Beiträge von chamaeleon

    Hier betrachte ich das Potenzial der Gefährdung:


    Daß Wissenschaft politisch/religiös instrumentalisiert werden kann ist ja nicht neu. Es gab ja auch schon den Fall daß Kreationisten versuchten ihre Thesen wissenschaftlich zu untermauen, was allerdings nicht klappte.


    Gefährlich sind pseudowissenschaftliche Ideologien, die menschenverachtende Theorien aufstellen.


    Zitat

    Die Prä-Astronautik ist eine Pseudowissenschaft, aus dem Grunde weil sie keine Theorien sondern Behauptungen aufstellt.


    Sendungen wie Gallileo sind einfach schlecht recherchiert, was aber eher am Journalismus liegt.


    Q wie Quatsch. Man muss sich ja nicht jeden Blödsinn anschauen.


    Zitat

    Beispiel: Ging es mal darum ob eine Giftschlange in weniger als 10 Min. einen Menschen töten kann. Dazu reisten die nach Australien wo ein "Experte" einen Taipan fing der später eine Maus biss, die Zeit zum Mausetod rechnete man einfach auf dem Menschen in Min. um und damit wurde das Sterben in unter 10 Min. als Legende abgetan. Richtig wäre gewesen daß der Taipan keine Art sondern eine Gattung ist und nur der Innland-Taipan die giftigstigte Schlange ist. Was dieser Hobbyterrarianer gefangen hat war ein Küsten/-Nordöstlicher Taipan welcher sich von der Giftigkeit anderer austr. Giftschlangen kaum unterscheidet. Gewusst hätte das ein Herpetologe oder zumindest jemand der sich tatsächlich mit Giftschlangen auch literarisch befasst hat. Ein Toxikologe hätte nur noch die Vergiftung (Blutgerrinung) erklären brauchen und man wäre zum richtigen Ergebnis gekommen.


    Diesen Fall kenne ich zwar nicht, doch müssen pauschale Warnungen nicht verkehrt sein. In Griechenland begegnete ich einmal einer Sandviper. Angeblich ist das die giftigste Schlange in ganz Europa. Aus verständlichen Gründen wollte ich nicht testen, welche Folgen der Biss hat.

    Bevor wir zur "Ersatzreligion" kommen, wäre zu hinterfragen, was Religion überhaupt ist. Meines Erachtens enthält eine klassische Religion den Bezug zu Gott und zum Jenseits. Auf die Wissenschaft trifft das nicht zu. (Es sei denn, wir reden über das Fachgebiet der Theologie). Die Ersatzreligion äußert sich im blinden Glauben an unbewiesene Behauptungen. Im Klartext ist das eine politische Ideologie. Also ist die Ersatzreligion auf die eine oder andere Weise politisch. Fall eins - lächerlich. Das glaubt keiner und das wäre dann unpolitisch. Fall zwei - Ideologie. Beispiele: Kommunismus - Faschismus - Islamismus. Dazu die Aussage einer Lehrerin: "Ideologie fängt dort an, wo gesunder Menschenverstand aufhört".

    Dazu mein ganz klarer Standpunkt. Hier werden willkürlich Themen vermischt, und das schreckt diejenigen ab, die früher einmal ernsthaft diskutieren wollten. Ich lasse mich jetzt nicht mehr provozieren. Sinngemäß lautet die Provokation folgendermaßen: "Nur weil du nicht auf mein Thema eingehst, hast du keine Ahnung". Im Einzelfall mag das stimmen. Höhere Mathematik wäre ein Beispiel. Ich bin grundsätzlich nicht bereit, mich beliebig auf jedes Thema einzulassen. Außerdem ist dieser Thread kaum noch zu retten. Ich schaue bereits nach, wo ich besser aufgehoben bin.

    Und das glaube ich einfach nicht. Menschen mit Doktortitel programmieren nicht selber, es sei denn der Dr. kommt aus einem anderen Bereich, d.h man konnte da nichts werden.


    LG
    Ltkilgor


    Der Dr. kommt auch aus einem anderen Bereich, der hier nichts zu suchen hat, denn er passt nicht zum Thema. Außerdem ist es eine unzulässige Ablenkung vom Thema, auf Beiträge hinzuweisen, die ich an anderer Stelle in anderem Zusammenhang gepostet habe. Für Esoterik braucht man keinen Doktor. In diesem Thread ist leider ein ziemliches Durcheinander entstanden, weil ständig versucht wird, Dinge zu diskutieren, die mit Esoterik überhaupt nichts zu tun haben.

    Hallo Animus,


    deine Beiträge verstehe ich nicht direkt als Angriff. Doch langsam aber sicher geht es mir auf den Nerv, wenn meine Beiträge ständig als "unverständlich" kritisiert werden. Ich meine auch nicht, dass dieser Thread sofort gesperrt werden muss. Es ist einfacher, diesen Thread einschlafen zu lassen. Jedenfalls werde ich mich nur noch dann zu Wort melden, wenn ich mich gefordert fühle.


    Über einen neuen Thread zum Thema werde ich nachdenken. Dazu nehme ich mir die Zeit, die ich brauche.

    Hallo Animus,


    mit dem Buch meine ich zumindest eine Unterkategorie. Bevor ich mich zum Inhalt äußere, muss ich erstmal Luft holen und nachdenken. (Meine Motivation leidet natürlich, wenn ich ständig angegriffen werde).


    Dein Vorschlag, ich könnte mir beliebig esoterische Bücher reinziehen, geht wiederum zu weit. Ich entscheide immer noch selber, was ich lese und was nicht.


    Der Vorschlag, ich möge zum Thema einen neuen Thread mit einem neuen Titel eröffnen, kommt für mich zu spät. In diesem Thread bin ich - wie man so sagt - etwas mit dem falschen Fuß aufgestanden. Jetzt fehlt mir der Nerv, um die ganze Sache nochmal durchzukauen. Speziell in diesem - und in keinem anderen Thread - werde ich nur noch auf konkrete Fragen antworten. Wenn da nichts kommt, dann werde ich die ganze Geschichte auf sich beruhen lassen.

    Hallo Animus,


    eine Frage hast du bereits indirekt beantwortet. Geht es mir um das Buch? In gewissem Sinne schon, doch meine Frage lautet: Ist hier der richtige Ort? Dieser Thread ist es nicht, denn das stiftet Verwirrung. Ich werde mir allerdings die Möglichkeit offen halten, dieses Thema in anderem Zusammenhang und an anderer Stelle weiterzuführen. Dann die zweite Frage: Ist das Esoterik? Das bestreitest du, und bis auf weiteres schätze ich mal, dass deine Meinung repräsentativ ist. Für mich ist das nur eine Formsache. Wenn nicht unter Esoterik, dann eben unter "Büchern". Das ist nicht weiter tragisch. Ich wollte es ja nur wissen.


    Im Rückblick betrachtet war es weniger klug, gleich mit einem Buch anzufangen, das etlichen Stoff zur Diskussion bietet. Zuerst hatte ich an meinen Beruf als Progrmmierer gedacht, denn für manche ist das ein Buch mit sieben Siegeln. Den Gedanken habe ich deshalb verworfen, weil ich mir die Antwort denken kann: Da gibt es spezielle Foren für Programmierer, wo die User Fachkenntnisse haben. Das weiß ich auch! Vielleicht ist die Verwirrung deshalb entstanden, weil ich flexibel bin und mich an mehreren Foren beteilige. Für mich gibt es auch eine Welt außerhlalb der Grenzwissenschaften. Das ist nicht etwa böse gemeint. Vielmehr ist es eine Frage meiner Zeiteinteilung. Als Programmierer bin ich in zeitlich begrenzten Projekten beschäftigt und gegenwärtig habe ich kein Projekt. Somit habe ich ungewöhnlich viel Zeit und wage mich auch in Grenzbereiche vor. Die ganze Esoterik ist etwas grenzwertig. Es können auch mal andere Zeiten kommen, und dann werde ich Schwerpunkte setzen, die mir leichter fallen.


    Also zurück zum Anfang: Ich hatte ja nur die Frage gestellt, ob de klassische Definition der Antike heute noch Gültigkeit hat. Nicht mehr und nicht weniger.

    Das Interessante an solchen scheinbar wissenschaftlichen Fernsehsendungen ist, dass sie scheinbar glaubwürdig sind, in Wirklichkeit aber alles behaupten und auch glaubhaft rüberbringen können. Ich habe mal zwei verschiedene Sendungen zum gleichen Thema gesehen. Beide behaupteten total verschiedene Dinge und beide zeigten "Beweise" dafür, die ich jeweils geglaubt hätte, hätte ich nicht die Gegenthese dazu gesehen.


    Das klassische Beispiel kenne ich aus der Zeit des kalten Krieges, der in Wirklihkeit ein Propagandakrieg war. Ich stamme selbst aus dem Westen und reiste als Tourist in die damalige Sowjetunion. Auch dort gab es auf dem Hotelzimmer einen Fernseher. Gezeigt wude ein Filmchen aus Vietnam. Es war zu sehen, wie jeder eine Schale Reis bekommt. Dazu der sowjetische Sprecher: "Hier sieht man, wie gut es den Menschen geht. Sie werden vom Staat versorgt und keiner muss hungern".


    Wochen später - ich war schon zurück in der BRD - wurde das Filmchen nochmals von der ARD gezeigt. Dazu der Sprecher: "Hier sieht man, wie schlecht es den Menschen geht. Von dem bisschen Reis müssen sie leben".


    Die Wahrheit steckt zwischen denn Zeilen, denn zwei Fragen blieben unbeantwortet. Wer bezahlt den Reis? Was bekommen sie sonst noch dazu? Ene wissenschaftlich seriöse Untersuchung muss auch diese Fragen klären.

    Soweit ich ihn verstehe möchte Chamaeleon darauf hinaus dass Esoterik, beziehungsweise "unsere" Sicht was nun wirklich unter diesen Begriff fällt, durchaus variabel ist und sich durch den Faktor Zeit permanent verändert.
    Was damals Esoterik war wird heutzutage teilweise von der Wissenschaft ernsthaft verfolgt usw.


    Für mich reicht jedoch die Besprechung eines Buches nicht aus um einen derartigen Gedanken zu unterstützen.
    Was wir heute als Kern der Esoterik betrachten, also energetische Heilmethoden, Engelarbeit und selbst die aberwitzige Einhornenergie ist zumindest für mich absoluter Humbug da eben jene Effekte unter schlichtweg nicht nachweisbar ist.


    Bei Untersuchungen bezüglich Unsterblichkeit beziehungsweise dem Herauszögern des Todes handelt es sich jedoch um die wissenschaftliche Betrachtung verschiedener Faktoren welche letztendlich einen Erfolg durch nachweisbare Ergebnisse versprechen.
    Dies ist bei der Esoterik nicht existent sonst müsste man hier nicht zwischen beiden Bereichen unterscheiden.


    Dann sage ich noch etwas klarer, was ich eigentlich will. Mir geht es ganz elementar um die Frage, wo man esoterische Beiträge sucht und findet. Das betrachte ich auf beiden Seiten. Einmal, wenn ich etwas lesen möchte, und dann auch, wenn ich meine Beiträge einordnen soll. Hier gehe ich die Punkte der Reihe nach durch:


    Es werden Fragen zu einem Buch gestellt, und eine diesbezügliche Buchbesprechung habe ich in einem anderen Forum veröffentlicht. Dort sind die Erwartungen anders, und es besteht die größere Wahrscheinlichkeit, dass dort Leute hereinschauen, die sich über Bücher informieren wollen. Das Thema "Untsterblichkeit" werde ich hier nicht weiterführen, weil mein Gedankengang nicht über die Aussagen des Autors hinausreicht. Das wäre die klassische Definition von Esoterik. Darüber kann man sinnvoll mit Leuen diskutieren, welche diesen Roman ganz gelesen haben. Eine Möglichkeit will ich offen lassen. Falls sich jemand zu Wort meldet, der dieses Buch kennt, dann werde ich dazu einen neuen Thread anlegen. Sonst wird es tatsächlich wirr, und diese Kritik muss ich einstecken. Mal ist es meine Meinung und mal die Meinung eines Autors. Ja was nun? Wenn da Interesse besteht, dann muss ich trennen.


    Weiterhin die richtige Auffassung, dass sich die Wissenschaft heute mit Themen beschäftigt, die damals Esoterik waren. Darüber kann man sich mit mir unterhalten. Doch würde ich solche Themen lieber unter "Geschichte" einordnen.


    Schließlich der Humbug. Ich war einmal in einem Forum für Esoterik und habe es wieder verlassen. Dort gibt es eine Praxis, die ich schon als Humbug bezeichne. Es besteht die Aufassung, ein Thema sei erst dann esoterisch, wenn auch spiritulle Erfahrungen dabei sind. Da habe ich den Eindruck, dass einige User solche "Erfahrungen" erfinden, nur um mitreden zu können. Das wurde mir zu dumm, und das ist mit ein Grund, warum ich hierher gekommen bin.


    Somit stelle ich zwei Fragen: Wie weit reicht hier das Verständnis von Esoterik? Einige Konturen zeichnen sich ab, wobei ich natürlich nur solchen Usern vertraue, die mich halbwegs verstehen. (Beiträge die auf völliges Unverstännis schließen lassen, werde ich zukünftig ignorieren). Die zweite Frage stelle ich mir selber: Will ich mehr dazu sagen? Da bin ich mir noch nicht sicher...

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    Die Wissenschaft ist auch nicht nachprüfbar. Fakten sind nachprüfbar. Wo die Wissenschaft in die Irre läuft ist bei der Interpretation der Fakten. Das war schon immer so. Man kann die historischen Knochenfunde als Evolution "interpretieren" oder als "kreationismus". Es gibt für beides gute Argumente (man muss sich allerdings mal die Mühe machen, die reinen "Fakten" anzuschauen). Und auch die Frage, ob das Gehirn (also die Materis) das Bewußtsein erzeugt, oder ob es umgekehrt ist, kann wissenschaftlich nicht "bewiesen" werden. Es sind nur Annahmen, Interpretationen, die aufgrund der Fakten getroffen werden. Aber da kann man durchaus falsch liegen.


    Die heutige Wissenschaft propagiert eindeutig ein atheistisches, evolutionäres, auf Zufall basierendes, rein materielles Weltbild. Aber ob das tatsächlich der Wahrheit entspricht, kann man aus den reinen Fakten nicht ableiten. Nur werden heutzutage meist die Wissenschaftler tatsächlich als die "Götter in Weiß" hingestellt und allein das Argument "dies ist wisschenschaflich belegt" macht einen schon Glauben, daß es um die "Wahrheit" geht. Aber nochmal, die Wisschenschaft kann Fakten festestellen, meist auf empirischem Weg. Aber die Interpretation der Fakten obliegt ihr nicht, wie dieser blog hier z.B. anhand der Biowissenschaftn erläutert: http://www.scilogs.de/blogs/bl…haften-deutung-und-hoheit


    Dazu möchte ich etwas ergänzen. Mein Doktortitel besagt, dass mir die Grundlagen wissenschaftlicher Arbeit bekannt sind. Meines Erachtens sind es weniger die Universitäten und mehr die Medien, welche Zitate aus dem Zusammenhang reißen und unbewiesene Behauptungen verbreiten, die dann blind geglaubt werden. Gemäß meiner Erfahrung gibt es zwei Arten wissenschaftlicher Forschung. Viele Arbeiten sind unspektakulär und werden nur von Fachleuten gelesen. (In meiner Arbeit ging es um die Frage, wieso große Mengen von Obst und Gemüse auf dem Müll landen. Scheinbar interessiert das keinen.)


    Andere Arbeiten sind sehr spektakulär und werden von den Medien aufgegriffen. Aussagen zum Klimawandel sind ein Beispiel. Die so genannte "Ersatzreligion" beziehe ich auf Menschen, die nur bestimmte Fernsehsendungen schauen; bestimmte Zeitungen lesen; bestimmte Webseiten ernst nehmen. Es gibt noch keine empirische Untersuchung, um festzustellen, wie viele Menschen das sind, und wie sie sich geographisch verteilen.

    Ich denke die Theorie war nicht, dass er den Feind symbolisiert, sondern ihn abschrecken soll. In etwa so, wie Engelstatuen bei christlichen Kirchen auf die Stadt herabschauen, um über sie zu wachen, schaut der Sirrusch dem Feind entgegen um ihn abzuschrecken/ihm Angst zu machen.


    So meine ich das auch. Vergleichen wir Sirrusch mit einem übermächtigen Krieger. Natürlich soll er die eigenen Leute beschützen und den Feind abschrecken. Das war schon damals eine Form psychologischer Kriegsführung. Der Feind sollte gar nicht erst auf den Gedanken kommen, die Stadt anzugreifen. Nur das Beispiel von Engelsstatuen halte ich für etwas gewagt. Ich kann mir nicht vorstellen, wie ein Engel abschreckt. Dann lieber der Vergleich mit schrecklichen Waffen. (Ich rede nicht einmal von der Atombombe, die stark abschreckt). Dazu eine Geschichte, die mir auf Zypern erzählt wurde. Angeblich hatte im 15. Jahrhundert dort jemand einen Mechanismus erfunden, der Menschen und Tiere zu Hackfleisch verarbeitet. Aus verständlichen Gründen wurde dieser Mechanismus niemals getestet. Das passt besser zum Sirrusch, denn im Verlauf der Jahrhunderte hatte sich die Mentalität geändert. Im Altertum konnten sich die Menschen nur zerfleischende Tiere vorstellen. Spätestens ab der Renaissance konnten die Menschen auch mechanisch denken. Im einen wie im anderen Fall lautet die Botschaft: Bloß nicht ausprobieren!

    Gegen ein rales Tier sprechen die Angaben zur Größe. Ich zitiere aus Wikipedia: " Der Mythos beschreibt seine beeindruckende Größe: Das Tier ist 50 Meilen lang, eine Meile breit. Sein Maul ist sechs Ellen lang, der Umfang seiner Ohren beträgt zwölf Ellen. Entsprechend groß sind seine Fähigkeiten: er kann Vögel fangen, die 24 Ellen entfernt sind, und aus neun Ellen tiefem Wasser etwas herausziehen."


    Selbst wenn man bedenkt, dass eine babylonische Meile nicht einer heutigen Meile entspricht, kann ich mir schwer vorstellen, dass die Größe realer Tiere in Meilen gemessen wurde. Oder liegt da ein Übersetzungsfehler vor? Im Gegensatz wird mit der sehr realen Darstellung von Stier und Löwe argumentiert. Mal eine Frage ins Publikum: Wurden Stiere und Löwen auch nach Meilen gemessen? Ich habe dazu keine Quelle gefunden.


    Was also spricht dagegen, eine Chimäre mit zwei realen Tieren auf eine Stufe zu stellen? Meines Erachtens kann die Symbolik diesen Widerspruch auflösen. Auch Stiere und Löwen hatten damals eine symbolische Bedeutung. Sie waren ja am Stadttor konkret nicht vorhanden. In einem anderen Beitrag wurde gesagt, Stiere und Löwen deuten auf Handelsbeziehungen hin. Das waren friedliche Beziehungen. Es gab aber auch unfriedliche Beziehungen. Vermutlich wurde die Chimäre dort aufgestellt, wo die Babylonier ihre Feinde erwarteten.

    Ob die Erde geeignet ist oder nicht werden die auch feststellen ohne direkt hierherzukommen. Unserer Wissenschaft kann mittlerweile fremde Sonnensysteme und fremde Planeten untersuchen, eine Zivilisation die älter und fortgeschrittener ist dürfte das noch präziser können.


    Die Wissenschaft geht zwar davon aus daß Aliens nicht sofort landen und hier herumlaufen werden. Sollten die jedoch mit der Erde tatsächlich was anfangen können (neuer Lebensraum) werden die sich aber nicht einfach wieder abwenden. Aus dem einfachen Grund daß solche Planeten wahrscheinlich zu selten sind.


    Abgesehen von der Seltenheit, sind geegignete Lebensräume artspezifisch und somit nicht selbstverständlich. Dazu ein irdischer Vergleich. Auf den subantarktischen Inseln können Pinguine sehr gut leben. Im 19.Jahrhundert gab es mal einen Menschenversuch. Das waren Bauern und Fischer, denen dort ein neuer Lebensraum versprochen wurde. Die maximale Verweildauer betrug 14 Jahre. Länger hielten es die Menschen dort nicht aus. Obwohl irdische Arten sehr viel näher mit einander verwandt sind, gilt selbst hier der Grundsatz: Das was der einen Art nützt, muss der anderen Art nicht auch nützen.


    Das gilt noch viel mehr für Aliens. Meine Vermutung ist folgende. Hochintelligente Aliens haben unseren Planeten entdeckt, und stellten fest, dass unsere Art zu leben nicht ihrer Art entspricht. Jetzt suchen sie einen anderen Planeten, der ihrer Art besser entspricht.

    Und mir ging es darum, zu zeigen das meist prozentuale Relationen hergestellt werden, die eine "enorme Wichtigkeit" transportieren sollen. Schaut man sich diese Datensätze aber mal an bzw. deren Umfang, so ist zumeist zu erkennen, dass im Grunde keine wirkliche Basis vorliegt. Eben das Beispiel, wo deutlich unter 100 Personen an einer "Studie" teilgenommen haben. Dadurch wird ein Bild generiert, dass am Ende für Verkauf sorgen soll. In vielen Medien hören wir eh nur das was wir hören sollen. Können wir nix dran ändern, außer das man seinen eigenen Fokus möglichst weit stellt und die Aufmerksamkeit aufrecht erhält um eben solchen Blendversuchen zu entgehen.


    Mir ging es schlicht um die Blendung welche du auch angesprochen hast. Völlig egal aus welchem Bereich des Lebens sie kommt und welche Verflechtungen evtl. vorliegen.


    Das sind zweierlei Themen, wobei du auf deine Weise auch recht hast. Im Beispiel von 100 Befragten muss man die Grundgesamtheit kennen. Wenn ich nur die User in diesem Forum als Grundgesamtheit betrachte, dann sind 100 Antworten schon viel. Dazu das Gegenbeispiel: Der Inhaber einer Brotfabrik fragte mich, wieviel eine repräsentative Umfrage kostet. Indem ich bedenke, wer alles auf der Welt Brot isst, komme ich auf eine Grundgesamtheit von Milliarden. Also fragte ich diesen Kunden, ob er seine Grundgesamtheit etwas genauer abgrenzen könnte. Die Antwort war mir nicht hinreichend konkret, und diese Umfrage habe ich nicht durchgeführt. Das Ergebnis wäre nicht seriös gewesen. Das ist auch ein Thema, doch hier meine ich etwas anderes.


    Hier meine ich die unzulässige Korrelation oder den Vergleich von Zahlenreihen, die nichts miteinander zu tun haben. Legendär ist der Vergleich von Kindern und Störchen. Statistisch haben wir eine sinkende Gebutenrate und auch weniger Störche in Deutschland. Theoretisch würde die Schlussfolgerung lauten: "Weil es weniger Störche gibt, kommen weniger Kinder zur Welt". Aber im Ernst: Wer glaubt noch an den Storch?


    Mit solchen Dingen wird aber manipuliert, weil es Zusammenhänge zwischen Ursache und Wirkung gibt, die ein fachlicher Laie nicht durchschauen kann. Das ist sehr manipulativ! Zudem unterscheide ich zwischen Zählung und Befragung und komme zurück zum Beispiel. Kinder und Störche werden gezählt. Sonst wäre es trivial. Man befrage mal 100 Personen, ob sie an den Storch glauben. Die Antworten kann ich mir denken. :P

    Hier wird Bezug zur Werbung genommen, während ich zunächst Politik im Auge hatte. Das Bindeglied zwischen beiden ist eine starke Wirtschaftslobby. Im Verdacht habe ich die ganze Öko-Bewegung im Allgemeinen, und die Pharmalobby im Besonderen. Wenn nämlich Werbung nicht ausreicht, dann soll durch staatliche Gesetze künstlicher Bedarf erzeugt werden. Durch das Verbot einzelner Produkte, bleiben dem Verbraucher weniger Möglichkeiten zur Wahl. Somit kaufen die Leute Ersatzprodukte, die sie sonst nie gekauft hätten, und das nenne ich künstlichen Bedarf. Ein Beispiel wären Nikotinpflaster wegen der Rauchverbote.

    Über die Zahlensysteme habe ich noch einmal nachgedacht. Eigentlich ist es noch viel einfacher. Als die Menschen zu Ackerbau und Viehzucht übergingen, hatte die Astronomie sehr viel mit dem Bauch zu tun. Schon die frühesten Bauern brauchten einen Kalender, um effizienter wirtschaften zu können. Damit produzierten sie mehr Nahrungsmittel, und somit konnten mehr Menschen satt werden. Nur ein oberflächlicher Abgleich von Sonne und Mond genügt, um zu wissen, dass das Jahr zwölf Monate hat. Da haben wir bereits die Zahl zwölf . Es kommt noch hinzu, dass im Altertum der Unterschied zwischen Astronomie und Religion gering war. Es war nur ein kleiner Gedankensprung, um zu sagen, die Zahl zwölf sei "heilig". Daraus entstand das duodezimale Zahlensystem.


    Nur in einem Punkt bin ich mir nicht sicher. Die Babylonier hinterließen viele Schrifttafeln, und so ist historisch belegt, dass sie doudezimal rechneten. Andere Völker hinterließen wenige oder gar keine Schriften, und das Wenige ging verloren. Es ist also nicht auszuschließen, dass auch sie auf die Zahl zwölf kamen.


    Mit dem Dezimalsystem verhielt es sich wiederum anders. Ich möchte nicht bestreiten, dass bereits Steinzeitmenschen an den Fingern abzählten. Historische Belege haben wir nicht, doch auch der Vergleich mit heutigen Naturvölkern sagt etwas aus. In warmen Gebieten, wo die Menschen barfuß laufen, zählten sie die Zehen mit und kamen auf 20. Zusätzlich gab und gibt es auch ein Zwanziger-System. (Auf Französisch heißt die Zahl 80 immer noch quatre vingt, oder übersetzt "vier mal zwanzig"). Erst als die Inder die Null als Leerzeichen einführten, stellte sich heraus, dass man mit dem Dezimalsystem besser rechnen kann.


    Es klingt zwar komplex, aber es ist normal, mehrere Zahlensysteme parallel zu verwenden. Das Jahr hat zwölf Monate und die Woche sieben Tage. Das ist keineswegs eine moderne Erfindung, denn im antiken Persien gab es das schon vor 3.000 Jahren. Der Tag hat 24 Stunden, wobei die Angelsachsen konsequenter sind. (Auf Englisch zählt man immer noch 2 x 12 Stunden). Die Stunde hat 60 Minuten und die Minute 60 Sekunden. Das verdanken wir den Babyloniern. Das hindert uns nicht, dezimal zu rechnen.


    Zwar hatte ich gedacht, dass diese Tatsachen allgemein bekannt sein sollten. Vielleicht nicht unbedingt in Bezug auf die Vergangenheit. Hiermit stelle ich heraus, dass die Verwendung mehrerer Zahlensysteme kein Widerspruch ist.


    also entnehmen, das du davon ausgehst, das es in der Entwicklung der Zivilisation erst die Astronomie gab und sich die Menschen dann erst Gedanken darum gemacht haben, was sie in den Magen bekommen?


    Was du versuchst ist eine Vermengung dieser beiden Themen, aber es sind komplett unterschiedliche Themenbereiche.


    Rein logisch ist die Reihenfolge schon richtig. Zuerst kam der Magen und dann die Astronomie. Wir müssen aber auch die historische Beweislage berücksichtigen, und die zählt rückwärts. Je früher die Zeit, desto weniger können wir beweisen. Das Abzählen an der Hand gilt heute noch als Zählweise eines Kindes. Ich zweifle nicht daran, dass Steinzeitmenschen wie Kinder zählten. Aber die Sumerer und dann die Babylonier waren darüber hinaus. Auf die Zahlen 12 und 60 kamen sie wohl durch Kenntnisse der Astronomie. Dann denke ich an den persischen Astronomen Zarathustra. Er erfand den Sonnenkalender, den wir heute noch haben, und für ihn war sieben die heilige Zahl. Deshalb hat die Woche heute noch sieben Tage.


    Die angebliche "Vermengung" ist ein unzulässiger Vorwurf und somit polemisch. Es handelt sich um eine evolutionäre Entwicklung, die heute noch vom Kindesalter bis hin zum Erwachsenen verläuft. Wer dogmatisch meint, die Zählweise "müsse" zwangsläufig auf den zehn Fingern einer Hand basieren, der befindet sich auf dem geistigen Niveau eines Kindes. Übersehen wir bitte nicht, dass wir hier bereits von Hochkulturen sprechen! Gerade die Babylonier, Perser und Ägypter verstanden unter Priestern und Astronomen ungefährr das Gleiche. Das waren hochgebildete Menschen und denen dürfen wir durchaus ein komplexes Zahlensystem zutrauen.


    Ja die verdammte Vermenschlichung, die geht mir manchmal auf den Kecks ;). Das ist nach meiner Meinung viel zu kurzsichtig gedacht, sicher werden sich paralellen beim Verhalten eines Ausserirdischen im Bezug auf das menschlich ...


    Grüße Schatti :winks::winks:


    Obwohl dir die Vermenschlichung auf den Kecks geht, lassen sich daraus gewisse Wahrscheinlichkeiten ableiten. Gesetzt der Fall, die Ansprüche an Sauerstoff, Wasser und Nahrung wären ähnlich. Dann hätten Außerirdische den größeren Anreiz, auf unserem Planeten zu landen. Wenn aber nicht, dann wäre es denkbar, dass Außerirdische unseren Planeten als "lebensfeindlich" enstufen. Dazu ein hypothetisches Beispiel. Für mich wäre eine Atmosphäre aus Methangas lebensfeindlich, obwohl ich gelesen habe, dass es Bakterien gibt, die mit Methangas zurecht kommen. Gesetzt der Fall, eine außerirdische Zivilisation wäre in einer Umgebung aus Methan entstanden. Für solche Außerirdische wäre unser Planet sehr ungeignet! Ohne empirischen Nachweis wissen wir nicht, ob es so ist.


    Nur eine Form der Intelligenz dürfte über unterschiedliche Lebensformen hinweggehen. Um Raumschiffe bauen zu können, die unsere Erde erreichen, muss auch eine außerirdische Zivilisation ein hohes Maß an Intelligenz aufbringen. Dann wäre es ein naheliegender Gedanke, erst einmalzu sondieren, ob sich unser Planet überhaupt zur Landung eignet. Da wir noch keine Außerirdischen gesehen haben - zumindest nicht nachweislich - wäre das meine Vermutung. Vielleicht haben sie Erkundungen vorgenommen und festgestellt, dass eine Landung bei uns nicht sinnvoll wäre.


    Wenn mein Verdacht stimmt, dann wäre die Vermenschlichung allerdings falsch.

    Wenn ich nicht selbst einen ähnlichen Fall erlebt hätte, würde ich denken: "Das ist Einbildung". Aber ich kenne einen ähnlichen Fall.
    Ich kann mir nur erklären, dass bei solchen Leuten etwas im Körper nicht in Ordnung ist, das zwar keine nach außen hin spürbaren Beschwerden macht, dass der Betroffene selbst es aber (unbewusst) mitbekommt und sich dann entsprechend äußert oder verhält.


    Dem möchte ich noch hinzufügen, dass dies Tode waren, die niemand vorhersehen konnte. (Bei meinem Ururgroßvater bin ich mir nicht ganz sicher, denn ich war nicht dabei, und damals war die medizinische Diagnose nicht so genau wie heute). Dagegen hatte mein Vater immer wieder betont, dass er den Weltkieg überlebte, weil er Gefahren vorhersehen konnte, oder weil er rechtzeitig die Info hatte. Mein Bruder wurde praktisch aus dem Leben gerissen und hatte nicht einmal das Rentenalter erreicht. Nach seinem Tod waren alle völlig perplex.