Beiträge von Feelgood

    Hallo,


    Kernphysiker leben in einer mathematisch-abstrakten Welt die Normalsterbliche beim besten Willen nicht begreifen können.
    Diese Welt ist nicht drei- oder vierdimensional, sondern da werden locker bis zu 12 oder mehr Dimensionen als mathematisches Gebilde in einer kryptischen Formelsprache definiert und mit wiederum anderen ebenso abstrakten Formeln "bewiesen" oder zumindest als "möglich" dargestellt werden.


    Ich habe George Greenstein´s "Der gefroene Stern" gelesen und halbwegs verstanden, das Nachfolgewerk "Die zweite Sonne" wurde dann langsam zu abstrakt, und Steven Hawkings "Eine kurze Geschichte der Zeit" war in weiten Teilen jenseits meiner Vorstellungskraft.
    Singularität und die Vorstellung das Materie nichts anderes ist als "geronnene Energie" ist, das kann man sich ja noch halbwegs vorstellen, aber die "Quantemechanik", die "Heisenbergsche Unschärferelation", das Zwitterdasein von Photonen die sowohl elektromagnetische als auch Teilcheneigenschaften verbinden entzeiht sich dem menschlichen Vorstellungsvermögen.


    Was ich von den Versuchen mit "Teilchenbeschleunigern", Nebelkammern und Co. verstanden habe, ist das die Kernphysiker sich da einen ganz eigenen "Zoo" aus exotischen Teilchen zusammengestellt haben, die aufgrund ihrer höchstens Nanosekunden währenden WExistenz in meisten Fällen gar nicht real sondern nur über "Umwege" per Mathematik nachgewiesen werden können.


    Meine ehrliche Meinung zum CERN und seinen "kleinen Kollegen":


    Welchen praktischen Nutzen soll es bringen, wenn durch eine viele Milliarden teure Anlage, sie den Energieverbrauch einer ganzen Stadt hat und Millionen an Unterhalt pro Monat kostet, in einer den meisten Menschen völlig unverständlichen Mathematk "bewiesen" werden kann das es so etwas wie Hadrionen und Barionen geben könnte.
    Und das man jetzt Vermuteungen anstellen kann, was zwei Milliarstel Sekunden nach dem Urknall passiert sein "müsste".
    Weder eine praktisch nutzbare "Zeitmaschine" noch ein lichtschnelles Raumschiff liessen sich dadurch entwickeln, da wir was deren Material angeht immer noch auf das angewiesen sind was uns zur Verfügung steht.
    Aber ich weiss das man mit diese verplemperten Milliarden ein weitaus sinnvoller hätte nutzen können, indem man hundertausenden Kindern Hunger, Elend und Krankheiten hätte ersparen können.


    So geilen sich da nur ein paar abgehobene Mathe-Freaks an den nicht real greifbaren Ergebnissen auf.


    Gruß


    Feelgood

    Hallo,


    na ja, soooo einfach wie das oft dargestellt wird ist esauch wieder nicht in die "Legion" aufgenommen zu werden.
    Seit dem Zusammenbruch des Ostblocks haben die dort viel mehr Bewerber als zu besetzende Stellen.
    Besonders ehemalige Elitesoldaten aus den ehemaligen GUS-Staaten die im harten postkommunistischen Alltag nicht zurechtkommen stehen dort immer noch Schlange.
    Die Legende das sich verbrecher dort einfach so eine neue Existenz aufbauen können, stimmt im Zeitalter der internationalen Computerfahndung auch nicht mehr.


    Also wer sich heute als Legionär bewerben möchte, von dem wird derzeit erwartet das er neben absoluter körperlicher Fitness auch einigermaßen fliessend französisch spricht und einen halbwegs "sauberen Lebenswandel" vorzuweisen hat.
    Auch "Spezialkenntnisse" , sei es im handwerklichen , sprachlichen oder gar im EDV-Bereich, werden gern gesehen.
    Die Legionäre kämpfen nämlich längst mit High-Tech-Waffen deren Bedienung mehr Grips als Marschieren, Schiessen und Nahkampf erfordert .


    Wer sich für einen Laufbahn bei der "legion" entscheidet, dem sollte klar sein das man dort weder reichtümer noch einen regulären Rentenanspruch erwirbt.
    Nach der Dienstzeit muss man sehen wei man seinen Lebensunterhalt verdient, daher landen viele ehemalige Legionäre im Sicherheitsdienst oder werden Leibwächter mehr oder weniger zwielichtiger Personen. (Speziell in Russland werden russischstämmige Ex-Legionäre gerne genommen )


    Die längerdienenden Portepeeunteroffiziere und Offiziere erhalten nach dem Dienstende nur eine sehr bescheidene Pension, werden aber auf Wunsch in staatlichen Einrichtungen bis zum Tod alimentiert und versorgt.
    Eine Familie haben nämlich die Wenigsten.


    So, wer immer noch Interesse hat, für den habe ich folgenden Tipp um Legionär zu werden:
    Fahrt nach paris, steigt dort in die Metro Richtung Vincennes (das ist ein Stadtteil im äussersten Osten von Paris) und geht zu Fuss die ungefähr 400 Meter Richtung Schloss (ist ausgeschildert).
    Um ins Schloss (lohnt sich zu besichtigen ) zu gelangen müsst Ihr über sozusagen den Kasernenhof des dort stationierten französischen Militärs.
    Und just auf dem Gelände ist auch ein Rekrutierungsbüro der Legion bei dem Ihr Euer Anliegen vortragen könnt.


    Ein abenteurliches Leben mit Kampf und heldntod würde ich aber heute nicht mehr erwarten.
    Eher ein knochenharter Routinedient der sich faktisch nur wenig von einer permanenten Kampfschwimmer-Ausbildung bei der deutschen Navy unterscheidet.


    Meine Quelle ?
    Ein Schwarzafrikaner aus Niger, der den Dienst bei der Legion der zwangsabschiebung in sein Heimatland vorgezogen hat und heute bei uns als Schmiedehelfer arbeitet.
    Viel redet der nicht über sein "Vorleben", aber zum "alten, grauen Esel", dessen Job es ist sich immer etwas einfallen zu lassen wie man diese Knochenarbeit humaner gestalten kann, hat er schon ein wenig Vertrauen.
    Nicht zuletzt weil ich der einzige "Kopfgesteuerte" bin der ein wenig französisch spricht und sich regelmäßig beim "Fußvolk" blicken lässt.


    Gruß


    Feelgood

    Hallo,


    ich bin ja schon über 50, da hat man schon etliche Déjà-vu-Erlebnisse hinter sich.
    Und davon gibt es etliche verschiedene Varianten, z.b. Orts-, Ereignis-, Situations- oder Personenbezogen.


    Wenn "Black-Devotion" die Welt manchmal "unwirlich" vorkommt, so liegt das halt daran das sich jeder im Hirn die Welt zusammenbaut die er sehen will.
    Schon wenn man morgens zur Arbeit fährt nimmt man dies ja sehr unterschiedlich war, je nachdem wie man gerade so "drauf" ist.
    Ergo betrachten 2 Leute die nebeneinander stehen dieselbe Szene völlig unterschiedlich, schon aleine weil jeder andere Prioritäten hat was wichtig, interessant oder nebensächlich ist.
    Beispiel Schuhgeschäfte, denn kein Mann wird es jemals nachvollziehen können, wieso Frauen beim Anblick von Unmengen eindeutig absolut unbequemer Schuhe derart in Verzückung geraten können.


    Aber zurück zum Déjà-vu.
    Wie oben schon erwähnt, varieren sowohl die Art als auch die Intensität dieser Erlebnisse, auch Mischformen und verschiedene Kombinationen kommen vor.


    Am häufigsten sind das Orts-Déjà-vu.
    Ich denke mal jeder war schon mal das allererste Mal an einem fremden Ort und war dann überrascht:
    "Hey, das kenne ich doch . Hier war ich doch schon mal !"
    Ich denke mal diese Art Déjà-vu noch am einfachsten zu erklären ist.
    Natürlich war man noch nie da, aber möglicherweise hat man schon unbewußt Fotos, einen Film oder ein bildhaft geschriebenes Buch davon zu Gesicht bekommen.
    Oder es sieht dort genauso aus wie man es sich vorab vorgestellt hat, oder man war scho mal an einem sehr ähnlichen Ort.


    Ein Ereignis- Déjà-vu scheit vom Lebensalter abzuhängen.
    Man kommt ja im Laufe eines Lebens immer wieder in ähnliche Situationen, sowohl in der Realität als es auch unbewußt, zum Beispiel im Traum.
    Speziell wenn man sich daran nicht mehr so recht erinnern kann, kommt dann schon mal das "Hopla-das-kennen-wir-doch-schon-Gefühl".


    Bei dem Situations-Déjà-vu gilt dasselbe wie für die Ereignis-Vriante, nur das man dann nicht der passiv Reagierende sondern der in die Handlung eingebundene Agierende ist.


    Ein Personen-Déjà-vu ist ebenfalls recht häufig.
    Ich habe beruflich immer mit sehr vielen neuen Geshäftspartnern zu tun, und mir da meine eigene Theorie entwickelt.
    Natürlich ist jeder Mensch individuell, aber es gibt erstaunlich wenige "Grundmodelle" nach denen man die Mitbürger "katalogisieren" kann.
    Diese "einordnen in Schubladen" nach dem "äusseren Grundmuster" ist anscheinend eine Schutzfunktion des Hirns um einen "Overflow der körpereigenen Festplatte" zu verhindern.
    Und wahrscheinlich auch der Grund dafür warum nicht die schönen Stars dauerhaft im Gedächnis haften bleiben, sondern diejenigen mit "Wiedererkennungswert".
    Weil Originale nämlich im Gedächnis haften bleiben, einen von vielen Kopien aber in der entsprechenden "Schublade" verschwindet.
    Trifft man auf einen Typus aus dem internen "Katalog", dann registriert man halt ledglich :
    "Der/die sieht fast so aus wie X, Y und Z. "
    Abgehakt !
    Trifft man dagegen auf jemanden der NICHT in irgendeiner der Schubladen abgelegt wurde, dann fällt natürlich eine frappierende Ähnlichkeit mit "Originalen" die einen schon einmal beeindruckt haben (egal ob real, im Traum oder in den Medien) dem Unterbewußtsein extrem auf.
    Und schon hat man das personenbezogene Déjà-vu :
    "Den/die kenne ich doch, oder bin ich schon einaml begegnet !"


    Ich denke mal, so nüchtern betrachte lassen sich 90 Prozent der Déjà-vu-Erlebmisse logisch erklären.
    Ob es für die restlichen 10 Prozent eine Erklärung wie "Seelenwanderung", Wiedergeburt oder "das zweite Gesicht" gibt, werden wir whl nie erfahren.


    Gruß


    Feelgood

    Hallo,


    auch auf die Gefahr hin mich hier bei einigen unbeliebt zu machen, für mich sind 90 Prozent von dem was zum Beispiel im WDR4 an Schlagergeplärre gedudelt wird nur akustische Brechmittel.
    Die "Musik" ist sowieso immer derselbe Discofox-Abklatsch , die "Texte" werden anscheinend per Zufallsgenerator aus einem Fundus aus maximal 20 Herzschmerz-Standardsätzen immer neu zusammengewürfelt.
    Einfach grausam.
    Dabei ist Deutsch doch eine Sprache die jemanden der richtig damit umgehen kann weitaus mehr poetische Ausdrucksmöglichkeiten bietet als z.B. Englisch.
    Es gibt durchaus gute deutsche Texte, sei es von Ich+Ich, Söhne Mannheims, Peter Fox, Unheilig und andere.
    Und schon früher haben Könner wie Reinhard Mey, Stefan Waggershausen, City, Groenemeyer und andere gezeigt welche feinen Nuancen unsere oft verkannte Sprache bietet.
    Also, warum um Himmels Willen, immer wieder dasselbe hirn- und sinnlose Schlagergewinsel ?


    LG


    Feelgood

    Hallo,


    wie uns das fehlgeschlagenen Experiment mit der "autarken Biosphäre" vor einigen Jahren eindrucksvoll gezeigt hat, kann man einfach kein völlig autarkes System erschaffen.


    Ich bin zwar nur ein kleiner Konstrukteur, der vollauf damit beschäftigt ist den täglichen Betrieb in unserer Firma aufrechtzuerhalten und "nebenbei" die erforderlichen Umbauten, Vorrichtungen, Betriebsmittel zu konstruieren hat, aber vielleiht weiss ich deshalb besser als die meisten anderen das man unmöglich alle Eventualitäten vorraussehen und berücksichtigen kann.


    Meine Wehrdienstzeit habe ich übrigens bei eine relativ großen schwimmenden Einheit der Marine abgeleistet, und obwohl da ja wirklich ALLES (auch die scheinbar unwichtigen Dinge) bis auf das I-Tüpfelchen durchgeplant waren, gab es auf auf JEDER Fahrt trotz sorgsam überwachter PME (planmäßige Materialerhaltung = Wartunsplan) und gut bestückten Ersatzteil-Hellegat, immer irgendwelche Ausfälle.


    Und wenn das schon auf einem einwöchigen Törn so ist, wie soll das über Jahrzehnte oder Jahrhunderte funktionieren.
    Hier auf der Erde haben wir immer die Möglichkeit irgendwie auf unvorhergesehene Störungen zu reagieren, zudem entwickelrt sich die Technik rasant weter.
    Auf einem Generationenschiff kann man aber nun einmal nicht mal eben "eindocken" um verschlissene oder anderweitig defekte Aggregate auszutauschen oder zu modernisieren.
    Der technische Fortschritt steht mangels Möglichkeiten notgedrungen still, das Material altert.


    Und da Stagnation IMMER auch Rückentwicklung bedeutet , würde die 30ste Generation bereits völlig ahnungslos am Ziel ankommen.
    Experten schätzen das ohne Fortschritt das Wissen der Menscheit pro Jahr um 2 Prozent schwinden würde, was zudem eine logarithmische Reihe ist.


    Zudem weiss ja auch niemand was einen eigentlich am Ziel erwartet, was die Stimmung an Bord wohl über Jahrzehnte oder Jahrhunderte wohl nicht besonders stabilisieren würde.
    Wie müssen sich denn die eingepferchten Generationen fühlen, wenn sie genau wissen das Ziel niemal zu Gesicht zu bekommen, und im Nirgendwo sterben zu müssen ohne jemals zu erfahren ob die Mission erfolgreich war ?


    Den Material- und Energieaufwand lassen wir als technisches (und daher möglicherweise lösbares) Problem mal ganz außen vor, die Kosten sowieso.


    Ich würde deshalb ein anderes System als eher realisierbar favoritisieren.
    Nämlich die Möglichkeit in einem relativ kleinen Raumschiff die freiwilligen Passagiere entweder einzufrieren, falls man eines Tages in der Lage sein sollte die auch wieder zum Leben zu erwecken, oder eben tiefgefrorene befruchtete Eizellen in künstlichen Gebärmuttern loszuschicken.
    20 Jahre vor der Ankunft könnte man diese auftauen und von der Schiffstechnik "großziehen" lassen.


    Technisch gesehen wäre das bedeutend einfacher, und ein "mentales Problem" (nämlich ohne Eltern von Robotern aufgezogen zu werden) hätte nur eine einzige Generation.
    Sollte das Raumschiff vorzeitig zerstört werden oder ein technischer Defekt auftreten, dann wäre das den eingefrorenen Eizellen wahrscheimlich völlig egal.


    Das ist meine Meinung zu dem Thema.


    Gruß


    Feelgood

    ]Zitat von »Feelgood« Egal wo ich bin und was ich auch mache , irgendwie habe ich immer das bisweilen zweifelhafte "Glück" zum "Sprecher auserkoren" zu werden obwohl ich mich da keineswegs darum "reisse". Die Fähigkeit, ganze Romane mit viel Hui und wenig Aussage verfassen zu können, ist halt sehr beliebt in der Politik. Viel bekannte Fakten und ein wenig merkwürdige Eigeninterpretation, und in der Mitte lässt du durchblicken, dass du die 68er-Bewegung gutheisst.
    Irgendwie wirkt dieses ganze Hippiezeug immer gleich auf mich - sterbt, böse Imperialistenschweine, freie Liebe, komische Musik, bunte Lichter, worum gings am Anfang nochmal?
    Auch diese konstante Lobbyismusfeindlichkeit stört mich. Die Lobby steht immerhin für freie Wirtschaft (bedenkt die Alternative), und dass sie die Blödheit mancher Politiker ausnutzt, kann man ihr ja nicht vorwerfen. Wer ist denn schuld; der Bestecher, oder der der sich bestechen lässt?


    Echt toll was so manche Leute sich selbst einreden aus Äusserungen herauslesen zu können.


    Nur zur Info:


    Ich war 1968 schon lange genug auf der Welt um mir ein Urteil darüber erlauben zu können.
    Mit einer "Hippie-Bewegung" wie in den USA hatte die deutsche APO nicht gerade viel gemeinsam.
    Diese von dem damals schon wieder braune Tendenzen zeigenden Spiessbürgertum mit in die Studentenbewegung zusammengeworfene Kommunen- und Gammlerkultur, hatte die Studentenbewegung ausser den langen Haaren und die Ablehnung des Vietnamkrieges nicht viel gemeinsam.
    Ersteren ging es um Sex, Drugs und Easy-Living , letzteren um Politik.


    Wer das damalige verlogenene Spiessbürgertum nicht selbst miterlebt hat, der kann da überhaupt nicht mitreden.
    Ich habe selber miterlebt das meine Lehrer, zum großen Teil entnazifizierte Mitläufer, schon wieder begannen angesichts der während der "ersten großen Koalition" faktisch abgeschafften Opposition den "großdeutschen Traum" zu verherrlichen.
    Und selbst bei den Pfadfindern hörte man wieder Beifall der Erwachsenen wenn Liedgut aus der "guten alten Zeit" gesungen wurde.
    Das Schlimme daran, die Alierten dudeten das sogar, denn so war anscheinend gewährleistet das Deutschland nicht nach links abdriftet.


    Dumm nur das die Nachkriegsgeneration das Spielchen durchschaut hatte, und sich nicht länger für blöd verkaufen und den Mund verbieten liess.


    Also bevor man unqualifizierte Äusserungen über die 68er-Bewegung loslässt, sollte man sich lieber mal bei denen informieren die diese Zeit selbst miterlebt haben.
    Was in de Schulbüchern dazu steht, ist fein säuberlich so zusammengestellt worden das der Staat als "Guter" und die "Aufrührer" als "Böse" erscheinen müssen.
    Ich denke mal dass das überharte Vorgehen der Polizei gegen die Demonstranten in Stuttgart ein "Exempel" statuieren sollte, mit denen der Bevölkerung von Aanfang an klar gemacht werden sollte das man besser das Maul halten und kuschen sollte.
    Eine neue Bürgerbewegung ist "unerwünscht", wie unsere Kanzlerin, die sich mittlerweile schon genauso selbstherrlich und herrisch verhält wie früher die Staatsratsvorsitzenden in der DDR, unmißverständlich klar machem möchte.
    Als ich letzte Woche gelesen hatte das Innenminister de Maiziere allen Ernstes fordert die Bürger bei den Genehmigungsverfahren für künftige Großprojekte einfach auszuschliessen, da fragte ich mich:


    Hallo ?
    WER hat eigentlich bei der Wiedervereinigung WEN "geschluckt " ?
    Politik GEGEN die eigenen Bürger hatten wir doch schon mal in Deutschland.
    Im Westen 1968, im Osten bis 1989.


    1968 war ich zu jung um auf die Strasse zu gehen, diesmal bin ich dabei.


    Es ist schlimm genug wenn Politiker nur an ihren eigen Vorteil denken und das Volk vergessen, aber das Schlimmste ist ja wohl wenn die Politik GEGEN dein Willen ihrer eigenen Wähler handelt.
    Das begann mit der EURO-Einführung wo ein gewisser Herr Kohl großschnäuzig verkündete:
    " In einer solchen elementaren Frage ist das Volk nicht kompetent genug um darüber abstimmen zu dürfen !"


    und ist mit der vom Volk abgelehnten Laufzeitverlängerung für AKW´s und dem dem "Euro-Rettungsschirm" der uns allen noch sehr teuer zustehen kommen wird noch lange nicht am Ende.


    Einen schönen Sonntag


    Feelgood

    Hallo,


    meiner Meinung nach hat jede Demokratie ein mehr oder weniger kurzes "Verfallsdatum".


    Nehmen wir mal Deutschland als Paradebeispiel.


    Die erste Revolution 1848 war zum Scheitern verurteilt, weil damals eben noch das Kleinstaatendenken in Köpfen verwurzelt war, und vor allem weil die Demokratie mangels geeigneter Medien nicht bei der breiten Bevölkerung ankam.


    1918 sah die Welt da schon ganz anders aus.
    In der nachfolgenden Weimarer Republik war man an sich auf dem richtigen Weg, die Menschen waren damals politisch sehr interessiert und für jede "Fasson" fand sich eine "passende" Partei.


    Auch wenn diese "Multiparteien-Demokratie" heute von den "Volksparteien" als "Irrweg" verdammt wird, und für Hitlers "Machtergreifung" verantwortlich gemacht wird, so ist das nur ein Lüge um die eigenen Pfründe zu sichern und zu verhindern das sich neue Parteien erfolgreich entwickeln können.
    In etlichen anderen Demokratien funktioniert diese "altertümliche Art " der Demokratie nämlich schon zu, Teil jahrhundertelang sehr erfolgreich, z.B. in der Schweiz oder in den skandinavischen Ländern.
    Natürlich ist das Regieren nicht einfach wenn man stets versuchen muss im Parlament auch die kleinen Parteien auf seine Seite zu bringen, da ist das Durchbringen von Gesetzen bedeutend schwieriger.
    Aber die Quantität von Gesetzen ist in der Regel konträr zu deren Qualität, wie unsere derzeitige, unausgegorene Gesetzgebung ,die immer wieder vom Verfassungsgericht "gekippt" wird oder nach kurzer Zeit "nachgebessert" werden muss, eindeutig beweist.


    Wie gesagt, im Gegensatz zur keineswegs uneigennützigen Geschichtsschreibung in den offiziellen Lehrbüchern, in denen durch geschicktes Weglassen von Tatsachen suggeriert wird das die Weimarer Republik "schwach, zerstritten und unfähig" war, und somit quasi "zwangsläufig" dem Nationalsozialismus den Weg ebnete, bin ich da völlig anderer Meinung.


    Hitler war kein "unvermeidbares Produkt" eines aufgrund "technischer Mängel" gescheiterten Demokratiesystems, sondern hat sich ganz klassisch an die Macht "geputscht" indem er eine gutgläubige Splitterpartei über den Tisch gezogen hat und so die in Wirklichkeit verlorene Wahl zu seinen Gunsten manipuliert hatte.
    Mal abgesehen davon das ich davon ausgehe das die heutigen , großkotzigen selbsternannten "Volksparteien" unter den damaligen Umständen (Versailler Vertrag, Weltwirtschaftskrise) w ahrscheilich nicht einmal die 20er-Jahre überstanden hätten.


    Wie gesagt, das ist meine Meinung und meine Auffassung einer echten Demokratie, in der ECHTE Mehrheiten gefunden werden müssen, und nicht nur ein "Schaukämpfe für das Stimmvieh" im Bundestag ( und zunehmend in den mehr oder weniger seriösen Medien) veranstaltet werden, obwohl vorher schon längst feststeht das die angeblichen Volksvertreter nach Parteibuch und nicht nach dem eigenen Gewissen (und schon gar nicht nach den Interessen des eigenen Wahlkreises) abstimmen werden.
    Wie kann es sonst sein das zei Drittel der Bundesbürger GEGEN den Afghanistaneinsatz sind, im Bundestag aber permanent zwei Drittel der angeblichen Volksvertreter immer wieder FÜR eine weitere Verlängerung dieses völlig sinnlosen Einsatz votieren.


    Dabei ist doch längst klar das dieser Einsatz für die Bevölkerung GAR NICHTS gebracht hat, das kriminelle Ausbeuterregime Karsais und die Gewinne der Drogenbarone gsichert und der Einfluss der Taliban gestärkt wird.
    Mal abgesehen von einem "Shooting-Star" von Verteidigungsminister, der von der Springerpresse bereits als "Retter Deutschlands" hochgejubelt und wird, und achscheinend schon als nächster Kanzler "feststeht".
    Meiner Meinung nach mißbraucht der Bursche die Bundeswehr nur dazu um sich mittels der durch Politnieten frustrierten Medien ein Image als "Macher" zusammenzubasteln, ansonsten sind ihm die Soldaten sch..egal.
    Wenn Angie den ehemaligen "Wirtschaftsminister" (der der "Mutti" einfach zu gefährlich wurde) nicht zum Verteidigungsminister sondern zum Verbraucherminister "degradiert" hätte. dann würde der heute genauso "markiert-naßforsch" gegen die Futtermittelhändler vozugehen glauben machen wollen, und sich zum "Retter des Verbrauchers" aufzuschwingen.
    Wenn der Kerl so "toll" ist wie ersich selbt darstellen lässt, warum ist er dann Politiker geworden und sitzt nicht längst im Aufsichtsrat eines Weltkonzernes und scheffelt Millionen ?


    Na ja , jetzt bin ich wieder abgeschweift, obwohl das ja eigenlich das sein dürfte was der Themenstarter damit meinte, wenn er fragt:


    "Fühlt Ihr Euch von der Politik vertreten ? "


    Wenn ich mir die jetzige parlamentarische Demokratie in Deutschland so betrachte, so sehe ich da meine "Theorie von der begrenzten Haltbarkeit" nur bestätigt.
    Nach dem Krieg standen die Allierten ja vor dem Problem eine möglichst "unbelastete" Regierung in Deutschland zu installieren.
    Nur woher sollte man die ganzen Oppositionellen herbekommen, denn die wirklich fähigen Köpfe hatten das Terrorregime gar nicht überlebt.
    Also holte man sich als "Notlösung" unbelastete, alte Leute aus der Weimarer Zeit (wie z.B. Adenauer, Kurt Schumacher etc.) oder Leute die die Nazis nicht als "Bedrohung" empfanden (wie z.B. Lübke)
    zusammen und plazierten die so geschickt in den kümmerlichen Relikten der Parteienlandschaft aus der Zeitb Vor dem dritten Reich, das die "unteren Positionen " relativ gefahrlos mit ehemaligen ,mehr oder weniger harmlosen bzw. "erfolgreich geläuterten" Mitläufern der Nazis aufgefüllt wurden.


    Das funktionierte einige Jahre ganz gut, zumindest bis die alten Leute (also die politisch engagierten"Überzeugungstäter") der wiedererstandenen bzw. neugegründeten Parteien an Einfluss verloren oder einfach "wegstarben" , und die "alten Seilschaften" aus der "braunen Zeit" zunehmend an Einfluss gewannen.
    Na ja, zumindest beschäftigten sich die "umgefärbten Braunen" in allen Parteien nicht mehr damit die Welt erneut zum Faschismus zu "bekehren", sondern damit sich im "Wirtschaftswunder" gegenseitig die Taschen vollzustopfen.
    Glaubt mir, ich bin alt genug das ich den "braunen Mief" noch riechen musste, der z.B. in meiner Schulzeit wieder aus den Ecken hervorgequollen kam.
    Und von diesem Moment an begann die Politik zum Selbstzweck , bzw. zum Selbsbedienungsladen der Politiker zu werden.
    Nicht mehr die Politik war für das Volk da, nein das Volk wurde schleichend vom "Souverän" wieder zum "Untertanen", die Politiker begannen sich (ähnlich wie in totalitären Staaten) wieder als eine Art "elitärer Adel" zu begreifen.


    Ich habe die "68er-Zeit" durchaus schon bewusst miterlebt, und ich denke mal die jungen Leute haben damals sehr wohl begriffen wo der Zug hinfahren sollte und sind deshalb zu hunderttausenden auf die Strasse gegangen.
    In Deutschland führte dies dann dazu, dass es zwischen 1968 und etwa 1980 eine "politisches Zwischenhoch" , so eine Art "Back-to-the Roots-Bewegung" in den Parteien gab.
    Waren Leute wie Kiesinger, Wehner und Strauss als Reaktionäre verpönt, so schaffte es Brandt ( und übrigens auch Barzel) wieder die jungen Leute davon zu überzeugen das die Demokratie noch eine Chance hatte.
    Unter Schmidt ( den ich HEUTE hoch schätze, aber gegen den ich damals wegen des "NATO-Doppelbeschlusses" aktiv demonstriert habe) begann in Wirklichkeit wieder die Angleichung der Parteien aneinander.
    Den Unterschied zwischen Schmidt und Kohl kann man aus heutiger Sicht vielleicht so am Besten erklären:


    Schmidt als Pragmatiker fehlte zunehmend der Rückhalt in der eigenen Partei, der linke Flügel (der sich heute blöderweise von der "Ex-PDS" hat von der SPD "weglocken" lassen) unterstütze Schmidts knochentrockene "Politik der Vernunft" einfach nicht mehr.
    Schmidt wollte den ausufernden Sozialstaat "herunterfahren", die linken SPDler lehten das ab.
    Ergo fiel Genscher Schmidt lieber gleich in den Rücken, anstatt zu riskieren das die CDU bei der nächsten Wahl KEINEN "Junior-Partner" mehr brauchen würde.
    Also lieber ein "Putsch" durch den man sich als "Hüter der Unabhängigkeit von einer einzigen Partei" zu profilieren hoffte.


    Kohl hat im Grunde nichts anderes gemacht als Schmidts Politik konsequent weiterzuführen, bzw. dessen Pläne zu "klauen" und als eigene Ideen "weiterzuverkaufen".
    (Also genau das Gleiche was Angela Merkel gemacht hatte, die doch heilfroh war das Schröder ihr die "unpopuläre, aber längst überfällige Drecksarbeit" bezüglich Hartz-4 etc. abgenommen hatte, und die Früchte aus der Saat Schröders dann für sich selbst reklamiert hatte)
    Was Kohl allerdings aus Schmidts Fehlern gelernt hatte, war die Erkenntnis das man sich besser mit einem "handzahmen " Umfeld umgeben sollte, als alles mit der eigenen Partei "ausdiskutieren" zu müssen.
    16 Jahre hat Kohl nichts anderes gemacht als sich unbequemer Parteigenossen zu entledigen (z.B. Geißler, Biedenkopf etc.) , und willfährige Berufspolitiker in seinem Umfeld zu installieren.
    Wen wundert es das sich Kohls Musterschülerin mit exakt derselben Taktik schon viel zu lange an die Macht klammern kann ?
    Das Problem an schwachen, also für Parteichefs "bequemen" Berufspolitikern ist nur das die halt meist deshalb Politiker geworden sind weil sie schlichtweg zu blöd sind in der freien Wirtschaft Karriere zu machen.
    Denn jeder halbwegs gerissene "Investmentbanker" oder Manager aus der zweiten Reihe lacht doch nur verächtlich über die kümmerlichen Einkünfte einer Bundeskanzlerin oder eines Ministers.
    Die haben selbst beim Rauswurf wegen Vollversagens mehr Boni und Abfindungen in der Tasche als das ganze Kabinett im Jahr zusammen verdient.


    Krass gesagt, eine Karriere als Politiker "rechnet" sich erst wenn man die politische Karriere an den Nagel hängt, weil dann die Belohnung für "politische Unterstützung" der Lobbyisten (in andern Ländern korrekterweise Korruption genannt) in Form von lukrativen "Pöstchen" in der obersten Firmenetage "ausbezahlt" wird.


    Also wen wundert es das die "unterbezahlten" Volksvertreter in erster Linie ihre eigenen Interessen vertreten, indem sie die Interessen ihrer zukünftigen Brötchengeber und nicht die des "undankbaren Wahlvolkes" vertreten ?


    Und wer jetzt glaubt das dies auf Gemeindeebene anders läuft als bei der "großen Politik", dem sage ich nur folgendes:


    Ich kann ohne anzugeben behaupten das ich ein durchaus geübter Rhetoriker mit einem gewissen Charisma bin.
    Egal wo ich bin und was ich auch mache , irgendwie habe ich immer das bisweilen zweifelhafte "Glück" zum "Sprecher auserkoren" zu werden obwohl ich mich da keineswegs darum "reisse".
    Und da ich in einer ziemlich kleinen Stadt wohne, hat bisher noch JEDE Partei von ganz "links" bis ganz "rechts" versucht mich für ihre Sache zu "rekrutieren".
    Da wurden mir wirklich materielle Vorteile versprochen, vom gutbezahlten Job in den Firmen von Parteigenossen bis zu "Sonderkonditionen" beim Erweb von Grundstücken oder "privilegierte Behandlung" z.B. bei der Genehmigung von Bauanträgen, der Empfehlung des Nachwuchses für eine bestimmte Schulform etc. .


    Wie man sieht:


    Der Filz funktioniert selbst im kleinsten Dorf.


    Für mich bedeutet das:


    Man hatte keine wirkliche Wahl, denn auch wer nicht wählt unterstützt damit trotzdem das bestehende System.


    Und selbst bei neuen Pateien wird das Schema der Selbstversorgung in kürzester zeit vom "Establishnent" abgekupfert.
    Denn selbst wenn die wirklich engagierten Mitglieder sich den Allerwertesten für ihre Sache aufreissen, es werden immer die Seilschaften der Trittbrettfahrer innerhalb der Partei Karriere machen und sich die Pöstchen gegenseitig zuschusteren.




    Gruß


    Feelgood

    Hallo,


    egal wie man persönlich zu den Auslandseinsätzen der Bundeswehr steht, eines ist zumindest sicher:


    Laut Grundgesetz sind solche Einsätze zumindest verfassungsrechtlich allenfalls beschönigend in einer "Grauzone" angesiedelt.
    Denn die Bundeswehr ist eindeutig als reine Selbstverteidigungsarmee UND (und dieses "UND" ist dabei besonders wichtig) als Wehrpflichtigenarmee definiert worden.


    Auf diese Weise sllte aufgrund der schlechten Erfahrungen mit dem "dritten Reich" ein eindeutiges Zeichen gesetzt werden das NIEMALS wieder eine Armee unter den Einfluss eines einzelnen Machthabers geraten könnte.


    Das es überhaupt Berufs- und Zeitsoldaten gibt , liegt schlicht und ergreifend an der Tatasache das man aus organisatorischen Gründen mit Wehrpflichtigen alleine keine stehende Truppe aufbauen kann.
    Das schaffen nicht einmal die Schweizer, deren "Rezept" der "Bürgerarmee" meiner Meinung nach das einzige probate und legitime Instrument einer Selbstverteidigungsarmee darstellt.
    Die Führungsstäbe und Spezialisten (Piloten etc.) sind auch in der Schweiz Längerdienende .


    Ansonsten gilt:
    JEDE , wie auch immer aufgebaute, stehende Truppe ist ein potenzieller Gegner für die anderen Staatn, forciert also indirekt eine Aufwärtsspirale der Rüstung.


    Wir sollten uns nicht davon täuschen lassen das die Bedrohung seitens des Ostblockes heute anscheinend nicht mehr existent ist, denn der "Machtmensch" Putin bereitet sich bereits auf seine Rückkehr zum Kremlchef vor und hätschelt dezeit wieder auffällig die seit Gorbatschows Zeiten eher vernachlässigten Streitkräfte.
    Und auch die Amerikaner rüsten ihre nach wie vor immensen Truppen keineswegs ab, sondern allenfalls auf "effizientere Waffen" um.
    Allerdings glaube ich nicht das OST und West sich noch einmal an die Gurgel gehen wollen, sonderen eher die Angst vor China und seinen asiatischen Vasallenstaaten der Grund dafür ist.


    Deshalb denke ich mal das es ein völlig falscher Weg ist, die Wehrpflicht "hintenrum" abzuschaffen und diese durch eine Berufsarmee (fälschlicherweise als "Freiwilligenarmee "verniedlicht") zu ersetzen.


    Sehen wir es doch mal objektiv:
    Eine Berufsarmee, wie in Großbritannien oder den USA, muss überall dort kämpfen wo es die Regierung es ihnen befiehlt.
    Eine Wehrpflichtigenarmee würde den Mächtigen zumindest zu großen Teilen den "langen Finger" zeigen, und sich auf die Verfassung berufen.
    Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass sich tausende Wehrpflichtige seit dem KFOR-Einsatz freiwillig für Auslandseinsätze gemeltet haben.
    Ein guter Teil meiner Verwandtschaft sind Berufs- und Zeitsoldaten (auch ich war mal "Zettie"), und deshalb weiss ich das sich viele nur aufgrund der enormen finanziellen Anreize für dieese Einsätze gemeldet haben.


    Wobei ich persönlich den Einsatz in Bosnien und im Kosovo als völlig richtig und legitim betrachte, denn hier war eindeutig der Frieden im NATO-Gebiet bedroht.
    Eine Erweiterung der "Landesverteidigung " auf das NATO-Gebiet ist eine logische Folgerung der europäischen Vereinigung, die ja bei der Festlegung der Wehrpflicht noch völlige Utopie war.


    Zudem gehört der Balkan kulturell eindeutig nach Europa, so dass dort der KFOR-Auftrag auch bei der Bevölkerung als Friedenseinsatz und nicht als "Bestzung" oder "Unterstützung eines ungeleibten Regimes" betrachtet wird.
    Selbst die Mehrzahl der Serben sieht das mittlerweile genauso, und hadert allenfalls noch mit den überharten Angriffen seitens der Amerikaner und ihrer Vasallen.


    In Afghanistan sieht das aber ganz anders aus.
    In diesen Krieg hat sich deutschland ohne jede Not von den Amerikanern hereinzwingen lassen.
    Bezeichnenderweise ausgerechnet unter dem vorgeblichen Pazifisten Schröder, der nur aufgrund seiner Weigerung im Irak "mitzumischen" wiedergewählt wurde.
    Dabei ging es Schröder aber keineswegs darum den "Terrorismus" zu bekämpfen, sondern man hatte lediglich androhen müssen Deutschland vom angeblich "lukrativen Wiederaufbau" des Iraks auszuschliessen um ihn zum Einlenken zu bewegen.


    Dabei ist der Krieg in Afghanistan eindeutig ein Bruch des Völkerrechtes, auch wenn die USA-dominierte UN nachträglich ihren Segen dazu gegeben hatte.
    Für wie blöd müssen uns die Amis eigentlich halten, indem sie ausgerechnet ihre eigenen ehemaligen Verbündeten gegen die Russen als "Drahtzieher des internationalen Terrorismus" bezeichneten und dort einmarschierten ?
    Ausgerechnet Afghanistan, ein Land das es als Nation eigentlich gar nicht gibt sondern das nur als ein von den ehemaligen britischen Kolonialherren (die schon damals keinen Frieden dort erreichen konnten) aus unzähligen Stammesfürstentümern zusammengewürfeltes "Kunstgebilde" besteht, soll die Sicherheit der Welt bedrohen ?
    Lachhaft, denn da jeder Warlord sein eigenes Süppchen kochte hatte das Land weder eine funktionsfähige Regierung, noch so etwas wie eine Aussenpolitik.
    Die waren bis zum Auftreten eines gemeinsamen Gegners (also der ISAF-Truppen) viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt.
    Die angebliche Bedrohung ist also genauso gefaket wie die angeblichen Massenvernichtungswaffen im IRAK, die bis heute noch niemand gefunden hat.


    Das Afghanistan heute zum "Sinnbild des Terrorismus" hochstilisiert wird, hat ganz andere Gründe.
    Bin Laden (soweit der überhaupt noch leben sollte) operiert nachweislich vom Territorium der Atommacht Pakistan aus, Afghanistan war allerhöchstens als Standort für irgendwelche "Ausbildungscamps" geeignet, weil sich dort im Gegensatz zu Pakistan sich absolut niemand dafür interessierte.
    Und die Geldgeber der El-Quaida sitzen bekanntermaßen auch nicht in Afghanistan, dem Irak und schon mal gar nicht im Iran (der seinerseits sein ganz eigenens Süppchen kocht), sondern in den angeblich befreundeten, stinkreichen Golfstaaten.
    Und dazu noch in den Herrscherfamilien.


    Und genau aus diesem Gründen bin ich keneswegs gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr, sondern gegen ale Einsätze die eben nicht die Voraussetzungen eines Friedenseinsatzes erfüllen.
    Afghanistan gehört da eindeutig nicht hinzu, denn die Afghanen haben weder uns noch irgendeinem NATO-Partner den Krieg erklärt, noch bedrohen sie den Weltfrieden.


    Stattdessen wird ein Regime künstlich gestützt, welches bei der Bevölkerung mittlerweile verhasster ist als es die Taliban jemals waren.
    Die letzten Umfragen sprechen doch für sich, die "Friedenstruppen" haben kaum noch Rückhalt bei der Bevölkerung, und die Taliban werden mittlerweile schon wieder als "kleineres Übel" betrachtet.


    Ganz gegen den Strich geht mir übrigens die Art wie unser hochgejubelter Verteidigungsminister die Sache angeht.
    Den peinlichen Auftritt mit Medien-Selbstdarsteller Kerner muss man mal aus Sicht der Afghanen betrachten.
    Die haben sehr wohl begriffen das sie lediglich als Statisten in einer Medienshow dienen, mit der sich dieser Möchtegern-Kanzler als "Retter Deutschlands" profilieren möchte.
    seinen wir doch mal ehrlich.
    Zu Guttenberg hat es doch nie verwunden das er vom Wirtschaftsminister zum Verteidigungsminister "degradiert" wurde, und versucht daher sein ungeliebtes Amt möglichst effektiv zu nutzen um sisch als Alternative zu "Teflon-Merkel" möglichst dramaturgisch effektiv in Szene zu setzen.
    Der heuchelt "Verbundenheit zur Truppe", dabei ist ihm die Bundeswehr völlig gleichgültig sondern lediglich ein Instrument für seine beabsichtigte Kanzlerschaft.
    Dabei versucht er durch die Abschaffung der Wehrpflicht insbesondere bei den jungen Wählern zu punkten.


    Also alles wie gehabt, Politik war, ist und bleibt ein dreckiges Geschäft von Ausbeutern, Machtgeilen und Selbstdarstellern.


    Wie es übrigens Altkanzler Schmidt noch diese Woche klar und deutlich bei Maischberger formulierte.
    Der sagte übrigens auch:
    Der Konflikt mit den islamischen Ländern beruht zum großen Teil auf der postkolonialen Arroganz des Westens, mit der diese Länder auch heute noch behandelt werden.


    Gruß


    Feelgood

    Hallo,


    was die fehlenden Inschriften angeht, so habe ich da schlichtweg die Vermutung das diese einfach deshalb nicht da sind, weil die alten Ägypter selbst niemals ( oder allenfalls sehr begrenzt) Zugang zum Pyramideninneren hatten.


    ich habe sowohl Däniken als auch Kohlenberg und von Buttlar gelesen, und auch wenn alle 3 ziemlich wirres Zeug zusammengeschrieben haben, so glaube ich das die Ägypter zumimndest die großen Pyramiden als auch die Sphinx definitiv NICHT erbaut haben.


    Ich bin Techniker und aufgrund meines dementsprechenden Wissens der Meinung das die alten Ägypter zahlenmäßig und organisatorisch überhaupt nicht in der Lage waren diese gewaltigen Bauwerke in der spekalativ zugrunde gelegten Zeit eines Regentenlebens zu errichten.
    Schliesslich wurden ANGEBLICH ZEITGLEICH ja auch noch unzählige Tempel errichtet und die landwirtschaft war damals ohne Hilfsmittel ungleich zeitaufwändiger und weniger produktiv als heute.


    Auch das der Pharaonenkopf der Spinx prportional viel zu klein im Verhältnis zum seltsamerweise weitaus stärker verwitterten Rumpf ist, stinkt doch gewaltig zum Himmel.
    Auch wenn die Ägypter zumindest in der Malerei nicht gerade Meister der Perspektive waren, so hatten diese doch bei allen anderen gefundenen Stauen aus dieser Zeit einne bemerkenswert ausgeprägte Sinn bezüglich der korrekten Proportionen.
    Wer die Sphinx einmal "live" gesehen hat fällt der viel zu kleine Pharaonenkopf sofort ins Auge.


    Ich wage es daher zu behaupten das die ?yramiden mindestens 6000 Jahre älter sind als bisher vermutet wird, und die Sphinx ursprünglich eine "richtige " Löwenstatue war, deren verwitterter Kopf von Chephren oder einem anderen Pharao durch das eigene Porträt erstzt wurde.
    Dazu passt auch die Tatsache das zeitmäßig die durch die Präzession der Erdachse "verschobene" Erdachse zur angebenen Zeit das der Sphinx verblüffend ähnelnde Sternbild Löwe astronomisch dominat war.


    Natürlich glaube ich nicht an die abstrusen Theorien von Däniken, Kohlenberg, Buttlar und Co. bezüglich angeblicher "Aliens" die die menschliche Evolution künstlich beeinflusst haben sollen.
    Aber ich kann mir gut vorstellen das es lange VOR unser offiziellen Geschichtsschreibung (die ohnehin zu deren Anfang eher mystisch-vage ist) bereits eine relativ hochentwickelte Kultur gab, die aufgrund eines gewaltigen Naturereignis (dem Ende der Eiszeit und den dadurch um ca. 100m angestiegenen Meeresspiegel ) zugrunde gegangen ist.


    Das man heute davon praktisch keinerlei Relikte findet, spricht ja keineswegs gegen diese Theorie, denn Städte werden bekanntlich meist bevorzugt in Küstennähe errichtet, also dürften die meisten "vorantiken" Siedlungen heute in 70 bis 100 Meter Wassertiefe an der ehemligen, weit drauusen liegenden Küstenlinie zu finden sein.
    Was die Suche wohl ziemlich schwierig macht, sofern diese bisher überhaupt stattfindet.
    In den letzten 2000 jahren ist der Meeresspiegel ja immer noch kontinuierlich angestiegen, so dass selbst das antike Alexandria heute mehrere Meter unter Wasser liegt.
    Die Sahara war vor 10.000 Jahren noch eine blühende Landschaft, von der heute ausser ein paar Felsmalereien und ein paar wenigen "Wüstenkrokodilen" in ein paar übriggebliebenen Oasen absolut nichts mehr zu sehen ist, so zerstörerisch wirkt der Sand und der zahn der zeit.
    Wer weiss wiviele unentdeckte Ruinen noch unter den gewaltigen Sandmassen verborgen sind.


    Überall wo die Bevölkerung die "Endzeitt" irgendwie überlebt hat, oder eben eine neue Bevöerung eingewandert ist, wurden die vorhandenen Ruinen halt umgestaltet und bis zur Unkenntlichkeit überbaut.
    Man muiss sich doch nur einmal anschauen wie sich eine x-beliebige Stadt in wenigen Jahrzehnten völlig verändern kann, da kann man sich leiht vorstellen wie gründlich der Mensch in Jahrtausenden jede Spur gründllich verwischen kann.


    Ich denke mal das in Ägypten eine ganz ähnliche Entwicklung stattgefunden hat wie in Mesopotamien .
    Mittlerweile hat die Wissenschaft ja herausgefunden woher die Sumerer, die ja urplötzlich mit bereits hochentwickelter Kultur, Sprache, Wisenschft und Schrift im Zweistromland auftauchten höchstwahrscheinlich aus dem Gebiet des Schwarzen Meeres stmmten, und von dort geflohen sind als der steigende Meerespiegel über den Bosporus die ehemaligen Siedlungsgebiete um den dem Schwarzen Meer vorhegehenden Binnensee überfluteten.
    Daher wohl auch die Sage von der Sintflut, welche im ganzen mittleren Osten gleichermaßen bekannt ist.


    Auch die Ägypter erschienen ja irgendwie aus dem Nichts und blühten in Rekordzeit auf, ohne das deren Vorgänger eindeutog "lokalisiert" werden konnten.
    Daher gehe ich zumindestens davon aus das diese auf den Ruinen einens untergegangenen Volkes aufbauten, dessen Errungenschaften soweit es ihre beschränkten Möglichkeiten zuliessen in sich "aufsogen" und nach und nach die Spuren ihrer Vorgnger "überdeckten".
    Genau genommen ist die altägyptische Kultur auch ziemlich "schräg" und passt gar nicht so recht in die damalige Zeit.


    Lediglich die Pyramiden waren einfach zu groß um mal eben " überbaut" oder als" Steinbruch" abgetragen zu werden, ergo ist es nur allzu natürlich das diese Monumente überlebten.


    Egal welchem Zweck diue Pyramiden jemals dienten, als Grabkammern für irgendwelche weltlichen Fürsten waren diese weder eingerichtet noch jemal als solche vorgesehen.
    Also haben auch die mysteriösen Schächte und angeblich verborgenen Kammern mit Siherheit andere Aufgabe als diesen angedichtet werden.
    Wen ich mir das vom rein technischen Standpunkt her betrachte, so könnten diese Schächte eine ganz profane Aufgabe haben.
    Zum Beispiel um die Temperatur im Pyramideninnerern zu regulieren etc.


    So wird zum Beispiel in großen Wolkenkrtzern ein ähnliches System angewandt um die Spannungen durch unterschiedliche Sonneneinstrahlung zu minimieren, einige große Gebäude (z.B. der Sears-Tower oder das Hancock-Center in Chicago) haben sogar auf der Nordseite beheizbare Wände).
    Man darf die ungleichmäßigen Temperaturen in derart goße Gebäuden nämlich nicht unterschätzen, denn ein "kalter Kern" und eine von der Sonne erwärmte "Aussenhaut" werden sich im Laufe der Zeit immer weiter zueinander verschieben und das ganze äussere Konstrukt auf Dauer zerstören.
    Ich denke mal die geheimnisvollen Schäcte haben genau DAS bisher verhindert.


    Und wie gesagt, ich kann nicht glauben das ein simples Bauernvolk wie die Ägypter (denen selbst "Düngung" noch ein Fremdwort war) praktisch aus dem Stegreif solche Finessen beeits im Anfangsstadium ihrer Kultur entwickelt haben hönnte.
    Wer immer auch die Pxramien erbaut hat, zu welchem Zweck werden wir wohl nie ergründen.


    Gute Nacht


    Feelgood

    Anfang des letzten Jahrhunderts kommt ein neu entsandter evangalischer Priester mit seinem Auto in ein abgelegenes Bergtal, in dem bisher nur Pferdefuhrwerke in Gebrauch waren.
    Die Dorfbewohner staunen nicht schlecht, der katholische Priester und der Rabbiner im Dorf finden das neumodische Gefährt praktisch und kaufen sich auch ein Auto.
    Am Samstag nimmt der Pastor Wassereimer und Schwamm und wäscht sein Auto.
    Der katholische Pfarrer stutzt, dann nimmt er Weihwasser und segnet sein Auto.
    Und der Rabbiner ?
    Der überlegt und überlegt, nimmt dann eine kleine Eisensäge und und trennt ein kleines Stück vom Auspuff ab.

    Hallo,


    als "Oldie" (mit längst aus Frust über die Machenschaften der Parteien zu Akten gelegten politischen Ambitionen) wage ich es zu behaupten:
    Es iat noch NIEMALS irgendein Krieg oder Konflikt aus "religiösen" oder weltanschaulichen Gründen geführt worden.


    Es ging immer nur um wirtschaftliche Interessen, Macht, Ruhm oder eine Vormachtstellung in irgendwelchen Weltregionen.
    Aber welcher einfache Bürger war schon dazu bereit sich für die völlig eigennützigen Ziele der herrschenden Klasse abschlachten zu lassen ?
    Und selbst die Aussicht auf "reiche Beute" konnte alenfalls ein paar chronisch unzufriedene Abenteurer zu den Waffen locken, die Mehrheit der Handwerker und Bauern war froh wenn sie in ihr gewohntes Leben halbwegs friedlich weiterführen durften.
    Also mussten "hehre Ziele" zur Begründung von Kriegszügen künstlich erschaffen werden.
    Da gab es zum einen das uralte Mittel der Propaganda, indem alle in Frage kommenden Gegner zur "ständigen Bedrohung" augebauscht wurden, und im Zuge der zunehmenden Religiösität auch noch gegenseitig als "teuflische Heiden" und "gottlose Ungläubige" verunglimpft wurden.
    Nur das eigenen Volk wurde jeweils als "das Auserwählte" dargestellt, und somit Konflikte (zwecks geplanter Vernichtung und Unterwerfung der Nachbarvölker) regelrecht herangezüchtet.


    Das klappte schon zu biblischen Zeiten hervorragend, denn man muss nur einmal irgendeine Seite des alten Testaments aufschlagen und kommt sich vor als lese man den "Wehrmachtsbericht" von 1942.


    Die Griechen und ganz besonders die Römer hielten das haargenau so, waren aber schlauer als die Hebräer und versuchten die unterworfenen Völker in ihr Weltreich zu integrieren indem sie versuchten "Überzeugungsarbeit" durch "technischen Fortschritt" zu leisten.
    Es "lohnte sich" also durchaus als "privilegierter Vasallenstaat" im römischen Imperium in relativer Sicherheit und Komfort zu leben, anstatt sich wie vorher gegenseitig mit den Nachbarstämmen in Kleinkriegen zu zerfleischen.
    Nur deshalb hielt das römische Reich jahrhundertelang zusammen, denn rein militärisch gesehen waren die Römer viel zu schwach um auf willige Hilfstruppen verzichten zu können.


    Wie gesagt, die "Göttter" der Römer spielten da überhaupt keine Rolle, lediglich der verlockende Wohlstand im Imperium war der Kitt der alles zusammenhielt.
    Erst als das Christentum dieses eher "weltliche System" zunehmend aushöhlte ging es mit den Römern zunehmend bergab, denn wer vom Jenseits mehr erhofft als vom irdischen Leben der ist weniger bereit sich für materielle Dinge aufzuopfern.


    Übrigens haben die Araber das "römische System" erfolgreich kopiert.
    Mohammed selber war wohl wirklich von seinem "Sendungs- und Bekehrungsauftrag" überzeugt, was ihn aber nicht daran hindern konnte seine Religion (die übrigens zum große Teil vom Judentum und Christentum lediglich "abgekupfert" wurde) dafür zu nutzen eine erfolreiche Karriere als lokaler Eroberer zu starten.
    Seine nachfolger sahen das pragmatischer, bei diesen diente die "neue und dynamische Religion" längst dazu genug Kriegspersonal für weitere erfolgreiche Feldzüge zu rekrutieren.
    Wobei die "Glaubenskrieger" allerdings bei den völlig zerstrittenen Stämmen in Arabien und Nordafrika eher offene Türen einrannten.
    Ähnlich wie zuvor bei den Römern sahen es die Wüstenbewohner nämlich eher als positiv an in einer "großen Gemeinschaft" integriert zu sein als sich weiterhin in Kleinkriegen zu deziieren.
    Der sogenannte "Dschihad" war also eher eine äusserst erfolgreiche PR-Veranstaltung als ein wirklicher Krieg, denn die einzigen die etwas zu verlieren hatten waren die lokalen "Herrscher-Cliquen".


    Wer jetzt glaubt das das Christentum "anders gestrickt" war, der irrt.
    Waren die ersten Christen noch von ihren religiösen Ansichten überzeugt, so machten sich schnell irgendwelche cleveren Leute die neue Religion zu Nutze um ihr eigenes Süppchen zu einem gehaltvollen Eintopf aufpimpen zu können.
    Was übrigens auch heute noch Internetportale wie "Facebook" im Rekordtempo von einer "angeblichen Hobbyveranstltung" zu einem Millionengeschäft mutieren lässt.


    Wie gesagt, Religion wurde einerseits selber zum Bombengeschäft andererseits lissen sich die tumbem Massen besser in jede gewünschte Richtung hin manipulieren.
    Selbst die Spaltung in "oströmisch-orthodox" und "weströmisch-katholisch" hatte keinesfalls religiöse Ursachen sondern war rein machtpolitisch begründet.


    Übrigens wurden auch die Kreuzzüge aus rein machtpolitischen Gründen "künstlich vom Zaun gebrochen", und zwar mit einer willkürlichen "Falschmeldung".
    Angeblich hatten nämlich die Moslems christliche Pilger im "heiligen Land" drangsaliert, was jedoch völliger Unfug war.
    Denn sowohl Juden als auch die Araber hatten längst erkannt das man mit den christlichen Pilgern ganz prima Geschäfte machen konnte, und förderten den "Jerusalem-Tourismus" sogar nach Kräften.
    Man konnte schon von einer regelrechten "touristischen Infrastruktur" reden, mit "Reiseveranstaltern", Transportunternehmen, Beherrbergung und Gastronomie auf der ganzen langen Anreise, professionellen "Reiseführern" und spezialisierten "Reliquienhändlern" die jeden alten Knochen sen ausbudelten erfolgreich zu Überesten von Heiligen aufpimpten.


    Der wahre Grund hunderttausende junge Männer in den "heiligen Krieg gegen die Ungläubigen" zu schicken war der schwindende Einfluss der Kirche im Hochmittelalter.
    Nach der Jahrtausendwende hatten sich nämlich die politischen Verhältnisse in Europa enorm stabilisiert, die wilden Wikinger hatten sich erfolgreich als Bauern in der Normandie und in England niedergelasen die Hunnen waren vertrieben.
    Das westliche Frankenreich wurde langsam zu Frankreich, und das zukünftige deutsche Reich begann sich ebenfalls zu formieren.
    Ergo herrschte Friede, was dazu führte das sich die Adeligen weitaus schneller vermehrten als die offiziell im Zölibat lebenden kirchlichen Fürsten.
    Der Einfluss der Kirche nahm also ab, immer mehr Bistümer bekamen weltliche Herren.
    Also zog die Kirche sozusagen die "Notbremse", und schickte möglichst viele "überzählige" Adelige auf die Kreuzüge und damit in den fast sicheren Tod, oder man hatte zumindest die Hoffnung das die dort "vor Ort" eigene Fürstentümer gründeten.



    Bezeichnenderweise war das auch der Zeitpunkt zu dem sich die ersten einflussreichen "Geheimbünde" wie die Templer formierten.
    Ich denke einfach mal das die Kirche während der Kreuzzüge von den Moslems gelernt hatten wie man erfolgreich sein "eigenes Süppchen kochen kann" indem man seine eigenen weltlichen Absichten als "Mysterium" verkleidet erfolgreich durchsetzt.
    Die Templer selbst waren es doch, die sich mit dem Mythos eines "großen Geheimnisses" umgaben, nur um in Wahrheit mit Geldgeschäften (die sie von den Juden und Arabern gelernt hatten, die Christen aber eigentlich seitens der Kirche verboten waren) ungestört von kirchlichen und weltlichen Mächten ein immenses Vermögen anzuhäufen.
    Eine "Bank" wäre jederzeit angreifbar, mit einem mächtigen "Orden" traute es sich nicht einmal ein König anzulegen.
    (Na ja, jedenfalls solange nicht wie die französische Krone nicht kurz vor dem Staatsbankrott stand, und dann den Spiess per großangelegter Propagandaaktion umdrehte )


    Was dann später bei der Eroberung der restlichen Welt ablief, das mauss ich wohl kaum erläutern.
    Auch dabei wurde ausschliesslich "missioniert" um die Eingeborenen dann im Namen des Kreuzes erfolgreicher ohne schlechtes Gewissen erst erfolgreich zu "drangslieren" und später noch erfolgreicher ausbeuten zu können.


    Indirekt führte übrigens der ständige Strom an Gold und Silber aus der "neuen Welt" fast zwangsläufig zu neuen Konflikten zwischen Nord- und Südeuropa.
    War zuvor Nordeuropa dominierend, so verschoben sich jetzt die Machtverhältnisse zwangsläufig in den "neureichen Süden".
    Der 30-jährige Krieg hätte wahrscheinlich auch ohne "Glaubenskrieg" stattgefunden.
    Luther hatte ja eigentlich niemals vor eine neue Kirche zu gründen, sondern war Katholik bis auf die Knochen, wollte aber die verkrusteten und korruppten Strukturen der Amtskirche reformieren.
    Der "Protestantismus" war ein Produkt von Landesfürsten die auch gerne etwas vom Reichtum des habsburgischen Reiches abhaben wollten.
    Ergo wurde unter relgiösem Deckmantel eine Krieg angezettelt, bei dem sich die verarmten Fürsten aus dem Norden zusammenrotteten um sich möglichst viel vom fast unregierbar gewordenden "Riesenreich Habsburg" abzuknappsen.
    Das es dabei nur um materielle und nicht um religiöse Überzeugungen ging, sieht man schon daran wie oft manche Fürstentümer die Seite gewechselt haben, weil sie sich so den größtmöglichen Vorteil verprochen hatten.


    Tja, und in der Neuzeit ?


    Da hat sich nichts geändert.
    Die Briten und Franzosen haben den ersten Weltkrieg selber kräftig mitzuverantworten , weil sie Angst vor einem immer stärker werdenden Deutschland hatten.
    Auch wenn das im Versailler Vertrag ganz anders dargestellt wurde.
    Hitler machte sich einer seit Jahrhunderten vor sich hinschwelenden und von den Kirchen nach Kräften geförderten latenten Antisemitismus zu Nutze, um in dessen Deckmantel seine Großmachtpläne verwirklichen zu können.
    Die Japaner sahen sich als "auserwählte Macht" deren Bestimmung es wäre Asien zu unterwerfen.


    Und heute ?


    Tja , seitdem der "klassische kalte Krieg" nicht mehr als Argument für lukrative Rüstungsgeschäfte weggefallen ist, mussten eben die alten Theoien von der religiösen Bedrohung wieder als Ersatz herhalten.
    Und das auf allen Seiten gleichzeitig, denn jeder unterstellt ja dem anderen den Weltfrieden zu bedrohen.
    Und, wie gesagt, in Wirklichkeit geht es allen egal ob Regierungen, "religiösen Führern" , Geheimbünden (oder wohl besser "wirtschaftlichen Interessengemeinschaften") etc. nur um Macht, Einfluss und Profit.
    Nur die Methoden sind unterschiedlich fein , so versucht es das eine Land mit "sanften Druck", das nächste auf die "harte Tour" mit militärischer Gewalt und die anderen mit der Instrumentalisierung der religiösen Eiferer als Attentäter und Terroristen.
    Ganz bigott ist die Taktik der Chinesen, denn im Gegensatz zum Vorgehen in ihrem eigenen Land verfolgen diese im Ausland die Taktik der "sanften Kolonialisierung".
    Speziell in armen Ländern treten die auffallend zurückhaltend und fair gegenüber deren Einwohnern auf, und erreichen damit oftmals mehr als die "Hauruck-Methoden" des Westens.


    Gruß


    Feelgood

    Hallo,


    also eine Münze ist es definitiv nicht, höchstens eine Medaille.
    Denn Münzen waren früher immer aus Silber, Gold oder Kupfer, und anscheinend handelt es sich um eine Leichtmetalllegierung.
    Diese sind allerdings erst seit dem Ende des letzten Jahrhunderts so nach und nach herstellbar geworden, da dafür schlicht und ergreifend große Strommengen für die elektrolytischen Herstellungsverfahren erforderlich waren.


    Vom Erhaltungszustand würde ich diese Medaille so in die Kaiserzeit datieren.
    Damals war es ja "in" Mitglied in irgendwelchen "Geheimbünden", Burschenschaften , Heimatvereinen etc. zu sein, ja selbst Turnvereine und Männerchöre waren eher politisch als sportlich und kulturell aktiv.
    Allerdings kenne ich (ausser den Freeimaurern oder Rosenkreuzern vielleicht) keine Vereinigungen in Deutschland die sich als Nachfolgeorganisation der Templer betrachteten.
    Und letztere hatten halt Winkelmaß oder eben Rosenkreuz als "Erkennungszeichen".


    Ich vermute fast die Medaille kommt aus Frankreich oder eventuell auch Schottland, wo man eine weit nähere Beziehung zu den Templern hatte.
    Auch Portugal würde ich nicht ausschliessen, denn die templer sind ja entgegen der allgemeinen Ansicht keineswegs restlos aufgerieben worden, sondern fanden Exil beim portugiesischen König nachdem Jacques de Molay vom Phillip dem 4. verbrannt und die Besitztümer der Templer von der Krone eingezogen wurden.
    In Portugal hatten die Templer enormen Einfluss auf die Politik, wenn sie auch nicht unter dem alten Ordensnamen aktiv waren.
    Nicht ohne Grund wurde das "Tatzenkreuz" der Templer in die portugiesische Fahne aufgenommen und schmückte die Segel der portugiesischen Galeonen, und der alte Escudo hatte eine gewisse Ähnlichkeit mit der "Münze".

    Aber, wie gesagt, eine Münze ohne jeden Metallwert und ohne offizielles Hoheitszeichen, Wertangabe etc. kann keine Münze sein, sondern allenfalls ein Erkennungszeichen für Gleichgesinnte, ein talismann, ein "Souvenier" oder ähnliches.


    Gruß


    Reimund

    Hallo,


    von Numismatik habe ich zwar keine Ahnung, aber berufsmäßig kenne ich mich halt mit Metallen und sämtliche Gebiete der Metallbearbeitung bestens aus.
    Und dieseMünze ist definitv NICHT alt.
    Zum einen ist der Rand viel zu glatt und ebenmäßig, das bekam man im Mittelalter (und selbst in der vorindustriellen Zeit) mit den damaligen Werkzeugen beim besten Willen nicht so exakt hin.
    Wenn die Farben einigermaßen naturgetreu sind, tippe ich aufgrund der Aussage des TE das die "Münze" sehr, sehr leicht ist auf eine Kupfer-Aluminium-Legierung.
    Und die gibt es noch nicht allzu lange.


    Also ich halte das für keine Fälschung, sondern eher für einen Talismann oder einen Gag für irgendein "Event".
    Kein Fälscher der Welt gibt sich die Mühe Münzen zu erschaffen die es nicht gibt.


    Gruß


    Feelgood

    Ja nee, is klar,


    die Amis zetteln überall nur deshalb Kriege an um der armen, unterdrückten Bevölkerung zu helfen.
    Das ist genauso wahr wie die Erde eine Scheibe ist. :mrgreen:


    Den Amis gab es früher immer nur DREI Beweggründe sich irgendwo auf der Welt einzumischen.
    Entweder ging es um stragetische Stützpunke , um Absatzmärkte oder um billige Rohstoffe.
    Ersteres fällt seit dem Ende des kalten Krieges weg.
    Als "Waren" haben die Amis auch nichts viel anderes mehr anzubieten als Waffen, denn in allen Bereichenin denen sie mal technologisch die Nase vorne hatte, haben ihnen Europäer und Asiaten doch schon längst den Rang abgelaufen.
    Tja, das bleibt halt nicht aus wenn ein ganzens Land der Meinung ist das es lukrativer ist an der Börse "Spielgeld" zu erzockena ls sich um die mühsame Produktion von Waren zu beschäftigen, die man sowieso billiger in Fernost einkaufen kann.
    Irgendwann sieht man dann halt nur noch die Rücklichter, und muss das verhökern was man noch anzubieten hat.
    Und das sind halt Waffen, für die man sich dann halt einen "Markt" auch notfalls dadurch erschafft indem man überall auf der Welt Unfrieden und Zwietracht schürt.


    Die Chinesen machen das viel cleverer, denn dort wo die Amis den Raubritter spielen, versuchten die ganz einfach die Bevölkerung für sich zu gewinnen.
    Und so haben es die Chinamänner es geschafft sich ganz ohne militärischen Druck und Säbelgerassel so ziemlich alle wichtigen Rohstoffquellen zu sichern und sich gleichzeitig die Märkte für ihre Produkte erschlossen.


    Gruß


    Feelgood

    Hallo,


    ich persönlich halte den "Oberterroristen" eigebntlich für ein "kleines Licht", der wahrscheinlich über den "Erfolg" der Terroranschläge vom 9.11. am meisten überrascht war.
    Ich denke mal das der sich selbst nicht hätte träumen lassen wieviel Schaden seine Selbstmordattentäter da anrichten konnten , denn beim ersten Anschlag auf die Twin Towers einige Jahre zuvor waren die Schäden eher gering.


    Tja, um ob bin Laden jetzt noch lebt, oder uns da ein mehr weder überzeugendes Double vorgeführt wird, ist letztendlich wohl auch nicht wirklich wichtig.


    Ich persönlich bin dr Meinung das die Amerikaner sehr wohl wissen wo sich bin Laden (oder halt sein Double) aufhält, und die Amis werden alles tun um den Mann vor Schaden zu bewahren.
    Machen wir uns doch nichts vor !
    Die Amis haben doch gar kein Interesse bin Laden in die Finger zu bekommen, denn nur jemand der als "Bedrohung der gesamten westlichen Welt" aufgebauscht werden kann, ist ein plausibler Grund weiterhin überall auf der Welt die Kriege um die Sicherung billiger Rohstoffquellen (denn um nichts anderes geht es doch bei den ganzen "Befreiungseinsätzen") zu legitimieren.
    lügen wir uns doch nicht selbst in die Tasche, denn eines ist wohl klar:
    Wenn bin Laden den Amerikanern in die Hände fallen sollte, dann bricht keineswegs der "dritte Weltkrieg" aus, wie ein paar Leute hier naiverweise glauben, sondern im Gegenteil es müssten die unseligen "Hilfseinsätze" in Afghanistan oder dem Irak schleunigst auf Druck der eigenen Bürger schleunigst abgebrochen werden.
    Den Amerikanern ist Afghanistan, der Irak, der Iran, Nordkorea oder Pakistan nämlich vollkommen egal, und würden darum auch nicht einsehen dort weiterhin hunderte Milliarden Dollar wortwörtlich zu "verbrennen", nur um am "Ende der Welt" die amerikanische Auffassung von "Recht und Ordnung" zwangszuinstallieren.



    Die ganze Show die im Irak abgezogen wurde, hatte doch nur den Zweck sich den Zugriff auf billiges Öl zu sichern, indem dort eine schwache und instabile, und deshalb eben von den Amis abhängige, Regierung zu installieren.
    Und Afghanistan wäre den Amis eigentlich sche...egal, läge es nicht direkt neben dem Iran und Pakistan.
    Warum sucht man den bin Laden in Afghanistan, obwohl es die Hindukusch-Geier lauthals von en dortigen Felsen krächzen das er sich (gedeckt von der pakistanischen Regierung) seit Jahren in Pakistan aufhält ?
    Doch nur um schon mal im "Hinterhof" des Irans und Pakistans riesige Truppenverbände in Bereitschaft zu halten falls es dort "losgehen" sollte.
    Und die dort stationierten allierten Truppen müssen wohl oder überl mitmarschieren.
    Die Kanadier, Dänen und Briten haben das mittlerweile begriffen, und haben längst damit begonnen ihre ISAF-Truppen zu einem fest geplanten Zeitpunkt aus dem Land der Opiumbauern und Wahlbetrüger abuzuziehen.
    Karsai feilscht doch schon längst offen mit den Taliban um seine Macht erhalten zu können, und wenn es sein muss tritt der notfalls in deren Kreise ein.


    Gut das Wikileaks die Sauereien jetzt nach und nach alle aufdeckt, und die Panik in die jetzt die verantwortlichen Politiker verfallen beweist doch nur das die Enthüllungenallesamt war sind.
    Und was sich derzit in Frankfurt und in Stuttgart abspielt. löst hier wie dort auch schon Panikattacken "da oben" aus.
    Das "Stimmvieh" rebelliert, weil die Leute nicht mehr so naiv sind wie früher und NICHT mehran die Märchen glauben die sie von de öffentlich-rechtlichen Medien eingerdet bekommen.


    Da versucht man doch lieber alle Mittel des "Teile und herrsche-Prinzips" auszuschöpfen.


    Übbrigens , das "Problem Islam" ist schon lange "hausgemacht"".
    Ich habe die "Ölkrise" Mitte der 70er live und bewusst miterlebt, und damals hat uns die seinerzeit überwiegend muslimisch geprägte OPEC gezeigt welche Macht auch "unterentwickelte Länder" haben wenn diese nur zusammen halten.
    Das war der Anfang vom Ende der ernsthaften Bemühung zur Lösung des Nahost-Konfliktes.


    Gruß


    Reimund

    Hallo,


    "Realität" ist eine Frage des persönlichen Standpunktes.
    So hat ein Hund eine völig andere "Realität" als sein Herrschen, obwohl er an der Lene direkt nebenher läuft.
    Schlichtweg weil sein Hirn andere Prioritäten setzt.


    Aber ich denke mal das "Realität" schon allein deshalb eine Fiktion sein muss, da es genau genommen noch nicht einmal reale Materie gibt.
    Das ist zwar schwer vorstellbar, vor allem wenn man bedenkt wie schmerzhaft es sei kann mit dem Kopf vor eine Schrankecke zu stossen, aber physikalisch gesehen ist "Materie" nur ein spezieller Zustand der Energie.


    Laut allgemeiner Relativitätstheorie E=mc² (Energie = Masse x Lichtgescwindigkeit² ) kann man diese "Weltformel genauso umstellen wie jede andere Formel auch.
    Also ist logischerweise die Masse m = E / c².
    Das dies stuimmt wissen wir seit Hiroshima genau, denn dort sind einige wenige Gramm Materie in reine Energie umgewandelt worden, und selbst der Atomstrom mit dem wir unsere Computer betreiben wird letztendlich durch diesen "Massendefekt" erzeugt.


    Ergo ist damit der Beweis erbracht das alles was uns umgibt lediglich konzentrierte Energie ist.


    Nimmt mna also Einstein als Basis und erweitert die über die darauf aufbaunde Quantentheorie und die Heisenbergsche Unschärferelation (die im Grunde ja bedeutet das die Ursache und Wirkung wechselseitig beeinflussen) so sind durch die spezielle Energieform "Materie" erst die Zeit und der Raum entstanden.
    Ohne Materie keine Zeit und kein Raum, aber Materie ist bewiesenermaßen definitiv reine Energie.
    Im Umkehrschluss bedeutet das eigentlich nichts anders als das im Grunde selbst das Universum und die Zeit eine Illusion ist.


    Wenn in etlichen Milliarden Jahren die Expansion des aus dem "Urknall" entstandenen Universums gestoppt wird und das Universum wieder kollabiert, dann gibt es weder Raum noch Zeit, und selbst das es einmal ein Universum gegeben hatte ist völlig ohne Belang.
    Möglicherweise werdennoch Milliarden weitere oder gar parallele Universen entstehen, aber es könnte auch sein das das derzeitige Universum ein "einmaliger Ausrutscher" war.


    Ich denke aber, DAS kann selbst das Gehirn eines Stephen Hawking nicht wirklich begreifen.
    Genausowenig wie der Hund an der Leine das Leben, die "Realität" und die Weltanschauung seines Herrchen begreifen kan.


    Gruß


    feelgood

    Hallo,


    natürlich wird es immer Jugendliche geben die mit dem Rauchen anfangen um "erwachsen" zu erscheinen, und das Thema "Koma-Saufen" ist gar nicht soooo neu wie es derzeit in den Meden hochgepuscht wird.
    Der Unterschied zu meiner Jugend (Mitte der 70er) ist halt die Tatsache das wier damals gar nicht genug "Bares" zur Verfügung hatten um uns "ordentlich die Kante zu geben".
    Da musste ine Kiste Bier für die ganze Clique reichen, denn kaufkraft- und taschengeldbereinigt war eine Kiste Bölkstoff wesentlich teurer als die heutigen 4,40 Euro für eine Kiste Oettinger Pennerglück.


    Trotzdem ist es meiner Ansiocht immer eine Frage der "Vorbilder" ob Jugendliche jetzt mit dem Rauchen, Saufen oder Kiffen anfangen oder nicht.
    Auf dem Gymnasium meiner Töchter gab (und gibt es immer noch) diverse Raucherclubs, Komasaufvereine, sowie Konsumenten Weicher und auch harter Drogen.
    Und es sind keineswegs nur die "Unterschichtler" die da durch ganz besondere "Leistungen" hervorstechen, sondern die "Rädelsführer" stammen interessanterweise eher aus wohlhabenderen Kreisen.
    Die "Mitsäufer" sind eher aus einfacheren Verhältnissen.


    Ich denke mal das auch teure Geschenke keineswegs mangelnde Zuwendung ersetzen können.
    Meine Mädchen haben jedenfalls immer dankend abgelehnt , wenn sie in die "elitären Kreise" der Raucher, Kiffer oder Freizeit-Alkis aufgenommen werden sollten.
    Ich denke mal das liegt zum großen Teil wohl auch daran das die beiden stolz sind "coole Altvögel" zu Hause zu haben, die mit der Zeit gehen und demonstrieren das man auch eine Menge Spass haben kann ohne sich die Birne vollzugiessn.
    Denn der "alte Daddy" fährt mit seinen ebenfalls junggeblieben Kumpels Motorrad, besucht Rockkonzerte und war auch schon auf der einen oder anderen Demo präsent.
    DAS finden die Jugendlichen weitaus "cooler" als Eltern die sich entweder selbst täglich die Birne zuknallen und einräuchern, oder (das keineswegs bessere Gegenteil) die sich mit teuren Geschenken von ihren elterlichen Pflichten "freikaufen" wollen, weil die vor lauter geld scheffeln das Leben verpssen.


    Kinder waren schon seit jeher ein Spiegel ihrer Eltern, und insofern weitaus aufschlussreicher als jede Heile-Welt-Fassade.


    Gruß


    Feelgood

    Halllo,


    fast 52 bewegte Lebensjahre und die (zmindest bisher) erfolgreiche "Aufzucht" zweier Töchter haben mich eines gelehrt:


    Mit Verboten und Sanktionen erreicht man in der Regel genau das Gegentei, sebst wenn nur die besten Absichten dahinter stehen.


    Das gilt für das rauchen, das Saufen genauso wie für Drogen oder (derzeit aktuell) den "IntgrationsUNwillen" bestimmter Bevölkerugsschichten.


    Ich habe selber lange Jahre kräftig gequalmt (biszu 2 Schachteln "Gauloises" am Tag, und vor 20 Jahren von einem Tag zum anderen damit aufgehört.
    Nicht weil ich gesundheitlich bereits angeschlagen war, auch nicht weil mir die Qualmerei zu teuer wurde, sondern einerseits weil ich mich von der damals noch allgegenwärtigen Tabakwerbung "fremdgeleitet fühlte", und auch weil ich meinen Kindern kein schlechtes Vorbild sein wollte, wie es in meiner Jugend MEINE rauchenden Eltern waren.


    Aber aus genau diesem Grund bin ich GEGEN ein allgemeines Rauchverbot.
    Zum einen weil mir die Scheinheiligkeit de Politik sauer aufstösst, die Lippenbekenntnisse gegen das Rauchen ausspricht und gleichzeitig die Milliarden aus den Tabaksteuern als stetig sprudelnde Geldquelle fest in den Haushalt einplant.
    Wenn dieses Geld wenigstens teilweise dazu verwedet werden würde entwöhnungswillige Raucher durch Aufklärung und Kurse zu unterstützen, aber dass Geld wird halt lieber anderweitig verpulvert.
    Zum Beispiel um afghanischen Mohnbauern davor zu schützen den Großteil ihrer Ernte an die Taliban abtreten zu müssen,und der erzkorrupte Karsai sich eine sichere Altersvorsorge auf Schweizer Banken anlegen kann.


    Zum anderen, weil wie gesagt Verbote absolut nichts bringen.
    Die Amerikaner sind da noch bigotter als die Europäer, und haben in den USA z.B. die Schachtel Zigaretten auf umgerechnet bis zu 8 Euro verteuert und die schärfsten Anti-Rauchergesetze der Welt eingeführt, subventionieren aber mit diesem Geld gleichzeitig ihre Tabakbauern damit diese auf dem Weltmarkt die unangefochtene Nr. 1 bleiben.


    Dabei sollten doch gerade die USA es besser wissen, denn mit der Prohibition hatte man dort schon einmal erfolglos versucht den leuten ihre Laster abzugewöhnen.
    Das Ergebnis war lediglich das unzählige Leute (die eigentlich gar keine Trinker waren) dem "Reiz des Verbotenen" nicht widerstehen konnten, und so den Alkoholschmugglernund dem organisierten Verbrechen zu gigantischen Gewinnen verhalfen.
    Und auch damals war es gang und gebe, das Alkoholhandel zwar strikt verboten war, aber trotzdem fleissig Brennlizenzen verkauft wurden damit Bourbon und Budweiser weiterhin die Aussenhandelsbilanz der USA verbesseren sollten.
    Wohl wissend das der Löwenanteil nach dem Export dann doch über dunkle Kanäle zurückfand und in den USA verkonsumiert wurde.


    In Schweden hat man selbst heute noch nichts daraus gelernt, mit der Folge das in den an Schweden angrenzenden Ländern die schwedischen "Sauftouristen" und Schnapsleichen einen äusserst zweifelhaften Ruhm geniessen.


    Wie gesagt, meiner Meinung nach kann man Jugendliche nur durch das eigene positive Beispiel von Zigaretten, Alkohol und Drogen abhalten, und keinesfalls ddurch das man diese Suchtmittel durch Verbote erst so richtig interessant macht.
    Wiso haben die Holländer und die Dänen denn komischerweise keine Probleme mit den einheimischen Junkies, sondern hauptsächlich mit den deutschen "Drogentouristen ?
    Doch wohl schlichtweg weil es in diesen Ländern bei der Mehrzahl der Jugendlichen eben nicht als "cool" oder "hipp" gilt, sich permanent "zuzudröhnen".
    Was nämlich erlaubt ist, das wird schnell uninteressant, da es ja JEDER machen kann.
    Übrigens war das in unserer Stadt ein wirksames Mittel die Grafittiszene "auszutrocknen".
    Man hat einfach häßliche Betonflächen offiziell zum Besprühen freigegeben, da wurde es halt "uninteresant" und die Sprayer verewigen sich seither lieber in Nachbarstädten, in denen der "Kick" erwischt zu werden noch gegeben ist.

    Also, lasst den Rauchern doch ihre ohnehin eigeschränkten Möglichkeiten sich selbst zu schädigen.
    Früher oder später hört derjenige Anteil der es auch schafft auch ohne Nikotin auszukommen ohnehin mit dem Qualmen auf.
    Die "Hardcore-Raucher" werden sich sowieso nicht "bekehren" lassen, sondern entweder zu jedem Preis heimlich weiterqualmen oder sich den Stoff aus "grauen Quellen " beschaffen wenn der zu teuer wird.


    Wie gesagt, über den Preis lässt sich auch kein Konsum steueren, denn ein "Statussymbol" nach dem Motto "ich kann´s mir leisten", wäre in dieser markenwahn- und konsumorientierten Neidgesellschaft sicher ein völlig falsches Signal.
    Wieviel Promis "koksen" denn nur eshalb fleissig mit um von der "Schickeria" akzeptiert zu werden ?
    Ich denke da schreckt es eher ab, wenn (wie bisher) die vor den Firmen herumstehenden Raucher nicht als "cool", sondern lediglich als "armselig frierende Junkies" wahrgenommen werden.



    Eine gute Nacht


    Feelgood

    Hallo,


    ich bin zwar nur "ambitionierter Laie", aber ich vermute mal das Problem liegt schlicht und ergreifend darasn das man mittels einer "Recovery-Version" , wie sie bei den meisten PC´s ab Werk installiert wurde das System gar nicht sauber "neu aufspielen" kann.
    Besonders wenn zuvor ein Servicepack extern aufgespielt wurde gibt es da immer wieder üble Probleme, aber auch die normalen automatischen Updates machen gerne Scherereien.


    Bei Schädlingsbefall muss die " Bude" normalerweise völlig "ausgeräuchert" werden, sonst hat man das Ungeziefer sofort wieder im Haus.
    Im Falle eines PC´s heisst das normalerweise:
    Festplatte oder zumindest die Boot-Partition formatieren und dann Windows komplett neu aufspielen.
    Das klappt aber mit Recovery-CD´s leider nicht, da diese nur dafür gedacht sind ein fehlerhaftes System zu reparieren.
    Dabei werden neuere Versionen von Systemdateien (die per Update oder Servicepack auf dem Rechner gekommen sind) aber nicht zwangsläufig von den auf der CD vorhanenen veralteten Daten überschrieben.
    Das ergibt dan schon mal ganz schnell instabile Rechener, da neue und alte Sysstemdateien nicht unbedingt zusammenarbeiten .
    Also sollte man tunlichst nach der Reparatur auch den allerneueseten Servicepack installieren, selbst wenn das System scheinbar problemlos funktioniert.


    Gruß


    Feelgood