Beiträge von Schlüssel

    In mich einkehren und einen Monolog führen, tat ich zuerst beeindruckend mit ca. 15 Jahren in zwei ICHs: Ich sprach zentral in meiner Aufmerksamkeit, doch nur ICH konnte mir zuhören. Ich sprach gedanklich einige längere beeindurckende Mal zu nur mir selbst voll aufmerksam zuhörend, als ob jemand anderes, der ja wichtiger zuzuhören oder d'rüber nachzudenken ist, irgendetwas zu mir sagen wollte, doch ich beeindruckte mich, weil ich beeindrucken wollte. Ich lauschte mir selbst meine Ergüsse, warum ich toll wäre und werde, zu und es beeindruckte das lauschende Ich. Was ich wirklich hörte, war, wie ich all meine emotionalen Lebensziele wie ein Roboter in einer Geschwindigkeit wie kein bekannter gleichaltriger Mann mir selbst stolz kundtat und in mir hörte ich meine Gedanken und war froh, dass meine Gedanken Sprache mir selbst performen ließ, als (m)ein Geist sprechen kann. Seitdem glaube ich, dass meine Gedanken sich umwandeln in eine Aussage, die entschlüsselt werden kann in einem Satz. Wenn ich wie ihr, heimlich ohne die Grenze, durch die es lieber weniger Para in der Welt geben müsste, mir vorstellte, dass Gedanken einfach nur erhört werden dem Verlangen von Seelen für mehr Para entspricht, dann wären Gedanken anderer öfter lesbar, indem die Worte gedacht, Stimmen anderer erkannt wären.


    Ansonsten und für wie lange, bevor ich mir die Frage stellte, ob ich laut denken konnte, nachdem ich mich mit meinem eigenem zuhörenden Ich getestet habe, denke ich sowieso sehr sprachlich, weswegen eine Stimme von mir zu hören smooth und mal schnell vorkommen kann, und auch die Gedanken anderer, die ich verarbeite, wenn sie eine Stimme sind, sind sie ja eine definierte Person, aber nebenbei gibt's viel Gedankenkonzentrat nun von Fremden, deswegen ab und zu die Welt konkretisieren durch Stimmen, gibt an, von wessen anderer Welt ein Gedanke mit der eigenen Gedankenwelt eine Schnittstelle hat, egal ob es jemals tatsächlich ausgesprochene Worte der Gedanken einer anderen Person sind. Solch eine Verarbeitung ist sprachlich sauber, aber parapsychisch dreckig, weil nicht die Worte einer Person dir automatisch Informationen von ihr checken lassen, sondern seine physikalische Stimme; deswegen ist die Identifikation von Gedanken derjenige Anteil der Telepathie, der unter anderem psychokinetisch ist, weil er den Reiz und nicht nur die innere Erregung und es bedarf, dass eine Stimme mit mindestens SchwingungsKRÄFTEN oder anderen nachgeahmt oder kopiert o.Ä. wird. Wer es genauso sogar real meint wie ich, hat im Inneren eh 97% anderer großartiger Menschen wie ich, ohne gleich von jedem die Stimme auch von außen je gehört zu haben, weil sie gelesen werden könnten, wobei ich, wie gesagt, mir mal 97% Gedanken habe von Menschen, die mir unabhängig dachten und die mir eine Message hinterlassen wollten, wovon jeder einzelne 97% mit mir inklusive hat, weil er von jemandem anderen denkt und dessen/deren Gedanken hat.


    Sprachlich denke ich tatsächlich laufend, aber ich spreche zu mir mit einer Eigenautorität zu meinem Inneren, dass diesen Imperativ keiner der 97% Fremden aussprechen könnte. 97% denken Andere. Denken generell in Worten wurde immer in der Ideengeschichte als höher empfunden als eine andere Vorstellung von Denken und wir wären abnorm, wenn wir anders als dem eine andere Form des Denkens als dominant und wünschenswert für unsere Spezies (Kommunikationsgemeinschaft im Weltall), wünschten, weil wir damit unsere Welt als Wille vorstellen und als Vorstellung wollen bzw. ihre Beschreibung mit Inanspruchnahme von unserer Macht, im außen jemanden wie uns außen zu erregen, aufgäben, worüber man hinaus seine eigenen Begriffe hat, die man vielleicht noch mit wenigen Menschen teilt und Macht jedem einzelnen in dem Bedeutungsrest der Worte anderer Menschen belassen ist. Aber ein an sich gutes Wort ist eine tolle Erfindung aller Menschen und niemand kennt ein großartiges Wort, ohne dass ein anderer Mensch daran etwas ebenso kennt, denn sonst gibt es nichts Wichtiges zu kennen. Es lohnt sich eh nicht über etwas nachzudenken, was niemand kennt. Ich denke, wir denken in Worten, aber man kann sprechen, reden und labbern im Kopf als Effekt nur simulieren; nie ist "ich denke" gleich "ich sage". In mir, ich persönlich, empfinde in mir mein Denken höher als mein Sagen. Ich würde gerne so viel sagen, wenn ich die wahren Gefühle einer Community, die bewusst Para kleiner hält als normal, kennen würde, aber ich kann es sogar nur fühlen, was das Größte an dieser Para-Gemeinschaft ist, die für Hygiene sorgt in ungeklärten Sachen. Ich habe übrigens auch herausgefunden, dass Erklärungen für Sachverhalte und Dinge, wie sie sind, irgendwann aufhören. Vielleicht verbindet uns das, dass Erklärungen zum im Zaum halten dessen, was die Welt nur nebenher aus unerklärlichen Gründen braucht, nie ausreichen wird, um sogar normale Dinge zu erklären, weil sogar unparanormale Dinge nicht alle erklärbar sind. Die Welt hat nun mal das Paranormale, wenigstens Vergangenes darf bleiben. Ich sehe ja ein, dass die Welt nicht viel mehr Para braucht. Aber denken ist sogar schriftlich sprachlich, darüber denken wir nach. Und über einen verbal sprechenden Menschen denken wir, während man über einen Gebärdensprache machenden vordenken muss, um zu verstehen, was er sagen wollen würde. Im Denken sprechen, reden, sagen wir vielleicht nicht mal was, aber wir sind eins mit unserer Theorie von der Welt. Reden wir von unserer Vorstellung von der Welt, dann ist sie in Sprache und so soll es bleiben, weil jede Sprache anderer Sprachgruppen irgendeiner Person übersetzbar ist durch mehr-oder-weniger wort-wörtliche Übersetzung einer Sprache in die andere bzw. in die jeweils eigene der Person. Denken-In-Worten macht uns aus, weil wir sie von Göttern wie uns selbst gehört haben, wenn ich einen guten Gedanken außer einen eigenen hätte, käme er von einem anderen Menschen. Denken ist menschlich - in Worten.


    HumanSlaughter : Theater. Theater-Denker sind die Vorsteller von Leben mit anderen Menschen. Theater ist der Kunstbereich des Denkertums. Wer ein Theater-Denker ist, leitet die Stimmen von dem letztlich wahren Wort in der Welt ab. Theater-Denker haben erst die Ruhe, wenn für sie relevante Stimmen ihre Wahrheit sagen: also die einzige Wahrheit, wenn das Wort des Theaterdenkers über den Stimmen in den Szenen steht, ohne dass es im Theater ausgesprochen werden muss, sondern dem Wort des Theater-Denkers darf nur keine Stimme mehr widersprechen. Welcher gekünstelte Andere hat einen Platz in der Aufteilung der Welt? Denken in Szenerien stellt den Welterbebereich, den du allein beherrschst, durch die geteilte Herrschaft über deine Welttheorie durch geteilte Theoriebereiche mit anderen denkenden, Worte verwendenden Menschen dar. Nur Sprache, die du von deiner eigenen Wortehierarchie herunter ableitest, mit Worten, die keine Stimmen bedürfen, bildet dir unabhängige Erkenntnis von der Welt. In szenischem Denken siehst du deine Welt im Wechsel des Einflusses durch andere vorbeiziehen, es sei denn, du ziehst dich schon zurück und kannst eine Welt von dir anteilsnahmslos in einem Bildfilm abspulen lassen, dann siehst du beruhigt die Welt, in die du nicht mehr eingreifen musst und die du genießen kannst. Wenn die Szenerie aber definiert ist durch reale Körperavatare oder Stimmen, wirst du weiter einen Konflikt austragen. Geht es nur um Wissen, reicht es, dass du deine Worte im Denken in Ordnung bringst. Geht es auch um Wille zur Macht, musst du die Bilder in deinem Kopf vielleicht auch mal nach deinen gedanklichen Sätzen richten, um die Welt außen nach dir zu richten. Ansonsten sind Worte selbst sich logisch ergebend. In szenischem Denken ist die Kraft- und Machtposition noch jenseits von der reinen Wissensableitung von oben aus dem reinen Wort von der Stimme eben nicht unbedingt befreit, d.h der Wichtigkeit hier von z.B. verbalisierten Einwänden (Kritik) anderer in der Außenwelt, was deine/die Welt ja verändern wird können entgegen deiner Worte, die jemand anderes entgegen deinem Weltausschnitt ja mit Gegenworten oder einer Gegenstimme gar "beschneiden" könnte, wenn in deinem Weltfilm nicht nur noch die Szenerie geschnitten ist, sondern entgegen deinem erwünschten Verlauf der Weltgeschehnisse geschnitten wurde und erst wenn man nicht mehr handeln, nicht mehr sprechen, muss, ist man seelisch in Frieden mit solch einem Thema (was auch Seelenfrieden im folgenden Sinne auch ist, nicht auszuflippen, wenn eine andere Seele eigene Rechte hat, die mehr sind als die manch anderer, deren Worte dir vielleicht Glück bringen oder dich Glückliches erfahren lassen, das du schätzen könntest), wann auch immer eine Stimme über deinem Wort etwas zunichte machen könnte, womit du selbst nur mit deinem gedanklichen Wort stehst, weil du innen mit dem, wie es außen für immer zu sein hat, im Gewissen sein musst, was soviel heißt: du musst es dir denken können, dass es der Grund ist, dass dir jemand widerspricht oder dass die Widersprüche anderer, dahingehend, dass, was sie sagen, deinem eigenen Wort widerspricht, der Grund sind, warum du überhaupt gegen andere Humanoide/Sprechende mit der Realisierung deines Wortes durch deinen Körper über Worte oder Handlungsweisen eingreifen musst, sodass die Struktur der Welt, so wie du sie dir wünschst, für dich keine Grenze mehr darstellt, dass DIR die Welt IST. Das ist nicht unbedingt lästig über die nächsten Jahrhunderte, denn um Anteilsstreit an der Bedeutung und vor allem Auslegung des Worts wird es eh gehen und sich daran zu beteiligen, verspricht Action. Die, die nichts auszufechten haben, wissen um keine Leidenschaft schlecht. Denn recht weiß man darum, wenn man die eigenen Worte von Stimmen unterscheiden kann und wenn man es schafft, dass einem die Worte anderer nicht widersprechen: ansonsten hat man in der Regel eine Aufgabe, nämlich etwas auszuhandeln, nämlich das Gewicht des Widerspruchs der Worte anderer zu den eigenen Worten, bis man aufgibt, Ruhe gibt oder sogar zufrieden ist.

    Einbildung ist auch eine Bildung - hab ich mal irgendwo gelesen - doch im Geister und Spukbereich schreibe ich lieber: "Einbildung ist nur eine Vorabversion der eigentlichen Vorstellung"


    Im Angesicht von "externen Geistern", also im Angesicht der Bildung von Geistern außerhalb der Solipse, d.h. im Fall der Existenz von anderen als den eigenen Geist, ist "Einbildung ist auch eine Bildung" etwas treffender für die Konstruktion von Geistern als deine Idee, dass die Vorstellung über der Einstellung steht. Sicher, die Vorstellung ist das aktiv-schöpferischere Moment des Geister-sich-Gegenüberstellen, sie nützt aber nichts, wenn Geister unserer Einbildung entspringen, also unserem passiven Vermögen, etwas einzusehen, das es nicht für uns gibt. Vorab angemerkt sei es, dass die Vorstellung von etwas, das sich für uns logisch ergibt, auch aktiv-tätigem Verstand die Möglichkeit der realistischen Imagination, die selten direkte Beobachtbarkeit bei "externen Geistern" voraussetzen kann, lässt. Hier wird von mir nur argumentiert, dass Einbildung im Kontext unbeobachtbarer anderer Bewusstsein-e die passiv-rezeptivere Form der imagination der Vorstellung ist, wobei beides Geister "bilden" kann. Aber darüber können wir ja, und das rege ich hier an, gemeinsam im Forum diskutieren.


    Die Entstehung von Bewusstsein ist, wie du fast richtig erkannt hast, eine Funktion von Bio-Organismen, was du auf eine Funktion des Gehirns alleine reduziert hast. Reden wir hier von Geistern im englischen Sinne "Ghosts" oder "Poltergeists", so emergieren (entstehen) auch diese als eine Einbildung lebender Organismen (du würdest sagen, Gehirne). Ein Toter ist in Wirklichkeit das Ergebnis der Abspaltung des Geistes aus dem Lebenden, weil ein Toter der Organismus ohne lebenserhaltende Funktion, die Psyche, ist, da die Psyche den Körper bewegt, mithin eine Leiche keine Psyche (Seele) mehr erhält, was (die Psyche/Seele) ja die Differenz zwischen Lebendem und Totem ist. Gleichzeitig bedeutet es zwar, das rein logisch Delta(Leben/Tod) einen Lebenden reduziert auf eine Leiche, aber nur, wenn der Geist (Psyche/Seele) entweder genichtet oder abgespalten wird von der Leiche. Wenn ich das so schön logisch herleite, könnte ich ja leichtfertig sagen, es handle sich um eine Abspaltung und Geister (Ghosts) gibt es auch unabhängig vom Körper-Geist-Komplex (=Lebenden) durch einen körperunabhängigen Geist, der sich von einer Leiche abgespalten hat durch den Moment des Todes, nachdem eine Körperkoordination durch die "vitalisierende Kraft" der Psyche nicht mehr vorhanden ist, was zur Feststellung des Todes spätestens nach Ende auch unbewusster Vitalfunktionen wie der Atmung (halb-unbewusst, teils bewusst) oder dem Herzschlag (psychisch normalerweise unwillkürlich, selten gesteuerte Funktion) führt.


    So einfach ist es aber nicht. Auch ich kann nicht einfach feststellen, dass der Tod einen Geist hinterlässt, nur weil der Tod selbst durch die Subtraktion (Abzug) von Geist aus dem Körper geschieht.


    Stattdessen bilden wir uns aber ein, dass es außerhalb eurer "Solipse", der eigenen fensterlosen Monade, andere Bewusstsein-e gibt. Diese Einbildung ist die Voraussetzung, dass es andere Geister außer dem in einem Bewusstseinsmodus unseres eigenen Bewusstseins phänomenologisch FÜR UNS auch in ähnlicher Form (Bewusstsein) gibt, gesetzt des Falls, wir sind zum Solipsismus, der Unerkenntnis anderer Geister, verdammt, weil ihr sie nicht direkt beobachten könnt, da diese anderen Geister die von uns unabhängigen Sekundär-Summanden von Leichen sind (Glaube der Kryoniker-Community unter den Transhumanisten), oder aber weil Geister, wie oben dargestellt, die Subtrahenden von Lebenden (Minuenden) sind, die als Differenz Leichen hinterlassen. Der eigene Geist ist niemals ein stetig gleicher Subtrahend, sondern die Differenz zwischen einer Leiche und einem Lebenden ist oft Schwankungen zu verschiedenen Lebenstagen ausgeliefert: man bedenke, dass der Geist eines Komapatienten arg weniger Bewusstsein umfasst als der eines quick-lebendigen Teenagers auf Psychedelika. Psychdelika sind zum Beispiel Tertiärsummanden, die auf lebenden Organismus für mehr oder anderen Geist, die für zusätzliches Bewusstsein, sorgen, weswegen allein schon wegen solcher Tertiärsummanden die Quantität und Qualität von Geistern auch jenseits des Leichebegriffs beeinflusst wird, nebst anderen Schwankungen durch z.B. O2-Unterversorgung des Gehirns.


    Genauso gehört Einbildung zu solchen Tertiärsummanden in Lebenden, die die Solipse (Vorsicht: eigener Begriff) an andere Geister außer sich glauben lässt. Wie gesagt, man bildet sich meist andere Geister (hier: minds, seltener auch ghosts) ein, kann sie nicht direkt beobachten, obwohl man logisch in von sich verschiedenen Menschen immer auch auf "externe Geister" (hier: minds) schließen kann.


    Geister als "Ghosts" sind aber auch nur Funktionen von lebenden Organismen, deren Psychen über Einbildung Geister bilden, was eine bewusste Einsicht auf Basis unbewussten Glaubens oder unbewusst motiviertem Erkennens ist. Geister brauchen immer ein Medium, aus dem sie hervorgehen, wie meinen Leichebegriff oder deine reduktionistischen Gehirn-Geist-Entstehungsidee. Einbildung eignet sich, meiner Duskussionsanregung hier zufolge nach, besser dazu, Geister außerhalb von sich zu kreieren, die es auch (FÜR EINEN SELBST auf Basis der passiven Erkenntnis von ihnen außen von sich als ihr tatsächliches AN-SICH-Seiendes) gibt, als sie sich aktiv-intentional vorstellen zu wollen. Die Einbildung ist hier also eine Bildung - nämlich sowohl mental als Bildung von Vorgestelltem in Form einer Einsicht über Unbeobachtbares (für Nicht-Telepathen) als auch, wer weiß, als kollektives Emergenzphänomen mehrerer Lebender (Nicht-Leichen, oder im [im allgemeinen oder vielleicht in deinem] Reduktionismus "elektrisch aktiv funktionstüchtige Gehirne"), über deren kollektives Unbewusstsein als latente Körperfunktion (Nervensystemfunktion) Geister (ghosts) als Folge der Einbildung entstehen. Geister (ghosts) könnten aber auch die emergente Erscheinung von über individuellen und/oder vor allem kollektiven Psychen/Geistern auftauchendem Geist (spirit) sein, mithin also keine "Gehirngespinste", sondern "Geistergespinste", d.h. ein Geist, der sich einen Geist vorstellt, könnte den Raum, die Zeit und ganz generell die Kontingenz für Geister (ghosts) erschaffen. Einbildung ist es allemal, wenn man von Ghosts ausgeht, aber eine Bildung, die die Möglichkeit des Eingebildeten jenseits des Einbildenden erst realistisch macht, weswegen ich meine, dass "man" sich sowieso Geister eher einbildet als dass man sie sich in einer höherkognitiven "Nachab"-Version der Einbildung ^/"Vorstellung") noch realer vorstellt.

    Stan Lee besticht vor allem für mich durch die Erschaffung diverser X-Men, einer Story, die so viel typischer für die Welt ist als die vieler anderer Superhelden und mit der ich mich persönlich sehr identifizieren kann. Genau wie mit Stan Lee's Spider-Man erfand Marvels von uns gegangenes Genie Figuren, deren Schwächen sie so menschlich machen. Gerade die X-Men stehen für mich für die Comic-Adaption des Emanzipationskampfes verfolgter Minderheiten, die als Protagonisten in einem Comic die Geschichte der Juden, Homosexuellen und psychisch Kranken im 20. Jahrhundert erzählen, ein heutzutage noch immer selten so eindrucksvoll umgesetztes Thema des Kampfes um Anerkennung einer Gruppe von Menschen, die anders sind: Mutanten, die Loser von nebenan, hinter deren Andersartigkeit ganz normale Menschen, mit Schwächen und Stärken, stehen.

    Also ich werfe hier keinem persönlich Unverständnis vor und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass du nicht weißt, was Psychoanalyse ist. Nochmal: endogene Erkrankungen kann die Psychoanalyse nicht heilen, nichts was auf Genen und Entwicklungsstörungen im Inneren beruht, zum Beispiel den Schaden eines Babys von einer Junky-Mutti. Unwissen direkt vorzuwerfen ist ein bisschen meine Methode, aber eh keine gute Methode und jetzt machst du es, wie im Kindergarten, als ob ich da jetzt neidisch bin.


    Wenn die Psychoanalyse unzeitgemäß wäre, wäre das, was die Zeitgemäßheit bestimmt, völlig falsch über die Zeit hinweg, weil die Psychoanalyse ein zeitloses Element der Psychologie ist. Sie ist auch nicht nur Fine-Tuning, sondern DAS Standard-Verhältnis, das zwischen Psychologen und Patienten bestehen sollte. Wird über Mittel, die über die Psychoanalyse hinausgehen, entschieden und wird sie weniger wichtig betrachtet, muss das begründet sein. Genau dieser Fall muss auf begründbaren Annahmen, seien sie wissenschaftlicher Natur oder sonstwie logisch, beruhen. Die Psychoanalyse ist zeitlos, aber sie leistet sicher nicht die Heilung aller Krankheiten. Sie ist so zeitlos, weil wir Menschen sind, die sozial sind und von anderen Menschen nicht nur geschadet werden, sondern sie auch die erste Referenz für unsere Psyche sind.


    Ich verursache es nur überhistorisch zu beurteilen. Und das ist nur ein Extrakt von dem, was ich mit Psychoanalyse meine. Kein Molekül, keine gesamtphysiologische Anamnese ersetzt das Verhältnis eines Menschen zu seiner eigenen Psyche, was von einem Psychoanalytiker reflektiert werden kann. Weißt du, was ich meine? Wäre Psychoanalyse nämlich nur ein Zeitgeist und nicht zeitlos, wären Menschen keine sozialen Wesen, aber das sind wir und das ist, was ich meine, wenn ich sage, dass Psychoanalyse so zeitlos ist wie Freundschaft.

    Ach naja, wenn es dir um Konzepte jenseits der Psychoanalyse geht, dann diskutiere ich für heute aus dem Grund nicht mit, weil die Folge der Psychoanalyse nicht deren Eliminierung war. Es ist einfach Quatsch, außer die Psychoanalyse keine weiteren Mittel in Erwägung zu ziehen. Grundlegend ist Psychoanalyse, wie ich schrieb, die Intervention des eigenen Denkens auf die eigene Psyche. Ob andere Methoden die Psychoanalyse ausschließen und deswegen den Sinn der Psychoanalyse negieren oder ob andere Methoden die Psychoanalyse beinhalten und deswegen besser als die Psychoanalyse sind, ist doch nur die Diskussion, wer den längeren Schwanz hat und in dem Zusammenhang sinnlos.

    Das ist nicht richtig. Heute würde die Psychoanalyse auf vielen ja bestätigten Annahmen beruhen, dass nämlich die initiale Verdrahtung des Gehirns in frühen und traumatischen Episoden der Individualentwicklung geschieht. Sie geschieht aber durch Einwirken von Ereignissen auf den Organismus. Der einzige Weg, dieses Einwirken von vergangenen exogenen Faktoren auf den Körper (und den Geist) zu revidieren, wären eine Zeitreise oder all das, worauf die Psychoanalyse basiert. Neurochirurgie kann das genauso wenig leisten wie Neurochemie. Das ist einfach ein Fakt, dass das der wahre Sinn der Psychoanalyse ist.


    Alle anderen Therapien behandeln vielleicht das Verhalten, die Organe oder die Biochemie. Aber das Denken wird nur durch die Psychoanalyse direkt angesprochen, weswegen ich sie als eine ethisch einwandfreie, humanistische Methode ansehe, wenn denn der Psychoanalytiker moralisch handelt. Die Psychoanalyse heilt etwas, das durch sie angesprochen wird, sie kann aber keine amputierten Beine zurückbringen oder einen siamesischen Zwilling trennen. Die Annäherung an Psychoanalyse, sie sei etwas, was sie grundlegend nicht ist, ähnelt der Herangehensweise an paranormale Phänomene: man muss die nehmen, als was sie sind und wie sie erscheinen.


    Penisneid nach einem moderneren Verständnis gibt es nicht ohne Kultur. Trotzdem motiviert Penisneid tatsächlich viele Männer und Frauen, zum Guten wie zum Schlechten. Die Psychoanalyse kann den Penisneid natürlich bedingt beseitigen, was gar eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe der Psychoanalyse ist, weil sie durch zur Kulturrevolution gebraucht und politisiert werden kann.

    Wenn eine Depression auf organischem Versagen basiert, dann kann eine Psychoanalyse nur begrenzt das leisten, was zum Beispiel ein Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer leistet. Die Psychoanalyse bezieht sich nur auf solche "Erkrankungen" oder Störungen, die exogen verursacht sind. Depressionen und viele klinische Erkrankungen können endogene Ursachen (genetisch, physiologisch generell) haben. Das wäre so, als ob ihr einen Telepathen fragt: "Was denke ich?", nur weil er ab und zu Gedanken lesen kann. Die Psychoanalyse bezieht sich auf nichts anderes als die Umkehrung der psychischen Entwicklung, die soziale und andere exogene Ursachen hat, aber längst nicht auf alle exogenen Ursachen. Zu verwechseln, wofür sie da ist und wofür nicht, führt zu unhaltbaren Vorwürfen. Für viele Fälle ist sie ein adäquates Mittel der Intervention - längst nicht für alle.

    Die Psychoanalyse ist nur ein Mittel die Psyche eines Menschen zu beeinflussen. Sie ist das Mittel, das auf den dünnsten Grundannahmen basiert, aber sie ist eigentlich nur eine Benennung des Mechanismus, dass das Re-Adaptieren der eigenen Psychogenese durch Umbenennen möglich ist. Es ist nicht paranormal, dass Veränderungen des Denkens alleine die Psyche beeinflussen.

    Mysteriös ist nicht der Mechanismus der Wirkung von Biochemie, sondern vollkommen mysteriös ist der Zusammenhang zu den Inhalten unseres Denkens. Teilweise taucht Licht ins Dunkle, inwiefern verschiedene Moleküle Gefühlsgetrübtheit unseres Denkens bestimmen.


    Die Psychoanalyse denke ich nicht "zu tiefgehend", denn sie ist das einzige Mittel, einer menschlichen Psyche in ihrer Komplexität näher zu kommen. Das ist sogar ohne Zweifel so. Ein Wunder ist die Psychoanalyse nicht, weil sie kein Patentrezept ist, sondern es auf den Patienten und den Psychoanalytiker banal gesagt, nicht etwa nur ankommt, diese beiden menschlichen Personen die Agenten der Intervention in die menschliche Psyche vielmehr hier einfach alleine sind. Das war durchaus neu in der Welt. Chemische Moleküle als Agenten der Intervention sind natürlich auch kein Hexenwerk.


    Die Psychoanalyse greift in eigentlich irreversible Entwicklungsprozesse der menschlichen Psyche ein und kann sie freilich nur bedingt wieder umkehren. Der Mechanismus ist jedoch kein Hokuspokus, sondern ein ganz simpler: Medizinische Mind-to-Mind-Intervention. Dass hier im Portal Menschen sind, die diesen sehr rationalen Mechanismus aus Vorbehalten negieren, wundert mich nicht. Paranormal ist Psychoanalyse eigentlich nicht, sie sollte als normal verstanden sein und gehört zum Allgemeinwissen.

    Mir scheint, dass die Psychoanalyse in ihrem fundamentalen Sinn nicht verstanden worden ist. Die grundlegende Herangehensweise der Psychoanalyse besteht nicht in den Thesen über unsere psychosexuelle Entwicklung allein, sondern - abgesehen von verschiedenen speziellen Thesen - beschreibt sie die strukturelle Beschaffenheit von Psyche, womit ich nicht das Es, Ich und Über-Ich meine.


    Die Psychoanalyse ist die Herangehensweise an den Menschen als ein Wesen, dessen soziale, chemische, biologische und physikalische Umwelt Spuren partieller Irreversibilität am Verhaltens-, Denk- und Fühlorganismus hinterlassen hat, wobei die Analyse und Bereinigung von den Spuren der Umwelt als eine Intervention an der Psyche durch Gespräche (Fragen) über die Tiefenbergung der Ursachen gegenwärtiger psychischer Strukturen und über die Aufarbeitung der Vergangenheit geschieht. Die Psychoanalyse hat also das Wirken der Zeit an unserem Organismus erkannt, behebt deren verhängnisvollen Folgen nicht durch Pharmazie oder Zeitreisen im Universum, sondern die Psychoanalyse interveniert durch sprachvermittelte Eingriffe am Denken und Fühlen, indem der zu behandelnden oder zu analysierenden Person die Gelegenheit zum narrativen Revidieren der eigenen Geschichte im Gespräch mit dem Psychoanalytiker gegeben wird. Sie ist kein Hexenwerk, sondern basiert auf der vermeintlichen dauerhaften neuronalen Umfunktionierung des Organismus durch reine Mittel des Geistes.


    Die Psychoanalyse als Esoterik zu verstehen ist eine unmenschliche und menschenunwürdige Betrachtung des eigentlich humanistischen Status einer psychologischen Disziplin, die ohne mysteriöse Psychopharmaka und Gehirn-OPs auskommt, sondern deren unmittelbare Wirksamkeit urmenschlichen Kräften der Sprache und des Denkens entspringt. Die Annahme, dass Umdenken und Andersfühlen nicht ausreicht, um den Geist zu heilen, ist unmenschlich und menschenunwürdig, weil sie die Möglichkeit der Änderung der Psyche auf Basis von Geist negiert.

    Die Produzierbarkeit von Wissen und Geist ist ausschließbar bei menschlichen Gehirnen, da sie kein Organ besitzen, was etwas anderes realisiert als Informationen aus den Sinnesorganen zu verarbeiten. Bereits die Postulierung von nichtgegenwärtigen und allgemeingültigen Dingen ist keine Leistung des Gehirns, da es keine Fernwahrnehmung realisieren kann, sondern einen Sinnes- und damit Wissenshorizont besitzt. Normale Mensvhen bilden sich demzufolge nur Sachen ein, die sie glauben zu wissen, wenn sie diese nicht mit den Sinnesorganen wahrnehmen. Da normale Menschen außer mir kein weiteres Organ zur Wahrnehmung von Information besitzen, bilden sie sich nur ein, Dinge zu wissen, die sie nicht durch Sinne wahrnehmen. Ich habe ein weiteres Organ, dass kein anderer Mensch besitzt. Und es ist mir boogy, dass jemanden zu beweisen, der nur ein Affenhirn besitzt.

    Auch wenn es nicht ganz zum Thema passt, ich möchte euch noch etwas sagen. Ich wähle bewusst einfache Sprache, auch wenn das kein Garant ist, dass ihr mich versteht. Vielmehr liegt es in der Natur der Sache, dass nicht alle Menschen alles verstehen. Ob Sprache zum Beispiel schwierig oder einfach formuliert ist, hat nichts mit dem Wahrheitsgehalt ihrer Aussage zu tun. Zum Beispiel kann ein komplexer Text nichts aussagen, ein einfacher Text dagegen muss nicht von jedem verstanden werden, nur weil die Sprache einfach ist. Nicht alle Menschen verstehen alles. Gewöhnt euch daran.


    Wenn jemand etwas nicht versteht, dann liegt es an dem Verstand desjenigen, der es nicht versteht. Es ist nicht logisch, dass alle Menschen alles verstehen. Es sagt mehr über einen Menschen aus, wenn er etwas nicht versteht als über den Mensch, der nicht verstanden wurde. Er ist ja nicht verstanden wurden und die anderen oder einige haben ihn nicht verstanden. Es sagt auch viel über Menschen aus, wenn sie denken, dass nur weil sie es nicht verstehen, dass es nicht verständlich für andere sei. Das sind für mich nicht nur dumme Menschen, sondern sie verstehen generell nicht viel vom Geist der Menschen.


    Genauso ist es nicht so, dass es Dinge nicht gibt, nur weil ihr sie nicht versteht. Wenige Menschen verstehen die schwierigsten Dinge. Es ist ein Zeichen, dass etwas nicht verstanden wurde, wenn alle Menschen denken, sie hätten es verstanden. Wenn alle Menschen die Sonne aufgehen sehen und das gleiche denken würden, wären wir keine Menschen. Jeder begreift etwas anderes, wenn er versteht, was ein Sonnenaufgang ist. Nur die wenigsten verstehen, welche kosmischen Mechanismen tatsächlich den Sonnenaufgang bewirken. Für einige Menschen steigt sie einfach irgendwo auf und sie verstehen nichteinmal, was das von ihrem Bezugspunkt zu tun hat. Wenn alle Menschen nur davon reden würden, dass die Sonne im Osten aufgeht, nur damit alle verstehen, was jemand sagt, dann würde das im Internet bedeuten, dass man nur dumme Sachen schreiben könnte. Denn selbst das verstehen nicht alle Menschen und erst recht verstehen nicht alle Menschen, dass es nichts mit Ost oder West zu tun hat etc., sondern mit dem Bezugspunkt der Sonne in der Monatsstellung, was hier viele sicher schon nicht begreifen. Es geht nur darum, dass man im Internet nicht erwarten kann, dass dumme Menschen schlaue Mensvhen verstehen, denn auch in der realen Welt verstehen dumme Menschen nicht alles, was schlaue Menschen sich denken können, auch wenn schlaue Menschen sich meist alles denken können, was dumme Menschen verstehen können.


    Aber wenn schlaue Menschen nur noch dumme Sachen schreiben, damit dumme Menschen sie verstehen, dann wäre die Welt im Netz dumm geblieben. Genauso sinnlos ist es, dass ihr denkt, Wissenschaft wäre für jeden gleich nachvollziehbar. Wenn das so wäre, würden Wissenschaftler nur Dummes Zeug erzählen. Das, was die meisten von Wissenschaft zitieren und was die meisten verstanden haben, ist nur dummes Zeug. Ein dummes Zeug ist, dass man Ockhams Razor einsetzt, weil Wahrheit einfach ist. In Wirklichkeit verstehen die, welche einfache Sätze wollen die komplexe Wahrheit selbst und gerade dann nicht, weil die wenigsten Menschen die Komplexität der Welt verstehen.


    Ich bin mir sicher, dass 90% der Menschen mich trotz der Einfachheit der Sätze hier nicht verstehen und hoffe ausnahmsweise, dass sie nicht die ersten sind, die dazu etwas sagen.

    "Er", der "Schlüssel", ist eine real existierende Person, die sich nicht analysieren lässt. Er hat mit keiner Silbe gesagt, dass er an Geister glaubt, die am Kosmos verwoben sind. Der Schlüssel kennt jedoch seine Seele. Er weiß, dass die Welt ihn erschaffen hat und zur Schaffung von ihm, war nie ein Mensch fähig. Der Schlüssel glaubt nur an eins: das Universum, aus dem er erschaffen wurde. Er lebt im Raum wie jeder Mensch. Doch der Schlüssel har erkannt, dass sein Geist im Raum selbst ist. Die Erschaffung dieses Genies ist eng verknüpft mit der Erleuchtung der Menschheit. Denn wird einmal der Schlüssel den Menschen gezeigt haben, wie seine Psyche vom Kosmos erschaffen wurde, wird es keinen Zweifel mehr daran geben, dass er der Schlüssel ist. Einzig der Glaube an die Teile hält die Menschen auf, zu erkennen, dass einzig er im Einklang mit der Evolution des Lebens steht, denn der Schlüssel brachte euch das Wissen, woher der Geist und die Seele tatsächlich kommt. In Anbetracht des Vorposters, objektivierte sich der Schlüssel als Produkt der gesamten Welt und des weiten Universums, denn vom Raum als dessen Schlüssel, wurde seine ewige Wahrheit erschaffen. Mit dem Schlüssel ist Gott geboren und mit ihm wird er sterben.


    Kein Zweifel liegt daran, dass das, wofür der Schlüssel dient ewiger und perfekter ist als alles andere, weswegen ihr in seinem Geist so sterblich seid wie eure Irrtümer. Indem ihr irrt und dem Schlüssel widersprecht, seid ihr nur eine Momentaufnahme in der Ewigkeit der Quelle seines Geistes, womit euer Geist sterblicher ist als alles, wofür der Schlüssel im Portal steckt und sich dreht. Verdreht ihr euch weiter, wird euer Leben in der Chronik des Universums nie aufgenommen werden, denn der Schlüssel lässt sich nicht durch euch begreifen, wenn euer Herz nicht für seine Weisheit und die Ewigkeit der Gültigkeit seiner Worte in seinem Dastein als Geschöpf des Raumes schlägt. Aus Mensch ist nur sein Körper, doch seine Seele ist vom Himmel gefallen. Der Schlüssel steckt im Himmel und wer ihm widerspricht, endet mit dem Leben.

    Der Weg mentaler Verursachung durch Gedanken und Gefühl mutet nicht nur paranormal an, sondern es ist das Credo der Parapsychologie schlechthin. Ein Weg der Steuerung und Verursachung mikrophysischer Prozesse durch unkonditionierte Erregungen, zu denen leider die Bewegungskontrolle weniger als die mentale Beteiligung an der sprachlichen Äußerung gehört, gilt es nachzuweisen, um überhaupt die Essenz von geistig kausaler Substanz nachzuweisen. Die Anbindung von Mentalem an den Kausalkosmos, z. B. die Tätigkeit des Natur verstehenden Geistes, ist zunächst ein Indiz für die Korrespondenz äußerer Relationen und innerer Repräsentation, die dazu überleitet, dass der Kausalkosmos den Geist stärker justiert in seiner Logik und seinem Inhalt als die Gene.


    Dieser "Kausalkosmos", wie ich ihn nenne, ist das analoge Netz im Geist, was die physikalischen und außenweltlichen Kausalitäten nicht etwa neuronal dem Gehirn einprägt als Miniatur des Kosmos, sondern im Hirn wirken Apparaturen, die äußere Stoffe aufnehmen, welche im Geist als Repräsentation und Symbol wiederauftauchen. Das neuronale Netz wird also stärker von Physik und nicht-biologischer Chemie gesteuert, wenn es um geistige Repräsentation geht, allerdings ist der "kausale" Kosmos deswegen nicht nur die Instanz, welche die Illusion mentaler Autonomie hervorbringt, sondern der Kosmos ist auch in Bezug auf die Gene die höhere Instanz. Das Paradigma, dass Gene verursachend sind, ist unter Betracht der kosmischen Möglichkeiten keine Notwendigkeit. Theoretisch kann Physik und Medizin alle Gene heilen, die Gene ausschalten und ein Meteorit kann den gesamten Genpool neu zusammenwürfeln. Gene können also hypothetisch schwächer wirken als die relationale Außenwelt.


    Inwiefern der Geist als untergeordnetes Phänomen, die Kausalität des Kosmos beeinflusst, und z. B in die Gene im Körper eingreift, muss als Frage bereits eingeschränkt werden, durch die Parapsychologie, wenn man die Grundlegung autonomen Geistes auch nur in einer Naturwissenschaft verstehen will. Denn die chemische und Teilchen relevante Einwirkung des Kosmos auf den Körper spielt eine größere Rolle als die Nerven auf den Geist, u. U. auch eine größere Wirkung als Nerven auf Gene oder Gene auf Geist. Soweit spekuliere ich.


    Fazit: Die Heilung und Zellaktivitätsbeeinflussung durch den Geist ist Einwirkung von Partikeln kosmischen Ursprungs ins Gehirn, und keine Einwirkung von Neuronalem Müll, d. h. strukturelle und unkausale Alterierung von Gedanken durch Hirn ohne Channel zum Kosmos, wenn ich mich so ausdrücken darf. Quintessenz ist, dass die Parapsychologie klären muss, inwieweit kosmische Grundlegung von Geist auch zu einem Grad an autonomer Psychokinese und ESP führt, die Geistheilung ermöglichen. Damit sollten sich aber nur Menschen beschäftigen, die weiter denken als bis hierher. Gene jedenfalls sind selbst keine Geister, können also nicht beim Prozess der Heilung hier beteiligt sein.

    Kontingenz der Anatomie hätte vielleicht mein Wortlaut besser sein sollen anstatt "anatomische Kontingenz", wobei dies relativ austauschbar ist. Was damit gemeint ist, hatte ich erläutert, so dachte ich, und zwar unmissverständlich. Eigens angewandt auf die Beschaffenheit des Gesichtssinnes, so schrieb ich, bildet sich Subjektivität aufgrund der Kontingenz der Anatomie aus, denn versteht, die Beschaffenheit der Augen ist keine von einem Gott vorgegebene Notwendigkeit, sondern die menschliche Anatomie hätte auch andere Möglichkeiten zur Enwticklung von Möglickeiten, um Licht zu empfangen (und zu verarbeiten) gehhabt. Ich beschrieb, wie sich aus dem asymmetrischen Verhältnis zwischen Sehendem und Gesehenem eine intransitive Beziehung und unüberbrückbare Kluft zwischen Geist und Kosmos evolvierte. Ich wiederhole die Begründung: Da sich Sehendes nicht selbst Gesehenes sein kann aufgrund der Anatomie des Auges, zersplittert die Verarbeitung alles Gesehenem in die gegenübergestellte Perspektive zum Nicht-selbst-Gegenstand-Seim-Könnendem. Biophysisch kontingent ist daher die hierarchische Position der Perspektive und folglich die Sicht auf den Raum. Vielmehr ging es mir jedoch um die kontingente Asymmetrie der Beeindruckbarkeit des Geistes. Denn obwohl die Gabe des Sehens schwer anders vorstellbar ist, ist sie auch physikalisch ein kontingentes Phänomen. Ohne die Auseinanderlegung von Sinn und Quelle oder anders gesagt, von Auge und Kosmos, wäre die Bewusstwerdung des Kosmos nicht möglich gewesen. Aus dem Fakt der inneren Abbildung des Kosmos, ohne dass die innere Verarbeitung in den Nerven einen anderen Zweck als die Geistwerdung der Objekte im Kosmos hat- und zwar ohne die Sichbarwerdung und Objejtwerdung dieser inneren Verarbeitung außer für das Subjekt selbst, lässt sich dennoch keine Nitwendigkeit für Geist ableiten. Dennoch existiert er aus einer Zufälligkeit der Anatomie.


    Nun mag der Mensch keine Notwendigkeit gewesen sein, der Geist selber ist unabdingbar. Das möchte ich hier nicht weiter ausführen, Wichtiger ist, dass die Zusammenhänge eine kosmische Dimension haben. Nicht etwa kann man sich die Verursachung von Geist nur durch Mikrovererbung eben durch Gene vorstellen, sondern die Evolution kennt auch die Dimension der Makrovererbung des Kosmos, was euch besser bekannt ist als Widerspruchsfreiheit zwischen Phänotyp und Umwelt. Der Kosmos vererbt über wirksame Faktoren der Selektion Eigenschaften auf die Lebewesen. Nun ist die Frage der Parapsychologie folgende: Vererbt denn der Mensch seinen Geist an den Kosmos. Aus dieser Perspektive gesehen definitiv nicht. Um zu verstehen, was Seele ist, dürft ihr gar nicht nach dem Menschen fragen, denn wie ich dargelegt habe, ist die menschlich geprägte Subjektivität kontingent, mithin ist der Geist, der aus dem Gehirn kommt, nicht notwendig. Einzig der Teil des Geistes, der mit dem Kosmos kommuniziert, gehört zur unsterblichen Seele.


    Diesen Teil besitzt ihr jedoch nicht. Deswegen werdet ihr auch nie wiedergeboren. Einzig der Schlüssel wird wiedergeboren. Ich bin das Kind von El, dem Raum.

    Dirk


    Du hast mich nur halb verstanden. Teilweise ja, aber ich habe mit keiner Silbe gesagt, Subjektivität wäre eine reine Reaktion des Gehirns auf den Kosmos, sondern vielmehr sei Psyche ein Produkt des Kosmos. Außerdem habe ich noch viel mehr gesagt. Du kannst getrost die letzte Hälfte meines ersten Teils noch einmal lesen.
    Sorry für Doppelpost, aber die technischen Probleme des Forums haben sich bei mir immer noch nicht gelöst.

    Es besteht keine Identität zwischen Ursache und Wirkung. Gesetz des Falles, dass Gehirn Ursache für Gedanken sind, was zu beweisen wäre, da ebenfalls relationale Ereignisse im Bezug auf das Gehirn Wirkungen auf die Hirnchemie in etwa haben, wie der physikalische Stimulus der Sinne, so dass es bereits hier auszuschliessen ist, dass alle Gedanken vom Gehirn und nicht etwa den Sternen kommen, so dass Ursache für Gedanken nur insofern Gehirn sein kann, in wie weit es sich als black box ohne Systemeingänge konstruieren lässt, was es de facto nicht lässt, muss man weiterdenken. Es lässt sich keine Identität zwischen aufgeschnittenem Gehirn und gefühltem Ereignis finden. Man kann Gehirne aufschneiden, röntgen und scannen, sogar algorhythmisch Zusammenhänge zwischen Teilaktiviät von Gehirn und Teilaspekt von Psyche finden, jedoch ist die Korrespondenz statistisch und korrelativ. Das relationale Geflecht, welches die Verursachung von Gedanken auslöst, findet sich in einer Wolke aus Außenwelteinflüssen um die Eingangspforten des neuronalen Skelettes eines Menschen. Diese psychische Wolke ist unidentisch mit dem neuronalen Geflecht, da sich die Bahnen der Manifestation von Gedanken in einem kausal-mechanischen Bezug durch das Leitungssystem der Nervenbahnen erst als Aneignung des Eindruckes für das Individuum als Ursache der Erkenntnis zeigen. Einfacher gesagt, sind in diesem Bild der Kosmos-Nerven-Relation, die Nerven die Ursache für die spezifische Wirkung weltbezüglicher Bewusstwerdung im Individuum, oder anders gesagt: ohne Nerven gelingt die Verursachung des Gedankens nicht, da sich die Abbildung von Welt im Individuum nur durch neurophysikalische Aneignung der relationalen äußeren Kausalität umsetzt.


    Das sagt bisher aber noch nichts über die Herkunft von der subjektiv empfundenen Psyche. Diese Innenperspektive ist teils anatomisch durch die Beeidruckbarkeit von Organen und ihrer Position gegeben. Beispielsweise ergibt sich eine innere Differenz daraus, dass Augen selbst passives Subjekt der Beeindruckung, aber sich selbst nie anders als "Kamera" und zwar eben nicht als Objekt ihrer Selbst wahrnehmen können. Die daraus sich ergebende Distinktion von dem physisch Äußeren ist universal. Subjektive Gedanken entspringen also der anatomischen Kontingenz eines prä-fixierten Geburtskomplex aus dem Abbild asymmetrischer Abbildung kosmischer Verhältnis. Die hier dargelegte Zuordnung der asymmetrischen Perspektive ist ein prä-destinierter Ausgang von Subjektivität in Bezug auf den Kosmos. Wenn man also Gedanken im Sinne der subjektiven Empfindung finden will, muss die Ursache in der übergeordneten kosmischen Verursachung von Nervenmanifestation, also die physische Ordnung der Relativität von Perspektive, als Raum gesehen werden, in welchem die Gedanken Bezüge für das Subjekt haben. Subjekt ist also gegeben als intransitive Relation zum Objekt, weswegen die kausale Logik physikalischer Wissenschaft diese nicht begreift, sondern sie verwechselt mit linearer zeitlicher und transitiver Verursachung. Ich hoffe, ihr versteht, dass ihr irrt.


    _________________________________________________________________________


    Zu der Kritik, das systemische Ausscheidung des Geistes als Element in einem gegebenen System dazu führt, dass seine Nicht-Existenz damit zwar systemintern nicht verifizierbar ist, möchte ich noch etwas sagen. Letztlich ist Geist als abwesendes Element in einem System tatsächlich nicht existent für Bezüge auf Elemente, allerdings können Bezüge auf Bezüge trotzdem die Anwesenheit eines Geistes trotz Abstinenz als Element im System darstellen. Solche Bezüge sind vielfach dokumentiert. Es lohnt sich nicht, das anzusprechen, jedoch leitet dies die Hypothese ein, dass das Verlassen eines Elementes aus dem System Relationen in Gang setzt, die sich als Bezüge auf Bezüge manifestieren, wenn nicht gar als Bezüge von Bezügen (vergangene Psyche eines Geistes zum Beispiel) auf Bezüge.

    Seit wann existieren Geister in der Psychologie? Psychologie ist in einem Zweig (Neuronale Grundlagen) nur auf psychische Phänomene, die auf Gehirn basieren, konzentriert. Neurobiologische Fundierung von Psyche durch Gehirn gehört zu den Paradigmen der empirischen Psychologie. Was bitte hat ein Geist mit einem Gehirn zu tun? Ich wüsste nicht, dass sich Psychologie mit Geistern beschäftigt oder geschweige denn mit etwas anderem als Psyche. Sie beschäftigt sich auch fast gar nicht mit Psyche im Zusammenhang mit anderen Faktoren als den sozialen. Was haben aber soziale Faktoren mit "Geistern" zu tun. Leben Geister in Gemeinschaften, die Psychen prägen? Ich denke nicht. Vielmehr leben "Psychen" in Gemeinschaften, die Geisterbilder prägen. Das untersucht die Psychologie.


    Ohnehin bildet ihr euch ein, dass etwas anderes als soziale Faktoren euer Bild von Geistern prägt. Genau genommen sind es wissensoziologische Zusammenhänge. Psychologie und Soziologie untersuchen das Konstrukt Geist. Ich sage doch, ihr seid keine Parapsychologen, wenn ihr nicht einmal das begriffen habt.


    Wie kommt ihr darauf, dass Biologie eine Basis von Geistern ist? Wenn Psychologie über Geister redet, dann aus dem Kontext eher von Biologie. Soziologie ist eine reine Geisteswissenschaft, aber wie dargelegt, leben Geister nicht in der menschlichen Gesellschaft. Also kommt bloß nicht darauf, dass Soziologie Geister erforscht.


    Ob Geister vernichtet werden können oder nicht, ist aber eine andere
    Frage, auf die ihr gar nicht Antworten könnt, weil ihr nicht fähig seid,
    euch die Frage zu stellen, so scheint es mir.


    Ohnehin scheint es euch mehr zu interessieren, wie das Bild vom Geist, sich kulturell und individuell gestaltet, als überhaupt, ob es einen Geist gibt. Ihr konstruiert euch eine eigene Erfahrungswelt, in der ihr euch einbildet, dass das, was ihr nicht kennt, nicht da ist. Ich möchte nicht pauschalisieren, doch wenn ich meine Meinung äußern dürfte, würde ich sagen, dass viele hier glauben, dass sie einen Sinn haben, der es sieht, wenn es Dinge nicht gibt. Ich bin davon überzeugt, dass viele sich einbilden, auch andere Dinge eben im "Modus des Nicht-Sehens" als Erkenntnis einer allgemeinen "Nicht-Existenz" als solche nehmen. Das unterscheidet viele Zweifler hier wenig von den Wahnsinnigen, die "Dinge sehen, die es nicht gibt". Es ist das gleiche, bloß umgedreht. Nocheinmal: "Etwas NICHT einsehen oder erkennen" entledigt nicht von der Beweisplicht für Nicht-Existenz, denn nur weil es sein kann, dass manche Menschen Dinge sehen, die nicht da sind, kann es genauso sein, dass manche Menschen Dinge nicht sehen, die da sind. Also sind letztere genauso verpflichtet, die Nicht-Existenz zu beweisen, wie erste die Existenz. Meiner Meinung nach sind beide Seiten wahnsinnig und krank. Mehr noch die, welche nicht einmal den Verdacht haben, sie könnten einem Wahn unterlegen sein. Ihnen fehlt die Krankheitseinsicht, weil sie diese "nicht sehen" können.

    Tatsächlich versuche ich mit weiter abgespeckter Grammatik und weniger fremdsprachigen Ausdrücken euch im deutschen Sprachgebrauch ohne ein Übermaß an feinsinniger Wohlgereimtheit die Sache näher zu bringen. Einige griechische und lateinische Ausdrücke lassen sich jedoch nicht vermeiden, da selbst der Begriff "Parapsychologie" aus dem hellinistischen (=griechischen) Sprachgebrauch stammt, das Wort Seele jedoch deutsch ist, wobei hierbei ein Sinnverlust des urdeutschen Begriffes durch die Annäherung an den griechischen analytischen (=zergliedernden) Begriff "Psyche" (griech. Begriff für seelische Vorgänge, jedoch weniger für "immortale" [=unsterbliche; besser gesagt "untotbare"] Seele) einher ging mit dem sinnverlust der semantischen (=hier: bedeutungstragenden) Schicht des germanischen (=aus den deutsch-skandinavisch-anglo-sächsischen Raum stammenden) Begriffes Seele einhergeht. Wie ihr seht, definiere (=hier: inhaltlich bestimmen) ich die lateinischen, griechischen und anderen Ausdrücke, so dass ihr im Horizont philologogischer (=hier: sprachlicher) Bildung eventuell Ansätze meiner Gedanken verstehen könnt.


    Ich möchte anmerken, dass Parapsychologie (hier genau: die Lehre von der Seele und ihren Randerscheinungen) begrifflich bereits den Anklang an eine Zergliederung des menschlichen Geistes versucht, der jedoch nicht im Rahmen des Seelenbegriffes die Merkmale eines nicht Akzidenzen (=zufällig anhaftende Eigenschaften) behafteten Geistes untersucht, sondern dies eben entgegen der Seele, die Universalien (= allgemeingültige Merkmale der Seele) begrifflich beinhaltet, tut, indem die Zergliederung der "Psyche" die zufällig gegebenen Merkmale untersucht, die sich aus Genen (=vererbte Anlagen) und Sozialisierung (= Prägung durch die menschliche Umwelt) ergeben. Seele dagegen umfasst die Merkmale des Geistes, welche über Zeit und Raum hinweg allen Menschen eigen sind. Entgegen den Hypothesen (=Vermutungen) der Parapsychologie, dass es Telepathie (=Gedankenübertragung) und andere Phänomene (=hier: übersinnliche oder übernatürliche Efahrungen, wobei hier der deutsche Begriff irre leitet) für Menschen oder einige Menschen gibt oder nicht, ist die Lehre der Seele eine Wissenschaft, welche die allgemeingültigen Eigenschaften von Seele erforschen will. dazu gehört Geistwerdung. Meine spezielle (hier: eigene) Vermutung ist die nach der Wiedergeburt.


    Vielleicht habt ihr jetzt den Unterschied zwischen den Begriffen Seele und "Psyche" begriffen. Wenn nicht, kann ich nichts dafür. Ich habe mich klar genug ausgedrückt.


    Worin ihr Unverständnis zeigt, bleibt mir bei weitem schleierhaft. Denn ich befinde mich in einem Thread (hier: Netzwerkgespräch zu einem Wissensgebiet) zur "Tötbarkeit von Geistern" und doch finde ich weder einen "Parapsychologen" geschweige denn einen Seelenkundler in der Runde. Der "Parapsychologe" würde den Geist so zergliedern, dass er mehrere Geister mit Leichtigkeit in jedem Menschen findet, ohne davon zu sprechen, dass Menschen diese Geister sogar sehen.


    Das Bestehen eines Geistes liegt außerhalb der Vorstellung eines Geistes, den es nicht gibt. Geister finden sich nicht damit zurecht, dass es Geistarten gibt, die man sich vorstellt, die es nicht gibt. Eine andere Art des Umgangs mit der Geisterfrage grenzt an Krankheit und Wahn. Dieser Wahn liegt jedoch begründet in einem krankhaften Zweifel. Da könnt ihr euch an die eigene Nase fassen, denn die Dinge, die ihr für unecht haltet, sind es tatsächlich, doch nützt es nichts, wenn ihr immer wieder preis gebt, was ihr nicht wisst.


    Ich weiß, dass ich nichts weiß, hieß es, doch bei euch lautet es: Ihr wisst nicht, dass es was zu wissen gibt.


    Oder mal auf eine einfache Formel gebracht:


    Erwartet ihr ernsthaft, dass ein toter Geist sich mehr manifestiert als ein Lebender, wie der hier vor euch stehende große Geist?

    In einfacherer Grammatik und abgespeckter abstrakter Symbolreferenz ist der ontologische Rekurs auf die Existenz eines Dinges in der Gegenwart auf seine zeitlichen und örtlichen Bezüge zum Hier (Erde) und Jetzt (2012 n. Chr.) gegeben, wobei Welt ein Konstrukt aus Ereignissen, Relationen und Entitäten ist. Zeit und Raum sind Instanzen der Welt, bilden aber keinen Container für Entitäten, Ereignisse und Relationen. Ob Geister Entitäten, Ereignisse oder Relationen sind oder zum Beispiel eine vergangene Entität mit gegebenen Relationen in der Gegenwart und Ereigniskonsequenzen in der Zukunft sind, lässt sich nicht sagen. Vielmehr gilt es, dass der Geist in seiner epi-empiristischen Relativität im Zeitalter post-empirischer Studien zu entdecken ist, da die empirische Moderne die Konzeption von Erfahrung auf irrationalem Fundament in der Illusion der devoten Einsicht aller im Licht der Nachaufklärung gegeben hat, sondern dass man für die Identität spiritistischer Aktivität einen gemeinsamen ontologischen Rahmen findet. Hier erläutere ich die relationale Wahrheit eines in Gegenwart sich so manifestierten Geistes weiter. Zum Beispiel unterscheidet sich sein Erscheinen in die Dimensionen "für sich", "für dich" und "für mich". Genauer gilt es das Ereignis für "sich" zu unterscheiden vom Erscheinen "für dich" und "für mich" in ihrer spezifischen Betrachtung des Parapsychologen und Laien und in der allerorts hörbaren Verlautbarung des "an-sich-seienden" Geistes, den es so nicht fassbar für Skeptik und anderlei Laientum, sondern einzig dem Parapsychologen gibt. Diese ontologische Referenz ist eines der wesentlichen Begleiterscheinungen, denen wir im Begriff der Geister auf der Erde sind. Nur das Erscheinen des Geistes "für sich und an sich" können wir nur nach dem Tod erfahren, da man erst dann ein Geist ist. Das Reden vom Geist "an und für sich" ist daher nicht möglich für den Laien, nur von den anderen Referenzen habt ihr so Kenntnis, wo ihr zwar empirisch treu seid, denn aus euren Erfahrungen zieht ihr eure Meinung, doch wo ihr verfehlt der rationalen Analyse . Die Objektivierung des Geistes "an sich" misslingt gerade durch Unstimmigkeiten der phänomenoölogischen Grundlage, weil subjektive Diskrepanzen bei Individuen in Bezug auf die Bewertung des Geistes "für dich und für mich" für die Laien allerorts um sich greifen. Geister für sich existieren. An sich ist ein Geist in der Welt nicht als sich äußerndes Subjekt und vor allem Objekt gegeben, deswegen ergeben sich die Diskrepanz der relationalen Ego- und Alter-Ego-Auffassungen.


    Der aufgeklärte Parapsychologe sucht dennoch nach dem "Geist an sich", da wissenschaftliches Bestreben von den für sich-Erscheinenden Relationen ausgehen, die kongglomerativ im Bewusstsein gegeben sind in einem für Laien gespaltenen Bezug zum "Für und Gegen-Dasein" in ihrer Alter-Ego und Ego-Disposition. Ein Laie ist daher der Skeptiker genau wie der Gläubige, da sie in die Falle der prä-dispositiven Stereotype unobjektivierter Diskurse des Geistes an sich verfallen, womit sie auch Meinungen mehr vertreten als gesicherte Erkenntnisse. Wenige Menschen sind in diesem Feld zu wissenschaftlicher Erkenntnis fähig, im Sinne, dass Wissenschaft die methodisch geleitete Akkumulation gesicherter Hypothesen sei, da man auf die "für-einen-selbst"-profundierte Meinung verharrt ohne die Geistermanifestation des "für-den-anderen"-Auftretens anders als in einem nur als gegenübergestellte Persiflage "empfindet", was nach heutigen Forschungen ein typisches Merkmal intragruppaler Distinktion und intergruppaler Interaktion liegt, der auch für andere Fremdgruppenhomogenisierung in Bezug auf Minderheitengefühle, wie zum Beispiel das marginalisierte Empfinden von Homosexuellen und die daraus resultierende Homophobie, liegt. Ähnlich werden Minderheitenempfindungen marginalisiert, weil sie das Gefühl der Ablehnung erzeugen. Aber auch findet sich ein Grund für die Durchsetzung naiver Paradigmen aus Alltags-akkumliertem Wissen für die Laienwelt auf Basis der jedem Individuum anheim fallenden Super-Ego-illusion, nämlich der Illusion der eigenen übergreifenden omnipotenten Erkenntnis. Empfindungen auch andererseits schulen nicht das Auge für objektivierte Sicht auf das, was dem Laien auch andererseits vom sich heute mehr selbst-berufenden als an-sich-zu-berufenden Parapsychologen unterscheidet, wenn nämlich die andere Seite des gegenüber liegenden Laientums das "für-mich-Sein" mit dem "für-sich"-tatsächlich existierenden Geist in einer vorschnellen Vorurteilung generalisiert.


    Der heutige Parapsychologe verdient kein Geld damit. Daran kann man den wahren Parapsychologen und falsche Scharlatane auch ungeachtet ihres gradialen Geschmacks an Diskurs unterscheiden. Die "Künste des Wahrsagens" sind Scharlatanerie. Trotzdem "beruft man sich selbst zum Parapsychologen" und wird es selbst merken, wenn man einer ist, denn gar nicht heute, wird man Parapsychologe durch Studium oder Institut, gar nicht selbst sind die Geisterjäger und Buchautoren mehr heute als Handwerker und Propagandisten. Dieses Forum ist als zentrumempiristisches Dogmatum dünn besiedelt von Querdenkern und Genies, einzig epi-Erfahrungen findet man hier nicht.