Beiträge von Manticor

    Stimmt schon, aber da Vinci hatte außerdem eine außergewöhnliche Beobachtungsgabe. Er erkannte zum Beispiel nur an der Beobachtung einer fliegenden Libelle, dass sie 2 Flügelpaare besitzt, die sich abwechselnd auf und ab bewegen. Aber da Vinci war wahrscheinlich nie in Ägypten und Libellen kann man auch einfacher und entspannter beobachten als 12 Meter lange Krokodile...

    In Äthiopien soll Legenden zufolge eine seltsame Kreatur mit dem Namen Katoblepas leben. Zum ersten Mal wurde dieses Tier von Plinius dem Älteren in seinem Werk "Naturalis historia" und später auch von verschiedenen Autoren wie Claudius Aelianus, Leonardo da Vinci, Sir Philip Sidney (Ende des 16. Jh.) oder Gustave Flaubert (1874) beschrieben oder erwähnt.
    Der Name des Katoblepas stammt aus dem Griechischen und bedeutet "der nach unten blickt". Diese Bezeichnung verdankt das Tier seinem Aussehen, wird es doch als ein Geschöpf mit dem Körper eines Büffels und dem Kopf eines Schweines beschrieben. Dieser Kopf ist laut verschiedener Berichte zu schwer, um von seinem schwachen Hals getragen zu werden, Gustave Flaubert vergleicht diesen sogar mit einem "entleerten Darm". Da Vinci nennt diese Kreatur außerdem träge, Flaubert erwähnt eine Mähne von Borsten und Aelianus berichtet, Katoblepas sei Pflanzenfresser und sein Rücken mit Schuppen bedeckt.
    Uneinig sind sich die verschiedenen Autoren jedoch über die Gefahren, die vom Katoblepas ausgehen. Plinius und da Vinci hielten seinen Blick für tödlich, Aelianus behauptete, nicht sein Blick sei gefährlich, sondern sein Atem giftig und tödlich, da sich das Katoblepas ausschließlich von giftigen Pflanzen ernähre.
    Wie viele mystische Kreaturen hat auch das Katoblepas Einzug in die Fantasy-Rollenspielwelt gehalten und ist Teil der Universen von Magic: The Gathering, The Witcher, Dungeons and Dragons oder Final Fantasy.
    Die allgemein gängige Meinung ist, dass das die Berichte m Katoblepas durch Verwechslungen mit dem Gnu zustande gekommen sind.


    (Ich habe versucht, anständige Bilder zu finden, aber es gibt so gut wie keine, die sich mit den Beschreibungen decken und nicht für Fantasy-Rollenspiele stilisiert sind; ich vertraue auf eure Fantasie.)


    Quellen:
    Wikipedia deutsch
    Wikipedia englisch

    In Patagonien fördern Paläontologen ja regelmäßig äußerst interessante Knochenfunde ausgestorbener Tierarten zu Tage. Jetzt ereignete sich allerdings ein absoluter Sensationsfund, bei dem sogar ein Team der BBC vor Ort war: Ein Farmarbeiter stieß zufällig auf die Überreste eines gigantischen Dinosauriers, dessen Körpermaße alles bisher Dagewesene übertreffen. Am Fundort konnten 150 Knochen(teile) freigelegt werden, die sich alle in einem sehr guten Zustand befinden. Anhand dieser Fundstücke schätzten die Wissenschaftler die Maße des Dinosauriers auf etwa 40 Meter Länge, 20 Meter Höhe und 80 Tonnen Gewicht. Aus den Gesteinsschichten, in denen die Überreste entdeckt wurden, schlossen die Paläontologen darauf, dass der bisher unbenannte Riesndinosaurier vor etwa 95 Millionen Jahren gelebt hat. Man vermutet, dass es sich bei diesem Fund um eine neue Art der Titanosaurier handelt. Innerhalb dieser Gruppe könnte es allerdings noch einen Konkurrenten bezüglich der Körpermaße geben: Titanosaurus, dessen Existenz allerdings nicht eindeutig belegt ist, da alle eventuelle Knochenfunde im 2. Weltkrieg verschwanden. Nun soll dem neu entdeckten Giganten noch ein Name gegeben werden, der neben einem Hinweis auf die außergewöhnliche Größe auch eine Hommage an den Entdecker enthält.






    Quellen:


    Die Welt
    Spiegel Online
    n-tv

    Weil das Paläontologie-Ressort ja langsam verstaubt, habe ich mir gedacht, ich belebe das Ganze mal etwas. Deshalb stelle ich hier urzeitliche Riesenkrokodile vor, die mit Two-Toed Tom und Gustave kurzen Prozess gemacht hätten.
    Anmerkung: Von den meisten Tieren auf der Liste wurden nur fossile Schädel gefunden, weshalb ihre Körpergröße nur geschätzt werden kann und diese Angaben deshalb
    etwas ungenau sind.


    Sarcosuchus imperator
    Der Beiname „imperator“ lässt ja schon auf einiges hoffen, und tatsächlich: Es handelt sich hierbei um ein 12 Meter langes und 8 Tonnen schweres Riesenkrokodil aus der
    Kreidezeit, das im heutigen Afrika in Süßgewässern Jagd auf Fische, Nilkrokodile und wahrscheinlich sogar auf Dinosaurier machte. Im englischsprachigen Raum wurde es als „SuperCroc“ bekannt und ist sogar Teil des Rollenspiels von „Dungeons and Dragons“ (siehe hier).




    Die restlichern Krokodile folgen aus Platzgründen in Teilen
    Deinosuchus
    Der nächste Kandidat ist gar kein Krokodil, sondern mit den Alligatoren verwandt. Seine Nachfahren übertrifft es jedoch bei weitem, kein
    Alligator kann sich mit seinen 12 Metern Körperlänge messen. Einige Schätzungen vermuten sogar Längen von 15 Metern oder mehr. Auch Deinosuchus lebte während der Kreidezeit, allerdings in Nordamerika,wo es in Sümpfen und Flüssen großen Landtieren wie Dinosauriern auflauerte, sie ins Wasser zerrte und ertränkte. Schildkröten ergänzten seinen Speiseplan. Forscher berechneten für das Tier eine Beißkraft von 102 Kilonewton (~ Beißdruck von 10,2 Tonnen). Das entspricht fast dem Dreifachen seines Körpergewichts (3,45 Tonnen).

    Purussaurus
    Während des Miozäns, also bis vor etwa 8 Millionen Jahren, lebte in Südamerika eine Vielzahl an riesigen Krokodilartigen, und deren größter war Purussaurus. Sein
    Verbreitungsgebiet lag im nördlichen Südamerika und Schätzungen bezüglich seiner Größe beginnen bei 11 und enden bei 17 Metern Körperlänge, als sein Körpergewicht vermutet man zwischen 7 und 10 Tonnen. Seine Schädelform lässt auf eine Verwandtschaft mit den heutigen Kaimanen und eine ähnliche Lebens- und Ernährungsweise, also Fische, andere Krokodile, Schildkröten und Säugetiere als Beute, schließen.

    Mourasuchus
    Ebenfalls im Südamerika (Perú) des Miozäns lebte ein Verwandter der Alligatoren, dessen Körperlänge von etwa 12 Metern jedoch in keinem
    Verhältnis zu heutigen Alligatoren steht. Ein weiterer Unterschied ist, dass die Kiefer von Mourasuchus sehr schwach und viel zu fragil waren, um große Beutetiere zu reißen. Man geht deshalb davon aus, dass er Filtrierer war, also Nahrung aus dem Wasser filterte. Dies gelang ihm mit seinen langen, dünnen, eng gestellten Zähnen. Diese unterschiedliche Ernährungsweise konnte ihn vor Konflikten mit Purussaurus und Gryposuchus bewahren.

    Gryposuchus
    Wir bleiben in Südamerika zur Zeit des Miozäns. Das nächste Riesenreptil steht im Verwandtschaftsverhältnis zu den Gavialen, was sich in seiner langen, dünnen Schnauze zeigt. Seine Gesamtkörperlänge betrug etwa 10 Meter, machte es also zu einem der kleineren Krokodile unter den Giganten seiner Zeit. Die Ernährung von Gryposuchus setzte sich hauptsächlich aus Fisch und eventuell Meeressäugern zusammen.

    Rhamphosuchus
    Ein dem Gryposuchus recht ähnliches Krokodil lebte zur selben Zeit im heutigen Indien. Von diesem Tier wurden bisher nur Schädelfragmente entdeckt, die auf eine schnabelähnliche Schnauze schließen lassen. Nach seiner Entdeckung 1840 wurden seiner Körpermaße auf 18 Meter Länge und 20 Tonnen Gewicht geschätzt, neuere Untersuchungen gehen von 8 bis 11 Metern aus. Ansonsten dürften Lebensweise und Aussehen dem Gryposuchus sehr geähnelt haben.

    Euthecodon
    Über dieses Krokodil ist ausgesprochen wenig bekannt, abgesehen von seiner geschätzten Körperlänge von 10 Metern und einer fischreichen Ernährung.


    Grafiken zum Größenvergleich:
    http://37.media.tumblr.com/tum…1qag9VoP1qc6j5yo1_500.png (halte ich für realistischer)
    http://upload.wikimedia.org/wi…e_crocodyliformes.svg.png


    Quellen:
    Prehistoric Wildlife
    Dinopedia
    Wikipedia


    Wenn jemand noch weitere Riesenkrokodile vergangener Zeiten kennt, so füge er/sie sie bitte hinzu. ;)
    Eine kleine Anmerkung: Leonardo da Vinci schrieb um 1500 von Krokodilen im Nil, die bis zu 40 Fuß, also mehr als 12 Meter lang werden, er behauptet allerdings auch, Krokodile hätten keine Zunge...

    Ich bin vor längerer Zeit mal auf eine Liste mit den 10 übelsten menschenfressenden Tieren gestoßen, auf der ich unter anderem auch Two-Toed Tom gefunden habe. Ich will heute die Nummer 1 auf der Liste vorstellen, ein Nilkrokodil mit dem Namen Gustave(auch Gustaf oder Gustav). Er lebt in Burundi im Ruzizi-Delta am Tanganjikasee und soll von 1987 bis heute über 300 Menschen getötet haben. Demnach ist er nicht nur der gefährlichste Menschenfresser der Gegenwart, sondern auch aller Zeiten. Laut sehr zahlreichen Augenzeugenberichten ist er zwischen 6 und 7,5 Meter lang und eine Tonne schwer, unfassbare Maße für ein Nilkrokodil. Und Krokodile wachsen beinahe ein Leben lang...Darüber hinaus gilt sein Schuppenpanzer als undurchdringlich, er ist übersät mit wulstigen Narben von Speeren, Messern und sogar automatischen Waffen. Seine Opfer werden meist mit abgerissenen Gliedmaßen aufgefunden, sollte er sie überhaupt anfressen. Man sagt nämlich, Gustave töte nicht mehr nur aus Hunger, sondern auch aus Mordlust. Einem Gerücht zufolge hat er auch schon einmal ein ausgewachsenes, männliches Flusspferd, das bis zu 5 Meter lnag und bis zu 4,5 Tonnen schwer werden kann, getötet und verspeist. Halte ich aber für unwahrscheinlich.
    Der Frage, wie Gustave zu dem Menschenfresser werden konnte, der er ist, wird auf zahlreiche verschiedene Weisen nachgegangen. Zum einen tobten in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts in Zentralafrika(Kongo, Ruanda, Burundi) Bürgerkriege, in Ruanda fand Völkermord statt. In dieser Zeit wurden zahlreiche Leichen in Flüsse und Seen geworfen, wo sie in den Speiseplan der Krokodile aufgenommen wurden. Doch es muss noch weitere Faktoren geben, sonst wäre alle Krokodile ja blutrünstige Menschenfresser. Man vermutet deshalb, Gustaves enorme Körpermaße würden ihn daran hindern, schreckhafte, bewegliche, schnelle Tiere zu erbeuten, sodass er sich auf Menschen verlegen muss.
    Alle Versuche, ihn zu fangen oder zu töten sind gescheitert, seien es Soldaten mit Waffen oder Wissenschaftler mit einer 40 Kubikmeter Stahlfalle.


    Patrice Faye, ein Herpetologe(Erforscher von Amphibien und Reptilien) ist seit über 20 Jahren auf der Jagd nach Gustave, trachtet ihm mittlerweile aber nicht mehr nach dem Leben, sondern will ihn als Attraktion für den Nationalpark gewinnen. Hier ist eine Reportage über ihn und seine Suche zu finden und hier kann man ihn über Facebook als Freund hinzufügen ;)

    Die Legende von Gustave inspiriert natürlich, deshalb wurde eine Horrofilm über ihn gedreht und im Spiel "Wildlife Park 2" gibt es eine Mission, in der ein Riesenkrokodil namens Gustave gefangen und in einem Zoo gehalten werden soll.


    Quellen:
    http://listverse.com/2010/10/1…st-man-eaters-in-history/
    http://www.tierwelt.ch/?rub=4495&id=35905#comments => ACHTUNG: NICHT die Doku anschauen, ich habe keine Vorstellung, für welche Altersgruppe die gemacht wurde(ein niedlicher Satellit begleitet die Szenenwechsel), aber ein derart klischeehaftes Bild von weißen Forschern und dunkelhäutigen Einheimischen ist einfach nur betrübend. Dunkelhäutige Dorfbewohner tragen, von Wissenschaftlern angeleitet, den Stahlkäfig ins Wasser. Kolonialzeit reloaded. Und als dann ein über 60 Jahre altes Monsterkrokodil nicht so doof ist, in einen Stahlkäfig zu schwimmen, sind alle schockiert. Das einzig Sehenswerte sind die Bilder von Gustave, die sehr detailliert
    [url]http://en.wikipedia.org/wiki/Gustave_(crocodile)[/url]
    [url]http://www.neon.de/artikel/kaufen/reise/krokodil-gesucht/684627[/url]

    Der Schriftsteller und Professor der University of Alabama Carl Carmer erwähnt in seinem Buch "Stars fell on Alabama" die Geschichte von Two-Toed Tom, einem monströsen Alligator, der in den Sümpfen im Gebiet zwischen Alabama und Florida leben soll. Sichtungen zufolge soll er zwischen 14 und 20 Fuß lang sein, also zwischen 4 und 6 Metern; außerdem hinterließ er Fußspuren, die erschließen lassen, dass er an seinem linken Vorderfuß nur noch zwei Zehen besitzt und die übrigen wohl in einer Falle verloren hat. Diese Verstümmelung brachte ihm auch seinen Spitznamen ein.
    Die ersten Sichtungen gehen ungefähr auf das Jahr 1900 zurück. Über viele Jahre hinweg fraß Two-Toed Tom immer wieder Vieh und fiel auch einige Frauen an, was ihn bei der Landbevölkerung berüchtigt machte. Er wurde unter anderem als "rotäugiger Höllendämon" beschrieben und hielt auch zahlreichen Angriffen mit Schusswaffen und sogar einer mit Dynamit stand, wobei die Attacke mit Sprengstoff vermutlich nur den Nachbarteich traf.
    Danach allerdings verlagerten sich die Sichtungen in Richtung Florida, wo sich Two-Toed Tom weiterhin fleißig am Vieh der Farmer bediente und erneut die charakteristischen Spuren entdeckt wurden. Eine Gruppe Teenager sichtete das Tier und schätzte seine Länge sogar auf 18 bis 20 Fuß, also auf bis zu 6 Meter.
    Dann folgten jedoch Jahrzenhte ohne Berichte vom dämonischen Alligator, bis in den 1980er Jahren auf einer Sandbank auf einer Insel in den Sümpfen Floridas sehr große Spuren entdeckt wurden, bei denen der linke Vorderfuß nur zwei Zehen besaß. Und wie immer bei solchen Funden wurden sofort Belohnungen für den Beweis für die Existenz von Two-Toed Tom ausgerufen, die jedoch nie ausgeschüttet werden konnten. Vielleicht ist Tom ja immer noch da draußen...


    Um es noch von der (bio)logischen Seite zu betrachten: Mississippi-Alligatoren, wie Two-Toed Tom einer gewesen sein müsste, erreichen in Gefangenschaft ein Alter von bis zu 85 Jahren, aber in der Wildnis ist die Lebenserwartung ja normalerweise geringer. Deshalb weiß ich nicht, ob ein solches Tier unter ständiger Bejagung von vor 1900 bis in die 80er Jahre und länger überleben kann. Aber von den Körpermaßen her sind die Sichtungen absolut im Rahmen, denn Mississippi-Alligatoren erreichen eine Länge von bis zu 4 Metern.


    Was denkt ihr darüber?


    Hier noch Links zum Nachlesen:
    http://www.exploresouthernhistory.com/alligator2.html
    http://jayssouth.com/alabama/alligator/

    Das kann aber auch mit der Erwärmung des Permafrost einhergehen. Wenn der auftaut, sodass die Viren frei werden können, wird die Gegend vielleicht auch wieder lebensfreundlicher für verschiedene Arten von Lebewesen, die anschließend befallen werden. Aber unabhänig davon, Viren sind grundsätzlich schon auf einen Wirt ausgerichtet, aber sie passen sich auch an. Das sieht man daran, dass manche Viren ihre Wirte töten; da sie diese Lebewesen aber zur eigenen Vermehrung benötigen, passen sie sich ihrem Wirt so an, dass eine Infektion ihn nicht mehr tötet und er möglichst lang der Vermehrung der Viren dienen kann. Je mehr sich der Erreger also anpasst, desto weniger schwer ist die Erkrankung. Und so viele Virenarten sind überhaupt nicht bekannt, laut Wikipedia nur etwa 3000.
    Aber trotzdem halte ich es für keine akute Gefahr für die Menschheit.


    Quelle: Wikipedia

    Heute ist mir über das Radio zufällig die Information zugetragen worden, dass Wissenschaftler der Aix-Marseille Université bei einer Expedition in den sibirischen Permafrost ein Riesenvirus (Pithovirus) entdeckt und wiederbelebt haben. Das Forscherteam um Matthieu Legendre und Julia Bartoli taute Bodenproben im Labor auf und brachten sie mit Amöben zusammen, die als Virenköder dienen sollten. Der Versuch glückte, und die Viren infizierten die Wirtszellen. Das Alter des Virus wurde mit Hilfe der Radiokarbonmethode auf 30 000 Jahre bestimmt.
    Das Virus ist, unüblicherweise, so groß wie ein Bakterium und sogar unter einem Lichtmikroskop sichtbar. Zwar waren der Wissenschaft bereits zwei Arten von Riesenviren bekannt, die Pandoraviren und die Megaviren, zu denen das 2010 vor der Küste Chiles entdeckte megavirus chilensis zählt, welches bis dahin für das größte Virus von allen gehalten wurde, aber durch das pithovirus sibericum wird eine neue Dimension erreicht. Interessant dabei ist, dass sowohl das megavirus chilensis als auch das pithovirus sibericum nur einzellige Amöben angreift. Darüber hinaus vereinen die Pithoviren die Eigenschaften der beiden schon bekannten Riesenvirenfamilien auf sich, d.h. Struktur der Pandoraviren und Gengehalt und Replikation der Megaviren.
    Diese Entdeckung stellt zwar aktuell keine Gefahr für die Menschheit dar, weil nur Einzeller infiziert werden, aber die Wissenschaftler befürchten, dass wegen des Auftauens des Permafrostbodens durch Ölbohrungen und Klimaerwärmung weitere Viren frei werden, die unter Umständen gefährlich sein können. Dennoch ergibt sich hier für die Wissenschaft ein großes Feld für neue Entdeckungen, und die Forscher dieser ersten Expedition schreiben zu Recht: "Die Jagd auf diese Viren hat gerade erst begonnen."


    Quellen:
    http://www.stern.de/wissen/300…us-zum-leben-2094129.html
    http://www.zeit.de/wissen/gesu…sland-permafrost-epidemie
    http://www.spektrum.de/alias/riesenvirus-aus-der-eiszeit/virus-uebersteht-30-000-jahre-tiefgekuehlt/1252663(+Video zur Infektion!)
    http://www.focus.de/wissen/nat…-erwecken_id_3656282.html
    http://www.welt.de/wissenschaf…s-aus-dem-Permafrost.html
    http://en.wikipedia.org/wiki/Pithovirus
    http://de.wikipedia.org/wiki/Megavirus_chilensis

    Der Mensch besitzt die Fähigkeit, Feuer zu machen und zu kontrollieren seit ca. 30 000 Jahren. Da wird ein Gerät, um Feuer als tragbare Hiebwaffe mit einem Griff zu verwenden, nicht erst 15 000 oder 20 000 Jahre später erfunden worden sein; abgesehen davon entspricht Davy Jones' Beschreibung eher einer Art Fackel.

    Ergänzend zum Thread von Neves Temha möchte ich einen weiteren Aspekt anfügen:

    Zitat

    "Er (Gott) vertrieb den Menschen und stellte östlich des Gartens von Eden die Kerubim auf und das lodernde Flammenschwert, damit sie den Weg zum Baum des Lebens bewachten." (Gen 3, 24)

    Die erwähnten Kerubim(auch Cherubim) sind Mischgestalten zwischen Menschen und Engeln, allerdings mit mehr "englischen" ;) Anteilen. Sie nehmen in mehreren Kulturen eine Wächterfunktion ein und werden auch in der Bibel als solche dargestellt; u.a. wurde die Bundeslade(sollte es sie gegeben haben) mit zwei Kerubim-Statuen verziert.
    Außerdem ist von einem "loderndem Flammenschwert" die Rede, wobei wohl kaum die Zimmerpflanze "Flammendes Schwert " gemeint war. Vielmehr lässt es auf ein hochentwickeltes Waffensystem schließen, das zu dieser Zeit noch jeder Beschreibung durch Menschen spottete. Das lässt den eventuellen Schluss zu, dass die Kerubim übermenschliche, vielleicht sogar außerirdische Existenzen waren, die den ersten modernen Menschen begegnet sind und sie mit Waffengewalt aus ihren damaligen Siedlungsgebieten im Vorderen Orient vertrieben haben, wo gemäß der Vermutungen vieler Altertumsforscher eine historische Entsprechung zum Garten Eden gelegen haben könnte.
    Und hier kommt wieder einmal die mündliche Überlieferung ins Spiel, die aus einer wahren Begebenheit über Generationen hinweg eine vollständig ausgeschmückte Erzählung macht, in der nur noch der Kern mit dem tatsächlichen Ereignis übereinstimmt, die es jedoch in die christliche Glaubensgrundlage, die Bibel, geschafft hat.


    Zum Vergleich könnte man jetzt noch den sumerischen Schöpfungsmythos mit den gottgleichen "Annunaki", die die frühen Menschen knechteten, heranziehen, um die These von außerirdischen Besuchern im Vorderen bis Mittleren Osten vor ca. 10 000, 12 000 oder noch mehr Jahren zu untermauern, allerdings bin ich auf Meinungen anderer Member ebenso gespannt.

    Ergänzend zum Thread von Neves Temha möchte ich einen weiteren Aspekt anfügen:

    Zitat

    "Er (Gott) vertrieb den Menschen und stellte östlich des Gartens von Eden die Kerubim auf und das lodernde Flammenschwert, damit sie den Weg zum Baum des Lebens bewachten." (Gen 3, 24)

    Die erwähnten Kerubim(auch Cherubim) sind Mischgestalten zwischen Menschen und Engeln, allerdings mit mehr "englischen" ;) Anteilen. Sie nehmen in mehreren Kulturen eine Wächterfunktion ein und werden auch in der Bibel als solche dargestellt; u.a. wurde die Bundeslade(sollte es sie gegeben haben) mit zwei Kerubim-Statuen verziert.
    Außerdem ist von einem "loderndem Flammenschwert" die Rede, wobei wohl kaum die Zimmerpflanze "Flammendes Schwert " gemeint war. Vielmehr lässt es auf ein hochentwickeltes Waffensystem schließen, das zu dieser Zeit noch jeder Beschreibung durch Menschen spottete. Das lässt den eventuellen Schluss zu, dass die Kerubim übermenschliche, vielleicht sogar außerirdische Existenzen waren, die den ersten modernen Menschen begegnet sind und sie mit Waffengewalt aus ihren damaligen Siedlungsgebieten im Vorderen Orient vertrieben haben, wo gemäß der Vermutungen vieler Altertumsforscher eine historische Entsprechung zum Garten Eden gelegen haben könnte.
    Und hier kommt wieder einmal die mündliche Überlieferung ins Spiel, die aus einer wahren Begebenheit über Generationen hinweg eine vollständig ausgeschmückte Erzählung macht, in der nur noch der Kern mit dem tatsächlichen Ereignis übereinstimmt, die es jedoch in die christliche Glaubensgrundlage, die Bibel, geschafft hat.


    Zum Vergleich könnte man jetzt noch den sumerischen Schöpfungsmythos mit den gottgleichen "Annunaki", die die frühen Menschen knechteten, heranziehen, um die These von außerirdischen Besuchern im Vorderen bis Mittleren Osten vor ca. 10 000, 12 000 oder noch mehr Jahren zu untermauern, allerdings bin ich auf Meinungen anderer Member ebenso gespannt.

    Ich habe kürzlich erst ein Buch in dieser Richtung gelesen; da ging es um eine Stadt am Südpol, die offenbar schon sehr alt war. Allerdings war das Buch nicht so toll und komplett aus der Luft gegriffen, mit Aliens und grüner Flüssigkeit, die Menschen in robbenähnliche Monster verwandelt, aber trotz alledem eine interessante Vorstellung (die von der antarktische Zivilisation, nicht die von den Robbenmonstern! ;))


    Übrigens: Das Buch heißt "Frozen-Tod im Eis" von Jens Schumacher.

    Ich bin auf GMX wieder einmal über eine interessante Meldung gestolpert: In Florida (Pompano Beach) wurde ein Augapfel angespült, der die Größe eines Baseballs haben soll. Der Finder Gino Covacci berichtet, es sei noch Blut herausgetropft, als er es am Morgen fand. Die Art ist bisher noch nicht geklärt, das Auge wird an ein Forschungsinstitut gesendet. Man geht von einem Kraken, Oktopus oder großem Fisch aus. Aber wer weiß... :ratlos:



    Foto+Quelle: http://www.gmx.net/themen/wiss…nauge-florida-angespuelt#

    Das glaube ich nicht. Es sind doch einige Unterschiede da:
    1. Musterung: Die Flecken der Giraffe werden nach unten hin kleiner, die des Relieftiers bleiben in etwa gleich groß.
    2. Aufbau: Die Giraffe hat ein knubbliges Knie, das auf dem Relief nicht erkennbar ist. Außerdem besitzt die Giraffe am Unterschenkel keine Tupfen, ganz im Gegensatz zum Rätseltier.
    3. Größe: Das Bein auf dem Relief würde dem Mann vielleicht bis zur Brust gehen. Giraffenbeine sind aber mehr als mannshoch.

    Ich war kürzlich im Kunsthistorischen Museum Wien, wo ich in der Altägyptischeb Sammlung ein Ausstellungsstück gesehen habe, an dem mir etwas aufgefallen ist; es war das Relief des Cheti, eine 3200 Jahre alte Darstellung, auf der ein Sohn seinem Vater einen Tierschenkel überreicht.Dieser gehört zweifellos zu einem Huftier, weist jedoch eine gelb-bräunliche Färbung und ein Fleckenmuster wie ein Gepard auf:



    Jetzt frage ich mich, ob es ein Tier gibt, das zu dieser Zeit im Vorderen Orient oder Afrika gelebt hat oder ob dieses Tier vielleicht noch unbekannt ist...
    Weiß da jemand was?

    Vom Haastadler habe ich auch schon gehört...er hatte, glaube ich, eine Flügelspannweite von 8 Metern und konnte jeden Moa umwerfen. Er war allerdings ein reiner Flugvogel und hatte mit dem Erdboden nicht viel am Hut.

    @ Feynûri: Die Stärken des Terrorvogels waren aber doch gerade seine Stärke und sein massiver Schnabel; auf diese Eigenschaften hätte er verzichten müssen, wenn er fliegen gelernt hätte. Er wäre zum 08/15-Raubvogel geworden und nicht halb so erfolgreich gewesen.



    Der Terrorvogel stand lange Zeit an der Spitze der Nahrungskette in Südamerika, als aber um ca. 10 000 v.Chr. Nord- und Südamerika zusammendrifteten, kamen die Smilodons über die neu entstandene Landbrücke und verdrängten die Terrorvögel, sodass sie zu Aasfressern wurden und bald darauf ausstarben. ;(



    LG Manticor