Beiträge von Valmont

    - Kommt ein Skelett zum Zahnarzt. Sagt der Zahnarzt: "Ihre Zähne sind perfekt, nur Ihr Zahnfleisch macht mir sorgen..."


    - Kommt ein Skelett zum Allgemeinmediziner. Sagt der Arzt: "Sie hätten früher kommen sollen..."


    - Sitzt ein Skelett im Restaurant. Sagt der Oberkellner: "Das tut mir furchtbar leid - warten Sie schon lange?"

    @ Tina


    Very sorry, habe Deinen Post vom 21.12.2013 wohl übersehen... :oops:



    Ich kenne sogar einen "Aergermacher", der in Frankfurt UND Hamburg tätig war... DER allerdings hatte seinen Grund: Nach seiner Kochausbildung bei einem schweizer Sternekoch erhielt er aus ominösen Gründen in Deutschland keine adäquaten Angebote, woraufhin er sich entschloss, seinen Lebensstandard TROTZDEM zu halten! ;)



    Ich glaube also durchaus, dass es auch in HH und F "Aergermacher" gibt, inwiefern diese Migrationshintergrund haben, wäre doch jeweils sehr interessant.



    @ Silvercloud



    Leider konnte ich mir Deinen Link nicht ansehen (Empfang mobil), habe aber natürlich die großen Nachrichten meiner Jugend im Kopf, Ueberfaelle auf Asylbewerberheime betreffend. Diese Ausschreitungen empfinde ich als große Tragik, ich glaube, jedwede Politik muss Antworten auf die dringenden Fragen ihrer Gesellschaft finden, BEVOR die Fronten sich verhärten.



    Darum ist ja meine Frage, welche Antworten wir heute finden können auf sichtbare Probleme zwischen indigener Bevölkerung und solcher mit Migrationshintergrund!



    Natürlich müssen wir uns über einige Grundsätze einig sein, ohne die wir gar nicht erst einen gegenseitigen Dialog aufnehmen müssen:



    - wir begehen keine "Ehren"-Morde
    - wir begehen keine Körperverletzung, auch nicht aus Motiven besagter "Ehre"
    - wir begehen überhaupt keine Körperverletzung
    - wir überfallen NIEMANDEN
    - wir rauben nicht
    - wir brechen nicht ein
    - wir stehlen nicht und "ziehen niemanden ab"
    - ...



    Ich finde, an diesen Katalog sollte sich (in einer Gesellschaft) JEDER halten. Wenn ja, finde ich, können wir uns alle interkulturell SEHR bereichern. Wenn nein: Warum sollte unsere Gesellschaft sich mit so jemandem belasten?



    Bis dahin



    Euer Valmont

    :sauger:
    Nachtrag zu WILLIAM "Breezy Bill" TERRIS:



    In den frühen 1960er Jahren war Jack Hayden Diensthabender auf dem Covent-Garden-U-Bahnhof.


    In der Woche vor dem Julfest war Hayden im Gemeinschaftsraum der Belegschaft, um Einträge in des Logbuch zu tätigen. Circa halb ein Uhr mittags öffnete sich die Tür und es erschien eine Gestalt, deren Kleidung an den Wechsel vom 19. Zum 20. Jahrhundert erinnerte mit traurigem Gesichtsausdruck. Hayden sprach den Fremden an: "Ich glaube, Sie haben sich verlaufen, Sir. Die Fahrstühle zu den Zügen sind oben."
    Der Besucher zeigte keine Reaktion. Als Hayden auf den Mann zuging, um ihm den Weg zu zeigen, löste der sich vor Haydens Augen einfach auf.


    Hayden Tat das Erlebte mit seiner Ermüdung ab, bis am darauffolgenden Montag ein Gepäckträger in dem Gemeinschaftsraum eine merkwürdige Gestalt erblickte, die Hayden beobachtete. Als diese Gestalt sich bei Eintreten des Gepäckträgers buchstäblich entmaterialisierte, fiel der Gepäckträger in Ohnmacht. Der Beschreibung nach war es die gleiche Gestalt, der Hayden begegntet war.
    Das Erlebnis hatte den Gepäckträger so erschüttert, dass er kündigte und schwor, den Bahnhof von Covent Garden nie wieder zu betreten.


    Hayden besprach die Angelegenheit mit Stationsvorsteher A. Jones. Beide wandten sich an die Zeitschrift "Psychic News".


    Man beschloss, in diesem Gemeinschaftsraum eine Séance abzuhalten. Daraufhin wurden Hayden mehrere Fotos vorgelegt (von der Séance?), auf denen WILLIAM TERRIS (s. Eingangspost) identifiziert wurde.
    Man nahm an, dass Terris während seiner Erscheinung einen Abendanzug trug und vermutete, dass er das nahegelegene Opernhaus von Covent Garden besucht hatte. :popcorn:
    Der Geist schien eine Vorliebe für Jack Hayden zu besitzen, der ihn etwa zwei Jahre lang fast täglich in einem anderen Teil des Bahnhofs sah. Haydens Versuche, mit Terris zu sprechen, schlugen fehl. Der Geist wirkte weiterhin traurig und von Tragik umhüllt.



    Schließlich wurde Jack Hayden befördert und verließ die Station, doch Mitarbeiter der Nachtschicht sahen die Erscheinung des Schauspielers (s. Eingangspost) noch recht häufig.



    Als Hayden dem Bahnhof später einen Besuch abstattete, traf er die Erscheinung wieder. William Terris erschien "wie aus Fleisch und Blut" und machte den Eindruck, auf Jack Hayden gewartet zu haben.



    Auch weiterhin gibt die Underground Rätsel auf.



    "The Tube" scheint gut überwacht. Allein pro Station gibt es durchschnittlich 25 Kameras die auf acht Monitore des jeweiligen Stationsvorstehers übertragen werden. Dennoch sind die Bahnhofsvorsteher gewohnt, jede Woche mehrere Beobachtungen zu machen, die sich als nicht erklärbar und scheinbar "spooky" darstellen.



    Im Kings Cross Controlling Center werden Züge als leuchtende rote Lampen dargestellt. Das Streckennetz der Underground weist etliche Geleise auf, die im Laufe der Geschichte der Underground stillgelegt worden sind und auf denen seitdem kein Zugverkehr mehr frequentiert.



    Trotzdem kommt es vor, dass in Bereichen fahrende Züge gemeldet werden, in denen seit Stillegung kein Zug mehr verkehrt oder verkehren kann.



    In Highgate beispielsweise sollen sich unerklärliche unheimliche Stimmen vernehmen lassen, die aus der oberirdischen Station zu kommen scheinen, deren Ursache sich allerdings noch nie zurückverfolgen lassen konnte.



    In Becontre soll sich eine Frau ohne Gesicht zeigen. Ein Passagier soll nach Sichtung einen schweren Schock erlitten und sich daraufhin in Psychotherapie begeben haben.



    Sehr unheimlich ist auch, was einem in der Bakerloo Linie geschehen können soll! Mehrere Fahrgäste: "Manchmal spürst du, dass jemand neben dir sitzt, doch du siehst es erst, wenn du durch die Fenster der gegenueberliegenden Scheibe blickst!"





    In diesem Sinne



    Euer





    Valmont :welcome: :lol:

    Stimmt... Einerseits.


    Ich habe auch Freunde und tolle Leute kennengelernt von Herkunft Südamerika bis zum Balkan! Aber ich habe auch immer wieder Kerls getroffen von, sagen wir "Temperamentsnationen", die es darauf anlegten, Aerger machten und es "wissen" wollten...


    Zum Glück (!) kann man nicht alle Menschen - wo sie auch herkommen - über einen Kamm scheren. Aber die "Aergermacher" kamen doch meist von bestimmten Nationen als von anderen...

    Hmm... Na ja... Spezifizieren...


    Mein Thema heißt ja "Freundlichkeit gegenüber Migrationshintergruendigen (und immer gehen mir bei dem Wort die Umlaute verloren, vermaledeit!)"...


    Das impliziert natürlich einerseits die Freundlichkeit, die wir "Inländer" den M. Entgegenbringen, allerdings in Abhängigkeit von "deren" Verhalten uns gegenüber. Oder einfach ausgedrückt sage ich es mit meinem Opa: "Der Ton macht die Musik!"


    Ganz konkret meine ich damit das gute alte Sprichwort: "Wie du mir, so ich dir...!!!"


    Natürlich können und sollten wir Migrationshintergruendigen (schon wieder das Wort ohne Umlaute) dabei helfen, sich in unsere Gesellschaft zu integrieren, um so friedlich mit uns zusammenzuleben wie die spießigen "Hinz und Kunz", allerdings NUR vorausgesetzt natürlich, die M. WOLLEN sich auch integrieren und benehmen sich nicht wie die Vandalen in Rom nach dem vierten Fass von Caesars Wein, was ich leider oft genug anders erleben musste.


    Die Frage ist, wie reagieren wir als Gesellschaft im einen, besonders aber im anderen Fall?


    Und wenn Letzteres zutrifft, was leider vermehrt anzutreffen ist (Klischeebeispiel "Neukölln"), wie reagieren wir? Wehren wir uns? Oder überlassen wir kleinlaut das Feld den Einwanderern? Aber was dann? Auswandern?


    Das Ideal wäre natürlich, wenn die Einwanderer (oder von mir aus auch deren x-te Nachkommensgeneration) sich so verhielten, wie ich mich bemühe, es zu tun, wenn ich mich in anderen Landen aufhalte, beispielsweise im Urlaub in Frankreich: Möglichst kulturoffen, möglichst charmant. Ich hole ja schließlich auch nicht die Keule 'raus und sage zum lieben Franzmann: "Machsch du blöd??? Schlach
    isch disch tot...!"


    Dieses und verwandte Probleme lösungsorientiert zu erörtern, habe ich diesen Thread eröffnet.


    Jetzt muss ich aber los, schaue jedoch nachher wieder 'rein!



    Euer Valmont

    "Autochtonen" sind Einheimische? Herrje, und ich dachte, ICH sei sprachlich mit allen Wassern gewaschen... ;(



    Aber hätte ich nicht gedacht, Ihr antwortet nicht mehr, hätte ich's nicht nachschlagen können, ne...?!



    Aber zum Thema:



    Natürlich, Ronin, geht es um ein friedliches - vielleicht sogar freundliches - Zusammenleben! Das impliziert aber, dass ich meinen Nächsten nicht überfalle und/oder misshandle. Halten wir uns alle daran und rauben uns auch nicht aus, könnte es eine große, glueckliche Party werden...

    Probleme sind da, wo sie gemacht werden, Ronin (Pardon, ohne Accent...)? Dann sollten wir dafür sorgen, dass sie nicht HIER entstehen. Klingt provokant? Soll auch.


    Jeder von uns, der ein anderes Land besucht und sich dort benähme wie die gute alte Axt im Walde, brutal und alle Regeln brechend, würde/müsste mit sehr harten Konsequenzen rechnen. Nur wer zu uns kommt und sich gleichermaßen benimmt, bekommt daraufhin nur Verständnis und jedwede Form von Nachsicht, weil wir ihn hätten besser integrieren müssen? Hmmmm.....


    Kann das auf Dauer gutgehen?

    Was immer Ihr beide mit dem Rest der Bevölkerung vorhabt (waren es noch 96 % oder 4 % ?), was, tum Deibel, sind Autochtonen??


    Aus den gleichen Gründen, die ich bereits dargelegt habe, fasse ich mich kurz:


    Es sollte sich ein jeder so benehmen, wie er sich im IDEALFALL in seinem Urlaubsland benimmt: Aufgeschlossen, freundlich gesinnt und friedlich.


    Dann hätten alle Nationen mit allen jeweiligen Migrationshintergruendigen und Urlaubern so ziemlich Harmonie und Frieden und ich könnte mich so knapp halten, wie ich es gerade tue, ohne dass darüber hinausreichender Diskussionsbedarf entstünde...


    Macht bloß keiner, ne?

    Der Grund für diesen Thread ist einfach: Der Text für den entsprechenden Beitrag ging verloren.


    Machen wir es also kurz: Das Zusammenleben in einem Land stelle ich mir vor, wie das zusammen feiern in einem Club:


    Wer sich freundlich geriert, bleibt drin, wer sich nicht freundlich benimmt, fliegt 'raus!


    Entschuldigt bitte meinen knappen Post, aber den ganzen Text zum dritten Mal zu schreiben überfordert meine Geduld.........

    Genau das hat mich schon als Jugendlicher an dieser Bibelstelle fasziniert: Nicht der "Ungehorsam" der Verbotsübertretung schien mir bedeutsam (wobei ich schon damals diese Passage als ziemlich willkürlich von dem Gott der Genesis empfand - warum pflanzt er einen "verbotenen" Baum den Menschen genau vor die Nase?), sondern der Zugang zu dem WISSEN, der KENNTNIS, die dem Mensch daraus erwuchs...


    Später sah ich auch die Grausamkeit dieses "Wesens", die das Alte Testament durchzieht (s.m.o. Genannten Link).

    Weiter oben in diesem Thread las ich über "Unsicherheiten" in der Verwendung der Begriffe Sinti, Roma, Zigeuner und Fahrendes Volk.


    Meine Gymnasialjahre 10 bis 13 verbrachte ich in den 1990ern in Freiburg i. Br. Wir bildeten damals eine bunte, sehr breitgefächerte Clique, die mittlerweile leider auseinandergelebt und in alle Winde zerstreut ist, in der sich alle grundverschiedenen "Typen" befanden, von Aristokratie bis Jungs und Mädels aus FR-Haslach, -Weingarten und -Rieselfeld (Freiburger wissen, was ich meine).


    Darunter befand sich auch eine ganze Reihe von Zigeunern - den Ausdruck verwende ich hier ganz bewusst! Wann immer ich ergründen wollte, ob es sich dabei um Sinti oder Roma oder (gibt noch mehr Gruppen) handelte oder wie sie in dem Sinne angesprochen werden wollten, hauten sie sich stolz vor die Brust und riefen: "Wir sind Zigeuner, Mann!!"


    Zwei Dinge habe ich damals festgestellt: Dass all diese Menschen, so unterschiedlich sie intern auch sein mochten, voller stolz (!) Zigeuner waren, und dass, zumindest in Freiburg, erstaunlich viele Zigeuner Reinhard(t) hießen.


    Den Terminus "Fahrendes Volk" habe ich nicht mehr gekannt, finde ihn aber ganz lustig...

    Ich wollte die Zeit der Antike auch keineswegs als politisch oder sonswie gesellschaftlich IDEAL darstellen, egal unter welchem System. Ich denke aber, dass das Europa seit der Renaissance und in der sogenannten EPOCHE der Aufklärung die Ideen und Ansätze, die in der Antike vorhanden waren, als weit fortschrittlicher empfand im Vergleich zu den gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Gegebenheiten des frühen, hohen und späten Mittelalters. Etwa auch - von der Politik einmal abgesehen - was an manch medizinischer Kenntnis, die wir begannen, aus dem orientalischen Wissensstand zu konzeptionieren, wieder "flöten" ging...


    Das wäre ja sicher auch ein interessantes Themenfeld, könnte aber vom eigentlichen Thema ganz schön lange wegführen. ;)



    Eigentlich wollte ich ja nur anführen, dass der VORGANG der Aufklärung zeitlich unabhängig ist von der später so genannten Epoche der Aufklärung...



    Man mag mich für stur halten, aber ich würde gerne noch einmal auf die Sache mit der Schlange zurückkommen:



    Was haltet Ihr nun von der Idee der Schlange als Erkenntnisbringerin (und in diesem Sinne verwandte ich den Begriff der Aufklärung) im alttestamentarischen Kontext des sogenannten "Sündenfalls"?



    Immerhin steht dort in Zusammenhang mit der Frucht vom Baum der Erkenntnis in der Genesis ab Kapitel 3 Vers 5: "Gott weiß, dass an dem Tag, da ihr davon esst, eure Augen aufgetan werden [...], erkennend Gutes und Böses. [...] Sie nahm von seiner Frucht und ass. [...] Da wurden beider Augen aufgetan."



    Inspiriert natürlich, wie Ihr wisst, von der Schlange.



    In Erscheinung traten eine KRITISCHE Betrachtung Gottes (des Alten Testaments). Zweifel an dessen unverbrüchlicher Güte und Menschenliebe. Und das Verlangen nach einem Wissen, dass bis dato nur dieser Gott für sich in Anspruch nahm...



    Besonders der Zweifel an der Sache mit der Güte und Menschenliebe schien sehr angebracht, wenn man die darauf folgenden drastischen Strafen bedenkt, die Gott A & E daraufhin aufgebrummt hat. :schlecht: Muss man aber wohl metaphorisch sehen...



    Wie auch immer: Die Schlange hat dieses LICHT DER ERKENNTNIS zu den beiden getragen, dieses Wesen, dass später in christlicher Tradition mit Luzifer assoziiert wurde. Luzifer, dem "Lichtträger".



    Im Gnostifismus (ab dem 2./3. Jahrh.n.u.Z.) verehrten viele Strömungen daher die Paradiesschlange für dieses den Menschen zur Verfügung gestellte Wissen, und sie verehrten Eva, die dieses Erwach(s)en aus der ahnungslosen Unmündigkeit annahm. Eva wurde hier oft mit der Schlange als männlichem Begleiter dargestellt: Ophion (zu griech. Ophis, "Schlange").



    Eine gnostische Richtung bildeten daher die Ophiten/Ophianer, die der Schlange der Genesis göttliche Natur zuschrieben. Sie sahen in dem schlangengestaltigen Ilda-Baoth den Sohn der Sophia Achamoth, Tochter der gleichnamigen Weisheitsgöttin (Sophia). Die Schlange wurde bald höchster Gegenstand eines Mysterienkults, Symbol der alles Physische und Geistige durchwindenden Weltenseele.



    NACHDENKER führte weiter oben an, die Geschichte mit der Paradiesschlange könnte ältere Bezüge haben als das Alte Testament.



    Tatsächlich soll die Gnosis mit ihrer Sophienlegende aus älteren Quellen in die JÜDISCHE GEHEIMLEHRE geraten und dort verändert worden sein. So sehen die Juden in der Schlange etwas Böses, während in Indien noch heute Weise und Heilige als "Schlangen der Weisheit" bezeichnet werden.



    Die ägyptisch und griechisch beeinflusste Gnosis verwirft das Alte Testament sowie die Gesetze des Moses, da Moses sklavische UNTERWERFUNG verlangt an Stelle der ERKENNTNIS.



    Weiter oben meinte NACHDENKER, dieser amerikanische Theologe habe Sex in Zusammenhang mit diesem älteren Kult erwähnt:



    Eine gnostische Lehre besagt, die mit Luzifer oder auch der Lichtbringerin Sophia identifizierte Schlange habe die göttlich machende Gnosis zu Adam und Eva gebracht durch die wollüstige Liebe.



    LUZIFER ist also (nur hier?) nicht gleichzusetzen mit SATAN, dem "bösen Buben" der Christen, sondern mit der Lichtbringerin Sophia, Tochter der GUTEN Gottheit (im Gegensatz zur Gottheit, die das Alte Testament tyrannisiert).



    So, dann will ich mal wieder... Hoffe weiterhin auf spannenden und fruchtbaren Austausch!



    Euer



    Valmont



    :ciao:

    Vielleicht hofft der mutmaßliche tote Schauspieler ja in besagtem Pausenraum auf nen Kaffee und Gebäck... :keks:



    Egal, hier die nächsten Stories, die ich in dem Kapitel über Geister in "The Tube" entdeckt habe:



    Die Nachtschicht soll von Phantomschritten, unerklärlichen Rap-Klängen und zuknallenden Türen berichten. Es heißt, auf den Bahnsteigen gehe der Geist eines Reisenden um, der es so eilig hatte, dass er das Gleichgewicht verlor und unter einen fahrenden Zug geriet.



    In Highgate sollen auf einem aufgelassenen und überwachsenen Gleisabschnitt, der nach Ausbauplänen 1941 ursprünglich zur Northern-Linie führen sollte, die Geräusche fahrender Züge zu hören sein.



    In Farringdon wiederum soll das "Kreischende Gespenst" umgehen, ein rachsüchtiges Lehrmädchen, das 1758 von ihrem Hutmachermeister und dessen Tochter ermordet worden sein soll.



    In Bank erscheint laut Buch der als "Schwarze Nonne" bekannte Geist von Sarah Whitehead, der Schwester eines Bankers, der Anno 1811 wegen Fälschung hingerichtet wurde. Der Name entstand, weil sie bis zu ihrem Tod 40 Jahre in schwarz gekleidet vor der Bank wartete, in der ihr Bruder gearbeitet hatte.



    Schließlich South Kensington: Hier wurde nur eine einzige Geisterzugsichtung verzeichnet, im Dezember 1928. Ein Fahrgast behauptete, das Kreischen von Zugbremsen gehört und eine geisterhafte Gestalt in einer Smokingjacke aus der Zeit Edwards VII. und mit Schirmmütze (ob die wohl zu einem Smoking passt...?) gesehen zu haben, die sich an der Seite des Zuges festhielt, der gleich darauf im Dunkel des Tunnels verschwand.



    :nerdfun: :WTFOMG: :lied:

    Zur Definition des Begriffs der Aufklärung in meinem Beitrag:


    Ich bezog mich darin nicht auf die historische Epoche der Aufklärung mit ihrem Höhepunkt ab der Mitte des 18. Jahrhunderts, sondern zeitunabhängig auf die "Tat" der Aufklärung an sich...


    Aber auch in besagter Epoche bezog man sich auf die (nicht nur) griechische ANTIKE, die im historischen Rückblick ab dem 19. Jahrhundert als Zeitalter einer "ersten" Aufklärung verstanden wurde. Dem für rückständig erachteten Mittelalter als Zeit der Dunkelheit und des (religiösen) Aberglaubens wollte die Neuzeit das Licht der ERKENNTNIS entgegensetzen. Diese Lichtmetaphorik wurde aus der klassischen Antike übernommen, dieses Licht der Erkenntnis spielte eine Rolle in der griechischen Philosophie, der spätantiken Gnostik und eben auch in der Bibel.


    Was hat denn nu die Schlange damit zu tun? :?:


    :!: Immerhin hat der Gott der Genesis Adam & Eve ja nicht willkürlich den Genuss IRGENDEINES Obstes oder Gemüses untersagt. Er sagte nicht: "Alles andere dürft Ihr essen, aber Wehe, ihr futtert mir die Bohnen weg!" Das einzige Problem, dass Gott sah, war anscheinend, wenn unser Pärchen in seinem (noch) unschuldigen Zustand WAS essen würde? Die Frucht vom Baum der ERKENNTNIS!!!


    Das wiederum finde ich eine interessante Metaphorik. denn jetzt kann man sich fragen, WARUM der Gott der Hebräer und Christen ein Problem damit hat, wenn die Menschen an Erkenntnis gewinnen und anfangen eigenständig zu denken, statt unreflektiert zu schlucken, was ihnen an Dogmatik vorgesetzt wird, von welcher Seite auch immer.


    Initiantin der Idee, Erkenntnis buchstäblich in sich aufzunehmen (hier als Symbol einer Frucht) war in dieser Geschichte jedenfalls die Schlange. Inwiefern sie damit eine Botin der Aufklärung ist, mag jeder anders sehen... ;)

    Quelle: Das Buch "Geister" von Paul Roland, tosa-Vrlg.


    In Londons U-Bahn, auch "The Tube" genannt, soll es an verschiedenen Stellen bis heute immer wieder zu Geistersichtungen gekommen sein. Die Spaetschicht (wo sind meine Umlaute geblieben??? Na ja, i-pad) wird daher von den Underground-Mitarbeitern auch "Friedhofsschicht" genannt.


    Als in viktorianischer Zeit die ersten Tunnel gegraben worden sind, wurden mehrere historische Friedhöfe, Kerker, Armengraeber, sowie Pestgruben aus dem 17. Jahrhundert zerstört. In den 1960er Jahren mussten die Arbeiten an der neuen Victoria-Linie unterbrochen werden, weil eine Bohrmaschine eine Pestgrube angebohrt und dabei die Leichen zutage gefoerdert hatte. Mehrere Arbeiter wurden dadurch traumatisiert.


    Auch die Geister verschiedener Selbstmörder und Unfallopfer sollen "The Tube" bevölkern.


    Mich würde interessieren, wer von Euch weitere Berichte aus Londons Untergrund kennt oder gar eigene Erfahrungen paranormaler Art dort gemacht hat.



    Zu Anfang hier zwei Berichte, nach denen anscheinend die Theaterkunst bleibende Spuren hinterlassen hat... ;)



    Das Personal von Covent Garden verlangte in den 1950ern die Verlegung in einere andere Station, nachdem ein groß gewachsener Gentleman im Gehrock mit Zylinder und Opernglas, der Kleidung nach aus der Zeit Edward VII., im Pausenraum erschienen war. Vermutet wird darin der ehemalige Teeplantagenbesitzer und Schauspieler William Terris, genannt "Breezy Bill", der 1897 vor dem Adelphi Theatre in Strand erstochen wurde. Die Station wurde anstelle einer Bäckerei errichtet, in der der Schauspieler auf dem Weg zu Proben gerne eingekehrt war.



    Die Station Aldwych wurde auf dem Standort des ehemaligen Royal Strand Theatre erbaut und soll von dem Geist einer sich nach Applaus sehnenden Schauspielerin bespukt werden.



    Wie gesagt, weitere BERICHTE und eigene ERFAHRUNGEN aus der Londoner Underground wurden mich fände ich sehr interessant...

    @ Tina


    Interessanter Vergleich: Was verbindet Jesus mit der Symbolik der Schlange? In Matth. 10,16 empfiehlt er: "Seid klug wie die Schlangen..."


    Und trotz der "Verteufelung" der Schlange im ALTEN Testament wird dort doch eine "eherne Schlange" als Heilszeichen errichtet (4. Moses, 21).


    Nein, mir geht es nicht (nur) um Bibelsymbolik. Mir fällt u.a. auf, dass ein großer Teil der Christenheit (ich selbst bin übrigens, was religiöse/spirituelle Inhalte betrifft ein Freigeist) überkommenen Einstellungen nachhängt und diese oft kritiklos übernimmt, obwohl sich bei kritischer Betrachtung das Gegenteil feststellen lassen sollte:


    "Der Gott der Bibel ist ausnahmslos die Liebe und das Güte!" Ist er das? Siehe seine Grausamkeiten...


    "Die Schlange im Paradies verkörpert das absolute BÖSE (Huuuuhhhh!) und verführt A & E deshalb auch auf böse Weise zu eben demselben. Tut sie das? Oder bringt sie diesen Beiden nicht die Lehre von selbständigem, KRITISCHEN Denken und EIGENverantwortlichem Handeln? Was ER natürlich nicht haben kann, da sein Motto ist: "Gehorcht oder werdet vernichtet!"


    ...