Beiträge von spooky99

    Hallo Carnie,


    Du sprichst mir aus der Seele. Habe auch noch kein Forum im Internet gefunden, in dem der Umgangston derart barsch ist, oder wo Teilnehmer an den Pranger gestellt werden.


    ich verabschiede mich auch. Die Betreiber hier halten sich selber nicht an die geforderte Nettiquette. Schade, denn der Umfang an Themen ist groß und die Beiträge meist interessant.


    spooky99

    Liebe Verantwortlichen,


    es ist zwar erst das dritte Forum in dem ich gepostet habe, aber dieser Pranger mutet mir doch etwas mittelalterlich an. Der Pranger per se hat schon etwas Menschenverachtendes und ich werde mal recherchieren, wo es so etwas sonst noch gibt. Wenn aber schon Pranger, dann würde mich als naiver Neuling die Vergehen der Angeprangerten doch näher interessieren. Die angegebenen Stichworte könnten frei erfunden sein, oder jegliche Kritik hier unerwünscht. So wäre z.B. ein Link zu dem Ort des Vergehens (den textlichen Ungeheuerlichkeiten) hilfreich um eine Transparenz zu gewährleisten. Und Verständnis für das Anprangern. Da ich all die Angeprangerten und deren Text- bzw. Verhaltenssünden nicht kenne, kann bei mir und sicher auch anderen Neulingen, leicht der Eindruck entstehen, hier herrschten Launigkeit und Willkür.


    Wenn man mir Unverschämtheit vorwirft, so möchte ich doch ganz gerne wissen, welcher Satz, welcher Text dieses Empfinden beim Leser/Leserin ausgelöst hat. So etwas nennt man konstruktive Kritik. Ohne Begründung bleibt die Kritik schlichtweg destruktiv. Schade, denn das PP ist ansonsten gut gemacht und beinhaltet viele interessante Themen.


    Schönes Leben noch


    spooky99

    Hier noch der Link für alle, die englischen Humor lieben und gut bis sehr gut Englisch können


    http://www.youtube.com/watch?v=1SwECTyXaA4


    Viel Spaß - der einzige Film, den ich bestimmt 50 mal gesehen habe und bis zum 20. Mal immer noch Tränen lachen konnte, da so viele sprachliche Feinheiten versteckt sind.

    Edit Dazee: Beitrag verschoben, Klappe die 2te.. Bitte schau doch in den Unterforen, bevor Du postest, um zu schauen ob es nicht woanders besser hinpasst. ;)



    Frechheit,, dann sage doch biotte wenigstens wohin Du den verschoben hast:


    Edit Dazee: Du schreibst doch drin. ;)

    Danke Exodus,


    habe den halben nachmittag tränenlachend hier im Thread "Die beklopptesten Fundstücke im Netz" verbracht und dabei gesehen, wie oft und viel aus anderen Foren oder websites zitiert wurde. Die Forenteilnehmer müssten ja dann auch schon lange eine Abmahnung erhalten haben. Zumal der Zugang zu diesem Forum ja vortrefflich ist. In meinem Blog habe ich mir nur ein paar Sätze rausgegriffen wie " Visualisiere es, fühle es und es wird sein. " oder : " Das Universum benötigt keine Zeit, um Ihre Wünsche zu verwirklichen. Jegliche Verzögerung ist dadurch bedingt, dass sie nur langsam an die Realisierung Ihrer Wünsche glauben, davon wissen und diese fühlen. Die Verzögerung ist die Zeit, die Sie brauchen, bis Sie sich selbst auf die Frequenz Ihrer Wünsche eingestellt haben." .....Alles klar? Naja, und diese Aussagen habe ich dann über ein Jahr probiert und das Ergebnis (Nix passiert, nix realisiert trotz schon immer vorhandener Riesenphantasie und Visualisierungskraft) zynisch zerpflückt. Von wegen: Müsste Pflichtlektüre in jedem Altersheim sein. Harold and Maude for everybody etc.


    Da free-blog.in aber so gut wie nie zu erreichen ist, muss ich mir da wohl keine Sorgen machen.


    Jedenfalls ein Riesenlob für dieses doch echt interessante, wahnsinnig umfangreiche Forum und deren witzige Mitmischer.


    spooky99

    Zu geil, jetzt habe ich fast zwei Stunden für diese acht Seiten gebraucht und lange nicht mehr so lange und viele Tränen gelacht.


    Nieselpriems Einstieg und die Diskussion um das Klo-Fassungsvermögen....herrlich. Das letzte Mal, wo ich so dicke Augenlider durch Tränenlachen bekam, war, als ich bei youtube mir die 3-teilige Persiflage "People like us - pilots" angesehen habe.


    @Nieselprim: Norddeutscher? Secret writer bei der "titanic"? Echt genial :thumbsup: , sicher schreibst Du nicht nur privat.


    spooky99

    Hallo an Alle,


    auch ich rauche, und zwar seit dem ich 14 Jahre alt bin. Davor war ich Leistungsschwimmerin, habe also große Lungen, um all den Rotz zu filtern. Trotzdem geht es mir, außer einer leichten chronischen Bronchitis, körperlich sehr gut und bin immer noch sportlich und fit. Mein Blutdruck ist normal, ich bin schlank und esse dafür sehr selten Fleisch und verzichte auf Butter. Wenn ich tatsächlich mal zum Arzt gehe, wundert der sich über meinen feinen Teint und meine Gesundheit. Das zum Persönlichen.


    Diese Nichtraucherschutzgesetze in Deutschland gehen zu weit, aber das ist typisch für Deutschland. Hier existiert anscheinend die Maxime: Schwarz oder weiß - grau gibt es nicht. Ich habe von 2004 bis 2008 in Spanien gelebt und gearbeitet und schon 2006 wurden dort auch sehr strenge Nichtraucherschutzbestimmungen eingeführt. Man konnte also plötzlich nicht mehr in der Krankenhauskantine rauchen (Im Ernst: Ich sah Menschen, die mit ihrem Galgen (Tropf) nach einer Chemotherapie in der Kantine rauchend und mit einem Glas Rotwein in der Hand an der Bar standen. Auch in allen anderen öffentlichen Gebäuden, im Zug und im Bus war das Rauchen plötzlich verboten. ABER: Den Besitzern gastronomischer Betriebe unter 100 m² blieb es freigestellt zu entscheiden, ob ihr Lokal Nichtraucher, Raucher oder gemischt werden soll. So prangten dann ab 1. Januar 2006 an den Eingängen fast aller Restaurants und Bars das Schild: Rauchen erlaubt. Wer über 100m² Fläche zu bieten hatte, musste einen gesonderten Raucherraum einführen.


    Wenn denn Nichtraucher so gesellig wären, gäbe es in Deutschland sicher schon längst Nichtraucherkneipen. Dass der Qualm Nichtraucher und auch Raucher beim Essen stört - gebongt - kein Problem, Dass man aber Menschen, die in eine Bar oder Kneipe gehen, das Rauchen verbietet, ist absurd. Wenn ich in eine Bar gehe, dann will ich Alkohol trinken und Rauchen. Sonst kann ich ja Tischtennis-spielen gehen oder einen Töpferkurs besuchen. Arbeitnehmerschutz - lächerlich. Dann müsste auch das Autofahren verboten werden, denn der arme Verkehrspolizist, der den Ausfall der Ampel regelt, wird ja während seines Einsatzes total vergiftet! Wer in der Gastronomie arbeitet, raucht entweder meist selber oder sucht sich ein Café als Arbeitsplatz, in dem sich die älteren Damen zum Apfelkuchenessen treffen. Deutschland entwickelt sich leider immer mehr und fast unmerklich zu einer kleinen Diktatur. Nichtraucherschutz ist nur die Spitze des Eisberges. So kann der Staat z.B. auch Arbeitslosen den 400,- Euro-Job auf dem ersten Arbeitsmarkt wegnehmen, um sie in eine Beschäftigungsmaßnahme zu stopfen, in der sie nur 1,50€ die Stunde verdienen, wo sie in derselben Zeit bei ihrem Mini-Job 7,50 die Stunde hätten verdienen können und den Staat zusätzlich noch um 230,- Euro monatlich entlasten! Kein Witz, sondern ökonomischer Irrsinn angesichts der doch so klammen Staatskasse und Demütigung per Dekret. Was in Deutschland so läuft merkt man meist erst wirklich, wenn man mal ein paar Jahre im Ausland gelebt hat. Der Preis für die Grundsicherung ist private Gängelung.


    Aber in den USA soll es ja weit schlimmer sein. In irgendeinem Kaff ist es sogar verboten, in den eigenen vier Wänden zu rauchen. Ein Grund mehr, dieses Land nie zu besuchen.


    Trotzdem rauche ich nur am offenen Fenster, oder Balkon, falls vorhanden. Weil selbst mich als Raucherin der Geruch von kaltem Rauch anekelt.


    So, jetzt drehe ich mir eine und lehne mich aus dem Fenster.


    smoky spooky99 :smokey:

    Mensch, so langsam mache ich mir aber Gedanken. Denn ich habe in einem Blog (free-blog.in - ist aber reines Glücksspiel die Seite aufzurufen - der Server spinnt permanent) ein paar Sätze aus diesen amerikanischen "Wünsch-Dir-was"- Büchern wie "The Secret" und "The law of attraction" zitiert und deren Inhalt dann anhand der Realität ziemlich zerpflückt. Jetzt ist der Jurist gefragt: Wieviele Buchstaben darf ich denn ohne Genehmigung des Autors zitieren?


    Grüße


    spooky99

    Hallo,


    also erstmal gibt es sicher auf dieser Welt nur eine Handvoll Menschen, die das mit der Telekinese beherrschen. Und dann: Wie soll man Telekinese für sich nutzen? Dass einem das Butterbrot in den Mund fliegt, oder sich der Text auf der Tastatur per Gedankenübertragung schreibt? Und für die Umwelt? Wenn jemand in der Lage wäre alles ausgelaufene Öl im Golf von Mexico ins Nichts aufzulösen, hätte er oder sie sich sicher ein gutes Karma geschaffen.


    Grundsätzlich gilt (wenn man daran glaubt oder wohl auch bei Skepsis) : Alles, was Du in die Welt hinausdenkst und alles, was Du anderen wünscht und alles, was Du so tust, kommt irgendwann auf Dich (manchmal auch doppelt und dreifach) zurück. Solange Du keine telekinetischen Fähigkeiten hast (oder reparierst Du durch Gedankenkraft täglich mehrere Uhren?) brauchst Du Dir darüber wirklich keine Sorgen zu machen. Und wenn Du in der Lage sein solltest, dass sich der Abwasch selbst erledigt (ohne Geschirrspüler), oder Du einen Dschinn, einen hilfreichen Hausgeist kreieren kannst, dann melde Dich beim Fernsehen,,,will ich sehen und sicher viele Andere auch.


    Keine Ahnung wo Du was gelesen hast, aber der Sinn dahinter war sicher der: Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.


    Also, wenn das mit der TK mal klappt, dann nur friedlich und nicht zerstörerisch nutzen. Das war wohl damit gemeint, vermute ich.


    Viel Spaß beim Üben, wenn Du so viel Zeit und Energie hast, aber ich würde erstmal mit der Telepathie anfangen und das genau protokollieren. Wozu TK? Um sich selbst und anderen zu zeigen, wie mächtig man doch in Wirklichkeit ist?


    Grüße


    spooky99

    Herr der Finsternis, ich glaube Dir. Also muss ich nur meine Texte und Fotos mit dem entsprechenden UnterText versehen, und ich bin auf der sicheren Seite?


    Auch wenn ich schreibe: Alle Texte und Fotos sind mein geistiges Eigentum - also Finga wäch! (Pfoten wech geht auch) - sonst knallts ?


    Ist ja sowieso eher Zufall, wenn man den Diebstahl im Netz überhaupt mitbekommt.


    Ich bin in dem Buch erst auf Seite 74, da ich parallel noch ein anderes lese, aber ich melde mich, sollte ein weiterer Kommentar aus Paraportal.de dort zitiert werden.


    Apropos Zitate: In Foren zitiert doch auch Jeder Jeden ohne vorherige Einwilligung.


    Liebe Grüße


    spooky99

    Hallo Exodus,


    mir war aber so, als wenn ich in den vergangenen Wochen irgendwo in den Nachrichten über einen Präzendenzfall, den irgendein Oberlandesgericht entschieden hatte, gehört habe. Dort ging es auch um Fotos im Netz, die von Dritten benutzt wurden und der geistige Eigentümer dagegen geklagt und verloren hatte. Eben mit der Begründung, das im Wordwideweb nichts vor Dienstahl geschützt werden kann und der geistige Eigentümer selber dafür sorgen muss (Wasserzeichen, Copyright)


    Finde gerade das aktuelle Urteil nicht, aber hier ein interessanter Text zum Thema Urheberrecht und Fotos:


    http://www.fotocommunity.de/info/Urheberrechtsverletzung


    Also mir ist klar, dass alle meine Texte und Fotos, die ich ins Netz stelle, von anderen benutzt werden können - also eben auch geklaut. Deshalb bin ich da auch eher geizig. :baetsch:


    Hach, ich liebe diese animierten Smileys


    Liebe Grüße


    spooky99

    Ah, Danke für die Aufklärung.


    Das muss der Autor m.E. auch nicht, da Foren und Portale öffentlich und anonym sind und sowieso von der ganzen Welt ohne Erlaubnis gelesen werden können. Es sind hier weder seine Persönlichkeitsrechte (da anonym) noch irgendwelche Vervielfältigungsrechte verletzt. So kann sich ja auch jede/r z.B. meine künstlerisch angehauchten Fotos aus dem Netzt herunterladen und nutzen, wenn ich kein Wasserzeichen oder sonstiges Copyright hinzufüge. Also dann mal lieber den Ball flachhalten. Jede/r der/die in einem Portal postet kann zitiert werden, ohne vorher gefragt zu werden. Und wie sollte das auch gehen, bei Pseudonymen, die gern mal, wie anscheinend in diesem Fall, geändert wurden?


    Liebe Grüße


    spooky 99

    :winks: Hallo,


    wie der Zufall es manchmal so will, wollte ich eigentlich heute nur den neuesten Schaf-Krimi für meine Schwester zum Geburtstag besorgen. Im Buchladen angekommen sprang mir dann aber als erstes das Buch " Warum die Uhr stehenblieb, als Opa starb" von Bernd Harder in mein Sichtfeld. Also besorgte ich mir das auch - 7,95 €, erschwinglicher Preis, erschienen im Knaur-Verlag.


    Auf Seite 13 dann lese ich ..." Etwas ganz Ähnliches lesen wir bei paraportal.de". Mystery Jack wird zitiert, vom 30.05.2007 Eintrag um 18:03 Uhr.


    Nur zur Info. Buch lohnt sich zu lesen. Viele Parallelwelt-Stories aus erster Hand und der Autor ist weder "Ziege" noch "Schaf".


    Meine Schwester ist absolut ungläubig und rational, also eher Ziege, schwärmt aber für Schafe in jeder Form.


    Grüße


    spooky99

    Danke kleine Hexe und Carnie für die Antworten,


    echt krass - mit Hotlines habe ich keine Erfahrung und da ist es doch auch viel offensichtlicher, dass Betrug am Werk ist. Aber einem Buch unterstellt man schon eher Seriosität. Umso schlimmer, dass so viele Bücher von amerikanischen Autoren auf dem Markt sind, die in erster Linie auch nur ihren Kontostand im Auge haben, aber nicht die seelische Ausgeglichenheit ihrer Leser.


    Pierre Frankh ist auch so ein Spezi, obwohl sein Buch "Das Gesetz der Resonanz" noch ganz einleuchtend ist, weil es sich an den neuesten Erkenntnissen der Quantentheorie orientiert. Ich tendiere sowieso eher zur Mystik als zur Magie. Also beobachten, was passiert und auf Synchronizität achten. Ein gutes Buch, wie ich finde, ist: "Die Sprache des Zufalls" von Carel Bernd Nossak. Dem kann man nun absolut keinen Esoterikerschmus unterstellen, da Absolvent der Hochschule für Wirtschaft und Politik und sehr bodenständig.


    Also, kleine Hexe, Du meinst, man muss etwas nur mit Herz und Blut wünschen, dann passiert es? Ist es nicht eher so, dass man, wenn man etwas mit Herz und Blut wünscht, verzweifelt wirkt und eher das Gegenteil von dem anzieht, das man wünscht? Ist Wünschen und dann den Wunsch loslassen und ihn quasi vergessen nicht viel effektiver? Gerade im zwischenmenschlichen Bereich ist mir aufgefallen, dass die Menschen viel eher an einem interessiert sind, wenn man eher uninteressiert scheint.


    Laufen die Dinge (Menschen) nicht eher von mir weg, wenn ich ihnen nachlaufe ( zu sehr wünsche)? Meine Erfahrung scheint dieses Paradoxon zu bestätigen. :denk:


    Liebe Grüße


    spooky99

    Hallo an die Runde hier,


    sicher gibt es unter Euch auch ganz viele, die Sehnsüchte und Wünsche haben und sich "Hilfe" durch so pseudowissenschaftliche Bücher wie "The secret" und "The law of attraction" oder Bärbel Mohrs "Bestellungen beim Universum" holen wollten.


    Mich würde mal interessieren, ob es jemandem hier durch Anwendung der beschriebenen Methoden gelungen ist (der Weg ist das Ziel, haha) seine Wünsche zu realisieren. Mich dünkt nämlich, dass ich meine Fähigkeiten dahingehend irgendwie verloren habe. Noch vor 20 Jahren war es mir ein Leichtes, durch Visualisieren z.B. die richtige Mietwohnung zu bekommen, auch wenn ich als Arbeitslose schlechte Karten hatte. Ich stellte mir vor dem Einschlafen einfach vor, wie ich die Wände streiche und wo ich meine Möbel platziere. Und ich bekam, wie durch ein Wunder, immer die Wohnung, die ich wollte. Oder konnte ich einfach vorab spüren, dass diese Wohnung meine wird?


    Nach intensivem Studium von "The law of attraction" muss ich aber leider echte Zweifel anmelden. Denn dort wird gesagt, dass man, ganz egal wo und in welchem Zustand man sich befindet, das Gewünschte nur visualisieren und fühlen muss und dann wird es sein. Wenn dem denn tatsächlich so wäre, und Gesetzesmäßigkeiten gelten für Alle, dann wäre das ja Pflichtlektüre für jedes Altersheim. Eine 80-jährige bettlägerige Dame bräuchte nur zu visualisieren, von einem knackigen 30-jährigen begehrt zu werden, und es wird sein.


    Also ich bin noch knackig und sehr attraktiv und weit weg von 80, und habe über ein Jahr regelmäßig visualisiert und dennoch ist nichts passiert. Das Schlimme an solchen Büchern ist m.E., dass sie dem Leser die Schuld geben, wenn die Realisierung des Wunsches auf sich warten lässt. Dann heißt es z.B. :" Das Universum benötigt keine Zeit, um Ihre Träume zu verwirklichen. Jegliche Verzögerung ist dadurch bedingt, dass Sie nur langsam an die Realisierung Ihrer Wünsche glauben, davon wissen und diese fühlen.. Die Verzögerung ist die Zeit, die Sie brauchen, bis Sie sich selbst auf die Frequenz Ihrer Wünsche eingestellt haben."


    Dieses unglaubliche Statement unterstellt z.B. über 6 Millionen Juden, dass sie einfach nur nicht genügend gewünscht haben, den Holocaust zu überleben. Es verhöhnt alle Arbeitslosen und Alle, die immer noch auf die Realisierung ihrer Wünsche warten. Solche Bücher finde ich extrem problematisch, auch, weil man sich selber die Schuld zuschreibt, wenn es nicht klappt.


    Also ich persönlich bevorzuge da eher den Weg der Absichtslosigkeit oder um Laotse zu zitieren: "Im Nichtstun bleibt nichts ungetan" - oder, noch besser: " Demnach enthüllt sich dem erwartungslosen Blick stets der Beweggrund - dem erwartungsvollen Blick aber, enthüllt sich stets die Begrenzung."


    Welche Erfahrungen habt Ihr?


    Grüße aus Berlin


    spooky99 :sauger:

    Hallo Zensur,


    Du meinst also in dem Sinne wie "Die Wege des Herrn sind unergründlich" ? Stimmt, der Satz "Der Weg ist das Ziel" könnte auch heißen: Gib Dich (Gott, dem Universum, der unergründlichen Energie und Information - oder wie immer man "ES" nennen will) absolut hin und Du wirst staunen, welcher Weg Dir bestimmt ist.


    Das I-Ging sagt ja beim Zeichen 43 (Der Durchbruch) Neun auf Viertem Platz auch Ähnliches:


    " An den Oberschenkeln ist keine Haut,


    und das Gehen fällt schwer,


    Ließe man sich führen wie ein Schaf,


    so würde die Reue schwinden.


    Wenn man aber diese Worte hört,


    so wird man sie nicht glauben."


    Hingabe und Vertrauen in den Weg wünsche ich Euch allen. Mir auch. :pope: :nudelholz:

    Hallo,


    wirklich sehr interessante Themen hier manchmal. Auch wenn schon fast alles zum Thema Mut hier gepostet wurde, möchte ich auch noch meinen Senf dazugeben.


    Mut ist m.E. die Kehrseite von Angst. Nur wenn jemand Angst hat etwas zu tun, braucht er Mut, um es zu tun. Wenn einer mit Flugangst, ohne ein Beruhigungsmittel zu nehmen, in den Flieger einsteigt, ist er mutig. Sein Sitznachbar hingegen, für den Fliegen gar keine Bedrohung darstellt, ist nicht mutig.


    Mut heißt auch, entgegen allen Konventionen und Traditionen zu leben und sich um die Gedanken und Bemerkungen der Anderen nicht zu scheren. Es erfordert z.B. keinerlei Mut für einen 60-jährigen Mann, sich eine 25-jährige Frau als Lebenspartnerin zu wählen - hingegen ist ein 30-jähriger Mann, der eine Beziehung mit einer attraktiven 50-jährigen lebt, sehr mutig, denn er wird mehrfach Hohn und Spott ausgesetzt sein. Auch die betroffene Frau braucht in dieser Konstellation Mut, denn sie trumpft gegen die allgemein vorherrschende Meinung auf, dass Frauen ab 40 gefälligst unsichtbare und asexuelle Wesen zu sein haben.


    Wer keine Angst hat, braucht auch keinen Mut. Ich war nicht mutig, als ich über den Atlantik gesegelt bin, da ich keine Angst davor hatte. Meine Freunde und Bekannten allerdings meinten alle, ich sei doch supermutig, weil die Vorstellung, tagelang nur Wasser zu sehen für sie angsteinflößend war. Alles relativ.


    Mut = Überwindung der Angst durch Handlungen, die der Angst diametral entgegenstehen. Ein mutiger Mensch schert sich weniger um die Meinung anderer Menschen und ist besser in der Lage, mit seinen Ängsten umzugehen, als jemand, der sich seinen Ängsten ergibt, und damit schon verloren ist. Denke auch, dass man Mut nicht lernen kann, sondern dass er eine Charaktereigenschaft ist, die sich bestenfalls im Laufe des Lebens verfestigt. Allerdings werden ältere Menschen, wenn sie merken, dass die körperlichen Kräfte nachlassen, plötzlich immer ängstlicher. Folglich müsste Mut auch mit körperlicher Fitness korrelieren. Spannendes Thema.


    Liebe Grüße


    spooky 99



    Interessant wäre noch die Frage inwieweit Mut und Tapferkeit zusammenhängen. Ich brauche für die Tapferkeit keinen Mut (z.B. eine schwere Krankheit tapfer, heißt ohne zu jammern und zu klagen durchzustehen) aber geht Mut ohne Tapferkeit? Wenn ich meine Angst überwinde und mutig etwas tue, dann scheitere und mich dann nach dem Scheitern Jammern und Klagen hingebe, ist der Mut verloren, weil keine Tapferkeit besteht, das Scheitern zu verarbeiten. Wer mutig ist, ist automatisch auch tapfer? Und wer tapfer ist, ist nicht automatisch auch mutig? Was meint ihr?

    Edit Zensur: Beiträge zusammen gefügt.

    Hallo,


    für mich macht der Satz "Der Weg war das Ziel" wesentlich mehr Sinn. Denn der Weg zum Ziel kann (außer für Hellseher) leider erst im Nachhinein bewertet werden. Beim Ziel anzukommen, macht immer glücklich, sonst hätte man sich dieses Ziel ja nicht gesetzt. Meist ist man, am Ziel angekommen, dann geschlaucht, aber nicht, weil das Ziel nicht mehr so verlockend ist, weil man es erreicht hat, sondern vielmehr, weil der Weg dorthin so lange oder so mühselig war.


    Dieser Satz beinhaltet m.E. sogar eine kleine Mahnung: Man sollte sich nicht zu sehr auf sein Ziel fixieren und dabei alles andere außer Acht lassen, sondern offenen Auges und Herzens auf diesem Weg zum Ziel das Leben genießen und sich nicht beirren lassen. Auch wenn alles danach aussieht, dass man sein Ziel nicht erreichen wird. Wenn man dann sein Ziel erreicht hat, kann man rückblickend über den Weg staunen und oft hört man dann so Sätze wie: "...weißt Du noch, wie wir uns damals kennengelernt haben?" oder "......wie wir zu diesem Haus/Auto/Job gekommen sind?" Der Weg oder das Tao ist oft rätselhaft und macht das Leben erst interessant. Auf dem Weg zum Ziel lernt man sich selbst noch besser kennen und manchmal muss man sein Ziel auch loslassen, um es dann völlig überraschend doch noch zu erreichen. Ist schon eine spannende Sache mit dem Weg zum Ziel.


    Schönen Sonntag noch


    spooky99