Beiträge von Flockenstoffen

    Zitat von Davy Jones

    ..... Götter waren meist im Himmel zu finden, von daher wollte man hoch hinaus. Und da ist die Pyramidenform die Stabilste....


    lg Davy


    Naja, Götter waren eher überall zu finden, in der 'Unterwelt', in Bäumen, Felsen, Bergen. Du vermischt hier in unzulässiger Weise deine monotheistisch christliche Prägung mit wissenschaftlichen Übersetzungsinterpretationen. Der biblische Himmel als Konstrukt ist eine relativ neue Erscheinung. Je weiter man in die Vergangenheit geht, desto häufiger muss mann Himmel mit "Sky" (dem physischen Himmel) übersetzen. Das gilt zum Beispiel auch für die Veden (http://de.wikipedia.org/wiki/Veda) in denen von den sogen. Vimanas als "Fahrzeuge" der Götter die Rede ist.


    Zitat von Zweifler


    Nein wir haben nichts verlernt, wir haben im Finsteren Mittelalter nur kaum Menschen gehabt. duch Hunger und Pest usw.


    So finster war das Mittelalter gar nicht. Vor allem nicht zwischen ca. 1150–1450. Google mal nach 'Brakteatengeld' Der Aufschwung zu dieser Zeit, vor allem im heiligen römischen Reich deutscher Nation war bemerkenswert.


    Zitat von Zweifler


    ......die Erste, die wirklich als Dampfmaschine zu bezeichnen ist. enstand 1690.


    Du meinst hier sicherlich nicht Dampfmaschine im Allgemeinen, denn Maschinen welche Wasserdampf nutzten gab es schon in der Antike, sondern Kolbendampfmaschine im speziellen. Diese wurde aber nicht 1690 von James Watt erfunden, sondern 1655 von Edward Somerset, Marquis und Earl von Worcester. (http://www.wissen.de/wde/gener…h/index,page=1305170.html)


    Ich berichtige dich nicht um dich bloßzustellen, sondern um zu zeigen, dass man sich nach Möglichkeit präzise ausdrücken sollte um Missverständnisse zu vermeiden und auch immer wieder überprüfen muß ob die für wahr gehaltenen Fakten, welche einem von dritten übermittelt wurden auch stimmen. ;)


    Zitat von Zweifler


    Ohne neue wissenschaftliche Erkenntnnise (vorerst) würde ich aber auch sagen die Sumerer waren die ersten mit einer richtigen Hochkultur. Sie hatten eine Keilschrift, hatten eine Keramik- und Töpferindustrie, nutzten Wasser und Tier erstmals auch effizienter als die anderen, gehören vermutlich zu den Erfindern des Rades, sie führten eine Export/ Import Warenwirtschaft mit den Nachbarn, es gab schon Handwerk, Bildung (Schulen), Kultur, Religion, Wissenschaft (auch Astronomie), Verwaltungs- und Behördenapparate (eine erste Gesetzgebung existierte).


    Hm, weiter oben erklärt uns Ragnarsson: "Aber eine Steinbrücke ohne die Kenntnisse, wohl die wenigsten. Begriffe wie Schlüsselstein und dergleichen sind nichts auf die man einfach so draufkommt, sind die Römer übrigens auch nicht,...". Das bedeutet doch es muss ein, wenn auch nicht unbedingt lineares, anwachsen des Wissens geben. Geben denn da frühere/tiefere Erdschichten was her? Meines Wissens nicht. Wie ist das zu bewerten? Woher kommen die Kenntnisse Sumers?



    Zitat von FrankD


    Die neolithische Revolution war kein Blitzereignis, es dauerte etliche Jahrtausende bis zum bewussten Anbau von Nutzpflanzen. In Göbleki Tepe z.B. lassen sich keine Spuren bewussten Ackerbaus nachweisen.
    Es gibt ein gutes Buch, was die Entwicklung beleuchtet. David Wengrow, The Archaeology of Ancient Egypt 10000 BC to 2650 BC. Das behandelt nicht nur Ägypten, sondern den gesamten Raum bis nach Mesopotamien. Vor der Sesshaftwerdung zogen die Stammesverbände z.B. auch nicht planlos durch die Gegend, sondern auf festen Wegen an denen entlang Siedlungen angelegt wurden, in der Nähe von Weideflächen und Süßgrasvorkommen.


    Gerade deswegen stellt sich doch die Frage, wie Komplexe wie in Göbleki Tepe durch Jäger und Sammler errichtet werden konnten. 1. Die Notwendigkeit der Nahrung zu folgen. 2. Daraus resultierende wenig effiziente Vorratshaltung. 3. Das Problem der sozialen Strukturen einer Sippe. Die Häuptlings- / Ältestenherrschaft begrenzt die mögliche Größe eines sozialen Verbandes. Ohne Seßhaftigkeit und feste soziale Strukturen halte ich Bauten wie in Göbleki Tepe für unmöglich. Zu dem Thema gibt es auch eine schöne Doku die auf Arte lief. Kinder der Eiszeit oder Eiszeit von Tima Lambert und Andrew Chater 2004.


    Dokujunkies sollten einfach mal googlen. :mrgreen:

    Ein Skeptiker ist rein der Wortbedeutung nach jemand, der untersucht.


    Äh, nein. Beim Skeptizismus steht der Zweifel als Prinzip im Vordergrund. ->Klickediklick
    Es geht also um das Zweifeln an sich.


    Also jemand, der sich nicht auf externe Behauptungen verlässt, sondern versucht, aufgrund der vorliegenden Beweise und Indizien die Realität rauszufinden.


    Die Frage ist doch, was ist ein Beweis an sich? Was akzeptieren wir als solchen?


    Btw. Ich rege an, für die Zukunft zu trennen zwischen Realität und Wirklichkeit. Etwa so: Realität = Gesamtheit aller Wahrscheinlichkteitsfunktionen im Uni/Multi/Wie-auch-immer-versum. Die Teilmenge der Realität welche uns, über unsere Sinne, unmittlebar zugänglich ist.

    Ich beobachte die Diskussion im UFO Forum schon lange, und ich denke bevor wir nicht klären was als Beweis allgemein akzeptiert wir, ja was ein strenger Beweis an sich überhaupt sein soll kommen wir nicht weiter. Allein schon weil man gegen Skeptiker nicht argumentieren kann. Der Skeptiker fordert nämlich einfach den Beweis des Beweises und in letzter Konsequenz den Letzbeweis, den es formallogisch nicht geben kann.


    Wie sollten wir im Informationszeitalter der unbegrenzten Digitaltechnik eigentlich mit Informationen umgehen? Denn Fakebar ist alles. Die Palette reicht von "gephotoshopten" Bildern aus Krisenregionen die in den Propaganda-Mainstreammedien verbreitet werden, über innovativ, künstlerische Kreationen des angeblichen HI Virus in 3D Studio Max bis zu UFO's über Hawaii erstellt mit Vue infinite.


    Gruß

    Ich erfasse das durchaus, ich denke nur zu direkt für solche Gedankenspiele. Dann wird es nämlich sofort überflüssig....


    Du hast offensichtlich nie gelernt richtig zu denken, springst von einer Abstraktionsebene zur Anderen, begehst Kategorienfehler und merkst es nicht einmal.

    Zitat

    Wille ist nur dann eine Illusion, wenn ich mich in solch merkwürdigen Definitionen verklausuliere.....


    An der Aussage: "Du kannst nicht wollen was du willst, da du die dich definierenden Parameter nicht beeinflussen kannst." ist nun wirklich nichts verklausuliert. Du hast scheinbar die Tragweite des Determinismus / Materialismus im Allgemeinen und der Thermodynamik (Entropie) im Besonderen nicht erfasst.

    Zitat

    Schopenhauer behauptet, dass man sich nicht frei aussuchen kann, was man will. Das ist durchaus richtig, nur ist für mich der freie Wille eben mehr die Fähigkeit unter Umständen auch meinem Willen entgegenzuhandeln. Und das können die meisten Leute (auch wenn es eben oft überflüssig ist).


    :lol: Ohne Worte

    Zitat

    Simples Beispiel: Ich will heute eine Pizza mit Salami. Eine Salamipizza will ich aber nicht wollen, und bestelle mir deshalb eine mit Schinken. Hier habe ich also mich selbst besiegt, der höhere Wille gegen den niedrigeren.


    Also ich möchte hier wirklich keinen Ärger mit den Mods haben, aber fällt dir eigentlich nicht selber auf, was für einen Stuss du redest?
    Was auch immer du dir einbildest, am Ende hast du alles genau so getan wie es durch das System bestimmt war. Das was du vielleicht für deinen freien Willen hälst (in dem Moment wo du die Schinkenpizza bestellst und nicht die Salami) ist nichts weiter als das Feuern von Neuronen in deinem Gehirn und dein Bewusstsein hält dann eine eventuell aufgetretene Bifurkation für den Nachweis deines freien Willens. :shock: ---> :lol:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Bifurkation_%28Mathematik%29

    Zitat

    Als Gegenbeispiel nehme ich mal wieder den zwanghaften Brandstifter, der zwar ein Haus anzünden will, aber gleichzeitig auch eben dies nicht wollen will, weil er noch im Hinterkopf spürt, dass er falsch handelt. Hätte er jetzt einen freien Willen, könnte er sich aussuchen, welchem der beiden Bedürfnisse er folgt. Er kann aber nur dem ersten folgen, da er seinem niederen Willen unterworfen ist, und sich nicht selbst mit einem Höheren brechen kann.
    Ich glaube, "der freie Wille" wäre fast für einen eigenen Thread gut.


    Du hast dich nie wirklich mit Willensfreiheit beschäftigt oder? Du spielst hier mit Dingen wie Intentionalität, Qaulia, Unter- und Unbewusstem, Ich, Ünerich, Es..etc. eine Art Mikado. Du wirfst alles durcheinander und ziehst dir dann wahllos Begriffe heraus die dir angemessen erscheinen.

    Zitat

    Schizophrenie:
    http://www.medfuehrer.de/Psych…-Behandlung-Therapie.html
    http://neurologie-psychiatrie.…erapeutische-ans%C3%A4tze
    Das sind zwei Reporte von Professoren, mit ein bisschen auf Studien beruhender Statistik und Quellenverweisen. Richtige Studien suchen sich so umständlich, aber wenn dir das nicht reicht suche ich halt noch ein paar PDFs zusammen.


    Das erste ist die Privatmeinung eines Mediziners. Das Zweite auch. Ich zitiere mal aus dem zweiten Link:
    "..als langfristiges Ziel von Remission (http://de.wikipedia.org/wiki/Remission_%28Medizin%29)" und "...die Rückkehr zu einem früheren, prämorbiden Zustand bezüglich kognitiver und sozialer Funktions- und Leistungsfähigkeit"
    Da spricht also ein "Fachmann" selbst von Rückbildung anstatt von Heilung. Des Weiteren ist die Rede von sozialer Funktions und Leistungsfähigkeit. Vom persönlichen wohlbefinden des Betroffenen lese ich da nichts.
    Also ich finde es schön, dass du was rausgesucht hast, aber Studien sind das nicht. Abgesehen davon gibt es ja auch nicht die Schizophrenie. Was es gibt ist ein breites Spektrum von unerwünschten Verhaltensweisen die als psychosen des schizophrenen Formenkreises bezeichnet werden.

    Zitat

    Suchtpsychotiker:
    Hier bin ich mir nicht sicher, was genau du meinst. Sucht als solche ist meist durch Abstinenz und Selbsthilfegruppe gut heilbar, wobei natürlich immer die Rückfallgefahr besteht. Der Begriff Suchtpsychose ist mir neu, da Abhängigkeitserkrankungen und Psychosen zwei komplett verschiedene Felder darstellen.


    http://de.wikipedia.org/wiki/Psychose_und_Sucht

    Zitat

    Mal halblang. Ich denke, du nimmst diese Diskussion ein bisschen zu ernst.


    Ich nehme jede Diskussion ernst. Und man muss hin und wieder auch deutlich werden können. Du darfst mir, im Rahmen dieses Forums, ruhig richtig Pfeffer geben. Ich kann das ab. ;)

    Zitat

    Ich lege dir immer noch ans Herz - wenn du die Psychatrie verbessern willst, dann kannst du dafür kämpfen. Dass dieses Feld nicht perfekt ist, wie so viele im Bereich der Medizin, ist absolut klar. Darüber kannst du die Leute natürlich aufklären. Aber nicht, wenn du so übertreibst wie hier.


    Ich übertreibe nicht. Ich fordere nur konsequent Belege für Behauptungen.


    Gru0

    Warum sollte ich auch etwas wollen, was ich nicht will? Das entbehrt jeglicher Logik. Demzufolge reicht es doch schon aus, wenn ich tun kann was ich will, und mich freiwillig auch dazu entscheiden kann, etwas zu tun was ich nicht will, oder etwas nicht zu tun, was ich eigentlich will.
    Jemand mit Zwangshandlungen handelt aber einfach, ob er will oder nicht. Wenn dich die Definition stört, dann bezeichnen wir es einfach als fehlende Handlungskontrolle.



    "Warum sollte ich auch etwas wollen, was ich nicht will? " <--- Dieser Satz zeigt mir, dass du kognitiv nicht erfasst hast was Schopenhauers Aussage ist. Lies das Zitat nocheinmal langsam.


    Um es einmal anders auszudrücken. Wille ist eine Illusion. (Vergl. Singer: http://www.guenzl.net/wissen/wsinger.htm) Denn um wollen zu können was du willst müsstest du die dich determinierenden Parameter beeinflussen können was dich in eine infinite Recursion führen würde. Am Schluss würdest du theoretisch jeden das Multiversum beschreibenden Parameter kennen und hättest doch keinen freien Willen, denn für dein Ziel gäbe es nur eine mögliche Lösung (Vorausgesetzt dein Handlungsziel wäre unendlich genau bestimmt :-) )


    Das bedeutet, das Geschwafel von krankheitsbedingt, fehlendem freien Willen bei psychisch "Erkrankten" ist nichts weiter als pseudowissenschaftlicher Dummschwätz (man muss es so hart ausdrücken) mit dem die eigentliche Intention, das unerwünschte Verhalten des "Kranken" mit Gewalt zu ändern wissenschaftlich legitimiert werden soll. Und leute wie du fallen darauf rein.



    Beschränken wir es doch darauf. Du behauptest, die Psychiatrie verfügt über Methoden psychisch "Kranke", wie Schizophrene, Suchtpsychotiker etc. zu heilen. Ich bitte dich lediglich um einen, nur einen unabhängigen Beleg in Form einer wissenschaftlichen Studie. Kannst du das, bin ich still, kannst du das nicht, Nettiquette hin oder her, bist du ein :censored: .


    Da man aber schon bei der biophysichen reduzierung emergenter Phänomene wie der Psyche scheitert dürfte es dir schwerfallen Studien forzubringen.


    Zitat von Tina'

    In den seltensten Faellen werden Medikamente verschrieben, die in die Koerperchemie eingreifen .....


    Nja, Benzodiazepine gehören zu den meistverschriebenen Medikamenten weltweit, gerade im Bereich der Angserkrankungen. Und sie wirken sehr wohl auf die Hirnchemie....nämlich auf die Gaba-Rezeptoren.


    Zitat von Tina'

    .... und damit tatsaechlich die fehlgezuendeten Gefuehle eliminieren, denn das funktioniert nur solange wie die Medikamente auch eingenommen werden!


    Hier bestätigst du erstmals indirekt, was ich früher schon geschrieben habe. "Fehlgezündetes Gefühl" Wie anders lassen sich Gefühle normieren ausser im Kontext sozialer Gruppen? Ob also ein Gefühl fehlgeleitet ist hängt also vom reflektierenden Umfeld ab und ist damit prinzipiell wandelbar. Andererseits suggeriert der Wortbestandteil "..gezündet" einen Bezug zum "Feuern" der Neuronen im Hirn, also eine klassisch materialistische Ansicht. Für die gilt aber nach wie vor, das Phänomene (bspw.Schizophrenie) reduzierbar sein müssen. Wenn sie das aber sind, dann sind sie auch heilbar.



    Gruß

    Zigtausend, oder nicht? Ist nur schwer die zu finden, weil darum natürlich nicht so ein Aufheben gemacht wird. Du kanst bei Google "Psychatrie negative Erfahrungen" und "Psychatrie positive Erfahrungen" eingeben, und du wirst bei beidem viele Ergebnisse und Erfahrungsberichte bekommen.


    Es geht hier aber nicht um positive Erfahrungen. Ich habe Frauen kennengelernt, die sagten kurz vor der Gruppensitzung : Hach, ich hab ja schon seit 20 Jahren Panikattacken aber hier wird mir immer so gut geholfen!" :denk: Klar, gibt ja auch
    regelmäßig Kaffe und Kekse und jede Menge Aufmerksamkeit für die gelangweilte Hausfrau.


    Mal im Ernst, zählen tun nur Fakten und unabhängige Studien. Und da gibt es keine, welche Heilungen von endogenen Psychosen, oder Depressionen etc. durch psychiatrische Behandlungen belegen.



    Zitat

    Postel ist ein Schwätzer, was sich schon daran zeigt, dass er nur durch sein Geschwätz mehrere Monate unentdeckt bleiben konnte. So besser? ;)


    Na, wenn du meinst! Ich frage mich aber wie lange er wohl als Kampfpilot unentdeckt geblieben wäre...oder als Industrietaucher oder Lagerleiter....... :denk:


    Zitat

    Was hat jetzt Hitler damit zu tun? Das ist einfach der offizielle Grund, den auch Postel so angibt. Er wollte die Psychatrie bloßstellen, als inkompetent und korrupt. Der Grund ist der Selbstmord seiner depressiven Mutter, den er einer Fehltherapierung zuschreibt.


    Es erschreckt mich etwas, dass du mein Bild nicht verstanden hast. Er hat die Psychiatrie bloßgestellt! Punkt. Und wie er selbst sagte, als Bäcker wäre ihm das nicht möglich gewesen.


    Zitat

    Er wurde aber nicht durch seine fachliche Inkompetenz entlarvt, sondern weil er seine Geldbörse mit zwei Ausweisen darin verlor.

    Zitat

    Und das nach nur sieben Monaten als stellvertretender Amtsarzt. Was macht man da eigentlich, nur Verwaltung, oder? Was wäre danach passiert? Beim zweiten Mal wurde er erkannt, da hat er als leitender Oberarzt gearbeitet. Was macht man da eigentlich? Den Chefarzt vertreten und verwalten, oder?
    Der Mann ist niemals mit der tatsächlichen Psychatrie in Kontakt gekommen. Er war immer nur in der Bürokratie. Das bedeutet, wenn du die Lücken in der psychatrischen Behandlung entdecken möchstest, bist du hier falsch.


    Bitte informier dich erst mal. Postel hat Gerichtsgutachten erstellt, (Seine Diagnosen wurden übrigens alle im nachhinen bestätigt, als nach seiner Entlarvung alles noch mal geprüft wurde) saß in der Prüfungskommission, hielt Vorträge auf Kongressen und
    er hatte Kontakt zu Patienten. Und er ist nie durch Inkompetenz aufgefallen? Das kann nur zwei Gründe haben. 1. Er ist kompetent, nicht vorhandenes Studium hin oder her oder 2. Er war Hochstapler unter Hochstaplern.


    Zitat

    Ähm... Ja? Beides sagt aus, dass gegen ihren Willen nur Leute behandelt werden können, die aufgrund ihrer Krankheit schwer gewalttätig werden. Aber wenn du das schlecht findest, kannst du ja veranlassen, dass man alle zwanghaften Brandstifter und Mörder wieder rauslässt. Das ist nicht so wie im Gefängnis, hier kanns gar keine automatische Rehabilitation geben. Den Leuten ist ihr freier Wille genommen. Warum ist es schlimm, wenn man ihnen den wieder zurückgeben möchte?
    Außerdem gibt es noch die Fälle, in denen Leute einen gesetzlichen Vormund bekommen. Das sind dann meistens Solche, die niemanden mehr wiedererkennen, sinnlose Worte brabbeln und sich permanent in die Hose kacken. Aber die sind vermutlich alle gar nicht krank, die werden nur aus politischen Gründen weggesperrt. ;)


    Nun, du hattest Zwangspsychiatrie verneint, ich habe es widerlegt.


    Zitat

    ....Den Leuten ist ihr freier Wille genommen. Warum ist es schlimm, wenn man ihnen den wieder zurückgeben möchte?
    Außerdem gibt es noch die Fälle, in denen Leute einen gesetzlichen Vormund bekommen.....


    Darauf habe ich gewartet. :supergut:


    Was denn für ein freier Wille? Wenn wir uns nicht vom zweiten Hauptsatz der Thermodynamik, Entropie, Determinismus und Kausalität verabschieden wollen hat auch keiner einen freien Willen. Weder Du, noch Ich noch sonstwer. Das Argument mit dem krankheitsbedingt nich vorhandenen freien Willen nutzt die philosophische und naturwissenschaftliche Ungebildetheit der Masse aus sowie deren Unfähigkeit Kategorienfehler zu erkennen oder semantische Tricks zu entlarven.


    Oder mit Schopenhauers Worten: "Der Mensch kann wohl tun was er will, aber er kann nicht wollen was er will."



    Zitat

    Eine Hauptursache bei Zwangsstörungen sind gentische Veranlagungen.


    Nimmt man an, ja! Nur ist die Reduktion bisher noch nicht gelungen. Somit ist das bis jetzt, aus rein formaler Sicht, Spekulation.


    Zitat

    Eine Hauptursache bei Zwangsstörungen sind gentische Veranlagungen. Durchbrechen wird es aber meistens nur duch starke psychische Belastung, und somit sind solche Zwänge auch wieder unterdrückbar.


    Genial wie du hier Materialismus und Idealismus miteinander vermischt. :lol:


    Dir ist schon klar, das die Psyche in der klassischen Wissenschaft nur als emergente Randerscheinung hirnphysiologischer Prozesse gedeutet wird, oder? Sie kann a priori keinen Einfluss auf das sie hervorbringende System haben. Hat sie es aber doch, dann haben wir wissenschaftlich wohl etwas ganz grundsätzlich falsch verstanden.



    Zitat

    Die Behauptung dass sowas nicht gelingt, ist völliger Nonsens.
    Ich hab mal nach Waschzwang gesucht, und gleich einen ganzen Stoß von Erfahrungsberichten gefunden; von Leuten die davon mit einfachsten Mitteln wieder losgekommen sind.


    Verwchsel bitte nicht Neurosen auf der einen Seite, mit Psychosen, Depressionen und Borderline "Erkrankungen". Neurosen sind zumindest nach der Verhaltenstheorie erlernte Fehlanpassungen. Da kann man teilweise gegensteuern. Deswegen habe ich auch weiter oben geschrieben, dass es gute ansätze z.b. in der Verhaltenstherapie gibt.


    Zitat

    ]Die Mühe mache ich mir jetzt nicht. Selbst auf Wikipedia ist eine ellenlange Erklärung zu den zusammenspielenden Faktoren. Wenn wir bis jetzt eine Krankheit noch nicht vollständig verstanden haben, dann sind wir gerade dabei, immer mehr darüber rauszufinden. Irgendwie scheinst du was gegen wissenschaftliche Forschung zu haben.


    Wieviel man von den Ursachen der Depression versteht siehst du an der großen Zahl hochwirksamer Antidepressiva. Die sind mittlerweile so wirksam, das die Einweisungszahlen seit Jahren konstant steigen. :ironie:


    Und nein, ich habe gar nichts gegen Wissenschaft. Bitteschön, ich nehme an, du bist des englischen ausreichend mächtig:


    http://www.plosmedicine.org/ar…1371/journal.pmed.0050045


    http://derstandard.at/3240396?seite=3


    Ach und zu Wikipedia. Wikipedia ist keine Referenz. Jeder kann miteditieren und nachgewiesenermaßen tun und taten es BND, Scientology, Vatican, CIA, NSA, Mossad, die Jungs von der GWUP etc. Alleine beim Depressionsartikel fehlt bei der Ausschlussdiagnose die Schlafapnoe.



    Zitat

    Ich meine, was willst du sagen? Weil wir die Depression nur sehr langsam und noch nicht besonders effektiv behandeln können, sollen wir es am besten gleich ganz lassen?


    Ich würde sagen, die Damen und Herren Experten zweiter Klasse (Psychiater) sollten den Mund nicht so voll nehmen, und ein bischen mehr Demut zeigen, denn viel geleistet haben sie bisher nicht. Jedenfalls überwiegen ihre bekannten Verbrechen bei Weitem ihre Erfolge. Traurig aber wahr.


    Es gibt nach di Trocchio „Experten zweiter Klasse“, deren Wissen sofort überflüssig würde, sobald das Rätsel verstanden ist


    http://de.wikipedia.org/wiki/Federico_Di_Trocchio


    ups...Wikipedia :angel:


    Zitat

    Du kannst nicht immer nur alles kritisieren. Man kann nur gegen etwas protestieren, wenn man auch etwas hat, für das man protestieren kann.


    Sorry, aber das ist unfug. Genau der selbe Unfug wie zu behaupten, wer Rechte hat, hat auch Pflichten.


    Zitat

    Wo sind also deine Verbesserungsvorschläge?


    Komplette Abkehr von der Zwangspsychiatrie, ausser bei Fremdgefährdung und auch dann nur streng kontrolliert und zwar redundant.


    Einrichtung von Hilfestellen die in Kriesensituationen oder bei Leidensdruck kompetent und schnell helfen können. Ausgestattet mit genügend Personal, erforderlichen Befugnissen, und Kapazitäten.


    Aus erster Hand weiss ich, dass in einer norddeutschen Landesklinik im Bereich Kinder und Jugenspsychiatrie die überwiegende Anzahl der sich auf der geschlossenen Station befindenden Kinder gar keine psychiatrische Erkrankung haben sondern einfach nur sozial extrem unangepasst sind. Einen solchen Missbrauch psychiatrischer Stationen dürfte es z.B. nicht geben.



    Zitat

    Von Leuten, die sich zwar freiwillig behandeln lassen, aber den Prozess als sehr quälend empfinden. Das Leben ist kein Ponyhof.


    Ich weiss ja nicht was du rauchst, aber das Zeug muss mächtig reinknallen. Wenn du wieder nüchtern bist, mach dir mal ein paar Sekunden gedanken über den Terror den ein Betroffener empfindet, wenn man ihm chemische Fesseln verpasst.


    Gruß

    ... und Suchtkranke
    ... Neurotiker
    ... Phobiker
    ... Psychotiker...
    Also nur nicht übertreiben, Leute die von sowas betroffen sind suchen meist schon von selbst Hilfe, weil es recht nervig ist, sich jeden Morgen zwanghaft 30 mal auf die Nase zu tippen, bevor man aufsteht. Oder Angst vor Gummibärchen zu haben. Oder sogar einen Drang zum Selbst- und Fremdverletzenden.


    Und wieviele von denen wurden bis heute geheilt? Ich meine hier Heilung im Sinne von ...Tripper ----> Antibiotika ----> Tripper weg. Der Fairness halber muss ich darauf hinweisen, dass ich unter Panikattacken "leide", also ungefähr weiß wovon ich rede.



    Zitat

    Postel ist ein Schwätzer. ;)


    Das Problem mit Ad hominems ist, dass ihre Erklärungsmächtigkeit gegen null strebt. ;)


    Zitat

    Außerdem ist er voreingenommen


    Das ist jeder, deswegen traue ich einzelnen Quellen auch nicht.


    Zitat

    seit dem vermeintlich behandlungsbedingten Tod seiner Mutter wollte er zwanghaft die Psychatrie bloßstellen.


    Ist mir neu. Aber wenn bspw. Adolf H. behauptet hätte die Sonne geht im Osten auf, ist es unerheblich was für ein Arsch er sonst war. Die Frage ist nur, hat er mit dieser Äußerung recht.


    Zitat

    Richtig dazu gekommen ist er nie, weil er ja jeweils nach ein paar Monaten entdeckt wurde.
    Beeindruckend ist es natürlich trotzdem, und auch beängstigend, wie leicht sich manche Leute von herrischem Geschwätz beeindrucken lassen. Das ist aber eher ein Problem unserer Bürokratie.


    Er wurde aber nicht durch seine fachliche Inkompetenz entlarvt, sondern weil er seine Geldbörse mit zwei Ausweisen darin verlor.




    Zitat

    Schwachsinn, in eine Psychatrie kann man nicht gegen seinen Willen gesperrt werden. Und ich glaube auch nicht, dass sämtliche Ärzte dort tumbe Idioten sind, und krank nicht von gesund unterscheiden können. Sowas verlangt eine unheimlich komplizierte Ausbildung.


    Dann schlag mal das PsychKG deines Bundeslandes auf. Wahlweise auch BGB §1896 folgende.


    Zitat


    Siehe meine obigen Beispiele. Jemand der zwanghaft permant mit dem Kopf gegen die Wand hämmert ist durchaus normativ erfassbar, oder jemand der jeden Abend Häuser in Brand steckt. Auch von den ganzen Phobien gibt es Arten, die immer wieder auftauchen.


    Du musst, ein bspw. zwangsweises mit dem Kopf gegen die Wand hämmern auf hirnphysiologische, neurobiologische Vorgänge reduzieren und damit erklären können! Mit dieser Erklärung wird das Krankheitsbild beschrieben, dann erarbeitet man eine Therapie mit der man den Menschen heilen kann. Ist das schon irgendwo in der Psychiatrie gelungen? Nein! Und solange Qualia nicht reduzierbar sind wird das auch nix.


    http://de.wikipedia.org/wiki/Qualia


    Es hat schon seinen Grund warum reduktionistische Positivisten das Thema Qualia und Intentionalität meiden wie der Teufel das Weihwasser. :mrgreen:


    Zitat

    Und wie eine Depression entsteht, kann man sogar sehr genau wissenschaftlich beschreiben.


    Nein, kann man nicht! Men blendet nur die unbedarften mit Fachchinesisch. Die genauen Zusammenhänge liegen nach wie vor im Dunkeln. Wüsste man wo und wie man genau in die Hirnchemie eingreifen muss, würden die Einweisungszahlen weltweit sinken. Erstaunlich auch, dass die Depression bei Naturvölkern unbekannt ist. Vielleicht ist sie auch nur eine normale Reaktion auf ein gestörtes Umfeld, ähnlich einem Fieber.


    Zitat

    Stimme zu, wenn die Betonung auf überwiegend bleibt. Manchmal würde man ohne Medikamente aber schlicht krepieren.


    Zustimmung!


    Zitat

    Aber auch die medikamentöse Behandlung ist freiwillig.


    Woher kommt dann der Ausdruck "Niederspritzen"?


    Man kann gegen seinen Willen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden. Aber nicht einfach so monate/jahrelang. Wenn von einem Menschen akute Gefahr ausgeht sich selbst oder andere zu verletzen/töten, dann kann er für 24 Stunden in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden. Nach diesen 24 Stunden, muss ein Amtsrichter sowie ein Amtspsychiater entscheiden ob derjenige weiterhin eine Gefahr darstellt, oder aber nicht. Das ist gesetzlich im "Gesetz über die Unterbringung psychisch Kranker und deren Betreuung" geregelt. Die Dauer kann natürlich von Bundesland zu Bundesland abweichen, aber ich weiss dass es in Bayern 24 Stunden sind.
    Es ist auch einfach nicht wahr, dass man dort für immer eingesperrt und auf verlorenem Posten ist. Das sind allesamt ammenmärchen. Ich war selbst schonmal in einer Kriseninterventionsstation und ich habe keinen einzigen Arzt erlebt, der die Leute dort lange haben wollte, wenn er es nicht als sinnvoll erachtet hat. Sie nehmen auch weitaus nicht jeden auf. Da gibt es ein Eingangsgespräch und das dauert länger als nur 5 Minuten und am nächsten Tag, hast du ein weiteres Gespräch mit einem anderen Arzt. Es passiert dort auch komplett alles in Absprache mit den Patienten (sofern keine Härtefälle). Wenn man also bei klarem Verstand ist, kann man KOMPLETT über die Behandlung mitbestimmen.



    http://www.faz.net/s/Rub8E1390…Tpl~Ecommon~Scontent.html


    http://www.amazon.de/Fehldiagn…iatrieopfer/dp/3833415266


    http://www.fr-online.de/panora…2782/3139436/-/index.html


    http://www.zeit.de/politik/deu…ssen-steuerfahnder-weimar


    .......


    Gruß

    Edit Dazee: Doppelposting zusammen gefügt.. Gewöhnt euch den Mist gar nicht erst an hier! Ihr habt ~30 Minuten zum editieren nach erstellen des Beitrags!

    Vor 70 Jahren war 1940. Wenn du bedenkst, wie sich Europa und die Welt allein seit dem WWII weiterentwickelt hat; um die Zeit hatte ja niemand außer den höchsten Wissenschaftlern Zugang zu aktuellen Ergebnissen...


    Ja die Welt hat sich weiterentwickelt ...und zwar vor allem im Bereich der Ingenieurswissenschaften.


    Zitat

    Die Gerüchte dass die Nazis im Krieg noch Flugzeuge mit Antischwerkraftantrieb basteln wollten, zeigt ja, dass noch nicht mal die Wissenschaftler viel Ahnung hatten.


    Oder dass uns Informationen vorenthalten werden.. :twisted:


    Zitat

    Dann die Entdeckung der Kernspaltung,


    ..durch Otto H. und zwar vor dem Krieg

    Zitat

    der Bau von Atomkraftwerken, und die entscheidende Verbesserung von Atomkraftwerken


    Ingenieurswissenschaften


    Zitat

    Die Schaffung von Antimaterie, und die von Antiwasserstoff. Beide im CERN, das es auch noch nicht lange gibt.


    Die Existenz von Antimaterie lässt sich schon aus dem Borschen Atommodell ableiten. (1913!) Die Umsetzung wiederum ist ein Erfolg der Ingenieurswissenschaft.


    Zitat

    Die Mondfahrt, bevor ichs vergesse


    Ingenieurswissenschaften (alle notwendigen mathematischen Berechnungen sind problemlos mit Newton möglich)


    Zitat

    Die Entdeckung und der Nachweis schwarzer Löcher


    Einstein SRT/ART ...auch lange vor dem Krieg.


    Zitat

    Und Wahnsinn, was wir heute alles über die Sonne wissen


    Und wahnsinn wie schnell unser Wissen wieder in Frage gestellt wird.


    Das hier dürfte es so gar nicht geben:


    klick



    Zitat

    Sämtliche Arbeiten von Hawking und co., unseren modernen Superhirnen. Hawking hat auch ein großes Feld der Physik der Allgemeinheit zugänglich gemacht, das ist doch auch ein Fortschritt.


    Ich finde Hawking auch ganz nett, aber was hat er denn großes geleistet? Gut die Hawking-Strahlung. Aber die ergiebt sich auch zwangsläufig aus einem postulierten Quantenschaum in Verbindung mit dem Schwarzschildradius eines Schwarzen Lochs. Naja ok ich hab gut reden... :oops:


    Zitat

    Und dann natürlich wie bereits erwähnt die zahlreichen Verbesserungen z.B. in der QM. Die Entdeckung von neuen Naturgesetzen kann du wohl kaum verlangen, oder?


    Nein, aber es wäre wirklich schon, wenn jemand zum Beispiel mal das Planksche Wirkungsquantum aus einer der bestehenden Theorien HERLEITEN könnte, oder den Massendefekt, oder die Feinstrukturkonstante oder die Grenzgröße c.


    Allein mit dem Terminus "Entdeckung von neuen Naturgesetzen.." habe ich aus naturphilosophischer Sicht schon so meine Probleme aber sei es drum.


    Zitat

    Da könntest du recht haben, aber gerade Hawking zeigt ja, dass es auch anders geht.
    Das Problem herrscht übrigens auch in anderen Zweigen. Hast du im Fernsehen irgendwas fundiertes über GFAJ-1 oder den Denisova-Mensch gesehen?


    Ich habe seit 12 Jahren kein Fernsehen mehr :oops: und es war die beste Entscheidung meines Lebens.


    Abgesehen davon.... Im Fernsehen etwas fundiertes! :clap:



    Zitat

    Wieso sollte man zuerst einen Nachweis erbringen, um eine Theorie zu formulieren? Die Beobachtung als solche reicht völlig aus, um eine Theorie aufzustellen. Keine Ahnung, was hier gerade dein Problem ist. ......


    Du verwechselst hier Nachweis mit Beobachtung! Erst kommt die Beobachtung, dann die Theorie, und dann der Nachweis. Nun ist es aber gerade nicht so, dass man etwas beobachtet hätte (Dunkle Materie), sondern so, dass die Menge der beobachtbaren Materie mit den Theorien nicht übereinstimmte und darauf hin einfach DM postuliert wurde. Das ist ein großer Unterschied.


    Zitat

    Der Name dunkle Materie suggeriert nur, dass es sich um eine neue Art von Materie handelt. Dass es sowas geben kann, beweist ja schon die Antimaterie.


    Nein, Antimaterie is keine neue Art von Materie sondern Baryonische mit umgekehrtem Vorzeichen.


    Zitat

    Was ist denn der Frevel daran, dass die restliche, baryonische, nochmal ein Gegenstück hat? Das Universum ist groß. Und beim schwarzen Loch hat sich dann ja auch gezeigt, dass es genau das war, was zuerst vermutet wurde - ein schwarzes Loch.


    Das ist kein Frevel! Aber wenn etwas postuliert wird muss es auch nachgewiesen werden. Reine mathematische Vereinbarkeit reicht imho nicht. Dann könnte man ja gleich nen Joker in jede beliebige Theorie einfügen um sie passend zu machen.



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    Die Wurzeln der Bibel liegen in der Tora, und deren Wurzeln liegen bestimmt nicht in der Bronzezeit. Das mag vielleicht bei den Religionen selbst so sein. Die Bücher der Bibel sind aber alle aus der Intention entstanden, eine religiöse Schrift zu sein. Es sind religiöse Geschichten und Gleichnisse, aber keine Erfahrungsberichte.


    Christentum, Judentum, Islam, ägyptischer Sonnenkult ....alle lassen sich in Ihrer Basis auf Sumer zurückführen. Die Ausschmückungen sind anders ja und hin und wieder kam etwas dazu aber die Basis ist überall die gleiche.


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    Ich bin gerne jederzeit bereit eine folgerichtige und vor allem zwingende Erklärung für Nazca zu akzeptieren.

    Zitat

    Ein Treffpunkt für religiöse Rituale und Astronomie.


    Ich meinte wie sie erstellt wurden!


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    Ein Treffpunkt für religiöse Rituale und Astronomie.


    Im Rahmen eines religiös ausartenden Cargo-Kultes! Wer weiss :lol:



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    Wäre er jetzt Physiker gewesen hätte er einen bisher unbekannten Effekt postuliert der nur vor der Plankzeit wirksam ist, damit prinzipiell eh nicht widerlegt werden kann und so seine Theorien gerettet.

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    Aber nicht wenn dieser Effekt jeglicher Grundlage entbehrt, und auch nicht, wenn die diesem Effekt zugrundeliegende Entdeckung sowieso erklärt werden kann. Du machst es dir zu einfach.


    War auch nur ein Spass! Wenn auch einer mit Bezug zur Realität....äh Wirklichkeit :mrgreen:


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    Das Problem ist, dass Kohle sein einziger Antrieb ist. Klar, jeder Künstler und Wissenschaftler will auch verdienen, aber wenn er gleichzeitig keine Ahnung und auch kein Interesse an seinen Fach hat, kommt nichts dabei raus.
    Hier haben wir also Däniken, dumm wie Brot aber voller krimineller Energie (mehrere Vorstrafen, auch wegen Betrugs), der sich überlegt, wie man am besten Geld zusammenraffen kann. Das macht er, indem er Leute täuscht, die noch dümmer als er sind. Er labert einfach einen vom Pferd. Klar, dass seine ganzen Entdeckungen total geheimnisvoll sind, wenn man dabei wichtige Fakten verschweigt.
    Der Typ ist einfach kein Wissenschaftler. Er ist auch kein Hobbyforscher oder besorgter Mitbürger, er ist einfach ein Honk der irgendwelche Bücher schreibt.
    Und das reicht ihm ja noch nichtmal, siehe seine zahlreichen anderen krummen Geschäfte.


    Mir geht es weniger um Däniken sondern um die Paläo-Seti Hypothese und da gibt es noch weit mehr verfechter als nur Däniken. William Bramley z.b.


    Im Übrigen mag ich Ad hominems nicht. Sie lassen sich im Gegensatz zu fundierten Sachargumenten nicht oder nur schwer nachprüfen und besitzen deswegen so gut wie keine Erklärungsmächtigkeit.


    Aber lass dir gesagt sein Ronin, ich kann deinen Standpunkt verstehen und ich respektiere ihn.


    Gruß

    @Ronin


    Ja, da hast du Recht. Vor allem im Bereich der Psychotherapie gibt es teilweise gute Ansätze. Ich neige bei diesem Thema eh ein wenig dazu überzureagieren. 8-)
    Ich habe auch nichts gegen eine medizinische Fachrichtung die sich der erfroschung psychischer Phänomene widmet. Aber was im Bereich der Psychiatrie abläuft ist wirklich nicht mehr feierlich. Man muss doch nur mal fragen: "Wieviel depressive / Schizophrene / Borderliner wurden schon geheilt?"


    Unter dem Strich bleibt Postels Aussage: "Ich hätte jeden, jeden, wirklich jeden zwangseinweisen können. Und sind Sie erstmal auf einer geschlossenen Station ist ihr gesamtes Verhalten Diagnosebestätigend.....!"


    Und ich denke auch Postel hat es nur deswegen geschafft, weil man im Alltag des Psychiatriewesens nun wirklich nichts weiter können muß als eloquent Fachsprech von sich zu geben. Und widerspricht mal ein Kollege ....ja und dann hat man eben verschiedene Ansichten, oder der Patient hat einen getäuscht (vorgetäuschte Krankheitseinsicht usw.). Man läuft nie Gefahr enttarnt zu werden. Und das nur aus einem Grund. Es gibt nichts zu enttarnen :!: In der Psychiatrie lässt sich nichts normativ erfassen. Selbst die (um der Mainstreammethodologie genüge zu tun) postulierten hirnorganischen Ursachen der Schizophrenie sind bis heute nicht nachgewiesen.


    Die Einzigen die von der Psychiatrie profitieren sind die Pharmakonzerne mit ihren überwiegend wirkungslosen Hirngiften, die alle möglichen Wirkungen (nicht Nebenwirkungen sondern Wirkungen) haben aber nichts heilen und bestenfalls nur Symptome kaschieren.. :evil:


    ..ach und natürlich die somatische Medizin die heute keine Zeit mehr hat sich intensiv um den Patienten zu kümmern und wenig lust hat durch aufwendige Untersuchungen korrekte Diagnosen zu stellen.


    ..und genervte Angehörige


    ..überlastete Lehrer


    ....


    Ich frage mich bis heute, wie man die Persönlichkeit autopoietischer Systeme (selbstorganisierender Systeme) normativ erfasst / erfassen will?


    Ich habe darauf nie eine Antwort bekommen. Natürlich nicht. Denn es geht nicht. Und deswegen ist alles von F00 bis F99 im ICD10 Katalog ausgemachter Bullshit.


    Die Psychiatrie greift Menschen mit gesellschaftlich unerwünschten Verhaltensweisen ab, die aus rechtsdogmatischen und rechtsphilosophischen Gründen vom Strafrecht nicht erfasst werden. Sie kleidet sich als reine Pseudowissenschaft in das wissenschaftliche Gewand der Medizin und hantiert mit einem pervertierten Hilfe-Begriff. Schon alleine die Krankheitsdefinition aus der somatischen Medizin lässt sich nicht so einfach auf die Psyche übertragen. Das macht die Psychiatrie in allen Staatsformen so beliebt. Gestern war es noch krank und Strafbar eine Schwuchtel zu sein, heute ist es Strafbar jemanden so zu nennen. Eben noch war der Sadomasochismus eine Paraphillie heute ist er z.b. in Schweden aus dem Katalog gestrichen und ist somit völlig normal. usw. usf. So gab es in der Sowjetunion nur sehr wenige Dissidenten aber viele atypisch Schizophrene. ....es gäbe noch sooo viel dazu zu sagen.


    Neuester Clou: "Oppositional defiant disorder" F91.3


    Prominente Beispiele:



    oder



    oder



    oder ein wenig aktueller



    Wir alle sind bei bedarf klassifizierbar und damit entfernbar....zu jeder Zeit. Und alles was wir dann tun zeugt nur von mangelnder Krankheitseinsicht und ist sowieso Krankheitsbedingt.


    :shock:

    Keine Fortschritte zu machen, ist aber besser als durch Lügen welche zu machen, oder? Übrigens denke ich schon, dass in letzter Zeit relevante Ergebnisse in Kern- Teilchen-, Astophysik etc. gemacht wurde. Da es sich dabei aber weitestgehend um Erweiterungen älterer Theorien handelt, interessiert sich kein Schwein mehr dafür.


    Oh, habe ich etwas verpasst? Denn mir ist nichts dergleichen bekannt.


    Zitat

    Wissenschaft ist heute nicht mehr so populär wie noch zu Zeiten von Einstein und der Mondlandung. Heute ziehen Menschen wie Däniken teilweise komplette Felder in den Dreck.


    Vielleicht liegt das daran, dass sie sich von den Menschen entfernt hat und zur beschreibung der Welt nur noch Beziehungssprache nutzt (Mathe). Diese ist aber sehr abstrakt und manche Auswüchse haben mit der beobachtbaren Wirklichkeit nicht viel zu tun, daher ist sie den meisten Menschen fremd (mich eingeschlossen). (Ich unterscheide hier zwischen Realität und Wirklichkeit - Realität = Gesamtwellenfunktion / Wirklichkeit = physisch erfahrbares).


    Zitat

    Schon klar. Wir haben hier eine Unstimmigkeit. Der Name den wir für das zusätzliche X verwenden ist ja völlig irrelevant. Wichtig ist nur, dass diese dunkle Materie eine realistische Möglichkeit darstellt, mit der wir die Lücke wieder schließen können, solange bis wir neue Entdeckungen machen.


    Ich denke wir sollten zuerst eine konkrete Beobachtung / Messung machen, im positivistischen Sinn, und dann erst Theorien aufstellen und Bezeichnungen verteilen. Stattdessen werden die defizite existierender Theorien einfach durch erweiterung mit Variablen ausgeglichen.


    Zitat

    Wo die dunkle Materie mit der baryonischen in Konflikt kommen soll, verstehe ich nicht. Wenn du eine bessere Theorie hast, die auch noch mit den Gravitationsgesetzen übereinstimmt, kannst du sie ja publik machen - es sei denn natürlich, die böse Wissenschaft hält dich systematisch unten. :mrgreen:



    Ich habe nie von einem Konflikt gesprochen. Ich sagte lediglich, dass die Wahl des Namens "dunkle MATERIE" suggeriert es handle sich um etwas ähnliches / vergleichbares wie baryonische Materie. Noch ist aber gar nicht sicher ob es überhaupt eine andere Form von Materie oder whatever gibt bzw. geben muss oder ob die klassischen Theorien falsch sind. Da grenzt es für mich schon fast an Scharlatarnerie überall von DM zu sprechen.


    Zitat

    Und meistens ist es absolut das Gleiche.


    An anderer Stelle forderst du wissenschaftliche Korrektheit und hier relativierst du.



    Zitat

    .....In der Bibel steht was von Himmelwesen. Was könnte damit wohl gemeint sein, wenn an 60000 anderen Stellen in der christlichen Mythologie Engel erwähnt werden? Natürlich Aliens, oder?



    Du machst hier den Fehler, den du Sitchin und Däniken vorwirfst. Du interpretierst altertümliche Texte im Lichte deiner Sozialisation bzw. kindlichen Konditionierung durch eine Theistisch geprägte Umgebung. Die Wurzeln der Bibel (einem Sammelsurium alter Schriften) liegen in der ausgehenden Steinzeit bzw. beginnenden Bronzezeit. Vorherrschend waren Naturreligionen. Einen mystischen Himmel wie wir kannten frühe Kulturen gar nicht. Entsprechende Vorstellungen bildeten sich erst im laufe der Jahrhunderte. Du setzt aber stillschweigend unsere Vorstellung eines Himmels voraus, wenn du dich auf Aussagen in alten Texten beziest. Wenn in den indischen Veden von einem Vimana also einem Himmelsgefährt die Rede ist, indem die Götter vom Himmel auf die Erde herniederfuhren, muss ersteinmal geklärt werden ob das Sanskritwort für Himmel mit "Heaven" oder "Sky" übersetzt werden muss.


    Zitat


    Woher kommen die Nazca-Linien? Hat sie einfach mal schnell jemand eingeritzt, oder sind die Aliens aufgetaucht, und haben mit ihren modernen Lasern Vögelchen in den Boden gebrannt? :roll:



    Ich bin gerne jederzeit bereit eine folgerichtige und vor allem zwingende Erklärung für Nazca zu akzeptieren.


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    Btw, selbst Däniken distanziert sich mittlerweile von vielen seiner alten Theorien.



    Wäre er jetzt Physiker gewesen hätte er einen bisher unbekannten Effekt postuliert der nur vor der Plankzeit wirksam ist, damit prinzipiell eh nicht widerlegt werden kann und so seine Theorien gerettet. :lol:


    Zitat


    Es reicht ihm halt, wenn er bei der Erscheinung eines Buches Kohle machen kann, mehr braucht er nicht. Sein Ziel ist ja erklärtermaßen nicht die Erkenntnisgewinnung, sondern das "in-Frage-stellen". Da kann man sich so schön toll vorkommen.



    Er macht Kohle.....so what?


    Grüße

    Hi.

    Ja wir nehmen einfach alles für wahr was in der Bibel steht. Alles klar. Dann gibts ja bald keine Kranken oder Hungernden mehr. Gibt ja genug Menschen die Essenvervielfachen und Krankheiten heilen können. Das ist natürlich komplett alles wahr.

    Nein, ganz und gar nicht. Wenn sich aber quasi identische "Mythen" bei verschiedenen Völkern finden die laut Theorie des Mainstreams keinen Kontakt miteinander oder Kenntnis voneinander gehabt haben dürfen, muss man schon mal misstrauisch werden.


    Das ist mal wieder das typische: Alles ist gelogen ausser die Sachen die dir bzw deinen Gurus zu gute kommen. Man muss sich schon entscheiden. Entweder betrachte ich die Bibel als wahr, dann muss ich aber davon ausgehen dass mindestens 90% davon wahr sind, oder ich betrachte sie nicht als Tatsachenbericht, dann sind aber auch einzelne Passagen auch unwahr. Und dass Hesekiel angeblich einige Technische Begriffe benutzt ist totaler Schwachsinn. Ihr Fanatiker interpretiert viel zu viel in seine Worte herein, bzw in die Geschichte hinein, das heisst ihr dichtet erst etwas hinzu und stellt es dann als Tatsache hin -.-

    Das was wir Bibel nennen ist ein Sammelsurium, selektierter, manipulierter und immer wieder kopierter Texte. Die Inhalte sind im einzelnen nicht entweder wahr oder falsch, sondern bilden Puzzelstücke. Wenn man nun verschiedene, ich nenne es mal altorientalische Belletristik analysiert kann man daraus Rückschlüsse auf Gesellschaft und Kultur der damaligen Zeit(en) ziehen.


    Aus EINEM John Sinclair kann man im Jahre 26340 n.M (nach Meteoriteneinschlag :mrgreen: ) nicht ableiten, dass Dämonen gegeben hat. Man kann aber aus einem Julia Exemplar in Verbindung mit einem John Sinclair und einem alten Peugeot Prospekt der nur in Fragmenten erhalten ist ableiten, das es wohl kraftstoffgetriebene PKW's gegeben haben muß. Auch wenn sich kein Exemplar mehr finden lässt und der Mainstream die Vorstellung es habe vor zigtausend Jahren schon Verbrennungsmotoren gegeben lächerlich findet.

    edit Animus: Posts zusammengefügt, Doppelpostings sind eine ungern gesehene und gar böse Untat.

    Hallo Ronin!

    Ist doch legitim. Eben das zeigt ja, dass permanent verschiedene Theorien umgeworfen werden und miteinander in Konflikt stehen. Die Quantenmechanik hat viele realistische Aspekte, deshalb wird auch in dieser Richtung geforscht. Und Forschen bedeutet auch durch Ausprobieren, Betrachten der Sachverhalte und reine Logik das Pro und Kontra einer Theorie abzuwägen - wieder etwas, was Däniken nicht beherrscht.

    Naja, eigentlich zeigt es, dass seit 70 Jahren kaum relevanten Fortschritte in der Physik gemacht wurden die zu einem besseren Weltverständnis geführt hätten. Umgeworfen wurde dabei leider nichts, es wurden nur parallel bestehende widersprüchliche Theoriengebäude weiter aufgebauscht. Aber es geht jetzt und hier ja nicht um Physik.


    Wenn du von Logik sprichst meinst du wahrscheinlich Zweiwertige, oder? Ich frage, damit ich für die Zukunft bescheid weiß.


    Und natürlich beherrscht E. v. D. das Betrachten der Sachverhalte (Ausprobieren kommt in seinem Gebiet ja nicht in frage), er kommt nur zu einem anderen Schluß. Aber seine Theorien sind nicht per se unlogisch bzw. unmöglich.

    Ist doch legitim. Eben das zeigt ja, dass permanent verschiedene Theorien umgeworfen werden und miteinander in Konflikt stehen. Die Quantenmechanik hat viele realistische Aspekte, deshalb wird auch in dieser Richtung geforscht. Und Forschen bedeutet auch durch Ausprobieren, Betrachten der Sachverhalte und reine Logik das Pro und Kontra einer Theorie abzuwägen - wieder etwas, was Däniken nicht beherrscht.

    ops. Da hab ich wohl nen Fehler gemacht... :lol:


    Zu der dunklen Materie: Die wurde nicht erfunden, sondern es wurden entsprechende Beobachtungen gemacht, die nach einer neuen Theorie verlangt haben.

    Äh, das ist so nicht ganz korrekt. :lol: Die Messdaten ließen sich mit den gängigen Theorien nicht in Übereinstimmung bringen, daher wurde einfach ein neuer Parameter in das Theoriengebäude aufgenommen dem man den Namen dunkle (Energie / Materie). Es wurde also nichts neues entdeckt! Man brauchte nur ein weiteres X, damit die Gleichungen wieder stimmen. Diesem X hätte man auch den Namen Gott geben können, FSM oder Einhorn.


    Dann zu behaupten, es gäbe so etwas wie einen "Bruder" der baryonischen Materie.....das nutzt das Unwissen der Allgemeinheit aus und zwar in weit stärkerem Maße als Däniken es macht.

    Eine Theorie, die ständig erweitert wird, je nachdem welche Beobachtungen gemacht werden. Das ist auch der Unterschied zu Däniken: Er nimmt sich irgendein historisches Relikt und interpretiert Aliens hinein. Es ist nicht so, dass die Wissenschaft dann Angst vor einer Umwälzung ihres Weltbildes hätte, die Wissenschaft findet das einfach lächerlich. Däniken spielt mit dem Unwissen seiner Leser. Für die Dinge die er behandelt gibt es meist zig plausiblere Theorien, manchmal sind sie sogar schon vollständig aufgelöst.

    Archäologie interpretiert immer ein stück weit. Und Däniken greift ja nicht völlig aus der Luft, sondern "liest" Überlieferungen auf eine sehr direkte Weise. Ich halte das für legitim. Darüber hinaus trifft deine Aussage: "..und interpretiert Aliens hinein." den Sachverhalt nicht ganz. Es ist ja nicht so, dass er aus einem sumerischen Gesetzestext einen Beleg für Aliens konstruiert.

    Däniken hat seine Theorien. Dafür kritisiert ihn keiner. Nur eben für die Tatsache, dass er Fakten ignoriert.

    Fakten gibt es sehr wenige in der Archäologie. Theorien dafür reichlich. (Das ist jetzt keine Kritik der Mainstreamarchäologie)


    Däniken ignoriert nicht, sondern interpretiert anders.

    Genau. Aber sie bietet Theorien. Es gibt in unserer Welt nichts, wofür es nicht zumindest eine Theorie gäbe. Der Wissenschaft sind keine Themen unangenehm. Dänikens Theorien werden ja auch durchaus diskutiert, und meistens innerhalb von 4 Sekunden widerlegt.

    Widerlegt anhand von Annahmen des Mainstreams. Nun bin ich weder Archäologe, noch Historiker etc. aber in den Bereichen, in denen ich mich halbwegs auskenne ist ein gesundes Maß an Skepsis gegenüber des Mainstreams durchaus angebracht.

    Allgemein benutzen wir bei sowas ja "Ockhams Rasiermesser", ein bewährtes wissenschaftliches Prinzip, das uns sagt, dass wir immer vom einfachsten Sachverhalt ausgehen sollen. Und darunter fällt eben nicht, dass sich sämtliche Völker der Antike permanent von Aliens den Hintern haben abwischen lassen.

    Woran liegt es eigentlich, dass Ockham permanent falsch wiedergegeben wird. Ockham sagt lediglich, dass von 2 Theorien die ein und den selben Sachverhalt beschreiben, in einer ersten Auswahl nach Möglichkeit die mit der niedrigeren Anzahl an Grundannahmen bevorzugt werden sollte. "Anzahl der Grundannahmen" ist etwas anderes als "einfachster Sachverhalt" und zwar auf der semantischen Ebene. Du setzt stillschweigend voraus, dass der einfachere Sachverhalt die lineare Entwicklung mit Mythenbildung ist und das obwohl archäologische Funde daran zweifeln lassen. Und da weder Mainstream noch Paläo-seti's alle archäologischen Phänomene
    in ihre Theorien integriert haben, kommt Ockham noch gar nicht zum Zug.




    Abschließend: Mir ist das sowas von egal ob Mainstream oder E.v.D. recht hat. Der Mainstream hätte aber mehr zu verlieren.


    PS:


    Wenn, dann war das mit dem Arsch abwischen wohl eher umgekehrt. ;)

    Hallo Ronin!


    Natürlich ist der Wissenschaftsbetrieb knallhart profitorientiert. Es ist aber nicht so, daß ich im Allgemeinen bewusst mafiöses Verhalten unterstelle wie etwa ein Ekkehard Friebe. Ich rede eher von soziopsychologischen Phänomenen innerhalb sozialer Gruppen (Sozialpsychologie).


    Du schreibst: "Ein Wissenschaftler forscht, oder stellt Theorien auf, die er dann
    beweisen muss."


    Fast richtig, es fehlt nur ein Wort: "Idealtypischerweise" Ein schönes, von einem eher konservativen Menschen geschriebenes Buch zu dieser Problematik ist: "Vom Urknall zum Durchknall" von Dr. Alexander Unzicker. Ganz allgemein ist zu diesem Thema auch Karl Popper sehr erhellend.


    Weiter schreibst du: "ein Wissenschaftler der aus Ignoranz an alten Ergebnissen festhält, kann
    also nicht lange überleben"


    Jedes Erstsemester (Physik) weiß, das RT und QM prinzipiell nicht miteinander vereinbar sind und trotzdem werden beide Pfade unverdrossen weiterverfolgt und die Strecke ist gesäumt von Theorieblüten voll freier Parameter, die zwar mathematisch wiederspruchsfrei sind aber mit der Realität nichts mehr zu tun haben. Aber ich schweife ab.


    Du schreibst (sorry ich hab die Quote funktion noch nicht so ganz drauf): "Jemand der berechtigte Zweifel an einer alten Theorie äußert, muss sie
    halt einfach beweisen"


    Nein! Zweifel muß man begründen, nicht beweisen. Und es gibt nun wirklich genügend archäologische Funde und Rätsel die Zweifel an der linearen Entwicklung des Menschen angebracht erscheinen lassen.


    Ich zitiere dich nochmal: " Sorry, aber wer hier behauptet dass neue Erkenntnisse abgeblockt werden,
    hat keine Ahnung von den Gesetzen des Wettbewerbs, und auch keine
    Ahnung wie Forschung funktioniert."


    Wenn es doch nur so einfach wäre. Ich bewundere deinen Idealismus.


    Leider bietet die klassische Archäologie keine Erklärung für so viele Fakten. Und ich meine hier zwingend ableitbare erklärungen im Sinne positivistischer Methodologie und nicht etwa "kann nicht so gewesen sein, weil gab es ja aufgrund klassischer Vorstellung nicht".


    Und zum Schluß noch ein letztes Zitat von dir: "Däniken dagegen erfindet lustige Geschichten, und ignoriert dabei
    sämtliche Tatsachen."


    Ja er schmückt hier und da ein bischen aus, andere dagegen erfinden gleich völlig neues, das nennt sich dann "dunkle Materie." Trotzdem ist der eine Wissenschaftler und der andere Scharlatan. :lol:


    Gute Nacht!

    Hallo Frank D.


    Welche Bedingungen müssen eigentlich erfüllt sein um als Wissenschaftler zu gelten? Muss man sich in die pyramidale Hierarchiestruktur der Gesellschaft einpassen, im Zuge der universitären Ausbildung deren Glaubenssätze (dem Zeitgeist unterworfene wissenschaftliche Paradigmen) adaptieren und die Theorien der in der Pyramide über einem Stehenden unhinterfragt übernehmen?


    Machen wir uns doch nichts vor. Sitchin wie v. Däniken wären gefeierte Autodidakten wenn, ja wenn ihre Thesen nicht das GESAMTE etablierte Theoriengebäude in Frage stellten. Denn sollten sie auch nur im Ansatz recht haben, würden sie damit die soziale Stellung und das wirtschaftliche Wohl zehntausender Menschen gefärden. Denn all die Doktores und Professoren wären dann nichts weiter als Doktores und Professoren für und der angewannten Irrelevanz.


    Viele Menschen haben recht naive Vorstellungen vom wissenschaftlichen Betrieb. Vor der Wahrheit (Wahrheit :lol: ) kommt gesellschaftliche Stellung und Profit.


    Wer mir nicht glaubt, der google mal nach Juri W. Knorosow und J. E. S. Thompson in Verbindung mit der Maya Schrift. Und derlei Fälle gibt es viele.


    Gerade v. Däniken hat wohl mehr praktische Erfahrung vor Ort als so mancher Paläontologe, Archäologe usw. Und er ist auch noch wirtschaftlich erfolgreich! Das ruft Neid hervor. In einem Forum in dem ich vor längerer Zeit mal aktiv war hat sich ein studierter Physiker ganz offen darüber beschwert, dass er sich ja nun jahrelang dern Arsch aufgerissen hätte, während des Studiums viel nebenbei arbeiten musste unbezahlte Praktikumsstellen annehmen musste usw. ......und nun alle möglichen möchtegern Experten seine fundierte Fachmeinung (Physik / SRT, ART etc.) in Frage stellen. Man stelle sich mal vor dieser Mensch wäre Direktor eines rennomierten Instituts und nun käme ein junger Doktorand und äussert Zweifel den etablierten Theorien.


    Hinterfragt doch mal öffentlich die Arbeitsmethoden eures Vorgesetzten.


    Hier ein wichtiger Link, ihr werdet ihn brauchen: http://www.flegel-g.de/hartz-IV-online.html :mrgreen:


    Grüße