Beiträge von Mr.Time

    Hallo Rene94,


    wenn du wirklich sicher gehen willst, dass du dir nichts einbildest, kommst nicht drum herum, eine Kamera im Zimmer aufzustellen und dich Nacht für Nacht zu filmen.


    Zudem würde ich dir raten, dass du dich mit luziden Träumen & außerkörperlichen Erfahrungen auseinandersetzt. Dir ist anscheinend nicht bewusst, wie real ein Traum sein kann. Normalerweise muss man sowas üben, um einen solchen Bewusstseinsgrad zu erreichen, wie du ihn beschreibst. Warum auch immer gibt es aber Menschen, die von sich aus solche realen Träume haben, von denen aber sehr irritiert sein können. Im Alter von 8 Jahren ist es nicht selten, solche Träume zu haben, von denen man die Erinnerung nicht von den Erinnerungen der Realität unterscheiden kann. Es besteht auch die Möglichkeit, dass du schlafwandelst und deswegen der Videorekorder auf dem Boden gefallen ist.


    All das wirst du nur erfahren, wenn du bereit bist, eine Kamera laufen zu lassen. Damit würdest du zu mindest deine Familie gut überzeugen können.

    Nein, Intelligenz hat nichts mit Träumen zu tun. Die Fähigkeit zu träumen ist nichts weiter als die Verarbeitung der am Tag aufgenommenen Reize und Eindrücke im Gehirn. Das ist bekannt und nachweisbar. Und Träumen hat nichts mit Gefühlen zu tun.

    Es ist nachgewiesen, dass Träume auch dafür da sind, Erlebnisse, Erfahrungen zu verarbeiten. Aber sicher nicht nur. Erzähl das mal jemanden, der regelmäßig luzide träumt oder klarträumt. Ich hatte sehr viele luzide Träume und Klarträume und das, was mein Kopf da teilweise zusammenspinnt, hat nur im Entferntesten was mit Verarbeitung zu tun. Sobald du selbst das träumen kannst, was du willst, hast du in erster Linie erstmal Spaß und anstatt Eindrücke vom Alltag zu verarbeiten, gewinnst du sogar neue Eindrücke und Erfahrungen, die du erst dann verarbeitest, wenn du wieder wach bist.


    Warum wir träumen, ist mit Sicherheit noch gar nicht so genau verstanden. Wir verstehen ja noch nicht einmal, warum sich Schlaf biologisch bzw. evolutionär durchgesetzt hat. Viele höhere Lebensformen auf der Welt tun es auf jeden Fall und damit ist es aus der Beobachterperspektive zumindest ein Punkt, den man beim Aufbau einer künstlichen Intelligenz beachten sollte.


    Bevor wir eine KI aufbauen, die der menschlichen Intelligenz so vollkommen verschieden ist, macht es sehr viel mehr Sinn, die menschliche Intelligenz im besten Fall erst einmal zu kopieren und nachzubauen, um dann im nächsten Schritt etwas "Besseres" zu bauen, sofern das mit unseren Mitteln möglich wäre.

    Nein, Gefühle sind für Intelligenz sogar hinderlich. Denn Gefühle sorgen dafür, das wir nicht die intelligente, logische, Entscheidung treffen, sondern die, die unseren Gefühlen entspricht. Und Entscheidungen aus dem Bauch heraus sind meistens die verkehrten. Deswegen lernen Elitesoldaten übrigends, im Gegensatz zu so mancher Darstellung in TV und Literatur, als erstes, nicht ihren Gefühlen zu vertrauen.

    Jedes höhere Lebewesen hat auf der Welt Gefühle. Gefühle als Unsinn der Natur dazustellen ist unsinnig, weil sich schließlich diese Lebensformen evolutionär durchgesetzt haben. Es gibt anscheinend einen Grund bzw. ganz viele Gründe, warum intelligentes Leben mit Gefühlen besser ist als intelligentes Leben ohne Gefühle. Mit jeder neuen "Erfindung der Evolution" folgen natürlich auch Nachteile, aber solange die Vorteile überwiegen, setzt sich das eben durch, zu mindest nach dem jetzigen Kenntnisstand. Da ist dein Beispiel mit Elitesoldaten mit Sicherheit kein "Beweis" für deine absonderliche Theorie, Gefühle seien hinderlich für die Intelligenz. Vielleicht geht höhere Intelligenz notwendigerweise aus Gefühlen hervor? Das weiß man einfach nicht.
    Was man aber allerdings sagen kann, ist, dass unsere heutigen Gefühle an ein gesellschaftliches Leben angepasst sind, das wir so heute nicht mehr größtenteils haben. Dann bleiben einen zwei mögliche Sichtweisen:


    1. Man betrachtet das heutige gesellschaftliche Leben als eine Verbesserung unseres früheren Lebens. Dann wären unsere Gefühle teilweise ein Hindernis im erfolgreichen Zusammenleben.
    2. Man sieht nicht das Übel in den Gefühlen, sondern in der derzeitigen Gesellschaft. Damit würden wir in dem Fall unser gesellschaftliches Leben als ein Verschlechterung dessen sehen, woher wir eigentlich herkommen bzw. wo unsere Gefühle eben keinen Nachteil darstellen.


    Und die meisten würden wohl eher Letzterem zustimmen, als in unseren Gefühlen etwas Schlechtes zu sehen.




    Für eine "echte KI" wäre meiner Meinung nach es auch notwendig, dass die KI Gefühle hat. Hinter allem, was wir tun, stehen Gefühle. Wir können gar nicht anders. Teilweise fallen uns ja selbst nicht die richtige Worte ein für ein bestimmtes Gefühl, da es für dieses Gefühl keine passenden Worte gibt. Dann greifen wir auf Metaphern und Bilder zurück, um uns gegenseitig das Gefühl näher zu bringen. Eine KI müsste also zuerst etwas empfinden und aus dem Resultat des Gefühl handeln. Im besten Fall hätte die KI auch ein höheres Ziel wie die Menschen, nämlich nicht sterben zu wollen als erste Forderung und noch dazu ein schönes Leben haben wollen als zweite Forderung. "Was schön ist" müsste abhängig von einer Persönlichkeit sein, die für sich subjektiv definiert, was schön ist. Die Persönlichkeit würde sich wiederum durch Erfahrungen und durch eine Art "DNA" wie dem ersten Programmcode zusammensetzen.


    Aber dafür müssten wir wissen, was überhaupt wirklich "Gefühle" sind, wie der Mensch sich an Dinge erinnert, was Persönlichkeit im Detail bedeutet usw. Da fehlt also noch einiges, um eine wirklich gute KI zu bauen.

    Also, ich habe dir ein Beispiel genannt, warum sich suchen lohnt. Sie sind jetzt im Moment glücklich und bauen ihre eigene Familie auf, arbeiten für ihre Zukunft. Für sie im Moment ist das erstrebenswert. Keiner von ihnen weiß, wie die Beziehung in 25 Jahren aussehen wird. 25 Jahre sind eine lange Zeit. Aber nur weil man Angst hat, die Beziehung könnte in 10 Jahren, in 15 Jahren, in 20 Jahren oder 25 Jahren scheitern, heißt das nicht, dass die Beziehung schlecht war. Genauso wenig entscheidet man sich nur einmal für eine Beziehung. Im besten Fall entscheidet man jeden Tag aufs Neue: Geht es mir gut? Lohnt es sich Energie in die Beziehung zu investieren? Besteht die Möglichkeit, dass sich die Beziehung wieder zum Positiven verändert? Haben wir genug Freunde außerhalb der Beziehung? Kümmern wir uns um unseren Körper, unseren Geist unabhängig von dem Partner? usw. Wenn man diese Fragen zu seiner Zufriedenheit beantworten kann, dann gehts weiter.


    Wenn ich nur 10 Jahre in einer Beziehung wäre, Heirat, Kinder, alles drum und dran, und ich wäre 8 Jahre davon glücklich, warum sollte es dann eine schlechte Entscheidung gewesen sein? Du hast nie eine Garantie, was in deinem Leben passieren wird oder nicht. Das solltest du in deinem Alter aber mal langsam begriffen haben. Wenn du zwanghaft alles kontrollieren willst, fällt es dir natürlich schwer dich auf etwas einzulassen, bei dem du nur ein Teil von einem Ganzen. Aber man wächst mit jeder Beziehung. Man lernt aus seinen Fehlern im besten Fall. Und wenn sich wieder das Leben auf deine Seite stellt und du das Glück hast, eine weitere Beziehung zu führen, dann kannst du viele Dinge besser machen. Ja, und selbst wenn es nur 10 Jahre hält, solange ich in der Beziehung glücklich bin, solange ich weiß, wofür ich die Energie investiere, hat sich alles gelohnt.


    Nicht an die Zukunft denken, wer weiß, was schon sein wird. Keiner. Es macht also keinen Sinn, sich darüber großartig Gedanken zu machen. Mit jedem Schritt, den man mehr zusammen geht, ergeben sich neue Möglichkeiten, die man dann, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, abwägen kann. Man entscheidet sich dann im Hier und Jetzt für ein Miteinander, ein Zusammensein und nicht in 25 Jahren. Das wäre viel zu idealistisch gedacht.


    Der Mensch ist nun mal ein soziales Wesen. Durch seinen Fortpflanzungstrieb existiert ein ganz natürliches Bedürfnis nach einen Partner, der für einen da ist. Dieses innere Verlangen zu verleugnen ist unsinnig. Männer, die nur auf Sex aus sind und glauben nicht auf dieser Suche zu sein, haben sich selbst noch nicht richtig gefunden und verstanden. Und wenn du in deinem Leben 10 Partner hattest, dann hattest du, wenn man sich anstrengt, zehn wundervolle Beziehungen, für die es sich gelohnt hat zu kämpfen.



    Aus diesem Grund ist es vollkommen unerheblich, wie lange die beiden zusammen verheiratet sind. Sie haben sich gefunden, weil sie gesucht haben. Fertig. Dann kannst du noch so häufig mit deiner Weisheit daher kommen, dass eine Suche ja so unglaublich dumm sein soll. Dann hast du etwas ganz Wichtiges im Leben noch nicht verstanden. Das sollte auch mal vorkommen, dass du nicht alles weißt. Aber ob wir den Tag erleben werden, dass du dich darauf einlässt, bezweifle ich. Für dich geht es vorwiegend darum dich zu profilieren, dich in eine starke Position zu heben. Deswegen werde ich auch nicht mehr erwarten, dass du deine Position überdenkst, egal wie viele Geschichten von anderen dir erzählt werden, die deine Weisheiten widerlegen.

    Meine Schwester hat vor vier Jahren ihren Freund auf einer Partnerbörse kennengelernt. Sie hatte sogar richtig schlechte Bewertungen. Trotzdem haben sie sich gefunden. Ihr Freund ist super, er ist sehr sympathisch, ein sehr warmer und herzlicher Mensch. Vor einer Woche wurden sie Eltern, sie wohnen zusammen in einem Haus und ihnen geht es gut. Nur um mal ein Beispiel zu nennen, dass man auch danach "suchen" kann. Dein Axiom, niemals suchen zu dürfen, weil man sonst nicht die Richtige finden würde, ist Quatsch. Es geht um die Suchstrategie. Du kannst ganz bewusst dich von Orten fernhalten, bei denen du weniger eine Frau finden wirst, die zu dir passt. Du kannst dich ebenso auch bei Vereinen anmelden, dich in einem sozialen Netzwerk engagieren und darüber neue Bekanntschaften provozieren.


    Nur weil du mit deiner Erfahrung noch nicht auf die richtigen Ideen gekommen bist, heißt das nicht, dass jeder so unkreativ an seine Suche herangeht. Häufig findet sich der Partner auf einem anderen Weg. Ja. Aber das heißt nicht, dass man gar nicht erst suchen sollte, sondern dass man seine Erwartungen nicht auf einzelne Abende konzentrieren sollte. Es ist eben wahrscheinlicher, wenn du rausgehst, dass du die eine Richtige findest, als wenn du in deinem stillen Kämmerchen immer wieder mit den gleichen Leuten zu tun hast, ohne etwas Neues auszuprobieren.


    Aber warte. Du hast ja sicher schon alles ausprobiert und alles ist schlecht. Du weißt natürlich alles und immer besser als andere. Du bist schon ein lustiger Vogel. Kein Plan vom Leben.

    Es ist interessant, wie du mich versuchst mit deinen Vorurteilen zu bewerten, ohne dass ich etwas über mich erzählt habe. Macht natürlich nicht so viel Sinn darauf einzugehen, was du über mich geschrieben hast. Allerdings hast du sehr viel von dir und deinem Privatleben preisgegeben.



    Also nochmal. Du nimmst immer eine Perspektive ein. Du hast Erfahrungen gemacht. Du bewertest deine Erfahrungen subjektiv, sie sind also schon mal nicht allgemeingültig, wovon du aber immer wieder ausgehst. Es gibt nicht einmal bei dir die Möglichkeit, dass du deinen Standpunkt kritisch hinterfragst. Alles ist fest, du hast deine Meinung und an der ist nicht zu rütteln. Ja und weiter?


    Siehst du nicht, dass du alle Männer, die in einer Beziehung sind, in eine Schublade steckst? Glaubst du ernsthaft daran, dass es keine Leute gibt, die ernsthaft glücklich sind in ihrer Beziehung? Dafür gerne Energie geben, gerne etwas mit ihrer Partnerin machen, gerne für eine gemeinsame Zukunft arbeiten?


    Schon mal daran gedacht, dass deine früheren Freunde einfach glücklich sind in ihrer Beziehung? Spaß mit der Parnterin haben, es gibt viele andere Dinge zu entdecken, als nur der Sex mit der Partnerin? Weißt du wie schön es ist, wenn sich eine Partnerschaft in der Tiefe weiterentwickelt? Natürlich nicht, weil du bisher nie mit einer Partnerin zusammengezogen bist. Du weißt es doch gar nicht. Woher denn? Deine Freunde? Es scheint so, als wärst du nur extrem frustiert, weil sie deiner Meinung nach den "falschen Weg" gehen. Ja, die Freundinnen, die böse Freundinnen nehmen dir deine Freunde weg. Das Leben besteht nicht nur aus Party machen, Saufen, Fußball und Co. Bei all den Freunden, die du "verloren" hast, hast du immer gedacht, dass sie jetzt "keine Freiheiten" mehr haben? Sie fremdbestimmt leben? Glaubst du das ernsthaft? Jeder entscheidet für sich. In deiner Welt sind Frauen freiheitsberaubende Wesen, die Männer unterdrücken und ihre Spielsachen wegnehmen. Und das ist ein Naturgesetz und deswegen gilt das für alle?


    Aber gut. Mit deiner Einstellung wirst du es sehr schwer haben jemals eine Frau zu finden, die mit dir dein Leben verbringen wollen würde. Keine Familie, keine Kinder, keine tiefere Bindungen, viele oberflächliche Freundschaften, keine großen Probleme, die einen wachsen lassen, ein einfaches solides Leben ohne geistige und persönliche Entwicklung. Dafür viel Bier, viel Fußball, an alten Hobbies hängen bleiben, viel Gamen, viel Freizeit für dich ganz alleine, keine Kompromisse, ein Bett für die ganz alleine, viele Freunde, die auch Singles sein müssen usw. Jeder entscheidet für sich. Aber glaub mir, dass du wirklich keine Ahnung hast, was du im Leben verpasst, wenn du auf Beziehungen, auf Liebe, auf Familie verzichtest.

    Hallo zusammen,


    lieber Ghost, ist dir der Begriff "selbsterfüllende Prophezeiung" geläufig?


    Ich habe vor einigen Jahren mal mit einer Freundin darüber geredet, warum sie meint, keinen richtig Kerl zu finden. Sie meinte: "Das sind doch alles nur Männer, die mich ins Bett bekommen wollen." Sie war noch relativ spät "Jungfrau" und hatte keinen Freund bis dato. Sie war hübsch, hatte eine Kosmetikerausbildung abgeschlossen und eigentlich auch ganz sympathisch. Wir waren befreundet über meine Ex-Freundin. Deswegen hat sie sich das auch mal angehört, was jemand von der anderen "Partei" zu erzählen hat. Ich bin mit ihr ein paar Mal unterwegs gewesen und habe gesehen, wie sie von "außen" wirkt. Und weißt du wie?


    Sie hat super arrogant gewirkt und man hat sich als nicht so selbstbewusster Mann sehr schnell eingeschüchtert gefühlt. Von wem wurde diese Frau angesprochen? Nur von Proleten, von Leuten, die nur auf Sex aus sind, von Leuten, die nur ihren Körper bewertet haben. Jetzt mach dir mal Gedanken, warum gerade die Leute, die sie nicht leiden konnte, sie anmachten? Durch ihre arrogantes Auftreten wollte einfach kein "netter, lieber, gut aussehender Kerl", der nicht mit ihr sofort ins Bett will, sie ansprechen. Sie wirkte eben für die Männer, die sie sich in ihrem Kopf als Traummann zusammengebastelt hat, nicht sympatisch genug, nicht von "innen" attraktiv. Durch ihre beschränkte Sicht auf die Männerwelt, weil sie ja nur eine gewisse Gruppe von Männern ansproch, entwickelte sie ihr Weltbild: "Männer sind nur Schweine". Voilà: Selbsterfüllende Prophezeiung perfekt.


    Was will ich dir damit sagen Ghost?


    Du redest von dir. Von deinen Geschichten. Von deinen Erfahrungen, die du gemacht hast. Unabhängig, ob du es einsehen willst oder nicht, du wirst mit einer bestimmten Perspektive auch nur bestimmte Erfahrungen machen können. Je voreingenommener du bist, je mehr du mit Vorurteilen in die Welt gehst, desto mehr wirst du jenen Frust auch nach außen zeigen. In deinen Blicken, in einer Haltung, in deiner ganzen Art kann man dann das unbewusst wahrnehmen. Du bist so sehr voreingenommen von Beziehungen, dass du automatisch nur noch viele "Beweise" siehst. Du streckst deine "inneren Fühler" aus und findest scheinbare "Beweise" für deine Theorien. Natürlich wirst du, wenn du aus der Perspektive weiterhin alles bewertest keine andere Meinung zulassen können, weil diene Erfahrungen ganz andere Bände sprechen. Erfahrungen. die du wiederum machst, weil du eben mit jener Perspektive durch die Welt latschst, stets davon überzeugt, dass das, was du erfahren hast, das einzig Wahre ist. Alle anderen würden diese Wahrheit nicht verkraften und du siehst dich auf einer einsamen Insel mit deiner Meinung.


    Ja klar. Dein Frust muss riesig sein. Aber ob du es glaubst oder nicht, eine Beziehung kann auch ganz anders aussehen, als du dir es vorstellst oder du es erfahren hast bisher.



    Das Problem ist: Wenn du nicht versuchst, die Welt mal aus einer anderen Perspektive anzuschauen, dann wirst du die Welt immer aus der Perspektive betrachten, wie du es tust. Deine Arroganz zäunt dich ein und du führst ein Leben mit einer beschränkten Weltsicht. Beschränkt deswegen, weil du das Leben dann nur aus einer Perspektive kennen lernst und nicht dich auf andere Perspektive einlässt. Bücher können da einen helfen, andere Perspektiven angeboten zu bekommen. Ganz privat entscheidest du dich dann von Neuem: Bleibe ich bei meiner Perspektive oder nicht? Verändere ich sie etwas? Baue ich in meine Perspektive Bausteine einer anderen ein? Es sind nur Angebote, du alleine entscheindest, was du von wem annimmst. Aber GAR NICHTS anzunehmen, von nichts und niemanden, ist sehr arrogant und infolge dessen sehr ignorant.


    Ein schönes Buch ist zum Beispiel: Wahre Liebe lässt frei.
    http://www.amazon.de/Wahre-Lie…nder-finden/dp/3778792075


    Wenn du dich ganz und gar nicht auf eine andere Perspektive einlassen willst, um deine zu "verfeinern", dann ist das zwar deine Entscheidung, du behälst deine Meinung und du wirst weiterhin Single bleiben. Aber wenn du nicht nach Lösungen suchst für Probleme, kannst du keine finden. Wenn du meinst, dass du bereits schon alles wissen würdest, dann machst du dich über all diejenigen lustig, die sich ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt haben in Form eines Buches. Wenn du nicht einen Anfang wagst und aus deiner Höhle herauskommst, dann wirst du ein sehr einsames Leben führen.

    Ein paar Zusatzinformationen, von denen ich glaube, dass sie dazu geführt haben, warum man es in Erwägung gezogen hat, dass die Richtung des Spins erst bei der Messung festgelegt wird:


    1. Man spricht ja bei dem Aufenthalt von Quantenobjekten immer nur von einer Wahrscheinlichkeit. Der Aufenthalt des Quantenobjekts wird erst mit dem Kollaps der Wellenfunktion durch eine Messung herbeigeführt.


    Siehe Doppelspalt-Experiment.


    Deswegen geht man wahrscheinlich auch von unbestimmten Eigenschaften der verschränkten Quantenobjekte aus.



    2. Stern-Gerlach-Versuch


    In diesem Versuch wurde beobachtet, dass Quantenobjekte nur zwei definierte Spinnwerte annehmen können, obwohl nach unserer Vorstellung eine "Linie" auf dem Projektionsfeld herauskommen müsste.


    Bloß zwei mögliche Zustände, obwohl die Quantenobjekte nicht wissen können, wie das magnetische Feld aufgebaut ist bzw. ausgerichtet ist.


    Aus diesem Versuch schloss man, dass theoretisch nur die Möglichkeit existiert, dass eine Art "Überlagerungszustand" vorliegt. Die beiden möglichen Zustände liegen in Superposition vor, solange, bis sie auf ein ausreichend starkes Magnetfeld stoßen. Das magnetische Feld "zwingt" sie quasi in einen der beiden möglichen Zustände zu springen.





    Wenn man diese Ergebnisse nimmt und sie auf zwei verschränkte Photonen anwendet, dann KANN man vermuten, dass eine Superposition vorliegt, diesmal von zwei Quantenobjekten anstatt nur von einem, und, dass die Superposition im Moment der Messung "zerfällt" in einen der möglichen diskreten Zustände.


    So gesehen wäre es sehr überraschend, wenn tatsächlich "verborgene Variablen" vorliegen würden, die die Eigenschaften von vorherein bestimmen. Das würde zumindest in der Quantenwelt sehr eigenartig sein.

    Versteh mich nicht falsch, aber der Begriff gibt doch exakt wider was man dahinter zu erwarten hat. Naturgesetze sind wie sie sind. Sie sind nicht weiter interpretierbar oder bestreitbar.
    Daher ist die Verknüpfung zu "gewissen Randbedingungen" vollkommen falsch, wobei. Ja. Es gibt exakt eine Randbedingung für alle Naturgesetze. Es muss ein Raum-Zeit-Kontinuum wie das unsere geben, damit sie überhaupt wirken und auch entstehen können.

    Also unter der Annahme, dass es den Urknall gab (ist ja mittlerweile auch wieder gar nicht 100% klar, weil einige Theorien ohne den Urknall auskommen) heißt es wohl, dass mit der bekannten Physik dieser Moment der Entstehung des Universums nicht erfasst werden kann bzw. dass die Naturgesetze, wie wir sie kennen, erst "entstanden" sind. Aber Who know's? Ist auch nicht so wichtig.

    Richtig. Aber eine Annahme die auf gewissen, soliden Grundlagen beruht.

    Es gibt genug Wissenschaftler, die daran zweifeln, ohne gleich an einen Gott zu glauben. Es lässt sich so einfach sagen: "Zufall!". Aber auch Zufall hat seine Grenzen. So kann aus eine weiße Fläche nicht zufällig eine schwarze werden. Und ebenso wirst du unendlich oft ein Hubschrauber in die Luft sprengen können und am Ende wird trotzdem nicht zufällig ein Hubschrauber aus den Trümmerteilen wieder entstehen. Beim Zufall geht es um Möglichkeiten. Aber wer sagt, was möglich ist oder nicht durch reinen Zufall. Und nur weil etwas möglich ist, muss es nicht auch passiert sein oder passieren.
    Ich mein, wenn es nur um "natürliche Selektion" gehen würde und es tatsächlich nur um Mutationen gehen würde, die rein auf Zufall basieren, darüber hinaus alle Möglichkeiten "ausprobiert" wurden, wie vielleicht einige Anhänger dieser Theorie es sagen würden, dann frage ich mich, warum es keine fliegenden Menschen gibt als Beispiel. Diese Menschen wären doch den heutigen eindeutig überlegen? Also offensichtlich gibt es und gab es nie fliegende Menschen. Wieso sollte es nicht Einflüsse auf den "Zufall" von der Natur aus geben können, die die Möglichkeiten des Zufalls "begrenzen"? Wurd ja alles noch nicht erforscht. Wir sind doch gerad am Anfang, da wird sicher noch was kommen.

    Da du aber die Emergenz in den Raum geworfen hast.


    Mal losgelöst vom Menschsein: Ist Göttlichkeit etwas emergentes? Ich mein. Wir könnten es nach aktuellem Stand ohnehin nicht beweisen aber der Gedanke ist interessant. Toll wäre es jetzt, wenn man die von Ghost eingeworfenen Delphine mal ordentlich befragen könnte. Vielleicht sinieren sie in ihrer Sprache und in ihren Gedanken doch über das Warum und Wieso ihrer Existenz und wenn sie auch zu einem "Gott"-Begriff kämen, könnte man dann obige Annahme bestätigen? Oder näher festlegen, dass die Existenz von Raum-Zeit und einem geeigneten Bewusstsein automatisch zur Gott-Definition führen würde?

    Könnte ich mir vorstellen. Interessant ist: Es entstehen immer wieder neue emergente Systeme auf Basis schon existerender emergenter "Untersysteme". Also von Atomen zu Molekülen, die ganz andere Eigenschaften haben. Zu komplexeren Verbindungen wie Polymerketten. Zu kristallinen, amorphen Strukturen, bei denen ganz andere Kräfte dominant sind. BIs hin zu makroskopischen Größen im meter Bereich usw. Jedes dieser Skalen hat ganz eigene Eigenschaften, die sich wiederum auf die makroskopische Physik auswirken.
    Das gleiche Prinzip bei Lebewesen. Man betrachte einmal den menschenlichen Körper aus der Perspektive. Für die Bakterien, für unsere Zellen usw. sind wir "Gott". Unser Geist steht über allem in unserem Körper, dabei haben weder die Bakterien in unserem Darm, noch irgendwelche andere Lebewesen eine Ahnung davon. Wir sind für sie ihr Ökosystem, in dem sie leben. WEnn man das Prinzip verwendet, dass aus bereits bestehenden emergenten Systemen ein noch größeres emergentes System enstehen kann, wieso nicht auch bei MEnschen?
    So könnte man die Entstehung der Sprache auf eine "regionale Emergenz" zurückführen. Und wieso sollte es da aufhören? Globale Emergenz, Interstellare Emergenz usw. Ich seh kein Grund, warum dieses Prinzip nicht auch weitergeführt werden könnte. So wie unser Geist die Emergenz unseres eigenen Körpers darstellen könnte, so könnte es noch nicht verstandenes Bewusstein größerer Ordnung geben, das Einfluss nimmt auf zum Beispiel die Entstehung der Erde.


    In dieser Vorstellung wäre ein Gott dieser Art, also das höchste emergente System, doch schon denkbar ^^

    Zitat von »Mr.Time«
    Worauf ich hinaus will ist: Atheisten sind zwar davon überzeugt, dass es keinen Gott gibt, aber sollten korrekterweise ebenfalls von einem "Glauben" reden. Sie glauben nicht daran, sondern an die Wissenschaft.
    Falsch. Atheisten glauben auch nicht an die Wissenschaft, da die Wissenschaft keine fiktiven Aussagen propagiert die rein auf Glauben beruhen sondern wissenschaftliche, reproduzierbare Erkenntnisse formulieren und preiß geben.

    Ok. Das war ein bisschen blöd formuliert. Gemeint war: Atheisten können nicht davon überzeugt sein, sondern allerhöchstens daran glauben, dass mithilfe der aktuellen Vorgehensweise der Wissenschaft die Frage beantwortet werden kann, woher wir kommen, ob es ein Anfang gibt und ob es ein Ende geben wird. Wissenschaftler selbst können niemals davon ausgehen, alle Fragen mit den momentan zu Verfügung stehenden Methodiken beantworten zu können. Das weiß man nicht. Und ja, ich bin der gleichen Meinung, dass viele wissenschaftliche Erkenntnisse "Fakt" sind, wie zum Beispiel die Existenz von Naturgesetzen unter gewissen Randbedingungen und viele Ableitungen, die daraus gefolgert werden können. Daran glaubt man nicht, sondern das weiß man, dass so etwas existiert. Eine ganz andere Sache ist, ob man der "bisherigen Interpretation" glaubt. Das, was immer feststeht, ist die Beobachtung und die Mathematik, mit Hilfe der man die Beobachtung nachsimulieren kann. Wie man das Ergebnis allerdings interpretiert, ist nur selten eindeutig.
    So wird die Evolution beispielsweise grundsätzlich auf Mutationen der DNA zurückgeführt, Mutationen, die zufällig entstehen. Dass es zu einer Art Mutationen kommt, ist Fakt und Beobachtung. Dass es vollständig und alleine auf Zufall zurückzuführen ist, eine bloße Annahme. Und das liegt daran, dass Physiker selbst kaum "Zufall" verstehen. Die Ursache dieser scheinbar zufälligen Mutationen kann eine ganz andere sein oder eine Kombination aus bisherigen Erklärungsversuchen. Deswegen müsste man streng genommen davon reden, dass man als Atheist, an die bisherigen Interpretation glaubt, dass Evolution ausschließlich auf zufälligen Mutationen zurückzuführen ist mit einer anschließenden natürlichen Selektion. Diese Interpretation ist eben nicht Fakt, was viele Atheisten nicht so ganz verstehen wollen.

    Zitat von »Mr.Time«
    Und die Wissenschaft in der heutigen Form hat nur einen ganz begrenzten Zugang zur physikalischen
    Realität.
    Ähm, nein. Eben weil wir wissen, dass es noch deutlich mehr als das sichtbare, baryonische Universum gibt zeigt das doch, dass wir zumindest mal den geistigen Horizont besitzen und nicht behaupten wir wüssten alles.

    Stimmt, wir wissen, dass es mehr gibt. Aber nur weil wir wissen, dass es mehr gibt, heißt es nicht, dass wir das "Mehr" bereits erfassen können oder gar messen können. Uns fehlen heutzutage die Messmethoden, die Theorien und die Ansätze, um solche Messinstrumente zu bauen. Um ein Missverständnis vorzubeugen: Aus meiner Sicht ist der Zugang zur physikalischen Welt von der Wissenschaft genau über jene Messmethoden definiert. Alles, was wir heutzutage messen können bzsw. alles, was in Abhängigkeit von Größen steht, die wir messen können, all das ist etwas, dass wir "potentiell" verstehen können. Und das alles, was wir heute messen können, begrenzt sich auf die sichtbare Materie mit knapp 5%. Also noch ganz weit davon entfernt, behaupten zu können, die Wissenschaft würde auf die gestellten Fragen in den kommenden Jahrzehnten bzw. Jahrhunderten eine Antwort finden. Solange bleibts bei dem Glauben daran, dass es so sein könnte.

    Physikalisch betrachtet eben doch!
    Was "Geist" ist, dass wissen wir noch nicht so wirklich, stimmt.

    Naja - Physikalisch betrachtet ist alles Physik, inklusive Biologie, Chemie und alles, was damit im Zusammenhang entsteht. Zur Physik gehört aber auch die Mechanik und die Thermodynamik. Und die Mechanik und die Thermodynamik würden gar nicht existieren, wenn man die Welt als eine reine Ansammlung von Atomen betrachten würde. Gewisse Funktionen, Kräfte, Aggregatszustände usw. entstehen erst über die Wechselwirkung von Atomen, Molekülen, Atomketten, Kristallinen Strukturen usw. Man spricht hierbei auch von "emergenten Systemen".


    Siehe Emergenz: http://de.wikipedia.org/wiki/Emergenz


    Die durch die Emergenz gewonnenen Eigenschaften sind nicht eine Illusion unserer wahrgenommenen Realität, sondern real. So ist auch jede Körperfunktion wie die Funktionsweise unserer Nerven, Synapsen, Muskelfasern usw. real und nicht eine bloße Interpretation des Menschen. Unser "Geist" bzw. unser Bewusstsein ist ebenfalls real, auch wenn keinem direkten Ort unserer Gehirns die Funktion "Bewusstsein" zugewiesen werden kann. Bewusstsein, so eine Vermutung, wäre somit eine emergente Eigenschaft unserer Gehirns. Doch ohne dass irgendeine Zelle unserer Körpers Ahnung davon hätte, was ein Bewusstsein ist, existiert es dennoch.


    Aus diesem Grund ist der Mensch eben kein Zellhaufen, auch nicht aus physikalischer Sicht. Informationen, Emergenz, Funktionen usw. gehören ebenso zur Physik dazu. Siehe Quantenverschränkung, wo es nur um einen Austausch von Informationen des Spins geht.

    Atheisten im Allgemeinen sind davon überzeugt, dass es keinen Gott geben kann, weil sie der festen Überzeugung sind, dass alles mit der heutigen oder zukünftigen Wissenschaft erklärt werden kann. Im Allgemeinen wird grundsätzlich ein Widerspruch darin gesehen, Wissenschaft mit Religion vereinigen zu können - deswegen kann nach der Vorstellung von vielen Atheisten kein Gott existieren, weil die Existenz eines Gottes im Allgemeinen für viele Atheisten eine Verletzung unserer physikalischen Gesetze darstellen würde. Atheisten befassen sich meistens nur mäßig mit der Materie der Religion und damit auch nur selten mit dem modernen Glauben von vielen jungen Menschen. Interessanterweise verstehen viele Atheisten ebenso nicht, was "Wissenschaft schafft", wie Wissenschaft funktioniert und wo sich die Grenzen von Wissenschaft befinden.


    Es gibt viele namhafte Wissenschaftler, die sowohl in der Vergangenheit als auch in der heutigen Zeit keinen Widerspruch darin sehen und auch an einen Gott glauben. Wenn diese Menschen, die so nah der Wissenschaft zugewandt sind, keinen Widerspruch darin sehen, Wissenschaft mit Religion unter einem Hut zu kriegen, dann gibt es keinen solchen Widerspruch, von dem so viele Atheisten überzeugt sind. Oder man maßt sich an, dass jene namhaften Wissenschaftler keine Ahnung von ihrer Materie hatten bzw. haben.



    Worauf ich hinaus will ist: Atheisten sind zwar davon überzeugt, dass es keinen Gott gibt, aber sollten korrekterweise ebenfalls von einem "Glauben" reden. Sie glauben nicht daran, sondern an die Wissenschaft.



    Der Beginn vom Glauben an einen Gott oder an Göttern geht mit Sicherheit auf die Zeit zurück, in der Menschen in Stämmen gelebt haben, also ganz weit entfernt von Kapitalismus und der damit verbundene Missbrauch von Religion. Seit dem der Menschen reflektieren kann, andere Perspektiven einnehmen kann und abstrakt denken kann, wird man genauso wie heute sich die Frage gestellt haben: Woher kommt man? Ich habe zwar keine Belege dafür und bin auch gerade zu faul, um danach zu suchen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass diese Frage der Antrieb war für den Glauben an einen Gott. Der Glauben konnte diese Frage elegant beantworten und hat dem Leben einen Sinn gegeben. Ich persönlich betrachte viele der Religionen als "mögliche Antworten" auf die Frage, woher wir kommen. Denn beim Glauben an einen Gott kann es ja nicht bleiben. Man möchte sich "Gott" eben vorstellen können, am besten personifizieren können. Auf dieser Suche nach der Antwort auf die Frage, "wer oder was Gott ist", wurden auch in vielen Naturphänomenen ein Gott gesehen. Nur weil bestimmte Vorstellungen falsch waren, wie wir heute mit der Unterstützung seitens der Wissenschaft feststellen konnten, heißt das nicht, dass die Frage "woher wir kommen" beantwortet ist. Wir sind eben noch auf der Suche und können dank der Wissenschaft viele mögliche Erklärungsmodelle, woher wir kommen, schon einmal ausschließen.


    Trotzdem bleiben die Fragen stehen:


    1. Woher kommen wir? Gab es einen Anfang?
    2. Hat das Leben einen übergeordneten Sinn, den wir im Sinne eines emergenten System nicht erfassen können, weil wir unfähig sind, die richtige Perspektive einzunehmen?
    3. Wird es ein Ende geben?


    Atheisten sind davon überzeugt, diese Fragen beantworten zu können. Aber die Wissenschaft hat eben keine Antworten bis jetzt darauf. Und die Wissenschaft in der heutigen Form hat nur einen ganz begrenzten Zugang zur physikalischen
    Realität. Ich erinnere daran, dass sichtbare Materie nur einen Bruchteil ausmacht von dem, was im Universum existieren. Ebenso sind wir bisher nicht in der Lage, emergente Systeme wirklich zu verstehen. Ein Mensch ist eben nicht ein Zellklumpen, sondern viel viel mehr. Dass das seitens der Wissenschaft anerkannt ist, kümmert aber ja die meisten Atheisten herzlich wenig.

    Und das komische ist, dass viele Einzelteile immer mehr als die Summe ihre Dinge ergeben.

    Stimmt. Dafür gibt es aber noch sehr viel einfachere Beispiele als deine genannten. Zum Beispiel die Bildschirmausgabe eines Laptops / Pcs. Jeder einzelne Pixel ist angesteuert, jeder einzelne Pixel bekommt damit eine Information zugewiesen. Diese Information ist eben eine bestimme Farbe. Nun ist das Bild, was wir als Menschen sehen, nicht bloß eine Aneinanderreihung von einzelnen Pixeln, sondern wir sehen "mehr". Wir interpretieren das Bild als einen Text, als ein Bild, als ein Video usw. Diese Information ist für jeden Menschen offensichtlich, der in der heutigen Informationsgesellschaft groß geworden ist. Auch wenn für uns die Gesamtheit der Pixels ganz offensichtlich mehr ist, weiß der PC oder der Laptop davon gar nichts. Es gibt keinen Ort innerhalb des Speichers, der diese Information in sich trägt.


    Man könnte ja jetzt sagen: Halt! Die Information wird erst im Kopf des Menschen erzeugt. Das kann ja auch sein. Aber das wäre zu einfach gedacht. Denn alles was wir tun ist ja schließlich, die Information, die in der Bildschirmausgabe enthalten ist, mit einem "Übersetzungscode" zu einer Information zu verarbeiten, die auch in unserem Kopf abgespeichert werden kann. So gesehen ist die Information, die zusätzlich durch die Gesamtheit der Einzelpixel entsteht, schon existent. Es braucht bloß eine gewisse "Intelligenz", diese Informationen aufnehmen zu können.


    Spätestens das Phänomen der Quantenverschränkung zeigt eindeutig, dass Informationen wie der Spin ganz eigene physikalische Gesetzesmäßigkeiten haben, so wie, dass sie keine direkte räumliche Verbindung benötigen für einen Informationsaustausch. Das Einzige, was ein wenig versucht in physikalischer Form den Informationsentstehungsprozess zu berücksichtigen, ist der zweite Hauptsatz der Thermodynamik und die Entropiebilanz. Gäbe es den zweiten Hauptsatz nicht bzw. die Gesetzesmäßigkeit, wäre wohl nie aus lebloser informationsloser Masse etwas so Informationsreiches geworden wie er Mensch. Dennoch bleibt diese Welt der Informationen auf eine unbekannte Art unsichtbar.


    Und so wie viele Pcs, das Internet erschaffen haben, welches dann wiederum zum Beispiel Linux erschaffen hat, (Linux wurde nur
    dank dem Internet entwickelt, weil man sich da austauschen konnte)
    Ist es doch auch möglich, dass wir sozusagen Gott erschaffen haben, der Jetzt uns wiederum erschaffen hat.

    Also Pcs haben direkt ja nichts erschaffen, sondern mithilfe von Pcs wurde das Internet erschaffen. Ich bin auch der Meinung, dass das Internet eine ganz eigene Dynamik entwickelt hat gemäß dem Prinzip der "unsichtbaren Hand" wie so vieles auf der Welt. Auch die Wirtschaft wird ja massiv von diesem Effekt beeinflusst. Aber dass sich etwas gegenseitig erschaffen haben soll, finde ich etwas unintuitiv. Aber vielleicht meinst du ja, dass sich durch den zufälligen und entropiebedingten Schaffungsprozess der lebendigen Intelligenz sich eine Eigendynamik entwickelt hat. In wie weit Menschen einen Einfluss auf Informationen haben, ist kaum erforscht, da ja Informationen selbst nicht fassbar sind. Vielleicht gibt es eine Art "globales Bewusstsein", darauf deuten einige Experimente zumindest mit weltweit aufgestellten Zufallsgenereatoren hin, allerdings offiziell wenig empirisch bewiesen. Und dieses globale Bewusstsein könnte, sofern es einen Einfluss auf den Zufall hat, ebenso einen Einfluss auf die Evolution gehabt haben.

    nun die einigen halten mich für dumm, ich halte Menschen für dumm, die da nicht sehen, dass der nur Geld aus der Geschichte ziehen will.
    Ist immer Ansichtssache^^

    ghost


    Ich denke, du solltest lieber lesen lernen. Dann würdest du meine Meinung nicht so falsch zu dem Thema deuten. Unabhängig davon solltest du dir über deine herablassende und sexistische Art, über Frauen so zu urteilen, Gedanken machen. Willkommen im 21. Jahrhundert. Mit deiner Einstellung wärst du vielleicht vor 50 Jahren cool gewesen. So bist du einfach nur ziemlich dämlich.



    ____________


    @Ronin

    Hier wird nicht versucht, überhaupt irgendwas zu entlarven; das ist doch der Punkt. Es geht in diesem Thread explizit um den Typen und seine Geschichte, und es geht explizit darum, über das Threadthema zu reden, Informationen zusammenzutragen und zu spekulieren.

    Es wird spekuliert. Informationen wurden kaum bis gar keine zusammengetragen. Es wurde bloß "mal" gegoogelt. Worum es hier geht, ist mir ziemlich klar, weil du dich bereits zum 3x wiederholst. Wenn du dich ständig wiederholst, bekommt man den Eindruck, dass du deinen Gegenüber nicht wirklich für voll nimmst. Das ist ziemlich anstrengend, obwohl du es sicher nicht so meinst. Aber dennoch wirkt es so.


    Es wurde bisher also bloß spekuliert auf Basis von halbherzig zusammengetragenen Informationen, welche wahrscheinlich auch nach längerer Suche mit den uns im Durchschnitt zu Verfügung stehenden Mitteln nicht sicherer feststehen würde, als sie es jetzt schon sind. Unter anderem wurde spekuliert, dass er ein Betrüger ist, der versucht mit seiner Geschichte Geld zu verdienen. Das meinte ich mit "versucht ihn als Betrüger zu entlarven". Ich denke, da sind wir uns einig?

    Es geht in diesem Thema explizit nicht darum, ne Grundsatzdiskussion anzustrengen, in der das wichtigste Argument ist "Wenn man alle Leute so beurteilen würde".
    Nein, tut man nicht. Man guckt sich diesen Mann (Nicht "jemanden", sondern ihn, denn um ihn geht es) an, findet einige Fakten über seine Lebensgeschichte heraus und stellt darauf basierend ne Vermutung an. Und das ist auch der Punkt

    Es kann sein, dass du andere Erfahrungen hier im Forum gemacht hast als ich, aber in den Threads, die ich bisher gelesen habe, war es bisher sehr häufig so, dass Grundsatzdiskussionen begonnen wurden oder jemanden etwas unterstellt wurde, was an sich nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun gehabt hat. Unabhängig davon habe ich dir bereits erklärt, warum ich es für angebracht halte in solche Threads sich gegenseitig Feedback zu geben. Wieso sollte man kritische Meinungen nicht kritisieren dürfen? Ich denke, dass ich hier keine Regeln in irgendeiner Art und Weise breche, wenn ich das tue.


    Außerdem hängst du dich ziemlich an dieser einen Formulierung auf, die etwas aus dem Kontext gerissen ist. Es war ein Konquistadore gerichtet. Ehrlich gesagt antworte ich bloß auf deine Beiträge. Wenn jemand daran also Schuld ist, dass sich das Thema in diese Richtung entwickelt hat, dann sind wir das beide.

    du lehnst dich zurück und beurteilst teilweise verbal ausfällig Argumentationen anderer als falsch

    Beleg bitte. Wo werde ich verbal ausfällig?

    bleibst aber selbst unangreifbar, weil du keine konkreten Ideen zum Thema selbst hast.

    Ich denke, ich bin genauso angreifbar wie jeder andere auch hier, sobald man sich zu irgendetwas äußert.

    Und das ist auch okay, aber in dem Fall ist es trotzdem nicht angemessen, den Thread zu ner Grundsatzdiskussion umzuformen, wenn es doch eigentlich ein konkretes Thema gibt, und doch eigentlich konkret über dieses Thema diskutiert wurde.

    Wieso ist das in dem FAll nciht angemessen? Wieso strengst du dich gerade hier so sehr an, bei dem vermeintlichen Thema zu bleiben und in anderen Threads nicht, wo das ebenfalls passiert?


    Wenn du meine Antwort auf Silverclouds Beitrag liest, dann kennst du meine Meinung. Und wenn jemand das so schön formuliert wie Silvercloud und ich ihm zustimme, wieso sollte ich dann nochmal das gleiche posten?

    Wie gesagt, lass die Hosen runter, ergo - wie sind deine Ansichten zum Threadthema, also zu McClelland und seiner Geschichte? Welche Punkte hältst du für stimmig, welche nicht?

    Wie bereits gesagt, habe ich mich dazu mehrfach geäußert. Vielleicht liest du meine Beiträge einfach nicht genau genug. Oder du hegst grundsätzlich einen Groll gegen mich. Who knows.

    1. Du laberst irgendwie einfach nur Müll. Was hast du bitte mit deinen Beiträgen zum Thread beigetragen?


    2. Glaubst du ernsthaft, dass du mit solchen Äußerungen dich in irgendeinerweise positiv profilierst? Durch solche Äußerungen zeigst du nichts anderes, als dass du nur ziemlich dumm bist. Wenn das dein Ziel ist, bitte.




    @Ronin


    Es mag sein, dass in diesem Fall er an Geld interessiert ist, aber darum ging es mir nicht. Es geht darum, mit welchen Argumenten man versucht jemanden als Betrüger zu entlarven. Und da sind andere Herangehensweisen, wie bereits mehrfach gesagt, zielführender. Unter anderem die Variante den Hintergrund der Geschichte dahingehend zu beleuchten, ob das, was diese Person behauptet zu sein, grundsätzlich überprüft. Aber ich denke, es wurde von meiner Seite aus jetzt alles gesagt.

    Warum muss, deiner Ansicht nach, dieser Thread eine Grundsatzdiskussion darüber sein, wen und was man anzweifeln sollte?

    Muss er nicht, aber wenn ich ein Thread aufmachen würde, in dem es theoretisch darum geht, wann es "berechtigt" wäre, wie was anzuzweifeln, dann stünden alle Beteiligten vor einer Mammutaufgabe. Zumal eine theoretische Auseinandersetzung wenig zielführend ist. Dagegen macht es doch viel mehr Sinn bei jedem Beispiel auch kritisch auf die kritischen Meinungen zu achten. Nur weil zich Leute dem kritisch gegenüberstehen, heißt das nicht, dass auch die Qualität der Kritik bei jedem automatisch gleich gut ist. Und da kann man sich doch anspornen bzw. gegenseitig motivieren, seine Argumentationsweise zu verbessern? Schließlich geht es doch um Diskussionen oder warum sonst sollte man hier posten?


    Deswegen kann ruhig meiner Meinung nach in jedem Thread dieser Art diese Grundsatzdiskussion weitergeführt werden.

    Übrigens - bei einer Person, die sich offen darüber mokiert, dass ihre Rente zu schmal ist und Geschichten über Aliens erfindet, wie absurd ist da der Gedanke, dass ebendiese Person diese Geschichten erfindet, um sich nen Groschen zu verdienen?

    Es ist halt eben nicht relevant. Das Argument führt zu gar nichts. Ich könnte jetzt zum Beispiel vermuten, dass er nur seine Rente gekürzt bekommen hat, weil er gerade damit angefangen hat, über seine Erfahrungen zu berichten. Dann würde man den Spieß umdrehen. So wie ich es verstanden habe, gibt es noch immer die Möglichkeit, dass er Astronaut war. Aber vielleicht will er ja wirklich nur von der Geschichte profitieren, ohne etwas jemals derariges erlebt zu haben. Oder ganz vielleicht hat er etwas erlebt und sagt sich jetzt: Meine Rente ist zu kurz, ich bin alt, ich hab nichts zu verlieren, ich will davon profitieren. Oder vielleicht hat er auch etwas gesehen und es war eben kein Alien und er glaubt nur, dass es eins war.


    Es gibt so viel mehr Möglichkeiten, als dass er bloß ein Betrüger ist.

    - Du weißt nicht, ob McClelland ein Astronaut war oder ist, du hast nur seine Behauptung und diverse Ungereimtheiten bei dieser.

    Habe ich jemals behauptet, dass er ein Astronaut ist? Aus meiner Antwort auf Silverclouds Beitrag ist es nicht schwer herauszulesen, dass ich daran ebenso zweifle. Es geht nur um die Argumentation, warum man zweifelt. Und das ist eben nun mal meine Meinung, auf die du nicht wirklich eingegangen bist?


    - Du weißt nicht, ob ich ein Astronaut bin oder war, du hast nur meine Behauptung und diverse Ungereimtheiten bei dieser.

    Geht es dir jetzt um die theoretische Situation, dass ich dich gar nicht kenne? In dem Fall würde ich es nicht wissen, richtig. Aber selbst wenn wir uns nicht direkt kennen, bist du in den letzten Monaten, seitdem ich in diesem Forum aktiv bin, auch recht aktiv gewesen. Und da merkt man sich eben beiläufig ein paar Dinge. Unter anderem, dass du nicht älter als 25 bist. Es gab nur eine Person, die mit 25 Jahren im All war und das ist Stepanowitsch 1961 gewesen. Ich vermute mal ganz stark, dass du das nicht bist?


    Ich verwende mal deine eigene Logik: Würdest du alle Menschen so schnell beurteilen wie mich (Du kennst ja nichtmal meinen Klarnamen), wären für dich alle Lügner.

    Ich hoffe nicht, dass du dich jetzt angegriffen gefühlt hast? O_o Jedenfalls kenne ich dich nicht und kann deshalb auch erst recht nicht über dich urteilen. Und achja: Das ist ganz sicher nicht meine Logik. Ich kanns gerne nochmal wiederholen. Meine Aussage war und bleibt, dass eine Beurteilung, ob jemand Betrüger bzw. Lügner ist oder nicht, unsinnig und nicht zielführend ist, wenn man sich darauf konzentriert, dass diese oder jene Person damit vielleicht Geld machen könnte bzw. es vorhat, aus der Sache Profit zu schlagen. Nicht mehr, nicht weniger. Wie bereits schon gesagt, finde ich da die Argumentationsweise von Silvercloud und Co. sinnvoller.

    Du beurteilst aber nicht alle Menschen so; du differenzierst. Und das ist auch das, was die Leute tun, wenn sie McClelland so anzweifeln wie du es dreisterweise mit mir tust, nur dass du ihnen halt unterstellst dass die überkritisch wären.

    1. Ich denke, dass es nicht wirklich eine Sache von Dreistigkeit ist, auf Basis der mir zugrunde liegenden Informationen zu vermuten, dass du kein Astronaut bist.
    2. Natürlich differenziere ich, wie jeder andere hoffentlich auch. Es ist nur überaus wichtig, dass man nicht seine Zweifel auf unsinnigen Argumenten aufbaut, zumindest für wissenschaftliche orientierte Menschen, die Wert auf Logik legen.


    3. Habe ich niemals hier irgendwem unterstellt, dass er überkritisch ist? Nur in einem anderen Thread habe ich vor Monaten von "superkritischen" Menschen geredet. Aber das ist doch ne ganz andere Geschichte.

    Eben nicht, es gibt Menschen die Informationen rausrücken ohne letzten Endes damit Geld zu verdienen. Allerdings machen die dann wirklich alle Informationen direkt frei zugänglich und lassen sich nix aus der Nase ziehn. Und eine pure Aussage von irgendjemandem, das kann der Dalai Lama, der Papst, der Präsident der Vereinigten Staaten, meine Mutter oder auch der Nachbar sein, macht etwas nicht zur Wahrheit. Wenn ich Behauptungen aufstelle, welche unwahrscheinlich sind, ohne einen Fitzel eines Beweises vorbringen zu können, ja dann muss ich damit rechnen das Leute mir nicht glauben. Und ich glaube niemandem nur weil er sich eine schöne Geschichte ausdenkt.


    Bevor mir jetzt wieder jemand kommt und vorhält, dass ich ja nicht jede Aussage auf der Welt persönlich nachprüfen kann. Das ist korrekt. Aber die meisten Aussagen müssen nicht belegt werden, Feuer ist heiß, Wasser nass und Luft überlebensnotwendig.

    Zunächst einmal ist es relativ, was man aus seiner eigenen Perspektive meint, erzählen zu müssen, damit jemand einem glaubt. Da du unmöglich "alle Informationen" frei zugänglich machen kannst und willst (!), weil einige einfach vielleicht zu tief in die Privatssphäre gehen, findet immer ein Auswahlprozess vorher statt.


    Außerdem ging es um deine Perspektive, die du einnimmst, wenn du versuchst mit deiner Argumentation andere Leute als Betrüger zu entlarven. Mal unabhängig davon, wie ehrlich die Person ist oder nicht, du kannst sowohl einer ehrlichen Person als auch einer unehrlichen Person das gleiche vorwerfen: Die Gier nach Geld und Ruhm. Nur weil jemand daran interessiert ist, seine Geschichte zu verkaufen, heißt das nicht automatisch, dass er ein Betrüger ist. Macht doch Sinn oder nicht? Zudem gibt es THEORETISCH immer die Möglichkeit, dass eine Person immer den Hintergedanken hat, später daraus Profit zu machen, auch wenn es noch nicht so aussieht. Das war ja schließlich dein Argument.


    Gier ist schließlich eine Eigenschaft des Menschen, egal ob es sich um eine ehrliche oder unehrliche Person handelt. Deswegen ist meiner Meinung nach das kein Totschlagargument.


    Da finde ich die Alternative, wie Silvercloud herangeht zielführender.

    Würde, tut man aber nicht. Man differenziert, und merkt, dass einige Quellen glaubwürdiger sind als andere. Würde ich dir sagen, ich hätte auf nem Raumflug in den 90ern ein Alien gesehen, hättest du sinnvolle Gründe, meine Geschichte anzuzweifeln. Ich hätte dann die Option, diese Geschichte zu belegen.

    Das ist kein sinnvolles Beispiel, da du schließlich kein Astronaut bist. Wenn du ein Astronaut wärst, dann könnten wir darüber reden, weil die Möglichkeit schon einmal existieren würde, prinzipiell bei einem Raumflug etwas gesehen zu haben. Da du aber kein Astronaut bist, kannst du gar nicht im All gewesen sein, ergo wäre das natürlich eine erfundene Geschichte.


    Aber ich würde nicht dich als Lügner bezeichnen, weil du aus deiner Geschichte Geld machen würdest oder könntest. Sowohl Betrüger als auch ehrliche Menschen können beide das gleiche Ziel verfolgen: Kohle.


    Deswegen: Wenn man nach dem Prinzip vorgehen würde, alle Menschen, die etwas gesehen haben wollen, nur deswegen als Betrüger zu verurteilen, weil sie eventuell in der Zukunft damit Geld machen könnten, dürfte man keiner Geschichte mehr glauben. Und nur weil man differenziert, heißt das nicht, dass meine Aussage falsch ist. Dadurch dass man differenziert, geht man auch unterschiedlich vor bei der Bewertung von gewissen Geschichten. Du würdest demnach nicht bei jedem dieses Prinzip anwenden und deswegen würdest du alleine schon zu einem anderen Ergebnis kommen.

    Hallo Chico,



    das hört sich doch ganz nach einer AKE an. Unabhängig davon, ob nun eine AKE wirklich etwas "Außerkörperliches" darstellt oder nicht, in jedem Fall hast du das Gefühl, dass genau so etwas ist. Deswegen ist es zumindest eine sehr reale Simulation deines Hirns, dass du dich in bekannten Räumen direkt in deiner Umgebung bewegst. Der große Unterschied zum luziden Traum ist ja, dass du nicht erst im Traum bemerkst, dass du träumst, sondern, dass du bewusst dein Körper zum Einschlafen bringst, um dann zur richtigen Zeit den "Austritt" zu beginnen. Dieser Austritt unterscheidet sich ja auch sehr stark von einem luziden Traum, da er ein sehr komisches Gefühl hervorruft. Man wird dabei ständig in sein Körper zurückgeworfen, hat das Gefühl einer echten Anstrengung usw.


    Um die Wahrscheinlichkeit einer AKE zu erhöhen - im Übrigen viel einfacher als luzides Träumen - kannst du dir während deiner Schlafenszeit alle 2 Stunden einen Wecker stellen. Du wirst dann so im Halbschlaf sein, dass dein Körper wieder sehr schnell einschlafen wird, aber du kannst das ausnutzen und versuchen noch dabei geistig wach zu bleiben. Es ist wichtig, dass man versteht, dass der Körper ohne den Geist einschlafen kann. Der Körper weiß nicht wirklich, ob der Geist jetzt auch nun wegdriftet oder nicht. Der Körper versucht das herauszufinden, indem er dir Signale gibt. Signale, die dich dazu bringen, dich im Bett noch zu bewegen. Deswegen versuch ganz ruhig in einer Position zu liegen, deine Augen darfst du ebenfalls nicht bewegen. Gleichzeitig kannst du "Zuckbewegungen" simulieren. Also kleine zuckartige Fingerbewegungen oder Muskelbewegungen, während du sonst still da liegst. So "verarschst" du den Körper, er glaubt, dass "du" dann auch am Einschlafen bist. Erst wenn er das glaubt, dann wird auch dein Körper in den Schlafmodus getrieben.


    Klingt ein bisschen komisch, da dein Körper ja zu dir gehört, aber dieser Vorstellungen hilft, um eine AKE herbeizuführen.



    Zu deinen Erfahrungen:


    1. Schon mal darüber nachgedacht, ob sich der Cousin nicht einfach regelmäßig Wasser holt in der Nacht? Sowas macht man eigentlich nicht nur einmal, sowas ist Gewohnheit. Dann ist es auch gleich viel wahrscheinlicher, dass du Übereinstimmungen mit deiner AKE findest. Ansonsten würde ich da nicht zu viel hineininterpretieren. Mach lieber noch mehr Versuche, sammle mehr Eindrücke. Wenn so etwas gehäuft auftritt, dann kannst du ja ganz bewusst irgendwann Experimente starten. Alles andere sind nur wilde Mutmaßungen, die dich nicht weiterbringen.


    2. Das mit der Todesangst:
    Ich hatte schon sehr viele Träume, wo ich gestorben bin. Erst vor kurzem wieder einer. Da war die Todesangst auch da. Das ist ja das Verrückte am Träumen: Die Simulation ist so verdammt gut, weil nicht nur die Umgebung simuliert wird, sondern eben auch FALSCHE Erinnerungen und Überzeugungen. Deine Gedanken, deine Gefühle, deine Erinnerungen werden ebenso an den Traum angepasst wie die Umgebung. Das machts so unglaublich real manchmal. Insbesondere, wenn man sich sehr gut an den Traum erinnern kann.

    Wenn es keine Kollegen und keine Aufzeichnungen über eine Tätigkeit für oder bei der NASA gibt, ist das wahrscheinlichste Annahme nicht, das er der beste Zeuge für Aliens ist, sondern das er schlicht und ergreifend ein Betrüger ist.

    Auf jeden Fall wahrscheinlicher, als davon auszugehen, dass seine Daten von der US Regierung vernichtet wurden. Aber selbst in dem Fall müssten noch genug Bilder von seiner ehemaligen Zeit als Nasa-Mitarbeiter vorhanden sein, wenn sich nicht andere Leute, die mit ihm gearbeitet haben, finden sollten, die seine Geschichte unterstützen. In jedem Fall ist es sehr unwahrscheinlich, dass es gar kein Beweismaterial von der Zeit gibt, in der bei der Nasa mitgearbeitet hat.

    Ihr denkt alle einfach viel zu kurz, wenn ihr behauptet damit könnte er kein Geld machen. Klar die drei Youtubevideos werden ihn nicht reich machen, aber was ist der nächste logische Schritt für einen Ex-NASA Menschen der angeblich einen Alien gesehn hat? Irgend ein Fuzzi kommt und macht mit ihm ein Interview, dadurch wächst seine Bekanntheit weiter, für das Interview kriegt er vielleicht nur ein paar Mücken oder machts sogar umsonst angeblich weil er ja "Zur Wahrheit beitragen will".
    Die Bekanntheit ist also da, was kommt als nächstes? Der Fusselkopp von Ancient Aliens bietet ihm einen Gastauftritt an, dafür kriegt er dann ein paar Flocken. Das ganze schauckelt sich immer mehr hoch, irgendwann sitzt er in irgendwelchen besch***** Talkshows und erzählt da seine Story. Dafür kriegt man schon gut Geld.


    Misterx irgendwie weigerst du dich ziemlich oft zu akzeptieren das es solche Menschen gibt. Die Menschheit besteht zu 90% aus Egozentrikern, nur weil du selbst nicht so denkst heißt das nicht das niemand es tut ;)

    Mal angenommen, ein ehemaliger Nasa-Mitarbeiter hätte wirklich etwas gesehen. Wie würdest du denn an seiner Stelle reagieren, wenn es dein Wunsch wäre, anderen von deiner Sichtung zu erzählen?


    Dein Argument ist kein Stück besser. Würde man alle Menschen, die etwas gesehen haben wollen, nach den Kriterien bewerten, wären automatisch alle Betrüger, weil ja theoretisch alle fette Kohle machen wollen würden. Das ist nun wirklich kein Totschlagargument...

    Hallo Travis,


    unabhängig davon, dass das, was du erzählst, entweder eine erfundene Geschichte ist, eine Wahnvorstellung ist oder real, denn das weiß man schließlich nie - ein paar Vorschläge, wie du sofort was machen kannst, wenn es wirklich wahr sein sollte:


    1. Es gibt "Geisterjäger-Teams", die du in deinem Umkreis anrufen könntest. Davon gibt es eigentlich relativ viele, aber wichtig ist, dass sie auch wirklich "seriös" dahingehend sind, dass sie dir von vornherein sagen, dass die allermeisten Fälle ganz normal erklärt werden können. Warum überhaupt solche Teams? Sie haben das notwendige Equipement, die Kameras, um alles Notwendige in guter Quali aufzuzeichnen.


    Das hat verschiedene Vorteile:


    1.1 Euch wird klar, ob ihr euch das nur einbildet, ob jemand hinter diesen Sachen steckt oder ob wirklich etwas dahinter steckt. Grundsätzlich solltest du aber in jedem Fall davon ausgehen, dass nichts Paranormales hinter dieser Sache steckt. Das ist sehr wichtig, damit du möglichst unbeeinflusst die Sache auch bewerten kannst. Sonst versuchst du in jeder Sichtung, in jedem möglichen Geräusch krampfhaft etwas Paranormales zu sehen / zu hören...


    1.2 Wenn es andere Ursachen sind, dann wird euch geholfen, die wahre Ursache herauszufinden. Wie gesagt: Es gibt in 99,999% der Fälle wirklich meistens ganz normale Erklärungen.




    2. Rein psychologisch gesehen, ist es nicht gerade sinnvoll, sich immer mehr in so etwas hineinzusteigern. Geht zu Freunden, zu Bekannten oder in ein Hotel. Oder sucht euch etwas bei Airbnb.de, um mal wieder gut ausschlafen zu können. Es gibt wirklich zich fach mehr Effekte vom Menschen, die in solch einer Situation den Eindruck verstärken, dass da wirklich etwas ist. Du kannst dann nicht mehr unterscheiden zwischen Einbildung und dem, was tatäschlich vorliegt. Das geht einfach nicht...


    3. Du könntest mal ein Foto hochladen von der Küche, wie sie ausgesehen hat. Vielleicht kommen ja andere hier auf eine Idee, was es gewesen sein könnte. Denn mal im Ernst. Ein Geist, der eine ganze Küche kaputt machen soll? "Normalerweise" beschränken sich die Erzählungen auf kleinere Dinge, die sich bewegt haben sollen. Das wäre schon wirklich spektakulär. Das wiederum macht es so unglaubwürdig. Für fast jeden so ziemlich.



    Deine Erwartungshaltung solltest du dringend korrigieren. Das ist echt der erste Schritt. Sonst werdet ihr wirklich noch wahnsinnig... Erwarte, dass es ganz normal erklärt werden kann. Und stell dir mal die Frage:


    Warum sollte denn gerade jetzt so etwas passieren?


    Warum ist vorher noch nie etwas passiert?


    Warum wurdest du in deinem Glauben erschüttert, dass es jetzt noch etwas Paranormales sein muss? Du hast Filme ins Spiel gebracht. Deine Gedanken sind beeinflusst von fiktiven nicht realen Filmszenarien...


    Hat sich etwas bei dir und deiner Familie geändert?


    Usw.