Beiträge von Bowtie

    Hallo,


    drücken wir es einmal so aus:

    Solche und oft verblüffend ähnliche Posts - auch in anderen Foren und zu anderen Themen - wird man hier mit Sicherheit zu Dutzenden finden und viele User dürften wohl schon mehr als einmal darauf geantwortet haben.

    Nur ist es halt nicht selten so, dass sich dann ausgerechnet die Initiatoren solcher Themen als Erste "ausklinken".

    Entweder weil sie ihre - mehr oder weniger als Bestätigung erwartete - Antwort erhalten haben, oder schlicht und ergreifend weil sie sich einen Jux gemacht haben oder einfach nur endlich auch einmal einen Beitrag irgendwo einstellen wollten.

    Und irgendwann verlieren dann auch die aktivsten Mitglieder die Lust daran immer wieder "ins Leere" zu schreiben.


    Nimm dies bitte nicht als persönliche Kritik oder Unterstellung, aber ich war schon in vielen Foren aktiv und es ist nun einmal in der Realität halt so.

    Wobei die sogenannten "sozialen Netzwerke" in dieser Hinsicht wenigstens schon die allergrößten Selbstdarsteller und Trolle "aufgesogen" , da man dort halt ein wesentlich "breiteres Publikum" erreichen kann als in thematisch eher eng begrenzten spezialisierten Foren.


    Zu Deinem Thema an sich:

    Ich denke mal jeder von uns hat schon einmal ähnliche Erlebnisse gehabt - oder glaubt zumindest daran diese gehabt zu haben.


    Nun gibt es aber gerade in der Übergangsphase zwischen Schlafen und Wachsein einen Graubereich in dem sich Traum und Realität auf oft seltsame Weise vermischen.

    Man kann es schlecht in Worte fassen, aber man "pendelt" irgendwie zwischen Traum und Wirklichkeit hin und her, ist sich eigentlich auch durchaus darüber bewusst und kann trotzdem nicht genau differenzieren wo man sich gerade befindet.

    Beides überschneidet sich dann so sehr dass man Wahrnehmung für real hält, obwohl der Verstand das genaue Gegenteil signalisiert.

    Also sieht man Dinge die man träumt, auch wenn man fest überzeugt ist hellwach zu sein.


    Wir Diabetiker kennen diesen Zustand übrigens oft auch im normalen Tagesablauf, nämlich sowohl im Falle einer Über- als auch Unterzuckerung, deren Symptome sich erstaulich ähnlich sind.


    Was ich damit sagen will:

    Wenn diese "Erscheinung" nicht regelmäßig auftritt, dann handelt es sich vermutlich um eine als "real" empfundene Traumvision aus der Übergangsphase und sollte nicht überbewertet werden.

    Sollte sich der "Vorfall" allerdings in ähnlicher Form wiederholen, würde ich einmal Ursachenforschung betreiben.

    Angefangen mit dem Studium der Beipackzettel von Medikamenten welche man nimmt und dazu den Arzt konsultieren, bis hin zur Hinterfragung persönlicher Gewohnheiten in Bezug auf Nahrungs- und Genussmittel, Fernsehkonsum, Nutzungsdauer von "sozialen Netzwerken", Sorgen, etc. pp.

    Und wenn man schon einmal dabei ist, ein umfassender "Gesundheitscheck" hat noch nie geschadet.

    Auch Krankheiten wie Diabetes oder Herzschwäche kündigen sich oft so ähnlich an.


    Gruß


    Bowtie

    Hallo Rônin ,


    mit "Leichenschändung" beziehe ich mich da eher nicht auf die letzten Beiträge zu einem Thread, sondern auf das Phänomen dass es überall immer wieder Themen gibt deren Ursprung zwar oft schon viele Jahre alt ist, die aber nach oft sehr langen "Ruhezeiten" immer wieder für eine vergleichsweise kurze, aber oft sehr aktive Periode wieder "ausgegraben" werden.

    Vielleicht wäre "Wiedergänger-Thread" daher die passendere Bezeichnung, denn es zeigt das es - neben den oft heftig und emotional diskutierten aktuellen Themen auch immer "Dauerläufer" zu den weniger spektakulären Themen gibt, welche die manchmal sogar generationsübergreifenden "Grundfragen" betreffen.


    Aber einmal zur "offiziellen neuen Bezeichnung der Sternzeichen".

    Wenn man sich die Sternbilder und ihre traditionelle Deutung einmal genauer betrachtet, braucht man wirklich oft viel Fantasie um deren Benennung nachvollziehen zu können.

    Nun ja, die antiken Völker kannten ja so manches was uns heute als selbstverständlich erscheint halt noch gar nicht und die Chinesen und die indigenen Völker hatten ebenfalls eine ganz andere Sicht auf die Dinge.


    Wo die alten Ägypter halt den ihnen vertrauen "Löwen" (wohl doch eher einen Sphinx) zu erblicken glaubten, sehen Unbefangene - wie z.B. meine Tochter als Kleinkind - etwas anderes Vertrautes.

    Für meine Tochter war meine Frau also nicht vom Sternbild her eine "Löwin", sondern eben eine "Spitzmaus". :)

    Also ähnlich wie der "große Bär" im englischsprachigen Raum "halboffiziell" als "The big Dipper" - also die große Schöpfkelle - weitaus treffender bezeichnet wird als der antike "Bär", dem man im Übrigen einen anatomisch unkorrekten Schwanz angehängt hat.


    Die obere Grafik ist halt ebenfalls ein Spiegelbild der amerikanisch geprägten Deutung und daher für uns Europäer ebenfalls nicht überall nachvollziehbar.

    Ich denke einmal dass einem Russen - wenn er abends von einer Feier durch eine sternenklare Nacht nach Hause geht - ganz andere Assoziationen durch den Kopf gehen werden.

    Wer weiß, vielleicht gibt es dort ja sogar inoffizielle Sternbilder im lokal begrenzen Sprachgebrauch, welche "Stalins Bart", LADA-Logo, Hammer und Sichel oder Wodkaglas heißen? :)


    Also zwischendurch lieber immer wieder einmal die Augen auch auf den Boden der Realität lenken, auch wenn man sich die Sterne anschaut.

    Das Sternbild "Tretmine" findet man nämlich ganz bestimmt nie am Himmel, dafür aber häufig an der Schuhsohle.


    :love:


    Bowtie

    Hallo Dexio,


    meine Kinder sind zwar schon erwachsen, aber ähnliche Erfahrungen habe ich als junger Vater auch gemacht.

    I

    Meine älteste Tochter - so in etwas ein dreiviertel Jahr alt - saß im Hochstuhl und "bearbeitete" bereits weitgehend selbstständig ihren Essensteller.

    Als es an der Haustür klingelte bin ich ganz kurz aus der Küche weg um an der Gegensprechanlage die Tür "aufzudrücken".

    Ich bin fast vor Schreck umgefallen als ich unsere Tochter bestens gelaunt durch den Flur ins Kinderzimmer krabbeln sah.

    Bis heute ist es mir ein Rätsel wie die Kleine damals unfallfrei aus dem Hochstuhl bis auf den Fußboden gekommen ist.

    Ich kann es mir nur so erklären als dass ich sie völlig unbewusst aus dem Hochstuhl genommen und auf den Boden gesetzt habe, damit nichts passieren kann solange ich an der Tür beschäftigt war.

    Ein klassischer "Filmriss" offenbar während dem man die Erinnerung völlig ausblendet, weil man auf anderes als Routinetätigkeiten fixiert ist.

    So in etwa wie den Küchenherd welchen man ja meist auch völlig automatisch ausschaltete und sich dann hinterher beim Einkaufen fragt:

    "Habe ich eigentlich den Herd ausgeschaltet, ich kann mich nicht daran erinnern dies gemacht zu haben?"

    Hallo,


    (auch wenn es "Leichenschändung" ist einen uralten Thread "auszugraben", manche Themen bleiben immer aktuell)


    noch interessanter dürfte der Umstand sein dass sich die Sternzeichen - seit der Zeit als diese von den altsumerischen Kulturen definiert wurden - durch die Präzession der Erdachse um ein ganzes "Sternzeichen" verschoben haben.

    Ich bin zum Beispiel Schütze, Aszdend Schütze und trotzdem - auf die Stellung der Sonne im Tierkreiszeichen bezogen - genau genommen ein Steinbock.

    Wobei ich zu dem ganzen pseudowissenschaftlichen Quatsch mit den besonderen Eigenschaften bestimmter Sternzeichen ohnehin eine ganz eigne Theorie habe.

    Irgendwie scheinen nämlich die zugeordneten Eigenschaften doch in Großen und Ganzen so halbwegs zu stimmen, aber ich denke dies hat wohl eher etwas mit der frühkindlichen Prägung bzw. Sozialisation zu tun.

    Bis Säuglinge ihre Umwelt wahrzunehmen gelernt haben und mit dieser interagieren können, dauert es so circa ein halbes Jahr, also sind Kinder die im Sommer geboren werden eigentlich vergleichsweise "arm dran" .

    Denn gerade in der aktivsten Lernphase ist es Winter und da kommen die Kinder halt seltener ins Freie und somit in Kontakt zu Dritten, bei im Winter geborenen Kindern ist dies genau umgekehrt.

    Ergo erklärt es sich daher durchaus nicht unlogisch dass z.B. Schützen häufig deutlich kommunikativer ausgerichtet sind als die oft eher verschlossenen Zwillinge.

    Eine Sonderstellung haben da wohl diejenigen Kleinkinder die "irgendwo dazwischen hängen", also z.B. Widder oder Löwen, was aber bei genauer Betrachtung durchaus erklärbar ist.

    Da dürften wohl die Großen Feste wie Ostern oder Weihnachten durchaus eine Rolle gespielt haben, denn auch da treffen Fremde auf Säuglinge in der Prägungsphase.

    Zumindest war dies einmal so, denn mittlerweile haben sich die sozialen Strukturen dermaßen verändert dass die alten Regeln schon lange nicht mehr gelten.


    Ich denke also die letzten Generationen der "typischen" Schützen, Krebse, Waagen usw. werden so nach und nach aussterben.