Beiträge von Shielagh

    Ich war letzte Woche in London und hab im British Museum den "Britischen Kristallschädel" gesehen. (Ich weiß nicht, ob das in diesem Thread schon erwähnt wurde, aber die Angabe auf der IKA-Seite ist überholt, der Schädel ist wieder öffentlich zu sehen.) Wirklich sehr schön, aber ich glaube den Ergebnissen der REM-Untersuchungen. Zumindest dieser Schädel ist eine moderne Fälschung.

    Probleme bei der Jagd gibts wohl schon, immerhin wars einer der beiden langen Fangtentakel, der abgerissen ist. Ich meine aber mal gehört zu haben, dass abgetrennte Arme von Kalmaren mit der Zeit nachwachsen... bin mir grad nicht sicher.

    Dieses Video gilt eigentlich allgemeinhin als Hoax, zumal die Quelle Scifi.com nicht sonderlich seriös erscheint und in gewissen Abständen immer mal wieder derartiges Material veröffentlicht. Außerdem führt das "Wesen" auf dem Film Bewegungen aus, die kein bekanntes Tier auch nur annähernd gebacken bekommt, und ändert dabei noch seine Form.

    Diejenigen unter euch, die sich mit Kryptozoologie beschäftigen, haben sicher schon von ihm gehört: dem "Orang-Pendek", einem mysteriösen, kleinen und äußerst schwer fassbaren Affenmenschen, der in den Regenwäldern Sumatras leben soll. Einen Großteil der Informationen über diesen Kryptiden verdanken wir Debbie Martyr, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, den "Kleinen Waldmenschen" - wie sein Name übersetzt heißt - aufzuspüren. Der Orang-Pendek wird als etwa 1,20 bis 1,50 Meter groß beschrieben, er geht durchweg aufrecht und trägt ein bräunlichrotes, manchmal fast orangefarbenes Fell. Laut einigen Augenzeugen ist sein Kopfhaar wesentlich länger als die übrige Körperbehaarung, und beinahe alle stimmen darin überein, dass das Geschöpf sehr viel menschenähnlicher ist als jeder andere Primat.



    In den Jahren 2001 und 2004 entdeckte das Team um Debbie Martyr ("Extreme Expeditions") im Regenwald West-Karincis (Sumatra) Spuren und Haare, die dem Orang-Pendek zugeschrieben werden. Die Funde wurden von Experten untersucht und mit großer Sicherheit einem unbekannten Menschenaffen zugeordnet. Auf der Webseite der "Extreme Expeditions" wurde nun eine Zusammenfassung der Analyseergebnisse veröffentlicht.


    Fußabdrücke


    Die Fotos und Gipsabdrücke der gefundenen Fußspuren wurden von Dr. David Chivers untersucht, einem Primatenexperten, der selbst einige Zeit im Tropenwald Sumatras verbrachte. Der wichtigste Teil seiner Arbeit war der Vergleich mit Spuren anderer, bereits bekannter Affenarten, vor allem jenen, die in West-Karinci sowie der Umgebung heimisch sind. Er konnte bestätigen, dass die Fußabdrücke von einem Affen stammen und auf einzigartige Weise Merkmale von Gibbon, Orang-Utan, Schimpanse und Mensch in sich vereinen. Die Spuren lassen sich keiner bekannten Primatenspezies zuordnen und gehen laut Dr. Chivers mit größter Wahrscheinlichkeit auf einen Menschenaffen zurück, der der Wissenschaft noch unbekannt ist.



    Haare

    Die entdeckten Haarproben wurden von Dr. Hans Brunner analysiert, einem weltbekannten Experten für Haaruntersuchungen. Derartige Analysen benötigen sehr viel Zeit, da sie extrem genau und umfassend durchgeführt werden müssen. Auch Brunners größte Mühe bestand darin, das gefundene Material mit anderen Säugetieren aus aller Welt zu vergleichen. Nach 18 Monaten Arbeit war er sich schließlich sicher, dass er es mit einer unbekannten Spezies zu tun hatte.


    Die erste Haarprobe des vermeintlichen Orang-Pendeks wurde am 15. September 2001 im Kerinci-Nationalpark entdeckt, in einer Höhe von etwa 2000 bis 2100 Metern ü.d.M. Ganz in der Nähe eines eventuellen Fußabdrucks des rätselhaften Primaten fand das Forschungsteam bei einem Waldweg ein einzelnes, dunkelbraunes Haar von 64 mm Länge.
    Zum Fund der zweiten Probe kam es vier Tage später, ebenfalls an einem Buschpfad. Wieder handelte es sich um ein einzelnes Haar, 52 mm lang, diesmal von einer deutlich helleren, orangebraunen Farbe. Auch diese Entdeckung fand in der Nähe einer unidentifizierten Fußspur statt, von der ein Gipsabdruck angefertigt und dem "Department of Primatology" der Cambridge University zur Untersuchung überlassen wurde. Sie konnte mit hoher Wahrscheinlichkeit einer unbekannten Primatenspezies zugeordnet werden.


    Unter dem Mikroskop betrachtet lassen die Haare jeder einzelnen Tierart ganz bestimmte, spezifische Merkmale erkennen. Bei den unidentifizierten Haaren aus Sumatra kamen deutliche Unterschiede zu sämtlichen anderen Vergleichsproben zutage.
    Dr. Brunner bestimmte die exakte Länge und Dicke der Haare, untersuchte die genaue Färbung und die Farbpigmente, das Profil, den Querschnitt, den Typ der Markzellen (Medulla) und die Anordnung der Oberflächenschuppen (Cuticula). Er entdeckte ein kennzeichnendes Markzellen-Muster in der mittleren Region des Schaftes, das sich wesentlich von dem sämtlicher Vergleichsproben unterschied. Eine bekannte Art wird daher ausgeschlossen.


    Sämtliche Untersuchungsergebnisse weisen sehr deutlich auf die Existenz eines großen Primaten im Regenwald Sumatras hin, der bis heute nicht wissenschaftlich beschrieben worden ist.


    Die folgende Tabelle stellt die verschiedenen Vergleichsproben nebeneinander, die Dr. Hans Brunner im Laufe seiner Analysen verglichen hat.



    Extreme Expeditions

    Also... Einen kleinen Filmbeitrag zum Thema gibts zum Beispiel hier: [url=http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,376948,00.html]Spiegel.de[/url]
    Alle, die Schwierigkeiten mit dem Video haben, können es auch hier versuchen - ist das Gleiche. Focus.de


    Das, was auf den ersten Blick vielleicht wie ein Film des Kalmars aussieht, ist (wie schon erwähnt) bloß ein schneller Zusammenschnitt mehrerer Standbilder. (Bei über 550 Bildern in etwa 4 Stunden kann man sich ausrechnen, dass pro Minute im Durchschnitt ungefähr 2 bis 3 Bilder entstanden sind.) Zugegebenermaßen hab ich selbst noch keinen Beitrag darüber im Fernsehen gesehen, aber ich bin mir doch ziemlich sicher, dass es - zumindest in der National Geographic - erwähnt worden wäre, wenn es ein Video gäbe.


    Noch ein bissel Hintergrundwissen:
    Diese Bilder zeigen zwar erstmals einen Architeuthis in seiner natürlichen Umgebung, es sind allerdings nicht die ersten Fotos eines lebenden Exemplars. Am 15. Januar 2002 fischten Japaner nahe der Goshiki Beach einen 4 Meter langen Riesenkalmar aus dem Wasser, dessen Leben sich zwar dem Ende zuzuneigen schien, der aber immerhin noch nicht völlig tot war. Der neuseeländische Kalmarexperte Steve O'Shea bestätigte, dass die Bilder authentisch sind.
    Das Tier wurde nach seinem Tod in Japan aufbewahrt, ich weiß nicht, wo es heute ist.


    Bilder:
    www.pref.kyoto.jp/kaiyo/2-topicn ... id-01.html
    www.pref.kyoto.jp/kaiyo/2-topicn ... id-02.html

    Ich denke, mit acht Metern ist die Gesamtlänge gemeint. Selbst auf der Webseite der National Geographic ist davon die Rede; hätte es sich tatsächlich um ein Exemplar von 18 Metern gehandelt, wäre es dort erwähnt worden. Natürlich ist auch der Focus ein seriöses Magazin, aber ich vermute doch eher, dass er hier ausnahmsweise mal falsch abgeschrieben hat.
    Zu der Sache bei Punkt 12: Der Vergleich "groß wie ein Haus" wird bei derartigen Tieren immer wieder gern gewählt, vor allem von Menschen, die sich wenig mit der Materie auskennen und auf Sensationsmeldungen angewiesen sind. Das fotografierte Tier mag vielleicht so lang gewesen sein wie gewisse Hausfassaden, jedoch sind Riesenkalmare durch ihre torperoartige Form weit davon entfernt, das Volumen eines Hauses zu erreichen...

    Die haben wohl ein bissel übertrieben. Ähnlich wie auf der Webseite des Focus, wo von 18 Metern Länge die Rede ist...
    Wie schon erwähnt soll die Gesamtlänge um die acht Meter betragen haben; das war allerdings nur eine vorläufige Schätzung der Japaner - je nach Lokalitation der Bruchstelle des Tentakels könnte das Tier durchaus größer gewesen sein.

    Aber ein Riesenkalmar greift niemals von sich aus einen Pottwal an. Der Pottwal attackiert den Kalmar und geht in den allermeisten Fällen vermutlich auch als Sieger hervor. Denn was die Kraft angeht, ist Architeuthis einem ausgewachsenen Pottwal mit Sicherheit unterlegen.

    amok :
    Es entstanden nur Fotos, kein Video. Bisher hab ich im Internet bloß 4 der Bilder gefunden:


    [url=http://onnachrichten.t-online.de/c/56/25/35/5625352,tid=i.jpg]onnachrichten.t-online.de/c/56/2 ... ,tid=i.jpg[/url]
    Er hängt an der Angel...


    [url=http://onnachrichten.t-online.de/c/56/25/47/5625478,tid=i.jpg]onnachrichten.t-online.de/c/56/2 ... ,tid=i.jpg[/url]
    ...beginnt sich zu wehren...


    [url=http://onnachrichten.t-online.de/c/56/25/48/5625482,tid=i.jpg]onnachrichten.t-online.de/c/56/2 ... ,tid=i.jpg[/url]
    ...und reißt sich los.


    [url=http://onnachrichten.t-online.de/c/56/25/49/5625494,tid=i.jpg]onnachrichten.t-online.de/c/56/2 ... ,tid=i.jpg[/url]
    Die Angelschnur wird lockerer. Nur der Arm des Tieres hängt noch daran.

    Kalmare besitzen insgesamt 10 Arme, die um die Mundöffnung herum angeordnet sind. Acht davon dienen als Greifarme und sind bei großen Tieren an der Basis bis zu 20 cm dick. Die beiden anderen Tentakel sind zu Fangarmen umgebildet. Sie werden wesentlich länger als die anderen, haben keulenförmige, saugnapfbesetzte Enden und sind in der Tat auffallend dünn.



    Der größte jemals verzeichnete Architeuthis wurde übrigens 1933 an der Küste Neufundlands angeschwemmt und maß 21,95 Meter.

    Zumindest eine semi-kryptozoologische Meldung:


    Erstmals ist es japanischen Wissenschaftlern gelungen, im Nordpazifik einen lebendigen Riesenkalmar der Gattung Architeuthis in Aktion zu fotografieren. Die Begegnung fand bereits am 30. September 2004 statt; erst jetzt wurden die Bilder veröffentlicht.
    Das Tier wurde von einer kameraüberwachten Futterfalle in 900 Metern Tiefe angelockt, die über ein Seil mit Bojen an der Oberfläche verbunden war. Der Kalmar verfing sich mit einem seiner Tentakel am Haken der Falle und versuchte über vier Stunden lang, sich wieder zu befreien. Während dieser Zeit gelangen über 550 digitale Einzelaufnahmen.
    Als sich der Architeuthis schlussendlich entfernte, musste er seinen Fangarm einbüßen, der an der Falle hängenblieb. Ersten Messungen nach war der Tentakel mindestens fünfeinhalb Meter lang, was auf eine Gesamtlänge von etwa acht Metern schließen lässt. Mehrere Stunden nach der Bergung des Armes waren seine Saugnäpfe noch immer aktiv, wie die Forscher feststellten, als sie ihnen ihre Finger anboten.


    Es handelt sich hierbei um die ersten Aufnahmen eines ausgewachsenen, lebendigen Architeuthis, die jemals entstanden sind. Bislang existierte nur Bildmaterial von treibenden oder angeschwemmten Kadavern. Im Schnitt wird der Riesenkalmar sechs bis zwölf Meter lang.
    Die Fotos gelangen vor den japanischen Ogasawara-Inseln, rund 1000 Kilometer südlich von Tokio. Das Gebiet ist durch einen extrem steil abfallenden Meeresboden gekennzeichnet und wird von tiefen Schluchten durchzogen. Die Wahl des Standortes für die Köderfalle fiel durch die Beobachtung von Pottwalen, zu deren bevorzugten Beute Riesenkalmare zählen.
    Das Jagdverhalten von Architeuthis war bislang umstritten; einige Wissenschaftler waren davon ausgegangen, dass die Tiere ihre Tentakel einfach als leblose Köder benutzen würden. Nun zeigt sich ein völlig anderes Bild: Das eines aktiven Jägers, der seine Beute von der Seite angreift und sie fest umklammert.



    National Geographic
    Wissenschaft.de


    Fotos

    Ach, ich habs grad selbst gefunden:


    Zitat

    SLIPKNOT werden im November ihr erstes Live-Album "9.0: Live" via Roadrunner Records veröffentlichen. Die Platte wurde bei Shows in Tokio, Osaka, Singapur und Las Vegas aufgenommen und wird folgende Tracks enthalten: 01. The Blister Exists 02. (sic) 03. Pulse Of The Maggots 04. Vermilion 05. Duality 06. Wait And Bleed 07. Everything Ends 08. Surfacing 09. Spit It Out 10. Liberate 11. People=Shit 12. Disasterpiece 13. The Heretic Anthem 14. Left Behind 15. The Nameless 16. Iowa 17. Purity 18. Three Nil 19. Eeyore 20. Eyeless


    Dann freut sich der Sascha auf November. Tschuldigung für den Doppelpost...

    Dass es sich bei Mbielu-Mbielu um einen überlebenden Stegosaurier handelt, halte ich für eine ziemlich haltlose Spekulation, die vermutlich nur aufgekommen ist, weil sie sich so gut in die Dinosaurier-Thesen des Kongobeckens fügt. Die Beschreibung als "Tier mit Platten auf dem Rücken" lässt kaum Schlussfolgerungen zu. Handelt es sich um vertikale Platten, oder um flache Rückenplatten wie bei einem Krokodil? Ohne präzisere Beschreibungen sind diese Angaben ziemlich nichtssagend.

    :) Die Tiere sind der ideale Tussentest. Aber ein Großteil der Weiblichkeit hat bemerkenswerterweise fast keine Probleme damit.


    Jaja, gestern Laternenfest... War fesch!

    In der Discovery-Doku "Monster u. Mythen" liefs mal im Fernsehen, da hab ichs aufgenommen. Durch Abfotografieren vom Bildschirm könnte ich euch einigermaßen brauchbare Standbilder machen, ne andere Technik für sowas steht mir leider nicht zur Verfügung.