Beiträge von Callim

    Doch, ich kenne ihn. Eigentlich war er ein Jazz-Musiker, aber um ihn besser vermarkten zu können, wollte seine Plattenfirma, dass er Klamauk-Musik macht. Er hat ja auch in den entsprechenden Filmen mitgespielt. Als Kind fand ich das noch lustig, aber es war mir bald zu albern, besonders der Tirolerhut. Seine Mimi und die Zuckerpuppe lasse ich auch heute noch durchgehen. Jazz ist nicht unbedingt meine bevorzugte Musikrichtung.

    Frage:
    Zitat von >>Estebenjo<<
    sollte der Atrophie durch einen Gendefekt ausgelöst worden sein, wäre sie dann nicht immer noch im Genmaterial vorhanden?


    Antwort:


    Bei der Atrophie hängt's wohl davon ab, wo die Ursache liegt. Ist sie in der Substanz des Körpers zu suchen oder der neuronalen und/oder neurohormonalen Steuerung dessen.


    Stimmt! Bei der MD (Myotonica Dystrophia) oder bei PROMM (Proximale Myotone Myopathie) ist es so, dass es sich um einen angeborenen Gendefekt handelt der sich in jeder einzelnen Körperzelle befindet. Wenn man einem an MD oder PROMM erkrankten Menschen den Kopf auf einen gesunden Körper transplantiert wäre er geheilt.


    Bei ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) ist es so, dass der Körper völlig gesund ist, aber die Moto-Neuronen im Gehirn sterben ab. Da könnte man dann einen Kopf mit einem gesunden Gehirn auf den Körper transplantieren.

    Besonders interessant und passend finde ich den Phantomschmerz, der durch eine Illusion hervorgerufen wird


    Das mit der Illusion ist nur die halbe Wahrheit. In den meisten Fällen wird der Phantomschmerz dadurch hervorgerufen, dass die Nervenenden am Stumpf nicht richtig vernäht worden sind. Mittlerweile kennt man diesen Zusammenhang und die Chirurgen werden besser ausgebildet. Deshalb sind Phantomschmerzen heute nicht mehr so verbreitet wie früher.


    Trotzdem gibt es auch heute noch Fälle von Phantomschmerzen in denen der Chrirug beste Arbeit geleistet hat und es auch sonst keine widrigen Umstände gab. Dann - und nur dann - hilft der Spiegeltrick, aber auch nicht in allen Fällen.


    Interessant und wissenschaftlich fundiert ist dieser Ansatz auf jeden Fall, bloß wurde er in der allgemeinen Berichterstattung eine zeitlang überbewertet. Das ist ja meistens so mit neuen Erkenntnissen die Anerkennung gefunden haben.

    es wird erwartet, dass es funktionieren wird.


    Abwarten und Tee trinken, ich erwarte eher, dass es nicht funktionieren wird, aus rein medizinschen Günden.


    Wie könnten die psychologischen Folgen einer gelungenen OP aussehen? Von totaler Katastrophe bis zum größten Glück über die neu gewonnene Gesundheit ist alles möglich.


    Aber eines halte ich für ausgeschlossen, nämlich dass reiche alte Menschen ihren Kopf immer wieder neu auf einen jungen Körper transplantieren lassen, denn das Gehirn altert ja auch. Es gibt sogar viele Menschen die im Alter zwar dement werden, aber körperlich noch rüstig sind. Also, mit dem "live forever" wie es hier in dem Eröffnungsbeitrag steht, kann das logischerweise nicht funktionieren.

    Du hast zwar nach dem einen Buch gefragt, aber ich muss trotzdem 2 Bücher in einem Atemzug nennen.


    Ein Kurs in Wundern


    Duett der Einheit - Der Ashtavakra Gita Dialog von Ramesh Balsekar


    Inhaltlich geht es um die Lehre der Nichtdualität. Beim Kurs in einer christlichen Sprache, bei Ramesh Balsekar in der Sprache des Advaita-Vedanta. Trotzdem benutzt Ramesh Balsekar eine Ausdrucksweise, die auch Westlern leicht verständlich ist, man muss sich also nicht mühsam in die östliche Mentalität einarbeiten.


    Inhaltlich sind die beiden Bücher quasi identisch mit dem Neo-Advaita und Eckart Tolle, obwohl natürlich jeder andere Akzente setzt. Beim Kurs ist das vor allem, dass man Güte im Alltag leben soll. Das kommt mir beim Neo-Advaita oft zu kurz.


    Die Wirkung dieser beiden Bücher auf mich war ähnlich wie bei Dir. Außerdem halfen sie mir dabei, eine intensive Meditationserfahrung einzuordnen, zu verarbeiten und in mein Leben zu integrieren. Wobei ich diese Meditationserfahrung viele Jahre hatte bevor ich überhaupt wusste, dass es so etwas wie eine Lehre von der Nichtdualität überhaupt gibt und was das ist.

    Auch von mir ein herzliches Willkommen.


    Warum sollten wir Dir Deine Albträume nicht glauben?


    Tina hat Dir schon den besten Rat in Deiner Situation gegeben. Etwas anderes fällt mir auch nicht ein.


    Mir sind aber einige Dinge aufgefallen. Du schreibst, dass Du eine Not OP hattest bei der Du fast gestorben wärst und dass Du gemerkt hast, dass Du im Sterben lagst. Dadurch hast Du gelernt das Leben mehr zu schätzen und siehst deshalb diese Erfahrung sogar als etwas positives an. Das habe ich schön öfter gehört.


    Aber damals fing es auch an, dass Du gequälte Gesichter gesehen hast und Albtäume bekamst. Deshalb glaube ich, dass Du trotz des positven Aspektes auch einen gewaltigen Schreck und Angst hattest. Das ist negtiver Stress und ganz normal in deiner Situation. Und Deine jetzigen Beschwerden sind eine ganz normale und typische Reaktion darauf.


    Das wird jeder Arzt und Psychologe verstehen. Da brauchst Du also keine Angst haben nicht ernst genommen zu werden.


    Was mich aber wundert ist, dass Du in Deinem persönlichen Umfeld mit niemandem darüber reden kannst.


    Bist Du eher ein Einzelgänger und introvertiert? Hast Du nur wenige und lockere Freundschaften oder sind die alle total daneben dass sie so verständnislos sind? Und was ist mit Deiner Verwandtschaft, Eltern, Geschwister usw.?


    Ich wünsche Dir alles Gute!

    Tiere benehmen sich in unseren Augen oft seltsam, gerade Katzen. Das liegt daran, dass wir sie nicht verstehen. Die Erklärungen sind aber meist ganz einfach und einleuchtend.


    Im Fall der Nachbarstochter könnte es sein, dass die Katze gerochen hat, dass sie krank war (Diabetes). Das wurde schon in wissenschaftlichen Untersuchungen nachgewiesen. Allerdings erscheint mir hier die Entfernung zu groß, wenn die Katze auf der Veranda saß und die Tochter im Haus war. Außerdem erklärt das nicht das auffällige Interesse an einem fremden Menschen.


    Mehr fällt mir dazu leider nicht ein. Als Katzenliebhaber bin ich gespannt ob jemand hier eine Erklärung hat.

    Passend zum Wetter, weil bei mir gerade so schön die Sonne scheint. Der Name des Autors ist mir leider entfallen.


    Frühling, Frühling ist´s geworden,
    der Vogel seinen Schöpfer preist.
    Auf den Bänken Pennerhorden,
    von Hand zu Hand die Flasche kreist.
    Und ich denk´ beim Abendwein:
    Vogel oder Penner sein.

    @ Silvercloud


    Über Vishnu steht auf Wikipedia auch, dass er außerhalb der Trimurti alle 3 Aspekte in sich verkörpert, genauso wie Shiva. Nur Brahma nimmt eine Sonderstellung ein, da er außerhalb der Trimurti die 3 Aspekte von entstehen, erhalten und vernichten transzendiert. Trotzdem sind Shiva und Vishnu nicht identisch oder austauschbar.


    Der Hinduismus hat nicht nur sowieso schon viele Götter, sondern sie haben in unterschiedlichen Kontexten und unterschiedlichen Gegenden auch unterschiedliche Bedeutungen. Das kommt unter anderem daher, dass einige der hinduistisch-brahmanischen Götter aus den dravidischen Göttern hervorgegangen sind. Der vollständige Wikipediatext aus dem Du zitiert hast erklärt das weiter unten.


    Will man diese komplizierten Verflechtungen nicht in einer konturlosen einheitlichen Masse versinken lassen ist es sinnvoll, diese verschiedenen Ausprägungen der Götter mit ihrem jeweils eigenen Namen anzusprechen. Speziell in Südindien nennt man Shiva in seiner 3fachen Natur Nataraja, den Gott des Tanzes. Er ist dann allerdings nicht mehr vollständig mit Shiva identisch.


    Die Verehrer Shivas teilen sich in 3 große Gruppen auf die dann noch merhere Untergruppen haben. Da Shiva eine große Gottheit im Hinduismus ist und viele Verehrer hat werden ihm besonders viele Eigenschaften zugeordnet. Dazu kommt dann ja auch noch, dass jeder Gott ebenfalls die Eigenschaften seiner Ehefrauen verkörpert.


    Wenn Du also sagst, dass Shiva nicht nur der Gott der Zerstörung ist, hast Du Recht. Allerdings bin ich wegen der besseren Unterscheidbarkeit dafür, die verschiedenen Aspekte/Verkörperungen eines Gottes mit seinem jeweils eigenen Namen anzusprechen. Aber vielleicht betreibe ich hier Haarspalterei.

    @ opelkult
    Auch innerhalb einer Gruppe, eines Stammes oder Sippe oder was auch immer herrschen genug Spannungen. Auch unter Menschen gibt es Rangordnungskämpfe wie in einem Wolfsrudel. Früher wie heute, bloß ist es heute besser zivilisatorisch getarnt, aber nicht immer.

    Ein Missbrauchstäter schädigt meistens nur eine Person. Ein Junkie im Laufe seiner "Karriere" aber viele Personen.


    Das stimmt, aber wie schädigt ein Junkie durch Beschaffungskiminalität? Er klaut, das ist nicht schön, aber für das Opfer meist zu verkraften. Aber was ist mit einem Kind das durch einen Erwachsenen vergewaltigt wird? Einige sterben an ihren inneren Verletzungen. Niemand ist in der Lage sich diese Qualen vorzustellen. Insofern sehe ich diese Aussage schon fast als Beleidigung der Missbrauchsopfer, obwohl ich nicht unterstellen will, dass diese Aussage als Beleidigung gemeint war.


    Nun zu der Frage, warum überhaupt bestraft werden soll und nach der Forderung von Prävention, denn beides ist meiner Meinung nach nicht zu trennen.


    Es ist bekannt, dass Täter früher meist selber Opfer waren. Warum waren sie Opfer? Weil ihnen keiner geholfen hat. Die früheren Opfer hätten psychologische Hilfe benötigt, aber genauso eine gewaltfreie Umgebung. Dazu gehört auch, dass der Täter aus dem Umfeld des Opfers entfernt und bestraft worden wäre. Das Opfer wäre von seinem Peiniger befreit worden. Es wäre nicht weiter traumatisiert worden und die Wahrscheinlichkeit, dass das Opfer später selbst einmal zum Täter wird, wäre gesunken. Das ist auch Prävention.


    Außerdem würde damit dem Opfer und der Gesellschaft allgemein gesagt, dass Opfer wertgeschätzt werden. Nach einem Übergriff fühlen sich viele Menschen wertlos und fragen sich, was sie falsch gemacht haben. Viele Menschen ziehen sich vom Opfer zurück, weil sie sich überfordert fühlen. Über dies Problem zu reden ist auch heute noch ein Tabu-Thema.


    Mir ist natürlich klar, dass das in der Realität nicht so einfach ist wie ich es hier geschrieben habe. Vor allem weil man den Tätern von heute in vielen Fällen zubilligen muss, das Opfer von gestern gewesen zu sein, das eben nicht die Hilfe bekam die ich hier gefordert habe. Trotzdem darf darunter nicht der Schutz der Opfer von heute leiden, wenn der Teufelskreis jemals durchbrochen werden soll. Um beiden, (unfreiwilligen) Tätern und Opfern gerecht zu werden, ist es noch ein langer und schwerer Weg.


    Im Moment sehe ich es so, dass die Opfer so lange benachteiligt werden, bis sie selber zum Täter werden. Dann erst wird gefragt, warum sie zum Täter wurden und es wird ihnen geholfen. Warum nicht schon früher, bevor sie selber zum Täter wurden?

    Ich habe noch nie Insekten gegessen und könnte mich derzeit auch nicht dazu überwinden. Dazu müssten die Insekten so verarbeitet werden, dass man bei den aus ihnen hergestellten Nahrungsmitteln nicht mehr sehen und schmecken kann, woraus sie bestehen.


    Ob das möglich ist, weiß ich nicht. Vielleicht wäre der Aufwand dann zu groß und würde sich nicht lohnen? Es wird soviel darüber geredet, den Hunger zu beseitigen. Warum wurde in dieser Richtung nicht schon viel mehr unternommen? Zumindest in Afrika oder Teilen von Asien werden doch sowieso schon traditionell Insekten gegessen. Da dürfte der Aufwand also entsprechend kleiner sein.


    Sorry falls das eine dumme Frage war. Ich habe mich vorher noch nie damit beschäftigt und jetzt einfach drauflos geschrieben, ohne mich vorher zu informieren.

    Wenn wir in ner Matrix leben, haben die Architekten gestattet, dass die Wachowskis Filme machen, die die Welt auf das Konzept aufmerksam machen. Wieso?


    In den Filmen der Wachowski Brüder wurde die Antwort schon gegeben. Mit der Zeit schleichen sich Fehlfunktionen im Programm der Matrix ein die sich festsetzen und nur schwer wieder beseitigt werden können. Deshalb muss ab und zu groß reinegemacht werden.


    Als Vorbereitung dazu dient die Mythologie mit den Maschinen, die angeblich die Macht übernommen haben. Damit wird langsam ein wirksames Gegenprogramm aufgebaut, nämlich die Rebellen die sich zusammenfinden. Die angeblich bösen Maschinen werden instrumentalisiert, die Rebellen ebenso.


    Da die Rebellen von der gerechten Sache zutiefst überzeugt sind, merken sie nicht, dass sie gar keine Rebellen sind die den großen Durchblick haben, sondern dass sie genauso ahnungslos wie die normalen Menschen sind, die keine Ahnung davon haben, dass sie in einer Matrix leben. Sie werden nur im Dienst der Matrix manipuliert um die Matrix funktionsfähig zu erhalten. Mit ihrer Rebellion gegen die Matrix sorgen sie dafür, dass die Matrix immer weiter funktioniert.


    Von außen betrachtet ist das echt tragisch. Die Rebellen bringen sich zweifach um ein echtes Leben. Dadurch dass sie im Untergrund leben, können sie nicht mehr an der Illusion in der Matrix teilnehmen, aber sie können gerade deswegen nicht aus der Matrix aussteigen!


    Aus diesem Grund ist für mich die Schlüsselszene in der Trilogie die, wenn im ersten Teil einer der Rebellen abrtünnig wird und in die Illusion zurückkehrt, weil er dort Steak essen kann statt des synthetischen Fraßes den die Rebellen sich antun. Im ersten Moment erscheint dieser Abtrünnige dumm und charakterlos. Aber er macht in der Illusion Erfahrungen die sich für ihn völlig real anfühlen und ihn deshalb verändern. Dadurch bekommt er die Gelegenheit, irgendwann auf ein erfülltes Leben mit Höhen und Tiefen zurück zu blicken, um sich dann von der Identifikation mit diesen Erfahrungen zu lösen. Bei ihm geht das ohne eingebildetes Feindbild. Er muss sich nicht einreden, gegen etwas kämpfen zu müssen. Auch das macht ihn frei, denn indem man gegen etwas kämpft, bindet man sich paradoxerweise daran.


    Die Rebellen versagen sich diesen Prozess, sie führen ein Schattendasein, auch wenn es auf den ersten Blick heroisch und abenteuerlich wirkt. Sie verstricken sich immer mehr in ihre Lebensverneinung und haben irgendwann keine Möglichkeit mehr, sich aus ihrer Gegen-Illusion zu lösen. Sie sind die wahren Verlierer.


    Es könnte aber auch noch eine weitergehendere, umfassendere Erklärung geben ... ich lasse das (vorerst) offen.

    @ Melancholic Sky
    Wenn du Deinen Kopf so richtig zum Rauchen bringen willst, dann solltest Du das Buch 'Der Stoff aus dem der Kosmos ist' von Brian Greene lesen. Im Internet gibt es eine Zusammenfasung davon, sogar für jedes einzelne Kapitel. Klickst Du hier http://scienceblogs.de/astrodi…-die-komplette-rezension/
    Abgesehen davon ist der Science Blog sowieso hochinteressant und gut verständlich und sogar unterhaltsam geschrieben. Kann ich nur jedem wärmstens empfehlen.


    Hier ein eher kurzer Artikel zum Thema holografisches Universum bei dem ich nicht gleich Hirnsausen bekomme http://www.grenzwissenschaft-a…eine-matrix-welt20170131/