Beiträge von Liam

    Es findes beides statt. Und manchmal auch gleichzeitig, so paradox es klingt. Unser "Geist" ist durchaus fähig zu simultanen Erlebnissen.


    Aber einen "Ort" (mit einem physischen räumlichen Bezug) gibt es nur in der uns bekannten physischen Realität. Laut griechischen Mystikern existiert außerhalb der physischen Dimension kein Raum und keine Zeit. Es wird vielmehr nur der Eindruck von Räumlichkeit in unserem Bewusstsein erzeugt. Das gleiche gilt für "Zeit". Vielfach wird behauptet es gibt keine "Zeit" in diesen Welten, sondern nur psychische Zustände, die wir aufgrund verschiedener Emotionen durchleben und somit einen Zeiteindruck erhalten.


    Im Wachbewusstsein zb. läuft ständig eine "zweite spur" in unserem Bewusstsein ab. Mal sind wir in Gedanken vertieft und sehen Bilder; in diesen Situationen befindet sich bereits ein Teil unseres Bewusstseins "woanders". Ich habe aber auch "Hinweise" auf eine tatsächlich räumliche Bewegung während OBEs auf der physischen Ebene festgestellt. Das Merkmal war immer ein unterschwelliges Gefühl "sich zu entfernen" (vom Körper). Das ist oft begleitet von einem Gefühl innerer Bewegung und auch zum Teil Angst. Die OBEs während der man allerdings nicht durch physische Räumlichkeit reist, sind hingegen "tauber"; man nimmt Bewegung nicht spürbar wahr, sondern nur visuell.

    In vielen theosophischen Denkrichtungen wird die Welt unserer Realität (auch die physische) als gedankenempfindlich beschrieben. Dabei entscheidet die Dichtigkeit der jeweiligen "Ebene" wie schnell sich Zustände durch "Gedanken" anpassen. Im normalen Traum findet sich demnach eine nur leichte Verzögerung zwischen dem Denken und der Projektion von Bildern (wenige sekunden).
    Die Denkenergie, so die theosophische Meinung, erfährt der Mensch nur selten als reine Energie, sondern durch sein Unterbewusstsein gefärbte Interpretationen, in Form von Bildern/Tönen etc.
    So wird jeder SEINE Hölle sehen, sobald die Schwingung sie zu projizieren beginnt.


    Dein merkwürdiges Aufwachen müsste zur genaueren Interpretation etwas genauer betrachtet werden. Es könnte das bekannte "falsche Aufwachen" gewesen sein. Stör dich nicht an den Abweichungen zur Realität, das ist ein bekanntes Phänomen und wie alles, heiß diskutiert.

    Zitat

    Vielleicht gibt es verschiedene Stadien ? Vielleicht sind die Grenzen zwischen AKE und Traum nur minimal zu unterscheiden ?


    In jedem Fall ist deine Einstellung schon die richtige. Wir sollten das Phänomen nüchtern betrachten und unsere Erlebnisse realistisch untersuchen.
    Es ist noch zu früh zu sagen: OBEs sind einfach nur Träume. Aber es ist auch zu früh um zu sagen: OBEs sind real.


    Ich selbst erforsche dieses Phänomen und folge selbstverständlich einem gewissen Gedankenhorizont dabei. Dieser besagt, das eine Eigenart des menschlichen Bewusstseins, die Bilderprojektion ist. Sie drängt aus den tiefen des Unbewussten herauf und verschleiert die Sicht auf die Dinge. Daher wiedersprache ich ganz explizit dem gängigen Kommentar "jeder kann OBEs". Jeder kann in nicht-physische welten reisen, ja. Aber längst nicht jeder ist fähig dort objektive Realitäten wahrzunehmen.


    PS. die Trennung von Traum und OBE ist übrigens mittlerweile fast schon typisch deutsch. Im Amerikanischen Raum, in dem man eine weitaus aktivere OBE Gruppierung vorfindet, spricht man hingegen nur noch von nicht-physischen Realitäten..

    Zitat

    Der beste Zeitpunkt ist übrigens morgens, wenn du eigentlich ausgeschlafen bist.
    Dein Körper schläft schnell wieder ein, aber geistig bist du voll auf der Höhe


    Meine Erfahrung ist ähnlich. Jedoch ist morgens nicht der "beste" sondern der "einfachste" Zeitpunkt für eine Exkursion. Man hat ausreichend Schlafdruck um schnell einzuschlafen, was das ganze nunmal vereinfacht.
    Der "beste" Zeitpunkt, ist meiner Erfahrung nach, eine Übung außerhalb der großen nächtlichen Schlafphasen. Also im Mittags- oder Nachmittagsschlaf. Wichtig ist, das dass Bewusstsein für einige Stunden in dieser Realität geerdet wurde. Vereinfachen kann man diese Übung in dem man in der Nacht zuvor nicht zu viel schläft. 6 Stunden maximal sollten reichen. Dann ist die Mittagsübung einfacher.


    Mit so einer Übung ist die erlebte Qualität während der Exkursion ähnlich wie die des Wachbewusstseins.

    Hallo Samsara, Hallo Tina,


    Die Erlebnissfähigkeit während einer Astralreise ist ganz und garnicht bei jedem gleich. Das Wahrgenommene wird durch den Filter der Assoziation meistens derart verfälscht, das kein objektiver Nachweiß einer Korrelation möglich ist. Das Problem liegt in der mangelnden Kontrolle des Bewusstseins. Die Aussage einfach jeder könnte Astralreisen, ist schlichtweg falsch.


    Zitat

    Gerade Astralreisen muessten sowas von supereinfach objektiv und fuer alle zu beweisen sein, aber es haut einfach nicht hin. Fuer mich ist das ein eindeutiger Beweis, dass sie eben nur in der eigenen Fantasie stattfinden.


    Nein. Gerade weil es Astralreisen sind, sind sie sehr schwer zu beweisen. Denn man reißt nicht mehr in einer festen Umwelt, sondern in einer die von Gedanken unmittelbar verändert wird.
    Objektive Nachweiße einer Astralreise, werden erst dann möglich, wenn wir als Menschen lernen unser gedankliches und emotionales Chaos zu ordnen und zu kontrollieren. Bis das passiert, geht wahrscheinlich noch einige Zeit ins Land.


    Samsara,
    jeder soll es selbst probieren. Mach deine eigenen erfahrungen. ich selbst kann durch meine Forschungen in dem Bereich noch keinen solchen Beweiß bringen. Was ich aber sicher weiß ist, das an dem Phänomen mehr dran ist als eine einfache Reise in die Fantasie.

    Zitat

    Man kann sich sehr schnell ausmalen, was das Militär mit dieser "Technologie" anfangen würde.


    wer sagt das sie es nicht schon tun? wenn sie es tun, dann haben sie nur ein interesse: es vor der breiten öffentlichkeit geheimzuhalten und es in die belächelte grenzecke der esoterik zu schieben.

    Hallo Fusk,
    der von mir zitierte absatz war deiner. Interessant das du dir nun selbst wiedersprichst. ^^ *grins*


    bez. bewusstes Einschlafen meintest du:

    Zitat

    Wäre es nicht möglich, wäre luzides träumen nicht möglich.


    Das stimmt nicht, denn für luzides Träumen ist eine voll-wache Verschiebung des Bewusstseins nicht nötig.
    Ich würde schätzen bei 95% aller Luziden Träume setzt die Luzidität erst ein, wenn das Bewusstsein bereits im Traum geankert ist.
    Eine willentliche Verschiebung des Bewusstseins vom Wachsein zum Träumen, ist keine Vorraussetzung für luzides Träumen.

    Hi Krissi,
    das Jucken ist ein Anfängersymptom das wohl jeder kennt. es lässt aber mit der zeit nach.
    Du hast die erste Stufe der Entspannung erreicht. Auf dem Weg in den Schlaf schaltet dein Körper nach und nach alle physischen Sinneswahrnehmungen ab.
    Zuerst kommt der Tastsinn oder das Körperempfinden. Danach wirst du dann irgendwann die ersten Szenen und Bilder vor deinem Auge sehen können und auch hören. Dann hat sich auch dein Gehörsinn "abgeschaltet". Danach kommt endweder die bewusstlosigkeit (weil eingeschlafen), oder ein Luzider Traum, oder eine OBE.


    Du warst also erst noch am Anfang. =)


    Zitat

    Man könnte es gleichsetzen mit einem bewussten einschlafen. Aber wer bekommt sowas schon hin? Wer bekommt mit das er eingeschlafen ist? Das ist nicht möglich, da man sofort aufwachen würde sobald man merkt das man schläft.


    Einspruch. Es ist möglich. Vorraussetzung dafür ist ausreichend starker Schlafdruck und die "Ankerung" deines Bewusstseins in den Traumbildern die du wahrnimmst. Dein energiekörper wird durch diese Aufmerksamkeit von dem physischen Körper weggelenkt und formt dann gleichsam die traumumgebung in der man dann vollbewusst handeln kann.

    Hi merida

    Zitat

    Das passierte bis jetzt ca. 5mal, aber leider erlischt jedes mal meine Erinnerung wenn ich in den Sternen bin.


    wie kannst du uns davon berichten wenn du die Erinnerung daran verloren zu haben glaubst?


    Ob du in deinen gedanken warst, lässt sich mit etwas Übung selbst herausfinden. Wir assozieren die Welt mit dem was wir bisher erlebt haben. Ist etwas bereits Teil von usnerer Erfahrungswelt, können wir es leicht in Träumen projizieren und zapfen damit lediglich unseren Erlebnisspeicher an.
    Das Gefühl was dabei entsteht ist ein anderes, als wenn sich unsere Wahrnehmung aus äußeren Reizen zusammensetzt. Zudem ist unsere Wahrnehmung und Konzentrationsfähigkeit innerhalb eines projizierten Erlebens stark begrenzt. Die Energie um eine wahrnehmung aufzubauen ist begrenzt, da sie lediglich von uns kommt. Man kann sich nur auf eine begrenzte Anzahl von Objekten konzentrieren, hat nur ein Raumgefühl wenn man sich drauf konzentriert, gleitet leicht von einer Assoziativen gestaltung in die nächste,.. etc.pp
    Die Liste ist lang, die Erfahung aber deutlich.

    Hey Fee, :-)
    Wiki tuts doch immer wieder:

    Zitat

    Außerkörperliche Erfahrung (AKE), englisch out-of-body experience (OBE oder seltener OOBE), auch Astralwanderung oder -reise, ist ein Erlebnis, bei dem der Betroffene die Empfindung hat, sich außerhalb des eigenen Körpers zu befinden und sich selbst zu betrachten[1] oder sich vom Körper unabhängig von Raum und Zeit zu entfernen, ohne dabei eine geistige Verbindung zum Körper zu verlieren.

    Zitat

    Immerhin ist mittlerweile meine Nervosität praktisch weg und ich denke,
    die Ängste, die evtl. noch da waren, werden auch immer weniger

    Der Schwingungszustand hat es in sich. Er konfrontiert einen immer wieder mit existenziellen Ängsten. Es gibt bei mir eine Schwelle bei der sich das Frequenzrauschen in ein ohrenbetörendes Schreien verwandelt. Es ist ein menschliches Schreien und von todesartiger Panik erfüllt. Es ist wie als wenn dir jemand mitteilt: "komm, beweiß das du mumm hast."
    Bin gespannt was du so erlebst jetzt. =)

    Hi Leca,
    ich frage auch dich: kannst du während der "Schwingungen" die du spürst ungehindert und ohne zeitverzögerung aufstehen und die Übung beenden?
    Kannst du deinen Körper bewegen, während du diese Dinge spürst?


    Eine weitere Frage:
    Spürst du wirklich Schmerzen? Bist du dir da sicher?
    Oder ist es eher ein Verkrampfungsgefühl ö.Ä.
    Falls du wirklich Dinge spürst die dich an physische Schmerzen erinneren, solltest du dein üben abbrechen. Ich habe selbst nie schmerzen erlebt. Ja okay, fürchterlich unangenehme Vibrationen und auch Krämpfe, aber NIE Schmerzen. Ich kenne ferner niemanden der Schmerzen während seiner Übung hat oder jemals hatte. ich habe in keinem Buch darüber etwas lesen können.
    Schmerzen gehören definitiv nicht zur OBE/AKE-Praxis.

    Hallo Eliena,
    bei deinen Fragen hast du mich an mich selbst in meiner Anfangszeit erinnert. Ich will versuchen dir zu helfen.


    Erstmal zu deinem Zucken: Ich hab dieses Symptom wiedererkannt weil du geschrieben hast "als ob man ganz stark mit den Augen zwinkert."
    Ich hatte es damals auch als ich mit OBE Übungen begonnen habe.
    Es ist ein physisches Symptom und zeigt vermutlich erste verbindungen mit deinem nicht-physischen Körper an. Begleitende Symptome sind hier auch leichtes schaukeln oder kleinere wellen die durch den Körper verlaufen. Oft auch im Nacken und Kopfbereich entlang der Wirbelsäule.
    All diese Symptome sind ganz nett, führen aber nicht unbedingt in die richtige Richtung.
    Sie treten auf, wenn du bereits Teile deines Bewusstseins in deinen nicht-physischen Körper verlagert hast, WÄHREND du noch physisch wach bist. Das kommt oft vor, wenn du zu forciert übst. Meist bei Anfängern so. Deine weiteren Symptome ("herausgelöstes Bein", schweben, schrumpfen, drehen) ordne ich ebenfalls in die Kategorie "Symptome im Wachbewusstsein und erste Verbindungen mit dem nicht-physischen Körper" ein.


    Es gibt ein Hauptproblem, was ich in all den Jahren in denen ich OBEs praktiziere immer wieder mitbekomme. Es wird nirgens genau genug darauf verwiesen, das man erst vollkommen eingeschlafen sein muss (physisch) damit eine OBE stattfinden kann.
    Ein einfacher Test, ob es sich bei deinen erlebten Symptomen um Erlebnisse während des Wachbewusstseins handelt ist: Steh während du sie spürst abrupt auf. Kannst du aufstehen, bist du noch in deinem Wachbewusstsein.
    Die Symptome die du erleben willst, sind Symptome aus einem anderen Bewusstseinszustand. Wenn sie auftauchen spürst du IMMER eine Schlafstarre. Wenn du völlig gelähmt bist, bis in den kleinsten Zeh, dann ist das ein Beweiß dafür, das du den Zustand des wachbewusstseins verlassen hast. Dieser Zustand macht am Anfang große Angst, was verständlich ist. Aber keine Panik er ist völlig ungefährlich.


    Zu den Vibrationen wie du sie beschreibst:
    DAS sind nicht-physische Symptome, die du nur erlebst wenn du nicht mehr in deinem normalen Wachbewusstsein bist. Sie finden während der Schlafstarre statt. Wie oben bereits gesagt, du weißt wann du Vibrationen erlebst! Da stimme ich meinem Vorredner zu. Denn dieser Zustand übersteigt an Eindringlichkeit alles, was du in dienem physischen Körper bisher erlebt hast. Gerade bei Anfängern ist er extrem unangenehm (niemals schmerzhaft!). Es sind gewaltig-kraftvolle Wellenströmungen/Vibrationen die sich teilweise so anfühlen, als würden sie dich zerreißen. Als ich sie das erste Mal erlebte dachte ich: "fühlt sich an als wenn dich von allen seiten ein Presslufthammer bearbeitet." Und so ist es wirklich, nur OHNE Schmerzen.
    Das soll dir keine Angst machen! Es ist auch ein Zustand enormer Energie die dich ungemein aufläd. Nach einem Schwingungszustand ist Schlafen meistens unmöglich, du stehst sozusagen aufrecht im Bett.
    Dieser Zustand kann später an Intensität abnehmen, man gewöhnt sich daran. Dann fühlt er sich angeblich nur noch wie ein Wärmeschauer an.
    Was du noch erlebst ist ein enormes Frequenzrauschen. Es ist so laut als wenn du vor einem Konzertlautsprecher stehst und jemand von einem Radiokanal auf einen anderen umschaltet.


    Du hast also, während du nicht mehr im Wachbewusstsein bist ein Symptomenkomplex den du erlebst.


    1 Schlafstarre
    2 Vibrationen
    3 Frequenzrauschen


    Die wahrnehmung der Vibrationen ist das variabelste Symptom unter den Drein. Ich kenne sie so wie ich sie hier beschrieben habe.


    Nach einer gewissen zeit in diesem Zustand verändern sich die Symptome.
    Die Schlafstarre ist nicht mehr spürbar und bewegungen sind möglich. Hier bewegt man aber nicht den physischen Körper, sondern den nicht-physischen. Die Schwingungen nehmen in der regel bis hierhin noch mal an Intensität zu. Nachdem du den physischen Bereich deines Körpers völlig verlassen hast, hören Schwingungen und Frenquenzrauschen sofort auf und du bist frei dich zu bewegen wie du magst.



    Alles Liebe dir!