Beiträge von Schlüssel

    Rônin schrieb:

    Zitat

    Den Sprung verstehe ich jetzt überhaupt nicht. Wie kommst du vom Klonen zu Völkermord und Inzest?

    Den Zusammenhang verstehe ich weiter: Wenn eine Seele einen Körper wählt, der ähnlicher ist zu dem aus dem früheren Leben, dann ist sie mehr "sich selbst". Also wählt eine Seele meistens einen Verwandten oder ein Mitglied der selben Rasse. Die Exklusivität der weißen Rasse erklärt vielleicht auch, warum dort die Reproduktionsquoten geringer sind, sprich weniger Kinder gezeugt werden, schlicht, weil keine anderen Seelen in die ehemalige Herrenrasse hineingeboren werden sollen. Wenn es jedenfalls stimmen sollte, dass die Seelen ähnliche Körper wählen, um die Wahrscheinlichkeit, erstens karmisch bei verwandten Seelen wiedergeboren zu werden (und in einer ähnlichen Historie zu leben) und zweitens mehr sich selbst zu sein, dann wäre Inzest zwischen Zwillingen z.B. dafür prädestiniert, einen ähnlichen Körper zur Verfügung zu stellen und in der gleichen Familie wiedergeboren zu werden. Völkermord dagegen löscht die Lebensgeschichte von Generationen von "Seelen" aus. Kloning ist dabei das Mittlerglied, denn die Seele will nicht nur den gleichen Körper sondern auch eine ähnliche Geschichte, in der sie einst niedergeboren wurde, also auch Verwandte und vertraute soziale Kontexte


    Rônin schrieb:.

    Da gehe ich absolut mit dir überein. Die Frage bleibt jedoch, wie es möglich ist, dass sich Seelen erinnern können, denn das Gehirn mit dem Gedächtnis gehört zweifelsfrei zu den Anteilen eines Menschen, die dem Verfall verschrieben sind. Gibt es denn eine Wechselwirkung zwischen der inneren Seele und dem vermittelnden Organ nach außen, dem Gehirn? Sitzt die Seele vielleicht dort? Oder bindet sie sich während der Befruchtung zwischen dem mütterlichen und dem väterlichen DNA-Strang und verteilt sich bei jeder weiteren Zellteilung während der Embryobildung in jede lebende Zelle des Organismus? Dann wäre das Zellgedächtnis im Gehirn nur während der pränatalen Bildung des Gehirns erklärbar, welche vielleicht nur die Seele des Dalai Lamas mehrere Mal mit Erinnerungszellen an ein früheres Leben füllt, andere Seelen vielleicht nicht, da Nervenzellen sich hauptsächlich einmal bilden und dann nicht neu teilen und verändern können. Nur die Verdrahtung kann sich noch ändern und man kann sich sein früheres Leben maximal noch zusammenspinnen.


    Rônin schrieb:

    Zitat


    Die Menschheit hat sich seit ihrer Entstehung radikal vergrößert. Wie du hier sehen kannst, gibt es permanent mehr Geburten als Tode. Wo sollen die ganzen Zusatzseelen herkommen?

    Berechtigte Frage. Sehr gute Frage. Die Entstehung der Seelen selbst würde ich aber woanders und früher als die Entstehung der Menschen verorten. Vielleicht sind sie mit dem Universum selbst entstanden und tragen den Willen zum Leben in sich. Vielleicht sind sie wie Aleister Crowley poetisch schrieb, in einem Stern in der Michstraße geboren, wenn er sagt: Du bist ein Stern. Oder aber die Sterne sind aus dem Willen der Seelen, Licht zu empfangen, entzündet wurden. Wie du siehst, kann ich dir die Frage nach der Entstehung der Seelen nicht befriedigend beantworten, ohne spirituell zu werden. Einerseits können einstige Tierseelen in Menschenkörpern aufsteigen. Andererseits könnte das karmisch-gravitative Zentrum unseres Sonnensystems für verirrte außerirdische Seelen ein Anzugspunkt sein, denn hier gibt es ja Leben, wo Seelen inkarnieren können. Vielleicht gibt es Seelen, die dafür bestimmt sind, längere Zeit körperlos ihr Dasein als Geist zu fristen und sie warten nur darauf, dass die Intelligenz der Menschen wächst und sie sich über die verschiedenen Planeten hinweg reproduzieren und vermehren.


    Rônin schrieb:

    Zitat


    Ich dachte, es geht um
    Wiedergeburt? Vermischt du jetzt die Religionen? Das könnte verwirrend
    werden, da die sich bekanntermaßen teilweise radikal widersprechen.

    Gut, dass du das ansprichst. Da das ein Religionsthread ist, würde ich radikaler Weise dazu aufrufen, sogar die Widersprüche zwischen den Religionen zu diskutieren. Das kann eh nicht beides wahr sein: Die Christen sagen: Ihr kommt ins Jenseits, wo auch immer das ist, zu Gott, die asiatisch-indische Tradition sagt: Ihr werdet hier wiedergeboren. Ich möchte ausdrücklich ermutigen hier auch darüber zu diskutieren, was das für das Christentum bedeutet, sich nicht zu verweigern, dass es Wiedergeburt geben könnte. Diskussionsvorschlag:
    Das Jenseits ist in Wirklichkeit lokalisierbar und es ist eine Raumschleife in unserem Planetensystem. Die Zeit, in der die Seelen dort verweilen existiert vielleicht unter einer Illusion, im Himmel zu sein, da sich mehrere Seelen zwischen Leben und Tod dort aufhalten, unter anderem auch ab und zu Christus und Buddha. Je nach mundaner Religionszugehörigkeit sind diese beiden seeligen Geister mit der Fähigkeit, Erlösung bzw. Erleuchtung den Seelen im Himmel zu Gute zu heißen, in dieser Raumschleife die Führer durch dieses angebliche Jenseits, dessen Ende und Ausgang aber trotzdem die Wiedergeburt auf Erden ist. Vielleicht kommuniziert eine körperlose Seele ja tatsächlich mit den Gestirnen und den Sternen und "sieht so das Licht Gottes" nach dem Tode.

    IMPLIKATIONEN VON WIEDERGEBURT


    Wiedergeburt oder Reinkarnation ist die Möglichkeit, dass das eigene Innere komplett in einen anderen Körper nach dem eigenen Tod transferiert wird. Das hat freilich seine Grenzen: Gedächtnis zum Beispiel ist eines der ersten Funktionen, die eindeutig im Gehirn lokalisiert wurden. Kann es trotzdem sein, dass das unsterbliche Selbst sich an sich erinnern kann?



    Quelle (Bild): fineartamerica.com


    Unabhängig davon, ob ihr an eine Seele glaubt, was für Konsequenzen hätte die Möglichkeit für euch, wiedergeboren zu werden? Wenn ihr hier als erstes an die Ewigkeit eures eigenen ICHs glaubt, mögt ihr vielleicht auch daran glauben, dass euch ein unendlicher Gott mit Sinn und Funktion in der Welt ausgestattet hat. Wie kommt man drum herum, daran glauben zu müssen? Welche Wege und Techniken denkt ihr, existieren, nach dem eigenen Tod in einen neuen Körper zu gelangen? Wenn ihr da am ehesten an Kloning denkt, glaubt ihr vielleicht auch, dass Fortpflanzung und Wiedergeburt in der eigenen Familie am aussichtsreichsten ist. Wie geht ihr dann aber mit dem Thema Genozid und Völkermord um? Sollte man vor Kloning nicht konsequenter Weise Inzest erlauben? Vielleicht kommt ihr drum herum, indem ihr sagt, man könne ja auch als ein Tier wiedergeboren werden, dann wäre die Auslöschung der menschlichen Spezies auch nicht gegen den Plan des Universums, denn man muss nicht an der menschlichen Spezies hängen, wenn es möglicherweise auch später auf der Erde oder woanders im Universum Lebensformen gibt. Oder sollten wir uns, wie es in der Bibel steht, tatsächlich mehr fortpflanzen, damit alle Seelen eingeboren werden können in einer möglichst fließend übergehenden ähnlichen Lebensform?


    Vielleicht geht ihr mit mir so weit, dass die Seele eingeschlossen ist im Weltall und auch nicht aus diesem Planetensystem zu einer höheren Intelligenz herauswandert. Dann muss man sich auch nicht so sehr wundern, dass sich die Geschichte auf dem Planeten ständig wiederholt. Was ist dann aber mit Jesus Christus? Wurde und wird er auch mit uns wiedergeboren, vielleicht tatsächlich als König mit Krone, was er in seinem berühmten Leben nicht geschafft hat, und setzt uns alle mit den Lügen aus seinem Leben seit einem Zeitalter unter eine Illusion? Wäre dann der Westen der Himmel und das Reich Gottes, was er uns versprochen hatte? Oder ist er aufgestiegen zu seinem Vater, einem Außerirdischen, der ihn geklont hat und aus dem Planetensystem gewandert, um uns eiskalt zu verlassen? Wie gesagt, wir gehen spaßer Weise davon aus, dass es kein Jenseits gibt und Christi Seele auch nicht ewig feinstofflich ohne Körper existieren kann, sondern die Geister bis zur Wiedergeburt minimale Schleifen drehen um die Erde, den Mond und zurück, um einen Körper zu finden, damit sich die Frage um das zwischenzeitliche Verweilen der Seelen erledigt.


    Wie würdet ihr euer Inneres beschreiben, was ewig ist? Ist es eine Form wie eine Bulle oder ein Siegel, oder ist es abstrakter wie eine Bestimmung, die man im Leben mitbekommen hat oder ist die Seele des einen gar völlig beliebig gleichförmig wie die eines jeden anderen? Wenn wir aber nicht etwas Individuelles eingeprägt haben in uns, warum wollen die Menschen dann überhaupt weiterexistieren nach dem Tod, wenn unsere Existenz völlig willkürlich und zufällig ist?


    Und nun zur größten Implikation der Wiedergeburt: Spielen wir alle seit dem Entstehen von Intelligenz ein Theaterstück auf, indem in jedem Leben die Rollen (Körper) wechseln, bis wir unsere perfekte Inkarnation haben, in der wir geklont werden können und in der durch Gentechnik die Zellalterung zurückgesetzt wird? Wäre dies das Ende der Geschichte oder werden wir den Tod nie überwinden, weil unsere DNA niemals soweit mutieren wird, dass wir nicht altern und nicht sterben werden? Zu guter Schluss: Ist es für all diejenigen die ohnehin nicht an eine ewige Seele glauben, überhaupt erstrebenswert, das eigene Genmaterial zu verbreiten durch reproduktiven Geschlechtsverkehr und wäre für diejenigen Kloning das Überlebensziel?


    P.S. Es geht hier nicht darum, eine esoterische Debatte zu entflammen und Huldigungen am Paranormalen zu vollziehen, auch wenn manche Begriffe aus dem Text der Szene entstammen. Es geht mehr um die religionsphilosophischen, gesellschaftlichen, historischen und technologischen Implikationen von Wiedergeburt, nicht einmal um die psychischen und moralischen, also was ihr davon haltet. Um die Diskussion auch um den Fokus der Wissenschaft zu erweitern, soll nun ad hoc eine weitere Hypothese folgen:
    Die Seelen sind physikalisch real, weil sie elementare Bestandteile des Universums sind, nämlich "Strings". (Axiom) Die Strings können sich an bio-organische Systeme binden, wenn dieses System zusammenstürzt, ist der String ein "freies Radikal" und wandert aufgrund seiner gravitativen Eigenschaften um die nahen Gestirne, bis es sich erneut an ein bio-organisches System koppelt. (Theorem I) Meistens dabei an einen Körper, der verwandt ist mit dem abgeworfenen Körper. (Theorem II) Wer ein anderes Axiom für eine physikalische Theorie der Seelen findet, kann die kursive Hypothese gerne ersetzen, ansonsten biete ich dieses Axiom als Diskussionsgrundlage für die Wissenschaftler und Physikinteressierten unter euch an. (Anmerkung: das Theorem I entstammt einem Experteninterview bei RTL-"Primetime", ca. 2008, wobei die genaue Quelle unbekannt ist.)
    Ansonsten sind alle Skeptiker dazu angeheitert darüber zu diskutieren, ob Kloning die beste Alternative für eine Wiedergeburt wäre oder ob das Einscannen von Gehirnen in Computersysteme eine bessere Alternative zu den Wiedergeburtsthesen wäre. Immerhin widerspräche das nicht der Wiedergeburt, sondern es wäre wie ein Fall in ein Netz mit doppeltem Boden, sich zu klonen und an das eigene Innere zu glauben.

    Der Papstbesuch in Deutschland erfüllte im eigentlichen Sinne nur wieder einmal die Repräsentationsfunktion des Amtsträgers als Mittler zwischen Kirche und Welt, denn es ist nicht zu leugnen, dass eine räumliche Bewegung des päpstlichen Körpers unzähligen Finanztransaktionen, räumlichen Bewegungen von Menschenmassen und die Koordinierung durch Steuerungsinstanzen aus Politik und Verwaltung bedarf. Es klingt vielleicht metaphysisch, aber wenn der päpstliche Körper den Vatikan verlässt und einen Weg zurücklegt, sei es auch in einem Papamobil, so bewegt das die Welt. Das mag zwar einerseits ein Beweis der Macht des Papstes sein, andererseits sind ähnliche Effekte durch andere Körpermigrationen um den Globus bemerkbar, sei es Madonna, ein amerikanischer Präsident oder ein zeitlich und räumlich versetztes Ereignis wie der G8 Gipfel. Dies beweist rein gar nicht, dass der Papst die Macht besitzt, die Zeit umzugestalten wie Jesus Christus, der seit 2000 Jahren die Geschichte bestimmt, noch, dass seine Existenz die Bedeutung anderer Stars übertrifft und auch nicht, dass sich die Welt durch die durch Massen von unten gesteuerten bottom-up Politiken wie zeitlich synchrone, über den ganzen Globus gesteuerte Anti-Atomkraftbewegungen oder zeitlich versetzte, räumlich fixe Institutionen wie den Menschenrechtsrat in Genf nicht besser beherrschen ließe. Vielmehr zeigt die Kühle des Amtes eines Papstes, der räumlich konstant in einem Amt, aber zeitlich durch nicht geregelte Inkarnationen über hunderte von Jahren hinweg in Rom herrscht, dass er ein Statthalter einer Insititution ist, die sich unegerührt gegenüber dem zeitlichen Wandel und der Evolution der Menschen zeigt und deshalb immer konservativ ist. Während die Konstanz von Buddhas Seeleninkarnation im Dalai Lama dem Wandel der Welt neutral gegenüber ist, da dieses Amt auf der zeitlosen Wahrnehmung ewiger Werte festhält, verhält sich das Papsttum konservativ und regressiv auf Änderungen im Weltverlauf. Es ist doch arg zu bezweifeln, dass jemals überhaupt Christus und auch regelmäßig Petrus im Papst wiedergeboren wurde, worin die Legitimation der Instititution der katholischen Kirche früher oder später scheitern wird. Da das Christentum trotz seiner Verbreitung über den Globus bisher am meisten mit dem Wandel der Welt durch Glaubensverfall und Hinwendung zum Atheismus zu kämpfen hat, ist darin, dass die Institution der katholischen Kirche kaum mehr als den Auftrag Jesu an Petrus, Statthalter über das Vermächtnis des Glaubens und Lebens Christi zu sein, als eine Legitimationsgrundlage besitzt und sich entsprechend der Inkarnationslehre der Christen aber kaum einer Konsistenz und Konstanz der Herrschaftlegitimation ihres Oberhauptes, dem Papst, erfreuen kann, der baldige Untergang des Christentums zu sehen.

    Henni schrieb



    Zitat

    Hat man aber nicht, ich meine jetzt unabhängig von Erziehung und
    der Zeit in der man aufwächst ein ich nenn es mal genetisches Wissen?

    Darüber, ob Wissen und Erkenntnis dem Menschen a priori, also vor jeder Erfahrung, gegeben ist, philosophierten die Deutschen schon seit dem Klassischen Idealismus. Kant meinte dazu, dass nur die Kategorien der Erkenntnis (Zeit, Raum, Kausalität) dem Menschen a priori gegeben sind, woraufhin Schopenhauer ebenfalls seine Logik und Naturphilosophie darauf aufbaute. Sollten die beiden Recht behalten, so müssten vom heutigen Verständnis die mystischen Kräfte Jesu auch in seinem Gehirn durch die Gene oder aber die Seele eingebrannt gewesen sein, sollten sie tatsächlich vorhanden gewesen sein, denn durch seine a priori gegebenen Fähigkeiten so und so durch die Brille der Zeit zu sehen, wurde er zum Propheten, durch seine Art durch die Kanäle des Raumes blickend, fand Christus zu Gott und durch sein scheinbar auf übernatürlicher Weise gebenes Verhätnis zu den Naturursachen konnte er Kausalitäten der Welt beeinflussen und so "wie durch Wunder heilen" und "Wasser zu Wein zaubern", womit alles a priori benannt wäre. Innerlich gegeben durch die Materie (dem Körper) sind jedoch nur die Formen der Erkenntnis, nicht etwas die Inhalte der Erkenntnisse (Wissen und Geist). Die Seele selbst im Gegensatz zum Geist erschöpft sich jedoch nicht in Wissen und Erkenntnis, sondern beherbergt zudem die tiefe Gefühlswelt einer jeden Person. Selbst wenn wir davon ausgehen, dass es keine transzendente Seele gibt, die körperunabhängig bestehen kann, ist das, was die Seele nach heutigem Wissenstand der Psychologie angeht hoch komplex gebildet durch die Anlagen (Formen der Erkenntnis) und die Prägung durch Umweltfaktoren (Inhalte der Erkenntnis). Ein Klon von Jesus Christus würde also vielleicht die Welt durch die gleichen Augen sehen, aber er würde eben eine andere Welt in seinen "gott-gegebenen" Erkenntniskategorien wahrnehmen und damit eine andere Prägung erfahren; die Seele wäre dann nicht die gleiche, weil sie in einer anderen Zeit geboren wurde, nimmt man an, dass die Psyche von außen durch spezifische Lebensthemen aktiviert wird und nicht zwischen mehreren Inkarnationen wandern und ihr Gedächtnis nicht metaphysisch mit sich tragen kann. Somit wäre der Klon von Jesus Christus nicht die gleiche Person, insbesondere nicht in seinem Inneren, es sei denn, es gäbe eine Essenz in der DNA, die eine bestimmte Reaktionstendenz auf kontingente, zeit- und ortsunabhängige Umweltfaktoren, wie z. B. dem Bewegen der Gestirne oder kosmische Strahlung, ausbildet und damit a priori gegebenes Wissen, also Inhalte des Denkens, ausschüttet, indem die DNA ganz spezifische, nach innen wirksame Hormone und Proteine produziert. Nur dann wäre es sowohl egal, in welcher Nation und in welche Generation der Klon hineingeboren wird als auch in welcher Geschichte er lebt, die Anlagen würden von aktuell-terrestrischen Umständen unabhängig auf der Schwingung des Kosmos das Innere des Klones prägen und gegebenenfalls die Inhalte seines Denkens mitbestimmen und somit zur gleichen Seelenbildung tendieren. Allerdings ist es bisher zu bezweifeln, dass derart komplexe DNA bereits vor 2000 Jahren ausselektiert wurde, so dann wäre es wahrscheinlicher, dass, sollte der Klon in seinem Leben die gleichen Dinge denken und sagen wie der bibliche Christus, dies durch eine Seeleneinkehr in den Körper des Klons geschaffen wurde, da die möglicherweise existierende transzendente Seele ebenso wie das Genmaterial eine innere Anlage ist - allerdings nicht mit einem Bezug zu den Umständen des Zeitgeistes sondern durch Auseinandersetzung mit dem ewigen Geist (Gott). Wenn der Klon also identisch ist mit dem biblischen Christus, so entweder durch Seelenwanderung oder höhere Kommunikationen seiner DNA mit zeitgeistunabhängigen Umweltfaktoren (Makrokosmos), denn die Inhalte des Denkens entstammen immer der Wechselwirkung der inneren Anlagen (entweder Gene oder transzendente Seele) mit den äußeren Faktoren (entweder Umwelt oder Gott) und sind soziologisch nicht reproduzierbar selbst bei gleichen Genen.

    Das größte Problem sehe ich vielleicht auch nicht in einer Nano-Zombie-Apokalypse, sondern darin, dass Nanobots eben potentiell dort interagieren können, wo derzeit der Geist des Menschen lokalisiert wird, nämlich dem Gehirn und darin Veränderungen hervorrufen können, deren Auswirkungen fatal und irreversibel sein können, was viele ethische Fragen aufwirft. Bereits das Eingreifen zwischen den Nervenzellen mit Psychopharmaka hat Konsequenzen für das Verhalten von Menschen, ohne dass Hypothesen ausreichend klären können, wie diese Medikamente Wechselwirkungen im gesamten neuronalen System hervorrufen. Wenn aber Nanobots auch in den (Nerven-) Zellen den Stoff- und Energiewechsel des Gehirns mitsteuern können, worauf die gelungenen Experimente an bakteriellen Zellen hindeuten, so sind der mikrokosmischen Steuerung des Geistes von außen kaum noch Grenzen gesetzt. Neuronal-aktive Nanobots könnten den viel beschworenen "Gehirnchip" ersetzen, oder aber mit einem Gehirnchip zusätzlich informationstechnlogisch verschaltet werden, wobei der Chip selbst über Funk mit Kommunikationssystemen oder Computern außerhalb des Betroffenen interagiert. Der Missbrauch einer totalen Kontrolle und Überwachung menschlicher Gehirne außerhalb von Forschungszwecken ist nicht das einzige Problem, auch die Veränderung des Bewusstsein durch das Eindringen von Nanobots in ein menschlches Gehirn wirft die Frage auf, wann man noch von "menschlichem" und wann von "künstlichem" Bewusstsein sprechen kann.

    Da die USA gerade schwächeln und ihre Stellung als Supermacht in einem unipolaren System zu verlieren drohen, ist es gar nicht so unwahrscheinlich, dass eine zu uns nahe stehende Großmacht erneut erstarken kann. Russland hier, wäre dunkel und gut ausgerüstet genug und könnte aus dem Kalten zuschlagen. Der Krieg bis zu Spanien unter dem Endsieg der Deutschen deutet daraufhin, dass Russland, gerade weil es nicht zur EU gehört, einen nach Westen gerichteten Krieg führen will, da Spanien und Großnbritannien die am weitesten entfernten Punkte der EU zu Russland sind.


    Dazu kommt die Wiederholung der Geschichte, dass nämlich die Amerikaner unterstützend den Weltkrieg beenden. Übrig bleibt ein multipolares System.


    Die Dunkelheit von der die Rede ist, könnte der Tod des amerikanischen Präsidenten oder ein Attentat auf einen hochrangigen Agenten der USA sein, wo dann sichtlich gerührt eine der Hoheiten ermordet werden sein wird, nachdem das durch Mafia und Paramilizen selbst paralysierte Russland keine andere Wahl mehr hat als den Druck der Anarchie nachzugeben, der sich daraus ergibt, dass an den Randzonen der russischen Macht, die Paramilizen tun, was sie wollen, ohne durch den Zentralstaat eingeschränkt zu werden. The Death of a President würde garantiert einen nicht legitimierten und damit nicht von der EU oder den UN gesteuerten Weltkrieg auslösen, der die Weltpolitik neu ordnet, womit auch wieder das internationale System herrschaftlos am Rande des Chaos neue Verträge schließen muss und den Weltsicherheitsrat revolutionär zusammenstellen muss.

    Zitat von Menirules:

    Zitat

    Sollte man Jesus klonen, würde vielleicht deutlich werden, dass der Kerl
    einfach nur ein normaler Mensch war, der weder der Sohn, noch die
    Reinkarnation von Gott ist und dass diese ganzen Mythen und Sagen um
    seine Person ein absoluter Unsinn sind.

    Auch ein interessanter Punkt!
    Sofern die Christen nicht bereits vor dem Erscheinen eines Klons von Jesus Christus die bezeugte Geschichte der Bibel leugnen würden, was auch unlogisch im Angesicht eines bevorstehenden neuem Auflebens des geklonten Jesus Chritus wäre, denn dann könnte man auch gleich behaupten, der Klon ist eine Kopie einer nicht-existierenden Person, so würde ein Klon, der keine Wunder vollbringt, also kein Wasser zu Wein zaubern kann und keine Heilungen auf unerklärlichem Weg tätigen kann, zunächst einmal ein Indiz dafür sein, dass der Klon nicht der Sohn Gottes ist und im schlimmsten Fall gar nicht beseelt ist, wenn man davon ausgeht, dass Seele (das Innere) und der Körper (das Äußere) nicht eins sind. Dann würde der Heilsglauben an eine Jenseitigkeit oder Wanderung der Seelen nach dem Tode vermutlich nur bestärkt werden und sogar logisch begründet sein durch einen Vergleich des Lebens und Wirkens des Klones mit der Geschichte des Neuen Testaments. Sollte er Wunder vollbringen und nicht behaupten, der Sohn Gottes oder der Messias zu sein, so könnte man annehmen, die gentische und biologische Struktur und nicht die psychisch-seelischen Kräfte sind die Ursache für parapsychisch-okkulte Fähigkeiten. Man würde das Weltbild physikalisieren und die Abhängigkeit von transzendenten Mächten leugnen, während die Bedeutung von Subjektivität und Seelen im Inneren der Menschen abhängig wären davon, ob der Klon eine mystische (okkulte) oder realistische (psychologische) Selbstbeschreibung seines Inneren wählen würde, vorausgesetzt, dass der Klon genauso stark befähigt wäre wie der bibliche Christus, sein Verhältnis von sich zu Gott oder eben keinem Gott zu beschreiben, womit die Kirche gezwungen wäre, sich dem Wissen des Klons zu unterwerfen, da er den Beweis erbracht hat, Wunder zu vollbringen. Im dritten Fall behauptet der geklonte Jesus Christus, er sei der Messias und Sohn Gottes nur durch pure Selbsterkenntnis ohne dass ihm das eingerdet wurde und er vollbringt eben je nachchdem Wunder die ähnlich oder identisch sind mit den beschriebenen Ereignissen im Neuen Testament, woran sich aber eher das Zeugnis der überlieferten Geschichte messen wird, und der Klon könnte damit die Bibel aus der Welt schaffen, indem er von Neuem Prophezeiungen, Versprechungen und Predigten abgibt, die nun aber begründen, dass es möglich ist, wiedergeboren zu werden, wenn man die gleichen Erbanlagen keimen läßt, wofür der Beweis eben eine Analogie des Lebens und Denkens von Kopie uind Original wäre. Ein transzendentes Jenseits wäre damit aber nicht vereinbar ohne eine Doppelung des Universums und der Seelen, womit die Auferstehung Christi in den "Himmel" nur mit dem Bestehen von Paralleluniversum möglich gewesen wäre, womit zu klären wäre, wo Christus denn wirklich in der Zwischenzeit war. Kloning wäre damit ausgewiesen dafür, dass auch das Innere dabei dupliziert wird und identisch ist mit dem Körper sowie dem Leben und alle Menschen würden dies als Chance sehen, wiederauferstehen zu können, wobei die Frage bleibt, was zwischen Tod und Wiedergeburt ist. Ein Klon, der also ein ganz normaler Mensch wäre, würde nichts beweisen oder widerlegen, was die dunkle Geschichte der Seelen angeht, sondern wäre für Gläubige eher ein Indiz dafür, dass die Seele und nicht der genetische Bauplan von Jesus Christus aus Nazareth als eine innere Ursache für das Vollbringen der Wunder fungierte, wenn man davvon ausgeht, dass die Zeugnisse des Lebens des Originals so oder so in Bibel und Vatikan existieren

    Super spieltheoretisches Konstrukt!


    Ein geklonter Jesus Christus würde sicherlich die Religionen durcheinander würfeln, denn es wird unvermeidlich sein, die Inkarnationsfrage zu diskutieren, weil dann auch Anhänger des Glaubens eines wiedergekehrten Jesus Christus auf dem Spielfeld erscheinen werden, die davon überzeugt wären, dass auch die heilige Seele des Christus von neuem auferstanden sein könnte, wobei dann zu klären wäre, ob seine Seele in den letzten 2000 Jahren tatsächlich nur im Himmelsreich geherrscht hat, ob er gar keine Seele unabhängig vom Körper besitzt und seine Klonung von langer Hand kosmisch-teleogisch geplant wird, um dieses Mal Menschen den Glauben und die Technik an ein ewig-zyklisches Wiederkommen in Form der gleichen genetischen Struktur zu bringen oder ob die indisch-asiatische Tradition 2000 Jahre lang den Heilsglauben der Christen überschattet hat und Jesu Seele auf dem "Theaterplatz der Erde" vielleicht selbst andere körperliche Gestalten und (Re-) Inkarnationen durchlebt hat. Die letzten beiden Möglichkeiten würden das Christentum erschüttern, da die Kirche den Himmel als Domäne des ewigen Lebens nicht weiter verteidigen werden wird können. Die erste Möglichkeit, dass Christus vom Himmel auf die Erde zurückkehren muss, würde den Zorn Gottes heraufbeschwören, da sein Sohn gezwungener Maßen seine leibliche Form erneut annehmen muss und seinen Platz im Himmel verliert.

    Danke Malphas, dein Beitrag hat mir ein flatterndes Herz besorgt. Voller Mut hast du dich zurecht gegen den Beweiswahnsinn der Insassen der Grenzkontrollen in die domestifizierte, vom Unerklärlcihen befreite Zone der Paraportalmainstreamer gestellt. Hut ab vor deinen lebensnahen Beispielen. Du hast hoch gepokert, aber ich denke du wirst über die Äonen der Menschheit recht behalten, dass die Sportler mit auch außerordentlichen kinetischen Begabungen ihres Geistes auch einen Vorteil im rein körperlich-physischen Wettberb behalten werden.


    Doch sehe ich mich herausgefordert selbst Stellung zu nehmen zu den Fragen der Unseriösität paranormaler Gaben, die aufgeworfen worden sind. Nun, liebe Kinder, seid gewiss, die Beweise in diesem Leben werden euch nicht überzeugen, dass euer Leben vom Kosmos geheiligt ist und dass eure Kräfte wieder einmal in Angesicht der Dogmen der Glaubensstatthalter namens Wissenschaftler in ihrer Qualität und ihrem Ausmaß überzeugen werden. Aber seid gewiss, das liegt nur an der Qualität der derzeitigen Tests für Paranormalität, nicht jedoch daran, dass es an unerklärten Phänomenen mangelt. Die Tobsucht derer, die in ihrer Skepsis das Vorhandensein parapsychischer Phänoemne negieren, geht soweit, selbst dann Hellseherei und Telepathie in ihrem Vorhandensein zu verleugnen, wenn es von den Rezipienten solcher Phänomene bezeugt wird und von den Agenten solcher Phänomene vorangetrieben wird. Die Diskriminierung der Akteure des Parapsychischen kennt schier keine Grenzen, wenn Menschen dem auf der Spur gekommen sind, dass sie sich über die Grenzen des Geistes ihrer Kritiker hinaus wagen.


    Die Messbarkeit und Operatiionalisierung solcher Phänomene bedarft jedoch einer stetigen Höherwerdung der Bewusstseinsvernehmung der menschlichen Spezies, die mitnichten geschieht. Vielmehr gewinnen die physikalischen und biologistischen Reduktionisten an Einfluss, welche das Qualia-Problem hinsichtlcih der unterschiedlichen Existenz von physischen und psychischen Entitäten und Inhalten nicht nur nicht beachten, sondern die Existenz dieses Unterschieds leugnen. Solange die Philosophie auf Erden nicht seelische und physikalische Gegenstände der Untersuchung gleichermaßen wissenschaftlich mit Identitität und Essenz betrachtet, bleibt jedwede Messung parapsychischer Phänomene an den Grenzen der Physik ein lachhafter Witz des Versuches etwas zu objektivieren, für etwas, für was niemals Zahlen und Begriffe gefunden wurden sind, da dieser Gegenstandsbereich über alle Zeiten ein subjektives - und damit in der Sprache der Wissenschaft - ein okkultes Untersuchungsfeld geblieben ist.

    Da paranormale Gaben in diesem Forum irgendiwie "out" sind, erzähle ich euch von meinen mit eurem Verstand fassbaren Fähigkeiten.Unerklärliche Gaben gibt es vermutlich nicht für Menschen, die nur anerkennen, was in ihrem Geist erklärbar ist und kategorisch ausschließen, was nicht für sie erklärbar ist. Die Grenzen der Grenzwissenschaft liegen aber nicht in den Grenzen der Vorstellungskraft eures Geistes, deswegen würde ich nie Hellsehen und Telepathie ausschließen, was hier in diesem Thread doch allerorts sich-selbst- und andere-beschneidend passiert.


    Wo aber die Rationalität den Dialog mit dem Irrationalen nicht mehr führt, da fängt der eigentliche Wahnsinn der vermeintlichen Vernunftmenschen an. Die Einkerkerung des Paranormalen in ein Loch der Ungesundheiten zeigt doch, dass sich die Vernunft nur durch verstümmelnde Operationen an der Realität gerade noch am Rande seiner Grenzen aufrechterhalten kann. Die Internierung der nicht am Rande der Wissenschaft irre gewordenen Gesunden in ein Lager namens Paraportal hilft nicht denen, die über die Grenze des Erklärbaren hinausgegangen sind. Hilfe finden sie sicher nicht durch interne Diskurse mit den gleichen Begriffen, welche ihr wahrgewordenes Dilemma noch nie erklären konnten, weniger noch durch Verweise auf eine externe Quelle, die noch stärker im Zentrum der Wissenschaft operiert.


    Meine Fähigkeit ist die messerscharfe, sozio-philosophische Analyse von Missständen in online-Communities. Ich nenne diese Gabe die des Aufschluss Erlangens.