Beiträge von Callim

    Wenn es hier um Wissenschaft geht, dann geht es um Dogmen, nach denen gemäß dieses Glaubens Wissen erlangt werden kann.


    Ein Dogma ist eine Behauptung, für die es keinen Beweis gibt und die nicht hinterfragt werden darf, was dann zwangsweise zum Glauben führt. Alles das trifft auf die Wissenschaft gerade nicht zu. In der Wissenschaft gibt es sicher auch einige Behauptungen die man (noch) nicht beweisen kann oder die schon längst als bewiesen galten, sich aber dann doch als Irrtum herausstellten, wo die Wissenschaftler sich schwer damit getan haben, ihren Irrtum zuzugeben. Da spielen dann auch Interessen eine Rolle, die mit der Wissenschaft an sich nichts zu tun haben, denen die Wissenschaftler aber leider unterliegen, z. B. die Vergebung von Fördergeldern. Insgesamt trägt die Wissenschaft aber mehr zur Aufklärung von Irrtümern bei die aus Unwissenheit entstanden sind als dass sie neue schafft. Dazu muss die Wissenschaft streng objektiv sein. Dadurch kann es sein, dass die menschlichen und moralischen Aspekte, die in der Forschung ebenfalls eine große Rolle spielen sollten, nicht ausreichend berücksichtigt werden. Kritik an der Wissenschaft ist also angebracht. Kritik ist ja auch nicht verboten, auch wenn sie nicht immer gut aufgenommen wird. Die Wissenschaft an sich zu verdammen ist aber falsch. Und wenn jemand etwas anderes glauben möchte als das, was die moderne Wissenschaft sagt, dann kann er das doch tun. Wo ist das Problem? Man kann sich auch mit Gleichgesinnten austauschen, ebenfalls kein Problem. Bloß kann man nicht erwarten, immer und überall und von jedem Zustimmung für die eigenen Ansichten zu bekommen.

    Erst Gestern hatte ich noch ein Telefonat und mein Gegenüber erzählte mir dann, dass er bei seinem Herzstillstand vor einiger Zeit etwas merkwürdiges erfahren hat, womit er nur sehr schwer klar kommt. Ich bat ihm, mir mehr darüber zu erzählen, aber ab da an machte er dicht und sagte" ich habe es noch keinem anderen erzählt" und dann kurz darauf "Themenwechsel". Ob ich jemals erfahren werde, was er gemeint und erfahren hat? ich habe da meine Zweifel.


    Ich vermute mal, dass es nicht oder nicht nur die (angeblich) vorherrschende wissenschaftliche Sichtweise ist, die Deinen Bekannten davon abhält, darüber zu sprechen. So ein Erlebnis ist sehr aufwühlend, da muss man sich erstmal für sich selber sortieren, bevor man darüber spricht. Den Anfang hat er ja schon gemacht.