Beiträge von Vivajohn

    Auch bisher konnten Menschen aus der EU nicht einfach in die Schweiz einwandern - ohne Job.

    Erst seit der "Angst" des Bundesrates vor einem "Ja"..


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    Dass Deutsche es in der Schweiz schon laenger nicht so lustig haben, ist auch kein Geheimnis! Die sind von Auslaenderfeindlichkeit betroffen, und das nicht zu knapp!

    Das würde ich auch nicht so unterschreiben... Ich kenne mittlerweile viele Deutsche, die in der Schweiz arbeiten und das völlig anders sehen...

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    Die Schweiz muss sich quasi ca. alle 25 Jahre verdoppeln, um überhaupt in dieser globalisierten Welt mithalten zu können.

    Nope muss sie nicht... Sie muss "lediglich" alle 25 Jahre die wirtschaftliche Produktivität um 100% verbessern... das geht nicht zwangsweise einher mit +100% Arbeiterschaft...


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    die sich mit diesem rassistischen Entscheid solidarisieren und sympathisieren

    Wo ist da genau der Rassismus? Könntest du dann der EU sagen, sie soll die NATO aus dem Mittelmeer abziehen, da das abhalten der Flüchltlingsströme aus Afrika rassistisch ist? Und könntest du den USA sagen, dass ihre Einwanderungspolitik rassistisch ist? Und, und, und... Steuerung über die Zuwanderung hat nichts mit Rassismus zu tun und jedes westliche Land reguliert sie...


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    Auch sieht man, wie wichtig es ist, alles braune (auch wenn nur befleckt) zu bekämpfen. Sobald man dies nicht tut (siehe Schweiz), wird es schwierig den Rassismus aus den kleinen Köpfen der Menschen rauszudrücken.

    Da stellst du dich grad so hin, als wäre rechtsradikales Denken in der Schweiz ein Problem... Aber wahrscheinlich liegt es eher an dir, da du jede EU-skeptische Meinung und auch jede gemässigte "Rechtsmeinung" als innerlich in die Rechte Ecke abschiebst und nen "Neonazi"-Stempfel draufhaust! Für jemanden, der offensichtlich liberal ist, ne nicht ganz liberale Werthaltung!

    Die Schwierigkeit bei Statistiken: Ich glaube nur jener Statistik, die ich selbst verfälscht habe!


    Das Problem beim Medianlohn, oder Durchschnittslohn:
    Dieser berechnet sich, wie gesagt, aus dem Durchschnitt... überbezahlte Führungskräfte und andere stark gefragt "Facharbeiter" verfälschen diese Statistik nach oben!



    Deshalb lohnt sich der Vergleich mit der Entwicklung der Niedriglöhner und jener, welche unter "Working-Poor"-Bedingungen arbeiten müssen, also solche, welche trotz einer Arbeit unterhalb der Armutsgrenze leben.
    1994 lag der Anteil von Niedriglohnempfängern bei 16%. Im Verlauf der Jahre stieg dieser Prozentsatz bis 2007 auf 23%. Seither sinkt er wieder bis 2010 auf 21%. Wobei hier anzumerken ist, dass seit 2007 auch die Niedriglohngrenze heruntergesetzt wurde. Quelle: Insm.de
    Faszinierend auch: 80% der Niedriglöhner besitzten mindestens einen Berufsabschluss.


    Working-Poor in DE: 2012 "über 7%", laut Wikipedia... In der Gesammtentwicklung laufend steigend.


    Armut unter Arbeitslosen: Da hab ich nicht verlässliche Quellen, welche von knapp 70% ausgehen... Also 70 % der Arbeitslosen haben weniger als 50% des durchschnittlichen Monatseinkommens...


    Faszinierend: Die Arbeitslosenquoten sind in der selben Zeit gesunken! Also mehr Armut, trotz mehr Arbeit!


    Das, in Bezug dazu, dass der Mediallohn nicht gesunken ist, sagt aus, dass die Lohnschere immer weiter auseinandergeht! Das ist eine ernstzunehmende Entwicklung!


    "Meckern auf hohem Niveau" heisst eben auch, drohende Probleme zu lösen, bevor daraus tatsächlich ein Problem wird!

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    Naja ich frag mich wie die Schweizer das jetzt durchbringen wollen.

    Da bin ich auch gespannt! Wobei die Welt (also die EU) nach den Wahlen im Mai auch wieder eine ganz andere sein wird ;)


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    EU-technisch haperts da gewaltig mit ihren Handelsverträgen, da die genauso auf den vier Säulen aufbauen.

    Nicht ganz.. das Freihandelsabkommen von industriellen Gütern stammt aus dem Jahre 1972 und ist unabhängig von den bilateralen Verträgen. Einzig die Vereinbarungen über landwirtschaftliche Güter ist Bestandteil der Bilateralen.


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    Fragt sich nur wie sie die Kontingente füllen die massiv auf migrierte Arbeiter beruhen. Und zwar nicht das Bauwesen, sondern speziell Krankenhäuser und Krankenpflege.

    Hmm... die Kontingente sind ja da, die Migration zu bremsen.. Insofern versteh ich jetzt nicht, wie darauf kommst, dass die Kontingente nicht gefüllt werden können?

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    Klar will ich das vergleichen. Warum nicht?

    Weil der Vergleich hinkt.. Dein Beispiel verstösst gegen Völkerrecht, während eine Einwanderungsschraube in jedem "modernen" Staat vorhanden ist...


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    Die Schweiz hat damit beschlossen, dass der Mittelstand bzw. die Unterschicht nichtmehr in ihrem Land leben kann, bzw. sich dort eine Existenz aufbauen. Klar, die reichen Jungs die eh schon Kohle haben dürfen kommen und dort leben und auch Steuern sparen, die bringen Geld ins Land. Oder glaubst du dass diese "Decklung" der Zuwanderung so aussieht:"Okay, wer sich zuerst anstellt, darf zuerst rein?" Nee nee, dass sieht eher so aus, es gibt einen Haupteingang für die Reichen die dem Land direkt aktiv was bringen und einen Hintereingang, wo man dann mal von Zeit zu Zeit einen durchschmuggelt. Jeder der das nicht sehen will, verschließt nur die Augen vor der Wirklichkeit

    Das verzerrst du aber ganz arg! Arbeitsmigration soll dort bestehen, wo ein wirtschaftlicher Bedarf entsteht: Im Bauwesen, im Gesundheitswesen, in der IT, etc.. Funktionierende Branchen sollen geschützt werden! Mit Reichen hat das nichts zu tun, die sind ja schliesslich immer und überall willkommen! War das Malta, welches EU-Pässe an Wohlhabende "verkauft"?



    Hab übrigens noch was Interessantes gefunden, was mir bis vor Kurzem nicht bekannt war:


    Deutschland und Frankreich wollen strengere Regeln für Einwanderung



    Frei nach dem Motto: Wer selbst im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!

    Geht ja hier richtig zur Sache...


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    Wie bei allen wichtigen Fragen hilft auch hier nur Die Partei(sie ist sehr gut).

    Die Grafik ist irreführend... Wie gesagt: Die Schweiz war und ist nicht Teil der EU! Wir sind kein Mitgliedsstaat und wollen das auch in absehbarer Zeit nicht sein! Für das schweizer Stimmvolk ist Integration nur unter Wahrung der Souveränität vorzustellen, die EU stellt sich aber in vielerlei Hinsicht quer: Ganz oder gar nicht, alles andere sei "Rosinenpickerei". "Rosinenpickerei" ist aber auch, wer in DE wohnt, DE Lebenskosten hat, dafür aber CH-Lohnniveau(so von wegen Grenzgängern). Wobei vorallem das Tessin mit italienischen Grenzgängern zu kämpfen hat... Das System EU hat keine Lösung, um eine halbdirekte oder direkte Demokratie einzubinden... Ein grundlegender Fehlschuss der EU!


    Man verwechsle Übrigens folgendes nicht:


    Konkurrenzdemokratie <> Konkordanzdemokratie


    Bei der Konkordanzdemokratie ist der entstehende Konsens im demokratischen Prozess wichtig! Ziel soll es sein, einen für alle Parteien gangbaren Weg zu finden! In der Konkurrenzdemokratie darf die Regierungspartei entscheiden und die Opposition ist im Zwang zu verhindern... Beide Systeme haben Vor- und Nachteile!


    und


    Repräsentative Demokratie <> Direkte Demokratie


    Etwas genauer ist die Schweiz eine halbdirekte Demokratie, da nicht durchwegs alles direkt abgestimmt wird: Das "normale" Regierungsgeschäft wird durch das Parlament(Ständerat und Nationalrat) sichergestellt... Kommt es zu einem prekären Entscheid, steht es jedem frei, ein Referendum einzulegen (Voraussetzung: 100'000 beglaubigte U'schriften). Bei gewissen Entscheidungen(Beispiel Verfassungsänderungen) ist der Weg vors Volk unumgänglich! Vorteil hat die halbdirekte Demokratie dadurch, dass bestimmte Entscheide "direkt" gefällt werden können, ohne dass ich dadurch eine bestimmte Partei wählen muss --> Ich kann ja durchaus EU-Kritisch eingestellt sein, ohne direkt eine Partei aus dem rechten Flügel wählen zu müssen, bei welcher mir in anderen politischen Entscheidungen unbehaglich wird... Das System macht ja durchaus Sinn, es gibt übrigens auch deutsche Politiker, welche durchaus wieder "Volksentscheide" einführen möchten... Das kommt jedoch bei euch nicht durch, da die Politiker lieber unabhängig vom Volkswillen entscheiden möchten (Sie haben dadurch mehr Macht während ihrer Regierungszeit).


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    1.) Eine Demokratie bedeutet nicht, dass sobald einer was nicht will das auch nicht gemacht wird. Ebensowenig bedeutet es, dass nur weil knapp über 50% was wollen das auch so gemacht werden sollte. Genau aus diesem Grund gibt es hier eine Opposition und es kann nur gravierend gewirkt werden, wenn über 75% des Bundestages dafür sind. Dafür muss das Gesetz z.B. aber so geschaffen sein, dass nicht nur etwa CDU/CSU das gut finden, sondern auch zumindest Teile der Linken, Grünen und SPD. Hierdurch wird ein Gleichgewicht gehalten, das bei deiner Schweizer Demokratie fehlt. Wenn jetzt wirklich 50,3% dafür waren, waren im Umkehrschluss 49,7% dagegen. Auf deren Meinung gibst du dann einen feuchten Kehricht was? Na herzlichen Glückwunsch, dass ist keine Demokratie, sondern eine Diktatur einer nur geringfügig Größeren Mehrheit.

    Welches Gewicht jetzt in der Schweiz genau fehlt, habe ich nicht ganz begriffen: siehe oben Konkordanzdemokratie vs. Konkurrenzdemokratie! Und du beachtest auch einige Fakten nicht: Für einen solchen Entscheid ist das doppelte Mehr nötig in der Schweiz. Will heissen: Die Mehrheit der Stände (Kantone) und die Mehrheit des Volkes muss es wollen... So werden die bevölkerungsärmeren und meist finanziell schlechter gestellten Landkantone nicht benachteiligt! Das Widerspricht deiner Haltung, dass die Schweiz durch eine "geringfügige Mehrheit" diktiert wird. Und irgendwo muss dann auch eine Linie gezogen werden. UND: Die Initiative ist recht schwammig formuliert, es liegt nun an Parlament und Bundesrat diese Initiative dem Volkswillen entsprechend umzusetzen. Das es ein knappes Mehr war wird dabei mitberücksichtigt!


    mfg Vivajohn

    Und: Wie bereits gesagt, es geht ja nicht darum, die "Grenzen dicht zu machen". Es geht darum, dass der Staat die Einwanderung in einem vernünftigen Rahmen regulieren soll um bestimmte Negativerscheinungen auszumerzen...

    Hallo


    Erstmal eine kleine Anmerkung:

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    Dies war der Hauptgrund für die derzeitige Regierung unter der Volkspartei SVP

    Bedenke: Die Schweiz hat eine sogenannte Konsensdemokratie! Wir kennen keine Regierungspartei und dazugehörige Opposition... Insofern ist es falsch, anzunehmen, die Schweiz werde gegenwärtig durch die SVP regiert!


    Ich bin fasziniert, ob der populistischen Wirkung dieser Abstimmung im Europaraum! Man muss dabei aber anfügen: Viele Schweizer fühlen sich zunehmend beengt in der Schweiz... Für die Wohnungssuche benötigt man mittlerweile ein besser durchdachtes Bewerbungsdossier als für die Stellensuche! Mieten unter ca. 1000 Euro gibt es kaum... Stau in der Nähe der wirtschaftlichen Ballungszentren: In den letzten 20 Jahren spürbar schlimmer! ÖV: Man stelle sich vor, vor 20 Jahren war es in schweizer Zügen eher die Ausnahme, keinen Sitzplatz zu haben... heute ist es die Regel. Besonders in den Bereichen Gastronomie, Landwirtschaft, Baugewerbe und Pflege/Medizin hat seit der PFZ ein merkliches Lohndumping eingesetzt. Diese Realität schneidet sich mit den Prognosen, welche Politiker in der Vergangenheit getätigt haben! Daher ist die Abstimmung eine Art "Misstrauensvotum" an die Wirtschaft und die Regierung anzusehen. Daneben hat die EU auf den "Durchschnittsschweizer" kaum einen Einfluss... Wenn die EU droht, ist der Hang, sich gegen die EU zu stellen gar noch grösser! Es zeigt uns Schweizern auch auf, dass EU-Politik wirtschaftlich getrieben wird und eher "volksfremd" ist.. Die EU-Politiker können solch einen Volksentscheid nicht akzeptieren, da sie sich bei der Ausübung ihrer Politik nie in solch einem Mass rechtfertigen müssen.


    Die Entscheidung hat aber weniger mit "Fremdenhass" oder dergleichen zu tun. Ein kleiner Hintergrund: Die 23,5% Ausländer sind die reinen Ausländer, welche noch nicht eingebürgert sind. Tatsächlich sind von rund 8 Mio Einwohner gerade einmal 4,3 Mio "wirkliche" Schweizer. Der Rest hat einen Migrationshintergrund(laut Bundesamt für Statistik). Ob dieser "krassen" Zahl, funktioniert das Leben in der Schweiz recht gesittet. Das liegt wahrscheinlich an den Grundvoraussetzungen der Schweiz: Wir haben mind. 3 unterschiedliche Kulturräume (Deutschschweiz, Westschweiz, Tessin) und krasse Mentalitätsunterschiede zwischen Stadtkantonen und Landkantonen. Ob all dieser Vielfalt besteht ein friedliches Nebeneinander mit einer starken Verbundenheit zur gemeinsamen Politik! Und die wird eben genau dadurch erreicht, dass, im Gegensatz zu anderen demokratischen Ländern, eine halbdirekte Konsensdemokratie betrieben wird mit einer stark granulierten Souveränität(Kantone, Gemeinden).


    Nun, die Abstimmung ist durch, die Richtung klar.. aber wie man dahin kommt ist noch etwas schwammig.. Faszinierend ist meiner Meinung nach die scharfe Kritik:



    "Geistige Abschottung könne leicht zu Verblödung führen!"
    "Wenn die Schweiz ihre Grenze für Menschen schliesst, dann ist es nur gerecht, wenn auch das Geld draussen bleibt"


    Als seien wir bereits Mitglied der EU! Sie bläst wohl deshalb so scharf, weil das Vertrauen in die EU immer mehr versiegt.. zugunsten von EU-Kritikern und Rechtspopulisten! Vor denen hat nämlich die EU-Führungsriege Angst! Spannend wäre, wenn solch eine Abstimmung in Deutschland oder den Niederlande stattfinden würde: Was wäre wohl das Resultat? --> Ich denke, da könnte es ebenfalls knapp werden!

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    Hier muss ich dich aber berichtigen: es war zwischen 1840 und 1930. ;)

    Oh, da hab ich wohl ein paar Zahlen durcheinander gebracht! My Fault! Danke für die Berichtigung!


    Und danke für die Bilder! Eine spannende Geschichte dahinter!

    Was ich übrigens noch spannend fand an den Orkas: Tatsächlich wurde durch die Kooperation die "Ausfallwahrscheinlichkeit" beider Jäger gesenkt... Die Orkas trugen bei diesem Jagdverhalten weniger Verletzungen davon, während sie im Gegenzug auch die Walfänger beschützten, welche auch kaum Verluste zu beklagen hatten (Walfang war damals noch sehr gefährlich)

    Hmm.. Danke für die Information! Ist ebenfalls ein sehr spannendes Verhalten! Delfin und Orka sind ja beide sehr soziale und intelligente Tiere, trotzdem sie sie Jäger sind!

    Ich hab Angst vor dem Fliegen...


    Ich bin total Luftfahrtbegeistert! Und ich freue mich jedes mal, wenn ich einen Flug buche, wieder mal zu fliegen! Wenn ich dann vor dem Flughafen stehe, verfliegt dann die Euphorie etwas... nach dem check-in noch etwas... nach der Sicherheitskontrolle noch mehr... und wenn ich dann im Flieger sitze, HASSE ich mich dafür, dass ich mir das antue! Dann sage ich mir Dinge, wie "Teufel noch eins, du weisst doch, dass du davor Angst hast!" oder "Das nächste Mal nimmst du gefälligst den Zug!"...


    und btw... ich wollte mal Pilot werden und überlege mir immer noch, die Privatpilotenlizenz zu machen!


    mfg Vivajohn

    Meine Meinung:
    Ich glaube an Reinkarnation... nur nicht im üblichen Sinn! Ich glaube der Natur des Lebens liegt eine Art von Energie zu Grunde, welche wir bisher noch nicht in der Lage sind, festzustellen. Diese Energie macht den Unterschied zwischen "lebenden" Stoffen und "nicht lebenden" Stoffen. Um es noch etwas kurioser zu gestalten: Ich glaube der Ursprung dieser Energie entspringt einer anderen Dimension. Der Mensch ist in der Lage 4 Dimensionen warzunehmen, Wissenschaftler denken aber, um physikalisch sämtliche Vorgänge im Universum zu erklären, bräuchte man noch mindestens 8 weitere Hauptdimensionen und 4 weitere Nebendimensionen... Also Annahme: Die Energie, welche uns Leben "einhaucht" entspringt solch einer anderen Dimension. Diese Energie ist vielleicht sowas wie ein riesiger Pool aus "Lebensenergie"(Gott?), von wo aus wir entspringen und wohin wir an unserem Lebensende verschwinden... Tatsächlich haben wir dort aber kein richtiges "Bewusstsein", vielmehr ist es eine Art riesiges Kollektiv! Nach meiner Ansicht ist es also möglich, dass, nachdem man stirbt, ein Teil dieser Energie zu einem späteren Zeitpunkt wieder in einem Organismus landet... Anders als vielleicht die gängige Reinkarnationstheorie spreche ich aber dieser Energie kein Bewusstsein oder Erinnerungen zu.


    mgf Vivajohn

    Hallo
    Bin da mal über etwas spannendes gestossen : Killer whales of Eden


    Etwas frei auf Deutsch übersetzt:
    Es gab zwischen 1830 und 1940 eine Gruppe von Orkas in Austalien, welche mit Menschen zusammen kooperierten. Die Orkas trieben andere Wale in die Bucht von Twofold und alarmierten dann die Walfänger. Das Alarmieren gehörte zum Job eines Orkas mit dem Namen "Old Tom". Die Walfänger harpunierten dann die zusammengetriebenen Wale unter der Hilfe der Orkas. Die Orkas halfen sogar beim "Vertauen" der Wale an den Booten. Beim in einem Museum ausgestellten Skelett von "Old Tom" erkennt man angeblich sogar noch an den Zähnen, dass er mit diesen des öfteren Taue benutzt hatte. Zur Belohnung durften dann die Orkas die Zunge und die Lippen der Wale fressen. Hier muss man vielleicht noch anfügen, dass Orkas sehr wählerisch sind. Sie nehmen ihre Beute gerne genau auseinander und Fressen nur die beliebtesten Stücke. Bei anderen Walen sind das vornehmlich Zunge und Lippen. Der Rest wird zurück belassen. Aus diesem Grund nannten die dort ansässigen Walfänger diese eigenartige Zusammenarbeit "The law of the tongue".


    Alles in allem eine höchst faszinierende und einzigartige Kooperation! Oder kennt ihr noch ähnliche Fälle?


    mfg Vivajohn

    Generell muss man wohl darüber nachdenken, über welche Art der Einwanderung man spricht:


    Einwanderung aus EU-Mitgliedstaaten:
    Innerhalb des EU-Raums ist die sogenannte Personenfreizügigkeit ein Grundrecht. Zur Personenfreizügkeit gehört unter anderem die Arbeitnehmerfreizügigkeit und Niederlassungsfreiheit. Jeder EU Bürger ist in der Lage, in jedes beliebige EU-Land zu ziehen und dort einer wirtschaftlichen Betätigung nachzugehen und damit eben auch, dort Sozialhilfe zu beziehen... Mit der Einführung der Personenfreizügikeit in der Schweiz hatte man viele Vorbehalte und Ängste, weshalb in der Schweiz immer noch strengere Auflagen gelten in Sachen Sozialhilfe bei Zuzügern. Besonders die neueren EU-Staaten bereiteten vielen Sorgen (z.B. Rumänien und Ungarn, welche seit 2010 keine Übergangsregelungen der Personenfreizügigkeit mehr haben). Deshalb kommt auch vermehrt bei uns Schweizern der Wunsch auf, die Einwanderung wieder durch Kontingente zu steuern. By the way: Die Türkei ist ja auch Beitrittskandidat, oder? Falls die Türkei Mitglied wird und wenn die Übergangsregelungen dort vorüber sind(3 Jahre glaube ich), gelten diese Bestimmungen auch für die Türkei!


    Einwanderung aus Nicht-EU-Staaten:
    Hier wird in der Regel klar ein Riegel vorgeschoben... Entweder durch Kontingente, oder durch strenge Auflagen. Hier ist es auch etwas schwierig einen ganzen "Anhang" mitzunehmen. Auch dürften hier strengere Auflagen gelten, was Sozalhilfe angeht (nicht ganz sicher, wie es in DE aussieht). Erst nach genügend Zeit und Bewährung können sich diese Einwanderer "Einbürgern". Ab dann haben sie die selben Bedingungen, wie oben beschrieben.


    Einwanderung durch Asyl:
    Einwanderung durch Asyl ist nur möglich, wenn man in seiner Heimat nachweislich in seiner Heimat an Leib und Leben bedroht ist... Oft werden solche Anträge streng geprüft, insbesondere wenn sich die Antragssteller nicht glaubhaft ausweisen können(z.B. fehlende Ausweispapiere).


    Diese Arten der Einwanderung miteinander zu vermischen bei einer Begründung, ist gefährlich... Der Nutzen für den Staat oder den Einwanderer und die daraus resultierenden Konsequenzen verhalten sich völlig anders.


    mfg Vivajohn

    Nun die anstehende Abstimmung vom Sonntag ist tatsächlich recht ungewiss! Primär spielt hier in der Schweiz noch ein anderer Faktor eine Rolle: Es wird eng! Während den Stosszeiten sind die Autobahnen immer überfüllter, ebenso der ÖV! Die Wohnungsmieten steigen in schwindelerregende Höhe, usw... Die Personenfreizügigkeit hat uns ca. 80'000 Immigranten/Jahr gebracht, bei ~8 Mio Einwohner eine beachtliche Zahl! Das konnte nur durch ein meiner Meinung nach ungesundes Wirtschaftswachstum erreicht werden! Immigration von Firmen im wirtschaftlichen Aufschwung^^


    Aber ja, die schweizerische Art Demokratie zu betreiben, hat definitiv eine höhere "Systemtreue" zur Folge! Politiker sind quasi gezwungen, den Volkswillen zu vertreten, da sie sonst eine Referendum zu befürchten haben!

    Hallo


    Ich als Schweizer möchte an dieser Stelle auch noch etwas einbringen...


    In der Schweiz ist die Immigration auch ein omnipresentes Thema in der Politik! Oft werden Zahlen dazu benutzt, um aufzuzeigen, wie Ausländer "unseren" Sozialstaat unterwandern und das System gezielt zu ihrem Vorteil ausnutzen... Ich versuche mich hier immer einer etwas anderen Perspektive: Versuchen wir den Menschen mal als Tier anzusehen und die Wirtschaft ist unser Ökosystem, in welchem wir unsere ökologische Nische finden müssen, um zu überleben. Der Staat als Instrument reguliert dieses Ökosystem. Innerhalb des Ökosystems gibt es völlig legitime Zonen.. Daneben ergeben sich bestimmte Grauzonen, welche der Staat nicht regulieren kann oder will und es gibt einen Teil, wo die staatliche Regulierung versucht einzugreifen, aber es nicht immer schafft (Schwarzmarkt, Kriminalität, etc..). Innerhalb dieses Ökosystems bilden wir Subsysteme(Familie, Freunde, Vereine, etc.) Nun beginnen wir psychisch etwas, was ich "Systemtreue" nenne. Also die Treue gegenüber den uns übergeordneten Systemen innerhalb derer wir uns befinden. Je bessere Bedingungen uns ein System zur Verfügung stellt, um zu Leben(und je mehr Vertrauen wir darin finden), desto höher die Systemtreue! Ich behaupte mal, diese Systemtreue spiegelt sich z.B. bei der Steuermoral(Griechenland ahoi). Je mehr diese Systemtreue leidet, desto eher sind wir bereit, bewusst, Grauzonen des Systems auszunutzen oder gar in die illegalen Bereiche des Systems zu wechseln, oder aber... wegzuziehen in ein völlig neues System!

    So finden wir unseren Immigranten! Ich glaube nun primär an das Gute im Menschen und an den Rechtsgrundsatz "Guter Wille wird vermutet". In dieser Ansicht versucht sich der Immigrant innerhalb seines neuen Ökosystems zu behaupten. Eigentlich immer findet so eine Migration ja aufgrund eines Jobangebots statt! (Ausnahme Asylwesen). Er wird nun Teil des Systems und schliesst sich bestehenden Subsystemen an, formt diese mit und bildet vielleicht auch neue Subsysteme.


    Die Problematik: Unqualifizierte oder schlecht qualifizierte Mitarbeiter! Diese werden gern zu Mindestlöhnen in unserem Land angestellt in Jobs, welche eigentlich niemand machen will... Die Regulationsmechanismen wollen die Konkurrenzfähigkeit einer Firma durch verminderte Kosten erhalten... Kurzfristig eine Lösung, länger werdend aber unhaltbarer Zustand. Unser Immigrant arbeitet nun nämlich mehrere Jahre in unserem Land. Durch den geringen Lohn und oder die schlechten Arbeitsbedingungen verhindert es ihm, sich innerhalb des Systems sauber zu integrieren! Die Folge: Schlechte Sprachkentnisse, kaum Möglichkeit zur Weiterbildung und fortwährend schlechtere Voraussetzungen, sich im neuen Ökosystem zu behaupten. Bleibt er nun Systemtreu, ist die Chance gross, dass er zum Sozalfall wird... Oder aber: Er wird gezielt Systemschwächen ausnutzen oder gar das System umgehen (also kriminell). Wohlverstanden.. dies lässt sich auch auf Bürger mit keiner oder schlechter Qualifizierung ausweiten! Ich finde, das System ist nicht damit reguliert, in dem man die Zuwanderung reguliert, sondern in dem man in der Wirtschaft bei den Löhnen schraubt! (Interessierte sollten mal sehen, was Henry Ford in den USA mit erhöhten Mindestlöhnen alles angerichtet hat^^).



    Kurzum: Ja, Integration von Ausländer ist enorm wichtig! Firmen sollten hier mehr in die Pflicht genommen werden! Aber auch daneben ist jeder, der Integration fördern kann, dazu angehalten! Bessere Integration führt schlussendlich auch bei Ausländer zu erhöhter Systemtreue, zu einem besseren gesellschaftlichen Leben und verhindert Fremdenhass!


    mfg Viva

    Meine bisheriger Favorit unter den möglichen Erklärungen:


    Beim Standort des Rovers herrscht aktuell Winter.. deshalb verweilt der Rover an der selben Stelle mit den Solarpanels auf die Sonne ausgerichtet! Oberflächentemperatur ist ca. -40 °C! Bekanntermassen ist es unter der Oberfläche etwas wärmer.


    Theorie: Unter der Oberfläche war eine Art Salzsole, welche bei den etwas höheren Temperaturen unter der Oberfläche noch flüssig ist. Nun wurde ein Teil dieser Salzsole an die Oberfläche "gedrückt" (vieleicht auch wegen dem Gewicht des Rovers) und gefrierte bei den -40°C. Danach sublimierte das Wasser durch Sonneneinstrahlung weg und zurück bleibt ein Magnesium-/Mangan-Sulfat, welches auch die eigenartige Zusammensetzung (Magnesium Mangan und Schwefel) erklärt.