Beiträge von Astroboy

    Hey, ich muss mal noch einmal zum Thema Kinder und Homosexualität schreiben.


    Ich war gerade bei der Recherche für meine Magisterarbeit und bin da auf einen Fall gestoßen, der selbst mich schockiert hat. In den USA nennt man die Fälle immer nach den beteiligten Personen, also wie dem auch sei, ging der Fall von 1995 in Florida in die Geschichte ein unter dem Namen: "Ward vs. Ward".


    Ihr glaubt es nicht, aber da hat tatsächlich ein Richter gegen eine lesbische geschiedene Mutter beim Sorgerecht um ihr eigenes Kind entschieden, und es ihrem 4-fach verheiraten Ehemann zugesprochen, der, mal davon abgesehen dass er sich 6 Jahre lang gar nicht um das eigene Kind gekümmert hat, seine erste Ex-Frau (nun wirklich Ex-itus) ERMORDET hat.


    Unglaublich. Das musste ich jetzt zitieren und ich habe mich jetzt aufgeregt in meiner Arbeit, wie deviantes (=kriminielles) Verhalten weniger diskriminiert werden kann als sexuelle Orientierung. Es ging gerade um Nonkonformität und Autorität.

    Also Leutschen, Leutschen!


    Da sieht man mal, dass ihr von Statistik keine Ahnung habt. Da bin ich zufällig sehr gut (wenn nicht der beste an der Uni), auch wenn ich 50 % des Seminares geschlafen hatte. Schnarch!


    Die haben ja nicht 100 Leuten einmal ein Bild gezeigt und dann war die Studie fertig. Da gibt es sogennante "Versuchsreihen", in denen die da minutenlang, wenn nicht sogar länger ;), auf einen Monitor geguckt hatten. Und dann kann so ein Wert schon signfikant sein. Das euch ein Wert von 53% nichts sagt, ist mir auch klar. Aber mit den 3 Werten, die dort in der Studie angegeben sind, mach ich für euch jetzt eine Streuungsanalyse. Soetwas macht man eigentlich mit absoluten Häufigkeiten. Ich mache das mal aus Spaß für die angegebenen relativen Häufigkeiten (=Prozentwerte).



    49,4 % ist der Minimalwert der Vergleichsgruppe
    51,3 % ist der Maximalwert der Vergleichsgruppe
    Alle anderen Werte liegen dazwischen. Wie in so einer Glocke oder auf einer anderen Art von Kurve. Wenn die Glocke normal verteilt ist, dann wäre der Mittelwert 50, 00 %, ist er aber nicht und der Versuch hat kleine Fehler und das arithmetische Mittel liegt bei: 50,349(Periode9), denn es müsste schon normalverteilt sein, wenn es Hellesehen bei den anderen Bildertypen nicht gibt. Wie dem auch sei, passen alle Werte in die Statistik außer der folgende:



    53,1 % i!!! Tatata, das ist der "statistische Ausreißer", so nennt man das im Fachjargon. Sein Erscheinen lässt sich nicht erklären. Er passt nicht in die angegebenen Vergleichswerte und ist maximal vom Median und den Mittelwerten entfernt. Er streut nicht, wie die anderen Werte oben!
    Seine Distanz zum Mittelwert der anderen Werte ist ca. 2, 3.
    Schon allein mit dieser Zahl (2, 3 = Distanz des Ausreißers zum Mittelwert, den ich nun ins Verhältnis zu den Distanzen der Vergleichsgruppe zu ihrem arithmetischen Mittel setze=1), kann ich eine Wahrscheinlichkeit durch einfache Verhältnisrechnung ausrechnen von ca. 70:30 (bzw. ca. 2:1) dass es Hellsehen ist und kein Zufall.


    Es ist also nach meiner Analyse der angegebenen Werte zu einer Wahrscheinlichkeit von p=0,7 nachgewiesen, dass es Hellsehen ist.


    Der ist aber extrem. *staun* Dass ausgerechnet bei Pornobildern so ein hoher Wert erreicht wird, das erstaunt mich schon. Da sieht man la wieder, wie versaut die Leute sind.


    So, meine kleine Streuungsanalyse. Methodisch nicht ganz sauber, wegen den relativen Werten als Ausgang der Rechnung, was ein irreversibler Informationsverlust im Datensatz entspricht, aber ich hoffe, es hilft euch weiter. Ihr seht nun, wie leicht man erkennen kann, dass die Werte statistisch relevant sind, wenn nicht sogar signifikant. (Aber einen Signifikanztest kann ich jetzt nicht auch noch machen.) Und ihr seht, wie man Statistiken verdrehen kann, wenn man Ahnung davon hat.

    Und was hat das mit Parapsychologie zu tun? Das ist die Vereinigung von Esoterik und Naturwissenschaft. Wenn letzteres erstem widerspricht, kann die Parapsychologie nicht arbeiten.


    EDIT Cat:
    Volltextzitat entfernt...zum hundertsten Mal.
    Beim nächsten gibts ne Verwarnung!

    Das dreht sich ja total im Kreis.


    Es geht auch darum, Wissenschaft nicht auszuweiten, sondern eine eigene Disziplin zu begründen, DIE IN DEUTSCHLAND NICHT EXISTENT IST. Guck mal in die USA, die haben soetwas, wir hier im Land nicht. Und das liegt auch an unserer Sprache, die zum Schafeln gut ist, zum Philosophieren und zu Metadiskussionen, aber wir haben doch unsere eigenen Begriffe schon längst tot gelabbert, wie Poltergeist und Zeitgeist, was die Amis uns gestohlen haben. Selbst mit dem Begriff Volk, Führer, LSD und Weltbild können wir nichts mehr anfangen. Die Italiener und Franzosen benutzen diese Begriffe und lästern schon längst über uns, weil sie sich alle auf die Seite der Amis gestellt haben. Ich habe erst letztens einen schönen Artikel über die "dischi volanti dei Nazisti" gelesen. Die wissen mehr über unsere Vergangenheit als wir.


    Also nochmal, hier verwirft niemand irgendeine der vielen Wissenschaften. Aber die haben soviel miteinander zu tun wie Äpfel mit Birnen. Denkst du den Cheniker interessiert es, dass Atome (Strukturformeln) in der Physik nicht existent sind? Die arbeiten doch mit ganz anderen Modellen der Welt! Hauptsache es funzt! Denkst du dem Handwerker interessiert es, dass es keine solide Materie gibt, entsprechend der nicht-atomistischen Philosophie von Kontinuen?


    Und übrigens, wo hat den Einsteins Theorie den wissenschaftlichen Kriterien seiner Zeit entsprochen? Die hat doch nirgendwo "reingepasst". Du denkst von Wissenschaften wie von einem Schachtelsystem, als ob ich Wissen in eine Box stecke, und das nächste in eine kleinere Box und alle Boxen passen schön ineinander. Das ist aber garantiert nur bei den konventionellen Detailforschern so, nie bei einem Theoretiker oder Grundlagenforscher. Und hier geht es um Grundlagen. Einer für die Deutschen, nun ja, leidlich neuen Disziplin. Schlafmützenvolk! Die Deutschen sind und bleiben die Looser der Geschichte, weil die einfach keine sinnvollen Humanwissenschaften im Allgemeinen, im Speziellen Ethnologien und Anthropologien, betreiben können. Das sieht man ja immer wieder an so populären Büchern wie die von Thilo Sarrazin und Eva Herrman und eigentlich an der gesamten Geschichte und Gegenwart unserer Gesellschaft und Politik. Wir haben halt scheiß Blut!


    Und nocheinmal zu den Kraftlinien. Da mangelt es ja nun nicht mehr an einer Defintion. Erfahrungsmäßig wissen wir, dass es einen Zusammenhang zwischen Stein und Gefühlen gibt. Da müsste der Herr Vermieter jetzt aber zeigen, was für besonderes Gestein in seinem Gärtchen versteckt ist und dass diese tatsächlich ein Kraftfeld aufrichten, wie es Kristalle bei magischen Ritualen bekanntlich tun.

    Schade, wir sind trotzdem wieder auf der Metadiskussionsebene. Aber okay.


    Zitat

    Bevor man von Grenzwissenschaft ausgehen kann bzw von unerklärlichen Phänomenen muss man


    aber dennoch natürliche Dinge und Phänomene ausschließen können.

    Da stimme ich dir völlig zu.


    Nur, was du über Philosophie schreibst, ist etwas gewagt. Sie argumentiert auch immer mit unbewiesenen Axiomen, wie sie in jeder Theorie vorkommen. Wenn wir hier aber über Kraftlinien diskutieren, müssen wir auch unerwiesener Weise davon ausgehen, dass es diese gibt. Sonst bleiben wir auf der Ebene der Frage nach Sein und nicht-Sein, und die behandelt ausschließlich die Philosophie.


    Deswegen versuche ich als ersten Schritt eine Defintion von Kraftlinien. Was können sie sein?


    Sie können unerwiesener Maßen Ausstrahlungen bestimmter Gesteine sein, wie sie auch bei Heilsteinen auftreten (unerwiesener Maßen). Dann, wenn das Grundstück auf einem "guten" geo-magnetischen Fundament gebaut ist, gibt es gutes Karma und wir können uns erholen.


    Aber sind die Strahlungen der Menschheit nicht eh viel stärker als die Strahlungen des Kosmos/ Natur/ Erde? (offene Frage)

    Meistens gibt es im okkulten Bereich keine "Quellen". Das schließt sich schon kategorisch aus und kann eher nicht gefordert werden. Es ist auch eher eine Kunst, als eine Wissenschaft.


    Aber das mit dem Zucker/ Honig ist gemeinhin bekannt. "Mund-zu-Mund"-Überlieferung sozusagen. Ich kenne einen Marokkaner, der z. Zt. von Geistern verfolgt wird und stellt auch Zucker ans Fenster zu "Besänftigung" der Geister. Es ist also sogar eine interkulturelle Konstante im Umgang mit Geistern.


    Gestern hatte ich im Spanisch-Unterricht auch einen Text zu Geistern. Quelle: Caminos Neu A2 Unidad 10. In diesem Text der Tochter des Geliebten von der Künstlerin Frida Kahlo, die selbst gerne Geisterfeste mochte, wird auch beschrieben, wie Mexikaner auf Altären Essen, vor allem Zuckerspeisen, für die Ankunft von Geistern aufbauen.


    Nur wir Deutschen sind etwas abschüssig, was Okkultismus angeht. In dem Fall Nekromantie.

    Ich habe schon das grenzwissenschaftliche Prinzip verstanden.


    Wir haben es mit unerklärlichen Phänomenen zu tun.


    Mit Phänomenen, für die es keinen Beweis gibt.


    Frag mich doch nochmal nach einen, dann geht es nicht mehr um Grenzwissenschaften!


    Wer keinen geisteswissenschaftlichenschaftlichen Beweis braucht, um grenzwissenschaftliche Phänomene bearbeiten zu können, arbeitet schlichtweg nicht grenzwissenschaftlich, sondern trotzdem nicht naturwissenschaftlich. Wer keinen naturwissenschaftlichen Beweis braucht, um grenzwissenschaftliche Phänomene zu bearbeiten, arbeitet schlichtweg nicht grenzwissenschaftlich, sondern trotzdem nicht geisteswissenschaftlich.


    Wer dagegen eine Grenzerfahrung macht, und das als Beweis sieht, arbeitet trotzdem nicht naturwissenschaftlich noch arbeitet er geisteswissenschaftlich, sondern er hat eine Grenzerfahrung gemacht.

    Zitat

    Was
    können wir also durch die Anwendung von Erkenntnissen aus der
    UFO-Forschung und der Suche nach außerirdischem Leben über Hindernisse
    für Innovationen auch auf anderen Forschungsgebieten lernen?


    - Innovation und Anthropomorphismus, Ethnozentrismus und Ego

    Ach das ist wieder so ein erbärmlicher Versuch der Menschheit, einen interkulturellen Dialog zu führen, der echt zu nichts führen wird. Wir sollten uns echt unsere Nation schützen und auch den Planeten. Wenn nötig mit Gewalt. Ihr wisst schon, die Menschen kommen mit ihren anderen Rassen nicht klar, Das sind doch die Außeridischen. Die, die fremd für uns sind! Frauen wie die Clinton, werden keine US-Präsidentinnen, okay, und jetzt denken alle, wenn wir Außerirdische postulieren, rücken wir ab von der christlichen Theologie des Anthropozentrismus in der Welt und wir Männer sehen uns nicht als Krönung der Schöpfung, nur damit Außerirdische irgendwie Bock hätten, mit uns zu kommunizieren, weil DIE bestimmt so friedliebend wären, nur mit einer Egofreien, Altruistischen Spezies zu kommunizieren. Na, ob die dazu Lichtjahre reisen könnten?


    Aber das hat auch was Gutes. Wenn die an so einen Humbug glauben, machen se mal ´ne Inovejschän un´überwinden vielleicht gerade nicht den Sozialdarwinismus, den Nationalitätsstolz und die Profit-/ Leistungsgier. (s.Zitat) Das sind für die Wirtschaftler die Grundlagen des Kapitalismus, der sich ja auch behauptet hat in der Welt. Immerhin kommen wir mit so einem System besser klar als mit dem Sozialismus. Ich denke mal, die wollen uns nur an der Nase rumführen. Die machen einen auf Innovation und wollen nur das Publikum öffnen für diese UFO-Gläubigen, um den Absatzmarkt zu eröffnen und die Politik wieder abzulenken, damit die Staatsbediensteten denken, es gäbe Außerirdische und wieder irrationale Entscheidungen fällen, damit auch endlich die Politik abgeschafft wird. Die stört auch nur bei der freien Marktwirtschaft.

    PM oder weiter im Text


    Kraftlinien an mystischen Orten können durch den Menschen hervorgerufen sein, wie z.. B. das interplanetare Koordinationsnetz von UFOs der Pyramiden in Ägypten , welche so positioniert wurden, damit Außerirdische sich anhand der Kraftlinien unbemerkt auf der Erde bewegen können.


    Aber ich glaube nicht, dass der Hausvermieter, ein Koodinationsnetz durch Gesteine oder Heilige Geometrie erbaut hat. Es sei denn er ist ein Freimaurer der alten Schule, wovon ich nicht ausgehe.


    Deswegen kommen nur natürliche Quellen von Kraftlinien in Frage. Da stellt sich aber die Frage, ob die Natur so perfekt geschaffen ist, dass natürliche Kraftlinien, seien es Wasseradern (ich habe mal heute nen Kumpel gefragt, der meint, sowas gibt´s) oder andere Wellen überhaupt noch einen erholenden Einfluss auf uns haben. Schließlich sind die Kraftlinien auf der Erde längst vom Menschen dominiert. In Großstädten gibt es das Funknetz, was über Antennenmaste gesteuert ist, in jeder Hosentasche gibt es ein Handy, welches Satellitenwellen empfängt und Radiowellen breiten sich bekanntlich auch in alle Himmelsrichtungen aus. Der Mensch hat doch gar nirgendwo die Ruhe vor von Menschen gemachten Kraftlinien. Er hat doch die meisten Dinge auf der Welt, die uns heute bewegen, selbst erfunden. Die NAtur kann da mit dubiosen, nicht nachgewiesenen Kraftlinien doch gar nichts mehr ausrichten. Deswegen sind doch natürliche Erholungsquellen, seien es Kraftlinien oder sonst etwas, totaler Quatsch.


    Wieso sollten wir uns noch in der Natur erholen können und überhaupt, wie können wir denn schon von den unberührten Energiequellen und Kraftlinien der "Mutter Erde" (lach) denn schon profitieren. Das brauchen wir Menschen im New Age, bis 2012, bestimmt nicht.

    Du sagst es ja: es ist ein altes Haus!


    Das kann nur eins bedeuten: Spuk!


    Die Geister aller Verstorbenen, die jemals das Haus besucht haben, könnten es sein.


    Aber keine Angst, entweder etwas Honig oder auch Zucker, das reicht auch schon, ans Fenster stellen, und sie sind beruhigt.


    Heute habe ich erst in der Schule gelernt, dass die Spanier Blumenwege vom Grab bis in Bett legen, damit die Verstorbenen sich zur Ruhe legen. Die sind aber einladend.


    Das musst du nicht sein. Du kannst auch okkulte Insignien an die Tür malen, um die Geister aufzuhalten. Die kenne ich aber nicht. Sind ja auch geheim...


    Vielleicht findest du bei den Esoterikern ja etwas mehr Leute, die dir weiterhelfen und dir die Zeichen verraten.


    Aber nicht jeder gehört zu den Eingeweihten. Deswegen sei vorsichtig vor falschen Scharlatanen. Die gibt es nämlich auch unter den Gläubigen!

    Doch: Laissez-faire! Das ist übrigens französisch, eine Sprache die ich sehr gut beherrsche.


    Leben und Leben lassen!


    Und nicht mit Chemie vollpumpem und Organe rausschneiden!


    Und mal davon abgesehen, beziehst DU dich auf Regeln und Standards, die vielleicht gerade mal mit Leonardo da Vinci angefangen haben, soetwas wie solche zu sein.


    Ich bin schon tiefer verwurzelt in der Realität. Die Wurzel wirst du leider nicht ziehen können mit den heutigen Erklärungen der neomodernen westlichen Schulen, ohne unendliche Dezimalen. Daran musst du dich gewöhnen.


    Im Übrigen geht es um Kraftlinien. Ich finde, das ist nicht gerade die Plattform für unsinnige Metadiskussionen. Ich bin es leid. Immer das gleiche hier.

    Ich denke auch, dass ein Generationenraumschiff autopoietisch im Gesamtsystem sein muss, also, da es sich um ein geschlossenes System handelt, müssen alle Elemente vom System unentwegt selbst reproduziert werden. Das betrifft dann nicht nur die Nahrungsmittel, sondern auch die Crew.


    Allerdings sehe ich auch sehr viele soziale und politische Hürden. Wie organisiert man solch eine Gemeinschaft ohne die genannten Probleme?


    Es muss eine Art Gemeinschaftsverbandsystem sein, welches Prinzipien aus Militär, Politik und Zivilgesellschaft in einem Mikroverband von Menschen vereinbart. Es braucht hierarchische Kommomandopositionen (Militär), zentralistische Arbeitsteilungsfunktionen (Politik), also Planwirtschaft, und Interessenvertretung (Koporatismus der Zivilgesellschaft).

    Na, nee.


    Natürlich ist die Wirksamkeit alternativer Medizin nachgewiesen. Es gibt bloß keine biologische Erklärung dieser Wirksamkeit. Wirken tut das, was hilft. Und es hilft, erfahrungsgemäß. Bei wem es nicht hilft, der redet sich das vielleicht nur ein, dass es nicht hilft.
    Und Homöopathie, Akupunktur, Chi-Gong, etc., chinesische Medizin im Allgemeinen, hat eine Jahrhunderte alte Tradition und ist erfahrungsgemäß wirksam. Nur wie es wirkt, ist unklar, aber nicht, dass es wirkt. Erklärt es euch von mir aus mit Placebo-Effect oder Psychosomatie, wenn es euch glücklich macht. Wir erklären es uns mit Energiemeridianen, weil es uns glücklich macht. Positives Denken nennt man das. Wer die Erfahrungen der Menschheitsgeschichte bestreitet, dem kann man hier eh nicht helfen.
    Ich bin eher der westlichen Schulmedizin abgeneigt. Nichts für ungut, aber das grenzt nicht an meinem kulturellen Verstand, alternative Medizin anzuerkennen.


    Diese Gleichschaltung im Denken hier bei den eingesessenen Mitgliedern finde ich eh komisch.


    Und zu "Kraftlinien": Das ist mir auch ein suspekter Begriff. Damit kann ich nicht viel anfangen, außer zu spekulieren. Dass es wirksame Energiefelder in der Welt gibt, "Kraftlinien" sozusagen, beweist z.B. der Flug der Zugvögel, der vom Erdmagnetfeld koordiniert wird. Was es ansonsten noch für Kraftlinien geben kann, sind seismische Wellen, die quasi unterirdisch aus der Erdaktivität folgen, und Energiefelder, die von bestimmten Gesteinsarten kommen. Ich frage mich aber, wie das der Herr Ferienhausvermieter messen will ohne Instrumente.

    Zitat

    Abgesehen davon brauchen wir auch keinen "Ausweg", wenn wir ganz einfach den irrsinnigen Versuch aufgeben, über die Grenzen der menschlichen Wahrnehmung hinauszugelangen, und uns eingestehen, dass das schon rein aus logischen Gründen nicht funktionieren kann.

    Hui, der Meister der Bewertung. Wie objektiv. Irrsinnig finde ich das nicht in einem Portal, was angeblich die Grenzen überschreiten will. Und dass etwas aus logischen Gründen nicht klappen kann, finde ich komisch. Das grenzt dann wohl an der Fantasie des Denkenden. Logik sind gemeinhin die Gesetze und Regeln des (richtigen) Denkens. Was die aber sein sollen und wer die festlegt, ist doch eher schwammig. Das ist echt sinnlos, mit so einem Argument daher zu kommen. Also, ich finde es z.B. logisch, dass sog. unlogisches Denken zu richtigen Ergebnisse führt. Und Logik ist nicht alles, was das Denken bestimmt. Schonmal von Intuition gehört? Die fällt wohl weniger unter "logischem Denken", ist aber mit Verlaub, höherwertiger!


    Ach naja, und intersubjektiv sind Sprünge in den Gedanken dann doch eher was für Genies.


    zu a) selbst dann, wer weiß denn heute, was das Gehirn kann? Und außerdem beschränkt wahr, weil es auch abhängt von dem Perzipierten, was mit Verlaub immer die Gehirnstruktur ändert.
    zu b) können mit Verlaub auch Reize der Fernwahrnehmung, Hellsicht, Telepathie etc. sein. Das Gehirn wird auch durch Elektrowellen etc. stimuliert. Mit Verlaub auch von denen der Erdschwingungen. Seeeehr plausibel.
    Hm, schwach. Drogen führen auch zu Bewusstseinserweiterung: Reizempfindlichkeit (quantitativ plus qualitativ), Zeitwahrnehmung (Dehnung, Beschleunigung) etc. Und ja, Erweiterung. Punkt. Kein Bock auf Definitionsgefusel. Eine Erweiterung ist auch eine Veränderung.
    Hm, ob nicht die Grundlagen des Empirismus zu einer Einbildung führen, mit Verlaub bei dieser BESCHRÄNKTHEIT seiner Voraussetzungen, halte ich für wahrscheinlich, mithin gibt es subjektive Wahrheit. Persönliche Wahrheit. Jede Monade hat eine bestimmte Perspektive im Universum, mithin also jedes Subjekt. Wir sind sozusagen verdammt zur persönlichen Erkenntnis und Wahrheitssuche, wenn wir weiterkommen wollen als die anderen. Naja, das stimmt auch höchstens für siamesische Zwillinge, mit einem Gehirn, dass sie den gleichen Beobachtungsstandpunkt haben. Sag mir jetzt nochmal, du bist Empirist und glaubst, dass es für jeden die gleiche Perspektive gibt? Gibt´s? Nee. Höchstens maximale Intersubjektivität nach deinem Weltbild. Naja, und die erreichen wir doch nur, wenn wir alle siamesische Monster werden und es nur einen Menschen quasi auf der Welt gibt, oder alle Menschen die gleiche Ansicht haben, was sie nicht haben können, wegen ihren verschiedenen Beobachtungsstandpunkten im Raum und in der Zeit.


    Immer wieder auf Grenzen und Schranken hinzuweisen halte ich nicht gerade für sehr brückenschlagend. Subjekte interessieren sich auch nicht, ob da zwischen denen eine Intersubjektivität herrscht. Das juckt die eigentlich die Bohne.


    Zitat

    So hoch individuell, wie die Frage beantwortet wird, ob die Erde um die Sonne kreist oder umgekehrt?

    So in etwa. Super Beispiel. Da kann man nämlich sehen, dass beides "wahr" ist. Dem Subjekt ist es doch irgendwie klarer, dass die Sonne um die Erde kreist. Ist übrigens auch nützlicher, das zu wissen, als das umgedrehte. Für mich kreist die tatsächlich jeden morgen vom Osten über den Süden nach Westen. Ist doch so. Lass mir doch nicht erzählen, dass das nicht wahr sei. Oder willst du wieder Wissen entwerten?


    Zitat

    Müsste es nicht sein, wenn die Menschen endlich einsehen würden, dass man bei der Epistemologie anfangen muss und nirgendwo sonst.

    Na genau. Weil es eine, also die eine, Epistemologie gibt. Da erzählt der eine Stuss, und der andere klügeren Stuss, darüber, wann etwas Stuss ist. Am Ende haben sie dann herausgefunden, dass es Wissen nicht gibt, aber das können wir auch nicht wissen, weil es Wissen nicht gibt. Weiß nicht, da hört´s bei mir eher auf und mir wächst ein langer Bart vor soviel Weisheit.

    Zitat

    Es ist kein Wunder, dass viele Naturwissenschaftler etwas verächtlich auf die Geisteswissenschaften hinabschauen, wenn letztere sich immer einbilden, sich über diejenigen Prinzipien erheben zu können, an deren Entwicklung doch gerade zahlreiche große Philosophen mitgeiwirkt haben.

    Ich weiß. Die Philosophie hat sich schon längst überlebt. Eigentlich kann jeder Philosophiestudent jetzt den Löffel abgeben. Denn: Wir haben es geschafft. Die Wissenschaft ist da! Und wir haben deren Prinzipien erschaffen. Und jetzt psssst: Kein Mucks mehr von irgendeinem Geisteswissenschaftler oder Philosophen, denn: Sonst könnten wir ja die Naturwissenschaft wieder abschaffen! Und deswegen in Duckung gehen vor den großen Naturwissenschaftlern. Die dürfen dann ruhig auch mal uns verächtlich von oben herab angucken, denn hey: Die sind es! Die haben es raus! Wir schwafeln ja nur...

    Zitat

    Nur dass Jesus und Buddha zu zwei völlig unterschiedlichen "Einsichten" kamen....

    Deswegen gibt es jetzt 2 Religionen. Es waren trotzdem Subjekte, ohne ein intersubjektives Drama, welche uns die geheime Geschichte von Gott und Welt erklärt haben. Welche jetzt wahr ist, kann ich nicht behaupten. Es besteht Glaubensfreiheit, und davor have I Respect! Jetzt gibt es natürlich ein interkulturelles Drama in der globalisierten Welt. Mal gucken, ich denke ja, dass da das New Age gewinnt als neue Vereinte Religion der Welt. Vielleicht auch wirklich endlich mal ohne Gurus und Führer.

    Leider leben wir in einer repräsentativen Demokratie, in der theoretisch nicht jeder wie in einem Rätesystem Mitspracherecht bei der Gesetzgebung hat (ist da nun auch nicht unbedingt realisierbar).


    Aber in der repräsentativen Demokratie gibt es auch Mitwirkungsrechte eines jeden Bürgers via ehrenamtliche Tätigkeiten und politischem Engagement auf verschiedene Weisen. Wer also das System nicht abschaffen will, braucht sich nicht über die Politiken zu beklagen, sofern er selbst nicht engagiert ist. Ferner hat jeder das gleiche passive und aktive Wahlrecht, kann sich also auch selbst zur Wahl stellen. Gut, ob sozialdarwinistisch sich hier tatsächlich der geeignete oder eher der besserer Redner durchsetzt ist eine andere Frage.


    Den Parlamentariern des Landtages oder Bundestages, die ich so einigermaßen "kenne", unterstelle ich Redlichkeit und hehere Absichten. Sie verlieren nicht den Bezug zur Parteibasis und sind bei Landesmitgliederversammlungen, Studierendenbundesversammlungen und allen möglichen Kongressen bis Schwulenhochzeiten präsent. Ferner sind die Abgeordneten der Grünenfraktion meines Landes auch bei einfachen Anlässen auf der Straße und lassen sich die Hände schütteln und Fragen stellen.


    Die Tendenz der Fraktionsabgeordneten scheint dann aber doch zu sein, "in der eigenen Suppe" weiterzuschwimmen und es geht nach parteipolitischen Verwandtschaften. Wer also keinen Parteibezug hat, der wird sich auch in diesem Land nicht so richtig vertreten fühlen.


    Und sich "vertreten fühlen" kann man schon, das ist auch okay, ist aber eher das kleinste aller Übel in einer Demokratie. Ich finde man sollte schon selbst etwas tun und aktiv sein. Wenigstens die Meinung sagen, im Bekanntenkreis und am Arbeitsplatz.


    Also selbst von ehemaligen Freunden, die im Stadtrat sind, fühle ich mich nicht vertreten, die haben auf einmal keine Zeit mehr und interessieren sich nur noch, was über sie in der Zeitung steht. Also ich bin schon froh, dass es Freunde sind, aber trotzdem hat jeder seinen eigenen Kopf und stimmt so ab, wie er es will.

    Ewiges Thema.


    Ich überspringe mal den empirischen Teil, weil dafür die Argumente einfach sind und komme gleich zu der Transzendenz.


    Deine Fragen beziehen sich auf das Wissen der Realität, das wir durch unsere Erfahrung haben. Es gibt aber auch transzendente Erkenntnis. Sie befindet sich auf der Ebene der Ideen. Wir können von unserer unmittelbaren Erfahrung transzendieren und um den Raum und die Zeit als solche Kategorien , die unsere Erfahrung formen, wissen. Kant hat gesagt, wir können den Raum und die Zeit aber nicht als solche "Dinge an sich" erkennen, denn sie sind die Formen a priori die unsere Erfahrungen a posteriori systematisieren.


    Den Ausweg finden wir nur in esoterischen oder religiösen kontemplativen Lehren. Wir können durch Meditation oder Techniken der Disziplinierung des Geistes über den Tellerrand unseres Planeten die Welt erkennen, so wie sie an sich ist. Das sind natürlich nebulöse Begriffe, die hier relevant werden. Es geht um "Erleuchtung", "Offenbarung" und "Manifestation".


    Höhere Erkenntnis über die Realität finden wir nicht in den Lehren der offiziellen Wissenschaften noch nicht einmal in den Anleitungen zum Philosophieren. Die Intuition, die "höhere Eingebung" ist vielmehr ein spirituelles Geschehnis. Heidegger bezeichnete es als einen "Sprung", was das Geschehnis sei, wenn jemand die Grundfrage der Metaphysik für sich beantworten will. Und diese ist: "Warum ist eigentlich sein, und nicht vielmehr Nicht-Sein?"


    Die Beantwortung einer solchen Fragen passiert hoch individuell. Die höchsten Systematisierungen dieser Fragen findet man in den Religionen, Esoteriken und Metaphysiken.


    Doch zugleich ist die Erkenntnis der Wahrheit immer mit einem Pfad der Erkenntnisgewinnung verbunden. Man muss besser selbst philosophieren, als die Schulphilosophie zu rezipieren, denn der betreibt selbst keine Philosophie sondern nur die Geschichte der Philosophie. Man muss selbst meditieren, denn das hat Buddha auch gemacht. Der muss selbst beten, denn das hat Jesus auch gemacht. Der muss selbst den Himmel auf Erden holen, denn das haben die Propheten auch gemacht. In Lehrbüchern und bei Wikipedia findet ihr nicht eure persönliche Realität.


    Die Wahrheit ist irgendwo dort draußen.

    Ich mische mich an dieser Stelle mal ein, um den systematischen Versuch zu unterbinden, Fragen der Magie und der Parapsychologie immer wieder in die Sphäre der Irrationalität, Religion oder Esoterik zu schieben. Immerhin handelt es sich bei den Paraphänomenen um den Gegenstandsbereich, mit welchem sich die Grenzwissenschaften beschäftigen, mithin sind wir also doch hoffentlich bald bereit, nicht diesen Fokus mit anderen Disziplinen zu verwechseln. Wissenschaftlich mag ein schöner BEgriff sein, eine Marke sozusagen, an die wir doch arg gerne glauben. Aber ich frage mich, was zum Beispiel eine Naturwissenschaft mit einer Geisteswissenschaft zu tun hat. Diese Diskussion ist zwar leidlich, muss aber doch geführt werden, weil ja das Totschlagargument "Wissenschaft" im Forum immer wieder daher kommt, ohne dass das eine mit dem anderen denn etwas zu tun hat. Was hat Geisteswissenschaft mit Naturwissenschaft heutzutage zu tun? Gar nichts offensichtlich! Dass dann gefordert wird, dass ausgerechnet die Grenzwissenschaft eher das eine sei, oder besser gesagt, SEIN SOLL, ist für mich unter diesen Umständen doch eher DUMM.


    Von daher können Grenzwissenschaften doch tatsächlich auch soetwas wie die Schwafeldisziplinen Philosophie und Sozialwissenschaften sein und es ist dann kein Beinbruch, dass wir sie ganz traditionell als eine ganz einfache Erfahrungswissenschaft betreiben und uns über das Paranormale austauschen, als sein es ein Geschehnis, wie mein Gang in die Mensa gerade.


    Ich nehme mal das Beispiel Chiromantie (bewusst nicht die Astrologie, wobei dies auf die auch zutreffen würde), also die Kunst, den Charakter aus den Händen zu lesen. Das ist auch eine Erfahrungswissenschaft, die garantiert empirisch fundierter ist als all die Kurzschlusserkenntnisse der heutigen empirischen Wissenschaften. Ja, lacht nur! Aber Jahrhunderte Aufzeichnungen, Kunde und Beobachtung der Handlinien und Berge, welche einher ging mit den damaligen Kenntnissen von Charakteranalyse und Lebenslaufkunde, könnt ihr nicht so einfach widerlegen, nur weil es keine Theorie zu den wahren Kenntnissen der Handlinienleser gibt. Sicher, es mangelt den Paraphänomenen und der Magie, wenn ich hier einfügen darf, an einer ordentlichen Theorie über die Verursachung dieser Dinge, aber ganz sicher nicht an Erfahrungswerten. Eine Epoche Magie wie das Mittelalter lässt sich nicht durch ein paar Jahrhunderte Naturwissenschaft ausmerzen. Wenn die Theorien der heutigen Naturwissenschaften nicht mit den wahren Kenntnissen und Erfahrungen der gesamten Menschheitsgeschichte vereinbar sind, dann läuft wohl an den Modellen derselben etwas falsch, das gibt aber sogenannten Wissenschaftgläubigen kein Recht, andere Weltbilde und -verständnisse zu nihilieren. Soweit kommt es noch, dass wir die Geschichte der Menschheit neuschreiben, nur weil, etwas keinen "Stoff" (Materie) hat. Im Falle der Chiromantie ist es für mich jedoch intuitiv einleuchtend, dass soetwas wie der Körper einen Einfluss auf den Chrakter hat, denn ich gehe davon aus, dass die Materie evt. auch den Geist kausal beeinflusst. Ich hoffe doch, dass mein Aussehen einen Einfluss auf meine Persönlichkeit und meinen IQ/ EQ hat. Wenn das jemand nicht erkennt, dann brauchen wir vielleicht wieder soetwas wie die Physiognomie in der Biologie, aber ich sag mal als Deutsche, und nach den Nazis gilt das auch für den Rest der Welt, ist Physiognomie ein eher, nun ja, schwieriges Thema. Widerlegt sind die Zusammenhänge für mich aber noch lange nicht.


    Nun, und zur Magie: Der Magier setzt sich in der Welt als Ursache für die Sachen und Sachverhalte.


    Naja, nach dieser Definition, wie auch immer er es auch macht, Dinge geschehen zu lassen, kann mir sicher keiner widerlegen, dass Magie möglich ist. Dass Magie so voraussetzungsvoll ist, wie behauptet wird, empfinde ich nicht. Magier versuchen durch ihren Willen, die Welt zu beeinflussen. Aber da aind wir schon am kritischen Punkt, wo sich Magie und Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft trennen. Den freien Willen gibt es nach Meinung der Biologen und Neurologen nicht, denn sie verfolgen ein streng determiniertes mechanistisches Weltbild. Die Sprachen (Geisteswissenschaft) interessiert das herzlich wenig, und das Verb "wollen", gibt es trotz diesen "wissenschaftlichen Schwachsinnes" noch und hat durchaus eine sinnvolle Funktion im Denken und Kommunizieren der Menschen. An solchen Punkten muss man ja anfangen magisch zu denken, wenn man seinen menschlichen Verstand in einer solch negativen Konzeption der biologischen Erkenntnisse behalten will. Es wäre schon Magie für mich, ganz dunkle, schwarze, sehr materiebasierrte (grobstoffliche), wenn es die Biologie schafft, uns den Willen auszutrieben. Glauben tue ICH aber ganz bestimmt nicht den Menschen wie Wolf Singer etc...


    Also, sehr leidlich, erbärmlich eigentlich, wenn jemand mit "(Natur-)Wissenschaft" daher kommt, wenn es um den Willen geht.


    Do what thou wilt!

    @ Zachael:


    Ich verstehe nicht, worin sich die beiden von mir zitierten Sachen widersprechen. Ich kann doch alternative Informationen von Medizinern haben, und mir aufgrund der Fakten, eine eigene Spinne wachsen lassen. Ich spinne mir doch eh die Fakten so zusammen, so dass sie einen Sinn für mich ergeben, damit sie überhaupt Sinn ergeben. Ob die nun von Medizinern kommen, ist doch irrelevant, hauptsache ich spinne die richtigen Zusammenhänge aus egal welch einer Quelle von Fakten, selbst wenn sie es aus eigene Erfahrungen stammen sollten, hauptsache es sind Fakten, was sie sind, wenn sie unabhängig von mir irgendwo anders gegeben sind.


    Eine Spinne besteht ja gerade aus Punkten, wo sich die Fäden der Spinne kreuzen, und das sind bei guten Spinnern immer Fakten, während die Fäden die Verbindungen sind. Das Netz der Spinne ist dann der Zusammenhang, also alle Verbindungen der Fakten, auf dem Spinner dann einen Sinn, Schwachsinn oder Unsinn zusammengesponnen haben, der vorher nicht in der Welt war.


    Die größte Spinne um die Schizophrenie, die überall in der Welt, Spinnern das Leben schwer macht, dürft ihr übrigens auch gerne zerquetschen wollen, weil sie alle Spinner vergiftet. Das geht aber nur, wenn wir den Krankheitsbegriff aus der Mitte des Netzes auslöschen und damit die Spinne selbst und alles, auf was sie sich bezieht, mit auslöschen, denn eine Spinne hat in der Mitte immer ihren dicksten Knoten, und von dem alle anderen Punkte abhängen, der bei der Spinne der Mediziner nicht einmal ein Faktum ist, oder wenn eine nochgrößere Spinne, die andere auffrißt oder vergiftet, indem sie den Unsinn der alten Spinne sich mit einverleibt, und vielleicht irgendwann verdaut, also aus den gleichen nicht zu ihr gehörenden Fakten besteht, dann ist es eine Spinne der psychischen Gaben, oder es wird eine giftige Spinne, indem sie aus der alten Spinne, Schwachsinn macht und sie mit ihrem eigenen Gift verdirbt.


    Außerdem suche ich nicht nach Bestätigung, sondern nach Spinnern, die entweder eine giftige Spinne zur Schizophrenie weben, die mit meinem Gift gar nichts zu tun haben muss, denn viele kleine Spinnen können eine große auch vergiften, oder nach Spinnern, deren Spinne meine von mir aus auffrisst, hauptsache sie ist eine größere Spinne um die Schizophrenie und ist nicht giftig, denn giftige Spinnen muss man eh irgendwann auch loswerden.


    Naja, und wenn die meisten von euch spinnen, dann bewegen sie sich eigentlich nur auf den ausgeschiedenen Fäden der Spinne der Mediziner weiter, damit die nach außen hin auch noch weiter wächst. Wie Marionetten hängen sie an den Fäden der Mediziner.
    Warum wächst eine Medizinerspinne in einem Paraportal? Warum spinnt ihr euch nicht euer eigenes Bild von der Schizophrenie zusammen?


    Naja, die Spinnen über Schizophrenie der meisten Spinnenden hat ja im Mittelpunkt, dass Spinnen keine Krankheit ist. Alleine können alle Spinner der Welt, den Ganger aber nicht ausmerzen, da müssen wir schon zusammenspinnen.


    Soviel zu ich suche Bestätigung.


    @ A mad Angel:


    Genau darum geht es mir, wenn du so willst, um neue Interpretationsmöglichkeiten von Schizophrenie, aber wenn du es von vornherein als Krankheit bezeichnest, bist du ja bereits im Netz der Medizinerspinne gefangen.

    Ja, kannst du bitte, eine konkrete Aussage raussuchen, die ich dir begründen soll, denn mehr kann ein sprachliches Phänomen nicht bewiesen sein. Die Leute reden ja auch nur, dass Schizophrenie, eine Krankheit ist. Das ist eine sprachliche Defintion, die ich auch umdefinieren kann in eine Defintion zu "Schizophrenie ist eine Gabe", die genauso wenig einen Beweis braucht wie die erstere.


    Natürlich spinne ich mir die Fakten selbst zusammen, weil ich keine Reproduktionsmaschine von Wikipedia bin. Spinn doch selbst!

    Na, nö, ich sehe das auch nicht ein, auf ewige Fragen und Gegenposts zu antworten. Genau wie andere hier im PP so frech sein sollten wie ich und nicht auf Standardargumente und Sinnlosaussagen, die kein Widerleg für irgendetwas sind, darauf zu reagieren. Es ist für mich vergeudete Zeit, zuviele Widerholungen in mein Denken und hier im Sinne von Schreiben einzubauen. Bitte lest den Thread und dann seht ihr das ich irgendwie alles schon wiederlegt und belegt habe. Außerdem kann ich genau dann erst recht nicht die Zeit mit Antworten auf Postings mit keinen relevanten Gegenargumenten zu meiner Theorie verschwenden, wenn ich hier der einzige bin, der an dieser mitarbeitet. Also ich bin der einzige mit meiner Theorie und könnte sie immer weiter ausbauen und immer stäker beweisen, aber das mache ich ersteinmal nur begrenzt, da sie im Rahmen von Fakten hier als belegt zu gelten hat und in der Evolution sich etwas dann durchsetzen müsste, es aber nicht tut, solange es nicht zu einer Schule wird. Also solange keine driftigen Gegengründe kommen, setze ich mich nicht weiter, sondern nur ab und zu mit der Theorie der Psychic Rasse auseinander. Dass sie existiert und unter dem Namen "Schizophrene" überall in der Welt wie die Pest ausgemerzt wird, steht fest. Bitte Thread lesen und Fragen stellen.


    Aber ersteinmal muss ich etwas bereinigen, was ich persönlich nehme. Ich habe hier kein Wort erfunden, sondern habe jedes einzelne Wort, was hier geschrieben steht müßig durch mein soziales Leben kennengelernt und adaptiert. Außer den Namen Threadthoughtthinkinghead, den ich sehr zutreffend finde, da ich ihn leite, natürlich unter Beobachtung der Moderatoren, aber das ist ja noch nichteinmal ein Neologismus. Ich hatte da ein falsches Wort hier und da, auch aus Rechtschreibfehlern, die passieren, aber ich nehme mir mal raus mich auch des Talentes der Schizophrenen zu bedienen, welches da dieses ist, Neologismen durch kreative Kombination von etymologischen Worten alter Wortsstämme oder aber noch ursprünglicher aus dem Klang des Inhaltes eines Begriffes herzuleiten. Warum nicht: mein Geist ist frei. Und ich lasse mir nicht vorschreiben, dass dies krank ist für Schizophrene etc., so wie es das wird, aber gesund ist, sobald es ein Akademiker tut. Touché.


    Jetzt doch noch kurz zum Thema, was Sinnlosargumente von euch hier im Thread waren und warum sie es sind: Etwas wäre nicht bewiesen. Etwas ist nicht mit Argumenten belegt. Etwas ist nicht gut begründet. Da geht es immer um alles und nichts. Bitte explizite Kritik anführen, ansonsten verwirrt so ein Kommentar nur. Es ist nicht bewiesen: bitte nicht nerven, da antworte ich halt alternativ wie sonst schon öfters, dass mir das noch nicht sagt, ob es das den gibt, nämlich mit, bitte nicht nerven, sonst nerve ich mit, dann ist es eben nicht beweisbar aus guten Gründen. Alles schon angeführt. Aber solche Metadiskussionen sind echt ekelhaft. Ich glaube an keine Metaebenen außerhalb des Universums und oberhalb der Anführung und Aneinanderreihung von Gedanken. Deswegen ist, etwas sei nicht belegt, wieder so eine seltsame Metaebene: Wann ist etwas denn belegt? Definiere mal. Ich bleibe da lieber auf der Ebene der logischen Aneinanderreihung von Gedanken. Und von oben herab, habt ihr mir schon gar nichts zu sagen.


    Und igitt, wenn ich hier nochmal das Wort Wissenschaft höre, muss glaube ich mal brechen. Das wird ja sowas von inflationär im PP gebraucht und als Allerheiligstes angebetet, dann komme ich mit Religion, das ist ein genau so wahrer Instanz im 15. Jahrhundert gewesen. Mir wird da echt schlecht, wenn Menschen an irgendetwas glauben, was sie sich selbst nicht besser denken können. Also denkt einfach selbst und referiert nicht immer auf das Denken anderer Menschen. Sowas müsst ihr euch gerade mal von einem Gedankenleser anhören, der im Leben auch nicht ständig fremdes Wissen klaut. Wissenschaft wird auch nur von Menschen gemacht, die systematisch Wissen von anderen Menschen klauen.


    Naja, und nun mal was provakatives: ja, doch, die Psychic Rasse existiert. Die können bloß nicht Wasser zu Wein machen. Aber ansonsten laufen die auch rum, wie normale Menschen. Und hey, wer sagt schon, dass Spinner, Gedankenleser und Weltretter bessere Menschen sind, nur weil sie Assoziationsgabe, Stimmen und politische Paranoia im Programm haben. Aber akzeptieren kann man sie nicht. Spinner sind anstrengend, weil man sie nicht versteht. Gedankenleser machen euch doch allen angst und ihr versteht auch nicht, warum sie so sind, wie sie sind. Vor mir haben immer alle Menschen angst, wenn sie meine Gabe bemerken, sagen sie dann zumindest und wollen das ich damit aufhöre, weil ihnen das ekelig im Kopf wird, wenn da jemand rumspukt. Weltenretter will man einfach aus Prinzip ausmerzen, weil sie stören.


    Gelegentlich werden die dann aber eben eingesperrt mit der Begründung sie gefährden andere Menschen und ihre Gehirne werden lahmgelegt. Und eine Diagnose ist so einfach: Kommt doch in meine Nähe und ich sülze euch solange voll, bis ihr glaubt, dass ihr bekloppt geworden seid. Ich habe in diesem Jahr meine ganze Familie in die Psychiatrie getrieben. Und meine Freunde landen da auch regelmäßig, keine Ahnung warum.
    Also von mir aus könnt ihr an den Esotralala glauben, und jeder Mensch kann eine Gabe haben. Oder er ist dazu halt berufen wurden. Oder ihr glaubt an den Wissenschaftsschwindel, dass es Telepathie doch oh je gar nicht gibt, den es entgegen euren sinnlosen Behauptungen noch nicht einmal faktisch gibt, weil es keine Instanz gibt, die da Pamphlete zur Verbreitung dieses Schwindels produziert, also nenen wir es mal systematische Täuschung der Wissenschaft durch die Gedankenleser selbst, die sich bestimmt nicht als Experimentierhäschen zur Verfügung stellen und stellen werden, wenn sie denn Gedankenleser sind, weil jeder einmalig ist und bestimmt nicht so blöd ist, in eine Anstalt zu gehen, um denen zu erklären, dass ihre Stimmen real sind. Ihr spinnt echt, wenn ihr glaubt, da wäre auch mal ein Gedankenleser außerhalb der psychiatrischen Anstalt in die Falle getappt.


    Naja, das ist sinnlos. In eurer Welt, wie ihr sie kennt, gibt es das alles auch nicht. Ihr nervt nur die Gedankenleser, die so blöd sind ihrer Umwelt zu sagen, dass sie Stimmen hören mit eurem Aberglauben.


    Und was es sonst so nicht gibt:


    Na und genau, dann geht der Gedankenleser heute Nacht in die Klappsmühle und sagt denen allen, dass er Stimmen hört. Die werden ihn bestimmt mit offenen Armen empfangen und noch einen Beweis in ihrer dummen Psyche brauchen, dass es Menschen gibt, die Gedankenlesen, dass sie es endlich glauben können. Und das macht der Patient dann solange, bis er die Leiter hoch geklettert ist, und den Psychiater gefunden hat, der es ihm dann auch glaubt. Und dann wird er offiziell für geheilt erklärt, es gibt eine Akte über ihn und er landet im Polizeidienst. Na schöne Karriere.


    Naja, das hatten ja schon die Hippies immer gesagt: Aus den Anstalten, Sturm auf die Parlamente, Geheimdienst oder Terrorismus.
    Toller Weg von den 70er Jahre Hippies, die voll auf Droge sind, und den tollen Folgen ihrer Politik, Wissenschaft und Theorien. Da ist halt auch jeder auf seiner LSD-Psychose alleine hängen geblieben. Trotz ihrer tollen, kollektiven Visionen zur Zukunft der Menschheit, oder sagen wir mal, ihrer Generation, und wie sie sie verändert haben. Aber jeder auf sich allein gestellt, konnte dann doch die Welt nicht verändern. Und da die einander irgendwie komisch vorkommen, wurden dann Drogen illegalisiert, immer wenn sie bei sonst normal gebliebenen Menschen dauerhafte Psychosen hervorrufen hätten können. Ist dann doch nicht so einfach miteinander klar zukommen, wenn jeder ein anderes Weltbild hat.


    Und die Militärs dieser Welt suchen bestimmt nicht nach einen Beweis, für die Telepathie, die Psychologie hat sich ja dummer Weise zu einer "empirischen Wissenschaft", nun, "gemausert", weil, aus einer Maus, kann auch ein Elefant werden, der genauso auf Beweisen basieren kann wie die großen Naturwissenschaften, und für die wäre ja geradezu das gefundene Fressen, weil, was geht es denn einer Wissenschaft und die Menschen das an. Dann gebe es vielleicht mal eine Instanz, die Pamphlete zu dem Thema veröffentlicht, was sicher viel bringen wird. Und Mediziner sind für Jobs in der Psychiatrie bestimmt wegen ihrer Ausbildung besonders gut dort aufgehoben. Aber glaubt ruhig der Medizin oder einer "empirischen Wissenschaft" (lach) wie der Psychologie mehr als einem LSD-Hippie.


    Folgen und Verfolgte. Eine schwierige Geschichte. Wer verfolgt wen?