Beiträge von Astroboy

    Gedächtnis würde ich die eingeschriebenen "Erinnerungen" oder vielmehr Spuren des Lebens in der Seele auch nicht unbedingt nennen. Ich denke eher, dass sich die Seele mit "Karma" auflädt und sich durch eine Inkarnation verändert, je nachdem verfeinert oder vergröbert und dass dies der Nachlass im Leben nach dem Tod ist. Außerdem hinterlässt die Seele Spuren (Energien, Ektoplasma) in der grobstofflichen Welt, in Häusern z. B. oder an ehemaligen Besitztümern, und diese Spuren kann die Seele dann psychometrisch lesen, d. h. übersinnlich können Informationen vom vorherigen Leben abgerufen werden.


    Ob unsere Seelen von Engeln oder anderen geistigen Wesen abstammen, weiß ich nicht, ist nun aber nicht so unwahrscheinlich. Nur sehe ich das Problem in Religionen und in der Überhöhung der astralen Welt, sprich des Jenseits, darin, dass man die reale-grobstoffliche/ materielle Welt abstempelt als die unwirklichere und marginalere Seinsebene. Dabei denke ich, dass die astrale Welt die materielle Welt benötigt, um eine Lebensform zu erhalten. Das Ziel des Geistes ist es, in Körpern zu inkarnieren und die materielle Welt zu vervollkommnen. Letztlich will ich sagen, dass das Jenseits nicht das Existenzziel einer Seele ist, wie viele religiöse Lehren versprechen, sondern nur eine Zwischenstufe nach dem Tode bevor die Seele wieder inkarnieren kann.

    Zitat

    Uns bleibt also nichts anderes übrig, als dem derzeitigen
    wissenschaftlichen Kenntnisstand zu folgen und zu sagen: was nach dem
    Tod ist, wissen wir nicht, wahrscheinlich ist aber, dass unser
    Bewusstsein mit dem Tod des Körpers verschwindet.

    Ich habe auch nicht unbedingt behauptet, dass unser Bewusstsein nach dem Tod weiterbesteht, sondern eben nur das Etwas namens PSI, was sich als bisher unerforschbar erweist, zumindest teiweise, je nach den Quellen, derer man sich bedient. Es ist ja nicht sinnlos zu argumentieren, dass das, was bisher nicht sichtbar gemacht wurde, weiter existiert nach dem Tode, es führt bloß leider zu nichts.


    Vielleicht kommunizieren Seelen über Telepathie miteinander und das ist ein bisher unsichtbares Vermögen der Psyche. Vielleicht ist es auch unsichtbar, wie die Seele eines Menschen selbst, weil man über seelische Befindlichkeiten und Emotionen vielmehr telepathiert, sprich vielmehr seelisch über private Dinge auf übersinnliche Weise kommuniziert, als über die berühmten Zenerkarten. Warum soll eine Seele im Jenseits erlent haben, Symbole wie Kreise, Dreiecke, Wellen, Quadrate und Sterne zu übertragen, wenn dies nicht überlebensnotwendig war. Vielleicht. Sicher spekuliere ich nur, aber nur um den Unsinn der derzeitigen Forschung sichtbar zu machen. Spektakulärer wäre es sicher, wenn der Durchschnittsmensch auch Dinge der Außenwelt, sprich Laborwerte wie die genannten Kartensymbole übertragen kann, nur das ist bisher nur mit einer gewissen (je nach Quelle sogar mit einer signifikanten sprich hohen) Wahrscheinlichkeit nachgewiesen wurden. Spektakulärer wäre es sicher, wenn PSI nicht so unauffällig, zufällig, sporadisch, "unsichtbar" und scheinbar unerklärbar wäre. Ist es aber leider.


    Entschuldig(t) falls hier wieder unnötig zuviele Fremdwörter enthalten sind, aber ich kann mich manchmal nicht anders kurz und bündig ausdrücken.

    Hm, stimmt, hatten wir schon mal diskutiert. Aber bevor wir uns nur gegenseitig immer widerlegen, möchte ich trotzdem auf den Punkt hinaus, um auch zum Thema zurückzubringen, dass man ab gewissen Fragen einfach nur noch glauben kann, weil die Wissenschaft keine Antworten liefert.


    Das Leben nach dem Tod wurde nie systematisch erforscht und die Frage danach ist nicht sinnlos. Ich stelle sie mir und andere auch. Und viele glauben einfach an irgendétwas, um ihre Ruhe zu haben. Ich finde es viel interessanter, wenn Menschen hier ihre Visionen austauschen, was denn sein könnte, wie das Leben nach dem Tod gestaltet sein kann und wie das alles möglich sein kann.


    Du hast eine feste Position, ich auch. Ich finde es nicht sinnlos, qualitativ sozusagen zu forschen und unmittelbare Erfahrungen auszutauschen um sich vielleicht so eine Art Bild zu machen, woran die Menschen glauben. Wenn da Fantasie und Wünsche mitspielen, ist das doch nicht schlimm, wir sind doch Menschen und keine kalten Maschinen.


    Selbst wenn es nur eine schöne Vorstellung ist, so hilft es den Menschen den Tod zu verkraften. Es ist genauso, wie mit der Frage nach dem Sinn des Lebens. Vielleicht gibt es ihn, oder aber nicht und wir müssen ihn selbst herstellen. Vielleicht sterben wir und nichts bleibt von uns übrig. Das ist eine mögliche Hypothese. Bleiben wir mal fair. Aber vielleicht stimmt auch etwas der religionen oder der Esoteriker. Vielleicht passt aber die Frage tatsächlich nicht zu den herrschenden Wissenschaften und wir müssen sie uns irgendwann neu stellen. Vielleichtz wirklich erst, wenn wir PSI bewisen haben, oder je nachdem akzeptiert haben, so wie ich behaupte.


    Es ist nicht unsinnig, an ein Leben nach dem Tod zu glauben, wenn es das wäre, und wenn es widerlegt wäre, würde ich nicht daran glauben. Es ist bloß einfach nicht bewiesen.

    Wirf bitte nicht mit einem als solchen ettikierten erkenntnistheoretischen Kardinalargument um dich. Um vielleicht das Paradigma (und Paradigmen können sich ändern) der Intersubjektivität aufzugreifen, und subjektive Erkenntnistheorien wie die Phänomonelogie Husserls gibt es tatsächlich überdies zur Genüge, möchte ich nur die begriffliche Exaktheit der Telepathie heranführen, welche die interpersonale Transaktivitär der von mir mit PSI betitelten Essenz nicht als Akzidenz sondern so als Notwendigkeit in sich trägt. Insofern ist jeder mit dieser und auch allen anderen PSI-Aktivitäten bekannte Mensch durchaus der Intersubjektivität der Materie betraut, da er sich in Relation- und ohnehin auch einer beidseitigen- mit der Außenwelt befindet.

    Es ist völlig normal, dass wir allergisch auf volksfremde Einflüsse reagieren. Solange unser System funktioniert, schotten wir uns ab vor für uns dysfunktionale Energien. Unfraglich ist es, dass in einer globalisierten Welt Interpenetrationen zwischen den westlichen Weltbildern und den nahöstlichen unvermeidlich sind, ein Clash der Zivilisationen jedoch verhindert werden muss. Es bleibt zu hoffen, dass Werte und Normen unserer Zivilisation sich als überlebenstauglicher erweisen. Anstatt Angst zu haben vor dem Islam, sollte die westliche Welt Dominaz ausüben, um einen Rückschritt in ihren Gefilden zu verhindern und zu vermeiden. Ob jedoch wissenschaftlich konnotierte Weltbilder ausreichen, um den Islam zu widerlegen, bleibt fraglich, solange keine esoterischen und metaphysisch-weltanschaulischen Konzepte folgen. Sicherlich geht es uns hier nicht allen darum, wenn auch unterschweillig merklich, Religionen zu tilgen, jedoch möchten wir ein wissen- und informationsbasiertes Weltsystem aufbauen. Dazu gehört es aber, dass ungelöste und vermeintlich irrationale Fragestellungen, womit ich postmortale Existenzprobleme und Koinzidenzanomalien meine, in unserem Wissenssytem zu integrieren. Solange das nicht gelingt, können wir auch keine moralische Rationaliserung, womit ich Frauengleichberechtigung und Menschern- und Tierrechtsanerkennungen meine, von anderen Religionsteilhabern erwarten. Warum es der Christenheit gelingt, ethische Überlegenheit gegenüber dem Islam zu erringen, ist für mich womöglich in der Anthropozentriertheit der Gottheit und Religiösität (Jesus) begründet. Womöglich tendieren religiöse Systeme, die ihre Antworten auf metaphysische Fragestellungen allzu sehr transzendieren und in ein Jenseits verlagern, zu einer geringeren Philanthropie und sind, wenn man so will, gefährlicher.

    Ich glaube, dass die Anteile unserer Selbst, die wir mit dem parawissenschaftlichen Begriff PSI bezeichnen, weiterexistieren nach dem Tode. Was dahinter steckt kann jedoch weiterhin erforscht werden, womit ich einem meiner Vorpostings widerspreche. Menschen, die nicht an PSI glauben, tun mir von daher im Mindesten leid, da sie den Schlüssel zu den Geheimnissen der seelischen Inkarnation weniger gewahr werden können. Ohnehin ist es weniger eine Frage des Glaubens als eine der unmittelbaren Erfahrung und Eingebung.


    Wenn aber die unsterbliche Seele im Besitz unserer leiblichen Hülle ist, so wird der nach dem Tode dahingeschiedene Rest unseres PSI nicht die physikalische Welt verlassen, wohl aber den Umkreis einer biologisch-organischen Umgebung. Im weitesten Sinne bedingen die mentale und materielle Essenz einander, und Leben ist eine Verbingung aus beidem. Existenz ist aber ein Begriff, dem wir sowohl unserem Psychischen als auch dem Körperlichen zuschreiben. Insofern ist das erstere nur vergänglich, solange wir den Glauben daran verlieren.

    Im Moment des Todes löst sich die feinstofflichere Seele mitsamt seinem Astralköper von der grobstofflichen materiellen Schale. Während dieses Momentes leitet der Leib kene Sinnesdaten mehr an die Seele weiter, von daher können wir von unserem natürlichen Gesichtssinn nur Dunkelheit, von unserem Gehör nur Stille, von unserem Tastsinn nur Kälte, von unseren Geschmack nur Taubheit etc. erwarten. Jedoch können diejenigen, die an Hellsicht und an ein Drittes Auge glauben erhoffen, dass dieses sich im feinstofflicheren Teil des Selbst zum schillernden Augenblick erhebt und die volle Kraft des astralen Lichtes erblickt, welches unser Universum von den Lichtjahrmillionen seiner Existenz durchleuchtet. Zeit und Raum sind nun transzendent und was der Hellseher durch den getrübten Sinn seines Leibes nur in der äußersten Stille der Meditation und Kontemplation erschauen kann, wird dem überinnlichen Blick unseres dritten Auges nun gegenwärtig. Die Schau des Ganzen und Ewigen ist genauso ohne die Fesseln der groben Materie möglich wie der Blick durch die eigene Zukunft und Vergangenheit sowie aller früheren Leben. Dem dritten Gehör werden die kosmischen Klänge des unendlichen Universums in seiner Harmonie und Liebe durch die allseitige und ewige Ausstrahlung des ersten und letzten Prinzips des Univerums gewahr, so wie sich die dahingeschiedene Seele auf die grenzenlose Liebe der puren Gegenwärtigkeit des Lichtes einlässt.


    Das ist meine Vision und mein Glaube. Jedem stet es frei, eine andere Wahrheit für sich anzunehmen. So ist es nunmal in der säkularisierten Welt.

    David Hume, ein englischer Empirist, schreibt in "Eine Untersuchung über die Prinzipien der Moral" (S. 57 f., Ausg. der Philosoph. Bibliothek/ Meiner Verlag 2003, orig. 1751):

    Zitat

    Wohin wir auch gehen, auf was auch immer wir reflektieren oder über was auch immer wir uns unterhalten, es ist sicher, daß uns alles mit dem Bild des menschlichen Glücks und Leids konfrointiert und in unserer Brust eine mitfühlende Bewegung von Vergnügen oder Mißfallen hervorbringt. Dieses Prinzip übt stets einen aktiven Einfluß aus, sei es in unseren ernsthaften Beschäftigungen oder in unseren sorglosen Vergnügungen.
    Ein Mensch, der ins Theater geht, wird unmittelbar von der Ansicht einer sehr großen Menschenmenge getroffen, die an einem gemeinsamen Vergnügen teilnimmt, und erfährt von dieser Ansicht selbst ein höheres Gefühl oder eine Fähigkeit, von jeder Empfindung berührt zu werden, die er mit seinen Mitmenschen teilt.

    Wir sehen also, dass David Hume bereits durchaus das Phänomen des "sich ansteckenden und verbreitenden" Mitgefühls in einer Menschenmasse bekannt war, was als Ursache für Massenpanik angesehen werden kann. Inwieweit das Phänomen des Mitleids von Menschen, die nicht direkt betroffen von dem Unglück waren, also das Entsetzen der Medienkonsumenten, ein ähnlich infektiös zu rechtfertigendes Phänomen ist, beantwortet er nur in der Form, dass die moralischen Gefühle der Menschen dasjenige missbilligen, was dem [Leben des] Menschen schadet und dasjenige loben, was ihm nützt. Wir scheinen also ein Tendenz zu haben, auch dann mit Opfern mitzufühlen, wenn wir beängstigt sind, ein ähnliches Schicksal hätte uns ereilen können.


    Zu dem treffenden Titel des Threads heißt es weiter auf Seite 60:

    Zitat

    Wir dürfen noch anmerken, daß uns selbst die Belanglosigkeit des Gegenstandes nicht vollkomen von dem ablenken kann, was ein Bild der menschlichen Empfindung [und Zuneigung] mit sich bringt.
    Wenn jemand stottert oder Schwierigkeiten mit der Aussprache hat, sympathisieren wir sogar mit dieser trivialen Behinderung und leiden mit ihm.[...]

    Die Beliebigkeit des Mitgefühls dehnt sich also auf jeden Gegenstand aus, der uns beispielsweise durch die Medien präsentiert wird. Ein ähnlich inszeniertes Unglück würde ähnlich starkes Mitgefühl erregen.


    Weiter heißt es zum Zweck des Mitgefühls (S. 62):

    Zitat

    Wenn ein Mensch aus kalter Gefühllosigkeit oder engherziger Selbstsucht des Temperaments vollkommen gleichgültig gegenüber dem Anblick menschlichen Glücks oder Unglücks ist, dann muss er genauso gleichgültig angesichts von Laster und Tugend sein.

    Hume sieht einen Zusammenhang zwischen der Neigung, Mitleid mit dem Unglück anderer zu empfinden (und Mitfreude mit dem Glück anderer) und der Fähigkeit, das moralisch Gute und Böse zu unterscheiden sowie Laster zu missbilligen und Tugenden wertzuschätzen. Frei gedeutet, sollten im Bereich der Empfindungen mitfühlende Menschen im Allgemeinen dasjenige billigen, was der Gesellschaft nützt und dasjenige tadeln, was ihr schädigt und gefährlich ist. Mitfühlenden Menschen sind zu moralischen Unterscheidungen rein durch ihre Empfindung fähig. Wir sehen am Beispiel des Unglücks bei der Loveparade in Duisburg, nicht nur dass die mitfühlenden und entsetzten Menschen sofort einen Schuldigen und Verantwortlichen suchen, dessen Handeln zu missbilligen ist, sondern sie verlangen vielmehr eine Ursachenforschung, um ein wiederholtes solches Ereignis zu verhindern und damit weiteren Schaden von der Gesellschaft abzuwenden.
    Weiterhin leugnete auf der individuellen Ebene als Beleg für die zitierte These der Oberbürgermeister von Duisburg unmittelbar nach dem Unglück, dass es bei der Loveparade im Bahnhofsgelände (?) zu einer Massenpanik gekommen sei, was wohl an mangelndem Mitgefühl und Empathie liegt. Nicht nur, dass er dieselbe Situation so völlig fehleinschätzt, so ist er bis zum heutigen Tag ausdrücklich nicht dazu bereit, weder (politische) Verantwortung für die Planung der Loveparade zu übernehmen noch trotz der gerade sehr aktuellen Forderung nach seinem Rücktritt, zurückzutreten, was wiederum an mangelnder moralischer Zurechenfähigkeit liegen mag (siehe die zeitnahen Reportagen im Fernsehen als Quellen).
    Mitgefühl korreliert also mit der Tätigkeit der moralischen Urteilskraft.


    Ad Santiagos These, dass wir Mitgefühl zu nahen Personen eher erleben, lässt sich auch mit Hume belegen (S. 66):

    Zitat

    [...] und daß unser Mitgefühl für Personen, die weit von uns entfernt sind, viel schwächer ist als das für Personen, die uns nahe oder die anwesend sind.

    Unser Mitgefühl ist also durchaus "egozentrisch", denn es beschäftigt sich damit, negativ den eigenen Nachteil zu bewerten, allerdings jedweden Vorteil und den aller Menschen durch Mitfreude zu billigen. Während das Mitleid mit den nächsten am stärksten ist, da es am ehesten dem eigenen Nachteil entspricht, ist das Mitgefühl mit der Masse von Menschen, die in ein Unglück wie dem Gedränge auf der Loveparade geraten, damit zu erklären, dass es dem eigenen Nachteil entspricht. Ein staatlich (oder städtisch) organisiertes Großereignis bringt alle Menschen in Gefahr, oder hätte sie schädigen können, die daran teilgenommen haben oder hätten.

    Ich spiele gerade den Fürsorger für meine Schwester und bin schon 28 Stunden rund um die Uhr mit ihr zusammen (wir wohnen eigentlich in getrennten Wohnungen), weil sie Panikattacken schiebt. Ich habe sie überreden können, morgen mit mir zum Psychiater zu gehen, damit sie sich *zensiert*, etwa *zensiert* gegen die Unruhe, verschreiben lässt. Das ist sicherlich nur eine kleine und keine dauerhafte Lösung, aber hinter den meisten Ängsten steckt eben ein Ungleichgewicht in der Biochemie, z. B. im Noradrenalin-System, gegen das man etwas machen kann. Gerade hat mir meine Schwester ein homöopathisches Mittel gegeben namens "*zensiert*", was mir meine Apothekerin gegen Angst empfohlen hat. Was vielleicht auch helfen kann, ist etwas *zensiert*.


    Ich kenne aber auch Gruselattacken vom vielen Horrorfilm sehen und habe es mir abgewöhnt, solche Streifen überhaupt noch anzuschauen. Es muss jeder selbst wissen, ob er für soetwas die Nerven hat.



    EDIT Cat:
    §11 - Mengenangaben von Inhaltstoffen in Tränken und Ähnlichem sind nur dann erlaubt, wenn sie sich nicht auf die Heilung von Krankheiten beziehen [...] Medizinische Ratschläge sind grundsätzlich verboten.


    Die Namen der Mittel wurden entfernt.

    Sicherlich gibt es noch die NATO als transatlantisches Sicherheitsbündnis, aber ihre Rolle ist nach dem Ende des Kalten Krieges relativ obsolet geworden. Und da die Weltsicherheitspolitik vom UN-Security Council aus gesteuert wird, handelt es sich bei den zwischenstaatlichen Gewaltauseinandersetzungen mittlerweile um ein multilaterales Verhandlungsbakommen, wo Krieg und Frieden auf diplomatischen Weg festgelegt werden und "Peacemaking-Bündnisse" (die legitimierten Kriegseinsatzmissionen) auf der UN-Agenda geschmiedet werden - oder eben im unilateralen Alleingang der USA mit ihrer "Koalition der Willigen". Aus dieser Perspektive betreiben die mächtigen Staaten des Globus unlängst eine Weltinnenpolitik, mit den Blauhelmen und vielleicht den unabhängigen USA als Weltpolizei. Worauf ich hinaus will, ist das meines Erachtens die Gefahr eines dritten Weltkrieges weniger in einer zwischenstaatlichen Konstellation an sich besteht, sondern ein dritter Weltkrieg könnte in einen sogenannten globalen Krieg ausarten, der innerhalb der Staaten stattfindet, ohne dass klar ist, ob es immer Staaten sind, welche de Hohheitsrechte über physische Gewalt für sich pachten, oder ob nicht viel mehr regierungsungebundene und private Gewaltakteure oder aber internationale Regime in einen sogenannten "Neuen Globalen Krieg" eintreten werden. Dazu zähle ich wie gesagt nicht nur Militärs, sondern auch paramilitärische Verbände, terroristische Vereinigungen, private Sicherheitsdienstleister (Söldner) und radikalisierte Zivilbürgergruppen, so dass eine Art wilder Erdenbürgerkrieg entsteht. Die Konfliktline könnte tatsächlich entlang weltanschaulisch-religiösen Werdedivergenzen entlang laufen, also ein Islam- Western World-Krieg. Die NATO und der UN-SC müssten dann die Feinde auch innerhalb der eigenen Länder verfolgen. Selbstmordattentäter sind z.B. mit Panzern nicht zu bekämpfen, Giftgas- und Bombenanschläge auf die Zivilbevolkerung verschieben schon längst die Dimension des Krieges von den Staaten hinunter zum Volk und in den prekären Staaten und Terrorismus anfälligen Staaten ist die Bevölkerung bereits bewaffnet, so dass in Teilen der Welt sogar ein Krieg aller gegen aller droht, natürliche entlang der ethnischen Konfliktlinien. Nur sind die Ethnien aufgrund der Globalisierung (Migration) bereits vermischt, so dass sich mit einer Atombombe nirgends in der Welt mehr ein Volk ausrotten lässt. Organisatioen wie die Nato und die EU mit teilweise eigenen Militärs zeigen bereits, dass es auf gouvernementaler Ebene ein Gemenge aus konkurrierenden Gewaltakteuren gibt, so dass ein Krieg der Nato ohne die Unterstützung der EU oder die USA nicht viel Sinn macht. Was aber wenn sich Staaten, die in gemeinsamen internationalen Organisationen verbunden sind, was faktisch auf alle der Staaten z.B. in der Generalversammlung der UN, auf viele wirtschaftspolitisch in der WTO etc. zutrifft, zerstreiten? Auf manchen Ebenen werden die Staaten weiter miteinander kooperieren, auf anderen sich bekriegen!? Auf globaler Ebene arbeiten die Delegierten für Frieden, auf zwischenstaatlicher Ebene gibt es Diplomatie oder Militäreinsatz und in verschiedenen Brennregionen werden Streitkräfte der internationalen Regime eintreten und die Souveränität der Staaten beschneiden, z. B. Naher Osten und islamische Länder, wofür im Gegenzug radikale Gruppen versuchen würden die Ziviilbevölkerung der westlichen Welt zu massakrieren, was ja heute schon der Fall ist. Doch kann es nocheinmal der Fall wie bei Hitler sein, dass ein einziger Staat ein "Protektorat" oder besser gesagt eine Art koloniale Herrschaft in einem Land istalliert, wie z. B. die Nazis in Polen, Frankreich, etc.- de fakto also die Weltherrschaft anstrebt? Ich denke nicht, denn bereits heute operieren verschiedenste Länder mit Unterstützung der UN in z. B. Afghanistan, um dort eine intakte Demokratie zu errichten. Wer aber mit wem verbündet ist, bleibt heutzutage eher eine abstrakt-ideologische Frage, sei es entlang von Fundamentalismen oder wirtschaftspolitischen Fragestellungen, nicht jedoch eine Frage der Nationalität, da die Nationalstaaten mehr und mehr erodieren.


    Ich weiß, ihr verfolgt hier eher eine Debatte im sogenannten Realismus der Weltpolitik, aber ich wollte eine dezidiert liberal-konstruktivistische Perspektive einfügen, welche nicht mehr nur Staaten als primäre Akteure der globalen Politik betrachtet. Aus solch einem Blickwinkel ist eine zwischenstaatliche Weltkriegskonstellation heute unwahrscheinlich.

    "Stimmen aus dem Jenseits"-
    -Ich glaube ich höre auf jeden Fall die weibliche Stimme eines Schutzengels, der mir immer positiv zuredet. Er/ Sie singt von Liebe und redet mir ins Gewissen. Manchmal widersprechen sich aber die Stimmen.


    Energetische Bestzung positiv/ negativ? Keine Ahnung, ich bin kein Physiker, wahrscheinliche drehen sich die Spins der Strings in verschiedenen Richtungenm schwingen unterschiedlich "schnell". Negative Energie ist Schwere, Masse; alles was dunkel und fest ist (Quarks). Hell und positiv ist Licht, reine Energie, Feinstoffliches .

    silvercloud


    Also ersteinmal, ich kann mich sehr gut mit euren Vorstellungen über die Weiterexistenz unserer "Lebensenergie" anfreunden. So in etwa stelle ich mir das postmortale Sein auch begründet.


    Aber Ränge gibt es meiner Überzeugung nach schon, auch wenn als ordinale Folgen nur gut oder böse existieren. Also gute Energien wie Engel und negative wie Dämonen- und in irgendeinem Dunstkreis zwischen "Himmel und Hölle" wird man dann schon landen. Und wenn man im Leben schon von dunklen (und aber auch himmlischen) Stiimmen verfolgt ist, kann man schon Panik kriegen, dass dies nach dem Tode so weiter geht. Also als Ränge meine ich die Himmelshierarchien: Hades, Unterwelt, Limbus, Wallhalla, Paradies, Nirwana was auch immer man für Namen findet. Den Ort der Engel, der gequälten Seelen, etc...

    "Du darfst bei dem philosophischen Blickwinkel aber nicht außer acht lassen, das die Natur nahezu
    alle anstrengungen auf die Fortpflanzung legt. Und Fortpflanzung
    funktioniert bei den (höheren) Lebewesen ja eben meist nur mit
    Heterosexualität. Das ist Fakt, und egal wie liberal oder politisch
    korrekt man ist, es bleibt Fakt."


    Das finde ich gar nicht mal logisch, dass die Natur nun ausgerechnet bei höheren Lebewesen Heterosexualität positiv selektiert hat. Bei höheren Lebewesen sind doch sicher mehr Spielräume da, so dass sich hat Homosexualität entwickeln können. Wir pflanzen uns ja nicht mehr fort, indem wir ein Weibchen barbarischst bespringen, sondern wählen durch Intelligenz und Voraussicht unseren Geschlechtspartner aus. Und gerade die Tendenzen der Machtspielchen zwischen Gays in Hinsicht, aktiv oder passiv zu sein, sind ein höhergeleveltes Rollenaushandlungsspiel, dass sich nur höher entwickelte Lebewesen leisten können. Wer sagt denn, dass Homosexuelle nicht die intellektuelleren aller Individuen waren, die sich fortgepflanzt haben, obwohl ihr Trieb ganz nach dem inkompatiblen Reproduktionspartner gestrebt hat. Für mich ist die Evolutionsdebatte obsolet, da könnte ich auch behaupten, Homosexuelle wären die intelligenteren Akteure.


    Mal davon abgesehen entwickeln Homosexuelle gaynauso Strategien der Kindererziehung und nicht nur fremder wie verschieden geschlechtliche Paare. Und das ist auch gut so.

    Jeder kann seine Intuition schulen, um sein indigofarbenes Drittes Auge zu benützen. Dass dies in einer sich akzelativ entwickelnden Welt immer mehr Kinder betrifft, die um sich im Infotainmant-Dschungel zu orientieren gar ADHS bekommen, wundert mich eher weniger. Je mehr Informationen verarbeitet werden müssen und je mehr Erfahrungen ein Individuum während des Lebens sammelt, desto stärker tendiert dieses zu Querdenkerei und entwickelt Intuitionen, die mit Medialität noch gar nichts zu tun haben müssen, wären die Kinder nicht gezwungen sich in ihre überehrgeizigen Mütter mittels Empathie hineinzuversetzen, um deren seltsamen Berufungsfantasien zu erfüllen. Double Bind: Wer konstruiert wen? Ist es die Mutter mit ihren Ansprüchen an ein Kind, was schon gemacht erscheint, oder ist es das Kind, welches die Mutter mittels seines Mitgefühls erst zu Wärme auffordert?


    Meine Mutter war in dieser Hinsicht auch nicht so nett und hat mich ihre Leiden miterleben lassen. Ob ich jetzt gestört geworden bin oder telepathisch, nun, die Frage quält mich schon!

    Axel Honneth: Kampf um Anerkennung/ Fred Dretske: Knowledge and the Flow of Information/ Ruth Milikan: Die Vielfalt der Bedeutung/ Bruce Hoffman: Terrorismus- der unerklärte Krieg/ Misha Glenny: McMafia


    Ist aber alles mehr (oder eher weniger) fürs Studium, für etwas anderes bleibt keine Zeit- ich weiß nicht, ob das zählt.