Beiträge von Callim

    @ MrZann


    Erstmal willkommen im Paraportal.


    Hier ein Link zu Deinem Thema http://www.spiegel.de/wissensc…ungstheorie-a-911711.html


    Viele gute objektive Informationen findest Du auch, wenn Du 'Chemtrails' als Suchwort bei Wikipedia eingibst.


    Ich glaube nicht daran. Allerdings wirken Verschwörungstheorien wie diese auf viele Menschen verführerisch, weil sie tatsächliche Skandale aufgreifen, die seriöse Leute bereits vorher aufgedeckt haben, und nun die Ängste der Menschen benutzen, um ihre unwahren Theorien zu verbreiten. Dabei bieten sie einfache Erklärungen und einfache Lösungen an. Die funktionieren aber nur dann, wenn man den Veschwörungstheoretikern blind vertraut und ihnen viel Geld gibt. Meist kauft man damit unnützen Schrott.


    Wenn man an tatsächlichen Mißständen jenseits von Verschwörungstheorien etwas ändern will, dann muss man selber etwas tun, statt die Verantwortung an selbsternannte (Besser)"Wissende" abzugeben. Entweder durch privates Engagement, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind oder zum Beispiel durch politische Arbeit. Wenn jemand aber anfällig für Verschwörungstheorien ist, dann vertaut er den etablierten Parteien wohl eher nicht. Ich übrigens auch nicht, obwohl ich nicht an Verschwörungstheorien glaube. In dem Fall könnte man sich vielleicht einer NGO (Nicht Regierungs Organisation) anschließen.


    Ich hoffe, ich konnte dir ein bißchen helfen.

    Die US-Regierung spricht zwar ständig von beweisen für irgendwelche russischen Hackerangriffe, vor allem bezüglich des E-Mailskandals Clintons, will sie aber nicht preisgeben. Glaubwürdig ist das nicht. Viel wichtiger sind eh die Inhalte dieser E-Mails, worauf auch das Augenmerk gelegt werden sollte.


    Wenn es die Russen nicht waren, wer war es dann? Gibt es darauf zuverlässige Hinweise oder zumindest Vermutungen?

    was mich persönlich wirklich erstaunt, ist, das die USA, trotz angeblicher Beweise der Wahlmanipulation, an das Ergebnis der Wahl festhalten.


    Man könnte vermuten, dass es den USA so peinlich ist, eine so große Sicherheitslücke zuzugeben, dass sie dafür bereit sind, das Wahlergebnis nicht anzuzweifeln.


    Was ich aber nicht verstehe ist, warum Putin Trump an der Macht haben will.


    Seltsam finde ich auch, dass Julian Assange angeblich gesagt haben soll, dass es nicht die Russen waren, die sich in die US-Wahl gehackt haben.

    Gestern kamen in meiner Heimatstadt Bremerhaven 87 US-Panzer an. Aus diesem aktuellen Anlass möchte ich das Geschehen kurz rekapitulieren. Es handelt sich hierbei um die US-Operation 'Atlantic Resolve' die bereits 2014 als Reaktion auf den russischen Einmarsch auf der Krim gestartet wurde. Im April wurde diese Operation in diesem Thread eher entspannt betrachtet. Inzwischen hat sich aber einiges getan. Nach dem missglückten Putschversuch in der Türkei denkt Erdogan laut darüber nach, aus der Nato auszutreten. Und er ist dabei, die Türkei in eine Diktatur unter seiner Herrschaft zu verwandeln. Wenn die Türkei und Russland sich nun weiter annähern, wie würde sich das auf die politische Lage auswirken? Erdogan größenwahnsinnig, Putin machthungrig, Trump unberechenbar. Droht eine Eskalation? Ich will nicht den 3. Weltkrieg heraufbeschwören, dergleichen Panikmache kursiert schon mehr als genug im www. Aber mich interessieren eure Meinungen.

    Zitat Eldorado
    eventuell kommt die Wissenschaft ja auch zu dem Ergebnis, das es den Zufall nicht gibt, ergo müsste dann etwas nachgeholfen haben



    In meinem Glaubensverständnis ist der Zufall identisch mit dem Gedanken des Schöpfers in seinem/ihrem Tagtraum. Warum er/sie/es diesen Gedanken hatte ... ? Vielleicht Zufall?


    Zitat Eldorado
    Ich persönlich gehe stark davon aus, das die Konstanten in unserem Universum ganz gezielt so und nur so erschaffen wurde, um Leben hervorzubringen, also ganz bewusst. Dieses Leben erfüllt einen Zweck und ist aus meiner Sicht ein Produkt, ein Erzeugnis.


    Das nennt man Anthropisches Prinzip. Dabei handeltete es sich um ein naturwissenschaftliches Erklärungsmodell zur Entstehung der Welt, von denen es ja mehrere gibt. Da die Naturwissenschaft sich ständig selbst hinterfragt, wurde es mittlerweile verworfen.

    Das wirklich spannende ist, dass die Naturwissenschaft vielleicht irgendwann einmal in der Lage sein wird, den Zufall zu ergründen der uns entstehen ließ, bzw. den langen evolutionären Prozess durch den die Menschheit am Ende entstand; aber niemals wird sich ergründen lassen, was vor dem Urknall kam. Und selbst wenn wir es ergründen könnten, dann muss es vor diesem davor auch wieder ein anderes davor gegeben haben. Das zieht sich dann bis in die Unendlichkeit dahin, wobei die Unendlichkeit ebenfalls etwas ist, was unser Geist nicht erfassen kann. Am Ende bleibt also nichts als Glauben. Was das betrifft, schließe ich mich Irrwisch an: ein Gedanke eines Geschöpfes während eines Tagtraumes. Dazu fällt mir dann nur noch ein Zitat von Mr. Spock ein: "Faszinierend".

    Die misanthropischen Philosophien umgeben sich aber nicht mit einer leuchtenden überirdischen Aura, laut der aus esoterischer Sicht nur "Friede, Freude, Eierkuchen" entspringen.

    Ich habe gerade eine Büchse Feuchtfutter aufgemacht, in den Napf gefüllt und brüderlich mit der Katze aufgefressen. :D


    Nee, es gab Spinatnudeln mit Putenstreifen mediterran. Später mache ich vielleicht noch Schnittchen. Auf jeden Fall gibt es Erdnussflips zum Knabbern und Käsewürfel. Jedenfalls für mich und meine Frau, nicht für die Katze, die hat ihre Brekkies.


    Außerdem werden wir uns hemmungslos besaufen. Mit Obstbränden von Trumpf --> Edle Tropfen in Nuss. Meine Frau bekommt je 3 Pralinen mit Himbeergeist und Kirschwasser, für mich gibt es Williams Christbirne und Zwetschgenwasser.

    Hier kommt der Rest.


    Pfeifenträume, von Thomas Schneider
    Ein Mensch, der raucht und dabei liest,
    sein Leben sicherlich genießt.
    Die Pfeife qualmt, der Kopf raucht auch,
    es gibt viel Nebel bei dem Brauch.
    Sie steigen auf, vermischen sich . . .
    phantastisch sind sie sicherlich,
    denn in dem Dunst gestalten Formen
    geheimnisvoll sich, ohne Normen.
    Entsteigen sie dem Buch, der Pfeife,
    dem Reich des Traums? Nur keiner greife
    nach jenem leisen Geisterschwarm,
    denn ohne sie: die Welt wär´ arm
    für uns, die wir durchs Leben hasten.
    Gepriesen seien die Pahntasten!


    Dunkle Stunden, von Marlis Hillebrand
    Nimm mir
    die Angst
    in dunklen Stunden.
    Lege deine Hand
    in meines Herzens
    tiefe Wunde
    und bleibe,
    wenn du kannst,
    in meinen Trümmern.
    Ich werde,
    bei meiner Güte
    Worte,
    mich kümmern
    um deiner Seele Hort
    in dunklen Stunden.


    Die Privatbibliothek, von Heinrich Heikamp
    Nicht lebendig begraben
    hier das Wort,
    nur verborgen,
    eine kleine Welt
    voller Geheimnisse
    und der Zugang
    ist gesichert
    für einen Einsamen.


    Seltsam, im Nebel zu wandern!
    Einsam ist jeder Busch und Stein,
    kein Baum liebt den andern,
    jeder ist allein.
    Voll von Freunden war mir die Welt,
    als noch mein Leben licht war,
    nun, da der Nebel fällt,
    ist keiner mehr sichtbar.
    Wahrlich, keiner ist weise,
    der nicht das Dunkel kennt,
    das unentrinnbar und leise
    von allem ihn trennt.
    Seltsam, im Nebel zu wandern!
    Leben ist einsam sein.
    Kein Mensch kennt den andern,
    jeder ist allein.
    Hermann Hesse


    Wir stellen immer wieder unsere Glaubenssätze über unsere Erfahrungen. Eine Ratte im Laboratorium lernt sehr schnell, nicht mehr in den Tunnel hinein zu gehen, wenn es am anderen Ende keinen Käse mehr gibt. Ein Mensch wird immer wieder in den Tunnel hinein gehen, obwohl niemals Käse am Ende lag! Mit anderen Worten: Wenn die Antworten, nach denen du suchst, da wären, wo du bislang gesucht hast, hättest du sie schon gefunden!
    Unbekannt

    Der Garten, von Fabian Fröhlich
    Selbstvergessen, in Gedanken
    wandle ich durch einen Garten,
    bleibe stehen, atme gierig,
    voll von zögerndem Erwarten.
    Schwere Düfte, träg wie Nebel,
    hängen über Blumenfeldern,
    küssen mich so sanft, verzaubernd,
    führen mich zu Blütenwäldern.
    Dumpfe Lockung einzutauchen
    dringt wie Wispern, Rufen, Lachen
    auf mich ein von allen Seiten:
    Immer träumen, nie erwachen!
    Magisch in den Bann gezogen,
    sinke ich betäubt zur Erde,
    nur von einem Wunsch beseelt -
    dass ich ein Teil des Ganzen werde.
    Übergebe mich für immer
    ihrer Ohut, ihrer Liebe.
    Fühle zärtliche Berührung:
    Blätter, Blüten, Wurzeln, Triebe,
    die sich langsam um mich ranken,
    in mich dringen, mich umwinden,
    sachte in mein Fleisch sich bohren
    und für immer an sich binden.
    Süßer Schmerz raubt mir die Sinne,
    feuchte Erde färbt sich rot,
    und ich gleite schlafversunken,
    traumverloren in den Tod.


    Lethe, von Fabian Fröhlich 1992
    Dumpfe Implosion der Sinne
    lässt die Wirklichkeit entgleiten;
    leise kriecht die fahle Spinne
    des Vergessens aus den weiten
    Traumgewölben (längst vergangen)
    und entlang an ausgebrannten
    Geistesblitzen, die gefangen
    in den neuen, unbekannten
    Einsamkeiten sich verlieren
    und - umgrenzt von hohen Wänden
    (glasgemauert) - jäh erfrieren,
    lautlos in Erstarrung enden.
    Nebelfäden, zart gewoben,
    treiben träge durch die engen
    Flure und die Hallen droben.
    Hirngespinste in Gedankengängen . . .


    Halten am Walde im Abendschnee, von Robert Frost in der Übersetzung von Gerhard Tscheining
    Ich glaub´ ich weiß, wes Wald dies sei,
    doch steht sein Haus nicht nebenbei;
    so sieht er´s nicht, bleib ich hier stehn
    und schau´ bei seinem Schnee vorbei.
    Mein Pferdchen kann kein Haus hier sehn
    und kann mein Halten nicht verstehn:
    Hier, zwischen eis´gem Schnee und Wald,
    am trübsten Tag im Jahr´sgeschehn!
    So schüttelt es sein Glöckchen halt,
    um mich zu fragen, fahr´n wir bald?
    Sonst kein Geräusch als Schnee rundum,
    der daunensanft im Wind verhallt.
    Der Wald lockt tief und dunkel nun -
    doch ich hab´ noch mein Teil zu tun
    und weit zu wandern bis zum Ruh´n,
    und weit zu wandern bis zum Ruh´n.



    Flachgedrückt, von Robert Frost in der Übersetzung von Bernd Karwath
    Zum Winde sagte der Regen:
    "Du mit Stößen, ich mit Schlägen."
    Sie peitschten dermaßen die Gartenbeete,
    dass die Blumen sich auf schrägen Stengeln beugten
    und, noch lebend, eben lagen.
    Ich kenn die Last, die jene Blumen tragen.


    Hinaus in die Nacht, von Bernd Karwath
    Ich sah der Kerze müdes Flackern,
    Schatten tanzten an der Wand.
    Ich öffnete die Tür dem Wind
    und Dunkelheit nahm meine Hand.


    Wolfswald, von Bernd Karwath
    Leis´ verrascheln deine Schritte
    in des Waldes dunkler Mitte,
    wo jeder Baum des Mondes Licht
    mit knorrig schwarzen Ästen bricht
    und jedes Blatt, das matt im Wind
    zu raunen wie ein Geist beginnt,
    von Ängsten spricht, die deine sind.


    Der Tropfen, von Bernd Karwath
    Aus dem Ozean stieg,
    von Schwung getragen,
    losgelöst ein Wassertropfen,
    fliegend auf gekrümmter Bahn.
    Da wurd´ er seiner selbst bewusst
    und dachte stolz bei sich im Flug:
    "Fliegen kann ich hoch ins Licht,
    das sich in meiner Schönheit bricht,
    und kann ich fliegen, kann ich siegen!"
    Da senkte sich sein Flug ganz rasch
    hinab zum Meer, das Wellen schlug,
    zurück zum Meer, das ihn begrub.


    Mondnacht, von Joseph von Eichendorff
    Es war, als hätt´ der Himmel
    die Erde still geküsst,
    dass sie im Blütenschimmer
    von ihm nun träumen müsst´.
    Die Luft ging durch die Felder,
    die Ähren wogten sacht,
    es rauschten leis´ die Wälder,
    so sternklar war die Nacht.
    Und meine Seele spannte
    weit ihre Flügel aus,
    flog durch die stillen Lande,
    als flöge sie nach Haus.

    Ich habe gerade in meinen alten Büchern gestöbert und dabei die Romane und Kurzgeschichtensammlungen von Philip K. Dick wiederentdeckt. Er gehörte zu den ersten SF Autoren die ich als Jugendlicher gelesen habe. Er hat viele Bücher geschrieben, von sehr unterschiedlicher Qualität. Da er fünfmal verheiratet war und drei Kinder hatte, musste er entsprechend viel Unterhalt bezahlen. Einige seiner Romane muss man deshalb als Massenware bezeichnen. Aber es waren auch echte Perlen darunter. Viele seiner Kurzgeschichten wurden verfilmt. Obwohl er eher leise Töne angeschlagen hat, wurden aus 5 bis 12 Seiten abendfüllende Action-Filme gemacht. Wobei die Filme an sich nicht schlecht waren, man darf sie bloß nicht mit dem Original vergleichen. Von den Kurzgeschichten gefällt mir 'Über der öden Erde' am besten, von den Romanen 'Der dunkle Schirm'. Er wurde in den 60er Jahren geschrieben und spielt in den 90er Jahren. Er liest sich also ein wenig "verstaubt". Darauf kommt es aber nicht an. Es ist auch weniger ein Science-Fiction Roman, sondern viel mehr eine Abrechnung mit der Tarnorganisation Narconon von der Scientology. Wie seine besten Romane ist er sehr vielschichtig auf mehreren Ebenen geschrieben: normales Alltagsbewusstsein, vernebeltes Bewusstsein und Drogenmissbrauch, metaphysisches Bewusstsein und philosophisch-religiöse Motive. Sie alle vermischen sich miteinander und führen zu einem Schluss der deshalb so schockierend ist, weil er am Ende die ganze Korruption und Skrupellosigkeit eines System enthüllt, dass die Manipulationsanfälligkeit der Menschen ausnutzt, die versuchen auf ihr Gewissen zu hören. Es ist aber keine reine schwarz-weiß Malerei der Guten gegen die Bösen. Es geht um die weniger Schlechten die fehlbar sind und Charakterschwächen haben, sich aber im Gegensatz zu den Bösen wenigstens ab und zu dafür schämen und manchmal sogar versuchen, es besser zu machen.

    @ Ragnarsson


    Danke für die detaillierte Anleitung!


    Genauso habe ich es von Anfang an gemacht. Die ersten Male wurde der markierte Text eingerückt und farbig markiert. Es wurde auch vermerkt wen ich zitiert habe und eine Sprechblase wurde ebenfalls beigefügt. Das Zitat war also deutlich erkennbar, weil es sich vom restlichen Text optisch abgehoben hat.


    Jetzt erscheint zwar der markierte Text den ich zitieren möchte, aber es gibt keinen Hinweis darauf, dass es sich um ein Zitat handelt. Ich muss also selber vermerken wen ich zitiert habe, den Text einrücken und einfärben. Würde ich das nicht tun, wäre der Text nicht als Zitat erkennbar. Er würde so aussehen, als ob ich ihn selber geschrieben habe, so wie diesen Text jetzt gerade.


    Wenn ich den Text einrücke wird er automatisch mit einer Ziffer versehen. Das sieht doof aus. Also lasse ich das in Zukunft. Dadurch dass ich den Text einfärbe wird ja auch schon deutlich, dass es sich nicht um meinen eigenen Text handelt - hoffe ich jedenfalls.


    Es nervt mich bloß, dass es erst funktioniert hat und jetzt nicht mehr und dass ich keinen blassen Schimmer habe, warum das so ist.


    Aber egal, man kann nicht alles wissen ;)

    @Kali


    Zitat Kali

    • wenn du den kopierten text mit strg+v eingefügt hast, dann kannst du direkt zur formatierung übergehen. einfach in der menüleiste auf das klicken, was du machen willst. dann wird der text formatiert.


    Ich probiere das jetz einfach mal aus. Ich habe Dich zitiert, den kopierten Text eingefärbt und eingerückt. Als nächste klicke ich auf 'Absenden' und dann bin ich mal gepannt, wie es aussehen wird.


    Auf jeden Fall danke für den Tipp!


    So, angesehen habe ich es mir, ist ja gar nicht so schlecht geworden, aber wo kommt die Ziffer 1 her? Ich habe die nicht eingegeben.

    @ Kali


    Danke für Deine Antwort!


    Das Schreiben klappt jetzt!


    Es klappt jetzt auch, dass nur die gewünschte Textstelle erscheint statt des kompletten Beitrags. Aber leider hebt das Zitat sich immer noch nicht ab, es ist also weder eingerückt noch hat es eine andere Farbe. Naja, ich kann den Text nun selber einfärben.

    Zitat Ganja
    Ansonsten hilft es nur den Teil den du zitieren möchtest zu kopieren und dann auf die Sprechblase im Editor zu drücken.
    Da kann man dann das kopierte Einfügen.


    Bei mir klappt auch das nicht, genauso wenig wie Ronins Vorschlag, vom Erstellfenster aus zu zitieren.


    Wenn ich eine Textstelle markiere und dann auf >Zitieren< klicke, wird der komplette Text zitiert, nicht nur die markierte Stelle. Den Rest muss ich dann löschen, was bei langen Texten mühsam ist. Außerdem wird das Zitat nicht als solches kenntlich gemacht. Auch hier habe ich >Zitat Ganja< selber nachträglich dazu geschrieben. Am Anfang hatte ich aber keine Probleme. Kann mir jemand helfen?


    Außerdem kann ich nichts am Schriftbild verändern, also nichts unterstreichen, fett drucken oder in einer anderen Farbe schreiben und Smileys kann ich auch nicht einfügen.

    Zitat Eldorado
    Eine Konfrontation mit Problemen ist immerhin besser, als Probleme vor sich hin zu schieben, du urteilst nun viel zu vorschnell. Meine Neugier ist zweitrangig und das kann man auch aus meinem Beitrag erlesen. Die Frage, die ich mir nun stelle ist, warum du das so darstellst?!


    Weil ich es anders sehe.


    Zitat Eldorado
    Ein Dagegenhalten ist nicht mein Ding.


    Aber genau das tust Du hier!


    Ich weiß nicht warum, aber das Zitieren funktioniert nicht mehr :(

    @ Eldorado


    Danke für Deine Antwort.


    Dein nicht sehr einfühlsames Bohren bei einem eher fremden Menschen finde ich respektlos. Da hätte ich mich auch zurückgezogen. Ich hoffe, dass er noch jemanden kennenlernt, der sich weniger aus persönlicher Neugier mit seinem Erlebnis beschäftigt, sondern dem es auch um ihn als Mensch geht. So gesehen finde ich dein Verhalten nicht besser als das der "kalten" Wissenschaft.


    Dass Du bei Skeptikern nur wenig Verständnis für Deine Erlebnisse findest ist keine Überraschung, man hat eben von vornherein unterschiedliche Sichtweisen. Aber mich wundert, dass Du scheinbar nur wenig Gleichgesinnte kennst. Es gibt sehr viele Menschen, die ganz offen zu übersinnlichen Erlebnissen stehen. Da muss man gar nicht lange suchen. Darunter sind auch viele, die ansonsten ganz bodenständig sind und von denen man das nicht erwartet hätte, wenn sie sich nicht selbst als Gläubige, Esoteriker oder was auch immer zu erkennen gegeben hätten.


    Ein Beispiel. Ich hatte eine Kollegin, deren Tante Heilpraktikerin war. Sie erzählte öfter, wie ihre Tante ihr mit homöopathischen Mitteln geholfen hat. Die Kollegen waren hellauf begeistert und wollten das auch ausprobieren, obwohl alle ausgebildete Alten- und Krankenpfleger/innen waren, es also besser hätten wissen können. Eines Tages erzählte sie, dass es ihr abends schlecht ging und dass sie sich vorgenommen hat, am nächsten Morgen ihre Tante um Rat zu fragen. In der Nacht träumte sie von ihrer Tante. Im Traum gab die ihr homöopathische Kügelchen und sagte: "Morgen früh bist du wieder gesund." Und so war es auch. Sie rief dann ihre Tante an und die sagte ihr, das wäre die Wirkungsweise der Homöopathie, rein geistig.


    Ich fand das ziemlich schräg und sagte ihr das, womit die Kollegin kein Problem hatte. Andere fanden das auch an den Haaren herbeigezogen und sagten das ebenfalls, was sie aber auch nicht störte. Sie ließ sich dadurch in keinster Weise beirren. Und einige fanden fanden das sogar ganz toll und fragten, ob sie zu ihrer Tante in Behandlung gehen können.


    Ich will an dieser Stelle gar nicht über Homöopathie diskutieren, aber es wundert mich, dass Du auf soviel Ablehnung stößt. Eine Kollegin ging tatsächlich zu der Tante, angeblich hat sie ihr gut geholfen und sie auch mit anderen Leuten bekannt gemacht, die ebenfalls "geistig arbeiten". So hat sich das schnell ausgeweitet, ohne große Suche.

    @ Selbstmacher


    Ich selber bin Skeptiker, habe aber ein offenes Ohr für Erfahrungen wie Dein Bekannter sie gemacht hat.


    Das stufe ich als eine Erfahrung ein, die zutiefst in die Psyche eingreift und schon allein deshalb ernst genommen werden sollte. Ich würde es aus dem Grund auch respektieren, wenn Dein Bekannter keine wisenschaftliche Erklärung in der Art hören will wie: "Das ist nur auf Sauerstoffmangel zurückzuführen." Da kommt dann die Menschlichkeit ins Spiel von der ich bereits schrieb, die man bei aller notwendigen Objektivität nicht vergessen darf.


    Wenn der Betroffene allerdings nicht dabei ist muss es erlaubt sein, alle Möglichkeiten zu besprechen, auch die wissenschaftlichen.


    Bei einer Nahtoderfahrung kommt man aber an eine Grenze, an der einige oder auch viele Menschen es vorziehen, sich eher auf den Glauben zu verlassen, weil die Wissenschaft keinen Trost bietet. Das ist völlig in Ordnung.


    Ich gebe auch zu, dass es Fragen gibt, auf die die Wissenschaft wohl nie eine Antwort finden wird, z. B. was vor dem Urknall war. Allerdings habe ich in den Religionen oder esoterischen Lehren auch keine Antwort darauf gefunden, vor allem keine befriedigende!


    Ich sehe einen Unterschied zwischen einem Glauben der es einem ermöglicht, besser mit dem Alltagsleben und den existenziellen und letztlich unbeantwortbaren Fragen klarzukommen und einem Aberglauben, der blind die Wissenschaft pauschal ablehnt und sich einfach nur schwammig auf unhaltbare willkürlich aufgestellte Behauptungen bezieht.


    Ich habe noch eine Frage zu Deinem Telefonat mit einer Person, die einen Herzstillstand hatte. Wie gut kennt ihr euch? Du bist ja kein Skeptiker, also müsste diese Person zumindest zu Dir doch Vertrauen haben.