Beiträge von Winterwarrior

    Hallo Irrwisch


    Erstmal Entschuldigung, deinen Beitrag habe ich leider übersehen. Da mit der Spinnwebe war schon in der engeren Wahl (habe ich auch in den Erläuterungen im Album kurz erwähnt). Habe leider nicht die Zeit gehabt, gezielte Experimente zu machen. Die Idee mit dem Zuckerwasser finde ich gut, danke für die Zeit, die du investiert hast. Das war wirklich ein sehr brauchbarer Einsatz, und ein Zeichen, daß nicht jeder nur dem anderen nachplappert oder aus dem Internet zitiert.
    DANKE DIR!



    Hallo res


    danke für deinen Beitrag. Das mit der Längerbelichtung ist kein Grund, ich hatte weiter oben ein Bild von einem Insekt gepostet,
    welches des Nachts fotofrafiert worden ist, also ebenfalls "länger belichtet" worden ist (1/60sec). auch das Bild von dirk wurde geblitzt und dürfte ebenfalls mit 1/50 oder 1/60 sec nicht "zu lange belichtet" sein. Zu dem (berechtigten) Argument der Nähe kann ich sagen, da ich früher selbst entwickelt habe, sind unscharfe Fotos nur selten so unscharf, daß man überhaupt nichts mehr erkennen kann. Dem Grunde nach gebe ich dir recht, aber wenn ein Motiv derart in der Form verzerrt wird und zudem so hell leuchtet, ist die Hinterfragung, ob es sich wirklich um ein Insekt handelt, zu erwarten. Bildstörung JA. Aber Insekt ... mmhhh? na ja, ich will es nicht zu 100% bestreiten.



    Hallo Tina

    Zitat

    Die Insektenfotos als Beispiel sind nun nicht besonders gut gewaehlt! Hier sollte das Insekt fotografiert werden und dementsprechend wurde die Kamera, die Technik darauf abgestimmt. Ist wohl was anderes als wenn ein Insekt durchs Bild rauscht und man es nur zufaellig drauf hat!


    Was hat das mit der Frage zu tun, ob Insekten während des Fluges vibrieren? Oder glaubst du, Insekten, die fotografiert werden sollen, halten still, nach dem Motto "jetzt kommt gleich das Vögelchen" ? Leute warum macht ihr es euch nur so schwer, die Umwelt zu sehen, wie sie ist.


    Hallo Ricya


    Ich habe etwas geforscht (deine Links haben mich auf den Faden gebracht) und werde heute Abend (sofern ich es schaffe, wird wohl eher wieder Nachts werden) ein paar Infos einstellen. Das mit den Insekten rückt nun wieder in die Nähe, aber was für Insekten !! ... ist echt interessant, und es gibt auch Videos darüber. Lasst euch mal überraschen. :mrgreen:


    Von mir aus kann jedes Foto von mir widerlegt werden. Wenn ihr es schafft, die Widerlegung hinreichend zu begründen und nachprüfbare Nachweise beizuschaffen (nein, ich glaube nicht einfach so, was ihr schreibt), ist es in Ordnung. Und nein, es interessiert mich nicht, daß es meine Fotos sind, die widerlegt werden. Mich interessieren nur die tatsächlichen Gründe, warum etwas so ist, wie es ist.


    Viele Grüße
    Winterwarrior

    Guten Morgen
    Wollte eigentlich nur mal kurz reinsehen, nichts schreiben. Aber man kann euch nicht allein lassen. Nicht mit diesem Thema. :shock:


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    Durch den Flügelschlag vibriert doch der ganze Körper des Tieres.


    Der ganze Körper vibriert eben nicht! Jeder Körper, der eine Masse>0 enthält, würde auseinanderfliegen, wenn das so wäre. Die Gesetze der Kinematik und Trägheit gelten auch für Insekten. Schon bei der Konstruktion der ersten Motoren fiel auf, daß das Chasis nicht vibrieren darf, auch nicht ein bisschen! Ich habe mal eine Sendung vom TÜV gesehen. Man hat an eine Kurbelwelle eine winzige Unwucht angebracht und diese dann in Drehung versetzt. Innerhalb von Sekunden ist die Kurbelwelle (sie besteht aus gehärtetem Stahl) in 1000 Stücke geplatzt. Jeder Autofahrer kennt es (in reduzierter form): Die Rede ist von unausgewuchteten Reifen. Der Ausgleich der Bewegungsmassen ist eines der wichtigsten Faktoren in der Kinematik. Das gilt für alle bewegten Teile, und für das Tierreich schon lange.


    Zitat

    Man kann also nicht erwarten mit gängigen Kameras so fein eingestellte Bilder machen zu können, daß man den Rest des Tieres gestochen scharf sieht, während nur die Flügel verschwommen sind!


    Doch, genau das kann man erwarten.


    Kleinste Vibrationen im Kopf eines jeden Tieres würden dieses lebensunfähig machen, da die Augen des Tieres (diese sind bekanntlich fest mit dem Kopf des Tieres verbunden) ebenfalls vibrieren würden und das Tier dann die Umwelt in vibrierendem Zustand sehen würde. Nein Ricya, da muß ich dir leider eine Absage erteilen.


    Und dann muß die Logik immer für sowas herhalten
    Die arme Logik tut mir mittlerweile wirklich leid ... :(


    Ich will aber auch diesmal nichts unbewiesen im Raum stehen lassen






    Jetzt komm aber nicht mit dem Argument, das seien Hochgeschwindigkeitskameras gewesen ... :mrgreen:


    So, mehr werde ich jetzt nicht schreiben. Ich würde mir wünschen, da wir alle hier sind, um etwas zu entdecken, daß diesem Entdeckerwunsch mit mehr richtigen Argumenten begegnet wird und, weil ja offenbar der Wunsch nach logischer, physikalischer und wissenschaftlicher Vorgehensweise besteht (sehen tue ich nichts davon..) Nachweise zu bringen. Sorry, aber Phrasen wie "ist doch längst bewiesen" und "das weiß doch jeder" sind nicht wissenschaftlich. Ich bin mir mittlerweile nicht mehr sicher, ob es mehr Menschen gibt, die andere mit erklärbaren Fotos nerven oder Menschen, die berechtigte Fotos mit unzutreffenden Argumenten zurückweisen und dabei den Verfasser noch lächerlich machen wollen. Und egal, was der/die an (nachgewiesenen) Argumenten beibringt, es wird dagegen argumentiert (und das oft ohne Nachweis). Erstaunlicherweise "gewinnen" die Argumente ohne Nachweis gegenüber den Nachweisen. Mann, in welcher Welt bin ich nur gelandet, hätte ich das gewußt ... Verschiedene Argumente entbehren jeder physikalischen Grundlage (z.B. daß der ganze Körper eines tieres schüttelt --- ich bin entsetzt :shock: ). Daran ändert sich auch nichts, wenn man sie - fälschlicherweise - logisch nennt. Logisch in dieser Hinsicht scheint mir nur eins: Jeder, der etwas mitzuteilen hat, wird es vor diesem Hintergrund nicht tun, da er/sie damit rechnen muß, ungespitzt in den Boden gestampft zu werden. Und was hat die Allgemeinheit davon? NIX!


    Sagt mal, was ist los mit euch, daß ihr euch so verhaltet?


    Komme mir vor wie in einem Tierschutzverein, bei dem die Hälfte der Mitglieder Jäger sind.
    (jaja ich weiß, wir sind nicht in einem Tierschutzverein)


    Zitat

    Lest Euch den Thread einfach mal durch und Ihr wißt worauf ich hinauswill!


    Nein Ricya, ich weiß nicht, wo du drauf raus willst ... :?:
    Soll ich mich abmelden? Sag doch bitte deutlich, was zu sagen ist
    Wenn ich etwas nicht mitbekommen habe, dann sagt es mir.
    So macht das jedenfalls keinen Spaß.
    (jaja ich weiß ich kann gehen wenn es mir nicht passt)


    Na immerhin hast du mich auf den Namen gebracht, der mir gestern nicht eingefallen ist:
    Rods werden die Dinger genannt, die Dirk auf dem Foto hatte.



    Schönen Tag

    So Antw. noch an Ragnarsson


    das ist dann das letzte, was ich schreibe. vlt. am SO. wieder, wenn noch Bedarf ist und ihr Anregungen gebt oder Fragen habt, die vielleicht sogar ich beantworten kann :mrgreen:


    Zitat

    Wenn es so ist dass MissX IMMER Orbs hat und MissY NIE, dann kann das auch mehre Gründe Haben. Wenn das wirklich immer so ist, dann ist eine Kamera übersensibel und die andere Weniger Sensibel (es sei denn ist das selbe Model).


    Ich habe das so verstanden, daß MissX und MissY dieselbe Kamera benutzen. Aber ich kann mich auch geirrt haben.


    Zitat

    Es spielt auch keine Rolle in Welchem verhältniss die beiden zueinander stehen und dergleichen. Das Dreiieck dass ich dargestellt habe Reicht vollkommen. Worauf es ankommt ist die Distanz zwischen Kamera und Blitz, sowie die Distanz zum Partikel. Auf etwas anderes kommt es nicht an. Ob der eine 5 Meter gross und der andere nur 1 Meter macht keinerlei unterschied, da dass Licht von Fixpunkt c ausgeht zu Fixpunkt B strahlt und von dort auf Fixpunkt A reflektiert wird. Wenn die Strecke zwischen Kamera und Partikel nicht im selben verhältniss zum Abstand von Blitzlicht und Linse steht, dann verstreut sich das ganze einfach und es ist kein Orb zu sehen. Von Kontrollperson kann also nichtmal eine Rede sein, denn da kommt es auf Millimeter und Bruchteile von Sekunden an, das ist unmöglich mit Menschlichen Personen zu reproduzieren. Es ist ja nicht so, dasss man einen liegenden Apfel fotografiert, sondern ein winzig kleines, sich bewegendes Partikel. Hinzukommt auch, dass ein solches Partikelchen, keine Kugel ist sondern Ecken und Kanten hat. Somit ist es sehr wahrscheinlich, dass der Blitz von Person 2 ganz anders gestreut wird und nicht gebrochen und zurückgeworfen.


    Na ja, wenn man zwei unterschiedlich große (oder unterschiedlich stehende) Personen hat, hat man auch zwei Dreiecke.
    Wenn Person 1 (MissX) nun einen Effekt fotografiert und Person 2 (MissY) nicht, würde mich schon die (Winkel)unterschiedlichkeit interessieren, da das dann der einzige Unterschie wäre (gleiches Equipment und Timing vorausgesetzt). Aber wahrscheinlich meinen wir dasselbe.


    Abschließend noch eine Anregung, warum MissX und MissY bei gleichem Equipment einmal Orbs fotografieren und einmal nicht, könnte in der eben von mir beschriebenen elektromagnetischen Sensibelität der CCD/CMOS-Chips liegen und der "natürlichen Aufladung" der betreffenden Person. Das wäre zumindest eine Erklärung, was mir aufgefallen ist (und auch im inet nicht ganz unbekannt ist) nämlich daß bestimmte Personen mehr "Glück" bei der Aufnahme von Orbs haben bzw. mehr "Pech" und die Aufnahmen vergurken (ganz wie man es sehen will).


    ALs Kind habe ich immer Glühbirnen zerschossen, in der Art, daß ich einfach nur den Lichtschalter betätigt habe, wie man das so macht. Dann gab es einen lauten Knall (wie eine Explosion) und das Licht war wieder aus. Wenn es Nacht war, und stockdunkel, sa es gruselig aus, wie der Funkenregen ganz langsam aus der Glühbirne durch das Glas der Lampe hindurch auf den Boden geregnet ist - mehrere Sekunden hat das gedauert. Das Glas der Glühbirne war übrigens in keinem Fall kaputt. Wie die Funken da durch gekommen sind (und durch das Glas der Lampe) hat mich immer wieder erstaunt. Sicher sind euch schon viele Glühbirnen beim einschalten kaputtgegangen, aber hat je einer den beschriebenen Effekt erlebt? Schreibt es doch mal bitte.


    Noch ein Beispiel: Mein erster PC hatte einen VGA-Monitor. Immer wenn ich geschneuzt habe, hat das Bild gewackelt, und zwar wurde es voin unten bis oben gestört. Mene Entfernung zum Monitor war dabei ohne Bedeutung, aus der Küche heraus konnte ich den im Wohnzimmer stehenden Monitor in vollem Umfang beeinflussen. Da der Monitor noch im Keller steht, kann ich auf den Jahrmarkt ziehen, jedoch würde mir das keiner glauben und "technische Tricks" vermuten, was aber nicht wahr ist.


    Viele Grüße
    Winterwarrior



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    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.


    ein echt guter Spruch :mrgreen:



    .

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    außer Trollen, aber dazu würde ich dich nun nicht zählen.


    Na dann wäre ich aber wirklich sauer, das habe ich nicht verdient


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    Sicherlich interessante Ansätze, die du da gebracht hast. In meinem höchstpersönlichen Falle würde ich aber nach wie vor von einer Reflektion ausgehen. Es gab keine Lichtquelle, die dieses Phänomen hätte hervorrufen können.


    Es ist eine Reflexion - oder eine Störung. Die Störung ist auszuschließen.
    Oder ... elektromagnetische Störungen mit Einfluß auf die CCD-Module.
    CCD-Module bestehen auch aus CMOS-Technologie (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen CMOS-Sensortechnik). Halbleitertechnik auf CMOS-Technologie (Complementary Metal-Oxide Semiconductor) besitzt einen hohen Innenwiderstand, welcher zu Zeiten meiner Ausbildung durch eine Potentialdifferenz i.H.v. 80cm Raumhöhe bereits zerstört werden konnte, oder auf deutsch gesagt: wenn ein CMOS-IC vom Tisch fiel, es schon kaputt sein konnte, weil der Tisch 80cm über dem Boden eine anderere (statische) Ladung aufwies als der Fußboden. Mit dem Aufkommen der HCT-Technik wurden diese Mängel durch externe Widerstände beseitigt, jedoch im Inneren dominieren nach wie vor die hohen Widerstände, welche nach der Abwandlung des ohmschen Gesetzes (R=U/I) bei gleichem Widerstand, einen höheren Strom fließen lässt, wenn eine höhere Spannung angelegt wird (I=U/R). Stöme gelten in einem spannungsdominierten Kontext als lineares "Nebenprodukt" von Spannungen. Da Elektromagnetismus an Induktivitäten Spannungen erzeugen kann, was regelmäßig der Fall ist, werden alle Geräte abgeschirmt (durch kleine, kapazitive Außenwiderstände). Falls die Spannung zu hoch wird, etwa durch einen erhöhten elektromagnetischen Impuls (oder ein Störfeld) so entsteht Spannung und - wie vorgenannt - durch den konstanten Widerstand der CCD (oder CMOS) Chips ein Strom, der die gewöhnlichen Steuerströme überlagern kann, was dann zu Übersteuerung der aufnahme führen kann.


    Puh! Es ist lange her, aber ich habe es hoffentlich noch einigermaßen zusammen gekriegt.


    Mir sind die Zusammenhänge also gut bekannt, und dennoch gibt es "weiße Stellen". Aber vielleicht ist das viel zu viel für ein Forum. Ich habe mir vor ein paar Wochen ein Stativ gekauft, um präzisere Aufnahmen zu machen, aber ehrlich gesagt habe ich keine Lust mehr, denn ich finde Orbs nicht so interessant.


    Vor dem oben beschriebenen techn. Hintergrund interessiert mich, warum es zu Orbs kommt, und vor dieser Frage, ob es Störungen sind, wo diese Störungen herkommen. Man dreht sich im Kreis, so daß die resultierende Frage sich nicht ändert: Was sind die Ursachen von Orbs.


    Einen kleinen Schönheitsfehler hat die Angelegenheit noch: CMOS, HCT, CCD, (TTL, ..) und wie sie alle heißen hin-und-her: Warum nimmt man in einer Wohnung oder in einer "normalen Umgebung" keine Effekte auf? Das liegt nicht nur am Staub. Was du auf dem Friedhof fotografiert hast, ist übrigens kein Orb.


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    Faktor 1: Die Brennweite der Kamera ist deutlich unterschritten.


    Dazu gibt es die EXIF-Werte. Diese gehören, um diskutieren zu können, auf das Foto (neben dem Timestamp)


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    Faktor 2: Insekten schlagen mehrere hundert Male mit den Flügeln in einer Sekunde. Da dies keine Hochgeschwindigkeitskamera war, mußte sie zwangsläufig davor kapitulieren.


    Mit den Flügeln, du sagst es! Schlagen sie auch "hunderte Male" mit dem Kopf? Wo ist der Kopf des Insekts auf deinem Foto?


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    Faktor 3: Die extreme Reflektion, die sich meiner Meinung nach dadurch erklärt, daß dieses Insekt ziemlich nah vor der Linse bzw. und auch vor dem Blitz war.


    Da wohl aus Prinzip kaum jemand einen Blick in das Album (http://www.paraorb.de) geworfen hat, sind ja nur Orbs, gehe ich davon aus, daß die Bilder nicht bekannt sind (ist mir auch egal). Aber ich habe eine Reihe von Fotos, auf denen ein Lichtstreifen zu sehen ist, ähnlich des von dir fotografierten Effekts. Auf einigen Bildern ist zu sehen, daß diese Streifen sich aus einer unzahl von Kreisen zusammenzusetzen scheint. Ich gehe davon aus, daß der von dir fotografierte Effekt ebenfalls aus Kreisen besteht, welche mit großer Geschwindigkeit vor der Kamera "tanzen" (vorausgesetzt, daß es tatsächlich kein Insekt ist). Man kann einen Punkt aber so steuern, daß er an jeder Stelle "gleichzeitig" ist. LED- und LCD Displays werden so gesteuert, und der gute alte Fernseher, und Laser-Effekte am Himmel. Sollte das hier auch der Fall sein, wäre immer noch ein prüfungswprdiges Faktum, wodurch (oder durch wen oder was) eine solche Ansteuerung erfolgt. Man muß nämlich davon ausgehen, daß ein gesteuerter Punkt pro Zeiteinheit umso mehr Energie benötigt, an je mehr Stellen er gleichzeitig sein soll, was klar wird, da punktuell gepulst wird, so daß bei Erhöhung der Punkte pro Zeiteinheit deren Leuchtzeit begrenzt wird. Um gleiche Helligkeit zu gewährleisten, ist die Erhöhung der Energiezufuhr linear zur Frequenz erforderlich. Das ganze hat auch einen Namen: Multiplexing (kurz MUX genannt).


    Ich beende das Abschweifen der Orb-Theorie in die Elektronik nun, aber ganz sicher können Zusammenhänge nicht ausgeschlossen werden. Falls euch die Erklärung "das ist halt so" lieber ist, als mal in die Tiefen der Technik abzuschweifen, lasst es mich wissen, dann halte ich einfach meine Klappe.


    Zitat

    Falls jemand eine bessere einleuchtende Erklärung hat, immer her damit. ;)


    Ja, jetzt mal raus mit der Sprache. Orbs sind nicht so spannend wie Dracula, aber auch nicht so langweilig wie ein Pausenbild.
    Man kann imer was entdecken - wenn man es will.


    Viele Grüße
    Winterwarrior


    PS: Ich habe meine Arbeit schleifen lassen und werde mich etwas zurückziehen aus dem Threadt, aber mitlesen

    Na das ist doch mal was wahres nach meinem Geschmack ;)


    Zuvor muß ich sagen, daß der Blitz bei meiner Exilim rechts ist, folglich die Punkte A+B vertauscht sind (resultierend auch die Strecken a+b sowie die Winkel alpha+beta), was aber weder der Winkelsumme noch den linearen Zusammenhängen zwischen intervallskalierten Merkmalen der Geometrie im vorliegenden Beispiel einen Abbruch tut, auf deutsch gesagt: nichts ausmacht.


    1.


    Zitat

    Also um das mit dem Winkel aufzugreifen. Wir nehmen an Fixpunkt A ist die Linse der Kamera. Fixpunkt B ist das Partikelchen, dass den Orb erzeugt und Fixpunkt C ist die Lichtquelle. Dadurch ensteht ein Dreieck. Da wie in der Physik bewiesen Ausfallwinkel immer 180°- Einfallswinkel (durchdringen lassen wir mal aussen vor weil es nichts zur sache tut). In dem beschrieben Dreick entsteht ein Winkel zwischen der Seite AB und CB. Wenn nun ein anderer nicht genau die selben verhältnisse wie besagtes Dreieck hat, wird das Licht durch die Brechung vom Partikel nicht auf die Linse zurück geworfen und somit entsteht nicht der Bildfehler der einen Orb entstehen lässt.
    Wenn hierzu fragen sind, nurzu.


    Was mir hier noch fehlt, ist die Korrelation zwischen der geometrisch vorgenannt beschriebenen Fläche, insb. der Winkel, und der, der Einfachkeit halber als aufrecht stehende Strecke d mit den Endpunkten D-E beschriebenen "MissX" sowie der Kontrollperson "MissY", welche eine aufrecht stehende Strecke f der benannten Endpunkte F-G darstellen soll. Jeweils die Endpunkte D+F seien als "unten", die Endpunkte E+G als "oben" definiert. Die Strecken d+f sollen senkrecht stehen. So, jetzt müßte dir die Beschreibung der trigonometrischen Zusammenhänge der beiden Strecken zur Fläche des von dir beschriebenen Dreiecks ein Kinderspiel sein. Insb. würde ich vorschlagen, die Angelegenheit sogleich stereometrisch abzuhandeln, da der Größenunterschied zwischen der Strecke d (MissX) und der Strecke f (MissY) nicht feststeht, als eine Unbekannte im Spiel ist, welche dann im Einsetzungsverfahren aufgelöst werden kann. OK, also Input, ich höre.


    2.


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    Zu den "verdeckten Orbs". Man muss sehen dass ein Lichtstrahl nichts festes ist. Er besteht aus einem Spektrum. Beim auftreffen wird der strahl reflektiert und das Spektrum verbreitert sich, deswegen entsteht der Lichtkreis der als Orb bezeichnet wird. Was man aber nicht vergessen darf, ist dass die Strahlkraft des Lichtes nachlässt, da es ja gespalten ist. Wenn man jetzt ein Objekt hat, in dem konkreten Fall der Jesus, so überstrahlt die Reflektion der Statue (weiss wirft sehr viel an Licht zurück) und es wirkt als wenn der Orb "hinter" der Statue wäre. Es gibt versuche mit speziellen Kameras mit speziellen Filtern, da hat man so etwas untersucht. Da konnte man unter gewissen Filtereinstellungen sehen, dass der Orb immernoch vor dem Objekt lag, aber auf dem "normalen" Bild, schien es als sei er dahinter. Da Hilft leider auch kein aufhellen und Kontrast etwas, weil du das Verhältniss der Leuchtkraft zwischen Orb und Objekt nicht verändern kannst.


    Das hat mir mal gefallen, denn genau das ist die einzig mögliche Erklärung. Ob ich damit einverstanden sein kann (insb. die dunklen Ränder an dem "Orb", welche konturengenau einen Schatten der (scheinbar) darüberliegenden Jesusfigur darstellen dürfte (ansonsten ist der Zufall gewaltig) scheint ein Indiz zu sein, daß es nicht so ist.


    Am besten gefällt mir immer noch dein Spruch ganz unten. :mrgreen:
    Ja, wenn du pkt. 1 mathematisch ermitteln willst, dann können wir das tun. Erklären tut das dann aber immer noch nicht, warum MissX immer und MissY nie Orbs fotografiert. Das würde auf die Existenz einer Orb-Konstante hinaus laufen, aber das können wir in einem anderen Thread abhandeln (nicht sperren, es war nur SPASS)


    Viele Grüße
    Winterwarrior

    Zitat

    Ich habe bereits eine Erklärung bzw. zwei geliefert, wie dir vielleicht entgangen ist.


    1. Technik, Orbs treten besonders oft bei Digicams auf
    2. Optik, denn das sind Lichtreflexe


    Das ist mir alles längst bekannt, anderen wahrscheinlich auch.


    Zitat

    3. Habe ich dir mehrere Quellen dazu geliefert, die du aber offensichtlich ignorierst.


    Warum sollte ich mir die Arbeit machen, Beiträgte in diesem Forum zu posten, um Antworten anschließend zu ignorieren? Ach ja, Fanatismus (nein, ich fühle mich nicht persönlich angesprochen) aber schlüssig ist die Annahme, warum jemand (z.B. ich) Antworten ignorieren soll, auch nicht. Eine Frage mal nebenbei: Ich bin noch sehr neu hier. Es muß einen Grund geben, so miteinander umzugehen, die "anderen" (abwertend) Esoteriker und Fanatiker zu nennen. Sind die Postings so schlimm, daß dieses Verhalten im Lauf der Zeit Einklang gefunden hat? Eine menschlich erträgliche Umgangsweise ist das ja nicht ... ok ok, ich kann ja gehen, wenn es mir nicht passt! (spart euch diese Bemerkung, ich habe das hier -leider- schon oft gelesen). Schade!


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    4. Bin ich im Forum um ungeklärte Phänomene unter die Lupe zu nehmen.


    ja UND ? Wenn du keinem Neuen (liegt es daran?) eine Chance gibst, etwas vorzutragen, ohne ihn "platt" zu machen (sorry, es mag nicht zutreffen, aber es kam bei mir so an) - wie soll das dann funktionieren? Ich meine, wir leben alle vom gegenseitigen Miteinander und dem Austausch. Was der eine nicht sieht oder weiß, hat der andere gesehen oder er/sie weiß es. Wie sollen wir (Menschen) denn weiterkommen, mir der Methode, den anderen zu beleidigen, ihn bloßzustellen? Anstatt das eigene Wissen mit anderen zu teilen - und deren Wissen zu adaptieren. Mal darüber nachgedacht?


    Du hast doch ein Foto gemacht. Hast du geprüft, wo die "Lichtreflexe" herkommen, oder dich von anderen "ins Bockshorn" jagen lassen, das sei "alles normal". Eine seltsame Stelle für Reflexe, meinst du nicht? Vor allem asymetrisch. Welches Programm, welcher CCD-Chip soll solche Asymetrie verursachen? Weißt du, ich will niemanden zu nahe treten, und dir auch nicht, aber nicht alles immer hinnehmen, was andere schon seit Jahren falsch daher plappern, sondern die Welt kritisch hinterfragen. Parapsychologie ist ein Hobby, nichts andereres. Wenn das Hobby anfängt, Stress zu machen, was man u.a. daran merkt, daß man anfängt, den Spaßfaktor (z.B. "Bin ich im Forum um ungeklärte Phänomene unter die Lupe zu nehmen") durch standardisierte Antworten abzuhandeln, ist das Hobby kein Hobby mehr, sondern professionelles Management der Freizeitgestaltung, was mit FUN nicht mehr viel gemeinsam hat.


    Zitat

    Doch Paraportal bedeutet nicht, daß wir ein Haufen Esoteriker, UFO-Freaks und Geisterjäger sind. Zuerst versuchen wir Phänomene eben logisch zu ergründen.


    ... "ein Haufen Esoteriker" ... Mann, ihr lebt doch von denen! Wer soll denn auf die Werbebanner klicken, wenn nicht die Kunden. (du gehörst zum Forum, nicht wahr?).


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    Da fallen Grenzwissenschaften leider nicht rein.


    Warum fallen Grenzwissenschaften nicht in die Ergründung von Phänomenen? Wo ist die Grenze zur Grenzwissenschaft? Ja, alles Fragen, die dir noch niemand gestellt hat. Es gibt keine Grenzen, alles ist eine Einheit mit nahtlosem Übergang. Traut euch, über Dinge zu reden, die ungewöhnlich sind! In ein paar hundert Jahren wird man spotten, so wie über den Glauben an die Scheibenwelt vor Christoph Kolumbus heute gespottet wird. Hinterm Horizont geht's weiter, immer weiter und weiter u.w. ...


    An der Esoterik mag es keine Logik geben (oder doch?). Aber Bildinhalte zu ignorieren, auf denen etwas anderes als erwartet zu sehen ist, das ist ganz gewiß nicht logisch. Ich will dir (und euch) eins verraten: Die Reproduzierbarkeit ist der auffälligste Faktor, der mir an dieser Form von Logik fehlt.


    Siehe dein Foto (ich bin mal so frei)

    Warum soll ich mich mit einem (oder vielen) Link(s) ins Internet zufrieden geben? Was du fotografiert hast, ist ein klärungsbedürftiges Faktum. Weder die Hardware noch die Software noch die CCD-Spezifikation der DigiCams, seien sie noch so billig, erklärt solche Effekte. Wenn sie öfter auftreten, wäre das ein Fehler, welcher die Rückgabe der Kamera begründet (§ 323 BGB). Offenbar tritt es aber nicht regelmäßig auf, folglich ist es kein Fehler der Natur der Sache. Um eine Reflexion zu verursachen, bedarf es einer Reflexionsfläche. Um eine solche Reflexion zu verursachen, wie du auf dem Friedhof aufgenommen hast, müßtest du in einen Spiegel hinein fotografiert haben. Hast du das? War da ein Spiegel? Eine Scherbe? Nein, nicht an dieser Stelle. Was nun?


    OK, Glück gehabt, ich habe etwas ähnliches aufgenommen, sogar in einer Blitzserie
    (Bild-zu-Bild Abstand 1sec, achtet auf den Timestamp)


    Bild 1


    Bild 2


    Bild 3


    Bild 2 vergrößert


    Bild 2 nochmal mit Markierung


    Offenbar straft der Faktor Zeit die Annahme einer "Reflexion" mit der Frage: Wo ist denn die Reflexion auf Bild 1 (1 Sekunde zuvor) und auf Bild 3 (1 Sekunde danach) ? Weggeflogen? Und das ist nichts ungewöhniches? Das soll etwas "logisches" sein? Ich bin einfach nur entsetzt, sorry!


    Zitat

    Bedauerlicherweise ziehe ich aber logische Erklärungen auf physikalischer Grundlage allemal den unwissenschaftlichen Erklärungen von Esoterikern und Geisterjägern vor


    Dann tue das bitte auch !


    Zitat

    Sicher mörgen Orbs interessant sein


    Sie sind nicht interessant, sondern mit das langweiligste, was die Parapsychologie zu bieten hat.
    Lediglich physikalisch sind sie interessant, weil die Ursache außer blablabla eben nicht eindeutig feststeht.
    Falls doch: Bitte Reproduziere Es !!!


    Zitat

    PS:Ich versuche mal mein Foto reinzustellen von meinem "Lichtreflex". Darauf ist ein Insekt nicht so leicht zu identifizieren.


    Und wer sagt dir, DASS es ein Insekt ist? In meinen Schulbüchrn sahen die noch anders anders aus. Aber das ist zugegebenermaßen schon etwas länger her.


    Zitat

    PPS:Nur weil ich versuche logisch zu denken, habe ich auch nicht auf jede Frage eine Antwort, aber wie gesagt ziehe ich immer erst die Physik zu rate.


    Falls du es nicht gemerkt hast: Das tue ich auch!


    Danke für die Fotos


    Und ich will dir wirklich nicht auf die Füße treten (falls du zum Forumsteam gehörst, schon gar nicht :mrgreen: )


    Viele Grüße
    Winterwarrior

    Hallo danke für die Antworten bisher


    Ein paar Fragen bzw. Einwände habe ich noch


    Ragnarsson

    Zitat

    Weil der Winkel, auch wenn es nur sehr minimal ist, verschoben ist.


    Welchen Winkel meinst du?
    Und warum sollte dieser Winkel erklären, daß MissX immer und MissY nie welche fotografiert?



    Dirk

    Zitat

    Sicher wäre es schön, wenn es was übernatürliches gäbe


    Warum wäre das schön? Das wäre nicht mehr und nicht weniger als alle anderen Dinge auf der Welt auch.


    Dirk, die Frage stellt sich leider aufgrund deiner Eingabe nun von selbst: Was machst ein Mensch mit einer so ablehnenden Einstellung zu "übernatürlichem" eigentlich in einem Forum, was sich mit "übernatürlichem" befasst ?



    Zitat

    Jedem Menschen, der logischen Argumenten aufgeschlossen ist


    Ich bin logischen Argumenten aufgeschlossen, denn ich stelle Fotomaterial zur Diskussion, welches auf "normale Weise" zur zustande gekommen ist (also nichts unlogisches). Ich behauptete nie, das es ich um Geister handeln würde (bitte lass jegliche Interprätation). "Logisch" wäre es, mal ein paar Erklärungen abzugeben (z.B. wie Ragnarsson es tat). "Unlogisch" (im Sinne des Wortes) jedoch ist jede pauschale Abhandlung bzw. Abwertung, ohne auch nur ein konkretes, fallbezogenes Beispiel zu liefern. Ich meiner Ausbilderprüfung 1982, in der neben einer pädagogischen auch eine psychologische Ausbildung enthalten war, haben wir gelernt, daß hinter jeder Äußerung a'la "du hältst jetzt mal den Mund mit deinen dummen Fragen" eine gehörige Portion Unsicherheit verborgen ist - und die Angst, von "Untergebenen" (z.B. Kindern oder Auszubildenden) beim "Nichtwissen" ertappt zu werden.


    Zitat

    Ausnahme bilden wie immer Esoteriker und ähnliche Fanatiker.


    Ich kenne zwar gerade keinen Esoteriker, aber warum sollen Esoteriker (siehe Wiki) Fanatiker(siehe Wiki) sein?


    Ich zitiere mal aus Wikipedia:

    Zitat

    Fanatismus im engeren Sinn ist durch das unbedingte Fürwahrhalten der betreffenden Vorstellung und meistens durch Intoleranz gegenüber jeder abweichenden Meinung gekennzeichnet.


    Das tust du doch gerade, wenn ich mich nicht sehr irre? Wobei ich eine andere Meinung noch nicht als "Intoleranz" bezeichne, sofern sie nicht gepaart ist mit verachtenden Ausdrücken (z.B. Fanatiker). Ein "normaler Esoteriker" ist vom Fanatiker so weit entfernt wie ein "normaler Moslem" vom Massenmörder - jede andere Einstellung wäre per se Fanatismus. Die Abkehr vom Fanatismus ist meines Wissens nicht allein dadurch gekenzeichnet, daß man eine bestimmte Meinung (nämlich seine eigene) favorisiert, um Intoleranz ad absurdum ins Feld zu führen, nämlich mit der Begründung selbiger ethisch unbeschadet gegen andere einsetzen zu können


    Zitat

    Hatte auch mal auf einem Friedhof ein Foto geschossen, bei dem ich offensichtlich ein Insekt direkt vor der Linse hatte, aber auch dies war nichts paranormales, sondern nur ein ziemlich ungewöhnlicher Zufall.


    Erstmal verwundert es, daß offenbar auch du auf Friedhöfen Fotos schießt. Aber das kann ja eine ganz natürliche Ursache haben. Nochmal: Ich habe nie behauptet, daß Orbs paranormal sind (du machst es einem wirklich schwer) und Insekten selbst benannt. Falls du anderer Meinung bist, bitte zeige mir die Stelle, an der ich selbige Behauptung aufgestellt habe.


    Doch es kann für Abhilfe gesorgt werden: Hier ist ein solches Foto:
    BILD 1


    Und hier die Vergrößerung:
    BILD 2

    Ist verdammt rund, dieser Orb, durch nichts zu unterscheiden von einer Kreisform :mrgreen:


    Und hier ein Orb
    BILD 3


    Und hier die Frage (die wirklich keinen mehr überraschen dürfte)
    Wie blind muß man eigentlich sein, um der Bilder 2+3 nicht voneinander unterscheiden zu können


    Da du, Dirk, zweifelsfrei kein Esoteriker, sondern ein logisch denkender Mensch zu sein scheinst, was überhaupt nicht schlimm ist, dann kannst du allen Neugierigen (ich gehöre auch dazu, was ich absolut nicht schlimm finde) die Frage von Ricya (16.09. 12:22 Uhr) beantworten, die leider immer noch unbeantwortet ist.

    Zitat

    Vielleicht ist da bei den restliche Usern jemand da, der das besser erklären kann als ich?


    Wenn das alles so leicht erklärbar ist - wie hier (und anderswo) immer behauptet wird, dann erkläre du uns bitte, wie der "Orb" hinter die Figur kommt. Ich bin sicher, auch wenn sich keiner traut, etwas zu schreiben (sehr schlimm!) warten einige genau so neugierig auf eine Erklärung wie ich!


    Hier das Bild, worauf Ricya sich bezieht (Original)


    Und hier nochmal "meine" Variante (aufgehellt und mit mehr Kontrast --- sogar der Schatten der Jesusfigur auf dem Orb ist zu erkennen )


    Jetzt kneife aber nicht, Dirk ;)


    Viele Grüße
    Winterwarrior

    Hallo @AndreaTPF,

    Zitat

    wenn ich Fotos mache..egal wo,. ich habe IMMER welche drauf....meine Kinder nicht. mit derselben kamera.


    wie ich schon in der Erööfnung schrieb: Es scheint eine Korrelation zu geben zwischen dem, der fotografiert - und dessen Einstellung zu dem Objekt, welches er fotografiert.



    Nein, ich rauche nicht(s), ich trinke nicht. Ich habe nur beobachtet (ist das auch ein Laster?).


    Zitat

    2.warum gibt es leuchtende ohne eine Lichtquelle in der Nähe zu haben?
    3.warum sieht man welche auch mit blossem Auge?


    Habe ich von gehört, aber selten. Hast du ein Beispiel?

    Zitat

    dann möchte hier doch gleich mal von diesem Orbexperten wissen was er von diesem hält?


    Hallo @AndreaTPF
    mit "Orbexperten " meinst du doch nicht etwa mich? Selbst wenn ich kein Nichtprofessor wäre, ist das Bild viel zu klein, um etwas zu erkennen. Hast du kein größeres? Dann könnte ich es ja mal versuchen


    ähhh, wenn ich den Kontrast etwas erhöhe ? Sieht fast aus wie der Bademeister meiner Kindheit.

    Der hat sich auch immer über uns schwarz geärgert. Wo hast du den denn her?

    Zitat

    Aber wieso sollte es nicht sein können, daß ein Partikel vom Blitzlicht getroffen wurde als er gerade hinter das Kreuz schwebte und dadurch eben nur ein Teil reflektiert wurde, weil der andere Teil eben durch die Jesusfigur das Licht nicht so zurückwerfen konnte das man einen kompletten Kreis sieht?


    Weil die Theorie besagt, daß Orbs aus (kleinen) Partikeln bestehen, welche, durch die unmittelbare Nähe zur Linse, stark vergrößert werden. Sollte auf die Entfernung (ca. 5m) eine derartige Vergrößerung möglich sein, so wäre es natürlich möglich, daß ein "Partikel" (Staubkörnchen o.ä.) gerade hinter die Figur geschwebt ist, als das Foto gemahct worden ist. Normalerweise gehe ich aber davon aus, daß ein Staubkörnchen aus 5m Entfernung sich fotografisch nicht derart vergrößern kann, auch nicht durch Lichtstreuung. Die Lichtenergie des Blitzlichts, die aus 5m Entfernung punktuell das Staubkörnchen trifft, würde um das Verhältnis tatsächliche Größe des Staubkörnchens (0,... mm) zur fotografierten Größe (40cm) geschwächt, so daß kaum noch Helligkeit übrig bliebe, die CCD-Chips genügend zu belichten. Davon abgesehen, ist die Streuung aus der Entfernung nicht in dieser Größenordnung zu erwarten.


    In Folge, würde der (oder das) "Orb" hinter der Figur verschwinden, es tatsächlich 40cm groß wäre, infolgedessen es eben kein (Staub)partikel wäre, denn so große Staubkörner gibt es nicht.


    Das mit der Hecke könnte schon im Vordergrund sein, aber wenn ich alles beurteilen könnte, dann würde ich selbst ein buch schreiben. Jedenfalls kann man darüber diskutieren, und es geht mir nicht darum, recht zu haben, sondern die Bilder zur Verfügung zu stellen, damit jeder etwas davon hat, der sich dafür interessiert, auch wenn es ein Tabu-Thema zu sein scheint. Wie gesagt, geht es nicht darum, den Beweis "dafür" zu liefern, sondern (was auf einigen Fotos gut zu erkennen ist) den Gegenbeweis - oder besser gesagt: eine mögliche Erklärung - zu liefern, wie Orbs entstehen können.


    Noch ein Wort zu den Bildern: Ich habe die Bilder aufgehellt, die ich hier eingestellt habe. Es ehrt dich, daß du die Originale verwendest. Auch ich bin stets für Originale (daswegen habe ich die ja auch mit ins Album gepackt), jedoch sieht man auf einigen Originalen außer schwarz nicht viel. Von daher fände ich es besser, wenn über einen Bildinhalt diskutiert wird, das (besser sichtbare) aufgehellt Foto zu verwenden. Über die Authentizität kann man sich ja durch Vergleich mit dem Originalen aus dem Album versichern, sofern man in Frage stellt, daß außer der Helligkeit (eigentlich der Gammawert) und zuweilen der Kontrast noch etwas geändert (also reinmanipuliert) worden ist. Duch aufhellen entstehen i.d.R. keine Effekte, sondern werden, wie gesagt, nur heller und damit sichtbar gemacht.



    Zitat

    Wenn man anstatt der einfachsten Lösung versucht eine komplexere zu finden.
    Genau so machen es nämlich die ganzen Verschwörungstheoretiker die sich in alle möglichen Dinge verrennen und hinter allem und jedem etwas "Großes" vermuten.
    Sowas kann auch zu krankhafter Paranoidität führen.


    Was fällt mir denn dazu ein? "Für die einen ist es Duplo - für die anderen die längste Praline der Welt"
    Für die Verschwörungstheoretiker mag die Konfrontation mit dem Wort der Verschwörungstheorie selbst eine Verschwörungstheorie sein :mrgreen: Ich kenne die Gefahr, sich zu verrennen "die Löwen kommen, aber der Ausgang aus der Arena ist weg" :mrgreen: kann es sein, daß du auch gefährdet bist?


    Aber du hast eine Sache auf den Punkt gebracht: Es geht nicht nur nur darum, ob WIR gefährdet sind, sondern andere (z.B. Teenies) ggf. greifen gewisse Dinge auf, an denen sie sich dann festmachen, was zu pathologischen Problematiken führen kann. Andererseits, und das ist bestimmt keine Verschwörung, sorgt schon unsere Politik dafür, daß die Jugend (und nicht nur die!) sich in einer (gefühlten) Perspektivlosigkeit wiederfindet, aus der es, auch ohne Verschwörungstheorie, keinen Ausweg zu geben scheint. Daß "die Löwen los sind" ist keine Theorie und keine Paranoia, sondern in vielen Familien und bei vielen Menschen gelebte "Realität 2010". Daraus, daß keiner auf der Straße rumläuft und heult, zu schlußfolgern "wir sind alle fröhlich" ist keine Lebensweisheit, sondern der Abschluß des Lebens. WAS und WO ist jetzt die Theorie ? Wo ist die Verschwörung ? Und wo die Verschwörungstheorie ?


    Doch bitte, ich will nicht abschweifen, es gäbe sicher viel zu reden. Aber sich zu verrennen ist keine Lösung. Und der Kopf in den Sand und die Erde zu schlucken, ist auch keine Lösung. Die Wahrheit liegt - wie immer - irgendwo dazwischen. Fixiert sein auf eine Sache ist krankhaft. Man darf uns aber nicht einreden, daß schon allein das Interesse an einer Sache das Krankheitsbild der Paranoia tangiert, denn sonst kann "man" mit uns spielen. Wenn sich keiner mehr traut, die Dinge beim Namen zu nennen, die er/sie sieht, werden wir zum Spielball. Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern Grundlagentheorie erfolgreichen Wirtschaftsmanagements.


    Viele Grüße
    Nochmal Danke, daß du soviel schreibst :D
    Winterwarrior

    Hallo Ricya,


    danke für deine Mühe.


    Zitat

    Soweit ich Dich verstehe glaubst Du zwar nicht das Orbs etwas mit Geistern oder sonstigen Wesen zu tun haben, aber dennoch vermutest ihre Herkunft in noch etwas nicht entdecktem.
    Richtig so?


    Na ja, ich bin eben neugierig, und das Fotografieren hat auch keine Mühe gekostet. Trotz allen Fortschritts gibt es noch viel unentdecktes. Im Jahr 3010 wirst du sehen, wie wenig die Menschen wußten, damals ... ;)


    Zitat

    Auch wenn es für Dich kein zufriedenstellender Lösungsansatz ist, bin ich dennoch der Meinung, daß es sich bei "Orbs" um irgendwelche in der Luft umherschwirrende Staubpartikel handelt.


    Ja klar, habe ich doch so geschrieben. Wenn Reflexionen da sind, gibt es eine Ursache (siehe Bild mit dem Nebel). Damit schließt man leider mit dem Thema ab, ohne zu beachten, daß das Leben aus einer Unzahl Facetten besteht, die Dinge von Grund auf unterschiedlich sein können. Du glaubst gar nicht, mit wie vielen Anwenderfehlern ich zu tun habe, wenn es heißt, eine Software funktioniert nicht richtig - und trotzdem sind ein Teil der Meldungen berechtigt. Ich sage nur: Wir (Menschen) machen es uns zu leicht, und übersehen "aus Gewohnheit" oft das, was es wert ist, gesehen zu werden.


    Zitat

    Es war ein altes Haus, daß ausgeräumt werden sollte. In alten Häusern ist nun mal viel Staub.


    Auch das ist mir klar. Jedoch, zwischen den Zeiträumen, war keiner da, der Staub gewischt hätte. Darauf ziele ich ab. Gleiches Equipment - gleiches Verhalten. Ausnahmen sind möglich, aber irgendwann wiederholt sich das Verhalten. Typisches Verhalten von Fehlersuche. Dort (im Schlafzimmer) traten jedoch nie wieder so viele "Orbs" auf (ich schreibe - und schrieb - das Wort nicht ohne Grund in Anführungszeichen)


    Zitat

    Hier nimmst Du als Argument, daß gerade vor einem Gewitter so viele Orbs in der Luft sind.


    Habe ich nur fotografiert, zuhause ausgewertet und - später erst - ins Netz gestellt. Ich will (und werde) nichts rein interpretieren, was nicht da ist, aber so kann sich jeder, wer sich interessiert, selbst Gedanken machen, gewisse Denkweisen nachzuvollziehen. Ich habe (leider) viel zu wenig Zeit, mich gebührend mit dem Thema auseinanderzusetzen, sonst würde ich anders vorgehen. Die "Menge der Gehirne" welche zusammengeschaltet wird, liefert das beste Ergebnis, wenn jedes Gehirn konstruktiv mit dem anderen Kommuniziert. Das ist im (EDV) Netzwerk nicht anders als bei den Menschen. Nur: In der EDV erwartet man die Zusammenarbeit - bei den Menschen ist oft das Gegenteil der Fall. Ich habe ein paar Fotoserien veröffentlicht und 100x (nein, 1000x ...) geschrieben, es soll keine "Effekthascherei" sein, und das wenigste, was ich will (und erwarte) ist die Meldung "oh wie toll" (wäre natürlich schön ..) jedoch, wie ich schrieb, viele Fotos mit Datum+ Uhrzeit fand ich nicht oft im inet, und von daher kann sich schon kaum jemand mit der Materie genügend auseinandersetzen, denn es ist (neben dem Mißtrauen, ob die Bilder echt sind) immer "zu wenig" da, um konkret zu prüfen und strukturiert vorzugehen.


    Zitat

    Orbs sind nichts weiter als kleine Partikelchen in der Luft. Du zermarterst Dir Dein Gehirn für etwas völlig unspektakuläres.


    :D Ich zermartere mein Gehirn nicht. Im Gegenteil: Mein Gehirn langweilt sich sehr schnell, wenn es nicht genügend zu tun hat.


    Solange wissenschaftlich erforscht wird, warum ein Brot, was vom Tisch fällt, immer auf die belegte Seite fällt :mrgreen: und genau berechnet wird, wie hoch ein Tiche sein müßte, damit es "korrekt herum" fällt :mrgreen::mrgreen: - solange habe ich keine Probleme, Dinge zu hinterfragen, die extraordinär sind, auch wenn sie "standardisiert" 1000x erklärt worden sind - bzw. nur jeder nachplappert, was keiner so recht weiß, und Wiki weiß auch nur das, was der Verfasser geschrieben hat (nicht falsch verstehen, ich nutze Wikipedia oft, und spende auch regelmäßig). Als Beispiel für eine "typische Standardisierung", die ich gerne ins Feld führe, wie krank die Menschheit sein kann und wie gefährlich es ist, etwas unnormales zu standardisieren, führe ich immer wieder folgendes auf: Meine Mieterin, die 2009 zu mir gewechselt ist, berichtete, daß in der Wohnung, in der sie vorher gewohnt hat, regelmäßig die Ölheizung gebrannt hat (alle zwei Monate). Und weil es so oft schon passiert ist, hies es dann vom Vermieter nur noch "ach so, hat sie schon wieder gebrannt?" ... gemacht wurde dann nichts mehr, denn es war ja "der Standardfehler". Solange Professoren sich mit Orbs befassen, und Bücher schreiben, solange können auch kleine Nichtprofessoren (wie meine Wenigkeit) ein wenig in der Materie schnüffeln, ohne daß es Grund gibt, Einfältigkeit anzunehmen, denn sonst müßte die Habilitation in Deutschland generell in Frage gestellt werden, und wer von uns will - oder kann - sich das denn anmaßen?


    Eine Frage noch:
    Warum hast du ausgerechnet das Bild mit dem Orb im Hintergrund nicht kommentiert?
    Für fast alle Effekte habe ich selbst mögliche Erklärungen parat.
    Aber das verstehe ich wirklich nicht.


    Viele Grüße
    und nochmals Danke für deine Mühe :)
    Winterwarrior

    Guten Morgen Dirk,


    doch, es ist mein Ernst. Sonst hätte ich es doch nicht geschrieben :mrgreen:


    Ich wills nochmal kurz erklären: Staub vor der Kamera wird nicht von einem "realen" Obkjekt verdeckt, oder doch?
    Habe ich da etwas übersehen?


    Ich will jetzt auch nicht über jedes einzelne Foto streiten.
    Streiten sowieso nicht.
    Obwohl ich schrieb "bitte keine Pauschalkritik"
    Trotzdem machst du das --- warum?


    "Dutzende von Fotos" habe ich selbst, danke.
    Obwohl das Thema grundsätzlich kritisiert wird, gibt es doch Menschen, die sich dafür interessieren Eine Interessengruppe, in der die Interessen angegriffen statt besprochen werden, ist schon merkwürdig.


    Zitat

    aber es gibt halt keine Orbs


    Doch, denn sonst würde man auf den Fotos keine sehen.
    Was man unter Orbs versteht, ist eine ganz andere Sache.
    Für mich sind es weiße, durchsichtige Kreise oder Kugeln, die die Sicht auf das Objekt versperren.
    Daß das Objekt die Sicht auf den "Orb" versperrt, ist schon "per Definition" + ausgeschlossen.
    Oder?

    Mein erster Beitrag - und die urtypische Urknallfrage: Wo soll man anfangen zu schreiben?
    Erstmal begrüße ich euch alle!


    Wie bei der Vorstellung meiner Person andeutete, habe ich aus einigen Fotos ein kleines Album erstellt (http://www.paraorb.de), welches nun online ist. Wer will, kann es sich ansehen, Kommentare erwünscht, nur bitte nichts a'la "das ist alles Schwachsinn", etwas präziser (und netter :D ) möchte ich schon angeprangert werden :mrgreen: (bitte spart euch auch Hinweise auf Fotosoftware: der Zeitaufwand, um Fotos zu faken, ist mir echt zu schade ...)


    Das Thema Orbs :sleep: reißt wohl niemanden mehr vom Hocker, und ich will euch ganz sicher nicht damit langweilen, daß ich welche "entdeckt" hätte. Mich interessierte vielmehr das "drumherum", und daß man es sich mit den Erklärungen vielleicht etwas zu einfach macht. Die Überschrift "Zwischen den Orbs" ist also absichtlich so gewählt, denn einige der üblichen Theorien, mit der "Insider" den "Neuen" erklären wollen (leider oft mit harten Worten), daß sich alles auf "natürliche Ursachen" zurückführen lässt, passen einfach nicht auf jeden Fall. Wie fast immer in dieser Welt ist alles gemischt - und jeder hat auf seine Weise recht:


    - Derjenige, der sagt, Orbs sind Partikel auf der Linse, hat recht.
    - Und wer erwidert, daß diese Partikel dann auf jedem Foto an derselben Stelle sein müßten (logisch) hat auch recht.
    Die Linse meiner Kamera war sauber, und die "Flecken" sind auch nie an derselben Stelle.


    Derjenige, der sagt, daß es sich um Partikel handelt, die in dichtem Abstand zur Linse stark vergrößert werden, hat recht. Fast immer jedenfalls. Ein Experiment mit dem Namen "Orbkill" mit einer Stereokamera scheint zumindest genau das zu belegen:
    Orb-Fotografie mit Stereokamera


    Und doch konnte ich einen "Partikel" fotografieren, bei denen diese Erklärung nicht zutreffen will

    Ich habe Kontrast und Helligkeit etwas verändert, um den Effekt "Orb im Hintergrund" besser zu zeigen. Das unveränderte Original ist im Fotoalbum zu sehen.
    Bitte seht euch das Originalfoto an - und schreibt etwas dazu!
    Und nochmal: Das Foto ist echt!


    Daneben gibt es noch weitere Bilder, die nicht so recht ins Konzept der "natürlichen Erklärungen" passen wollen. Obwohl ich mir selbstverständlich im Klaren bin, daß es für alles natürliche Erklärungen gibt. Die Abgrenzung "Realität (bzw. Physik) zu Parapsychologie" will mir sowieso nicht recht gefallen, für mich geht das eine übergangslos in das andere über, wobei es uns Menschen lediglich an bestimmten "Sensoren" zu fehlen scheint, bestimmte Dinge wahrnehmen zu können.


    Kurze Einleitung:
    Ich selbst bin 2007 per Zufall auf "Orbs" gestoßen, als wir einen alten Schrank für den Verkauf fotografieren wollten. Vergeblich, weil alles mit diesen durchsichtigen Kreisen oder Kugeln voll war. Natürlich haben wir uns für den Grund interessiert, und sind via Internet erstmals mit dem Begriff der ORBS konfrontiert worden. So wie wohl jeder, der erstmals davon erfährt, fanden wir das auch sehr interessant. Später habe ich dann gezielt Fotos gemacht - und bin so gut wie immer fündig geworden (was Orbs betrifft).


    Gründe gegen Orbs:
    Oft wird argumentiert "das alles läge nur am Blitzlicht", und Orbs seien nur Reflexionen desselben. Klar liegt das "am Blitzlicht", denn wie um alles in der Welt soll sonst im Stockdunklen etwas zu erkennen sein ??? Die Frage nur: WORAN wurde reflektiert? Luft reflektiert nicht. Und daß Staub immer kugelrund sein soll, leuchtete mir auch nicht recht ein.


    Feinste Wassertröpfchen - bei gleichzeitig hoher Luftfeuchtigkeit - schienen die Lösung zu sein.
    Also habe ich im Nebel fotografiert.

    Der Hund, mit bloßem Auge im Nebel noch gut zu erkennen, war am Foto in all den "Orbs" kaum noch zu sehen. Folglich scheint eine der Ursachen auf feine Wassertröpfchen zurückzuführen zu sein.


    Noch eins:


    Jedoch wurden Fotos gemacht bei sehr trockener Luft. Bei minus 10° im Winter ebenso wie bei plus 30° an einem sehr trockenen Sommerabend - die hellen Kreise waren immer da!


    Selbst mitten im Regen standen bierdeckelgroße "Orbs" unbeeinflusst und kugelrund inmitten eines Platzregens.

    Orbs im Platzregen


    Was der Grund meiner Fotos war:
    Meine Idee war nicht, das Phänomen Orbs zu bestätigen, sondern es zu entkräften.
    Doch immer, wenn ich glaubte "das wars jetzt" kam ein neuer Effekt, mit der Nachricht: Das war nicht die Erklärung!


    Die "Universalerklärung" habe ich bis heute nicht gefunden, die "Standarderklärung" zur Entstehung von Orbs (siehe Wiki) könnte also genausogut ein Schnellschuß sein. Offenbar haftet den "Orb-Befürwortern" etwas altbackenes und hinterweltliches an, jedoch sind die Kritiker ebenso zu ermahnen, genau hinzusehen und auf die Feinheiten zu achten. Ich stehe auf keiner Seite, sondern habe einfach nur versucht, zu erforschen, was ich sehe - und fotografiert habe. Die Transzendenz ist nicht dort zu suchen, wo sie zu sein scheint (etwa im "Umherhuschen" von Geistern), sondern an ganz anderer Stelle. Dazu komme ich später - wenn ihr mich am Leben lasst :mrgreen:


    Änderung der Motive:
    Später kamen uns noch andere "Erscheinungen" vor die Linse, die nicht mehr mit "Orbs" gemeinsam hatten und die nun wirklich nicht mehr mit Staub, Wassertröpfchen oder ähnlichem erklärbar sind. Dabei habe ich im Nachhinein sehr genau bewertet, was ich fotografiert habe. Alle im Dunkeln per Blitz fotografierten Insekten waren IMMER klar als solche erkennbar, und Regentropfen als solche auch. Selbst eine Fledermaus ist mit 1/60 sec (Belichtungszeit mit Blitz) beinah gestochen scharf erkennbar. Was immer auch - oft in affenartiger Geschwindigkeit - vor der Linse umhergeschwirrt ist: Es muß schneller gewesen sein als - viel schneller!


    Nicht nur eins, sondern 20 Bilder zeigen diesen Effekt:


    Ich habe versucht, wissenschaftlich und analytisch vorzugehen (was mir aufgrund meines Berufs sowieso nicht anders möglich ist). Meine Ausrüstung war keine wissenschaftliche, lediglich eine normale (aber gute) DigiCam aus dem Regal, bei der ich die Feinheiten erst im Laufe der im Album veröffentlichten Fotoserien gelernt habe, z.B. nicht die Timestamp-Funktion der Kamera zu benutzen (diese hat keine Sekundenanzeige) sondern mittels Software (z.B. Faststone) später die EXIF-Funktionen (z.B. Datum+Zeit, Belichtungszeit) aufs Foto zu drucken. Daher sind auf einigen (den ersten) Fotos beide Zeitstempel zu sehen, und erst später habe ich nach-und-nach standardisiert. Wichtig fand ich die Sekundenangaben, denn was mich bei allen Bildern im inet gestört hat: Sie waren nicht chronologisch zuzuordnen. Des weiteren habe ich viele Bilder künstlich aufgehellt, denn ohne Aufhellung wäre nichts zu erkennen gewesen. Da ich finde, daß jeder ein Recht darauf hat, so viel wie möglich zu erfahren, habe ich - bei jeder Serie - noch einmal die originalen (in Helligkeit+Kontrast nicht veränderten) Fotos eingestellt. Was lediglich nicht möglich war, die Bilder in Originalgröße einzustellen, denn dazu hätte mein Webspace (derzeit 500MB) nicht gereicht. Da ich beruflich im Web nicht "zuhause" bin, sind meine Webauftritte nur Nebenschauplatz. Wer Originalgrößen haben will, möge mir eine PN schicken.


    Last not least - es reicht für heute Abend. Die Quintessenz meiner Arbeit (den Aufwand, den das Album gefordert hat, hätte ich so nicht erwartet) ist eher klein - mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Es scheint eine Korrelation zu geben zwischen dem, der fotografiert - und dessen Einstellung zu dem Objekt, welches er fotografiert:
    - So ist es niemandem gelungen, mit meiner Kamera annähernd ähnliche Fotos zu schießen
    - Allen, die das versucht haben, war gemeinsam, gegenüber derartigen Motiven skeptisch eingestellt zu sein.
    Jedoch straft das fotografisch fixierte Ergebnis die Zweifel: Das "Gesicht", was ich am 15.01.2010 um 14:39 Uhr als "Nebel" fotografiert habe, ist exakt das Gesicht meiner Hündin - mit der genauen hell-dukel-Maserung - welche 2007 am Ort, an dem das Foto entstand, verstorben ist (siehe Album, Fotoserien ==> "Haus 2").
    Es soll uns Menschen wohl nicht erlaubt sein, unsere Nase überall hineinzustecken, und so mancher diskreminiert sich selbst, indem er Zweifel hegt an dem, was er sieht, und den eigenen Verstand der Meinung des Volkes unterjocht. Doch die Zeichen "daß da noch was ist" werden uns offenbar gegeben - sobald wir sie sehen wollen. Wie der Meister selbst sagte "100 Beweise können die Relativitätstheorie vor dem Volk nicht sichern - doch schon ein Beweis genügt, sie zu widerlegen".


    Viele Grüße
    Winterwarrior