Beiträge von Knurzhart

    Son Tank für eine Brennstoffzelle finde ich auch ziemlich heikel. Das ist reiner Wasserstoff, über 200 bar Druck. Alleine dieser Druck könnte einen ansehnlichen Wumms erzeugen aber das reicht ja nicht, nein. Es muss auch noch leicht entzündlicher Wasserstoff sein! ^^


    Zum Acetonperoxid stimme ich Black Crow zu, je kälter desto unempfindlicher wird der Stoff wohl sein. Inwieweit das Zeug dann aber noch schlagempfindlich ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Von Selbstversuchen Rate ich ab.


    Nach ein wenig Suche im webZ kam ich hier hin:


    Zitat


    In einem Fallhammerversuch mit einem 1 kg-Fallhammer (üblich sind bei normalen Sprengstoffen Untersuchungen mit einem 2 kg-Fallhammer) detoniert es bei Schlag aus nur 3 cm Höhe. Acetonperoxid ist damit einer der schlagempfindlichsten Stoffe und deutlich empfindlicher als übliche Initialsprengstoffe oder beispielsweise Nitroglycerin (2 kg Fallhammer aus 10–12 cm Höhe). Nitroglycerin hat eine Reibungsempfindlichkeit von nur 0,2 Nm, TATP aber eine von 0,3 Nm, wonach Nitroglycerin empfindlicher ist.

    aus http://www.chemie.de/lexikon/Acetonperoxid.html

    der Artikel war auch noch ganz interessant: https://www.chemie-schule.de/KnowHow/Ladedichte


    Noch ein wenig mehr Suche:


    Zur Temperaturabhängigkeit der Schlagempfindlichkeit im Allgemeinen konnte ich auf die Schnelle auch nichts konkretes finden aber wie ich es in den folgenden Quellen herauslesen konnte ergibt sich die Schlagempfindlichkeit aus einer Temperaturerhöhung und damit folgenden Reaktionen des Stoffes am Punkt des Impakts:

    https://vdocuments.mx/sensitiv…to-frictional-impact.html

    https://www.researchgate.net/p…High_Explosives_to_Impact


    Somit ist eine niedrige Temparatur also per se gut zur Reduzierung des Explosionsrisikos durch eine größere Energiemenge, die durch den Impakt aufgebracht werden muss um die notwendigen Reaktionen auszulösen aber sie ist kein Garant für einen sicheren Umgang mit den Stoffen

    Und wer soll sowas behauptet haben und vor allem, wer hat's geglaubt? xd


    In einem Wirtschaftssystem, dass primär auf Profit und Wachstum und nicht auf das wesentliche, die Produktion ausgelegt ist, passt schon rein systemisch eine Verkürzung der Wochen- bzw. Lebensarbeitszeit nicht rein, bedeuteten diese ja mehr Personal für dieselbe Arbeit und damit einen erhöhten Verwaltungsaufwand und damit mehr Ausgaben also weniger Profit.


    Wir können eigentlich glücklich sein, dass wir nicht noch mehr Arbeiten müssen, weil langfristig kaum mehr als 40 Wochenstunden drin sind, da sonst die Produktivität der Arbeitenden zu stark Abfallen würde.

    Und was passiert mit der Materie genau auf dem Ereignishorizont? Könnte man nicht aus den wegen dem schwarzen Loch entstehenden Teilchen Rückschlüsse auf dessen Beschaffenheit ziehen, zumindest lokale Varietäten des Ereignishorizonts erfassen und daraus dann ein mögliches Bild der Singularität konstruieren?

    In Farbe, und bunt gibt's einer der Pressekonferenzen auch dazu:


    Der aufmerksame Zuhörer wird feststellen, dass dieses Bild eigentlich kein Schwarzes Loch zeigt, sondern nur seinen "Schatten" aber mehr ist wohl noch nicht drin.

    Das Exemplar, das du meinst, Black Crow ist kein Bigfoot, daß ist nen "Smallhand". Die sind gar nicht mal so selten und ursprünglich aus Europa. Wie sie nach Amerika kamen, weiß man nicht so genau, wahrscheinlich sind einige als blinde Passagiere an Bord eines Schiffes nach Amerika gekommen und haben sich dort nicht nur gegen die heimische Fauna behaupten, sondern sogar fortpflanzen können.

    Nein. Wenn eine Schlaufe zusammen mit dem angedachten Band eingezogen wird, sind potenziell drei Lagen der Filmrolle der Belichtung ausgesetzt, die nicht direkt aufeinanderfolgen. Nun is die Frage, ob das Band der mechanischen Belastung beim weiterrollen des Bandes wiederstehen kann oder reißt, im ersten Falle zieht sich die Schlaufe dann auseinander, bis das Band wieder normal weiterlaeuft.

    Wie sich sone Schlaufe bildet und wie wahrscheinlich die Bildung ist, überlasse ich deinem Ermessungsvermögen.

    Denn lass am Ende der Rolle ne Schlaufe sein, meinetwegen zufällig, die Kamera zieht die Schlaufe, arbeitet sich an ihr entlang, belichtet dabei einige Bilder doppelt oder sogar dreifach und beim zurückspulen wird das Filmband dann geglättet.

    Nen cooles optisches Phänomen ist das sog. Haidinger Büschel. Damit ist man in der Lage, linear polarisiertes Licht zu erkennen. Auf Wikipedia gibt es einige Anleitungen, wie man das Haidinger Büschel gut beobachten kann.


    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Haidinger-B%C3%BCschel


    Interessanterweise hat das Büschel dieselben Farben, wie die Figur in Ronins Beitrag. Vielleicht nutzt sie ja auch die Ermüdung der Fotorezeptoren aus, ich konnte bisher nichts dazu finden.

    Ein Foto wäre gut.


    Bis dahin würde ich mal sagen, jemand in eurem Haus hatte Langeweile und hat auf dem Spiegel rumgegriffelt. Das habe ich auch schon so gemacht. Die Fingerspitzen leicht auf das Glas setzen und mit zunehmenden Druck ein wenig drüber ziehen um dann die Hand aufzusetzen. Schon hat man ungewöhnlich lange Finger. Den zusätzlichen Finger fügt man dann im Nachhinein einzeln dazu. Das Muster könnte man nachträglich einprägen, indem man etwas mit einem reliefartigen Muster auf den Abdruck presst.


    Denn man muss sich auch die Frage stellen, warum ein 11-fingeriges Etwas seine Hände nach innen gedreht in gut einem Meter Höhe bei euch zuhause, und nur dort, auf den Spiegel pressen sollte. Da fallen ne Menge Eventualitäten mehr rein.

    Das könnte auch zu seiner LebensForm dazugehören, als innere Energiequelle im Falle eines Fusionsprozesses oder verschiedene mögliche Funktionen bei nem schwarzen Loch, so als formgebendes und stabilisierendes Element, wegen dem Magnetfeld als Schutzbarriere oder um Nahrung heranzuziehen, oder so...

    Das größte, von dem ich gehört habe, sind Nepenthes rajah. Kannenpflanzen, die häufiger Mal Überreste von mausgrossen Nagetieren enthalten haben sollen. Deine Hand würde auch problemlos reinpassen. Ob es bereits ausgestorbene fleischfressende Pflanzen gab, die größere Beute machten, weiß ich nicht. Ich bezweifle das aber.

    Die Schwerkraft ist nicht der einzige limitierende Faktor. Genauso maßgeblich und der Grund, warum Wale oder andere bereits vergangene Riesen der Meere nicht größer wurden, ist das Kreislaufsystem, und der mit der Größe steigende Bedarf an Nahrung und Sauerstoff, bei begrenzter Möglichkeit sich fortzubewegen. Größer ist nicht zwangsläufig schneller, daher kommt hier auch irgendwann eine Grenze. Auch auf Enceladus oder Europa.


    Denkbar wären spezielle Körperformen, wie ein Myzel, um das Kreislaufproblem zu lösen. Herrscht dann noch eine ausreichende Strömung, könnte sich ein gigantisches Geflecht eines Organismus entwickeln. Viele Quadratkilometer oder sogar Kubikkilometer Groß und hunderte oder tausenfe Tonnen schwer.

    Was verstehst du unter einem (ökologischen) Gleichgewicht?


    Zur Sache der Korrelation vom Wachstum von Pflanzen mit der CO2 Konzentration: Das ist nicht bei nur bei einigen Nutzpflanzen so, sondern bei allen Pflanzen, weil die CO2 Konzentration einen direkten Einfluss auf die CO2 Fixierung in Pflanzenzellen hat, also den grundlegenden Stoffwechselprozess direkt und positiv beeinflusst.


    Damit sind die Pflanzen ein wichtiger Faktor, der das Ökosystem stabilisiert und Veränderungen abpuffert. Der Nachteil allerdings, dass durch Fossilierung und Sedimentation von Pflanzen oder allgemeiner von Biomasse der Kohlenstoff und andere wichtige Elemente, wie Phosphor aus dem Kreislauf gezogen werden. Ganze Gebirgsketten sind dadurch schon verloren gegangen.


    Man könnte also frech behaupten, daß der Mensch einen nicht unerheblichen Teil toter Materie wieder vitalisiert und damit den nächsten ökologischen Boom vorbereitet. Dabei muss das alte dem Neuen allerdings den Weg räumen. Aber wohlmöglich hat sich die Natur das auch genauso "ersonnen", um dem Erstarrungstot, also dem Gleichgewicht zu entgehen?

    Bevor du irgendwelche Begriffe definierst, deren Relevanz meines Erachtens gen null tendieren (Symbiose) oder Strohmänner aufbaust, um sie argumentativ auszuschlachten (der Käse mit der "Wachstumsoptimierung" von (Nutz) Pflanzen und ihre agrarwirtschaftlichen und ökonomischen Aspekte) sag mir: was verstehst du hier unter Balance? Wenn du das klar und frei von Schwurbel hinkriegst, bekommst du nen sprichwörtliches Bienchen von mir.


    Ansonsten betrachte meine Ausführungen mit der Definition der Balance als dynamisches Gleichgewicht und verstehe, weshalb ich dir nur widersprechen kann.


    Die Definition, die du geliefert hast, für ein ökologisches Gleichgewicht ist totaler Humbug und realitätsfern, weil sie von Prämissen ausgeht, die bestenfalls utopisch, faktisch aber unmöglich sind. Gerade in Bezug auf lebende Systeme ist aber diese Position ab vom Ideal maßgeblich, denn nur dadurch wird das (Über) Leben realisiert und die Merkmale des Lebens als Solche ersichtlich.


    Es gibt keinen Sollzustand in der Natur. Die Benennung eines Solchen ist überflüssig.

    Damit ist zeitgleich auch die Abgrenzung eines ökologischen Ungleichgewichts überflüssig weil das Ungleichgewicht ein Wesensmerkmal der Ökologie ist.


    Damit ist auch die Rolle des Menschen klar. Er stellt nicht mehr als einen weiteren Faktor der Umwelt und ist Teil dieser, Teil der Natur.


    Er muss nicht bekämpft werden. Nicht von der Natur, nicht von der Erde. Entweder er passt sich an oder er vergeht. Ob mit oder ohne den Menschen, das Leben geht weiter. Wenn nicht heute, spätestens morgen.

    Eine Symbiose ist aber alles andere als ein Gleichgewicht oder ein ausbalanciertes System. Tatsächlich ist die CO2 Konzentration in der Luft im Laufe der Äonen immer weiter zurückgegangen und der momentane Wert ist unterhalb des Optimums der meisten Pflanzen, sogar ziemlich nah der unteren Machbarkeitsgrenze, ausgenommen der C4-Pflanzen. Daraus resultiert die offenkundige nicht-Balance. Für die meisten Pflanzen wäre der doppelte oder sogar dreifache Wert der CO2-Konzentration in der Luft besser, weshalb einige Gewächshäuser sogar mit CO2 begast werden.