 v.Chr (Buch der Richter, Saul, David, Salomo) ist ein historischer Kern nicht mehr zu leugen.
    Die folgenden Bücher können, ohne den religiösen Inhalt, zunehmend als Geschichtsquelle verwendet werden.

    Zu 43 % sind Sie: Deine Seele ist schwarz wie die Nacht. Du hast
    deine eigene Meinung und l�sst dich nicht in eine Schublade stecken!
    �ber Kinderereien wie Satan anbeten oder so b�se und gruftig wie m�glich
    zu sein bist du erhaben! Stay Dark! ^^

    Hm, ich wußte, daß ich nicht mehr sagen kann: Ich bin klein, mein Herz ist rein...
    Aber schwarz, das klingt doch nach Fegefeuer :roll: :evil:
    Ein Test, den die Welt nicht braucht. :winks:

    @PostalDude

    und jetzt die Preisfrage: Woher kommt dann bitte éra?

    Die Vorstufen des Griechischen sind nicht schriftlich überliefert.
    Der indogermanische Wuzel "er" ist auf Grund von Sprachvergleichen von Sprachforschern erschlossen worden. Im Griechischen enden die meisten weiblichen Wörter auf"a".

    Silencer hat die Stellung des Arischen innerhalb der indoeuropäischen Sprachen vollständig dargestellt.
    Der Begriff "Rasse" ist natürlich biologischer Nonsens, aber in der Anthropologie immer noch vorhanden. Alle politische Korrektheit hat noch keinen Ersatzbegriff bieten können.
    Also wird man immer wieder von den 5 Großrassen der Europiden, Negriden, Mongoliden, Australiden, Indianiden und unzähligen Übergängen lesen.
    Das hat auch nichts mit Faschismus oder Rassismus zu tun., solange daraus keine negativen Bewertungenvon Völkerschaften und Kulturen folgen.
    Der Begriff Arier ist erst im 19.Jh mit dem nördlichen Zweig der Europiden* gleichgesetzt worden, als Rassisten die Überlegenheit der Weißen über andere Völker begründen wollten.
    Hitler hat dann abgekupfert.
    Es gibt also weder eine nordische/arische noch , um mit diesem Begriff aufzuräumen, eine jüdische Rasse.


    * der blonde und blauäugige Bevolkerungsanteil, vorwiegend Britische Inseln, Skandinavien, n-Deutschland, N-Polen, Baltukum, NW-Rußland, also keinem bestimmten Volk zuzuordnen


    Literaturempfehlung: Völker Rassen Kulturen von N.N.Tscheboksarow und I.A.Tscheboksarowa, Urania Verlag Leipzig Jena Berlin (1979)

    Alles, was Plato über die Gesellschaft von Atlantis gehalten hat, halte ich für seine Erfindung, um seinen Zeitgenossen ein Ideal vor die Augen zu halten. Die Verfallserscheinungen sollten als Warnung dienen. Selbst wenn der Kern der Geschichte aus Ägypten stammen sollte, ist er bestimmt mythologisch bereits verfremdet.
    Anders die Frage der Lokalisierung. Verrückte Ideen wie Tibet, Osterinsel, Antarktis... will ich gar nicht erst diskutieren.
    Verschiedene Forscher sind der Meinung, dass ursprünglich mit den Säulen des Herakles eine andere Gegend als die Straße von Gibraltar gemeint war. Es läge also eine Verlagerung des geographischen Namens vor und wir befinden uns im Mittelmeergebiet.
    Mythen können einen weit zurückliegenden Ursprung haben. Hier möchte ich Atlantis mit der Sintflut in Verbindung bringen. Einmal versanken rund ums Mittelmeer große besiedelte Landstriche als die Eiszeit zu Ende ging. Dann drang um 5500 v.Chr. das Wasser des Mittelmeers durch den Bosporus in das Becken eines rund 100m tiefer liegenden Süßwassersees vor und das Schwarze Meer entstand (also Bosporus als Säulen).
    Interessant ist die Tatsache, dass rings um den Globus auf dem Meeresgrund auch Ruinen von Steingebäuden zu finden sind. Auch diese geben immer wieder Anlass zur Diskussion über vorzeitliche Hochkulturen, längst vor "unserer" Geschichte untergegangen.
    Vor lägerer Zeit las ich ein Buch über solche Funde im Bereich der Karibik (nicht Bimini). Ich muss es mal raussuchen und später berichten.


    Über Lemurien und Mu kann ich nur schmunzeln, auch wenn letzteres von nationalistischen Tamilen als "Kumarikkandam" in die Geschichtsbücher aufgenommen wurde.

    Diese Projekt ist höchst interessant und würde eine Bereicherung Bulgariens darstellen.
    Das Land ist landschaftlich und von den Sehenswürdigkeiten her eine Reise wert. Ich war selbst noch zu Zeiten des Sozialismus 2x in Bulgarien. Eine Rundfahrt quer durch ist sehr zu empfehlen.
    Eine kleine Ergänzung nach Wikipedia:
    Seuthopolis (griechisch Σευθόπολις, „Stadt des Seuthes“) war die Residenzstadt des Thrakerkönigs Seuthes III..Dieser wurde 200 km südlich von Sofia, im sogenannten Tal der thrakischen Könige, in einem Grabmal bestattet, das im Jahr 2004 vom bulgarischen Archäologen Georgi Kitow entdeckt worden ist. Das Grabmal wurde bis zur Entdeckung nicht geplündert, so dass zahlreiche Grabbeigaben geborgen werden konnten, u. a. ein lebensgroßer Bronzekopf des Herrschers.
    Seuthopolis...wurde im 4. Jahrhundert v. Chr. nach Vorbild der griechischen Poleis von den Thrakern erbaut und bestand noch bis in die 260er Jahre vor Christus. Seuthopolis wurde von einer 890m langen Stadtmauer umschlossen, das Stadtgebiet umfasste nur fünf Hektar. Trotzdem verfügte die Stadt über weite Handelsbeziehungen. Im Nordteil der Mauer befand sich eine Burg von einem ½ Hektar Grundfläche mit der Residenz des Seuthes. Die Ruinen der Stadt wurden 1948 im Zuge der Bauarbeiten zum Georgi-Dimitrov-Damm entdeckt und bis dessen Fertigstellung erforscht. Trotz des sensationellen Fundes wurde der Damm fertiggestellt und die Ruinen unter Wasser gesetzt.


    EDIT DEAN WINCHESTER: Umbruch angepasst. Bitte beim nächsten mal von selbst darauf achten.

    Dazu Wikipedia:



    Zitat von Wikipedia

    Die Geschwisterehe ist ein nur in wenigen Gesellschaften verbreitetes, jedoch klar belegtes Phänomen, das gegen das weitverbreitete Inzesttabu verstößt. Am häufigsten war diese Form der Ehe im Ägypten der Ptolemäer, wo auch Normalsterbliche häufig Geschwister zum Ehepartner nahmen. Dieser Brauch wurde manchmal sogar in der gleichen Familie über mehrere Generationen geübt.
    Forscher haben 10 bis 23 Prozent Geschwisterehen in der damaligen Bevölkerunggefunden. Am verbreiteststen war diese Form der Ehe im Ägypten des 2. und 3. Jahrhunderts. Erst die Christianisierung des Landes beendete diesen Bra uch. In anderen Kulturen war die Geschwisterehe meist auf das Königshaus beschränkt, so bei den Inka, den Mixteken, Hawaiianern, den Phöniziern, den Elamitern und den Persern der Achämenidenzeit. So heiratete etwa der Perserkönig Kambyses II. seine Schwester."Die Geschwisterehe bei altorientalischen Herrscherhäusern hatte neben der "Reinheit" der Familie, die wie die Pharaonen oft ihre Herkunft auf die Götter zurückführten, auch das Ziel, die Anzahl der Thronanwärter gering zu halten. Denn die familiäre Liebe schloss häufigen Verwandtenmord nicht aus, weil auch andere gerne mal regieren wollten. Beim euröpäischen Adel hatten Eheschließungen unter nahen Verwandten andere Gründe. Zum einen soltte eine zu große Zersplitterung des Besitzes verhindert bzw. die Aussicht auf Vergrößerung desselben durch Erbschaft erhöht werden. Ein anderes Ziel dabei war die Festigung von Bünsnissen, was aber häufig mißlang.

    Hallo, erstmal Grüße von einem Neuen


    ad_santiago hat die Sache schon ins Ziel geführt.


    Erde bedeutet "fruchtbarer Boden, land, die irdische Welt, unser Himmelskörper".


    Die indoeuropäische Wurzel ist *er-, griechisch wurde éra daraus, das lateinische terra hat die gleiche Wurzel.
    Die erste überlieferte Form von Erde ist althochdeutsch erda ((.Jh.)


    (Etymologisches WB d. Dt.)