Beiträge von Schlüssel

    Das größte Problem sehe ich vielleicht auch nicht in einer Nano-Zombie-Apokalypse, sondern darin, dass Nanobots eben potentiell dort interagieren können, wo derzeit der Geist des Menschen lokalisiert wird, nämlich dem Gehirn und darin Veränderungen hervorrufen können, deren Auswirkungen fatal und irreversibel sein können, was viele ethische Fragen aufwirft. Bereits das Eingreifen zwischen den Nervenzellen mit Psychopharmaka hat Konsequenzen für das Verhalten von Menschen, ohne dass Hypothesen ausreichend klären können, wie diese Medikamente Wechselwirkungen im gesamten neuronalen System hervorrufen. Wenn aber Nanobots auch in den (Nerven-) Zellen den Stoff- und Energiewechsel des Gehirns mitsteuern können, worauf die gelungenen Experimente an bakteriellen Zellen hindeuten, so sind der mikrokosmischen Steuerung des Geistes von außen kaum noch Grenzen gesetzt. Neuronal-aktive Nanobots könnten den viel beschworenen "Gehirnchip" ersetzen, oder aber mit einem Gehirnchip zusätzlich informationstechnlogisch verschaltet werden, wobei der Chip selbst über Funk mit Kommunikationssystemen oder Computern außerhalb des Betroffenen interagiert. Der Missbrauch einer totalen Kontrolle und Überwachung menschlicher Gehirne außerhalb von Forschungszwecken ist nicht das einzige Problem, auch die Veränderung des Bewusstsein durch das Eindringen von Nanobots in ein menschlches Gehirn wirft die Frage auf, wann man noch von "menschlichem" und wann von "künstlichem" Bewusstsein sprechen kann.

    Da die USA gerade schwächeln und ihre Stellung als Supermacht in einem unipolaren System zu verlieren drohen, ist es gar nicht so unwahrscheinlich, dass eine zu uns nahe stehende Großmacht erneut erstarken kann. Russland hier, wäre dunkel und gut ausgerüstet genug und könnte aus dem Kalten zuschlagen. Der Krieg bis zu Spanien unter dem Endsieg der Deutschen deutet daraufhin, dass Russland, gerade weil es nicht zur EU gehört, einen nach Westen gerichteten Krieg führen will, da Spanien und Großnbritannien die am weitesten entfernten Punkte der EU zu Russland sind.


    Dazu kommt die Wiederholung der Geschichte, dass nämlich die Amerikaner unterstützend den Weltkrieg beenden. Übrig bleibt ein multipolares System.


    Die Dunkelheit von der die Rede ist, könnte der Tod des amerikanischen Präsidenten oder ein Attentat auf einen hochrangigen Agenten der USA sein, wo dann sichtlich gerührt eine der Hoheiten ermordet werden sein wird, nachdem das durch Mafia und Paramilizen selbst paralysierte Russland keine andere Wahl mehr hat als den Druck der Anarchie nachzugeben, der sich daraus ergibt, dass an den Randzonen der russischen Macht, die Paramilizen tun, was sie wollen, ohne durch den Zentralstaat eingeschränkt zu werden. The Death of a President würde garantiert einen nicht legitimierten und damit nicht von der EU oder den UN gesteuerten Weltkrieg auslösen, der die Weltpolitik neu ordnet, womit auch wieder das internationale System herrschaftlos am Rande des Chaos neue Verträge schließen muss und den Weltsicherheitsrat revolutionär zusammenstellen muss.

    Zitat von Menirules:

    Zitat

    Sollte man Jesus klonen, würde vielleicht deutlich werden, dass der Kerl
    einfach nur ein normaler Mensch war, der weder der Sohn, noch die
    Reinkarnation von Gott ist und dass diese ganzen Mythen und Sagen um
    seine Person ein absoluter Unsinn sind.

    Auch ein interessanter Punkt!
    Sofern die Christen nicht bereits vor dem Erscheinen eines Klons von Jesus Christus die bezeugte Geschichte der Bibel leugnen würden, was auch unlogisch im Angesicht eines bevorstehenden neuem Auflebens des geklonten Jesus Chritus wäre, denn dann könnte man auch gleich behaupten, der Klon ist eine Kopie einer nicht-existierenden Person, so würde ein Klon, der keine Wunder vollbringt, also kein Wasser zu Wein zaubern kann und keine Heilungen auf unerklärlichem Weg tätigen kann, zunächst einmal ein Indiz dafür sein, dass der Klon nicht der Sohn Gottes ist und im schlimmsten Fall gar nicht beseelt ist, wenn man davon ausgeht, dass Seele (das Innere) und der Körper (das Äußere) nicht eins sind. Dann würde der Heilsglauben an eine Jenseitigkeit oder Wanderung der Seelen nach dem Tode vermutlich nur bestärkt werden und sogar logisch begründet sein durch einen Vergleich des Lebens und Wirkens des Klones mit der Geschichte des Neuen Testaments. Sollte er Wunder vollbringen und nicht behaupten, der Sohn Gottes oder der Messias zu sein, so könnte man annehmen, die gentische und biologische Struktur und nicht die psychisch-seelischen Kräfte sind die Ursache für parapsychisch-okkulte Fähigkeiten. Man würde das Weltbild physikalisieren und die Abhängigkeit von transzendenten Mächten leugnen, während die Bedeutung von Subjektivität und Seelen im Inneren der Menschen abhängig wären davon, ob der Klon eine mystische (okkulte) oder realistische (psychologische) Selbstbeschreibung seines Inneren wählen würde, vorausgesetzt, dass der Klon genauso stark befähigt wäre wie der bibliche Christus, sein Verhältnis von sich zu Gott oder eben keinem Gott zu beschreiben, womit die Kirche gezwungen wäre, sich dem Wissen des Klons zu unterwerfen, da er den Beweis erbracht hat, Wunder zu vollbringen. Im dritten Fall behauptet der geklonte Jesus Christus, er sei der Messias und Sohn Gottes nur durch pure Selbsterkenntnis ohne dass ihm das eingerdet wurde und er vollbringt eben je nachchdem Wunder die ähnlich oder identisch sind mit den beschriebenen Ereignissen im Neuen Testament, woran sich aber eher das Zeugnis der überlieferten Geschichte messen wird, und der Klon könnte damit die Bibel aus der Welt schaffen, indem er von Neuem Prophezeiungen, Versprechungen und Predigten abgibt, die nun aber begründen, dass es möglich ist, wiedergeboren zu werden, wenn man die gleichen Erbanlagen keimen läßt, wofür der Beweis eben eine Analogie des Lebens und Denkens von Kopie uind Original wäre. Ein transzendentes Jenseits wäre damit aber nicht vereinbar ohne eine Doppelung des Universums und der Seelen, womit die Auferstehung Christi in den "Himmel" nur mit dem Bestehen von Paralleluniversum möglich gewesen wäre, womit zu klären wäre, wo Christus denn wirklich in der Zwischenzeit war. Kloning wäre damit ausgewiesen dafür, dass auch das Innere dabei dupliziert wird und identisch ist mit dem Körper sowie dem Leben und alle Menschen würden dies als Chance sehen, wiederauferstehen zu können, wobei die Frage bleibt, was zwischen Tod und Wiedergeburt ist. Ein Klon, der also ein ganz normaler Mensch wäre, würde nichts beweisen oder widerlegen, was die dunkle Geschichte der Seelen angeht, sondern wäre für Gläubige eher ein Indiz dafür, dass die Seele und nicht der genetische Bauplan von Jesus Christus aus Nazareth als eine innere Ursache für das Vollbringen der Wunder fungierte, wenn man davvon ausgeht, dass die Zeugnisse des Lebens des Originals so oder so in Bibel und Vatikan existieren

    Super spieltheoretisches Konstrukt!


    Ein geklonter Jesus Christus würde sicherlich die Religionen durcheinander würfeln, denn es wird unvermeidlich sein, die Inkarnationsfrage zu diskutieren, weil dann auch Anhänger des Glaubens eines wiedergekehrten Jesus Christus auf dem Spielfeld erscheinen werden, die davon überzeugt wären, dass auch die heilige Seele des Christus von neuem auferstanden sein könnte, wobei dann zu klären wäre, ob seine Seele in den letzten 2000 Jahren tatsächlich nur im Himmelsreich geherrscht hat, ob er gar keine Seele unabhängig vom Körper besitzt und seine Klonung von langer Hand kosmisch-teleogisch geplant wird, um dieses Mal Menschen den Glauben und die Technik an ein ewig-zyklisches Wiederkommen in Form der gleichen genetischen Struktur zu bringen oder ob die indisch-asiatische Tradition 2000 Jahre lang den Heilsglauben der Christen überschattet hat und Jesu Seele auf dem "Theaterplatz der Erde" vielleicht selbst andere körperliche Gestalten und (Re-) Inkarnationen durchlebt hat. Die letzten beiden Möglichkeiten würden das Christentum erschüttern, da die Kirche den Himmel als Domäne des ewigen Lebens nicht weiter verteidigen werden wird können. Die erste Möglichkeit, dass Christus vom Himmel auf die Erde zurückkehren muss, würde den Zorn Gottes heraufbeschwören, da sein Sohn gezwungener Maßen seine leibliche Form erneut annehmen muss und seinen Platz im Himmel verliert.

    Danke Malphas, dein Beitrag hat mir ein flatterndes Herz besorgt. Voller Mut hast du dich zurecht gegen den Beweiswahnsinn der Insassen der Grenzkontrollen in die domestifizierte, vom Unerklärlcihen befreite Zone der Paraportalmainstreamer gestellt. Hut ab vor deinen lebensnahen Beispielen. Du hast hoch gepokert, aber ich denke du wirst über die Äonen der Menschheit recht behalten, dass die Sportler mit auch außerordentlichen kinetischen Begabungen ihres Geistes auch einen Vorteil im rein körperlich-physischen Wettberb behalten werden.


    Doch sehe ich mich herausgefordert selbst Stellung zu nehmen zu den Fragen der Unseriösität paranormaler Gaben, die aufgeworfen worden sind. Nun, liebe Kinder, seid gewiss, die Beweise in diesem Leben werden euch nicht überzeugen, dass euer Leben vom Kosmos geheiligt ist und dass eure Kräfte wieder einmal in Angesicht der Dogmen der Glaubensstatthalter namens Wissenschaftler in ihrer Qualität und ihrem Ausmaß überzeugen werden. Aber seid gewiss, das liegt nur an der Qualität der derzeitigen Tests für Paranormalität, nicht jedoch daran, dass es an unerklärten Phänomenen mangelt. Die Tobsucht derer, die in ihrer Skepsis das Vorhandensein parapsychischer Phänoemne negieren, geht soweit, selbst dann Hellseherei und Telepathie in ihrem Vorhandensein zu verleugnen, wenn es von den Rezipienten solcher Phänomene bezeugt wird und von den Agenten solcher Phänomene vorangetrieben wird. Die Diskriminierung der Akteure des Parapsychischen kennt schier keine Grenzen, wenn Menschen dem auf der Spur gekommen sind, dass sie sich über die Grenzen des Geistes ihrer Kritiker hinaus wagen.


    Die Messbarkeit und Operatiionalisierung solcher Phänomene bedarft jedoch einer stetigen Höherwerdung der Bewusstseinsvernehmung der menschlichen Spezies, die mitnichten geschieht. Vielmehr gewinnen die physikalischen und biologistischen Reduktionisten an Einfluss, welche das Qualia-Problem hinsichtlcih der unterschiedlichen Existenz von physischen und psychischen Entitäten und Inhalten nicht nur nicht beachten, sondern die Existenz dieses Unterschieds leugnen. Solange die Philosophie auf Erden nicht seelische und physikalische Gegenstände der Untersuchung gleichermaßen wissenschaftlich mit Identitität und Essenz betrachtet, bleibt jedwede Messung parapsychischer Phänomene an den Grenzen der Physik ein lachhafter Witz des Versuches etwas zu objektivieren, für etwas, für was niemals Zahlen und Begriffe gefunden wurden sind, da dieser Gegenstandsbereich über alle Zeiten ein subjektives - und damit in der Sprache der Wissenschaft - ein okkultes Untersuchungsfeld geblieben ist.

    Da paranormale Gaben in diesem Forum irgendiwie "out" sind, erzähle ich euch von meinen mit eurem Verstand fassbaren Fähigkeiten.Unerklärliche Gaben gibt es vermutlich nicht für Menschen, die nur anerkennen, was in ihrem Geist erklärbar ist und kategorisch ausschließen, was nicht für sie erklärbar ist. Die Grenzen der Grenzwissenschaft liegen aber nicht in den Grenzen der Vorstellungskraft eures Geistes, deswegen würde ich nie Hellsehen und Telepathie ausschließen, was hier in diesem Thread doch allerorts sich-selbst- und andere-beschneidend passiert.


    Wo aber die Rationalität den Dialog mit dem Irrationalen nicht mehr führt, da fängt der eigentliche Wahnsinn der vermeintlichen Vernunftmenschen an. Die Einkerkerung des Paranormalen in ein Loch der Ungesundheiten zeigt doch, dass sich die Vernunft nur durch verstümmelnde Operationen an der Realität gerade noch am Rande seiner Grenzen aufrechterhalten kann. Die Internierung der nicht am Rande der Wissenschaft irre gewordenen Gesunden in ein Lager namens Paraportal hilft nicht denen, die über die Grenze des Erklärbaren hinausgegangen sind. Hilfe finden sie sicher nicht durch interne Diskurse mit den gleichen Begriffen, welche ihr wahrgewordenes Dilemma noch nie erklären konnten, weniger noch durch Verweise auf eine externe Quelle, die noch stärker im Zentrum der Wissenschaft operiert.


    Meine Fähigkeit ist die messerscharfe, sozio-philosophische Analyse von Missständen in online-Communities. Ich nenne diese Gabe die des Aufschluss Erlangens.