Beiträge von Mr. Perfect

    Wie hat gandalf gesagt:
    "Einige die leben verdienen den Tod, einige die Tod sind verdienen das Leben. Kannst Du es Ihnen zurückgeben? Also urteile auch nicht so schnell."
    Und dem muss ich Recht geben!

    Na also bitte, ich meine wer an riesigen Mottenmenschen glaubt, dem wird es auch nicht schwerfallen an Ufos zu glauben und die zu sehen.
    Das mit Tschernoby hab ich auch gehört. Meinste der Mottenmann ist allen Ernstes mal eben über den großen Teich geflogen?
    Häh?
    Wer sagt denn das in West Virginia keine Indianer lebten?l

    Auch hier nochmal sorry!


    Ich meine der Mensch hat einfach einen Hang zu überteiben und von daher werden halt mal eben 10m dazu erfunden.
    Der Körper wird doch mit Sicherheit irgendwann nicht mehr den Blutdruck etc. in einem 25m langen Körper aufrecht erhalten können.

    Megalodon - Killer aus der Tiefe


    Zwar existieren Haie mit einer Körperlänge von über 15 Metern (Cetorhinus maximus, der Riesenhai, und Rhinocodon typus, der Walhai), doch diese ernähren sich hauptsächlich von Plankton, marinen Kleinstlebewesen, die sie während des Schwimmens in riesigen Mengen aufnehmen. Kleine Fische lassen sich vor den Mäulern dieser gewaltigen Haie treiben, ohne fürchten zu müssen, verschlungen zu werden. Die Tiere können dem Menschen also nicht gefährlich werden, es sei denn, sie versetzen ihm versehentlich einen Schlag mit ihren mächtigen Schwanzflossen.
    Aber wie lassen sich Beobachtungen von Meereslebewesen erklären, die die Ausmaße eines Walhais haben – jedoch die furchterregende Gestalt eines Weißen Hais?
    Um dieser Vorstellung nahe zu kommen, führe man sich einen Raubhai vor Augen, der 3 Mal so lang und etwa 4 Mal so schwer wie der Weiße Hai ist, sprich knapp 13 Tonnen. Seine Nasenlöcher sind so groß wie Grapefruits, in seinem Maul sitzen mehrere Reihen messerscharfer Zähne, jeder einzelne so groß wie eine Hand. Im Maul dieses Ungeheuers würden sechs erwachsene Menschen Platz finden. Tief unter der Oberfläche des Ozeans macht es Jagd auf Wale und Kalmare ...
    Solch ein Monstrum der Meere hat es tatsächlich einmal gegeben – bis es (nach Ansicht der Wissenschaftler) vor knapp 10 Millionen Jahren ausgestorben ist. Die einzigen Belege für seine Existenz fand und findet man an den Küsten Amerikas, Europas, Afrikas und Australiens in Form von Tausenden von versteinerten dreieckigen Zähnen, die an der gesägten Kante im Einzelfall bis zu 15 Zentimeter lang sind. Die größten Weißhaizähne, die man fand, waren lediglich 7,5 Zentimeter lang.
    Der Grund dafür, dass man nur Zahnfossilien dieser gewaltigen Tiere fand, liegt darin, dass das Skelett eines Haies aus Knorpel besteht. Nach seinem Tod verwest es völlig – nur die Zähne bleiben übrig und werden im Laufe der Jahrmillionen zu steinernen Fossilien. Ein Hai kann in seinem Leben bis zu 30.000 Zähne produzieren. Die vorderste Zahnreihe im Ober- und Unterkiefer wird etwa alle 10 Tage komplett ersetzt. Bricht einer der nur locker sitzenden Zähne bei einem Angriff heraus, schiebt sich ein anderer an seinen Platz.
    Wissenschaftler gaben jenem monströsen prähistorischen Hai, der vor 25 Millionen Jahren zum ersten Mal auf Raubzug ging und über einen großen Zeitraum der unangefochtene Herrscher der Tiefe war, den Namen Carcharodon megalodon. Bei einem kräftigen Biss dieser Kreatur wirkte sich auf das Opfer ein Druck von bis zu 3 Tonnen pro Quadratzentimeter aus.
    Im Jahr 1909 rekonstruierten Wissenschaftler für das American Museum of Natural History in New York anhand von verschiedenen Zahnfunden die Kieferknochen eines Megalodon. Als das Werk vollendet war, maß es 2,74 Meter in der Breite und war ganze 1,83 Meter hoch. Mithilfe dieses Gebisses konnte man auf eine Gesamtlänge des Tieres von 24 Metern schließen.
    Doch spätere Untersuchungen ließen erkennen, dass die Dimensionen so nicht stimmen. Mit anderen Zahnfunden, die man einem einzigen Exemplar zuschrieb, fertigte man neue Rekonstruktionen an. Eine davon steht seit 1985 im Smithsonian Institution und ist um ein Drittel kleiner. Doch selbst diese Größe zweifelt man heute an: Die aktuellen Längenschätzungen gehen von „nur“ 12 bis 13 Metern aus.
    In etwa 4.000 Metern Tiefe fand man im Südpazifik Megalodonzähne von 10 mal 7 Zentimetern Größe, die recht frisch aussahen. Man nimmt aufgrund dieser Funde an, dass die räuberischen Monsterhaie erst in jüngerer Zeit ausgestorben sind – vor 24.000 bis 11.000 Jahren.
    Nun jedoch zu einigen Sichtungen riesenhafter Haie von der Gestalt eines Megalodon. Solche Beobachtungen sind selten (zumindest wurden nur wenige der Öffentlichkeit bekanntgegeben), und diese raren Berichte sind nicht einmal besonders glaubwürdig; doch in Zusammenhang mit dem Megalodon sollten sie erwähnt werden.
    Im Jahr 1918 weigerten sich einige Fischer tagelang, zu ihren Fangplätzen vor Broughton Island (Kanada) auszufahren.
    Die Männer arbeiteten wie üblich auf hoher See, als ein Hai von „fast unglaublichen Ausmaßen“ auftauchte und alle Hummertöpfe verschlang – inklusive Topf, Angelleinen und anderen Fischutensilien. Die Töpfe hatten einen Durchmesser von etwa 1,1 Metern und enthielten jeweils 2 bis 3 große Hummer, von denen jeder mehrere Pfund wog. Diesen Hai, so die Männer, hätten sie sich nicht einmal in ihren schlimmsten Alpträumen vorstellen können.
    Es sah ganz danach aus, als hätten die (übrigens unverletzt gebliebenen) Fischer einen der letzten Megalodons gesehen. Doch die Längen, die sie angaben, waren absurd. Einer der Fischer beteuerte, dieses Monster sei „mindestens 100 Meter lang“ gewesen! Vermutlich hat er in seiner Aufregung übertrieben, doch auch anderen Zeugen erschien das Geschöpf riesig. Beobachter an Land meinten, es sei etwa so lang gewesen wie der Kai, auf dem sie standen – fast 35 Meter. Sie sagten weiterhin, dass das Wasser regelrecht „gekocht“ habe, als der Hai hindurchglitt. Sie alle kannten Wale, doch das Tier das sie sahen war eindeutig ein Hai. Jeder konnte seinen furchterregenden Kopf sehen, der so lang wie das Dach eines Kaischuppens war. Zwar erscheinen diese Angaben mehr als abenteuerlich, doch die Seeleute waren nüchterne, unerschütterliche Menschen, die kein Seemannsgarn erfanden, gewöhnlich sogar nie über ihre Fänge sprachen. Es fiel auf, dass alle Zeugen dieses Vorfalls unabhängig voneinander übereinstimmend die geisterhaft weiße Farbe des Fisches beschrieben.
    Irgendwann in den späten 1920er Jahren ging der Autor Zane Grey gerade vor Rangiroa im Südpazifik seiner Leidenschaft, dem Tiefseeangeln, nach, als er sich über die Reling beugte und einen außergewöhnlich großen, gelblich-grünen Hai mit einigen weißen Farbtupfern und einem quadratischen Kopf im Wasser erblickte. Grey schätzte die Länge des Tieres auf 10,5 bis 12 Meter. Einige neuseeländische Fischer sahen den Hai ebenfalls und konnten die Angaben des Mannes bestätigen. Grey war überzeugt, dass es sich nicht um einen Walhai handelte (obwohl seine Beschreibung gut auf einen solchen passt, was die Sichtung auch nicht sonderlich beweiskräftig erscheinen lässt).
    Zane Greys Sohn Loren sah 1933 an Bord der S. S. Manganui ein ähnliches Tier. Vater und Sohn waren auf der Rückfahrt von einem Anglerausflug bei Tahiti nach San Francisco, als Loren Grey zunächst eine gelben Wasserbereich erspähte. Im ersten Moment glaubte er, es sei ein Wal, doch die horizontale Bewegung des bräunlich gefärbten Schwanzes im Kielwasser des Schiffes ließ darauf schließen, dass es ein Hai sein musste. Nach den Angaben der beiden Männer war dieser zwischen 12 und 15 Metern lang. Loren Grey war sich absolut sicher, dass es kein Walhai war. Vielleicht war diese Angabe aber auch von der Behauptung seines Vaters geprägt...
    Die polynesischen Fischer in New South Wales glauben an den sogenannten Lord of the Deep, ein ca. 30 Meter langes Seeungeheuer, das einem Weißen Hai nicht unähnlich sehen soll. Vielleicht waren die von den Greys gesichteten Tiere (was immer sie letztendlich waren) Urheber dieser Legende.
    Aus den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts stammt ein weiterer Bericht. In der Nähe des Great Barrier Riffs war ein Schiff vor Anker gegangen, um notwendige Reparaturen durchzuführen. Plötzlich erschien ein enorm großer weißlich gefärbter Hai, der dicht unter der Oberfläche an dem Schiff vorüberschwamm. Er war nach den Angaben der Seeleute, die erst Jahre nach der Begebenheit von ihrer Sichtung berichteten, genauso lang wie ihr Schiff – 26 Meter!
    Der Bericht allerdings wurde niemals bestätigt und ist somit leider kaum auszuwerten.



    Ein weiterer riesiger, haiartiger Fisch wurde im Oktober 1999 vor Deer Island, New Brunswick (Kanada) beobachtet. Die Zeugen Bill Curtsinger und Heather Perry sagten aus, sie hätten, als sie sich gerade auf ihrem Boot befanden, ein lautes Geräusch – etwa 450 Meter entfernt – im Wasser gehört. Was sie dort sahen, beschrieben sie als die riesige, sichelförmige Schwanz- oder Rückenflosse irgendeines extrem großen Lebewesens. Die schwarze Flosse schätzten sie auf 1,8 bis 3 Meter Länge. Nachdem sie verschwunden war, tauchte sie nicht noch einmal auf. Das Wasser war an dieser Stelle mindestens 90 Meter tief.
    Was sahen die beiden Augenzeugen? Kein bekanntes wasserlebendes Tier trägt eine Flosse wie diese – geformt wie die eines Weißen Hais, jedoch um ein Vielfaches größer...


    Die versteinerten Zähne beweisen zwar, dass es den Megalodon einmal gab, doch greifbare Beweise für sein Überleben gibt es bis heute nicht. Einmal schien es beinahe so weit, als Alvin Maley aus seinem Privatflugzeug aus etwa 500 Fuß Höhe 30 Meilen südlich von Block Island einen gigantischen Hai dicht unter der Wasseroberfläche fotografierte. Man taufte ihn auf den Namen Montauk Monster, er entpuppte sich jedoch schnell als ein gewöhnlicher Riesenhai.
    Man fand Megalodon-Bissspuren in den versteinerten Knochen kleiner Wale, wie etwa den Beluga-Weißwalen, die auch heute noch existieren und eine hervorragende Nahrungsquelle für überlebende Monsterhaie wären. Größere Beute könnten diese heute wohl nicht auffinden, denn der Mensch hat die meisten der großen Walarten bis an den Rand des Aussterbens getrieben. Auch Haie bleiben nicht verschont: Jährlich werden über 100 Millionen getötet. Vielleicht frisst der Megalodon, wenn er denn noch existiert, wie der Pottwal Kalmare in der Tiefsee, wie man sie schon in den Mägen von Weißen Haien gefunden hat.


    Edit: Quelle: www.kryptozoologie-online.de/content/view/26/52/



    Na ja, also wenn es solche Haie noch gibt? Auf jeden Fall will ich denen nicht im Wasser begegnen!

    Riesenschlangen
    Seit Jahrhunderten beschäftigt die Frage, wie groß Riesenschlangen werden können die Menschen und beflügelt ihre Fantasie, dabei ist dies selbst innerhalb der Schlangenforscher noch immer ein Streitpunkt. Die meisten Spezies der Familie der Riesenschlangen (Boidae) sind kleiner als zwei Meter. Vier Arten jedoch sind in der Lage, im Laufe ihres Lebens eine beachtliche Größe zu erreichen. Die hauptsächlich im Wasser lebende Große oder Grüne Anakonda (Eunectes murinus) zählt zur Unterfamilie der Boaschlangen (Boinae), der gefährliche Netzpython, der ebenso aggressive Felspython und der Tigerpython, gehören wie schon am Namen zu erkennen, zu den Pythonschlangen (Pythoninae), die nur in Afrika verbreitet sind (daher manchmal auch als "Altweltschlangen" bezeichnet).
    Die größte Art innerhalb der Familie Pythoninae stellen die in Asien lebenden Netzpython da, deren größtes Exemplar 1946 in einem Bergwerkscamp auf der indonesischen Insel Sulawesi gefangen und getötet wurde. Dieses außergewöhnliche Tier erreichte eine Länge von 10, 5 Metern, wobei diese Angabe von Fachleuten jedoch aufgrund fehlender Beweise als nicht gesichert angesehen wird. Es wird aber trotzdem noch von weit größeren Python berichtet. Im Jahr 1877 sah die Mannschaft des Schiffes Georgia, das sich westlich von Sumatra im Indischen Ozean befand, eine schwimmende, graugelbe Schlange, die zwischen zwölf und fünfzehn Metern lang war. Da Python durchaus schwimmen können und auf diese Weise selbst abgelegene Inseln erreichen, könnte es sich hier möglicherweise tatsächlich um einen Python gehandelt haben, der einen kleinen Ausflug auf See unternahm. Der dritte Offizier des chinesischen Schiffes Taiyuan, S. Clayton, beobachtet im Sommer 1907 in der Celebes-See einen schwimmenden Python, der nach seinen Angaben unglaubliche einundzwanzig Meter Länge erreichte. Die bekannteste Begegnung mit einem riesigen Python hatte jedoch der belgische Offizier Rene van Lierde. 1959 flog er mit einem Helikopter über der Katanga-Provinz des damaligen Belgisch-Kongo, als er eine gewaltige Schlange entdeckte. Van Lierde flog näher heran, worauf die Schlange ihren Kopf hob, gerade so, als ob sie den Helikopter angreifen wollte. Respektvoll nahm der Pilot wieder einen größeren Abstand ein und schoss einige Fotos des Tieres. Rene van Lierde schätzte die Länge dieser Schlange zwischen vierzehn und sechszehn Metern ein, eine Schätzung, die später anhand der gemachten Fotos von Experten bestätigt wurde.
    Weitaus bekannter als der Netzpython ist jedoch eine andere Schlange, die allein auf dem südamerikanischen Kontinent vorkommt und mit keiner anderen Schlange der Welt verwechselbar ist - die Anakonda. Im Schnitt ist die Anakonda etwas kleiner als der Netzpython, hat dafür jedoch unter allen Schlangen das größte Gewicht und damit einhergehend den größten Leibesumfang. Ihrer, im Gegensatz zum nur gelegentlich schwimmenden Netzpython, hauptsächlich aquatischen Lebensweise in den Sumpfgebieten des Amazonas verdankt sie ihren bekannten Beinamen - Wasserboa. Nachdem der lange Zeit als Längenrekord für eine Anakonda geltende "Dunn-Lamon-Rekord" mit 11, 5 Metern aufgrund eines fehlenden physischen Beweises unhaltbar wurde, gilt unter Zoologen heutzutage eine Grenze von etwas über neun Metern als maximale Länge. Doch die Berichte über weitaus längere Schlangen in Südamerika gehen weit in die Vergangenheit des Landes zurück. "Boiùba", "Camoodi" oder "Lampalagua" werden diese riesigen Tiere von den Einheimischen genannt. Sogar die ersten spanischen Conquistadoren berichteten von "Matatora", gewaltigen und gefürchteten Riesenschlangen, deren bezeichnender spanischer Name übersetzt sinngemäß "Bullenmörder" bedeutet. Während aus diesen Zeiten nur fragmentarische Überlieferungen über solch riesige Schlangen bestehen, nimmt die Zahl der Begegnungen mit riesigen Anakondas seit Anfang des letzten Jahrhunderts zu. 1906 befanden sich Brasilien, Bolivien und Peru in einem erbitterten Streit darüber, wo ihre genauen Grenzen im Dschungelgebiet eigentlich verliefen, denn jeder Meter Land bedeutete die Chance auf das zu dieser Zeit sehr begehrte Kautschuk. Um diesen Streit nicht eskalieren zu lassen, wurde die britische Royal Geographic Society als Vermittler angerufen, die den damals neununddreißigjährigen Artillerieoffizier Colonel Percy Fawcett ins umstrittene Gebiet zur Kartographierung schickte. Im Januar 1907 schließlich hörte Fawcett zum ersten Mal von über achtzehn Meter langen Anakondas und keine drei Monate später sollte auch er einem dieser Monster begegnen. Colonel Fawcett war mit seiner Expeditionsmannschaft auf dem Rio Abuna unterwegs, als sie einen dreieckigen Schlangenkopf und mehrere Meter eines sich wellenförmig bewegenden, länglichen Körpers erblickten. Fawcett griff sofort nach seinem Gewehr, als die Schlange begann sich auf das Ufer zu wälzen. Der Colonel traf die Anakonda drei Meter unterhalb ihres Kopfes, woraufhin die Schlange sich schmerzerfüllt und gepeinigt zur Wehr setzte und ihren massigen Körper wild hin und her bewegte, so dass sogar das Boot der Expedition einige Male heftige Schläge einstecken musste. Mutig ließ der Colonel die verängstigten Indios ans Ufer steuern und näherte sich der inzwischen nahezu leblosen Anakonda. Percy Fawcett begann mit einfachsten Mitteln die Schlange auszumessen, dabei lag der Körper der Schlange teilweise noch im Wasser. Er kam auf gigantische neunzehn Meter Gesamtlänge und einen wohl durch Hunger sehr schmalen Durchmesser von lediglich dreißig Zentimetern. Dieser Bericht wird von Zoologen als fabulöse Märchengeschichte, bedingt durch Fieber und Wahn, zurückgewiesen. Percy Fawcett war in der Tat ein Träumer, bis zu seinem spurlosen Verschwinden in Brasilien im Jahr 1925 immer auf der Suche nach geheimnisvollen und mythischen Dschungelstädten. Eines jedoch war der Artillerie-Offizier Colonel Percy Fawcett genauso - ein militärisch genauer Beobachter, der sich in seinen Beschreibungen niemals zu Übertreibungen hinreißen ließ.
    Sieben Jahre verbrachte, nach den Berichten von Bernard Heuvelmans, ein Mann namens Up de Graff im Amazonas, und doch begegnete er nur einmal einer Anakonda, die länger als fünfzehn Meter war. Dem Abenteurer Algot Lange gelang es nach eigenen Aussagen sogar, eine siebzehn Meter lange Schlange zu erschießen.


    Nachdem der Indianerstamm der Chavantes im Jahr 1947 mehrere brasilianische Einwohner massakriert hatte, unternahm der Indianerrechtsaktivist Francisco Meirelles eine Expedition zu den Chavantes um den Frieden wiederherzustellen. Während dieser Reise unternahmen die Expeditionsteilnehmer immer wieder Ausflüge in die nähere Umgebung ihres Basislagers auf Nahrungssuche und Erkundungsmissionen. Auf einem dieser Ausflüge, man wollte ursprünglich Capybaras jagen, entdeckte der Wildnisführer eine schlafende Anakonda im hohen Sumpfgras. Die Jäger schlichen sich bis auf zwanzig Meter heran bevor sie schossen. Die Schlange versuchte panisch zu fliehen, kam jedoch nicht weit. Erst als die Männer ihre Beute genauer in Augenschein nahmen, stockte ihnen schier der Atem. Mittels eines Stückchens Faden begannen sie die Anakonda zu vermessen und kamen auf die unglaubliche Länge von dreiundzwanzig Metern.
    Anakondas, wie die aus den vorherigen Berichten jedoch sind Winzlinge im Vergleich zum wahren Giganten unter den Riesenschlangen - der "Sucuriju Gigante". Im Jahr 1922 fuhr der Priester und Missionar Victor Heinz zusammen mit einigen Einheimischen auf einem Boot den Amazonas stromaufwärts, als er in einiger Entfernung eine große Wasserschlange bemerkte, die sich schnell näherte. Alle Männer auf dem Boot hielten furchtsam mit ihren Aktivitäten inne, als das gigantische Tier kurz darauf an ihnen vorbeischwamm. Heinz verglich den Umfang des Tieres mit einem Ölfass und schätzte die Länge auf mindestens vierundzwanzig Meter ein. Es sollten genau sieben Jahre vergehen, ehe der Missionar das zweite Mal einer solchen Monsterschlange begegnete. Wiederum befand er sich auf einer Flussfahrt, als etwa um Mitternacht herum die Mannschaft hastig begann ohne erkennbaren Grund das Boot ans Ufer zu lenken. Ein großes Tier sei dort draußen, erhielt der Priester als Antwort auf seine Nachfrage, was denn los sei, und tatsächlich hörte er kurz darauf kräftige Wasserbewegungen. Er bemerkte zwei blaugrüne Lichter einige Meter über dem Wasserspiegel, die den Positionslichtern einer Bootsbrücke ähnelten und befahl den Männern schnell dem vermeintlichen Boot auszuweichen. Doch die Mannschaft hatte längst erkannt, worum es sich tatsächlich handelte - "Una cobra grande!" Anstvoll beobachteten sie die Schlange, die ihnen auswich und in einem engen Bogen wieder auf sie zukam. Die Männer hatten inzwischen das sichere Ufer erreicht und erwarteten die Schlange mit erhobenen Waffen. Der Zufall sollte ihnen jedoch vor dem bevorstehenden Kampf zu Hilfe kommen. Auf der anderen Uferseite begann eine Person ein Öllicht zu schwenken und die Riesenschlange wandte sich zu. Man versicherte Victor Heinz später, nachdem er diese Begegnung schilderte, dass ganz in der Nähe eine Sucuriju gigante leben würde. Doch nicht nur der Priester Victor Heinz berichtete von gigantischen Schlangen am Amazonas. Der Einheimische Reymondo Zima war mit seiner Familie auf dem Fluss unterwegs, als eine Sucuriju gigante sein Boot durch heftige Wasserbewegungen beinahe zum Kentern brachte. Und auch der Priester Protesius Frickel sah von seinem Boot aus auf einer seiner Reisen eine derart große Schlange halb am Ufer liegen. Neben Augenzeugenberichten existieren auch zwei umstrittene Fotos derartiger Tiere. Das erste wurde 1933 von Truppen der Brasilianisch-Kolumbischen Grenzkommission geschossen, die eine dreißig Meter lange Schlange töteten. Nur mittels eines Maschinengewehres konnte das Tier erlegt werden, dass sich in seinem Todeskampf neun Meter hoch aufrichtete und unter seinem Gewicht kleinere Bäume zerbrach. Einen Größenvergleich als Legitimation des Fotos lassen leider nur drei Menschen im Hintergrund zu, die allerdings zu weit entfernt sind um definitiv eine Aussage zuzulassen. Das zweite Foto aus dem Jahr 1948 zeigt eine angeblich fünfundreißig Meter lange Schlange, die sich in alten, verlassenen Gebäuden versteckt hatte und ebenso schwer zu töten war. 1977 sichtete Amarilho Vincente de Oliveira eine Schlange von gewaltiger Länge mit Hörnern und grünlichen Augen, wobei die Berichte über Hörner wahrscheinlich aber auf eine Verwechslung mit eventuellen Kopfwunden oder dem Schuppenmuster der Schlange zurückzuführen sind.
    Obwohl all diese Berichte und Beweise nicht bestätigt werden, glaubte Lorenz Hagenbeck, der Direktor des Hamburger Zoos und Sohn des großen Carl Hagenbeck, der zu dieser Zeit eine große Rolle in der internationalen Zoologie spielte, fest daran, dass es sich bei der Sucuriju gigante nicht um ein Fabeltier handelte. Er schätzte, dass diese Schlange an die vierzig Meter Länge erreichen könnte, bei einem Körperdurchmesser von achtzig Zentimetern und einem Gewicht von fünf Tonnen.


    Wie groß können Schlangen wohl werden? Ist an den Berichten was dran?

    ICh denke mal, dass da nicht viel dran ist.


    Solche Wesen wurden als Mittel zur Anklage genommen. Da hat man sich jeden Müll aus den FIngern gesaugt.
    Auch bei unehelichen Schwangerschaften oder Fehlbildungen bei Kindern wurden diesen Wesen in die Schuhe geschoben.

    Also ich sehe, dass ja ähnlich wie El Chupi.


    Wenn es ein prähistorisches Tier, wäre hätten wieder eine ganze Population existieren müssen und sowas im damals schon vergleichbar dichtbesiedelten Europa kann ich mir nicht vorstellen.

    Tja auch hier glaube ich wie beim Drachen an eine Vermischung. Löwe und Adler haben bei allen Menschen Bewunderung ausgelöst. Der Eine war der König der Tiere, der Andere der König der Lüfte. Beides wurde vermutlich mal vermischt. Ein solcher Schädel als "Beweis" ist sicherlich denkbar.