Beiträge von Axell


    Aber wenn ich nur auf das Jetzt achte, begehe ich bestimmt Fehler, die man so nicht mehr ausbügeln kann. Ein Blick in die Zukunft ist wichtig. Glaube ich.


    Aber was ist jetzt wirklich der richtige Weg?
    Eine Mischung aus beidem? Kann man das überhaupt trennen? Und wie stellt man fest, was das sinnvollste ist?
    Bei mir passieren viele Entscheidungen rein intuitiv, ich denke nicht viel drüber nach. Trotzdem frage ich mich, ob ich immer richtig entscheide...

    Oh, das sind sehr interessante und tiefgehende Fragen, die du hier stellt. Die Gleichen Fragen stelle ich mir auch andauernd. Leider habe ich feststellen müssen, daß man die Antworten NUR in sich selber finden kann. Jeder für sich. Und die liegen auch nicht darin, darüber endlos nachzudenken, sondern darin, bestimmte Wege einfach auszuprobieren (Walking your Talk). Ein paar Gedanken möchte ich aber doch äußern.


    Du kennst bestimmt die Lehren von Eckart Tolle, z.B. sein Buch "The Power of Now". Für ihn gibt es nur das JEZTT. Die Zukunft existiert nicht, genauso wenig wie die Vergangenheit. Auch in einer Minute (in der "Zukunft") bist du wieder nur im JETZT. Du spürst IMMER NUR das JETZT. Zukunft und Vergangenheit sind NUR Konzepte, an die wir glauben.


    Hast du dich schon mal gefragt WARUM du denkst, daß du jetzt erst mal für deine Zukunft sorgen musst (eine Ausbildung machen, Geld verdienen, etc.), bevor du das JETZT voll und ganz geniessen kannst? Dieses Denken kommt doch eindeutig und ausschliesslich aus unserere Kultur. Wir werden erzogen, das so zu glauben. Dazu kommt noch, daß die ganze Welt genau so zu funktionieren "scheint". Alle, die es zu etwas bringen, haben einen Ausbildung gemacht und vorgesorgt. So sagt man es uns und macht es uns vor. Und das verstärkt unseren Glauben daran. Und wir müssen immer das tun, was wir glauben, tun zu müssen. Wenn du also glaubst, du musst erst mal vorsorgen, dann musst du das auch und wirst das auch. Aber wenn du das Gegenteil glaubst (und ich meinen wirklich es zu glauben, nichts faken, nicht einfach nur den Glauben vortäuschen. Nein, wenn du es wirklich glaubst, tief aus deinem Inneren heraus und voller Überzeugung) dann kannst du auch dein Leben JETZT geniessen. Du musst es dann aber auch tun. Einfach tun. Ohne Wenn und Aber.


    Die Frage ist nur, wie kann man so etwas einfach Glauben, wo wir doch überall etwas ganz anderes Glauben gemacht werden? Das ist eigentlich die Kernfrage. Wenn du deinen Glauben ändern kannst, dann ändert sich auch deine Welt. Du siehst was du glaubst. "believing is seeing" (nicht anders herum). Probiers mal aus. Vielleicht bist du erstaunt, wie gut das funktioniert ;-)


    Und wenn du an eine Mischung aus beiden "glaubst" dann wirst du genau das sehen. Nämlich daß das für dich funktioniert.

    Folgendes Problem trage ich mit mir rum und ich würde gerne Eure Ansichten dazu hören:


    Ich denke, ich bin zu übersensibel.

    Ich glaube nicht, daß du "über"-sensibel bist. Zum Glück.


    Wir werden ja über die Medien ständig mit Horrormeldungen und blutigen Bildern aus den Kriegsregionen überschüttet. Wenn man dazu noch all die Negativmeldungen über die schlechte Wirtschaft, die Eurokrise, die Umweltverschmutzung, die Energiekrise und die Sonst-noch-was-Krise in Betracht zieht, dann ergibt sich ein ziemlich düsteres Bild von der Weld. Und mit solchen Meldungen will man zwierlei erreichen.


    • Die Menschen sollen in Furcht leben, damit ihre eigene Energie sinkt und sie sich dem "System" machlos ausgeliefert sehen. So nach dem Motto: die Welt ist schlecht und was kann ich schon dagegen tun, außer verzweifeln.
    • Durch die ständige Bombardierung mit Negativmeldungen sollen wir abstumpfen und dies als "normal" ansehen. Damit Leute wie du, die wenigsen noch ein bisschen sensibel sind, eben dann auch irgendwann sagen: "Okay was solls, ist ja normal. So ist es halt auf dieser Welt. Was gibts zum Essen?".


    Was wir brauchen sind eingentlich viel mehr Menschen, die noch sensibel genug auf solche Meldungen reagieren und dann auch etwas dageben tun. Nicht daß du jetzt gleich in die Bombenregion reisen und die Kinder da raus holen musst. Vielleicht reicht es ja schon, erst mal in deinem Freundes- und Bekanntenkreis darauf aufmerksam zu machen. Wenn dann eine größere Wahrnehmung dieser Dinge in der Bevölkerung entsteht, dann wird sich vielleicht was ändern, weil man nicht mehr die Parteien wählt, die die Waffen in diese Regionen liefern.


    Also behalte bitte deine Sensibilität und leg dir kein dickes Fell zu.

    Davon mal abgesehen, dass ich nicht an das Schicksal glaube. Unser Verhalten kommt ja auch nicht einfach unbewusst. Wenn ich mich meinem Chef gegenüber doof verhalte, muss ich damit rechnen, dass ich die Kündigung bekomme. Das wäre ein Unglück. Wenn ich mich aber Menschen gegenüber freundlich und respektvoll verhalte, dann finde ich vermutlich Freunde für ein ganzes Leben. Das wäre dann Glück. Und das mache ich ja alles nicht unbewusst sondern bewusst. Oder seh ich das jetzt falsch?

    Also die Frage, ob wir bewußt oder unbewußt handeln, ist gar nicht so einfach zu beantworten. Nehmen wir mal an, um bei deinem Beispiel zu bleiben, du verhältst dich doof gegenüber deinem Chef. Dann kommt doch die Frage auf "warum hast du so gehandelt"? War diese Handlung, dieses Verhalten, bewußt von dir gewählt worden, oder ist es einfach passiert. In der Regel (!) sprudeln Reaktionen und Verhaltensweisen einfach aus uns heraus. Jemand sagt etwas und wir ägern uns darüber. Aber haben wir diesen Ärger unter Kontrolle? Ärgern wir uns GANZ BEWUSST, weil wir uns ärgern wollen? Oder "passiert" der Ärger einfach. Das wäre dann unbewußt (außer daß wir natürlich unsere Reaktion, eben den Ärger, bewußt als REAKTION wahrnhmen. Allerdings nicht als Wahlmöglichkeit (ob wir uns Ärgern wollen oder halt nicht).


    Ebenso kann man das eben gesagte vielleicht auf die Frage nach gut und Böse erweitern. Wenn wir nämlich nicht immer (für meine Begriffe sogar eher) wirlich bewußt handenl, wer oder was steuert unsere Aktionen und Reaktionen dann überhaupt? Sind es "höhere Mächte" (Gute oder Böse)? Was ist es, daß uns unsere Gedanken gibt und unsere Handlungen in Bewegungen setzt? Ich glaube nicht, daß wir uns dessen bewußt sind. Wir können ja nicht mal auswählen, welche Gedanken wir haben wollen. Die Gedanken kommen einfach. Doch woher? Und auch unsere Reaktionen und Handlungen können wir nicht bewußt wählen. Es passiert etwas und wir ärgern uns z.B. Aber diese Reaktion passiert auch einfach. Wir können gar nichts dagegen machen. Und die Handlung (Gegenangriff, Verzweiflung, Weglaufen, Heulen, Zurückschreien) "passiert" auch einfach.


    Bewußt handeln können wir erst dann, wenn wir den Ärger in uns aufsteigen sehen und dann einen FULL STOPP hinlegen, bevor wir impulsiv darauf reagieren. Wenn wir den kurzen Moment erwischen, wo der Ärger schon da ist, aber die Reaktion (das impulsive Zurückschreien) noch nicht, dann haben wir die Möglichkeit bewußt zu reagieren (und zu schreien, oder eben nicht).


    So, weiß nicht genau ob das jetzt zum Thema war. Aber vielleicht gab es einen weiteren Anstoß zum Nachdenken ;-)

    Also ich bin mir ziemlich sicher, das dir Mediation in all diesen Bereichen helfen kann. Einer der Punkte der Meditation ist, daß man sich von der Konditionierung durch seine Kultur und Umwelt durch die Meditation lösen kann und zu sich selber findet. Daraus schöpft man unweigerlich eine große Kraft. Eine innere Kraft, die einem auch niemand mehr nehmen kann. Man wird auch unabhänginger von Situationen und Ereignissen. Alles, das ganze Leben, erscheint in einem neuen Licht. Es lohnt sich also, darein zu investieren und sich selber daduch besser kennen zu lernen.


    Was ich vorschlagen kann, besonders in Bezug auf die schulischen Leistungen, ist der folgende Vortrag von Dr. Fred Travis auf youtube http://www.youtube.com/watch?v=Dm5h1Z88lWQ. Ganz allgemein würde ich mehr in Richtung tranzendentale Mediation suchen gehen und mir auch mal Leute wie David Lynch (siehe hier http://www.youtube.com/watch?v=z2UHLMVr4vg ) und den Physiker John Haegelin vornehmen (z.B. hier http://www.youtube.com/watch?v=ZjT831cjaUY). In den USA gibt es sogar eine Universtität, in der transzendentale Meditation Bestandteil der Ausbildung ist (http://www.mum.edu).


    Es gäbe noch viel mehr zu diesem Thema zu sagen. Also wenn du Fragen hast, bitte melden ;-)

    Ich finde die Fragestellung merkwürdig, denn im Gegensatz zur Religion muss man an Wissenschaft ja gerade nicht "glauben", da sie schließlich nachprüfbar ist.

    Also ich bin selber Wissenschaftler und schon vor einiger Zeit zu der Überzeugung gelangt, daß Wissenschaft letztendlich auch nichts anderes als eine Religion ist. Man spricht ja sogar von den "Göttern in Weiß" ;-) Und wenn man mal den Fanatiker Richard Dawkins anhört, der ja inzwischen völlig einseitig argumentiert und andere Meinungen gar nicht mehr diskutiert, dann kann man deutlich sehen, wohin es mit der Wissenschaft gehen kann.


    Die Wissenschaft ist auch nicht nachprüfbar. Fakten sind nachprüfbar. Wo die Wissenschaft in die Irre läuft ist bei der Interpretation der Fakten. Das war schon immer so. Man kann die historischen Knochenfunde als Evolution "interpretieren" oder als "kreationismus". Es gibt für beides gute Argumente (man muss sich allerdings mal die Mühe machen, die reinen "Fakten" anzuschauen). Und auch die Frage, ob das Gehirn (also die Materis) das Bewußtsein erzeugt, oder ob es umgekehrt ist, kann wissenschaftlich nicht "bewiesen" werden. Es sind nur Annahmen, Interpretationen, die aufgrund der Fakten getroffen werden. Aber da kann man durchaus falsch liegen.


    Die heutige Wissenschaft propagiert eindeutig ein atheistisches, evolutionäres, auf Zufall basierendes, rein materielles Weltbild. Aber ob das tatsächlich der Wahrheit entspricht, kann man aus den reinen Fakten nicht ableiten. Nur werden heutzutage meist die Wissenschaftler tatsächlich als die "Götter in Weiß" hingestellt und allein das Argument "dies ist wisschenschaflich belegt" macht einen schon Glauben, daß es um die "Wahrheit" geht. Aber nochmal, die Wisschenschaft kann Fakten festestellen, meist auf empirischem Weg. Aber die Interpretation der Fakten obliegt ihr nicht, wie dieser blog hier z.B. anhand der Biowissenschaftn erläutert: http://www.scilogs.de/blogs/bl…haften-deutung-und-hoheit

    Ja also das erinnert mich irdendwie an den humanoiden Schädel, den man 1938 in Mexiko gefunden hat. Soll angeblich 900 Jahre alt sein und nicht menschlichen Ursprungs. Heute kann man sowas mit DNA-Tests ganz gut nachweisen. Sehr interessante Geschichte. Man muss sich echt fragen, wo der Schädel wohl hergekommen ist. Bei dieser Mumiengeschichte bin ich mir nicht so sicher, da ich den Artikel nicht gelesen habe. Däniken finde ich manchmal recht fragwürdig. Aber ganz ignorieren kann man ihn einfach auch nicht. Und da von überall auf der Welt Berichte über Hybride etc. auftauchen, sollte man vielleicht mal genauer hinsehen und die Hintergründe mal beleuchten.


    Hier ein link zum Starchild Skull für diejenigen, die das mal interessiert: http://www.starchildproject.com/

    Mann, da sitzt du ja ganz schön in der Zwickmühle. Auf der einen Seite die Vorschriften und die Verantwortung zur Truppe. Auf der anderen Seite die persönliche Seite und die Bitte eines Menschen mit Problemen. Wer soll dir da sagen, wie du handeln sollst? Hier kann man nur in sich selber schauen und an seine Moral appellieren. Eine echt schwierige Situation.


    Ich war in so einer ähnlichen Lage, wenn auch ganz anders gelagert. Was mir dabeit bewusst geworden ist, ist daß die Gesellschaft (vor allem in der Arbeitswelt) und zunehmen die Verantwortung durch die Einsetzung von hierarchischen Strukturen abnimmt. Das ist sicher beim Militär ganz extrem. Man kann, ja muss sogar, die Verantwortung abgeben an den Vorgesetzten. Aber wo bleibt da die eigene Stellung als Mensch im System? Du wurdest hier als Mensch gefragt, nicht als Vorgesetzter. Und vielleicht kannst du privat mit dem Betroffen reden. Aber entscheiden kannst das nur du ganz allein.


    Viel Grlück ;-)